Inhaltspezifische Aktionen

Veranstaltungen

Inhaltspezifische Aktionen

2025

Inhaltspezifische Aktionen

The Third Garden

Wann

30.06.2026 von 20:30 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Theaterlabor, Gießen

Teilnehmer

Performance: Luke Brandl, Isaak Kudaschov, Zenith Trott Inszenierung, Text, Bühnenbild/Directing, Text, Stage Design: Vicky Prägant Kostümbild/Costume Design: Robin Grechenig Licht/Lights: Sophie Feuchtenböck Sound: Marie-Luise Wenzel Musik/Music: Malte Schuster Video: Luke Brandl

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

DE: Ein Engel landet in der Hölle. Obwohl, sie ist eigentlich kein Engel mehr. Sie ist ein gefallener Engel und vielleicht ist die Hölle auch etwas anderes. Was könnte dieser Ort sonst noch sein? Was gibt es sonst für Orte? Ein Zuhause? Ein Refugium? Ein Garten? Neben dem Garten Eden und dem Garten der Lüste wäre sie wohl der dritte. Vicky Prägants Abschlussarbeit für den Master Angewandte Theaterwissenschaft setzt sich mit queerer Identität auseinander. Angelegt als Allegorie wird die Beziehung zwischen queeren, besonders trans* und non-binären Personen, und vermeintlichen höheren, machtvollen Instanzen beleuchtet.

EN: An angel lands in hell. Well, she isn’t an angel anymore. She is a fallen angel and maybe hell is something else as well. What other places are there? A home? A refuge? A garden? Next to the Garden of Eden and the Garden of Earthly Delights, it would be the third. Vicky Prägant’s Master’s project for the Master Applied Theater Studies examines queer identity. Designed as an allegory, the performance deals with the relation between queer, especially trans* and nonbinary people, and purported higher authorities. 

 

Premiere am 10.07.2026 und 11.07.2026 um 20Uhr im TheaternebendemTurm Marburg 

  • Performance
  • Abschlussstück/Pre-Showing
Inhaltspezifische Aktionen

Fortunate Shortcuts

Wann

13.06.2026 von 17:00 bis 18:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Impulse Festival/Theaterrevier, Bochum

Teilnehmer

Konzept, Künstlerische Leitung, Bühnenbild, Training KI: Marie Meyer Regie, Choreografie: Künstliche Intelligenz Programmierung Digitales Interface, Mitarbeit Bühnenbild, Dramaturgie: Declan Hurley Robotik, Lichtdesign: Simon Lenzen Mitarbeit Produktion: Svenja Polonji Eine Produktion von Marie Meyer in Koproduktion mit dem Produktionshaus NAXOS (Frankfurt am Main). Die Produktion wurde gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Kulturamt Frankfurt am Main und mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation. Entwicklung ermöglicht durch: HTA-Postgraduiertenförderung „Künstlerisches Forschen“ (2023) – ein Förderprojekt des Frankfurt LAB für Alumni der Hessischen Theaterakademie, gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Barockes Theater trifft auf künstliche Intelligenz: Am 13.06.2025 premierte "Fortunate Shortcuts" von Marie Meyer im Produktionshaus NAXOS in Frankfurt am Main und wurde nun zum diesjährigen Impulse Festival nach Bochum eingeladen. In dieser performativen Bühneninstallation, irgendwo zwischen musikalischem Objekttheater und kinetischer Skulptur, übernimmt eine KI die Regie, die Theatermaschinerie wird zu ihrem Ensemble. Ein selbst trainierter Algorithmus steuert den Einsatz von Musik, Licht und Motoren und choreografiert die von barocken Theaterbauten inspirierten Kulissen – und das bei jeder Aufführung aufs Neue und anders. Zur Musik von Bach und Händel, Monteverdi und Vivaldi steigen Bühnenteile auf- und ab, großflächige Paneele fahren von den Seiten herein und bespielen die Szenerie der ehemaligen Fabrikhalle. Im Zentrum von Fortunate Shortcuts stehen dabei jene Störmomente, in der die KI vermeintlich scheitert, unsere Sehgewohnheiten herausfordert und ästhetische Entscheidungen trifft, die unserem Verständnis gängiger Inszenierungspraktiken und unserem Gespür für Timing widerstreben. Gloria in excelsis Deo ex Machina! 

Weitere Aufführung: 

14.06.2026, 20h, im Anschluss Nachgespräch

  • Performance

 

(c)Talisa Frenschkowski

Inhaltspezifische Aktionen

Ich traf die Trauer bei Nacht in der Küche

Wann

06.06.2026 von 19:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Gießen Theaterlabor// FrankfurtLAB

Teilnehmer

Dorothea Seibel & Carolin Wilhelmine Müller & Hanna Mutschler (Regie, Dramaturgie, Projektleitung), Jana Jähnig & Emma Mamerow (Bühnenbild), Mona Altmann (Kostümbild), Celine Keblowsky (Lichtdesign + Technik), Jülide Gündoğdu (Untertitel), Emma Yaiza (Technik), Nathalie Rosenbaum (Choreographie), Ulrike Hofer & Amelia Wilson & Lisa Gutknecht & Nele Waibel & Petra Schmidt (Spielende)

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

DE: Trauernde werden oft gedanklich in ein Wartezimmer verbannt. Alles clean, alles ordentlich. Wir bespielen diesen klinischen Raum, in dem Gefühle möglichst vermieden werden, und füllen ihn mit Geschichten. Cowboys, Dosenpfirsiche, David Bowie und Taschentücher – alles findet seinen Platz.

Content Notes: Trauer, Tod, Verlust (Content Notes werden vor Ort nochmal ausgehängt) 

EN: Those who are grieving are often mentally banned to a waiting room. Everything proper, everything clean. We fill in this clinical space, where feelings are avoided with stories and shared memories. Cowboys, canned peaches, David Bowie, and tissues – everything finds its place. 

 

Aufführungen: 

6.06., 19 Uhr, Gießen Theaterlabor

3.& 4.07., 18 Uhr, Frankfurt LAB

 

  • Premiere
  • Performance

 

Inhaltspezifische Aktionen

2x241 TITEL DOPPELT SO GUT WIE MARTIN KIPPENBERGER

Wann

05.06.2026 von 19:30 bis 20:40 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Mülheimer Theatertage/Stadthalle Mülheim an der Ruhr

Teilnehmer

Text, Regie, Ausstattung: Frankfurter Hauptschule Dramaturgie: Sophie Eisenried, Julia Lochte Chorleitung: Christine Groß Mit Elias Maria Burckhardt , Antonina Gruse , Anja Signitzer Gastauftritte im Video: Dennis Fell-Hernandez, Frangiskos Kakoulakis, Nadège Meta Kanku, Jelena Kuljić, Thomas Schmauser, Maren Solty

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Mit ihrem ersten Theaterstück „2×241 TITEL DOPPELT SO GUT WIE MARTIN KIPPENBERGER“ liefert das Künstler*innenkollektiv Frankfurter Hauptschule einen absurden, zugleich hochpolitischen Schlagabtausch zwischen Zeitdiagnose, dialogischen Verwirrspielen, sarkastischen Anrufungen der Nazizeit und purem Klamauk. Ausgangspunkt ist Martin Kippenbergers Buch „241 Bildtitel zum Ausleihen für Künstler“ (1986). Das Kollektiv denkt die Idee weiter – und verdoppelt sie mit einer eigenen Titelsammlung für Kunstwerke, die es (noch) nicht gibt. Hoch- und popkulturelle Referenzen verschmelzen, überlagern sich und überfordern mitunter. Das Bühnenbild dagegen ist minimalistisch: Im Zentrum ein Kreuz – Symbol, Bild, Projektionsfläche. Christliche Ikonografie trifft auf Partyexzess und Almklausis „Mama Lauda“ zur Melodie von Gary Jules’ „Mad World“ wird zum Soundtrack der Gegenwart. 2024 gewann die Frankfurter Hauptschule mit dem Text den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts. Ihre Inszenierung in eigener Regie premierte im November 2025 an den Münchner Kammerspielen und ist nun zu den Mülheimer Theatertagen und den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater Berlin eingeladen. 

Weitere Aufführungen:

06.06.2026, 18:00 h, Mülheimer Theatertage/Stadthalle Mülheim an der Ruhr, 70 min 12.06.2026, 20:30 h, Autor:innentheatertage/Deutsches Theater Berlin, 70 min 
13.06.2026, 19:00 h, Autor:innentheatertage/Deutsches Theater Berlin, 70 min 

  • Inszenierung

 

(c) Sima Dehgani

 

Inhaltspezifische Aktionen

Theatermaschine 2026

Wann

03.06.2026 von 10:00 bis 11:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Theaterlabor, Alte Universitätsbibliothek, Trafo e.V. Künstlerkollektiv, Gießen

Teilnehmer

Simon Bambach, Sarah Bilstein, Hyunseo Choi, Pádraig Harrington, Zofia Lizzy Kacprzyńska, Kaska Kalms, Greta Kuhlins, Alessia Radan, Miriam Rebenich, Ronja Reuter, Erik Severin, Emma Yaiza, Miriam-Vanessa Spence, Zenith Ori Trott

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

DE: “UN[CUT] TIES“ - Unter diesem Motto laden die Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) zur ihrem diesjährigen Werkschau-Festival „Theatermaschine“ ein. Vom 3. bis 7. Juni findet rund um das Theaterlabor in der Bismarckstraße 24 ein vielfältiges künstlerisches Programm statt - von Performances, Theaterstücken, Konzerten und Tänzen bis hin zu Installationen, Ausstellungen, Lesungen und Video Screenings ist alles dabei.

