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Veranstaltungen

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2008

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Femmes Fatales

12. Juni 18 Uhr

 

Installation
von Roshanak Shogaziba

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.6.2008, NN
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Gala-Gala /X-mal Rembrandt: VIDEOPROJEKTIONEN für die Oper

Oper von Marc-Aurel Floros / Oper von Eugen Zádor

Sie komponierten keine Musik, vielmehr brachten sie ihre Kompositionen in schillerndsten Farben auf die Leinwand: Salvador Dalí und Rembrandt. Nichtsdestoweniger steht ihre Kunst nun im Mittelpunkt eines bildgewaltigen Opern-Doppelabends: Während die kapriziöse Kunstgöttin Gala den Maler Dalí durch ihre unstillbare Gier nach Macht und Geld zu immer weiteren Gemälden anstachelt und ihre Verehrer durch ihre mystische Erotik in einen schicksalhaften Bann zieht, geht das Selbstporträt Rembrandts durch so viele Gaunerhände, dass am Schluss kaum noch einer weiß, welches der echte und welches der falsche Meister ist.

Mit GALA GALA nach dem Libretto von Elke Heidenreich konnte der junge Komponist Marc-Aurel Floros bei der Uraufführung 2006 anlässlich der Dalí-Ausstellung im Kölner Museum Ludwig, einen enormen Erfolg verbuchen. Zusammen mit der 1930 erstmals aufgeführten komischen Oper X-MAL REMBRANDT des Ungarn Eugen Zádors wird dieses Werk in einer erweiterten Orchesterfassung in Gießen erstmals in einem Theater zu erleben sein. 

 

Premiere am 10. Mai 2008 | Großes Haus

weitere Vorstellungen: 23. und 30. Mai; 5., 15. und 21. Juni

 

Musikalische Leitung: Carlos Spierer
Inszenierung: Cathérine Miville
Bühne und Kostüme: Lukas Noll

Video: Grammel, Pomerenke, Lenhardt

 

Video
von Grammel / Pomerenke / Lenhardt 

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.5.2008, Premiere , Stadttheater Gießen

 

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Gelegenheiten

 

Man begegnet überall Leuten, die Uhren haben, und sehr
selten Leuten, die Kompasse haben. Man muss immer die Zeit
wissen, aber man fragt nie, wo man ist. Man glaubt es zu
wissen: Man ist zu Hause, im Wohnzimmer...

 

Projekt
von Camilla Vetters, Stine Hertel und Pia Greven 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 20.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 21.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
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Grüße aus Offenbach

 

Eine kleine Box an einem großen Ort. Der Betrachter verliert die Übersicht, der Raum seine Weite. Der Blick wird auf das Detail gerichtet, neue Perspektiven eröffnen sich. Was im alltäglichen Schein verloren geht, wird prominent. Unsere Wahrnehmung ist dem Ort und seinen Bewegungen ausgesetzt.
Vielleicht ereignet sich nichts vielleicht verschwindet etwas. Der Fortgang des immer Gleichen kann zum Höhepunkt werden: Ein Flugzeug, ein LKW, ein Grashalm sind die Protagonisten unseres Films – das Genre bestimmt der Soundtrack.

 

Installation
von Katharina Kellermann 


Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 20.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 21.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach

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HAMLETMASCHINE

"Ich will eine Maschine sein." - Heiner Müller, Hamletmaschine

Inspiriert von Erwin Wurms "One minute sculptures" und einem ironischen Umgang mit Themen wie Verkörperung, Identität und Rolle im Umfeld des sogenannten Konzepttanzes der ´90er-Jahre wird Heiner Müllers Hamletmaschine einmal anders gelesen: Weniger die politisch brisante Stimmung der Vorlage tritt in den Vordergrund als die Hinterfragung und Offenlegung der Parameter des Theaters als Textmaschine selbst.

Hamlet hat den Text verlernt, Ophelia ist aus der Rolle gefallen, und die Bühnenarbeiter verkleiden sich, um ihr eigenes Stück aufzuführen. Draußen ist der Aufstand zum Spaziergang geworden, Ekel empfindet nur der Kühlschrank, wenn er auf drei Fernsehgeräte ohne Ton blickt. Elektra spielt in der Tiefsee mit drei Männern in Arztkitteln eine Runde Eiszeit, während Dr. Schiwago mit seinen Wölfen um die Wette weint. Ich war Hamlet. Ich bin Ophelia. Manchmal kamen sie ins Dorf, zerfleischten einen Bauern.

Konzept, Regie: Stefan Hölscher 
Regiemitarbeit: Line Spellenberg 
Ideen, Umsetzung: Verena Billinger, Jenja Korolov, Enad Marouf, Sebastian Schulz
Ideen, Sound: Katharina Stephan
Sprecherin: Paula Rosolen
Kostüme: Lilly Lulay.

Eine Kooperation zwischen dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft (Gießen), der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Frankfurt), der Hochschule für Gestaltung (Offenbach) im Rahmen der Hessischen Theaterakademie.

mouson-Koproduktion 
Dauer 60 Min.

 

Tanzprojekt
von Stefan Hölscher (Diplomprojekt) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 11.1.2008, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt am Main)

 

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Heute Morgen

Foto: Sebastian Fischer als Eugen

Deutschland 2008, Farbe, Kurzfilm, 30 min

Auf der Flucht vor der Krankheit hat sich eine autarke Kommune gebildet. In der von Angst dominierten Gesellschaft wird Wahrheit und Wahrnehmung diktiert. Jeder hat sich auf seine Weise darin eingerichtet.
Der junge, schüchterne Eugen dient gehorsam seinem strengen Vater als Bote. Wann immer er kann, flieht er sich in Rollenspiele auf der Suche nach sich selbst.
Doch dann passiert, was nicht passieren darf. Ein fremder Mensch steht plötzlich vor ihm – ein Überlebender der tot geglaubten Welt. Die Bedrohung von Außen ist eine kecke, junge Frau. Eine Spurensucherin mit Fotoapparat, die mit ihren Bildern Eugen ein Spiegelbild des Anderen vorhält.
Die Situation eskaliert, als ein Dritter von der Existenz des Mädchens erfährt.

Die Welt ist helldunkel. Manches ist klar, vieles ist unklar. Was klar ist, wird bei genauerem hinsehen unscharf, das Dunkle auf die Dauer ein wenig deutlicher. Einiges scheint gut, anderes schlecht zu sein. ... Die Wirklichkeit ist gemischt, helldunkel. (Hannes Böhringer)

Eine Produktion von Konglomerat.Film
Mit: Sebastian Fischer, Karin Hanczewski, Hannes Ducke, Felix Isenbügel, Susanne Busching-Brero, Mayssoun Abu Assad

Drehbuch: C.M. Lowitz // Schnitt: Thomas Wedekind // Sounddesign: Robert Faldner // Tonmischung: Stefan Kraatz // Colorgrading: Christian Möller // Kostüm: Tabitha Klau // Maske: Anja Dettweiler // Produktionsleiter: Daniel Kutsch // Produktionsassistenz: Carola Boßler // Aufnahmeleiter: Andreas Schlieter // Setaufnahmeleiter: Holger Bode // Settonaufnahme: Christine Winter/ Lars Becker // Kameraassistenz/ Grip: Fanny Frohnmeyer // Regieassistenz Tabitha Klau // Lichtassistenz: Kristin Kröckel // Schnittassistenz: Aletta von Vietinghoff // Audio Editing: Milena Kipfmüller// Zeichner: Jan Peter Feindt // Graphik/ Fotos: Diana Mages // PR: Dörte Küll // Setrunner: Gabriele Nöding // Catering: Marlies und Andreas Mages, Bärbel und Volker Kämpf, Jin Haeng

Gefördert durch:
Kulturamt Giessen, Zentrum für Medien und Interaktivität, Giessener Hochschulgesellschaft, Werkleitz Gesellschaft e.V., Mediapool, Concept AV, l26 Studio, ARRI Rental, 25p Cine Support

Mit freundlicher Unterstützung von:
DKB Stiftung für gesellschaftliches Engagement, Denninghoff's Brauerei, Maxim Gorki Theater, M.P.E.C broadcast and production, Bäckerei Kempe, Kaifu Catering, Thurmobil, Paula Catering, Elektro Wedel, Freiwillige Feuerwehr Elstal u.v.a.

Dank an:
Studio Funk und Hastings Audio Network

 

Film
von Angela Mages und Jens Thurmann 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.1.2008, Premiere , Preview - Matinee 12 Uhr im Kino Traumstern in Lich

 

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IMMERSION IN DER KUNST

 

Rundum einzutauchen in eine Illusion ist ein altes Ziel der Kunst – und doch vielleicht auch letztlich gegen die Kunst. Denn die Konzentration auf einen hervorgehobenen Punkt, Bereich oder Gegenstand der Betrachtung entfällt. An die Stelle der Ereignisverdichtung des Bildes tritt die mit dem Raum der Präsentation nahezu deckungsgleiche Repräsentation, in der es sich sehend, suchend und teils überfordert einzurichten gilt.
Der Vortrag versteht sich als aus kunstwissenschaftlicher Warte flankierend zu entsprechenden Entwicklungen und Experimenten im Feld bewegter Bilder.

 

Vortrag
von Prof. Dr. Christian Janecke (hfg Offenbach) 


Bisherige Termine

  • 15.12.2008, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, A118
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In der Strafkolonie nach Franz Kafka

Eingeladen zum Heiner Müller! Festival im HAU Berlin 3.-12.3.2016.

Entstanden im Rahmen des Szenischen Projektes unter dem Blick von Laurent Chetouane und erstmals gezeigt im Rahmen des Symposiums "Heiner Müller Sprechen". 

"Eine ebenso schlichte wie bannende Choreographie. Ana Berkenhoff in Cecilie Ullerup Schmidts Inszenierung, das ist ein böser Engel auf einer Bühne ohne Trost."
Nikolaus Müller- Schöll

„Um die Augen beginnt es. Von hier aus verbreitet es sich. Ein Anblick, der einen verführen könnte, sich mit unter die Egge zu legen.“ Franz Kafka

In einem leeren Raum von leuchtenden Wänden umgeben, quert ein maschinenhafter Frauenkörper durch die Zeit, den Blick in die Zukunft gerichtet streicht an ihr die Vergangenheit vorüber. Hypothetische Strafen werden verhängt.

In der Strafkolonie (1914) von Franz Kafka beschreibt ein Rechtssystem in einer Strafkolonie, die einen überdimensionierten Paragraphen als Handlanger hat. Die zentrale Frage von der Einheit von Schrift und Tod wurde von Heiner Müller verdichtet. Die eigentümliche Maschine ist ein humaner Service zwischen elektrischem Stuhl und Wellness Treat. Der unbekannte Verurteilte, der jeder ist, wird an der Schwelle zwischen Strafe und Erleichterung mit der Sprache umgebracht. Dem Publikum wird das Gebot, das es übertreten hat, auf den Leib geschrieben.

„Der Kern des Problems ist, dass man Töten denken kann. Wenn man es für notwendig hält, hat man nicht das Recht, es selbst nicht zu tun: es nur zu delegieren, wäre unmoralisch.“ Heiner Müller

 

Performance
von Cecilie Ullerup Schmidt / Ana Berkenhoff 


Bisherige Aufführungen

  • 24.9.2008, Perfect performance Festival Stockholm
  • 19.10.2008, HfMDK Framkfurt, Hessische Theaterakademie Herbstfest
  • 24.1.2009, LOFFT Leipzig, Saal
  • 13.2.2009, PACT Zollverein Essen im Rahmen von "Unter dem Blick der Sphinx. Arbeiten mit und nach Heiner Müller."
  • 14.2.2009, PACT Zollverein Essen im Rahmen von "Unter dem Blick der Sphinx. Arbeiten mit und nach Heiner Müller."
  • 19.2.2009, HAU 3 im Rahmen von 100° Berlin
  • 5.3.2009, Mousonturm Frankfurt als Teil von "3xMüller"
  • 7.3.2009, Mousonturm Frankfurt als Teil von "3xMüller"
  • 31.3.2009, Thalia Gausstrasse Hamburg, Körber Studio Junge Regie ("3xMüller")
  • 15.4.2009, Tanzoffensive Leipzig
  • 9.4.2011, Plattformfestival Wilhelmshaven
  • 15.11.2015, Theater Aachen / Heiner Müller Symposium
  • 8.3.2016, HAU3 Berlin
  • 9.3.2016, HAU3 Berlin

 

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Instrumental

Bei "Instrumental" handelt es sich um eine Performance, in deren Fokus die wechselseitige Abhängigkeit von Bewegung und Computersystem steht. Auf einem hohen Hocker, so dass er frei seine Gliedmaßen bewegen kann, sitzt der Performer. Er ist über sechs Sensoren mit einem Computer verbunden. Dieser wertet die Daten aus, die aus den Bewegungen des Performers resultieren, um sie in Klanggebilde umzurechnen.
Vor dem Performer auf dem Boden befindet sich eine Projektion. Sie dient ihm als Display, damit er die Auswirkungen seiner Bewegungen nicht nur akustisch, sondern auch visuell nachvollziehen kann. Auch für das Publikum soll dieses Display sichtbar sein, das sich um das Geschehen frei bewegt. Zu Beginn der Performance steht dem Performer nur ein Ton zur Verfügung, den er durch seine Bewegungen ansteuern kann. Im Laufe der Performance kann er noch weitere hinzu schalten (reine/konsonante/dissonante Intervalle), bis sich ein vollständiger dorischer Modus aufgebaut hat. Zudem lassen sich Klangfarbe und Feedback steuern. Ist der letzte Ton hinzugeschaltet, beginnt das System den Klang auszublenden. Kurz sind noch die Bewegungen des Performers zu sehen, die nun keine akustischen Auswirkungen mehr haben.

