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Unterrichtsfächer

Unterrichtsfächer

Die beiden Unterrichtsfächer setzen sich aus der Fachwissenschaft und der Fachdidaktik der gewählten Fächer zusammen. Für das Studium Lehramt an Gymnasien müssen Sie aus der folgenden Fächerliste zwei Fächer wählen, die frei miteinander kombiniert werden können:

Biologie 1, 4 Geschichte 2, 5 Musik 3, 6
Chemie 4 Griechisch (Altgriechisch) 2, 5 Philosophie 2
Deutsch 4 Informatik  Physik 4
Englisch 2 Katholische Religion 2, 5, 7 Politik und Wirtschaft  
Erdkunde  Kunst 3, 6 Russisch  
Evangelische Religion 2, 5, 7 Latein 2 Spanisch 2
Französisch 2 Mathematik 4 Sport 3, 8

 

Informationen zu den Inhalten der einzelnen Fächer finden Sie in den Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage 2: Studienverlaufspläne und Modulbeschreibungen)

Legende:

1 Aktuell zulassungsbeschränkt. Mehr
2 siehe Sprachvoraussetzungen 
3 siehe Eignungsprüfung vor Studienbeginn
4 Es werden voraussichtlich Vorkurse angeboten.
5 Für angehende Studierende ohne Latinum wird ein kostenpflichtiger Latein-Vorkurs vor Studienbeginn angeboten (als Alternative zu einem Lateinkurs während des Semesters). Insbesondere für angehende Studierende der Fächer Evangelische und Katholische Religion und Griechisch, die bisher noch kein Latinum erworben haben, wird dieser Vorkurs dringend empfohlen, da das parallele Erlernen der Sprachen Latein und Griechisch in den ersten zwei Semestern sehr belastend ist.
Die Kombination von Kunst und Musik ist nicht möglich. Weitere Besonderheiten bezüglich der Wahl des zweiten Faches werden weiter unten beschrieben.
7 Ev./Kath. Religion werden in Schulen konfessionsgebunden unterrichtet. Beachten Sie, wenn Sie eins dieser Fächer studieren, dass Sie außerdem die Lehrbefähigung der entsprechenden Amtskirche benötigen, sobald Sie unterrichten.
8 Video des Fachbereichs über das Sportstudium an der JLU

 

 

Für das Studium der Fächer Musik und Kunst muss ein höherer Arbeitsaufwand im Studium erbracht werden als für das Studium der anderen Gymnasialfächer. Der Arbeitsaufwand wird in Leistungspunkten (LP) gemessen; Musik und Kunst umfassen jeweils 120 LP, während alle anderen Gymnasialfächer 90 LP umfassen. Deshalb wird das zweite Fach, das mit Musik oder Kunst kombiniert wird, i.d.R. nur für die Sekundarstufe I studiert (60 LP). Bei der Wahl des zweiten Faches orientieren Sie sich deshalb bitte an dem Fächerangebot für das Lehramt an Haupt- und Realschulen. Beachten Sie aber bitte hierbei, dass Sie dieses zweite Fach dann nicht in der Oberstufe unterrichten können und, dass das Fach Arbeitslehre nicht an Gymnasien unterrichtet wird. Auf Wunsch kann das zweite Fach auch als reguläres Gymnasialfach (90 LP), d.h. auch für die Sekundarstufe II, studiert werden. Es muss dann allerdings davon ausgegangen werden, dass das Studium nicht in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.



Die Justus-Liebig-Universität bietet Lehrveranstaltungen in den Lehrämtern innerhalb des gleichen Studiensemesters überschneidungsfrei an. Damit soll sichergestellt werden, dass Studierende der Lehrämter den Studienabschluss tatsächlich in der Regelstudienzeit erreichen können.

Um das zu ermöglichen, müssen Lehrveranstaltungen von Fächern die bisher selten miteinander kombiniert wurden, zum gleichen Zeitpunkt angeboten werden. Die Studierbarkeit dieser wenigen Kombinationen wird daher von der JLU nicht mehr unterstützt mit der Folge, dass ein Studienabschluss in der Regelstudienzeit in diesen Kombinationen kaum zu erreichen sein wird. Es handelt sich um folgende Kombinationen:

Politik und Wirtschaft/Chemie
Politik und Wirtschaft/Russisch
Chemie/Russisch
Ev./kath. Religion/ Erdkunde
Ev./kath. Religion/Physik
Ev./kath. Religion/Französisch
Ev./kath. Religion/Philosophie
Erdkunde/Physik

Erdkunde/Französisch
Erdkunde/Philosophie
Physik/Französisch
Physik/Philosophie
Französisch/Philosophie
Deutsch/Chemie
Geschichte/Physik

Latein/Spanisch
Latein/Informatik
Spanisch/Informatik
Biologie/Informatik
Griechisch/Englisch
Musik/Arbeitslehre
Kunst/Arbeitslehre


Werden im Lehramt an Gymnasien drei oder mehr Fächer kombiniert, muss damit gerechnet werden, dass der Studienabschluss in der Regelstudienzeit nicht nur wegen der erheblich erhöhten Studienbelastung ausgeschlossen erscheint, sondern auch, weil die oben zugesicherte Überschneidungsfreiheit von Lehrveranstaltungen für solche erweiterten Fächerkombinationen nicht mehr gegeben ist.

Die Universität verzichtet darauf, die o.g. Fächerkombinationen zu schließen, kann aber ein Studium in der Regelstudienzeit nicht gewährleisten. Wer das Studium in diesen Kombinationen auf eigenes Risiko wählt, wird daran nicht gehindert.