„Ties“ („Bindungen“) haben die Mitglieder des diesjährigen Theatermaschine-Teams seit ihrem Studienbeginn im Oktober 2025 zahlreich geknüpft – untereinander, mit ihrem Institut und mit der Stadt Gießen. „Die Fähigkeit, sich von alten Fesseln zu befreien und die Erfahrung, Bindungen mit neu gewonnenen Freunden einzugehen, steht im Herzen von UN[CUT] TIES“, sagt Pádraig Harrington, Erasmus-Student aus Cork, Irland. Auch Alessia Radan studiert am University College Cork und steckt in ihrem Erasmus-Jahr tief in den Festival-Vorbereitungen: „Für mich ist „[UN]CUT TIES“ mit allem verbunden: Jede Bindung, die wir fühlen – zu einem Ort, einer Person, einem Lebensabschnitt, einem Karriereweg, etc. – kann abgetrennt werden. Oder erneuert werden. Oder beides, immer und immer wieder. Es repräsentiert ständige Veränderungen und Entscheidungen; Dinge, mit denen ich mich als Anfang 20-Jährige viel auseinandersetze.“ Für die Studentin Emma Yaiza bedeutet die Theatermaschine 2026 Vielfalt, Spaß und viel Arbeit: „Ich freue mich riesig und hoffe, dass wir auch viele Gäste außerhalb der Theaterwissenschaft begeistern können.“ Bei der 31. Auflage der Theatermaschine zeigen die Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft über 40 Werke, veranstalten Workshops und laden in ihre bunte Theaterwelt ein – eine Welt, die auch von „Cuts“ betroffen ist: Besonders von Kommunen finanzierte Kultureinrichtungen und die freie Theaterszene sorgen sich angesichts von Sparzwängen und steigenden Belastungen. Alle Veranstaltungen der Theatermaschine sind kostenlos, um Spenden wird gebeten. Reservierungen sind nicht nötig und auch nicht möglich. Das Programm kann online oder über Instagram (@theatermaschine26) eingesehen werden. Performance-Sprachen sind vorwiegend Deutsch und Englisch.

EN: “UN[CUT] TIES”: Under this motto, students of Applied Theatre Studies at Justus Liebig University Giessen (JLU) invite the public to their annual showcase festival, Theatermaschine. From June 3 to 7, 2026, they will curate a diverse artistic program centered around the JLU Theatre Laboratory at Bismarckstraße 24a in Giessen—featuring performances, plays, concerts, dance pieces, and installations, as well as exhibitions, readings, and video screenings. Since beginning their studies in October 2025, members of this year’s Theatermaschine team have forged numerous “ties”—among themselves, with their institute, and with the city of Giessen. “The ability to break free from old shackles, and the experience of forming bonds with newly made friends, lie at the very heart of UN[CUT] TIES,” says Pádraig Harrington, an Erasmus student from Cork, Ireland. Alessia Radan, also a student at University College Cork, is deeply immersed in festival preparations during her Erasmus year: “For me, ‘[UN]CUT TIES’ connects to everything: Every bond we feel—whether to a place, a person, a life stage, a career path, etc.—can be severed. Or renewed. Or both—over and over again. It represents constant change and decision-making; things I grapple with a lot as someone in my early twenties.” For student Emma Yaiza, Theatermaschine 2026 signifies diversity, fun, and a great deal of hard work: “I’m incredibly excited and hope that we can also captivate many guests from outside the field of theatre studies.” At the 31st edition of Theatermaschine, students of Applied Theatre Studies present over 40 works, host workshops, and invite the public into their vibrant theatrical world—a world that is itself affected by "cuts": cultural institutions—particularly those funded by municipalities—and the independent theater scene are facing growing concerns amidst austerity measures and rising financial pressures. All Theatermaschine events are free of charge; donations are welcome. Reservations are neither required nor possible. The program can be viewed online or via Instagram (@theatermaschine26). Performances are conducted primarily in German and English. 

  • Festival
    Ana Hoblea
Inhaltspezifische Aktionen

zwei cola zum alleinsein bitte

Wann

29.05.2026 von 19:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

E-Kiosk 24, Neustadt 16, Marburg

Teilnehmer

Imke Daum

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Das Loch im Bauch ist groß und leer. Eingesperrte Produkte versprechen Liebe, Wärme und Sättigung. Automatisierte Abhängigkeit. Vierundzwanzigsieben. Einfach. Schnell. Verfügbar. Performativ werden Kapitalismus und Überfluss, Vereinzelung und Sinnlosigkeit erforscht. 15-Minuten-Performance von Imke Daum im Rahmen des Nearly Close Enough to Kiss Festivals des TNT Marburg. 

  • Performance
Inhaltspezifische Aktionen

The Ones Who Create and Build

Wann

28.05.2026 19:00 bis 28.06.2026 13:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Treffpunkt ist die Elisabethbrücke in Marburg // Meeting point is Elisabethbrücke in Marburg

Teilnehmer

Konzept & Performance: Mica Haubrich Dramaturgie: Adi Einecke Besonderen Dank an: Dagny Grzech

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

DE: Diese Performance ist Teil des Nearly Close Enough To Kiss Festivals vom TNT Marburg Wie sieht eine utopische Gesellschaft aus, und kann es diese geben? Und wie kommen wir zur Utopie? Solarpunk-Gedankenexperimente eröffnen nachhaltige, post-fossile Perspektiven. Eine Suche nach Hoffnung zwischen Zukunftsängsten und apokalyptischen Visionen. Das Stück ist in deutscher Lautsprache, eine englische Übersetzung des Texts wird auf Papier und als QR-Code vorliegen. Konzept & Performance: Mica Haubrich Dramaturgie: Adi Einecke Besonderen Dank an: Dagny Grzech

EN: This performance is part of the Nearly Close Enough To Kiss Festival by TNT Marburg What does a utopian society look like, and can such a thing exist? And how do we achieve utopia? Solarpunk thought experiments open up sustainable, post-fossil-fuel perspectives. A search for hope amidst fears about the future and apocalyptic visions. Piece will be in spoken German, translation in English will be available on paper / QR code. Concept & Performance: Mica Haubrich Dramaturgy: Adi Einecke Special Thanks to: Dagny Grzech 

Inhaltspezifische Aktionen

storms oder von tränen, die wurzeln schlagen / Eng: storms or rooting tears

Wann

23.05.2026 von 18:00 bis 19:30 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Theaterlabor Gießen

Teilnehmer

wanda berger (sie/keine | she/they), daniel kailer (keine | None), luise steinbach (sie/ihr | she/her), emma kommert (sie/ihr | she/her), johannes demmler (er/ihm | he/him), caro w. müller (keine | none), jonah helfert (keine | they/them), joana ferraz (sie/keine | she/they)

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

DE: Wir wurden erschaffen als Korrektiv, wir wurden erschaffen, weil scheinbar klar war, dass dieses Sinnliche und Schöne hineingeboren wurde in eine Welt, die es gaslighten, kleinhalten, belittlen, ‘reinhalten', die es missbrauchen, vergewaltigen und töten will. "storms oder von tränen, die wurzeln schlagen", erzählt in loser Anlehnung an die griechischen Tragödien der “Orestie” des antiken Dichters Aischylos, von Erinnyen - Rachegöt*innen - und erforscht, warum wir so fucking zornig und erschöpft sind. Eine Welt, in der über allem das Damoklesschwert patriarchaler Gewalt hängt, grinds u down. Was ist das für ein Gefühl, das in uns hochklettert, wenn wir eine Ungerechtigkeit erleben? Ist es eher die Eiseskälte, die den Blick frieren lässt und die Beine schwer macht? Oder doch eher ein Brodeln, ein Kitzeln, die geballte Faust in der Hosentasche und Speichel der Fäden zieht? Und was ist eigentlich, wenn diese Ungerechtigkeit so groß und so alt ist, dass sich schon Generationen dagegen gestemmt haben und sie trotzdem immer noch täglich mehrere hundert Menschen das Leben kostet? Gibt es dann nur noch Selbstauflösung? "storms" erzählt vom Wüten, vom Rasen, vom Schlachten und vom Stürmen, aber vor allem vom einander Begleiten. "storms" ist eine Rachefantasie, die ins Stocken gerät.

ENG: We were created as a corrective; we were created because it seemed clear that this beauty was born into a world that seeks to gaslight it, keep it down, belittle it, keep it 'pure,' and that seeks to abuse, rape, and kill it. - Storms or Tears That Take Root" loosely based on the Greek tragedies of the "Oresteia" by the ancient poet Aischylos, tells of the Erinyes - goddesses of vengeance - and explores why we are so fucking angry and exhausted. A world in which the sword of Damocles hangs over everything, grinding us down. What is that feeling that wells up inside us when we witness an injustice? Is it more like an icy breeze that freezes our gaze and weighs down our legs? Or is it more of a seething, a tingling - a clenched fist in our pocket and saliva forming threads? And what if this injustice is so vast and so old that generations have already fought against it, yet it still claims the lives of hundreds of people every day? Is self-destruction the only option left? "storms" tells of rage, of rampaging, of slaughter, and of storming - but above all, of walking alongside one another. "storms" is a fantasy of revenge that comes to a standstill. 


Weitere Aufführung: 24.05.2026, 16 Uhr

  • Performance
  • Abschlussstück



Inhaltspezifische Aktionen

ZAPFENSTREICH

Wann

22.05.2026 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

22.05.2026, Produktionshaus Naxos Frankfurt; 30.05.2026, Kammerspiele Staatstheater Darmstadt

Teilnehmer

Bühne, Kostüm und Performance Ragni Halle, Jay Tebogo Fiskerstrand, Gregers Hansen, Jakob Krog, Simon David Zeller Musik dragongirl (Niko Ursin) Technische Leitung Frithjof Gawenda Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Kulturamt Frankfurt und FFUK Norwegen. ZAPFENSTREICH ist Teil des BOYS* IN SYNC Projekts »Mother Europe«, unterstützt durch Statens Kunstfonds Denmark, Grenland Friteater, Kultursenter Fossekleiva und TOASTER/Husetsteater Kopenhagen. -- Stage, Costumes and performance Ragni Halle, Jay Tebogo Fiskerstrand, Gregers Hansen, Jakob Krog, Simon David Zeller Music dragongirl (Niko Ursin) Technical direction Frithjof Gawenda Supported by Fonds Darstellende Künste with funds from the Federal Government Commissioner for Culture and the Media, Kulturamt Frankfurt and FFUK Norway. ZAPFENSTREICH is part of the BOYS* IN SYNC project »Mother Europe«, supported by States Kunstfonds Denmark, Grenland Friteater, Kultursenter Fossekleiva und TOASTER/Husetsteater Copenhagen.