21 Uhr

 

Performance
von Melchior B. Tacet und Domingo Stephan 


Bisherige Aufführungen

  • 13.6.2008, Marburg

 

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jeden tag ein täglich brot

jeden tag ein täglich brot ein kunst isst projekt

 

Performance
von Deborah Neininger 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.6.2008, NN

 

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Keiner ist böse und keiner ist gut.

Szenisches Hörspiel nach dem gleichnamigen Hörspieltext von R. W. Fassbinder

Fassbinder gab dem 1972 veröffentlichten Text „Keiner ist böse und keiner ist gut“ den Untertitel: „Ein Versuch über Science Fiction“. Tatsächlich wirken die Figuren des Stückes einer hiesigen Welt entrückt: Jeanne streichelt unentwegt ihr Haar, Christoph zählt Farben, Petrov, beseelt von einem übernatürlichen Glücksempfinden, versucht Elvira von ihrer eigenen Glückseligkeit zu überzeugen. Ihr opakes Handeln öffnet sich zueinander, als sie allesamt den gleichen Traum träumen. Jenem, der vom nahen Tod des Anderen und der grenzenlosen Kommunikation über den Traum selbst erzählt.
Über den Konflikten gesellschaftlichen Miteinanders entsteht eine Utopie, eine Familie träumt von einem Leben, dessen originärer Zustand nicht einer Verteidigungshaltung entspricht. Doch die Probleme, welche die Notwendigkeit dieses phantastischen Entwurfs rechtfertigten, kehren unter den Schutzmantel der Traumwelt zurück.
Wenn Vielschichtigkeit eines der Prinzipien des Textes ist, so macht sich diese Arbeit auf die Suche nach Zugangsvoraussetzungen und Einstiegsmöglichkeiten, indem sie die Grenze des Mediums Hörspiel zu überschreiten versucht.

Regie: Daniel Franz & Stine Hertel
Video: Tom Hanke
Musik: Hannes Wehrhan
Bühnenberatung: Anne Wackerl
Layout: Anne Pfeifer

Mit: Heiner Stadelmann, Martin Butzke, Max Landgrebe, Dörte Dreger, Anne Nelke, Sandra Strauch, Puneh Henning, Martin Wolf, Tomasz Stompor, Rainer Dohmke

Mit freundlicher Genehmigung durch den Verlag der Autoren, Frankfurt/Main und der Rainer Werner Fassbinder Foundation, sowie freundlicher Unterstützung von der Giessener Hochschulgesellschaft, der Rainer Werner Fassbinder Foundation, dem Kulturamt der Stadt Giessen, dem AStA der JLU Giessen sowie dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen und der Bauhaus Universität Weimar. 

 

Premiere am 07.02.2008, 21.00 h

 

Projekt
von Daniel Franz und Stine Hertel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.2.2008, Premiere , Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen
  • 5.11.2008, Waschhaus; Schiffbauergasse 6 Potsdam; 15. Unidram Festival

 

Inhaltspezifische Aktionen

Knusper Knäuschen Krrrrrr

Ich bau dir ein Schloß 
so wie im Märchen, 
da wohn' ich mit dir 
dann ganz allein. 

Ich bau dir ein Schloß, 
wenn ich einst groß bin, 
da kannst du dann froh 
und glücklich sein. 

Der blaue Himmel 
schaut auf uns herab, 
sagt dir jeden Tag 
wie lieb ich dich hab. 
Und alle Wolken zieh'n so schnell vorbei, 
ein Traumschloß für uns zwei. 

Ich bau dir ein Schloß, 
Du wirst schon sehen, 
bald bin ich schon groß, 
dann zieh'n wir ein. 
Wo Blumen für dich 
im Garten blühen, 
da wird jeder Tag 
ein Sonntag sein. 

Der blaue Himmel 
schaut auf uns herab, 
sagt dir jeden Tag 
wie lieb ich dich hab. 
Und alle Wolken zieh'n so schnell vorbei, 
ein Traumschloß für uns zwei.

(Heintje/Neue-Heimat)

 

Installation
von Verena Billinger & Line Spellenberg 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2008, Hafengelände Offenbach
  • 20.9.2008, Hafengelände Offenbach
  • 21.9.2008, Hafengelände Offenbach

 

Inhaltspezifische Aktionen

Kundenstopper grüßen Dich!

Aus lebensgroßen Papp-Werbefiguren mit unterschiedlichen
beweglichen Körperteilen hat Sebastian Schulz eine Gruppe
zusammengestellt, die aus dem Halbdunkel eines Schiffscontainers
die Zuschauer grüßt. Der untoten Besatzung eines
Piratenschiffs gleich führen diese Figuren einen Tanz endloser
Wiederholung auf, der die Körper ständig in festen
Bahnen entstellt und rekonfiguriert.

FESTIVAL JUNGER TALENTE 2008

 

Installation
von Sebastian Schulz mit Frank Koenen (HfMDK) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 20.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 21.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach

 

Inhaltspezifische Aktionen

Leeres Geschwätz, unmittelbar nach dem Beischlaf

Leeres Geschwätz, unmittelbar nach dem Beischlaf (nach dem Stück "leeres geschwätz" von Zuza Ferenczová und Anton Medowits (2006)) ist eine dreiteilige Hörinstallation, in die man während der Dauer der Theatermaschine 2008 unverhofft hineingerät: Zufällig haben Bea und Milos sich wieder getroffen. In irgendeiner Wohnung, oder in irgendeinem Auto, oder auf irgendeinem Klo eines Clubs haben sie Sex. Unmittelbar nach dem Beischlaf kommt es zu diesen Versuchen, die vielleicht etwas mit Liebe zu tun haben könnten.

Nonstop-Installation

 

Installation
von Serena Schranz, Ferdinand Klüsener, Ana Berkenhoff 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.6.2008, NN
Inhaltspezifische Aktionen

LÜCKENLÄUFER

LÜCKENLÄUFER ist eine Installation, in der je ein Besucher einen Vorfall über Ton, Foto und Raum (re)konstruieren kann.
Ausgangspunkt der Arbeit waren Fotografien zum Thema Warten. Auf den Fotos waren für den Menschen gemachte, „wartende“ Objekte außerhalb des gewohnten Kontextes und ohne die Gegenwart eines Menschen zu sehen. 
Um die Lücke zu füllen wird ein Ereignis ersponnen.

 

Installation
von Harter Freitag 

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.2.2008, Premiere , Institut für ATW, Raum A 117

 

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Memory

Ein Treppenhaus, Dinge liegen herum: alte Zeitungen, Werbeprospekte, verstaubt, vergessen nicht abgeholt. Und dieser Brief, der plötzlich ins Auge fällt, der schon ewig da zu liegen scheint. Wie kam er dorthin? Wer hat ihn geschrieben? Was für eine Nachricht mag er enthalten? 
Der Zuhörer wird auf eine kurze Reise mitgenommen, eine Geschichte die fast vergessen worden wäre, übersehen worden wäre und am Ende fragt man sich: Wann habe ich eigentlich meinen letzten Brief geschrieben?

ab 16 Uhr

 

Hörspiel
von Maria Isabel Hagen 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.6.2008, Marburg

 

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my up-and-down room

„My Up-and-Down Room beinhaltet die Umgestaltung eines Fahrstuhls in einen Wohnraum. Nach den notwendigen
Änderungen habe ich diesen Raum selbst bewohnt. Diese Aktion wurde von einer, von mir installierten, Überwachungskamera
dokumentiert. „
Die Gegenüberstellung von 'Privatheit' und Öffentlichkeit steht im Mittelpunkt dieses Projekts. Privaträume werden immer mehr als Luxus angesehen oder als unerreichbares Ideal; in den Großstädten wird die 'Privatheit' immer weniger, die Räume immer kleiner.
Auf der anderen Seite, ist ein Fahrstuhl einer der repräsentativsten öffentlichen Räume unseres Zeitalters; eine moderne Stadt wäre ohne Fahrstühle undenkbar.
Daher dieses Raum-hybrid, ein Fahrstuhl-als-Zuhause, und die Aktion, als eine Auseinandersetzung mit dem Schwinden des privaten Raumes des Einzelnen und somit mit den Lebensbedingungen unserer Zeit.
Das Projekt wurde auf dem internationalen Bühnenbildfestival “Prag Quatriennale 2007” präsentiert.
ab 16 Uhr

 

Film
von Marialena Marouda 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.6.2008, Marburg

 

Inhaltspezifische Aktionen

Nacht mit weißen Hemden

"Nacht mit weißen Hemden" setzt sich in sieben Bildern mit dem Traum und seinen Strukturen auseinander. Verschiebung und Verdichtung, Metapher und Metonymie, formen die Performance zur SÉANCE. Der eigentliche Analysand der Sitzung ist nur durch seine Stimme anwesend. Sein pathologischer Zustand wird übertragen auf den Zuschauer. Das Stimmverhältnis verkehrt sich: es ist nicht mehr der Analysand, der fremde Stimmen hört, sondern es sind die Zuschauer, die, als dem Analysanden Fremde, seine Stimme, die monotone Stimme eines alten Mannes, vom Kassettenrekorder vernehmen. In der Ferne scheint der Dschungel zu beginnen. Erinnerungen tauchen auf. An Schwimmbadbesuche? An Gasangriffe? Es manifestiert sich das Museum der bürgerlichen Psychose.

Mit: Dr. Wilhelm Wöllert.

 

Performance
von Fabian Offert und Sarah Bonnert 

 

Bisherige Aufführungen

  • 14.6.2008, Probebühne ATW
  • 5.7.2008, Zeitraumexit, Mannheim

Inhaltspezifische Aktionen

NULL UHR

Sand-Installation im Rahmen des Festivals junger Talente -2008 /Offenbach
Time
is always now.

Ein Ort der Veränderung: Auf einem Gelände aus Sand und Schutt,
in einer alten Oel-Wanne, wird ein Bild immer wieder von Neuem
entstehen. Anspruch und Ansporn: auf Veränderung

 

FESTIVAL JUNGER TALENTE 2008

 

Installation
von Katharina Speckmann und Julia Blawert 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach

Inhaltspezifische Aktionen

O.T. - Ohne Titel

ich will mitspielen
ich würd jetzt gern...
wollen wir nicht spielen...
wir sind jetzt mittendrin, du kannst nicht einfach so in ein Universum einsteigen.
Es gibt eine Szene mit der sich der Regisseur einen Traum erfüllt hat. Es ist der
Augenblick, in dem der Schauspieler das Gefühl der Fremdheit überwindet
gegenüber dem Publikum, das er sich in sein Kinderzimmer holt und er lockt das
Publikum das die menschliche Sprache noch nicht gelernt hat, mit Schokolinsen
aus dem Garten ins Haus, mit einer Mischung aus Angst und Faszination nähern
die beiden sich einander an, und dann beginnt der Fremdling auf der Bühne jede
kleine Geste nachzuahmen, beginnt nur noch die Gemeinsamkeiten zu sehen, alle
Unterschiede verschwinden.
Es ist natürlich schwer bei einem Film, den man immer wieder gesehen hat, als
Erwachsener sich noch so ganz genau an das zu erinnern, was man gefühlt hat
beim allerersten Mal.

 

Performance
von Caroline Fries, Juliane Kremberg, Alexander Giesche 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.6.2008, Probebühne ATW

 

Inhaltspezifische Aktionen

2007

Inhaltspezifische Aktionen

Je t’embrassais tu m’embrassais je m’embrassais tu t’embrassais sans bien savoir qui nous étions

Sound-Video Installation. Anlässlich des Festivals "Les Intranquilles" in den Subsistances, Lyon.


Projekt
von Sarah Bahr

  • Bisherige Aufführungen
  • 16.6.2007, Lyon
Inhaltspezifische Aktionen

ladies prefer gentlemen- eine sex komödie (work in progress)

von "wie angelt man sich einen millionär" (1953) bis "wer heiratet den millionär" (2001): ein raubzug durch die popkultur der letzten 50 jahre auf der suche nach geschlechteridentität(en) im zeitalter von judith butler.
untersucht werden soll, was die unterhaltungsindustrie an (vor-) bildern liefert um diese einem gründlichen geländetest zu unterziehen.

mit lina hermsdorf, teresa marenzi, johanna seitz und rostislav tumanov.
technik: sabine feuerbach
konzept und regie: fabian wallenfels

 

Inszenierung
von lina hermsdorf, teresa marenzi, johanna seitz rostislav tumanov und fabian wallenfels

 

Bisherige Aufführungen

  • 5.5.2007, Premiere , Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen

 

Inhaltspezifische Aktionen

Lilly - ein Solo

Lilly liest aus der Erinnerung und setzt sich mit den dabei entstehenden Lücken auseinander. Im Wechsel von Nahaufnahme und Totale stehen sich Bruchstück und Memorien gegenüber. Es offenbaren sich Kanäle, durch welche das Zurückliegende in den erfahrbaren Raum dringt. Es gibt kein Bedauern; dem Riss, dem Bruch, dem Blackout, wird für einen Moment das Grauen genommen. Im Fluchtpunkt der Zentralperspektive erscheint und verschwindet ein Körper. Er richtet den Blick auf die Lücke und führt zu ihrer lustvollen Besetzung. Die gehörten Stimmen entziehen sich einer klaren Verortung. Wer spricht da? Die Medialität der Erinnerung wird anhand Radio, Sampler und Telefon ins Spiel gebracht und unterstützt ihre Materialität. Dadurch wird ein Raum geöffnet, innerhalb dessen eine je immer andere Version des Erinnerten möglich wird.

