Erste Stakeholder:innen-Konferenz des Projekts DUDa in Kassel

29.11.2025
An der Universität Kassel fand am 28.11.-29.11.2025 die erste Stakeholer:innen-Konferenz im Rahmen des vom BMBFSFJ geförderten Projekt DUDa statt. Dafür kamen die Verbundpartner der Universität Kassel, der Universität Münster und der Justus-Liebig-Universität Gießen zusammen und luden Lehrkräfte aus Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfahlen und Schleswig-Holstein als Vertreter:innen der Schulpraxis zu gemeinsamen Workshops und Diskussionen ein. Zusammen wurde an einem interdisziplinären Ansatz für ein Unterrichtsdesign zur Förderung von Data Literacy (Datenkompetenz) im Biologie- und Mathematikunterricht gearbeitet. Das Institut für Biologiedidaktik der JLU wurde durch Prof. Dr. Kerstin Kremer, Dr. Lars Dietrich und Stella Mehl vertreten.
Eröffnet wurde die Konferenz durch eine Projektvorstellung von Projektleiter Prof. Dr. Andreas Eichler und eine anschließende Keynote von Prof. Dr. Birgit Gemeinholzer. Sie stellte die Arbeit mit großen Datensätzen im Forschungsbereich Biodiversität sowie ihre eigene Forschungsarbeit in der Botanik in den Mittelpunkt und gab Einblicke darin, wie diese Forschungsdaten zur Verfügung gestellt werden.
Im weiteren Verlauf präsentierten die Teilprojekte in disziplinären Gruppen ihren aktuellen Arbeitsstand, bevor in fachübergreifenden Gruppen Fragen zur interdisziplinären Umsetzung diskutiert wurden. Der Workshop des Teilprojekts Biodiversitätsforschung wurde durch das Team aus Gießen geleitet und fokussierte sich auf die Arbeit mit einem Datensatz zum Vorkommen von Pflanzenarten in Deutschland. Insbesondere die Beiträge der anwesenden Lehrkräfte führten zu anregenden Diskussionen und lieferten wichtige Impulse für die weitere Planung und Umsetzung des Projekts.
Den Abschluss der Konferenz bildete ein Workshop durch das Teilprojekt Bildungstechnologie, der den Teilnehmenden die Chance gab ihre Erfahrungen mit KI in der Schulpraxis zu teilen und einen praxisnahen Einblick in weitere Möglichkeiten der Nutzung künstlicher Intelligenz im Unterricht zu gewinnen. Dabei wurde aufgezeigt, wie KI-gestützte Technologien Lernprozesse adaptiv unterstützen und individuelles Lernen fördern können.
Von dieser ersten Konferenz des DUDa-Projekts bleibt insbesondere die positive Haltung und spürbare Begeisterung der Stakeholder*innen für die Projektinhalte in Erinnerung. Das Institut für Biologiedidaktik freut sich darauf, die Konferenz nächstes Jahr in Gießen auszurichten und blickt ihr bereits mit Vorfreude entgegen.
Autorin: Stella Mehl