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

DE: ZAPFENSTREICH beim Made.Festival 2026! Im Jahr 2021 beendet Angela Merkel ihr Amt als Bundeskanzlerin. Zu ihren Ehren findet eine Militärzeremonie statt, die von mehreren TV Sendern live begleitet wird. Zwar ist der sogenannte »Zapfenstreich« eine 300 Jahre alte deutsche Militärtradition, bei seiner Ausstrahlung irritieren die Bilder von deutschen Soldaten, die mit Fackeln durch die Nacht marschieren, jedoch das deutsche, wie internationale Publikum: Viele assoziieren die Show mit historischen Bildern der Nazis. Obwohl die Ausgangssituation eine andere ist, löst die Zeremonie eine Diskussion aus: Wie soll sich das deutsche Militär, 76 Jahre nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs, als Institution einer modernen Demokratie präsentieren? Drei Jahre später, stellt die Performancegruppe BOYS* IN SYNC die TV Übertragung auf der Bühne nach: Als Performer und Tänzer*innen aus verschiedenen europäischen Ländern, behandeln sie die militärischen Bewegungen als Choreografien, die Männlichkeit, Konformität und Macht hinterfragen, und vermischen sie mit Momenten der Irritation, Queerness und Intimität.

ENG: ZAPFENSTREICH at Made.Festival 2026! In 2021, chancellor Angela Merkel is stepping down from office. She is being honored, by a grand military ceremony, broadcasted live. Although the so-called »Zapfenstreich« is a 300-year-old German military tradition, the images of German soldiers marching through the night while holding burning torches, disturb both the German and international audience: many associate the show with historical images of the Nazis. Despite the different context, the ceremony sparks a discussion: how should the German military present itself as an institution of a modern democracy – 76 years after the horrors of World War II? Three years later, the performance group BOYS* IN SYNC reenacts the TV broadcast: as performers and dancers from different European countries, they treat the military movements as choreographies that question masculinity, conformity, and power, blending them with moments of disruption, queerness, and intimacy. 

 

Aufführungen am 22.05.2026 im Produktionshaus Naxos Frankfurt, 20 Uhr und am 30.05.2026 in den Kammerspielen Staatstheater Darmstadt, 18:30 Uhr.

  • Performance

 

Inhaltspezifische Aktionen

BUILT TO BREAK - Architektur für Alle!

Wann

17.05.2026 von 15:00 bis 16:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Heilig Kreiz Kirche Bornheim

Teilnehmer

Von: BOYS* IN SYNC Mit: Jakob Schnack Krog, Simon David Zeller und dem Vox Aevi Chor Frankfurt Chorleitung: Tobias Orzeszko Koordination Heilig Kreuz Kirche: Schwester Kristina Wolf Gefördert durch das World Design Capital Frankfurt RheinMain Programm und die NASPA Stiftung.

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

DE: BUILT TO BREAK ist ein Stadtspaziergang im Rahmen von WORLD DESIGN CAPITAL Frankfurt RheinMain. Ausgangspunkt ist die Frankfurter Ernst May-Siedlung "Bornheimer Hang" – ein Beispiel für demokratische Stadtplanung und sozialen Wohnungsbau. Der Spaziergang verbindet die architektonische Geschichte des Ortes mit Heinrich von Kleists Text "Das Erdbeben in Chili". Kleist erzählt darin von einer queeren Lovestory und einer Stadtgesellschaft in der Krise – und eröffnet so einen Raum für Fragen, die auch heute noch bewegen: Wie wollen wir zusammenleben? Was gibt Menschen Halt in Zeiten von Veränderung? Und wie kann Gemeinschaft neu entstehen? Gemeinsam mit dem Publikum begeben sich zwei Performer auf einen Rundgang durch das Viertel und wechseln zwischen Tourguide und literarischen Figuren hin und her. Das internationale Performance-Kollektiv BOYS* IN SYNC arbeitet dafür mit der Heilig Kreuz Kirche am Bornheimer Hang und dem Frankfurter Vokalensemble Vox Aevi zusammen. Der Eintritt ist frei. Reservierungen unter: https://www.boysinsync.com/tickets

ENG: BUILT TO BREAK is a city walk developed as part of WORLD DESIGN CAPITAL Frankfurt RheinMain. Its starting point is the Ernst May housing estate “Bornheimer Hang” in Frankfurt—an example of democratic urban planning and social housing. The walk connects the architectural history of the site with Heinrich von Kleist’s text The Earthquake in Chile. In it, Kleist tells a queer love story and portrays a society in crisis—opening up a space for questions that still resonate today: How do we want to live together? What gives people stability in times of change? And how can community be reimagined? Together with the audience, two performers embark on a walk through the neighborhood, shifting back and forth between tour guides and literary characters. For this project, the international performance collective BOYS* IN SYNC collaborates with the Heilig Kreuz Church at Bornheimer Hang and the Frankfurt vocal ensemble Vox Aevi. Admission is free. Reservations at: https://www.boysinsync.com/tickets 

Termine:

17.05.2026, Heilig Kreuz Kirche Bornheim, 15 Uhr, Dauer: 1h

17.05.2026, Heilig Kreuz Kirche Bornheim, 17 Uhr, Dauer: 1h

31.05.2026, Heilig Kreuz Kirche Bornheim, 15 Uhr, Dauer: 1h

31.05.2026, Heilig Kreuz Kirche Bornheim, 17 Uhr, Dauer: 1h

31.05.2026, Heilig Kreuz Kirche Bornheim, 19 Uhr, Dauer: 1h 

  • Theaterspaziergang (DE) / Performative Walk (ENG) 

 

Inhaltspezifische Aktionen

Driften bis wir Wasser sind goes Plug&Play

Wann

16.05.2026 von 19:30 bis 20:30 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Staatstheater Mainz, Kleines Haus

Teilnehmer

Team Mainz: Anna-Maria Pahlke, Bella Enderlein, Eva Streit, Greta Katharina Klein, Josephine Pascale Rudolph, Lara-Marie Weine, Leonie Hanna Kopineck, Mikosch Loutsenko, Paul Reifenberger. Wir danken all unseren Kollaborateur*innen, die in Mainz nicht dabei sein können.

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

„Wann bist du geboren? Vor der Flut? Oder nach der Flut?“ Die multisensorische Performance Driften bis wir Wasser sind widmet sich Fluten im Kontext ökologischer Krisen. Ausgangspunkt ist die Kluft zwischen wissenschaftlicher Flutwarnung und menschlicher Reaktion: Erst im Chaos wird die Flut real. Die Flut ist die Hauptakteurin des Abends. Greta Katharina Klein und ihr Team erproben den Verlust von Orientierung in der Dunkelheit, eine Klangkomposition aus Stimmen breitet sich aus, und eine Fluten-Puppe macht die Flut körperlich spürbar. Das Publikum erfährt eine Landschaft, in der nichts gehorcht, aber alles fließt.

  • Performance
  • Festival


Inhaltspezifische Aktionen

InterEuroVision

Wann

16.05.2026 von 19:00 bis 20:30 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Staatstheater Wiesbaden Kleines Haus

Teilnehmer

Von: BOYS* IN SYNC Mit: Ragni Halle, Markéta Hrehorová, Livia Hiselius, Jakob Schnack Krog, Gregers Hansen und Simon David Zeller Dramaturgie: Markéta Hrehorová Bühne & Kostüm: Johanna Ralser Musik: Tobias Orzeszko Licht & Tonkonzept: Sebastian Elster und Dominik Kaiser Technische Leitung: Isaak Künzel Weitere Technik: Frithjof Gawenda. Eine Koproduktion mit Residenz Schauspiel Leipzig in Zusammenarbeit mit der Kaserne Basel, gefördert durch FFUK Norway und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

DE: InterEuroVision bei den Internationalen Maifestspielen im Staatstheater Wiesbaden! 1968 öffnet sich der Eiserne Vorhang einen Spaltbreit: Auf dem Musikfest „Intervision“ im tschechoslowakischen Karlovy Vary stehen erstmals Stars aus Ost- und Westeuropa auf der Bühne, nur wenige Wochen, bevor der Einmarsch sowjetischer Panzer die Kulturpolitik des Prager Frühlings beendet. Erst nach dem Fall der Berliner Mauer kommt es zu einem erneuten gesamteuropäischen Musikwettbewerb: diesmal lädt der westeuropäische Rundfunk zum gemeinsamen Eurovision Song Contest ein. Der Intervision gerät in Vergessenheit. Zum Glück hat die europäische Performancegruppe BOYS* IN SYNC eine Leidenschaft für Liederwettbewerbe und große Showmomente! In InterEuroVision beleuchten sie den vergessenen Intervision Wettbewerb, performen die Hits aus Ost und West in ihren Muttersprachen und fragen nach den politischen Dimensionen beider Songcontests: Welche Symbolwirkung hat der Intervision für uns heute? Warum wissen, wir so wenig über dieses historische Ereignis? Und was sagt das über unser kollektives europäisches Gedächtnis aus? InterEuroVision wurde u.a. zu den Autor:innentheatertagen ins Deutsche Theater Berlin eingeladen. Am 16. Mai kommt die Inszenierung nach Wiesbaden! 

ENG: InterEuroVision at the International May Festival at the Hessian State Theatre Wiesbaden! In 1968, the Iron Curtain opened a crack: at the music festival “Intervision” in Karlovy Vary, Czechoslovakia, stars from Eastern and Western Europe appeared on stage together for the first time—just a few weeks before the invasion of Soviet tanks brought the cultural politics of the Prague Spring to an end. It was not until after the fall of the Berlin Wall that another pan-European music competition took place: this time, Western European broadcasters invited participants to a shared Eurovision Song Contest. Intervision faded into obscurity. Fortunately, the European performance group BOYS* IN SYNC has a passion for song contests and grand show moments! In InterEuroVision, they shed light on the forgotten Intervision competition, perform hits from East and West in their original languages, and explore the political dimensions of both song contests: What symbolic meaning does Intervision hold for us today? Why do we know so little about this historical event? And what does that say about our collective European memory? Invited to the Autor:innentheatertage 2025 at Deutsches Theater Berlin. On May 16, the production comes to Wiesbaden! 