 

Performance
von Lucie Tuma und Frank Müller 

 

Bisherige Aufführungen

  • 22.6.2007, ATW / Theatermaschine

Inhaltspezifische Aktionen

Ninfa

"Vor einer Bäckerei der Rue Descartes spuckt der Rinnstein sein Wasser aus, und genau neben den beiden Abwasserdeckeln befindet sich die Nymphe mit ihrer Drapage."

 

Mit (im Video) Alanna Pfeiffer, Tarah Pfeiffer

Dank an Philipp Karau, Terry Pedersen-Pfeiffer, Sebastian M. Schulz, Rosalie Schweiker

Material: Äste der letzten Ulme Gießens, Pilze, Beeren, Pappe, Seife, Moos, Glitzernagellack

verwendete Bilder: "Das Gastmahl des Nastagio degli Onesti" (Botticelli), "Venus der Mediziner" (Susini)

Texte: Georges Didi-Huberman

Unterstützt durch den AStA der Justus-Liebig-Universität Gießen

 

Installation
von Verena Billinger 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.7.2007, Premiere , Fotolabor im Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 7.9.2007, Damendusche der ehemaligen Waschkaue PACT Zollverein
  • 12.6.2008, Institutskeller, Theatermaschine 08
  • 13.6.2008, Institutskeller, Theatermaschine 08
  • 14.6.2008, Institutskeller, Theatermaschine 08
  • 15.6.2008, Institutskeller, Theatermaschine 08

 

Inhaltspezifische Aktionen

O`Clock

15. März 2007, Theatre Marni, Brüssel (Belgien)
16. März 2007, Le Manège, Mons (Belgien)

Szenisches Konzert mit dem Ensemble Modern, Frankfurt am Main
JEAN-PAUL DESSY: O`CLOCK

Auftragskomposition für die Frankfurter Positionen 2006. Sie wurde im Januar 2006 in Frankfurt am Main in szenischer Inszenierung vom Ensemble Modern in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU Giessen uraufgeführt. Die Frankfurter Positionen sind eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung, die auch die szenische Umsetzung in Brüssel und Mons unterstützt.

Regie/Bühne: André Schallenberg, Jean-Paul Dessy
Dirigentin: Sian Edwards
Klangregie: Norbert Ommer
www.ensemble-modern.de

 

Projekt
von André Schallenberg, Jean-Paul Dessy 

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.3.2007, Premiere , Theatre Marni, Brüssel (Belgien)
Inhaltspezifische Aktionen

PLASTIK Tanzfigurationen nach Oskar Schlemmer

"Raum! [...] Zu erfassen durch Ausschreiten, Abtasten seiner Begrenzungen. Hilfsmittel etwa die Raumlinien, die ihn zerteilen, um ihn auf diese Weise erfassen und begreifen zu können. [...]
Mensch! Körper! Tänzer! Organismus aus Fleisch und Blut als auch gesetzbestimmtes Gefüge, ausgestattet mit dem Mechanismus der Gelenke. (...)"

"Mensch und Raum sind gesetzerfüllt. Wessen Gesetz soll gelten?"

(O.Schlemmer: "Abstraktion in Tanz und Kostüm" [1928], "Mensch und Kunstfigur" [1925] )

Die Stilisierung des menschlichen Körpers zur Kunstfigur und das ästhetische Zusammenspiel dieser Kunst-Körper ist das zentrale Thema von Plastik.
Im Sinne Schlemmers durchlaufen in diesem Stück drei Tänzer unterschiedliche Stadien der Körper-Abstraktion, in denen der individuelle "Organismus aus Fleisch und Blut" zunehmend zurückgedrängt wird.

 

Konzept und Choreografie: Juliane Scherf (Diplominszenierung)
Bühne und Kostüme: Corinna Mattner
Musik und Tonbearbeitung: Friederike Kenneweg
Video: Csongor Dobrotka
Licht: Christian Flierl

Tänzer der Tanzcompagnie Gießen (Kai Guzowski, Mélodie Lasselin, Carla Pulvermacher)

Eine Produktion der Hessischen Theaterakademie 
in Kooperation mit dem Stadttheater Gießen.
Premiere 25.Mai
weitere Vorstellungen 2. / 9. und 15. Juni
jeweils um 20 Uhr
im TiL
Dank an die Gießener Hochschulgesellschaft und an das Kulturamt der Stadt Gießen

 

Tanzprojekt
von Juliane Scherf 

 

Bisherige Aufführungen

  • 25.5.2007, Abschlussprojekt , TiL (Studiobühne Stadttheater Gießen)

 

Inhaltspezifische Aktionen

Prinzenraub an der Universität - PLAGIUM

Akt I
Herzog Friedrich grübelt über sein Herrscherdasein. Untreue Höflinge hat er momentan nicht zu befürchten, allenfalls die Rachegelüste des Ritters
Kuntz. Viertausend Gulden erwartet dieser für seine vergangenen Söldnerdienste. Vergeblich... denn Friedrich sieht weder die Verpflichtung zu
zahlen, noch schätzt er seinen Widersacher als ernsthafte Gefahr ein. Stattdessen plant er einen Ritt nach Leipzig. In Böhmen ärgert sich unterdessen Kuntz über die ihm widerfahrene Ungerechtigkeit und sinnt auf Rache. Schon bald hat er die Gelegenheit dazu, denn der hinterlistige Koch des Herzogs berichtet ihm von Friedrichs Ausflug und bietet seine Hilfe an.

Akt II
Die angekündigte Rache des Kuntz lässt Herzogin Margaretha keine Ruhe. Ein Traum weissagt ihr, dass jener die günstige Gelegenheit des vom Herzog
verlassenen Schlosses ergreifen wird. Der Herzog reist gegen den Willen seiner Gemahlin ab, allerdings nicht ohne Comes Pflug die Verantwortung für das Schloss, die Herzogin und die beiden Söhne Ernst und Albert zu übertragen. Statt jedoch seinen Pflichten gewissenhaft nachzukommen, feiert der Comes mit den anderen Hofbediensteten ausgelassen das Fest des Hl. Kilian in der Stadt. Unterdessen plant der Koch den Überfall durch Kuntz.

Akt III
Der Köhler Rumpelt ist angereist, um den Herzog um die Zurücknahme der neuen Kohlholzsteuer zu bitten. Vor dem Schloss begegnet er dem Schreiber
und bringt seine Bitte samt mitgebrachtem Hahn als Geschenk vor. Dieser akzeptiert zwar den Hahn, nimmt jedoch das Problem nicht ernst und treibt
stattdessen Unfug mit dem armen Köhler: Rumpelt muss sich einem Strebekatz-Wettkampf mit dem Hofnarr (Morio) stellen, verliert und wird seines
Bartes beraubt. Mit einer Heerschar rückt Kuntz bis zum Schloss vor. Hier wartet der Koch und führt ihn durch ein Mauerloch ins Innere des Schlosses, wo er die Prinzen Ernst und Albert findet und entführt. Seinen ausstehenden Lohn in Form von Lösegeld zu erlangen, dürfte nun ein Leichtes sein…

Akt IV
Mit schlechtem Gewissen bittet Comes Pflug die Herzogin um Verzeihung und nimmt die Verfolgung der Entführer auf, um seinen Kragen und die beiden
Prinzen zu retten. Unterdessen kehrt der bartlose Rumpelt unverrichteter Dinge nach Hause zurück und wird vom Köhler Pitack und dessen Frau Carna
verspottet. Rumpelts Frau Jutta dagegen will ihren entstellten Mann zunächst nicht wiedererkennen und es kommt zu einer heftigen Auseinandersetzung. Am nächsten Tag begegnen die Köhler Kuntz, dessen Getreuen Gothes und Prinz Albert im Wald. Sie durchschauen die Situation, nehmen die Entführer gefangen und bringen Albert in Sicherheit.

Akt V
Die Köhler bringen Kuntz, Gothes und den Prinzen zum nahe gelegenen Schloss des Junkers Schönburg. Dieser informiert die Herzogin, die sehnsüchtig Albert entgegen eilt. Schönburg macht sich auf, um (schließlich erfolgreich) auch Ernst aus der Gewalt der Entführer zu befreien. Nachdem die Herzogsfamilie wieder glücklich vereint ist, zeigt sich der Herzog großzügig. Den Köhlern wird die Steuer erlassen und Rumpelt darf sich für seinen verlorenen Bart am Schreiber rächen. Zu Ehren des denkwürdigen Ereignisses beschließt Friedrich, Schulen (und auch eine Universität?) zu stiften.

Produktion und Dramaturgie ……………………...…...Cora Dietl
Regie ……………………………………………..….Elisabeth Sommerhoff, Florian Siebrecht
Beratung …………………………………..………………...Behzad Borhani
Bühnenbild/Technik ………………………..……………...Masja Raab/Christopher Köbel
Flyer/Plakate/Programm ….………………….....Claudia Lauer
Jubiläumskoordination ……………………...…...Oliver Behnecke
Kamera ………………………………………………….…………………..Carsten
Fama ………………………………………………….…………………..Cora Dietl
Herzog Friedrich ………………………….……………..Daniel Randau
Herzogin Margaretha ………………...….……….Elisabeth Wagner
Ernestus ………………………………….…..……………... Verena Konrad
Albertus ……………………………………..…………………..Jasmina Mulhi
Anna ………………………………..……………………..……...Martina Preuß
Sophia …………………………..……………………...Catharina Schwenke
Comes Pflug ………………………….…………...…..Heinrich Hofmann
Scriba ……………………………………………..….Jan-Markus Engelbach
Morio ……………………………….…………..………………..Cynthia Becker
Pompa ……………………………………..……………………...Sylvia Bischof
Satelles ……………………………….…….……………....Michael Schmidt
Schönburg ………………………..………….…………….Valerie Neweling
Kuntz ………………………….………………….…………….Behzad Borhani
Gothes ……………………………………………..………...Hubertus Redlich
Coquus Schwalb ……………………….…..……….Christopher Köbel
Wilhelmus ……………………………….…………………..…...Masja Raab
Rumpelt ……………………………………..………………..Alexander Eilers
Pitack ………………………………….……………………….Benjamin Müller
Iutta …………………………………….………………………...Verena Konrad
Carna …………………………………..…………………….....Sabine Limmer
Postboth ………………………………………………………………….Mira Krol
Statisten…………………………….…………………….. Ludger Hellmann, Jochen Wilhelm

Inszenierung
von Siebrecht, F. (Regie) & Sommerhoff, E. (Regie) & Prof. Dr. Cora Dietl (Produktion) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.10.2007, Premiere , Aula im Hauptgebäude der JLU Gießen

 

Inhaltspezifische Aktionen

Sana'a - City of Light

Außen eröffnet der Blick auf das festlich beleuchtete Bab al-Yemen dem Besucher die Schönheit Sanaas und des Yemen. Im Fluchtpunkt des Tores erscheint ein Kubus, der stellvertretend für die traditionelle Architektur Sanaas steht, und der mit seiner Umgebung interagiert.
Der Besucher wird eingeladen, am spirituellen Leben des Jemens während des Ramadans teilzunehmen, und einzutauchen in die Atmossphäre der Altstadt zu dieser ganz besonderen Zeit.
Hier, am inneren Vorplatz des Bab al-Yemens, ist jeder eingeladen auf Entdeckungsreise zu gehen: Videoprojektionen an der Innenseite der Stadtmauer arbeiten mit deren Struktur und eröffnen virtuelle Fenster. Klänge und traditionelle Musik des Jemens werden an verschiedenen Orten über Lautsprecher erfahrbar gemacht und ergeben in ihrer Gesamtheit eine Komposition, die sich organisch in das Spiel von Innen und Aussen einfügt.

21.09.2007 - 03.10.2007, 22.00 - 24.00
Sana'a, Bab al-Yemen (Tor des Jemens)

Auf Einladung der dt. und frz. Botschaft in Sana'a/Jemen ("The German-French Cultural Project 2007), unter der Schirmherrschaft des Kulturministers des Jemen und des Bürgermeisters von Sana'a
Weitere Informationen, Bilder, Videos, Presse, Links... auf unserem Blog:

www.bab-al-yemen.de

 

Installation
von René Liebert, Matthias Mohr, Tobias Rosenberger 

 

Bisherige Aufführungen

  • 21.9.2007, Premiere , Sana'a, Bab al-yemen

 

Inhaltspezifische Aktionen

Songs am Rande des Nervenzusammenbruchs

Live-Konzert-Abend.
Abschlusspräsentation des Szenischen Projektes von Studierenden des Instituts mit Gastprofessor Felix Kubin
www.felixkubin.com

 

Projekt
von Szenisches Projekt Felix Kubin 

 

Bisherige Aufführungen

  • 27.1.2007, Premiere , Probebühne des Instituts für ATW
Inhaltspezifische Aktionen

SPECTRES GHOSTS EERINESS

Wir schnitten philosophische Gedanken wie die der Dekonstruktion zum Thema Spur und Abwesenheit ebenso an wie zeitgenössische Praktiken des schon geschehenen Umgangs mit unserem Phänomen. Wir kommunizierten unsere indivuellen Arbeitsweisen und Interessen, bauten Luftschlösser, gingen Möglichkeiten durch, wägten ab. 
Im Interview hatte uns der Ladenbesitzer noch erzählt: "But stones don´t talk". Wie aber diese Geschichten zum Sprechen bringen? 
Zehn Tage lang arbeiteten wir in dem leer stehenden Erdgeschoß eines alten Gebäudes in Groningen. Anfangs waren wir noch sehr fokusiert auf das Spiel mit Wahrnehmungsweisen, erzeugten bsp. mit bewegten Scheinwerfern künstliche Schatten von fiktiven Ereignissen auf der Straße draußen, warfen sie auf die Wände drinnen, filmten das Ergebnis ab, postproducten es, projizierten es wieder in den Raum. Filmten die gläserne Eingangstür ab, manipulierten das Bild live im Computer, warfen es - mit zwei sich überlagernden Delay-Effekten versehen - auf einen Holzrahmen vor einer zugemauerten Tür in den Eingangsraum des ehemaligen Optikerladens. Montierten das Interview mit dem Optiker und stellten es den gewonnen visuellen Materialen gegenüber. Machten Aufnahmen in einem real noch existierenden Optikergeschäft, nahmen Sehtests akustisch auf, das Klackern der Sehmaschine, wenn sie die Linse wechselt, die wiederholte Frage "Können Sie das lesen?", wieder das Klackern und die neue Linse, brachten die ebenfalls ins Spiel.
Und neben der Arbeit am Material immer wieder ernsthaft geführte, nicht auf Konsens ausgerichtete, erbittliche und wichtige Diskussionen innerhalb unseres temporären Kollektivs, bis wir unser Problem formulieren konnten: Wir brauchten noch etwas Konkretes, physisch Präsentes, nicht zu sehr symbolisch Eindeutiges, aber doch etwas von starker metaphorischer Tragweite, um einen weiteren Aspekt in unser Projekt einfließen zu lassen: Den des Zerfalls. Des Zerfalls von (historischen) Gebäuden, des Zerfalls von Körpern, des Zerfalls von geschichtlicher Zeit. Wir brauchten Fliegen.

