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Ansgar Schnurr im Dlf zur Bildung demokratischer Haltungen in Kunst und Pädagogik

Rechtspopulismus, Fake-News und antidemokratische Haltungen sind nicht nur in Europa im Aufwind. Zugleich können diese Phänomene als Reaktionen der Überforderung und Vereinfachung auf die komplexe globalisierte Gegenwart gesehen werden. Wie kann ein nicht simplifizierender Umgang mit Pluralismus gebildet und dadurch ein genuines Verständnis von Demokratie vermittelt werden?

In einer Tagung der Bundeszentrale für politische Bildung, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und der Justus-Liebig-Universität Gießen wurde die Kunstpädagogik und politische Bildung auf ihre Chancen im Umgang mit Uneindeutigkeiten hin befragt. Unter dem Titel Ambiguität. Demokratische Haltungen bilden in Kunst und Pädagogik wurden dabei Fragen diskutiert, ob und wie eine Auseinandersetzung in der Kunstpädagogik zur Bildung einer demokratischen Haltung beitragen kann.

Prof. Ansgar Schnurr (ZMI-Sektion Macht - Medium - Gesellschaft), spricht im Deutschlandfunk über die Möglichkeiten, welche in der Kunsterfahrung für eine plurale Gesellschaft liegen können. Denn Politik, Pädagogik und Kunst stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Die Aspekte der Mehrdeutigkeit, Ambiguität und Alterität führen zu Ablehnung, da sie unsere Ordnungssysteme durcheinander bringen. Schnurr plädiert deswegen dafür Kunst als eine Auseinandersetzung mit dem genuin Uneindeutigen zu nutzen und als Bildungsanlass im Sinne der Offenheit, Pluralität und Toleranz zu begreifen. Denn in der Kunsterfahrung von Ambiguität und Alterität liegt zugleich das Potential zur Herausbildung demokratischer Haltungen. Das Interview wurde am 23. Februar um 17:35 Uhr im Deutschlandfunk ausgestrahlt, eine Aufzeichnung findet sich hier.

 

 

(28.02.2019 Laura Schilling)