  • Performance

 

Inhaltspezifische Aktionen

Emigrant Songs

Wann

14.05.2026 von 19:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Gallus Theater, Frankfurt am Main

Teilnehmer

Von und mit: Nastya Dzyuban, Olen Mamai, Andrii Punko, Hanna Launikovich, Kostüm: Delphina O. Hennig, Holzarbeiten u. emotionale Unterstützung: Nice Karger, Kostüm: Delphina O. Hennig, Vermittlung u. Begleitung des Volksgesangs: Tetiana Illchenko, Dariia Bakalova und die Volksmusikgruppe Bozhedary, Folkloreforschung u. -beratung: Andrii Punko, Sound Design: Hanna Launikovich, Fotos: Julian Sorter

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

In »Emigrant Songs« verweben vier Performer*innen Stimmen, Körper und Fäden zu einer gemeinsamen Landschaft. Während ein Tarnnetz langsam Gestalt annimmt, erklingen Volkslieder, inspiriert von der Region Polissja / Palesse, die sich überlagern und Fragmente von Zuhause über Grenzen hinweg tragen. Zwischen Weben und Singen erkunden sie kulturelle Tarnung und die stillen Aushandlungen der Migration - und fragen, wie eine Stimme präsent bleiben kann, während sie nach einem Ort sucht, zu dem sie gehören kann.

Polissja / Palesse ist eine Grenzregion zwischen der Ukraine und Belarus, in der trotz imperialer Auslöschungsversuche, kulturelle und sprachliche Gemeinsamkeiten bestehen, die Ukrainerinnen und Belarusinnen miteinander verbindet. In »Emigrant Songs« sammeln vier Performer*innen Fragmente dieser Traditionen und verweben ihre Stimmen zu einem lebendigen, atmenden Archiv. Im Zentrum des Stücks steht das Tarnnetz - ein Geflecht aus Stoff und Geschichten, aus (Un-)Sichtbarkeit und Schutz im andauernden Krieg. Auf der Bühne werden Fäden geknotet, Hände arbeiten rhythmisch, Stimmen erheben sich, Absätze beginnen zu stampfen. Wie sehr passt man sich an, um sicher zu sein? Kulturelle Camouflage wird zum Versuch, sich in neue soziale Gefüge einzufinden - die eigene Kontur weichzuzeichnen, Präsenz zu verschleiern, im Hintergrund zu verschwinden. Migration wird zu einem ständigen Tanz zwischen dem Wunsch, gehört zu werden, und der Notwendigkeit, mit der sozialen Landschaft zu verschmelzen. Zwischen Weben und Singen, Verbergen und Offenbaren, folgen die Performer*innen fragilen Wegen, um sichtbar zu bleiben, während sie nach einem Ort suchen, woher sie stammen und dem Ort, an dem ihre Stimmen Resonanz finden.

Diese Aufführung findet in einem offen gestalteten Raum statt. Das heißt, es gibt Stühle und Kissen zum Sitzen, die an unterschiedlichen Orten des Raums verteilt sind. Man kann sich aber auch jederzeit im Laufe des Stückes frei im Raum bewegen. Im Zentrum steht ein gemeinsames Tun: das Weben eines echten Tarnnetzes, das nach der Performance an ukrainische Verteidigungseinheiten weitergeleitet wird. Sie sind herzlich eingeladen, mitzuweben - oder einfach zuzusehen. Es gibt keine Verpflichtung. Gelegentlich werden sanfte Einladungen zum gemeinsamen Bewegen/Tanzen erklingen, immer mit der Möglichkeit, auf eigene Weise dabei zu sein. Ihre Anwesenheit - in welcher Form auch immer - ist herzlich willkommen.

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Nachgespräch statt, außerdem gibt es einen kleinen Markt mit traditionellem ukrainischem handgefertigtem Schmuck und Stickereien.

  • Performance 

 

 

 

Inhaltspezifische Aktionen

ANGST - Eine Performance aus Deutschland

Wann

08.05.2026 von 19:30 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Alle Termine

08.05.2026 von 19:30 bis 21:00
09.05.2026 von 19:30 bis 21:00
10.05.2026 von 19:30 bis 21:00

Wo

Kulturzentrum Pavillon Hannover

Teilnehmer

Konzept, Künstlerische Leitung und Performance: Felix Falczyk, Johanna Herschel, Max Reiniger • Sounddesign: Leon Goltermann • Lichtdesign: Franziska Wenzel • Publikumsdramaturgie und Vermittlung: Robin Grau • Plakatgestaltung: Robin Vehrs • Konzept/Antragstellung: Blomen/Moré/Reiniger

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Angst vor Krieg, Wohlstandsverlust und Ressourcenknappheit. Die Angst greift um sich und setzt eine Spirale der Verhärtung, Ausgrenzung und des autoritären Denkens in Gang. Falczyk/Herschel/Reiniger laden auf einen surrealen Trip ein und treiben sich und dem Publikum die Angst mit anarchischer Energie aus.

Mit psychoanalytischem Gespür, Komik und absurdem Humor gehen Falczyk/Herschel/Reiniger einem gesellschaftlichen Affekt mit politischer Sprengkraft auf den Grund. Dafür treten Figuren der neueren deutschen Geschichte in einem grotesken Raum des Unbewussten auf. Der Wiedergänger eines Typen in Deutschlandtrikot, der vor über 30 Jahren zur Projektionsfigur einer faschistischen Männlichkeit erklärt wurde, und sich nun schämt, überhaupt auf der Bühne zu stehen. Ein Bundeswehrsoldat, der sich in das Theater verirrt hat und dem es die Sprache verschlagen zu haben scheint. Und über allem wachend eine Moderatorin, der nicht zu trauen ist. Zu einem eindringlichen Soundtrack entfalten Falczyk/Herschel/Reiniger das Psychogramm einer Gesellschaft im Angesicht von erstarkendem Rechtspopulismus, zunehmender Militarisierung und den Krisen der Zukunft.

Mit den Mitteln des Theaters, in einem Setting zwischen Geisterbeschwörung und Konfrontationstherapie geht es gegen Disziplinierung, Kontrolle und den inneren Faschismus.

Gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Stiftung Niedersachsen, Erhardt Friedrich Stiftung, Stiftung Kulturregion Hannover, Kulturbüro Hannover, Friedrich Weinhagen Stiftung
In Kooperation mit dem Laft e.V., Theaterhaus Hildesheim e.V. Mit freundlicher Unterstützung durch den Künstlerstadt Kalbe e.V. und des theaterhaus berlin.

 

  • Premiere
  • Performance

Inhaltspezifische Aktionen

Double Feature: BÄM BÄM BÄM & Emigrant Songs

Wann

28.03.2026 von 17:00 bis 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Frankfurt LAB

Teilnehmer

Emigrant Songs - Initiiert von Nastya Dzyuban; entwickelt und aufgeführt: Nastya Dzyuban, Olen Mamai, Hanna Launikovich und Andrii Punko, Kostüm: Delphina O. Hennig, Holzarbeiten und emotionale Unterstützung: Nice Kager, Vermittlung & Begleitung des Volksgesangs: Tetiana Illchenko, Dariia Bakalova und die Volksmusikgruppe Bozhedary, Folkloreforschung und -beratung: Andrii Punko, Sound design: Hanna Launikovich, Technische Unterstützung: Felix Schwarzrock, Ein großes, herzliches Dankeschön an: Bernhard Siebert, Frédéric de Carlo, René Alejandro Huari Mateus, Barbara Krzoska, Chiara Marcassa, Jenny Flügge, Florian Ackermann und Team von Frankfurt Lab, Ida Daniel und das IX ProsoziTé Kollektiv, Natalia Shcherbina, Olena Bronnikova und andere Mitglieder:innen der Weben Gruppe, Melika Moazeni, Fabian Schäfer und Mania Kollectiv, Halyna Oblonina, Polina Oblonina, Tetiana Saienko, Gefördert von Kulturamt Frankfurt, Gesellschaft Freunde internationales Theater Frankfurt, , BÄM BÄM BÄM Justice wins. oder Tappen im Dunkeln: Von und mit: ASJA, René Alejandro Huari Mateus, Maren Ada Küpper, Nora Schneider und Felix Schwarzrock.

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

DE: Gleich zwei Performances teilen sich mit kurzer Zwischenpause die große Bühne des Frankfurt LAB! Emigrant Songs Nastya Dzyuban In "Emigrant Songs" verweben vier Performer*innen Stimmen, Körper und Fäden zu einer gemeinsamen Landschaft. Während ein Tarnnetz langsam Gestalt annimmt, erklingen Volkslieder, inspiriert von der Region Polissja / Palesse, die sich überlagern und Fragmente von Zuhause über Grenzen hinweg tragen. Zwischen Weben und Singen erkunden sie kulturelle Tarnung und die stillen Aushandlungen der Migration – und fragen, wie eine Stimme präsent bleiben kann, während sie nach einem Ort sucht, zu dem sie gehören kann. BÄM BÄM BÄM Justice wins. oder Tappen im Dunkeln ASJA Am Anfang: ein Mord. Am Ende: die Aufklärung. Dazwischen: völlig unklar. Mit Trenchcoat, langen Schatten und in genialer Selbstüberschätzung nähern sich ASJA und René Alejandro Huari Mateus der Figur des Meisterdetektivs, wie wir ihn aus Serien wie True Detective, Sherlock, Twin Peaks, Tatort, TKKG, oder Kalle Blomquist kennen. Ein mysteriöser Fall, ein rauschendes Radio und die Bühne als Tatort. Vor versammeltem Publikum hinterfragen unsere Detektivinnen ihre Sehnsucht nach vollumfänglicher Aufklärung und untersuchen ihre Lust an einem Genre, das so geheimnis- wie gewaltvoll ist.

EN: Two performances share the big stage at Frankfurt LAB with a short intermission! Emigrant Songs Nastya Dzyuban In “Emigrant Songs,” four performers weave voices, bodies, and threads into a shared landscape. As a camouflage net slowly takes shape, folk songs inspired by the Polissya/Palesse region overlap and carry fragments of home across borders. Between weaving and singing, they explore cultural camouflage and the silent negotiations of migration— and ask how a voice can remain present while searching for a place to belong. BÄM BÄM BÄM Justice wins. Or groping in the dark ASJA At the beginning: a murder. At the end: the solution. In between: completely unclear. Wearing trench coats, casting long shadows, and brimming with brilliant self-confidence, ASJA and René Alejandro Huari Mateus approach the figure of the master detective as we know him from series such as True Detective, Sherlock, Twin Peaks, Tatort, TKKG, or Kalle Blomquist. A mysterious case, a crackling radio, and the stage as the scene of the crime. In front of a gathered audience, our detectives question their longing for complete enlightenment and examine their desire for a genre that is as mysterious as it is violent. 