Eine Kooperation zwischen dem Frank Mohr Institut (Groningen) und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft (Gießen), mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt Gießen.

www.mohr-i.nl

 

Installation
von Florian Krauss, Franzis Wiese, Freya Eshuijs, Marc Schröppel, Mirko Hecktor, Rebecca Egeling, Stefan Hölscher, Yaron Abulafia und Zuzana Hudekova 

 

Bisherige Aufführungen

  • 17.3.2007, Premiere , Nieuweweg 3, Groningen (NL)
Inhaltspezifische Aktionen

Studierzimmer / Nachts

"Die Zeit ist ein spielendes Kind, das hin und her die Brettsteine setzt:
Herrschaft des Kindes!"

Studierzimmer / Nachts
Installatives Theater nach dem Text "Sizilischer Brief an den Mann im Mond" von Ernst Jünger

Der Ausgangstext von Ernst Jünger stellt die Frage nach der "ordnenden Funktion der Reorganisation von Raum und Wahrnehmung entlang des Flächigkeitsparadigmas". Im Zusammenlauf von mikro- und makroskopischen Blick wird die Welt neu formatiert, es kommt zu einer heterogenste Teile umfassenden Synthese. Diese Analyse, die gerade vor dem Hintergrund urbaner Entwicklungen / Theorien des 21. Jahrhunderts (vgl. u.a. Rem Koolhaas "City of most exacerbated difference"), eine interessante Folie abwirft, geht bei Jünger einher mit der Ankündigung der Figur des "homo ludens", der in einer Welt, in der nach dem Tod Gottes das Ludische zum konstituierenden Faktum geworden ist, zum Gegenspieler des der Zeit unterworfenen Arbeiters erwächst, und der durch die innerliche Restitution der Kinderzeit das Potential einer umfassenden Wiederherstellung der Welt in ein Spielfeld, in das selbst die Technik einbeziehbar ist, in sich trägt.

Das Konzept:

Unsere Spielfläche ist ein quadratischer Raum, der Ausmasse zwischen 8x8m und 12x12m hat. Jeder Durchgang besteht aus 8 Teilen a 5 Minuten. Die Zuschauer (höchstens 20 gleichzeitig) befinden sich im gleichen Raum, können sich frei bewegen. An den 4 Ecken des Raumes sind 4 Lautsprecher aufgebaut, auf denen pro Durchgang 8 Samples (Außenaufnahmen in unmittelbarer Umgebung des Aufführungsortes, mit speziellen Charakteristika wie bspw. Vögelgezwitscher, Martinshorn...) abgespielt werden, die randomatisch ausgewählt werden (d.h. 8x7x6x5x4x3x2x1 Kombinationsmöglichkeiten) und die jeweils innerhalb eines festgelegten Rahmens weiteren generativen Prozessen (Loop-Start- und Endpunkt, Delaylinien, Panning...) unterzogen werden, so dass es auch bei mehreren Durchgängen niemals zu einer Wiederholung kommt. Ebenso gibt es durch 16 geometrisch auf dem Boden angeordnete kleine Baustellenfluter 8 verschiedene globale Lichtstimmungen, welche ebenfalls randomatisch ausgewählt werden. Das weitere Bühnenbild besteht aus einem 30er-Jahre Schlafzimmer, Bett, Nachttisch und großem Kleiderschrank, sowie einem "der Zeit entsprechenden" Studiertisch mit grünem Oberflächenbelag, alles Elemente die im Verlauf eines Durchgangs spielerisch und multifunktional von den Darstellern benutzt werden. Pro Durchgang befindet sich ein, auf 4 weiteren im Raum verteilten kleineren Lautsprechern (welche mit dem Holz des Schlafzimmers verkleidet sind) , akustisch verstärkter Darsteller im Raum, der einerseits als Konstante den Vorlagentext in dem festgelegten Zeitrahmen von 40 Minuten wiedergibt, andererseits über ein endliches Reservoir an Aktionen im Raum verfügt, die generell durch das spezielle Charakteristika des jeweiligen Soundsamples ausgelöst werden und durch ein entsprechendes Aktionslicht, produziert von 16 auf dem Schrank positionierten und heterogen ausgerichteten Pinspots, unterstützt werden. Diese fünfminütigen Aktionen funktionieren in sich abgeschlossen, wobei sie gleichzeitig aufeinander Bezug nehmen können, wenn bspw. eine Aktion darin besteht in der Rolle eines Entomologen, am Tisch sitzend kleine Solarzellen mit Piezos, die verschiedene Frequenzbereiche haben, zu verbinden und anschließend an einer gespannten Wäscheleine aufzuhängen, während eine andere Aktion die Eingabe der Koordinaten eines an der Decke ausgerichteten Movinglightes beinhaltet, welches dann innerhalb dieser eingegebenen Koordinaten randomatisch für eine festgelegte Dauer den Bereich der Solarzellen mit Strom versorgt.

1. Testlauf:
Pb Giessen, 10.2.07
19.30
20.15
21.00

Beteiligte:
Regie: Tobias Rosenberger
Musik: Gilles Aubry
Licht / Dramaturgie: Christian Flierl
Darsteller: Lars Brückmann

 

Projekt
von Tobias Rosenberger, Gilles Aubry, Christian Flierl 

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.2.2007, Premiere , Probebühne des Instituts für ATW

 

Inhaltspezifische Aktionen

Woyzeck

Konzept, Bühne, Regie: Boris Nikitin (Alumnus ATW)
Darsteller: Malte Scholz (ATW)
Technik: Matthias Meppelink (ATW),

 

Eine Produktion von Boris Nikitin.
Mit Unterstützung des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

 

Die Inszenierung Woyzeck entstand 2007 in Giessen im Rahmen des Projektes „Theater und Wissenschaft“. Woyzeck wurde 2008 beim Festival 100° im HAU mit dem 1.Preis der Jury ausgezwichnet und 2009 als eine der 10 bemerkenswertesten freien Theaterproduktionen der deutschsprachigen Szene zum Festival Impulse eingeladen.

 

«Ein guter Mord, ein ächter Mord, ein schöner Mord...» Mit dieser Feststellung endet Georg Büchners Drama. Der historische Fall des Bürgers Woyzeck fand dagegen seinen Abschluss am Galgen und hinterliess der juristischen Welt einen neuen Begriff: die Zurechnungsfähigkeit. Büchner nahm den Fall zum Anlass, um mit seinem Drama eine eigene Version dieses Diskurses zu formulieren.


Woyzeck von Boris Niktin und Malte Scholz beginnt mit einer furiosen Einführung zum Stück durch den Performer. Sein über zehn Minuten dauernder Monolog, ein auf höchster Geschwindigkeit ratterndes, körperliches Denken, fasst zusammen, was sich innerhalb der nächsten Stunde ereignen wird: ein Diskurs um den Begriff der Zurechnungsfähigkeit.



Scheinwerfer liegen verstreut auf dem Boden, eine Nebelmaschine sprotzt leise vor sich hin, Kabel und Mikros hängen von der Decke. Woyzeck verwandelt den Theaterraum in ein Radio-Studio. Für Daheim-Gebliebene ist dieser als Audio-Live-Stream unter www.paraform.ch zu hören. Der Performer ist somit Moderator und gleichzeitig Provisorium der Hauptfigur Woyzeck und stellt seine generelle Frage in den Sende-Raum: «Was spricht da?»



Ein Abend, changierend zwischen kruder Lecture-Performance und experimenteller Radio-Show.

Die Inszenierung ist im Besitz von Tobias Brenk

 

Presse:

"Im klugen, atmosphärischen Bühnenraum – einzelne Lichtstrahlen werfen Schneisen in ein dunkles Bühnenfeld, in dem ein Schreibtischtäterpult mit Ghettoblaster steht –, zeigen die Giessener eher unterspannt lakonisch, dass man auch das Sprechen über (und im) Theater inszenieren kann. (...) Büchner hätte die Ohren gespitzt."
(Theater heute)

 

„Dagegen ist „Woyzeck“ von Boris Nikitin und Malte Scholz von großer theatralischer Direktheit und Sinnlichkeit: eine Performance, die von der intellektuellen Lecture zu Beginn – einem ausladend engagierten, philologisch-juristischen Vortrag – direkt ins Spiel fällt und ihm verfällt.(...) Eine spannende, beunruhigend schöne Vorstellung; ein Woyzeck-Hallraum. Anregend und aufregend, weil sie nicht nur ihr Material ernst und beim Wort nimmt, sondern auch die eigenen Mittel.“
(Basler Zeitung)

 

"Damit hat Nikitin einen frischen Weg zu einem Stück gefunden, das häufig von seiner eigenen Klassizität verdeckt wird.“
(Theater der Zeit)

 

„Nikitins Umgang mit dem Büchner-Klassiker ist in der Tat ungewohnt und sehenswert.“
(nachtkritik)

 

Inszenierung
von Boris Nikitin 

  • Bisherige Aufführungen
  • 17.7.2007, Probebühne ATW
  • 22.2.2008, Festival 100°, HAU3 - Gewinner des 1. Preis der Jury
  • 26.4.2008, INSTANTFESTIVAL, Hildesheim
  • 4.6.2008, Festival "unithea", Frankfurt/Oder
  • 24.9.2008, Festival "perfect performance, Kulturhuset, Stockholm
  • 30.10.2008, Mousonturm, Studiobühne
  • 1.11.2008, Mousonturm, Studiobühne
  • 6.12.2008, Rote Fabrik Zürich
  • 7.12.2008, Rote Fabrik Zürich
  • 7.1.2009, Kaserne Basel
  • 8.1.2009, Kaserne Basel
  • 22.5.2009, i-Camp München
  • 5.11.2009, Festival "OKNO", Teatr Kana, Sczezin (PL)
  • 26.11.2009, Köln - Alte Feuerwache (Impulse-Festival)
  • 28.11.2009, Bochum - prinz regent theater (Impulse-Festival)
  • 3.12.2009, Mülheim - Ringlockschuppen (Impulse-Festival)
  • 16.4.2010, zeitraumexit, Mannheim
  • 30.4.2010, PAZZ - Performing Arts Festival, Staatstheater Oldenburg
  • 1.5.2010, PAZZ - Performing Arts Festival, Staatstheater Oldenburg
  • 7.5.2010, Symposium "Who's there?", Kopenhagen/Double Feature mit "Pitchet Klunchun and myself" von Jerome Bel, Theater Republique
  • 5.11.2010, Landestheater Marburg
  • 20.11.2010, Landestheater Marburg
  • 10.12.2010, Landestheater Marburg
  • 17.12.2010, Landestheater Marburg
  • 25.1.2011, Landestheater Marburg
  • 8.9.2012, Festival "Grenzenlos Kultur", Mainz
  • 25.11.2012, Market Theatre Laboratory, Johannesburg, South Africa
  • 26.11.2012, Market Theatre Laboratory, Johannesburg, South Africa

Inhaltspezifische Aktionen

Würstchen im Schlafrock

Aber das Schönste war immer, wenn das Theater vorbei war. Mit der Dampflock nach Gießen rein und noch einmal Würstchen im Schlafrock essen. Hmmm. Köstlich. Und belegte Brötchen und Milch für die Kinder im Bus. Aber ab 12 gabs nur noch ein Buch. Macht aber nichts. Wir ziehen in die Stadtbibliothek um. Und gucken das bunte Marktgemüse an. Und finden unsere Sonnenbrille wieder und fahren noch mal Bobbycar, mit Daniel.

Eine Stadt besteht vordergründig aus Steinen, Beton und Menschen. 
Aber sie lebt Dank der Assoziationen, die einzelne Orte prägen.

Ein Versuch, dicht dahinter zu blicken.

 

Projekt
von Hannah Borisch 


Bisherige Aufführungen

  • 20.6.2007, Gießen, Katharinengasse/Ecke Löwengasse

 

Inhaltspezifische Aktionen

2006

Inhaltspezifische Aktionen

Lichtinszenierungen 2006

 

Präsentationen studentischer Arbeiten im Rahmen des szenischen Projekts "Lichtinszenierungen" bei Prof. Heiner Goebbels

20. Juli 2006, 20.00 Uhr


Inszenierung
von studentischen Teilnehmern eines Szenischen Projektes bei Heiner Goebbels 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.7.2006, Premiere , in den Räumen des Instituts
Inhaltspezifische Aktionen

LIVE TONIGHT!

