Medizin
Definition und Inhalte des StudiumsDas Studium der Medizin ist durch §1 der Ärztlichen Approbationsordung (ÄAppO) bundesweit einheitlich geregelt. Ziel der ärztlichen Ausbildung ist der wissenschaftlich und praktisch in der Medizin ausgebildete Arzt, der zur eigenverantwortlichen und selbständigen ärztlichen Berufsausübung, zur Weiterbildung und zu ständiger Fortbildung befähigt ist. Die Ausbildung soll grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in allen Fächern vermitteln, die für eine umfassende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung erforderlich sind. Die Ausbildung zum Arzt wird auf wissenschaftlicher Grundlage und praxis- und patientenbezogen durchgeführt. |
AbschlussStaatsexamen |
Studienbeginnzum Wintersemester und Sommersemester |
StudienvoraussetzungenVoraussetzungen für ein erfolgreiches Medizinstudium sind gute naturwissenschaftliche Kenntnisse in den Bereichen Biologie, Chemie und Physik sowie ein medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis. Lateinkenntnisse werden nicht mehr vorausgesetzt, sind aber in jedem Fall hilfreich. |
Bewerbungs- und ZulassungssituationDer Studiengang Medizin ist bundesweit zulassungsbeschränkt.
|
Studienaufbau1. Das Vorklinische Studium - erster Studienabschnitt (1. bis 4. Semester)
|
|
2. Erster Abschnitt der ärztlichen Prüfung (umgangssprachlich "Physikum") Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Im schriftlichen Teil wird in folgenden Fächern geprüft:
|
|
3. Das klinische Studium - zweiter Studienabschnitt (5. bis 10. Semester) Allgemeine klinische Untersuchungen; Pathologie, Mikrobiologie und Immunologie, Pharmakologie und Toxikologie, Humangenetik, Radiologie, Biomathematik u.a.. Praktisch-klinische Ausbildung in allen wichtigen klinischen Teildisziplinen (Allgemeinmedizin, Chirurgie, Innere Medizin, Kinderheilkunde, Frauenheilkunde, Augenheilkunde, Urologie, Orthopädie etc.) und Querschnittsfächern (Epidemiologie, Geschichte und Ethik, Notfallmedizin, Gesundheitsökonomie und Gesundheitspflege, Prävention, Röntgendiagnostik u.a.). Während der vorlesungsfreien Zeit ist eine insgesamt viermonatige Famulatur (= Praktika) abzuleisten. |
|
4. Das praktische Jahr (11. und 12. Semester) Das Praktische Jahr umfasst jeweils 16 Wochen Tätigkeit in
|
|
5. Zweiter Abschnitt der ärztlichen Prüfung (umgangssprachlich "Staatsexamen") Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Im schriftlichen Teil sind die berufspraktischen Anforderungen an den Arzt, die wichtigsten Krankheitsbilder sowie fächerübergreifende Fragestellungen Gegenstand der Prüfung. Im mündlichen Teil werden patientenbezogene Fragestellungen aus der Inneren Medizin, der Chirurgie und einem Wahlgebiet geprüft. |
StudiendauerDie Regelstudienzeit beträgt an allen Universitäten 6 Jahre und 3 Monate. |
AuslandsaufenthalteDie Justus-Liebig-Universität unterhält mehr als 60 Partnerschafts-, Kooperations- und Austauschabkommen mit Hochschulen weltweit, mit mehr als 150 ERASMUS-Partnerhochschulen stehen Studierenden in Europa zusätzlich vielfältige internationale Studienmöglichkeiten zur Verfügung. Der Fachbereich Medizin nimmt seit Langem eine Spitzenstellung ein bei der Quote von Studierenden, die ein Semester und/oder einen Teil des Praktischen Jahres im Ausland absolvieren. |
Tätigkeitsfelder
|
Studienfachberatung
Institut für Anatomie und Zellbiologie Aulweg 123 Tel: 0641 - 99 47000/-1 Fax: 0641 - 99 47009 Sprechstunde: nach Vereinbarung Wolfgang.Kummer@anatomie.med.uni-giessen.de
Dekanat FB 11 Rudolf-Buchheim-Str. 6 Tel:0641 - 99 48003 Sprechstunde: Di 13-14 Uhr (nach vorheriger Anmeldung unter 0641 - 99 48041) Studiendekan@med.uni-giessen.de Homepage
Zentrum für Psychosomatische Medizin Institut für Medizinische Psychologie Friedrichstr. 36 Tel: 0641 - 99 45681 (Sekretariat) Rolf.Deubner@psycho.med.uni-giessen.de |
Links |