Weitere Aufführung am 29.03., 17 Uhr

Solidarisches Preissystem: 10/15/20€

"BÄM BÄM BÄM" Hinweise zum Inhalt: Die Performance setzt sich mit dem Krimi-Genre auseinander und verhandelt auf sprachlicher und bildlicher Ebene die Themen Gewalt, Tod, Mord und Polizei. Es gibt auf der Bühne eine Stoffpuppe, die als Leiche dient und eine Spielzeugpistole ohne Munition. Gegebenenfalls kann es zu Schussgeräuschen und einem plötzlichen Knall kommen. Auf der Bühne gibt es stellenweise gedämpftes Licht und Dunkelheit, sowie Nebel und Vaping.

Content Note: The performance deals with the genre of murder mystery and crime fiction and addresses the topics of violence, death, murder, and the police on a linguistic and visual level. There is a rag doll on stage that serves as a corpse and a toy gun without ammunition. There may be gunshot noises and a sudden bang. The stage is sometimes dimly lit and dark, and there will be fog and vaping.

Hinweise zur Sprache: Die Hauptsprachen der Performance sind Deutsch und Englisch, mit kurzen Passagen auf Spanisch und sudanesisch. Wir gehen davon aus, dass es für alle Menschen im Publikum Momente gibt, in denen sie eine Sprache nicht verstehen werden, oder dass Textelemente sich erst an anderer Stelle inhaltlich erschließen lassen. Die Performance ist so gebaut, dass die wichtigsten Inhalte sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch vorkommen.

"Emigrant Songs" Hinweise zur Sprache: Die Hauptsprachen der Performance sind Ukrainisch und Belarussisch. Dennoch bleibt das Werk durch die geteilte menschliche Erfahrung, durch Bewegung und Klang unmittelbar zugänglich. Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich. Um Ihr Erlebnis zu unterstützen, wird eine Broschüre mit Übersetzungen der Liedertexte bereitgestellt. 

  • Performance

Inhaltspezifische Aktionen

BIG OTHER - Wir verstehen uns total!

Wann

27.03.2026 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Alle Termine

27.03.2026 von 20:00 bis 21:00
28.03.2026 von 20:00 bis 21:00
29.03.2026 von 20:00 bis 21:00

Wo

Landungsbrücken Frankfurt

Teilnehmer

Konzept: BOYS* IN SYNC
 Regie: Simon David Zeller
 Mit: Livia Hiselius und Gregers Hansen 
Dramaturgie: Chiara Marcassa
 Technik und Sounddesign: Frithjof Gawenda

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

DE: Deutschland im Jahr 2000. Die neue Reality-Show Big Brother versetzt das Land in einen kollektiven Ausnahmezustand: Hundert Tage lang leben zehn Menschen gemeinsam in einem Container voller Kameras. Parteien, Kirchen und Medieninstitute fordern ein sofortiges Ende des „menschenverachtenden Experiments“, andere feiern die Demokratisierung des Fernsehens. Doch was als mediales Experiment beginnt, wird schnell zum gesellschaftlichen Brennglas: Während männliche Bewohner wie Slatko und Jürgen gefeiert werden, entlädt sich der Hass gegen einzelne Frauen im Haus. In Sprechchören, Schlagzeilen und Talkshows entblößt sich ein Land – seine Sehnsüchte, seine Ressentiments, seine Vorstellungen von Gemeinschaft… Mit BIG OTHER – Wir verstehen uns total bringt das europäische Performancekollektiv BOYS* IN SYNC die erste Staffel von Big Brother zurück auf die Bühne. Aus dem popkulturellen Phänomen wird ein theatraler Erfahrungsraum: Über uns, damals wie heute. Über Geschlechterrollen und Solidarität. Und über die Frage, was uns verbindet, wenn wir uns wirklich aushalten müssen. Eine Koproduktion mit den Landungsbrücken Frankfurt. Gefördert durch das Kulturamt Frankfurt. 

EN: Germany in the year 2000. The new reality show Big Brother plunges the country into a collective state of emergency: For one hundred days, ten people live together in a container filled with cameras. Political parties, churches, and media institutes call for an immediate end to the “inhumane experiment,” while others celebrate the democratization of television. But what begins as a media experiment quickly becomes a societal magnifying glass: While male contestants like Slatko and Jürgen are celebrated, hatred is unleashed against individual women in the house. In chants, headlines, and talk shows, a country lays itself bare—its longings, its resentments, its ideas of community… With BIG OTHER – Wir verstehen uns total, the European performance collective BOYS* IN SYNC brings the first season of Big Brother back to the stage. The pop-cultural phenomenon becomes a theatrical space of experience: about us, then and now. About gender roles and solidarity. And about the question of what connects us when we truly have to endure one another. A co-production with Landungsbrücken Frankfurt. Funded by Kulturamt Frankfurt. 

  • Performance
  • Premiere

Inhaltspezifische Aktionen

SOLES - an undercover song

Wann

27.03.2026 von 18:00 bis 19:30 (Europe/Berlin / UTC100)

Alle Termine

27.03.2026 von 18:00 bis 19:30
28.03.2026 von 18:00 bis 19:30

Wo

Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt

Teilnehmer

annu mensen, Blanca Gómez Terán, Isidora Gazmuri, Till Bürgin, Lucas Guigonis

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

SOLES is a stage ritual, a noise-kitchen, and a dance-spell for bodies and things that cannot be contained. A band of tricksters takes us to a neverending build-up. A hole, where the order of things is turned inside-out. Organic, synthetic, and technical bodies enter cycles of shapeshifting and mutual activation, refusing to work the way they’re expected to, insisting on the right to remain ungraspable. Productivity slows down, functions fail, stability crumbles, usefulness becomes useless. No thing serves, every thing acts. Mundane turns to magic, trash to treasure. SOLES is an invitation to remember the innate animatedness and queerness of things and sit with tangled, unstable togetherness. It rehearses what happens when we stop taking the ground for granted. When object-subject hierarchies suspend, categories pop, and meaning keeps leaking. 

  • Abschlussstück
  • Premiere
  • Performance
  • Tanz
Inhaltspezifische Aktionen

Thinking in Clouds

Wann

21.03.2026 von 19:00 bis 20:30 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Theater neben dem Turm, Marburg

Teilnehmer

Konzept: ChrisTina Maria Ulrich (she/they/Name) Text: ChrisTina Maria Ulrich, Lara-Marie Weine (sie/ihr) Performance: ChrisTina Maria Ulrich, Lara-Marie Weine Bühnenbild: Mica Haubrich (they/them), Denise Lim (she/they) Musik & Sound Design: Hannah Launikovich (sie/ihr) Sound Programming: Till Bürgin (they/them) Awareness Konzept: Mica Haubrich Mental Health First Aid: Mica Haubrich Visual Art: Gökçe Göbüt (she/they) Video: Simon Lenzen (he/him) Lichtdesign: Lucas Guigonis (they/ them) Grafikdesign: Lou Hampel (sie/alle) Fotos: Nargess Behrouzian (sie/ihr) Videodokumentation: Lucía Nacht (she/her) Initiatior*innen: Lagha Ghavam, Lou Hampel, Barbara Krzoska, Mikosch Loutsenko, Greta Katharina Klein, Mona Altmann Betreuung: Bojana Kunst, Philipp Schulte Besonderes Danke an: Lucas Guigonis, Caspar Weimann, Claire Sobotkke and the choir, Kate McIntosh and the deers, Asja Mahgoub and the collective brain.

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

DE: Die rechtsextreme Szene baut ihren Einfluss in den Sozialen Medien aus, indem sie ihre Radikalisierungsstrategien mit Hilfe von Algorithmen und Fake-Profilen verfolgt. Aber wie können wir eine kollektive Stimme dagegen bilden? Welche Strategien gibt es gegen rechten Hass im Internet und wie können wir einen Raum schaffen, um dagegen entschlossen und gemeinsam vorzugehen? Mit der Multimedia-Installation „Thinking in Clouds” wollen wir mit Formen des Widerstands experimentieren und eine kollektive Stimme gegen die extreme Rechte schaffen. In einem performativen Workshop-Teil nähern wir uns Strategien der Empathie-basierten Gegenrede. Anschließend lädt eine interaktive Installation alle Besucher*innen dazu ein, selbst aktiv zu werden - gemeinsam kreieren wir durch Gegenreden, Musik und Geräusche eine Sound-Wolke gegen Rechts. Das Stück richtet sich an alle, die neugierig sind, wie wir digitalem Hass und Online-Radikalisierung entgegenwirken können, unabhängig von Vorwissen. Wenn ihr euch für digitale Zivilcourage interessiert oder Lust habt, eine performative und klangbasierte Form des Miteinanders auszuprobieren, kommt vorbei!

EN: The far right wing is expanding their influence on social media following their radicalization strategies through tactical use of algorithms and sock puppet profiles. But how can we create a collective voice against this? What are the strategies against right wing hate online and how can we create a brave space in order to fight back? With the multimedia installation "Thinking in Clouds" we want to experiment with ways of resistance and create a collective voice against the far right. In a performative workshop section, we explore strategies for empathy-based counterspeech. Afterwards, an interactive installation invites all visitors to get involved themselves – together, we create a sound cloud against the far right through counterspeech, music and other sounds. The piece is aimed at anyone who is curious about how we can counter digital hate and online radicalisation, regardless of prior knowledge. If you are interested in digital civil courage or would like to try out a performative and sound-based form of togetherness, feel free to join us! 

Weitere Aufführungen:

Sonntag 22.03.2026, Theater neben dem Turm, Marburg, 17:00

Samstag 11.04.2026, Frankfurt LAB, Frankfurt am Main

Sonntag 12.04.2026, Frankfurt LAB, Frankfurt am Main 

Montag 13.04.2026, Frankfurt LAB, Frankfurt am Main 

  • Premiere
  • Abschlussstück
  • Installation
  • Performance

Inhaltspezifische Aktionen

soft archives

Wann

20.03.2026 von 17:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Alle Termine

20.03.2026 von 17:00 bis 21:00
21.03.2026 von 17:00 bis 21:00

Wo

Produktionshaus Naxos, Frankfurt a.M.

