Inhaltspezifische Aktionen

JLU-Studierende belegen ersten Platz beim BiUtopie-Wettbewerb 2025

Die Förderung der Bewertungskompetenz im Rahmen des Biologielehramtsstudiums wird angesichts komplexer Herausforderungen wie dem Klimawandel oder Antibiotikaresistenzen immer wichtiger. Deshalb ist es besonders erfreulich, dass die beiden Studierenden Angelika Steer und Johanna Otto am 29. und 30. Juni 2025 den zweiten Durchgang des BiUtopie-Wettbewerbs zur Förderung der Bewertungskompetenz in Berlin gewannen (betreut von Sascha Johann).

Die Gewinnerinnen Angelika Steer (links) und Johanna Otto (rechts) mit ihren Urkunden. Foto: Sascha Johann
Die Gewinnerinnen Angelika Steer (links) und Johanna Otto (rechts) mit ihren Urkunden. Foto: Sascha Johann

Der BiUtopie (Biologie-Unterricht optimal-innovativ entwickeln) Wettbewerb ist ein von der Klaus-Tschira-Stiftung sowie der Sektion Fachdidaktik der Biologie (FDdB) im VBIO unterstützter Wettbewerb. Er ermöglicht es Lehramtstudierenden des Faches Biologie, innovativ geplante Unterrichtsideen zu erproben, zu reflektieren und zu veröffentlichen. Ausrichter des Wettbewerbs ist die AG Krüger der Freien Universität Berlin, organisiert von Dr. Leroy Großmann. Der diesjährige Durchlauf widmete sich dem Kompetenzbereich Bewertungskompetenz.

Die aus Gießen eingereichte Stunde mit dem Titel „Förderung der Bewertungskompetenz am Beispiel des Eschentriebsterbens“ wurde im Rahmen des Biologiedidaktik-Seminars „One Health Teaching Clinic“ (Dozenten: Sascha Johann und Ulrich Hobusch, HAUP, Wien) entwickelt. Dabei werden Themen aus der aktuellen One-Health Forschung von Lehramtsstudierenden so aufbereitet, dass sie motivierend und lernendenzentriert an Schulen vermittelt werden können. In Kooperation mit Prof. Dr. Michael Steinert (TU Braunschweig) entwickelten die Studierenden Angelika Steer und Johanna Otto ein Planspiel, das anthropologische Einflüsse auf europäische Eschenbestände thematisiert. Im Fokus stand dabei die Förderung der Bewertungskompetenz: Im Spiel werden Maßnahmen zur Eindämmung des Eschentriebsterbens kriteriengeleitet bewertet, um anschließend eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Unterrichtsmaterialien zur Stunde „Förderung der Bewertungskompetenz am Beispiel des Eschentriebsterbens“ Foto: Johanna Otto

Bevor die Studierenden am 30.06.2025 ihre Stunden am Droste-Hülshoff-Gymnasium (Berlin Zehlendorf) unterrichteten, erhielten sie die Möglichkeit verschiedene Methoden, Themen und Materialien zur Förderung der Bewertungskompetenz in einem Workshop (Dr. Maren Koberstein-Schwarz, IPN Kiel) zu erproben. Außerdem bot sich hier die Möglichkeit die anderen Teams des Finales sowie einen Teil der Jury kennenzulernen.