Demokratie und Kooperation
Dieser Studiengang wird zum Wintersemester 2009/10 erstmalig angeboten. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die hier verfügbaren Informationen ggf. noch geändert werden. Noch stehen nicht alle Regelungen für diesen Studiengang endgültig fest.
Studienabschluss |
| Master of Arts (M.A.) |
Regelstudienzeit |
| 4 Semester - 120 Credit Points (CP) |
Gegenstandsbereich |
| Der Master-Studiengang Demokratie und Kooperation vermittelt vertiefte Kenntnisse der Gebiete und Forschungsergebnisse der Politikwissenschaft (Politikfeldanalyse, Normen und Institutionen, politische Prozesse und Konflikte) im Kontext sozialwissenschaftlicher Theorien und Methoden. Besondere inhaltliche Schwerpunkte sind Theorie und Empirie moderner Demokratien und Zivilgesellschaften, Chancen und Hindernisse politischer Partizipation, Chancen und Hindernisse internationaler Kooperation und politische Prozesse jenseits des Nationalstaates und der Staatenwelt. Die Leitidee des Studiengangs ist die Beobachtung, dass demokratische Herrschafts- und Lebensformen in so vielen Staaten verbreitet sind wie noch nie in der Geschichte. Auf der anderen Seite aber sind Erosionsprozesse in etablierten Demokratien und das Scheitern nachhaltiger Demokratisierung in jungen Demokratien zu beobachten, so dass bereits vom „postdemokratischen Zeitalter“ gesprochen wird. Jenseits des Nationalstaates und der bi- und multilateralen Beziehungen zwischen Staaten ergeben sich Lücken demokratischer Legitimation und Hindernisse globaler Kooperation; zugleich treten auf supra- und transnationaler Ebene neue Akteure auf. Der Studiengang Demokratie und Kooperation reflektiert die u.a. in der ENWISS-Evaluation (2003) und dem Akkreditierungsprozess zum BA Social Sciences bescheinigten Stärken des „Gießener Profils“. Dazu zählt zum einen die Empirische Sozialforschung, zum anderen die avancierte Forschungsorientierung des Faches. Dies zeigt sich in den Seminarangeboten, die Studierende mit neuen Forschungsergebnissen bekannt machen und sie nach Möglichkeit progressiv in Konzepte forschenden Lernens einbeziehen sollen. |
Zulassungsvoraussetzungen |
| Einschlägige Bachelor-Abschlüsse, die an Hochschulen im In- und Ausland erworben wurden bzw. vergleichbare Qualifikationen stellen die Zulassungsvoraussetzungen für den Master-Studiengang dar. Es gelten alle Bachelor-Abschlüsse als einschlägig, bei denen das vorherige Studium Kenntnisse und Kompetenzen im gewählten Master-Hauptfach vermittelt hat. Insbesondere sind Kenntnisse in Empirischer Sozialforschung und Methoden nachzuweisen. Diese können ggf. auch im Rahmen eines Propädeutikums während des 1. Semesters nachgewiesen werden. Die Auswahl der Studierenden erfolgt auf der Basis der Note des vorangegangenen Studienabschlusses. Auf eine Eingangsprüfung wird im Regelfall verzichtet, Auswahlgespräche mit den BewerberInnen können im Blick auf die spezifische Profilbildung im MA-Programm stattfinden. Sprachvoraussetzungen: Zulassungsvoraussetzung ist zudem die gründliche Kenntnis der deutschen und der englischen Sprache. Der Master-Studiengang kann nur im Wintersemester begonnen werden. Er ist zurzeit nicht zulassungsbeschränkt, die Jahrgangsgröße jedoch auf 30 Studierende limitiert. Eine endgültige Regelung ist erst nach Abschluss des Akkreditierungsprozesses zu erwarten. |
Bewerbung und Zulassung |
| Die allgemeinen Bewerbungsfristen der Justus-Liebig-Universität Gießen enden für den Studienbeginn im Wintersemester am 15.07. Wichtige Informationen zum Bewerbungsverfahren |
Studienbeginn |
| nur zum Wintersemester (Voraussichtlicher Start: WS 2009/10) |
Studienaufbau
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| Der auf vier Semester angelegte Studiengang Demokratie und Kooperation knüpft an die im Rahmen des BA Social Sciences erfolgte Gliederung in Basis- und Themenmodule an. Um innerhalb der knappen Studienzeit ein übersichtliches, aber dennoch variables Studium zu ermöglichen, sind in jedem Semester drei Module zu je 10 CP zu absolvieren. Sämtliche Module sind jeweils innerhalb eines Semesters zu absolvieren. Die Themenmodule können im 2. und 3. Semester flexibel belegt werden. Das Pflichtpraktikum kann gemäß der Praktikumsordnung im 2. oder 3. Semester abgeleistet werden, ebenso ein externes Wahlmodul, das eines der politikwissenschaftlichen Themenmodule ersetzen kann. Die Modulprüfungen finden als begleitende Prüfungen statt, eigenständige Modulabschlussprüfungen sind nicht vorgesehen. Kernelemente sind dabei im ersten Semester grundlegende Module in den Bereichen Demokratie (M1) und Partizipation (M2) sowie in dem auf ein Modul konzentrierten Methodenbereich (M3). Den Hauptteil des Studiums macht der politikwissenschaftliche Fachstudienbereich im 2. und 3. Semester aus (M4-M8), der von einem Pflichtpraktikum (M9) ergänzt wird. Das vierte Semester ist ausschließlich für die Anfertigung der MA-Thesis sowie der zugehörigen MA-Prüfung (M10) vorgesehen. Im Fachstudienbereich (2./3. Semester) sind das Basismodul Internationale Kooperation (M4) sowie drei Themenmodule zu belegen, die aus insgesamt vier regelmäßig angebotenen politikwissenschaftlichen Wahlmodulen (M5-M8) auszuwählen sind. Außerdem ist im zweiten oder dritten Semester ein Praktikum zu absolvieren, das von einer berufsorientierten Veranstaltung begleitet wird. Anstelle eines der politikwissenschaftlichen Wahlmodule (M5-M8) kann auch ein externes Wahlmodul aus angrenzenden MA-Studienprogrammen (z.B. Society and Modern Cultures, Transition Studies sowie weiteren gerade im Akkreditierungsprozess befindlichen Angeboten) belegt werden. Module
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Informationsmaterial |
| Studienführer und Flyer finden Sie als PDF-Dateien im Download-Bereich (rechts unter den "Direkten Links") |
Studienfachberatung |
| PD Dr. Samuel Salzborn Institut für Politikwissenschaft Karl-Glöckner-Str. 21 Haus E Tel. 0641/99-23052 E-Mail: Samuel.Salzborn@sowi.uni-giessen.de |
Links |