Teilnehmer

Eva Streit, Paula Elena Noack, anne-kathrin hartmann, Franziska Schmittlein, Greta Katharina Klein, Bärbel Dick-Fritzsche, Verena Wais, Eva Streit, Josephine Pascale Rudolph, Leonie Hanna Kopineck, Marie Engert, Dana Lienert, Lou Hampel

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

DE: How to archive a memory? How to archive feelings? soft archives untersucht Textilien als kollektive Archive und Träger von Erinnerung. In offenen Crafting-Sessions erforschen Teilnehmende mit dem künstlerischen Team, wie sich Sehnsucht, Zugehörigkeit und Erfahrungen in ein Material einschreiben und verweben lassen und was im Zusammenkommen entsteht, während die Hände beschäftigt sind. Das wachsende Geflecht mündet in eine multisensorische Installation mit integrierter Audiodeskription, in der Besucher*innen in ein weiches Archiv eintauchen und dieses weiterspinnen können.

EN: How to archive a memory? How to archive feelings? soft archives explores textiles as collective archives and carriers of memory. In open crafting sessions, participants and the artistic team investigate how longing, belonging, and lived experiences can be woven into a material—how they inscribe themselves and intertwine, and what emerges in the shared act of making while hands are busy. The growing fabric culminates in a multisensory installation with integrated audio description, inviting visitors to immerse themselves in a soft archive and continue weaving it further. 

Weitere Öffnungszeiten: 21.03.2026, 16-21 Uhr

  • Installation
  • Premiere
  • Abschlussstück

Inhaltspezifische Aktionen

Kreuzstich Gelee - eine performative Rauminstallation zum Idealbild der Hausfrau

Wann

07.03.2026 von 14:00 bis 18:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Atelier trafo, Gießen

Teilnehmer

von und mit Imke Daum, Sonja Mogk, Mio Trillitzsch

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

DE: KREUZSTICH GELEE Eine performative Rauminstallation zum Idealbild der Hausfrau Der Kreuzstich ist ein Zierstich aus zwei, sich schräg kreuzenden, einzelnen Stichen. Das Wort Gelee wurde vom französischen gelée entlehnt und geht zurück auf das lateinische gelare für „gefrieren“ oder „zum Erstarren bringen“ und bezeichnet Lebensmittel mit gallertartiger Konsistenz. Eine Sofaecke, eine Küchenzeile, ein gesticktes Glossar. Das Rühren der Geliermasse, ihr Guss in eine kleine Form. Eine Treppe mit Étagèren, ein paar Plastikblumen, eine fragende Wand. Wie hat sich das Idealbild der Hausfrau mit der Zeit entwickelt? Wie prägt es unsere Gesellschaft noch (oder gerade) heute? Was wurde uns durch unsere Mütter und Großmütter vermittelt? Wie beeinflusst uns der Content von Tradwives auf Social-Media? Welche Ideen und Lebensmodelle wollen wir an die nächsten Generationen vererben? Ein Zettel im Wackelpudding. Eine Antwort? Die Ausstellung verhandelt Fragen an das Idealbild der Hausfrau anhand einer Rauminstallation, in der eine Person durchgehend performt. Zusätzlich sind persönliche Erfahrungen, Gedanken und Bezüge zum Thema von Menschen verschiedener Generationen aus Gießen zu hören. Neben Wackelpudding gibt es für alle, die Lust haben, einen kleinen Raum für Austausch und eigene Fragen. Atelier trafo (Bismarckstraße 9, 35390 Gießen) der Raum ist leider nicht barrierefrei Eintritt ist frei.

EN: CROSS-STITCH JELLY A performative spatial installation on the ideal image of the housewife The cross-stitch is a decorative stitch consisting of two individual stitches that cross at an angle. The word jelly was borrowed from the French gelée and goes back to the Latin gelare, meaning “to freeze” or “to cause to solidify,” and refers to foods with a gelatinous consistency. A sofa corner, a kitchenette, an embroidered glossary. Stirring the jelly mixture, pouring it into a small mold. A staircase with étagères, a few plastic flowers, a questioning wall. How has the ideal image of the housewife evolved over time? How does it still (or especially) shape our society today? What did our mothers and grandmothers teach us? How does the content of Tradwives on social media influence us? What ideas and models of life do we want to pass on to the next generations? A note in the jelly. An answer? The exhibition addresses questions about the ideal image of the housewife through a room installation in which one person performs continuously. In addition, personal experiences, thoughts, and references to the topic from people of different generations from Giessen can be heard. In addition to jelly, there is a small room for exchange and questions for anyone who is interested. Atelier trafo (Bismarckstraße 9, 35390 Giessen) Unfortunately, the space is not wheelchair accessible. Admission is free. 

Weitere Termine: 

08.03.//12-14 und 18-20 Uhr

09.03.// 14-18 Uhr

10.03.//11-13 Uhr 

  • Installation
  • Performance

Inhaltspezifische Aktionen

2024

Inhaltspezifische Aktionen

Public Conversations “Practices: Strategies and Tactics” #19 - mit SWOOSH LIEU

Wann

17.01.2024 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Theaterlabor, Foyer

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Die Gesprächsreihe "Practices: Strategies and Tactics" dient der Erforschung von Praktiken und Arbeitsweisen von Künstler*innen, Kurator*innen und Theoretiker*innen aus unterschiedlichen Kontexten. Es ist eine Untersuchung darüber, wie ihre Arbeit ihr Leben beeinflusst und vice versa. Die Vorträge werden von Fragen strukturiert, die sich darauf beziehen, mit welchen Gegenständen (und auf welche Weise) sich die Gäste in Bezug auf Kunst und Alltag beschäftigen. Dabei werden Begriffe wie Taktik, Strategien, Freiheit, Lebensunterhalt, Anwendung, Projekt, Verkörperung, Freundschaft, Individuum, Kollektiv sowie andere aktuelle Anliegen im Zusammenhang mit ihren Kontexten und Praktiken vorgestellt und untersucht.

Die Vorträge finden mittwochs um 18 Uhr im Foyer des Theaterlabors statt. Außerdem haben Studierende des Institut die Möglichkeit, die Gäste zu "studio visits" einzuladen, um ihre eigenen Arbeiten vorzustellen und mit den Gästen in einen Austausch zu kommen.

 

  • Gesprächsreihe
Inhaltspezifische Aktionen

Public Conversations “Practices: Strategies and Tactics” #23 - mit Mala Kline

Wann

22.05.2024 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Theaterlabor, Foyer

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Die Gesprächsreihe "Practices: Strategies and Tactics" dient der Erforschung von Praktiken und Arbeitsweisen von Künstler*innen, Kurator*innen und Theoretiker*innen aus unterschiedlichen Kontexten. Es ist eine Untersuchung darüber, wie ihre Arbeit ihr Leben beeinflusst und vice versa. Die Vorträge werden von Fragen strukturiert, die sich darauf beziehen, mit welchen Gegenständen (und auf welche Weise) sich die Gäste in Bezug auf Kunst und Alltag beschäftigen. Dabei werden Begriffe wie Taktik, Strategien, Freiheit, Lebensunterhalt, Anwendung, Projekt, Verkörperung, Freundschaft, Individuum, Kollektiv sowie andere aktuelle Anliegen im Zusammenhang mit ihren Kontexten und Praktiken vorgestellt und untersucht.

Die Vorträge finden mittwochs um 18 Uhr im Foyer des Theaterlabors statt. Außerdem haben Studierende des Institut die Möglichkeit, die Gäste zu "studio visits" einzuladen, um ihre eigenen Arbeiten vorzustellen und mit den Gästen in einen Austausch zu kommen.

Mala Kline ist Performerin, Choreografin und Autorin. Ihre künstlerische und theoretische Arbeit ist eingebettet in die Praxis des Träumens. Ihr umfangreiches Werk basiert auf den Saphire®-Traumtechniken, mit denen sie Erfahrungsräume eröffnet und semantisch fließende, widersprüchliche, von atmosphärischer Intensität geprägte Bildwelten erzeugt. Mit ihren Werken schafft sie einzigartige Welten, die durch die Sprache des Träumens verwoben sind. Mala Kline erhielt für ihre choreografischen Arbeiten eine Reihe bedeutender slowenischer Preise, darunter den Golden Bird Award (2005), den Triton Award (2005, 2013), den Gibanica-Publikumspreis (2013, 2023), den Ksenija Hribar Award für Choreografie (2013) und den Ksenija Hribar Award für Theorie (2021). Sie ist Autorin von zwei Büchern, Capfico: Writings From the Belly of the Whale, erschienen bei Capfico/Madrid, und Theaters of Potential: Between Ethics and Politics, erschienen bei Maska/Ljubljana. Im Jahr 2018 gründete sie das Institut ELIAS 2069 - eine Schule, eine Kunstresidenz, eine ökologische Farm und ein Outdoor-Spa in einem unberührten Naturresort tief in der Wildnis Südsloweniens, das sich der Bildung und Schöpfung durch Träume widmet.

 

  • Gesprächsreihe
Inhaltspezifische Aktionen

Geh zur Ruh'

Wann

12.04.2024 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Alle Termine

12.04.2024 von 20:00 bis 21:00
13.04.2024 von 20:00 bis 21:00

Wo

Theater im Depot, Dortmund

Teilnehmer

Künstlerische Leitung & Performance: äöü (Patricia Bechtold & Johannes Karl) Bühne & Kostüm: Sofia Falsone Text: Sina Ahlers Dramaturgie: Franziska Schneeberger Sound & Digitales: Matthias Erian Lichtdesign & Technik: Simon Lenzen Produktionsleitung: Carina Graf Outside Eye: Fanti Baum

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Alles fließt. Der Körper wird von Wasser umschlossen, weicht ein, wellt sich. Die Glieder schweben im Wasser, sind leicht, entspannen sich. Ich treibe dahin, bis ich selbst flüssig werde. Müde bist du? Herzliche Einladung zum Fest auf Erschöpfungen. Deine, meine, die des deutschen Gesundheitssystems und ausgeleierter Utopien der vergangenen Jahrzehnte. Dort, wo für Erschöpfte bis zur Mitte der 1990er Jahre noch staatliche Vorsorge geleistet wurde, Fuss- und Sonnenbäder, Waldspaziergänge, Heilwasser, Heuwickel und Theater auf Rezept, finden sich heute kommerzielle Thermenland-schaften und Rehakliniken. Die Kur ist abgeschafft. An ihre Stelle ist die Erschöpfung getreten. Wie können wir ihr begegnen? Welche Praktiken können wir gemeinsam erlernen, um der Kraft nicht hinterherzulaufen, sondern eine Vorsorgepraxis zu etablieren? «Geh zur Ruh’» ist ein Theaterabend der Pause und der Revolution, zwischen im Bett bleiben und heilender Demonstration. Müde bin ich. Das ist okay. Leg dich hin und ruh dich aus. Ich lecke deine Wunden. Ich gips dich ein. Ich hör dir zu. Ich bau dir eine Höhle. Da legen wir uns rein. Da wollen wir ausruhen. 

