Innovationslabore
- Neue Transferwege in Hochtechnologien – in Hessen für Europa
- Anlässlich des Besuchs von Nicolas Gibert-Morin (Europäische Kommission, GD REGIO) und von Staatsminister Timon Gremmels diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik an der Justus-Liebig-Universität Gießen über neue Wege des Technologietransfers in Hochtechnologien.
- 5,5 Millionen Euro EU-Förderung für das Innovationslabor Prozessdiagnostik der Justus-Liebig-Universität Gießen
- EFRE-Mittel für strategisch bedeutendes Vorhaben für Forschung, Innovation und Technologietransfer
- Electro-Magnetic Universal Chamber
- EMuc: under construction
- Elektromagnetische Verwirbelungs-Anlage
- Elektromagnetische Verwirbelungs-Anlage: vom Bau bis zur Installation
- EU-Förderung: Rekord-Summe für zwei neue Innovationslabore an der Universität Gießen
- Wissenschaftsministerin Angela Dorn überreicht Förderbescheide über rund 7,8 Millionen Euro
- Innovationslabor
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Innovationslabore sind Transferplattformen an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie führen wissenschaftliche Expertise, Forschungsinfrastruktur und anwendungsnahe Entwicklung zusammen, um Erkenntnisse aus der Forschung in konkrete Kooperationen, Technologien und Lösungsansätze für Wirtschaft und Gesellschaft zu überführen. Damit schaffen sie den Rahmen, in dem aus exzellenter Forschung strukturierte Transferaktivitäten und langfristige Innovationspartnerschaften entstehen.
Das Land Hessen stärkt mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Forschung, Transfer und Innovation an Hochschulen. An der JLU wurden bereits in der EFRE-Förderperiode 2014–2020 mit den Innovationslaboren „Physik unter harschen Bedingungen“ und „Hochleistungswerkstoffe“ leistungsfähige Transferplattformen etabliert. Mit dem Innovationslabor „Prozessdiagnostik“ wird dieser Ansatz in der neuen EFRE-Förderperiode 2021–2027 strategisch weitergeführt und um ein weiteres zukunftsrelevantes Themenfeld ergänzt.
Das EFRE-Innovationslabor „Physik unter harschen Bedingungen“ bündelt die Kernkompetenzen der JLU in der Raumfahrtphysik, der Plasmaforschung, der Materialwissenschaften und in der Instrumentierung für die subatomare Physik. Es fokussiert sich zunächst auf den Themenbereich Raumfahrt- und Satellitenanwendungen. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Aufbau innovativer Forschungsinfrastruktur zu Aspekten der Strahlungshärte, elektromagnetischen Verträglichkeit und des Material- und Systemdesigns.
Das EFRE-Innovationslabor „Hochleistungswerkstoffe“ baut die Kernkompetenzen der JLU im Bereich der Material- und Werkstoffwissenschaften gezielt aus. Es soll zu einer Forschungsplattform entwickelt werden, die Firmen in Hessen langfristig Kooperationsmöglichkeiten bei der Entwicklung und Charakterisierung von Hochleistungswerkstoffen bietet. Bereits für diese Antragstellung haben sechs Firmen von Weltgeltung eine aktive Beteiligung an diesem EFRE-Projekt zugesagt und engagieren sich in sechs Pilotprojekten.
Das EFRE-Innovationslabor „Prozessdiagnostik“ erweitert die Transferaktivitäten der JLU um eine Plattform für energieeffiziente und ressourcenschonende Technologien. Es verknüpft wissenschaftliche Methodenkompetenz mit anwendungsnaher Diagnostik, um Prozesse in Materialentwicklung, Fertigung und Betrieb präziser zu analysieren, besser zu verstehen und gezielt zu optimieren. Im Zentrum steht der frühzeitige Austausch mit externen Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft, damit aus diagnostischer Exzellenz belastbare Lösungen für reale technologische Herausforderungen entstehen.





