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Einstellungen-Medien-Engagement-Lehren (EMEL)

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Im Projekt Einstellungen-Medien-Engagement-Lehren (EMEL) wurde von der Annahme ausgegangen, dass neben den Fachkenntnissen und den didaktischen Fähigkeiten einer Lehrperson auch deren Einstellungen zum Unterrichtsgegenstand und persönliche praktische Erfahrungen für die Qualität des Unterrichts von zentraler Bedeutung sind. Insofern sind im Kontext des Unterrichtsfachs "Politik und Wirtschaft" im engeren Sinne, jedoch auch für den Unterricht in anderen Fächern politische Einstellungen zu demokratischen Grundwerten, gesellschaftspolitisch relevanten Fragen und verbreiteten Stereotype (Vorurteilsforschung) einerseits sowie praktische politische Erfahrungen und eigenes gesellschaftspolitisches Engagement andererseits wesentlich.

Negative Einstellungen zum politischen System, zu politischen Institutionen und Medien, Akteuren und Verfahren sind in Deutschland weit verbreitet. Gleichzeitig ist das Vertrauen in politische Institutionen und Medien gering. Angesichts der gesellschaftlichen Virulenz dieser Einstellungen ergeben sich für den (Politik-) Unterricht vor dem Hintergrund der oben genannten Annahme besonders schwierige Kontextbedingungen. Dies gilt insbesondere, wenn die Lehrpersonen selbst einen negativen und/ oder zynischen Bezug zum eigenen Unterrichtsgegenstand (z.B. politisches System der BRD, Parteien, Medien, tagespolitischen Themen, Erinnerungskultur) haben.

Ziel des Pilotprojektes ist es, in einer ersten explorativen, empirischen Studie die gesellschaftspolitischen Einstellungen von Lehramtsstudierenden zu (i) Politik, (ii) Medien, (iii) Migration/Integration, (iv) Rechtsextremismus/AfD/Pegida sowie (v) das Partizipationsverhalten und (vi) die Mediennutzung von Lehramtsstudierenden systematisch zu untersuchen. Durchgeführt wurde die Studie durch eine repräsentative, schriftliche Befragung, die sich der gängigen Methoden der sozialwissenschaftlichen Umfrageforschung bedient.

Das Pilotprojekt steht unter der Leitung von Prof. Dr. Dorothée de Nève.