Weitere Aufführungen:

15.05. & 16.05. Theater HochX, München

12.07. & 13.07.  Rottstr5 Kunsthallen, Bochum

21.09. Theater im Park, Bad Oeynhausen 

  • Performance
  • Premiere
Inhaltspezifische Aktionen

Car Guys Gay Trucks and Oil

Wann

19.04.2024 von 20:00 bis 21:15 (Europe/Berlin / UTC200)

Alle Termine

19.04.2024 von 20:00 bis 21:15
20.04.2024 von 20:00 bis 21:15

Wo

Frankfurt LAB

Teilnehmer

Leander Albin, Irina Amstutz, Ariana Battaglia, Asa Hendry, Maj Lilith Hemmesmann, Rosanna Rotach, kemelo nozipho sehlapelo, Ruth Süpple

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Wir lechzen nach anders sein und zelebrieren woke Sprache. Trotzdem werden wir feucht, wenn wir einen Körper auf einem Auto grinden sehen oder eigens das Gaspedal durchdrücken. Befinden wir uns hier am tiefsten Abgrund der kapitalistischen Konsumwelt oder sind diese Lüste subtile Drag-Momente? Wieso sind toxische Stone Butches dermaßen hot und was hat das alles mit der Krise rund um Männlichkeit zu tun? Gibt es einen Youtube-Channel, der uns noch helfen kann?In der Performance Car Guys Gay Trucks and Oil In der Performance "Car Guys Gay Trucks and Oil" entsteht ein Spiel mit masculinities: von caring, über toxic zu petromasculinity. Wir flirten mit Fäusten, Motorhauben und Stereotypen. Wir tauchen ein in das Meer aus Benzin, das uns glitzern lässt, bis es uns zum Auflösen zwingt. 

  • Performance
  • Abschlussstück
Inhaltspezifische Aktionen

Nachtflug

Wann

04.04.2024 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Frankfurt LAB

Teilnehmer

von und mit: Jonas Harksen, Ariana Battaglia, Sascha Etezazi, Lisa Freiberger, Zacharias Fasshauer

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Ein Live-Hörspiel, basierend auf dem Roman „Nachtflug“ von Antoine de Saint-Éxupery. In dem akustischen Kosmos verweben sich die Geschichten des Aufsehers Rivière mit denen von Robert Hooke, Amelia Earhart und anderen Protagonist:innen der Geschichte des Fliegens. Wie wird heute über das Fliegen gesprochen und welche Geschichten wurden dazu in der Vergangenheit erzählt? Funksignale durchkreuzen die Nacht, werden unterbrochen, wieder aufgenommen, erreichen ihr Ziel – oder auch nicht. Sprachen vermischen sich in Ton und Licht. Wer spricht und wer hört zu? 

  • Premiere
  • Performance
  • Live-Hörspiel
Inhaltspezifische Aktionen

Still Life with Fan, Lily and Fried Eggplants

Wann

12.04.2024 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Alle Termine

12.04.2024 von 20:00 bis 21:00
13.04.2024 von 20:00 bis 21:00

Wo

Künstler*innenhaus Mousonturm, Frankfurt

Teilnehmer

In Zusammenarbeit mit: Jule Kriesel, Nastya Dzyuban, Omid Mashhad, Nazanin Bahrami, und Lucas Guigonis. Konzept und Regie: Nazanin Bahrami Dramaturgie: Omid Mashhadi Performer*innen: Nastya Dzyuban, Nazanin Bahrami, Jule Kriesel Choreographie: Nastya Dzyuban und Nazanin Bahrami Sounddesign: Jule Kriesel Teaser: Mostafa Qahery Mit Support von Lucas Guigonis für Kostüm und Licht Mit freundlicher Unterstützung von: Kulturamt Frankfurt am Main, Hessische Theaterakademie und Gesellschaft der Freunde internationales Theater Frankfurt.

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Wie vermittelt man Geistergeschichten? Die Geschichten unerfüllter Versprechen verstrickt mit alternativen Zukunftsaussichten. Ist es möglich, Unsichtbarkeiten zu erzählen? Nazanin Bahramis Stück ist ein Versuch, zurückzugehen und mitten in einer Bewegung, im Befreiungskampf, im ikonoklastischen Konflikt den Pause-Knopf zu drücken – alles in der Szene der Trauer um die Freiheit einzufrieren, inmitten der Schreie der Geister innezuhalten. Es ist ein Versuch, aus dem Kreislauf der Zeit auszubrechen und alles so zu lassen, wie es ist, das Chaos mit allen Sinnen zu sehen, hören, berühren und zu fühlen. Jenseits des Sichtbaren sehen, jenseits des Rauschens hören, jenseits des Greifbaren fühlen. Es ist ein Aufruf, die Phase der Pause zu erleben, die Stille zu schätzen. Eine Notwendigkeit für die Beschwörung der Geister, hier und jetzt, um ihre Aura zu spüren und auf ihre Forderungen zu antworten. 

  • Premiere
  • Performance
  • Tanz
Inhaltspezifische Aktionen

über_belichtet. (K)ein Teil deutscher Erinnerungskultur.

Wann

03.05.2024 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Alle Termine

03.05.2024 von 20:00 bis 21:00
04.05.2024 von 20:00 bis 21:00
05.05.2024 von 20:00 bis 21:00

Wo

Landungsbrücken Frankfurt

Teilnehmer

Konzept, Regie & Produktion: Nana Melling, Künstlerische Assistenz: Linda Jiayun Gao-Lenders, Performance: Daniela Fonda, Nana Melling, Dramaturgie: Anne Mahlow, Bühnenbild & Lichtdesign: Marina Rengel Lucena, Sounddesign: sad sinʞ society, Produktionsassistenz/ Controlling: Florentine Seuffert, Ton und Lichttechnik: Nina Koempel, Plakat: Valentin Fuchs

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

"Das monotone Surren eines Diaprojektors, langsam wird eine Fotografie sichtbar. Darauf zu sehen ist ein Mann mit schwerem Mantel, Handschuhen, Mütze und einer Kamera in der Hand. Er schaut in die Weite. Hinter ihm das wogende Meer mit kleinen Segelbooten, über ihm der wolkenbehangene Himmel. Eine romantische Landschaftsaufnahme, würde da nicht an einem der Segelboote eine Hakenkreuzflagge hängen." Bildunterschrift: „Papa in Norwegen 1943“.

Deutschland 2024. 81 Jahre, nachdem die Fotografie entstand, ist eine rechtsradikale Partei zweitstärkste Fraktion im Hessischen Landtag. Die Künstlerin Nana Melling nimmt das kürzlich geerbte Fotoarchiv ihres Urgroßvaters als Ausgangspunkt für eine Aufarbeitung: Ein Urgroßvater, der als Fotograf im Nationalsozialismus Karriere machte und für die Propagandaeinheit im Zweiten Weltkrieg tätig war. Eine Großmutter, aufgewachsen im Krieg, die die Geschichte eines liebend großmütigen Vaters erzählt. Ein Entwicklungsprozess zwischen Belichtung und Stoppbad.

Das Publikum wohnt einem Experiment bei. In einer performativen Anordnung wird die Bühne zur Dunkelkammer. Das Fotoarchiv, das Jahrzehnte lang in Vergessenheit geraten war, wird geöffnet und erneut belichtet: Wie prägen uns diese Bilder? Was taucht darin nicht auf, was wird verschwiegen? Wer ist am Abzug und erzählt die Geschichte? Wie können wir den Blick zurück werfen und Geschichte anders erzählen?

Anhand einer persönlichen Familienerzählung nähert sich die Performance generationsübergreifenden Privilegien und dem Umgang mit kultureller Erbschaft. Die Bühne dient dabei als eine Dunkelkammer, die verschüttete Erzählungen belichtet und in verschiedenen Entwicklungsbädern neue Prozesse anstößt. Im Rauschen der Fotografien wird die hegemoniale Erinnerung auf Risse und weiße Flecken untersucht. Zwischen künstlerischer Recherche, Performance und Dia-Vortrag verdichtet sich eine Erzählung, die so einwandfrei in die deutsche Geschichte passt, dass es weh tut.

Mit freundlicher Unterstützung durch: Fonds Darstellende Künste, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Kulturamt der Stadt Frankfurt, Frauenreferat der Stadt Frankfurt, Polytechnische Stiftung

Dank an: Miriam Koelges, Michaela Jirotka, Inge Liebel-Fryszer, Foto Köser

  • Premiere
  • Performance
Inhaltspezifische Aktionen

EUROTOPIA

Wann

25.05.2024 von 19:00 bis 22:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Landestheater Schwaben

Teilnehmer

Judith Bethke, Anton August Dudda, Marie-Christin Janssen, Paula Regine Erb, Junjie Li, Madita Scülfort, Delia Rachel Bauen, Sebastian Egger, Levi Roberta Kuhr, Michael Naroditski, Linda Prinz, Tim Woody Haake, Almut Kohnle

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Was bedeutet Europa für uns hier? Gibt es ein Zusammen? Fühlen wir Gemeinschaft, Solidarität, Zukunft, Krieg? Oder ist jeder auf sich gestellt? Was macht uns aus? Welche Rolle spielt Europa für die Menschen weit weg von Brüssel? Drei Junge Autor*innen haben sich in Schwaben, mit einer Residenz in Günzburg, auf die Suche gemacht, haben sich von Gesprächen mit Menschen, Orten, historischen Ereignissen und ihrem eigenem Erleben von EUROPA inspirieren lassen. Entstanden sind drei Stücke so subjektiv und vielfältig wie Europa selbst, mit ganz unterschiedlichen Ansätzen, Formaten und Themen, die an einem Abend zu sehen sein werden.