Ein Mutationsmärchen zwischen dumpfer Heftigkeit und chaotischer Sachlichkeit voll latent lustvoller Slow-Motion-Hysterie und einigen halsbrecherischen Stunts. Har, har, har?

Pooh! Sterben, sterben. Man stirbt nicht sogleich. - Und doch - doch -
Damn! es könnte wahr werden.“ (Charles Sealfield: Die Prärie am Jacinto)

Remember Jimmy - the fucking old horsefucker. Jim Knopf und sein letztes großes Ding. Die Show am Ende der Welt kann beginnen. Willkommen im schrecklichen Land, das nicht sein darf: Es ist der 18. September 1767. Keiner hat Appetit auf Fisch; und doch steht die Frau mit dem Helm im Nebel auf der Startbahn. Sie hat alles genau berechnet; mit dem Sprung durch die Wand wird die Geschichte aufhören. Palmen und Trümmer. Die Apokalypse ist vorbei. Am Morgen nach der Silvesternacht erwacht die Wilde Dreizehn aus ihrem ausendjährigen Schlaf und lädt die Kanonen mit Mehl. Schon wieder fällt einer besoffen vom Stuhl. The point of no return is over - revolver.

Produziert im Rahmen des Freschwimmer-Festivals 2006. Gefördert durch das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Universität Gießen und der Giessener Hochschulgesellschaft. Mit freundlicher Unterstützung von Gerriets und dem Gießener Brauhaus.

 

Performance
von Monster Truck 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.10.2006, Premiere , Sophiensaele, Berlin

 

Inhaltspezifische Aktionen

Man kommt immer da an, wo man hin will

eine dokumentarische Irrfahrt durch die Texte von Christoph Columbus

Wo immer eine Gesellschaft sich aufmacht in die Fremde, hin zu den Andersdenken und Andersaussehenden, setzt die geistige Projektionsmaschine ein. Aus alten Büchern erheben sich phantastische Bilder, Sagen und Mythen gehen die Runde, und ein jeder hat die passenden Namen bereit, um das Fremde zu assimilieren. So waren Eroberungen möglich, Christianisierungen, Versklavungen und zweifelhafte Kriegserklärungen, so arbeitet das ganz persönliche Vorurteil wie auch die weltpolitische Machtausweitung. Man kommt eben immer da an, wo man hin will. In Indien, im gelobten Land oder dem Hort des Bösen.
Aus Anlass des 500jährigen Todestages von Christoph Kolumbus möchten wir uns mit ihm dazu beispielhaft auf Lesereise begeben. Mit einem ahnungslosen Publikum, drei falsch informierten Sprechern, und starker Überzeugung im Herzen. Herzlichen Glückwunsch, Christoph! Du bist nicht allein!

mit Jules Buchholtz, Julia Kraus, Malte Scholz, Phillip Schulte und Tomasz Stompor.
von André Schallenberg, Miriam Denger und Mark Schröppel

 

Lesung
von André Schallenberg 

 

Bisherige Aufführungen

  • 29.6.2006, Premiere , Probebühne, Theatermaschine 06

 

Inhaltspezifische Aktionen

MEMOBLOCK

Eine romantische und auch bisschen witzige Geschichte erzählt sich auf einer anfangs weißen Wand, dem Memoblock. Der Akteur, der üblicherweise Inhalte verhandelt, fehlt, solange man ohne ihn und allein mit Licht, Sound und Bewegung auskommt. Die Stimme, als sie immer schon der Verweis auf den Körper ist, ist von diesem getrennt. Anstelle des Körpers treten sein Blick, Dinge und Bilder, also Spuren seiner Anwesenheit in Erscheinung. Das Projekt faktisch der Frage nach, wie lange Theater ohne menschlichen Darsteller auskommt.
In Zusammenhang mit der Möglichkeit, Inhalte durchaus mit und auf zweidimensional operierenden Medien zu vermitteln, steht in Frage, ob nicht der Körper, insofern er weder Hauptgegenstand der Reflexion, noch Instrument einer körperlichen Performanz ist, eine kontingente, konventionelle und somit für heute prinzipiell entbehrliche Begleiterscheinung theatraler Repräsentation ist. Mit anderen Worten: Ob nicht Abwesenheit dem fehlenden Gegenstand, weil dessen Verlust erfahrbar wird, zu größerer Bedeutung verhilft, als Präsenz und wiederholte Darstellung.
Die inhaltlichen und medialen Ressourcen für Memoblock sind Genrefilm und Dokumentarphotographie: 
Der Mann und seine Maschine, Entdeckermythos, Fliegerdrama und Sci-Fi-Film bestimmen Blickrichtung, Text und Bild der einen Perspektive, die andere speist sich aus Bilddarstellungen von Artefakten, biographischem Erzählen und dem Motiv des Sammelns und Ordnens . 
M E M O B L O C K verfährt anders als im Theater üblich. Es geht formal um das Experiment, die ohnehin oft zweidimensionale Rezeption im Konzept vorzudenken, und inhaltlich darum, einen für das Theater untypischen Stoff mit anderen Mitteln zu erzählen. 
Anstelle des Körpers im Raum, der kommt, spricht, kurz bleibt und wieder geht, arbeitet Memoblock mit Listen und dem Erscheinen, Verschieben und Verschwinden von Stimme, Sound und Bild.


Projekt
von Jules Buchholtz, Anne Kuhn, Philipp Schulte 


Bisherige Aufführungen

  • 6.8.2006, Premiere , Probebühne Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen



Inhaltspezifische Aktionen

Molokococ: Drei grüne Tannen

Molokococ: Drei grüne Tannen
von Ana Berkenhoff und Anselm Belser
St. Petersburg (international Festival of performance and experimental art, 12.-22. August), Manege


Projekt
von Ana Berkenhoff und Anselm Belser 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.8.2006, Premiere , St. Petersburg, Manege
Inhaltspezifische Aktionen

Mr. Jaggers vs. Mr. Wopsle

Der Egozentriker Wopsle echauffiert sich am Stanmtisch über den Gazettenartikel eines Kanibalen. Durch seine polarisierenden Äußerungen gewinnt er die Stammtischbesetzung für sich und die Runde gelangt zu dem Urteil: Todesstrafe für den Täter. Diese Aussage ruft Jaggers - den Anwalt - auf den Plan. Er hat die bisherige Diskussion aufmerksam aus sicherer Entfernung verfolgt und hinterfragt das in der Hitze der Debatte gefällt Urteil.
Jaggers verfällt – auch wenn er der Gerechtigkeit zum Sieg verhilft - der gleichen Versuchung wie Wopsle: Er präsentiert seine intellektuelle Überlegenheit. Möglich machen dieses Schaulaufen die Männer am Stamtisch, die ein unkritisches (Informations-)Konsumverhalten an den Tag legen.

“Mr. Jaggers vs. Mr. Wopsle” ist kein Spielfilm, sondern eine abgefilmte Bühneninszenierung, die spielerisch mit verschiedenen filmischen Elementen umgeht.

 

Frei nach "Great Expectations" von Charles Dickens
Mit: Christopher Köbel, Martin Gassmann, Jan Hufnagel, Jochen Wilhelm, Diego Rybski, Ingo Holaschke, Rolf Köhl, Kai Müller-Lenz, Jennifer Schneider

Produktionsleitung: Ina Lange
Drehbuch: Florian Siebrecht und Christopher Köbel
Regie: Florian Siebrecht
Kamera: Andreas Mihan
Ton: Malte Scholz
Schnitt: Florian Siebrecht
Musik: Björn Rückert
Licht: Christian Flierl
Setton: Malte Scholz / Björn Rückert 
Ausstattung: Tobias Knispel
Regieassistenz: Ole Snoejier
Sounddesign: Björn Rückert
Setfotos: Ina Lange / Diego Rybski
Catering: Daniela Linder
Technische Unterstützung: Institut für Angewandte Theaterwissenschaften, JLU Gießen / Offener Kanal Gießen

Besonderer Dank gilt: Frau Seip / Herrn Wilhelm / Friederike Thielmann / Matthias Meppelink / Annika Rohde


Film
von Florian Siebrecht 


Bisherige Aufführungen

  • 17.7.2006, Premiere , „Flimmerkiste“ (Gießen)

 

Inhaltspezifische Aktionen

nicht Fisch noch Frosch: kein Konzert.

Manch eine wäre gerne ein Fisch, ein anderer wiederum sehnt sich danach eine Meerjungfrau zu sein. Keiner von ihnen ist so schön wie die Wasserleiche, die nun schon seit Tagen im Fluss liegt und unaufhörlich singt, während der Frosch immer noch darauf wartet, endlich eine Prinzessin nass zu machen. 
„nicht Fisch noch Frosch: kein Konzert.“ taucht ab in die düsteren Übersetzungwelten von internationalen Lovesongs. Es ist eine fragmentarische Reise durch die hermetisch abgeriegelten Welten der Girl- und Boygroups.
Es ist ein Spiel um Liebe, Fanatismus und Tod.

nicht Fisch noch Frosch: kein Konzert.
Idee und Inszenierung: Marion Schneider und Susanne Zaun
Ton: Friederike Kenneweg
Dramaturgische Beratung: Philipp Schulte
Filmaufnahmen: Csongor Dobrotka

Mit: Isabell Dachsteiner, Katharina Runte, Anna Schewelew, Katharina Stephan, Ina Vera von Bargen und Britta Schwem
Außerdem: Christian Bast, Matthias Ernst, Matthias Kobia, Frank Schneider, Nils Wiegand

 

Projekt
von Marion Schneider und Susanne Zaun 

 

Bisherige Aufführungen

  • 29.6.2006, Premiere , Theater im Löbershof (Studiobühne des Stadttheaters Gießen

 

Inhaltspezifische Aktionen

Öffnung der Sequenza

"Öffnung der Sequenza"
Sechs Kompositionen von Luciano Berio gespielt von den Stipendiaten der internationalen Ensemble Modern Akademie, szenisch eingerichtet von Sebastian König und Christian Grammel

„musical theatre tends not only to eliminate the separation between stage and public, between staged life and real life but, more properly, between different aspects of the same reality“ (luciano berio)

zentrum der inszenierung ist der körper: die transformation der privatperson durch das musikinstrument in eine künstlichkeit sowie das spannungsfeld zwischen klangmaterial und körperlicher geste, die in den sequenza-kompositionen von berio angelegt sind. erfahrbar gemacht durch körperliche und gefühlte nähe des zuschauers zum musiker, durch zerstörung einer künstlichen erhabenheit, einer leeren virtuosität. gemeinsames erleben in einem durch veränderung neutralisierten raum ...

 

das ziel der arbeit in der symbiose von komposition, interpretation, inszenierung ist eng verbunden mit dem verhältnis von raum und körper. 
der kubus selbst ist streng formal, funktional, abweisend. unabhängig von beleuchtung rückt er musiker oder darsteller in eine künstliche, nicht greifbare ferne. trotz des omnipräsenten holzes entsteht eine distanz zu organischem material also auch zur physis der musiker selbst. um die begegnung von publikum und musik/musiker überhaupt zu ermöglichen soll der charakter des raums so stark gebrochen werden, daß eine neue form der neutralität entsteht. organisches material wie (echter) rasen, stein, erde, rinde als boden öffnet wieder den blick für das eigentliche geschehen (die farbdynamik verlangt nach rasen.) das publikum sitzt frei im raum (auf dem boden / kissen / decken) um die musiker herum, die sich an verschiedenen positionen im raum befinden. notenständer hängen von der decke herab und erschaffen eine verbindung der künstler mit der umgebung und der hängenden lautsprecherinstallation. zeitgleich mit den sequenzas werden von den anderen musikern stumme aktionen (während der sequenzas) ausgeführt. die blickachsen sind im raum so verteilt, daß jeder zuschauer während der musik zumindest ein in aktion befindliches gesicht sehen kann. die verbindung von körperlicher geste und klangmaterial ist eng gekoppelt an die sichtbaren augen, bzw. das gesicht. ohne den blick bleibt die musik klang ohne verbindung zur physischen ebene. 
zusätzlich werden zu beginn und in den pausen textfragmente von lucaino berio gesprochen und über die lautsprecher in den raum geleitet, die sich mit dessen auseinandersetzung zu musikalischem theater (und den sequenzenas) beschäftigen. aktionen und musik ergeben ein gemeinsames gewebe, das zwischen den stücken keine pausen entstehen läßt.

 

Projekt
von Sebastian König und Christian Grammel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.9.2006, Premiere , ZKM Karlsruhe

 

Inhaltspezifische Aktionen

ohne titel.audioversion

Was geschieht hier eigentlich? 

Be a part of it.

Die Geschichte schreibt sich selbst. 
Es entsteht ein Text aus . Meinungen, Geschichten Liebe Eifersucht Utopien Behauptungen Verrat Verleumdnungen Sinnlosigkeiten und Erkentnissen...

Was könnte hier geschehen? 
Wo ist die Schnittstelle und wer bekommt den Preis?..

Hier ist der Rahmen.

Spielen wir das alte Spiel, einer macht den Anfang, der nächste macht weiter. 

Das eine bezieht sich auf das vorangegangene, nimmt das andere hinzu und verknüpft sich mit dem weiteren. 

 

Die Regeln: Du hast 30 sekunden Zeit die Geschichte weiter zu spinnen, dabei knüpfst du an die vorangegangene Episode an, wohin du gehst ist dir überlassen.

Du hörst jetzt gleich die vergangene Episode, danach hast du nach dem Signalton 30 sekunden Zeit um die Geschehnisse weiter zu spinnen.
Das Spiel kann beginnen: .........

 

Installation
von Julia Krause, Frank Max Müller, Katharina Kellermann 

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.4.2006, Festival Junger Talente, Messehallen Offenbach

 

Inhaltspezifische Aktionen

Performance, Writing and Dissemination. A view of current thinking and research in contemporary arts practice

Dr. Ric Allsopp (b.1950) studied at Dartington College of Arts (BA Hons.) and the Universities of Warwick (MA), Exeter and Plymouth (Ph.D) . From 1984 - 90 he was Lecturer in Theatre at Dartington. From 1990 - 94 he was a Research Associate with the Centre for Performance Research in Cardiff, Wales and taught theoretical courses in performance at the School for New Dance in Amsterdam. In 1992 he co-founded Writing Research Associates (WRA) with Scott deLahunta, an international partnership organising, promoting and publishing in the expanded field of performance. Projects include Migrations (Centre for Contemporary Culture, Barcelona, 2000); In the Event of Text (HKU, Utrecht, 1999) and Performance Writing: A Symposium (Dartington,1996).

In 1995 he co-founded (with Claire MacDonald and Richard Gough) the contemporary performance journal Performance Research published quarterly in London by Routledge/ Taylor & Francis and currently in its ninth volume (2004). Recent performance works include the installation series Fire Tables (1997-2000) and Circulate/ Isolate (2000-) both of which explore the ephemeralities of text and the moment and location of its performance. His publications include "The Connected Body" (1996) and numerous articles on performance, writing and contemporary practice for various journals. He has performed, lectured, run workshops and organised events widely in Europe and elsewhere, and is currently Reader in Performance Research and Director of the Writing at Dartington College of Arts, UK.

Für weitere Informationen: http://www.dartington.ac.uk/staff/ricallsopp


Vortrag
von Dr. Ric Allsopp 

 

Bisherige Termine

  • 30.6.2006, Premiere , Festivalcafe der Theatermaschine 2006, Bleichstraße 28, Gießen

Inhaltspezifische Aktionen

Photographed by Mike May

"Mike war blind nachdem er als Kind mit Chemikalien einen Schlammkuchen backte. Seit dem Jahr 2002 ist er es nun nicht mehr: Ein Chipimplantat ersetzt die zerstörten Stäbchen und Zapfen in seiner Netzhaut und sendet andauernd Lichtinformationen an seinen tragbaren Computer. Dieser wandelt die Daten um und sendet elektrische Signale über ein Flachbandkabel an Mikes Nervensystem weiter. Im Computer sind die Bilder aus Mikes Auge speicherbar." Am 6. April machen wir sie sichtbar.

 

 

Lesung
von Tobias Brenk 

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.4.2006, Premiere , Unfriendly Takeover Lecture Performances / atelierfrankfurt; Hohenstaufenstraße 13-27; Frankfurt am Main 20:30h

 

Inhaltspezifische Aktionen

rein und raus / rauf und runter

Videoinstallation im Foyer des Stadttheaters Gießen

Raus und wieder rein. Schauen, durchgehen, hereinplatzen, leise öffnen. Und wieder raus. 
Runter und wieder rauf. Rennen, zwei Stufen auf einmal und zu schwere Tüten tragen. Und wieder runter.

Alltagsrhythmen wie Türen und Treppen beobachten, die Augen von den Ohren übertrumpft und den ungesehenen Zwischenräumen Raum geben.


Projekt
von Hannah Borisch 


Bisherige Aufführungen

  • 15.6.2006, Gießen, Foyer des Stadttheaters
Inhaltspezifische Aktionen

Roads to Manderley (neu)

Koproduktion mit dem Theater an der Sihl und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

ZÜRICH Premiere 27. Oktober 2006_ 28./29. Oktober_ jeweils 20h
Probebühne 2_ Theater an der Sihl www.theaterandersihl.ch

GIESSEN 10. und 11. November 2006_ jeweils 20h
Probebühne_ Institut für Angewandte Theaterwissenschaft www.uni-giessen.de/theater

bigNOTWENDIGKEIT und ihre DarstellerInnen sind gestrandet.
Auf dem Weg nach Manderley haben sie sich verirrt, haben vergessen, was sie suchten und dabei aus den Augen verloren, was sie eigentlich erzählen wollten.
War es die Geschichte vom Fliegen im Traum?
Wollten sie von Daphne du Mauriers „Rebecca“ berichten?
Oder von der Unmöglichkeit dessen? 

Am seltsamsten war jene Villa, von der nur noch eine Tür übriggeblieben war, die einsam in der Landschaft aufrecht stand und an die geklopft wurde. Sollte, da die Wände weg sind, die Landschaft selber zur Wand geworden sein, so dass jemand etwa von Innen an die Tür der Landschaft klopfen kann? Elisabeth Lenk

Geblieben sind zwei Regisseurinnen und ein Performer, die vom Kurs abgekommen sind und ihr Scheitern teilen. Sie zeigen, was hätte stattfinden können und erzählen damit eine Geschichte, von der sie selber noch nichts wussten. Es führen eben viele Wege nach Manderley.

von_ bigNOTWENDIGKEIT (Anna K. Becker und Katharina Bischoff)
mit_ Anna K. Becker, Katharina Bischoff und Marcel Schwald
Bühne_ Olivia Suter

Kontakt: bignotwendigkeit@web.de
Theater an der Sihl Tel. + 41(0)433054326

 

Inszenierung
von bigNOTWENDIGKEIT (Anna K. Becker, Katharina Bischoff) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 27.10.2006, Premiere , Theater an der Sihl Zürich

 

Inhaltspezifische Aktionen

ROOR

ROOR
Szenisches Konzert für Posaune Solo

mit Uwe Dierksen (Ensemble Modern) und Kompositionen von Luciano
Berio, Johannes Maria Staud, einer Uraufführung von Arnulf Herrmann
u.a.

Im Rahmen der 43. Internationalen Ferienkurse für Neue Musik 2006

Ein vielfältiges Programm zeitgenössischer Musik, bei dem Bühne,
Licht und Video die virtuose Instrumentaltechnik erfahrbar machen und
den Blick öffnen auf die Materialität der Kompositionen. Studierende
des renommierten Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der
Universität Giessen (Ltg. Prof. Heiner Goebbels) haben hierfür
szenische, visuelle Lösungen gesucht, die unserer Wahrnehmung und
Imagination etwas hinzufügen können, ohne der Musik diese offenen
Dimensionen zu nehmen.

Uwe Dierksen zählt zu den international herausragenden Solisten für
zeitgenössischer Musik auf der Posaune. Zahlreiche Kompositionen sind
für ihn geschrieben und von ihm uraufgeführt worden. Seit 1983 ist er
Posaunist im Ensemble Modern.

CENTRALSTATION - Donnerstag, 11. August 20.30

 

Projekt
von Szenische Konzerte 

 

Bisherige Aufführungen

  • 11.8.2006, Premiere , Centralstation Darmstadt

 

Inhaltspezifische Aktionen

SCHWUNST

"Die kabarettistischen Szenen um Kunstkauf, weiße Bilder und Sex vor Lieblingskunstwerken wollen nicht viel mehr sein als kabarettistische Szenen um Kunstkauf, weiße Bilder und Sex vor Lieblingskunstwerken. Charmant, improvisiert, albern, nicht wichtig über den Augenblick hinaus. Aber ausgerechnet hier gelingt - wenn das Sprechen schneller geht als das Lesen, wenn durch mimische Stolperer eine Lücke entsteht, wenn mit Gesten das eben gesagt kommentiert oder gar negiert wird - ansatzweise etwas, was so vielen derzeitigen Gießener Aufführungen fehlt: Sich selbst und das Theater zu hinterfragen, herauszufordern und möglichst dabei nicht allzu ernst zu nehmen."
Frankfurter Rundschau, 10.6.2005

3. Platz des Dramatikerwettbewerbs 'stückwerk II', Leipzig

 

Lesung
von Philipp Schulte; Regie: Johan Heß; mit Katja A. Pohl, Cornelia Schulze, Gunter Röhring, Patrick Maehlig-Schubert 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.7.2006, Premiere , LOFFT Leipzig
Inhaltspezifische Aktionen

Sport und Ritual

Festlicher Eröffnungsvortrag der Theatermaschine 2006


Vortrag
von Prof. Dr. Helga Finter 

 

Bisherige Termine

  • 28.6.2006, Premiere , Probebühne
Inhaltspezifische Aktionen

Stop the show, please!!!

April 2006. Später Weihnachtsabend irgendwo in einer nächtlichen Offenbacher Diskothek. Mal wieder eine Party, die kein Ende nimmt. Der Nussknacker muss sich irgendwo in der tanzenden Menge versteckt halten, vom Mäusekönig hat man lange nichts mehr gehört, und auch die Welt der Spielzeuge ist schon lange eingeschlafen. Dann tritt doch plötzlich die Zuckerfee auf. Sie weiss nicht so recht, was sie hier eigentlich verloren hat, macht aber ihre Schrittchen, dreht ihre Pirouetten wie gehabt und rätselt am Ende, worum es bei all dem gehen könnte. Irgendwann einmal hatte sie ihre Zeit und die grossen Auftritte. In dieser Nacht jedoch scheint niemand sie zu bemerken. Also wendet sie sich an das verbliebene Publikum, das die Köpfe wie Maulwürfe im Sand vergraben hat, um herauszufinden, was in all den Jahren passiert ist. Kann sie die Welt noch einmal verzaubern? Oder ist alles bereits vorüber und es für sie am besten, einfach einen Kopfhörer aufzusetzen und ihren persönlichen Lieblingssong anzuspielen, während der omnipräsente Beat die Halle zum Toben bringt? Plötzlich treten in indirekter Rede alte Bekannte, die Autoren ihrer Zeit - Andersen und Hoffmann - auf, und sie begegnet dem Mädchen mit den roten Schuhen. Und als sie schon dachte, sie könne nie wieder tanzen, geht es plötzlich mit ihr durch. Die ganze Diskothek wird zur grössten Bühne aller Jahrhunderte. Daraufhin hören die Plattenteller auf, sich zu drehen. Die Welt gefriert zum Bild.

Ein kleines Stückchen über die ausdifferenzierte Popkultur, das Ende der grossen Bühnenillusion und den Wunsch, die Welt noch einmal mit unschuldigen Augen sehen zu dürfen.

Eine Kooperation zwischen dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft (Giessen) und dem Ausbildungsbereich "Zeitgenössischer und klassischer Tanz" der HfMDK (Frankfurt) im Rahmen der hessischen Theaterakademie.

 

Tanzprojekt
von Stefan Hölscher und Smiljana Maric

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.4.2006, Premiere , CAPITOL / Offenbach am Main (Festival junger Talente 2006)
Inhaltspezifische Aktionen

Utopie und Realität im Siedlungsgebiet

Orte der Studentenstadt, ein Portrait

Für und mit Bewohnern Münchens

ein Stück an einem Tag (und Vorarbeit)
mit Bewohnern der Studentenstadt.
Material: Auseinandersetzung mit der Lebenssituation in der größten Studentenstadt Deutschlands, dem ehemaligen olympischen Dorf in München.
Ein sehr bedrängter privater Lebensraum: Einzimmer- plastik-fertig-appartment aus einem Stück gegossen, wie die Toiletten der Deutschen Bahn. Erinnern an Tierboxen. Auf 11 qm in einem 10 Stockwerke hohem Gebäude mit 25 Parteien auf einem Flur. Draußen Regen.
Auf der Bühne: eine Küchenzeile. Das Spiel fand weitestgehend im Zwischenraum von Oberschränken und Unterschränken statt.

 

Projekt
von Ana Berkenhoff/ Anselm Belser/ Roland Siegwald 

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.4.2006, Premiere , StuSta Studentenfestival München
Inhaltspezifische Aktionen

Wolters Tage

Sprecher: Ana Berkenhoff, Christian Grammel
Weimarer Hörspielpreis


Hörspiel
von Björn Deigner (Autor, Regie, Schnitt) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.2.2006, Premiere , HR3, Weimarer Hörspielpreis
Inhaltspezifische Aktionen

2005

Inhaltspezifische Aktionen

ONE - warum ist eins eine einsame zahl?

One - warum ist eins eine einsame zahl?

One ist ein Versuch die beiden Welten Wissenschaft und Kunst in ihren Gemeinsamkeiten zusammenzuführen. Die auf den ersten Blick völlig unterschiedlich scheinenden Systeme beruhen beide auf Subjektivität und bedürfen der Interpretation; denn Eindeutigkeit und überzeitliche Gültigkeit besitzt eine mathematische Formel ebenso wenig wie ein Kunstobjekt. 
Um diese Schnittstelle zu beleuchten, werden in der performativen Installation Antworten auf vermeintlich wissenschaftlichen Thesen als Kunstwerke ausgestellt. 

Die Beiträge stammen von Menschen die sowohl Künstler als auch Naturwissenschaftler sind (beispielsweise eine Medizinstudentin und Cellistin, ein Mathematikprofessor und Museumskurator, etc.) und damit die Fähigkeit haben, ebenso mit Formeln wie auch mit Metaphern und Symbolen zu operieren.

Die Thesen sind Textzeilen aus Popsongs 

One ist the lonliest number that you'll ever do
You are a magnet and I am steel
You don't have to be a scientist to do experiments to your own heart

 

Von: Anna K. Becker 
Technik: André Schallenberg

Mit Beiträgen von:Prof. Albrecht Beutelspacher,Johanna Eras, Alan Fabian, Nicolas Gerber, Ansgar Jones und Dr. Jörg Meiseel u.a.

Dauer: etwa 10 Minuten

Danke: Pavel Fidermak, Katharina Bischoff, Prof. Heiner Goebbels

Premiere: 9. Februar 2005, Giessen

Aufführungen: 3. und 4. Juni 2005, Kampnagel Hamburg
17. September 2005, Ruhrtriennale,PACT, Essen

 

One - warum ist eins eine einsame zahl? entstand im Wintersemester 2004/05 im Rahmen des szenischen Projektes "Theater und Wissenschaft" unter der Leitung von Prof. Heiner Goebbels


Performance
von Anna K. Becker 


Bisherige Aufführungen

  • 9.2.2005, Premiere , Probebühne


Inhaltspezifische Aktionen

Passivität und Perversion: Das Reale und die Körperbilder (Kolloquium „Das Reale und die (neuen) Bilder.")

Seit sie 1991 mit Disfigure Study zum ersten Mal internationale Tanzszene betrat, artikuliert die Tänzerin und Choreographin Meg Stuart in ihren Stücken eine Erfahrung des Kontrollverlusts. Der tanzende Körper verliert die Kontrolle über die von ihm hervorgebrachten Bewegungen. Sie formulieren mithin eine Dissoziationserfahrung, die den Körper durch den Einsatz von visuellen und akustischen Bildern von sich abspaltet, bis das „sich“ keine Identität mehr bezeichnet. In Stückkomplexen wie Highway 1001 (2000/01) oder Visitors Only (2003) ist zunehmend eine Verschiebung auf das Phänomen der Überwachung durch einen unsichtbaren dritten Blick zu beobachten, der die Frage nach der Auflösung der Grenze zwischen privatem und öffentlichem Raum stellt. Der Vortrag möchte dem Verhältnis von Körper und Bild im symbolischen Rahmen des Theaters nachgehen, eines Rahmens, innerhalb dessen verschiedene Bildmedien gegeneinander ausgespielt werden, um eine totalitäre Verabsolutierung des Einen zu verhindern. Meg Stuarts Arbeiten erscheinen dabei als Reflexion auf die Möglichkeitsbedingung jeder Theater- und Tanzaufführung, der die dreifache Gliederung des Körpers in einen symbolischen, imaginären und realen Körper sichtbar macht.

Gerald Siegmund, Universität Bern
Dr. Gerald Siegmund wurde 1963 in Eschollbrücken bei Darmstadt geboren. Zwischen 1983-90 studierte er Anglistik, Romanistik und Theaterwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, wo er 1990 seinen Magisterabschluss zum Thema "Aspekte der Negativität in den Dramen Joe Ortons" ablegte. 1990/91 arbeitete er als Dramaturgieassistent bei verschiedenen Produktionen am Theater am Turm, Frankfurt und Theater Basel. 1994 promovierte er in Frankfurt über das Thema "Theater als Gedächtnis" in den Fächern Anglistik und Theaterwissenschaft. Die Arbeit enthält Studien zu Sigmund Freuds Gedächtnismodellen und zu Texten von Heiner Müller, Samuel Beckett, Joe Orton und Steven Berkoff. 1996-1998 war er Postdoktorand am Graduiertenkolleg "Pragmatisierung/Entpragmatisierung" an der Eberhard Karls Universität Tübingen mit einem Projekt über Manierismus im englischen Theater des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts. Seit 1995 schreibt er Tanzkritiken für die F.A.Z./Rhein-Main Zeitung sowie Ballet-Tanz, Tanzjournal und Dance Europe. Er hat zahlreiche Essays und Aufsätze zum zeitgenössischen Tanz veröffentlicht. Seit 1996 hat er Lehraufträge zu den Themen Tanz und englisches Theater an den Universitäten Frankfurt/Main, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt /Main, Tübingen, Mainz, Bergen und Wien gehalten. Er unterrichtet außerdem am Aufbaustudiengang "Tanz Kultur" der Universität Bern, Schweiz und hat Workshops beim Festival "Tanz im August", Berlin und der "Internationalen Sommerakademie" in Frankfurt/Main gegeben. Seit 1998 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen, bis er zum WS 2005/06 eine Professur am Institut für Theaterwissenschaft an der Universität in Bern übernahm.Dr. Gerald Siegmund lebt in Bern und Frankfurt am Main. 

 

Im Rahmen des internationalen Kolloquiums „Das Reale und die (neuen) Bilder. Repräsentationen des Anderen oder Terror der Bilder?“ an der JLU Gießen vom 11. bis 12. November 2005

Das Kolloquium ist eine Kooperation des Zentrums für Medien und Interaktivität, Giessen und des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft, Giessen im Rahmen der Forschungsreihe "Inszenierungen in den Neuen Medien". Es wird veranstaltet von Prof. Helga Finter und Prof. Heiner Goebbels.

 

Vortrag
von Prof. Dr. Gerald Siegmund (Universität Bern) 

 

Bisherige Termine

  • 12.11.2005, Premiere , Margarethe-Bieber-Saal, Gießen
Inhaltspezifische Aktionen

push the button...

push the button von bigNOTWENDIGKEIT

Aber gerade um dem Zuschauer den größtmöglichen Spielraum zu geben, muß dieses System, Theater genannt, genügend stabil sein. Gerade um dem Zuschauer größtmögliche Vielfalt, Verschiedenheit, Individualität, ja, Zufälligkeit auf der Bühne zu sichern, muß die Bühne selbst genügend invariant sein. Manfred Wekwerth

Theater ist auch Spiel. Und als solches ist es immer ein verabredetes Spiel, dessen Regeln Schauspielern und Publikum gleichermaßen bekannt sind. Aber was sind die Regeln und was die Verabredungen?
Als qualitatives Produkt entzieht sich Theater der Eindeutigkeit. Seine Ästhetik kann nur über einen von vielen möglichen Umwegen rezipiert werden und die Lust am Umweg ist die Lust am Theater.
Zeichen, Bilder, Geschichten auf der Bühne erschließen sich den Zuschauenden nicht direkt und eine unmittelbare Übersetzung der Zeichen widerspräche dem Charakter des Theaters. Jedes wahrnehmende Bewusstsein wählt aus dem vielfältigen Bedeutungsangebot aus, während es die Aufführung entstehen lässt. 
Erst wenn das Geschehen auf der Bühne das Bühnenspiel das Publikum zum Spielen veranlasst, entsteht Theater. 
Das ist das Spiel.

Es existieren prinzipiell so viele Bedeutungen wie es Zuschauer gibt. Jürgen Kleindiek

 

Idee, Konzept, Regie bigNOTWENDIGKEIT (Anna K. Becker,Katharina Bischoff)

mit Björn Deigner, Lina Lindheimer

Licht & der der rein kommt René Liebert

 

Inszenierung
von bigNOTWENDIGKEIT 


Bisherige Aufführungen

  • 2.4.2005, Premiere , Probebühne

 

Inhaltspezifische Aktionen

The Flight of the Lindbergh

nach Motiven von Bertolt Brecht


Lesung
von Jules Buchholtz, Philipp Schulte, Dominique Manu 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.10.2005, Premiere , GAIL Giessen
Inhaltspezifische Aktionen

Zerbombt

der todkranke journalist ian und seine ehemalige freundin cate haben sich in einem luxeriösen hotelzimmer verabredet. obwohl ian die liebesbeziehung vor längerem beendet hat, sucht er erneut cates nähe. sie hingegen verweist darauf, der verabredung aus mitleid gefolgt zu sein. ian bedroht und demütigt cate. außerhalb des hotels herrscht kriegszustand. als cate ian am nächsten morgen verlässt, erscheint ein soldat im hotelzimmer - der krieg bricht nun mit seiner ganzen brutalität und destruktiven kraft über ian hinein.

trotz apokalyptischer gewaltakte beschrieb sarah kane, die sich 1999 mit 28 jahren in einer nervenheilanstalt das leben nahm, "zerbombt" als eines ihrer optimistischsten stücke. die inszenierung bemüht sich sowohl inhaltlich als auch ästhetisch um das ausloten dieser gegensätze.

Ian: Stafan Migge
Cate: Anna Peschke
Soldat: Peter Weiss / Christian Volkmann

Inszenierung: Sebastian Blasius
Dramaturgie/Regie-Mitarbeit: Christian Grammel
Tonbearbeitung: Björn Deigner

 

Inszenierung
von Sebastian Blasius / Christian Grammel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.5.2005, Premiere , Gießen
  • 10.5.2005, Probebühne Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 8.6.2005, TiL Gießen
  • 1.12.2005, Megafon Bochum

Inhaltspezifische Aktionen

2004

Inhaltspezifische Aktionen

Lounge

In der Lounge entsteht während der hessischen Theatertage ein kunterbuntes Durcheinander aus Diskussionsrunden, Kritikarchiven, Objektenthüllungen, Happenings, Lesungen, Socializings, Performances, Installationen, Filmen, Ausstellungen, Hörräumen, Partys, Chill-outs, Überraschungen, ready-made-Sammlungen und vieles mehr. 

Hier wird Hohes mit Niedrigem, Kunst mit Kitsch und Wahres mit Gefaketem gemixt. Wenn es einen Ort für Alte wie Junge, Theatersüchtige und Desinteressierte gibt, dann in der Lounge. Und wer einfach nur einen Café trinken will, ist auch nicht an der falschen Adresse.

Ausserdem werden hier Studenten von Hochschulen der hessischen Theaterakademie (HfG/Offenbach, HfMDK und Städelschule/Frankfurt, Angewandte Theaterwissenschaft/Giessen) kleine Arbeiten präsentieren und zur Diskussion stellen.

Lounge - Plockstrasse 2 – 25. Juni bis 3. Juli 2004
(in der Nähe der „Drei Schwätzer“, links neben dem >News Café<)

Studenten von Hochschulen der hessischen Theaterakademie (HfG-Offenbach, HfMDK und Theater-, Film- und Medienwissenschaften-Frankfurt, Angewandte Theaterwissenschaft-Giessen) sowie der Städelschule-Frankfurt präsentieren neun Tage lang kleine Arbeiten.

Lounge-Night-Specials
Fast jeden Abend bietet die Lounge ein volles Programm. Wer den Tag in gemütlicher Atmosphäre ausklingen lassen und dabei in den Genuss junger, frischer und experimenteller Arbeiten kommen will, schaut einfach mal rein. Der Eintritt ist KOSTENLOS!!!

Freitag, 25.6. 21.00 Uhr! Vitali Belikov (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst): „Romantische Lieder“ (Akkordeonkonzert), 22.30! Norbert Pape (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst): „Realität ist eine Konstruktion“ (Tanz/Performance) 
IM ANSCHLUSS ERÖFFNUNGSABEND!

Samstag, 26.6./Sonntag, 27.6. 10.00-20.00! Simon Schäfer (Hochschule für Gestaltung): „Warst-Konzerte“ (Performances für musikalische Platinen u.a.)

Dienstag, 29.6. 22.30! Malte Scholz (Angewandte Theaterwissenschaft): „das Gespräch des Einzelnen über Vieles“ (szenische Lesung)

Mittwoch, 30.6. 22.30! Annette Daubner, Tomasz Stompor (Angewandte Theaterwissenschaft): „Hitler kommentiert ein Fussballänderspiel“ (Film)

Donnerstag, 1.7. 22.30! Orcun Ünal (Angewandte Theaterwissenschaft): „100mal215mal165centimeter“ (Performance) 

Freitag, 2.7. 21.00! + 23.00! Tai Elshorst, Anna Dischkow, Jörg Maier-Rothe, Jan Imberi (Hochschule für Gestaltung): „Leben ohne Unterbrechung“ (Videoinstallation/szenisches Konzert)

Samstag, 3.7. 22.30! Ina Vera und Lucie Tuma (Angewandte Theaterwissenschaft): „ID catalogue“ (Performance/Installation)
IM ANSCHLUSS ABSCHLUSSABEND!!!

Lounge-Diskussionsrunden
Jeweils um 17.30 Uhr, nach den „Dramoletti“, finden offene Gespräche über verschiedene Themen statt.

Freitag, 25.6. „Künstlerisches Studium und Perspektive - Reich und berühmt oder arbeitslos und schön?“
Dienstag, 29.6. „Kollaboration/Kooperation/Kollektivität – Potentiale der Vernetzung innerhalb der hessischen Theaterakademie“
Donnerstag, 1.7. „Der grosse Schlaf und seine Kunden – Wer ist der Adressat von Kunstprodukten?“
Samstag, 3.7. „Entertainment, Kriminalität und Kunstbetrieb – Von wem für wen durch wen wozu?“

Ausserdem sind permanent tagsüber ab 12.00 Uhr bildnerische, installative, auditive und filmische Arbeiten zu sehen. Es warten viele Überraschungen!!! Unter anderem von... 

[...]
Helene Arendt, Städelschule: „Ohne Titel“ (Installation)
Josip Budimir, Hochschule für Gestaltung: „Ornamental Motion“ (Videoinstallation)
Ole Claßen, Städelschule: „Ohne Titel“ (Installation)
Stefanie Ernst, Hochschule für Gestaltung: „Blut lecken“ (Malerei)
Nadja Elabbadi, Hochschule für Gestaltung: „Inoffiziell nicht illegal“ + „2min30“ (Videoclips)
Johannes Feld / Marc Robbemond: "poetry clips" (Computeranimationen)
Isabel Friedrich, Städelschule: „ZEN IN BOTTROP OR SO“ (Photographie)
Katharina Hofmann: „ZEIT“ (Film)
Reiko „Zero“ Ishihara, Städelschule: „Aquarium“ (Intervention) + „Eaten away 2004“ (Film)
Dogan Özdogan, Städelschule: „Ich & ich“ (Film)
Judith Raum, Städelschule: „Almanach“ (Diainstallation)
René Rothert, Angewandte Theaterwissenschaft: „Desemantisierung“ (Skulptur + Klangstück)
Simon Schäfer, Hochschule für Gestaltung: „Warst“ (Konzert)
[...]

 

Ein multifunktionaler Raum, organisiert von Boris Nikitin, Marcel Schwald und Stefan Hölscher.

Ort: Laden am Theaterpark

 

Projekt
von Boris Nikitin, Marcel Schwald und Stefan Hölscher 

 

Bisherige Aufführungen

  • 25.6.2004, Premiere , Plockstrasse 2
Inhaltspezifische Aktionen

Oh, Liv' Here!

Ein junge Theaterschauspielerin steht kurz vor der Premiere. Durch das Ineinandergreifen von Wirklichkeit, Illusion und Inszenierung gerät sie ins Visier von Eifersucht und Mordverdacht. Der dramatische Konflikt gipfelt methaporisch auf der Bühne.
Im Film verschmelzen verschiedene Shakespeare-Stoffe zwischen Theater, Film und Realität.

 

Film
von Csongor Dobrotka, Ina Annett Keppel und René Liebert 

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.2.2004, Premiere , Theater im Löbershof, 20.00
Inhaltspezifische Aktionen

Patent: Night Flight

Herbordt/ Mohren
Patent: Night Flight

Wie konnten, da sie doch nicht fliegen, sondern nur fallen, Kartoffelkäfer aus Colorado Felder in Ost- und West-Europa befallen? 

Diese und andere Fragen ermitteln die Akteure von Patent: Night Flight ausgehend von einer der ältesten Dramaturgien von Freiheit, Flucht und ihrem Scheitern, dem Mythos von Ikarus und seinem erfindenden Vater Daedalus: ein Argentinischer bildender Künstler in der Rolle des Erfinders, ein Frankfurter Schauspieler in der Rolle des Schauspielers, eine Slowenische Dramaturgin in der Rolle des Beobachters. Sie alle fungieren als Protagonisten und Monteure der Mythenproduktion, mit den Mitteln ihrer realen Profession schreiben sie Geschichte und Geschichten stets neu, sie alle spielen mit im Theater neoliberaler Ideale und Utopien. Patent: Night Flight fragt: Wie kann der kurze Moment, an dem der Absturz erstmals möglich scheint, zu großem Theater werden? Wie klingt das Fallen von Kartoffelkäfern? Welche stille Übereinkunft ist notwendig, um trotz nahendem Sturz mit einem siegessicheren Lächeln weiterzumachen? Welche Grenzen, die so nicht mehr existieren, reizen zu immer neuen Fluchten? Wie klingt die Implosion von Geschichte und Erinnerung? 

Mit Martin Fernandez, Max Landgrebe, Katja Praznik 
Konzeption Regie Bernhard Herbordt, Melanie Mohren 
Licht- Videodesign, technische Leitung René Liebert 
Kostüme, Mitarbeit Bühne Anne Kuhn 
Ton Christian Stoehr 

Produktion Herbordt/ Mohren 
Koproduktion Künstlerhaus Mousonturm 

mit freundlicher Unterstützung Pact Zollverein Essen, Schwankhalle Bremen, Hessische Theaterakademie, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Fonds Darstellende Künste, Goethe Institut Inter Nationes, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst 

Premiere: 08.12.2004, 21h Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt 
Weitere Aufführungen: 09.-11.12.2004, 21h Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
Tickets: 069. 40 58 95 20

 


Bernhard Herbordt (*1978) und Melanie Mohren (*1979) studieren seit 1998 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Giessen. Seit 1999 entstehen gemeinsame interdisziplinäre Projekte, Raum- und Audioinstallationen, Arbeiten für Rundfunk, Theater und Site-Specific-Environments. 2000 produzierten Herbordt/ Mohren das Hörspiel looking for a small story (ausgezeichnet mit dem NRW-Hörspielpreis 2001), 2001 entstand world in a box - Audiotheater für zwei Zuschauer im Auftrag des Hessischen Rundfunks, zu sehen während dem Diskurs-Festival, dem unidram Festival, der Hessischen Theatertage 2002, die Wüste lebt - Festival junger Theaterregie der Hamburger Kammerspiele, Plateaux Festival des Künstlerhaus Mousonturms sowie 2003 auf dem ITs Festvial in Amsterdam. 2003 realisierten Herbordt/ Mohren in Kooperation mit Bühnenbildnern aus Wien die Installationen alibi n und placebo square, erstmalig ausgestellt während dem Festival Junger Talente in Offenbach, weitere Ausstellungen 2004 am Künstlerhaus Mousonturm sowie auf Kampnagel. Herbordt/ Mohren waren während des diesjährigen Context Festival zu Gast im Berliner Zimmer des Hebbel am Ufers und stellten dort in einer Lecture Performance die Bühnenarbeiten Kapital N.N. - Theaterhommage für Schauspieler und Elektronik (Premiere auf den diesjährigen Hessischen Theatertagen) und Patent: Night Flight vor. Ein Arbeitstipendium der Filmstiftung NRW ermöglichte im Juli 2004 die Fertigstellung des Hörspiels City Levels. Zurzeit arbeiten beide an ihrer Diplominszenierung Patent: Night Flight.

 

Inszenierung
von Herbordt/ Mohren

 

Bisherige Aufführungen

  • 8.12.2004, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt, 21.00 Uhr

 

Inhaltspezifische Aktionen

Raumfahrt

Installation mit Performances zur vollen Stunde, wechselnd eingeladene Performer, über Monitor und über Kopfhörer gepromptet / Dokumentation einer topographischen Intervention in Frankfurt a.M. (WS03/04)

Wo sind wir, wenn wir reisen?
- - - - ich hielt bei der verkehrsinsel an - - - crashmebaby - - - - die ältere frau trat näher, nachdem ich ihr zugenickt hatte - - - - - - - - - - - die schnelle bewegung hat die erfahrung des durchquerten bereichs mit eis überzogen - - - - die tatsachen haben sich aufgelöst, wie in der wüste haben wir keinen anhaltspunkt mehr ausser uns selbst. die relativität führt uns in die irre - - - - - der kontinent der geschwindigkeit wäre demnach der brutale eingriff eines nicht-ortes in die geschichte, die fahrzeugwelt hätte die letzte enklave aufgelöst, die industrie zeigte sich nur noch als fabrikation von geschwindigkeit - - - - - - - zehn minuten später, als der lastwagen zurückkam, brachte mich das vibrieren der fensterscheibe endgpltig zum orgasmus - - - - - ich legte mich zurück auf das heisse, noch neu riechende vinyl - - - - - - - - - in zweiunundert metern links abbiegen - - - - - - - - - - - - - - - - - - - das autofahren etwa ist nicht nur als zielgerichtete fortbewegung zu beschreiben sondern auch als filmisch-halluzinative droge, die flüchtige bilder generiert und durchaus reale unfälle befördert - - - - rhein am main, alles mein

 

Installation
von Lucie Tuma und Frank Müller 

 

Bisherige Aufführungen

  • 17.2.2004, ATW / Präsentation szenischer Projekte (Heiner Goebbels, Niklaus Hirsch)
  • 12.6.2004, Hessische Theatertage Giessen
  • 16.9.2005, PACT Zollverein Essen / Squatt

 

Inhaltspezifische Aktionen

Sabireta Machi

Mit Astrid Matron, Stefanie Kuhn und Peter Oberdorf

Sabireta Machi ist eine Auseinandersetzung mit Ritualen aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen, die in einem künstlichen Ritual präsentiert werden.

Kellergewölbe im Unteren Hardthof

Voraufführung am 29.01.04_18 Uhr (insbesondere für Theaterwissenschaftler, ohne Festivalkarten zugänglich)
Aufführungen im Rahmen des Kunstfestivals "Projektionsflächen": 30.01.04_19 Uhr und 31.01.04_20 Uhr

BITTE WARME KLEIDUNG UND FESTES SCHUHWERK NICHT VERGESSEN - BETRETEN AUF EIGENE GEFAHR!!!


Performance
von Peter Oberdorf 

 

Bisherige Aufführungen

  • 29.1.2004, Premiere , Unterer Hardthof
Inhaltspezifische Aktionen

Stattbus

Stattbus ist eine Installation, die sich dem „nicht-ort“ Bus zuwendet. Ein Ort, zu dem man eigentlich nicht aktiv „hin“-geht, sondern den man „verwendet“, um zu einem anderen zu gelangen - an dem man sich jedoch trotzdem für die Dauer der Fahrt aufhält. 
Der Bus als abgegrenzter Raum in dem Menschen miteinander kommunizieren oder sich in ihr Schweigen zurückziehen, lesen, Musik hören, telefonieren, sich die Zeit vertreiben, die Gedanken schweifen lassen - solange sie noch nicht „da“ sind… 

Der Stattbus ist ein aus durchsichtiger Gaze abgehängter Raum in den Maßen, die an einen städtischen Bus erinnern. Jedoch stellt dieser sich, im Gegensatz zu den uns alltäglichen Bussen, als über dem Boden schwebendes leicht-luftiges Objekt dar. Auf die Gaze werden Bilder projiziert, die Szenen aus Bussen festhalten, die Situation bei jedem neuen Bild verändern und bei denen sich manchmal merkwürdige Überschneidungen auftun, wenn unterschiedliche Bilder sich durch die durchsichtigen Wände übereinander legen.

Entstanden im Rahmen des Szenischen Projektes: „Ort der Kunst/Performativer Raum“ mit künstlerischen Recherchen aus dem öffentlichen Raum in der Stadt, den Fußgängerzonen und Einkaufsstrassen 
Zu sehen bei den Hessischen Theatertagen 25.Juni bis 03.Juli 2004 in Giessen

 

Projekt
von Anna Teuwen, Milena Kipfmüller & Annne Tenhaef 

 

Bisherige Aufführungen

  • 25.6.2004, Premiere , Giessen

 

Inhaltspezifische Aktionen

take a bow

Ein hysterischer Mensch sucht sich sein Publikum. Bewusst oder unbewusst. Hysterische Symptombilder sind Inszenierungen vergleichbar, nur in Anwesenheit von Publikum treten sie hervor, fordern auf, die Zeichen zu lesen, das Geschehen zu dechiffrieren.

Hysterika sind keine Simulanten oder Phantasten.
Hysterika sind vielleicht geltungssüchtig.
Hysterie lässt sich nicht greifen, ist anfechtbar und voller Widerspruch.
Hysterie ist tatsächlich.
Hysterie ist unheilbar. In der Unheilbarkeit liegt ihre Botschaft. Das Bestehen der Symptome ist Zeichen dafür, dass die Hysterika Recht haben.
Hysterisch sein ist manchmal Widerstand.
Hysterisch sein ist manchmal Zwang.

Mit dem Enthusiasmus der Hysterika sagte sie zu mir: und jetzt passen Sie gut auf, Sie werden staunen!

Entlang augenscheinlicher Parallelen zwischen Hysterie und
Theater will take a bow unter Einsatz theatraler Mittel von verschiedenen Erscheinungsformen der Hysterie erzählen und nach ihren Potenzialen suchen.

Idee, Konzept, Regie: Anna K. Becker, Katharina Bischoff
Mit: Rabea Kiel, Sahar Rahimi
Licht & Technik: René Liebert

Danke an: Milena Kipfmüller, Matthias Mohr, Jonny Joon-Sup Rhoo, Anne Zimmermann, Elise von Bernsdorff, Marc Jungreithmeier, Michael Becker sowie das Institut für angewandte Theaterwissenschaft

Premiere: 20. Juni 2004, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Giessen
weitere Aufführungen: 
27. Juni 2004, TiL, Giessen, Hessische Theatertage
01. Oktober 2004, Thalia in der Gaustraße, Hamburg, Körber Studio Junge Regie
30. November 2004, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Giessen
2. Dezember 2004, Ruhr-Uni, Bochum Megafon Theaterfest Bochum
16. September 2005, SQUATT, PACT Zollverein, Essen, RuhrTriennale


Inszenierung
von bigNOTWENDIGKEIT (Anna K. Becker und Katharina Bischoff) 


Bisherige Aufführungen

  • 20.6.2004, Premiere , Probebühne, 20.00 Uhr

 

Inhaltspezifische Aktionen

Versuch eines Hexenprozesses

Die Magd Hedda Krig wird in einem Indizienprozess um Liebeszauber und eine Totgeburt zum Tode durch Verbrennen verurteilt.

Grundlage dieser Inszenierung waren histor. Aktenfragmente.

Mit: Christopher D. Köbel, Sylvia Bischoff, Ingo Holaschke, Michel Bruweleit

Buch & Regie: Florian Siebrecht
Licht & Ton: Christian T. Flierl

 

Inszenierung
von Florian Siebrecht (Regie, Idee, Dramaturgie) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.7.2004, Premiere , Probebühne (Gießen)
Inhaltspezifische Aktionen

WHODUNIT

mit Tomasz Stompor, René Liebert, Ina Vera von Bargen und Winnie Karnofka

 

Inszenierung
von Marc Jungreithmeier und Esther Boldt 

 

Bisherige Aufführungen

  • 22.4.2004, Premiere , Probebühne des Instituts, 20.00 Uhr

 

Inhaltspezifische Aktionen

2003

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Inhaltspezifische Aktionen

2002

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Inhaltspezifische Aktionen

2001

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Inhaltspezifische Aktionen

2000

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