 

  • Premiere
  • Performance
Inhaltspezifische Aktionen

Demonstration mit Geld

Wann

18.05.2024 von 15:00 bis 18:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Karneval der Kulturen, Blücherplatz, 10961 Berlin

Teilnehmer

Deepfake Situations (Felix Falczyk / Johanna Herschel)

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

In der Performance "Demonstration mit Geld" simulieren wir eine Demonstration, die es (noch) nicht gibt. Wir üben eine Geste ein, die unseren alltäglichen Umgang mit Geld radikal auf den Kopf stellt.

In der Performance zweckentfremden wir die im Geld akkumulierte Kraft, sich einen von der Realität verschiedenen Raum und eine andere Zeit vorzustellen. Wir nutzen die Kraft der Abstraktion, die Geld zugrunde liegt, für die Simulation einer neuen Situation. Wir versuchen, die im Geld gespeicherten Interaktionen, Bewegungen und Wünsche (wieder-)anzueignen und spekulieren auf ein anderes kollektives Interesse. Die Kaufkraft des Geldes wird zur Kraft einer Versammlung, ein Medium der Trennung zu einem Medium des Zusammenkommens.

 

Für die Übung werden Geldscheine ausgeteilt.

Termine:

18.05.2024, 15:00 Uhr - 15.30 Uhr + 17:00 Uhr - 18:00 Uhr

20.05.2024, 15:30 Uhr - 16:00 Uhr + 16:30 Uhr - 17:00 Uhr

Inhaltspezifische Aktionen

Demonstration mit Geld

Wann

20.05.2024 von 15:30 bis 17:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Karneval der Kulturen, Blücherplatz, 10961 Berlin

Teilnehmer

Deepfake Situations (Felix Falczyk / Johanna Herschel)

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

In der Performance "Demonstration mit Geld" simulieren wir eine Demonstration, die es (noch) nicht gibt. Wir üben eine Geste ein, die unseren alltäglichen Umgang mit Geld radikal auf den Kopf stellt.

In der Performance zweckentfremden wir die im Geld akkumulierte Kraft, sich einen von der Realität verschiedenen Raum und eine andere Zeit vorzustellen. Wir nutzen die Kraft der Abstraktion, die Geld zugrunde liegt, für die Simulation einer neuen Situation. Wir versuchen, die im Geld gespeicherten Interaktionen, Bewegungen und Wünsche (wieder-)anzueignen und spekulieren auf ein anderes kollektives Interesse. Die Kaufkraft des Geldes wird zur Kraft einer Versammlung, ein Medium der Trennung zu einem Medium des Zusammenkommens.

 

Für die Übung werden Geldscheine ausgeteilt.

Termine:

18.05.2024, 15:00 Uhr - 15.30 Uhr + 17:00 Uhr - 18:00 Uhr

20.05.2024, 15:30 Uhr - 16:00 Uhr + 16:30 Uhr - 17:00 Uhr

Inhaltspezifische Aktionen

Public Conversations “Practices: Strategies and Tactics” #22 - mit Mette Edvardsen

Wann

15.05.2024 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Theaterlabor, Foyer

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Die Gesprächsreihe "Practices: Strategies and Tactics" dient der Erforschung von Praktiken und Arbeitsweisen von Künstler*innen, Kurator*innen und Theoretiker*innen aus unterschiedlichen Kontexten. Es ist eine Untersuchung darüber, wie ihre Arbeit ihr Leben beeinflusst und vice versa. Die Vorträge werden von Fragen strukturiert, die sich darauf beziehen, mit welchen Gegenständen (und auf welche Weise) sich die Gäste in Bezug auf Kunst und Alltag beschäftigen. Dabei werden Begriffe wie Taktik, Strategien, Freiheit, Lebensunterhalt, Anwendung, Projekt, Verkörperung, Freundschaft, Individuum, Kollektiv sowie andere aktuelle Anliegen im Zusammenhang mit ihren Kontexten und Praktiken vorgestellt und untersucht.

Die Vorträge finden mittwochs um 18 Uhr im Foyer des Theaterlabors statt. Außerdem haben Studierende des Institut die Möglichkeit, die Gäste zu "studio visits" einzuladen, um ihre eigenen Arbeiten vorzustellen und mit den Gästen in einen Austausch zu kommen.

Die Arbeit von Mette Edvardsen, Choreografin und Performerin, ist im Bereich der darstellenden Künste angesiedelt. Obwohl sich einige ihrer Arbeiten mit anderen Medien oder anderen Formaten befassen, wie zum Beispiel Videos, Bücher und Schreiben, interessiert sie sich immer für ihre Beziehung zu den darstellenden Künsten als Praxis und Situation. Seit 1996 arbeitet sie in Brüssel und ist seit mehreren Jahren als Tänzerin und Performerin für eine Reihe von Compagnien und Projekten tätig. Seit 2002 entwickelt sie ihre eigenen Arbeiten. Sie präsentiert ihre Werke international und entwickelt Projekte mit anderen Künstler_innen, sowohl in Zusammenarbeit, als auch als Performerin. Eine Retrospektive ihrer Arbeiten wurde 2015 im Black Box-Theater in Oslo präsentiert.

 

  • Gesprächsreihe
Inhaltspezifische Aktionen

Public Conversations “Practices: Strategies and Tactics” #21 - mit Valeria Graziano

Wann

08.05.2024 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Theaterlabor, Foyer

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Die Gesprächsreihe "Practices: Strategies and Tactics" dient der Erforschung von Praktiken und Arbeitsweisen von Künstler*innen, Kurator*innen und Theoretiker*innen aus unterschiedlichen Kontexten. Es ist eine Untersuchung darüber, wie ihre Arbeit ihr Leben beeinflusst und vice versa. Die Vorträge werden von Fragen strukturiert, die sich darauf beziehen, mit welchen Gegenständen (und auf welche Weise) sich die Gäste in Bezug auf Kunst und Alltag beschäftigen. Dabei werden Begriffe wie Taktik, Strategien, Freiheit, Lebensunterhalt, Anwendung, Projekt, Verkörperung, Freundschaft, Individuum, Kollektiv sowie andere aktuelle Anliegen im Zusammenhang mit ihren Kontexten und Praktiken vorgestellt und untersucht.

Die Vorträge finden mittwochs um 18 Uhr im Foyer des Theaterlabors statt. Außerdem haben Studierende des Institut die Möglichkeit, die Gäste zu "studio visits" einzuladen, um ihre eigenen Arbeiten vorzustellen und mit den Gästen in einen Austausch zu kommen.

Valeria Graziano ist DAAD-Gastdozentin am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen und arbeitet als assoziierte Forscherin am Centre for Advanced Studies Southeast Europe der Universität Rijeka. Im Laufe der Jahre war sie an einer Reihe von Initiativen zur partizipativen Aktionsforschung in sozialen Bewegungen und im Kultursektor beteiligt. Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei auf Themen wie militante Geselligkeit, Arbeitsverweigerung, Politik der Erholung und kollektive Reparatur. Graziano ist eine der Initiatorinnen des Pirate Care Syllabus-Projekts, dessen Buch demnächst bei Pluto Press in der Vagabond-Reihe erscheinen wird. Sie koordiniert auch die Arbeitsgruppe "Analysis, Theory & Politics Of Care" (COST Action CA21102). Derzeit ist Valeria an dem Projekt "Figure It Out!" (finanziert von Creative Europe) beteiligt, einer kreativen und intellektuellen Untersuchung über Strategien des populären Illegalismus. Ihre Veröffentlichungen sind hier frei zugänglich: https://hcommons.org/members/valerix/

 

  • Gesprächsreihe
Inhaltspezifische Aktionen

Public Conversations “Practices: Strategies and Tactics” #24 - mit Sarah Parolin

Wann

26.06.2024 von 18:00 bis 19:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Theaterlabor, Foyer

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Die Gesprächsreihe "Practices: Strategies and Tactics" dient der Erforschung von Praktiken und Arbeitsweisen von Künstler*innen, Kurator*innen und Theoretiker*innen aus unterschiedlichen Kontexten. Es ist eine Untersuchung darüber, wie ihre Arbeit ihr Leben beeinflusst und vice versa. Die Vorträge werden von Fragen strukturiert, die sich darauf beziehen, mit welchen Gegenständen (und auf welche Weise) sich die Gäste in Bezug auf Kunst und Alltag beschäftigen. Dabei werden Begriffe wie Taktik, Strategien, Freiheit, Lebensunterhalt, Anwendung, Projekt, Verkörperung, Freundschaft, Individuum, Kollektiv sowie andere aktuelle Anliegen im Zusammenhang mit ihren Kontexten und Praktiken vorgestellt und untersucht.

Die Vorträge finden mittwochs um 18 Uhr im Foyer des Theaterlabors statt. Außerdem haben Studierende des Institut die Möglichkeit, die Gäste zu "studio visits" einzuladen, um ihre eigenen Arbeiten vorzustellen und mit den Gästen in einen Austausch zu kommen.

Sarah Parolin is an independent dramaturg and producer with experience in the context of contemporary artistic creation and distribution both for performance and visual arts. Over the past years she collaborated with various independent artists and collectives as well as institutions such as BOZAR, Asia Arts Centre, Santarcangelo Festival. Between 2014 and 2024 she has been accompanying Kate McIntosh’s work as well as co-directed the Brussels based SPIN VZW. She is carrying together with other fourteen the project-space Fortuna in Neukolln. She is one of the two halfs of Backbone Berlin, and currently one of the three thirds of the production platform neon lobster. 

  • Gesprächsreihe
Inhaltspezifische Aktionen

GIANTS

Wann

29.06.2024 von 00:00 bis 00:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Parfümerie Jürgen-Ponto-Platz 2 60329 Frankfurt am Main

Teilnehmer

Concept: Lena Appel Choreography: Lena Appel, Joana Ferraz Performance: Joana Ferraz, annu koetter, Lena Appel Window Painting and overall Support: Maria Moritz Props and stage: Carla Renée Loose, Lena Appel Costume: Carla Renée Loose Sound: Nikki Buzzi Light: Lena Appel Curation: Leonie Emeka Special Thanks to: Xdzunúm Danae Trejo-Boles, Raha Dehghani, Lou Behr, Anneliese Ostertag, Robin Stretz, Jonas Appel & Studio Illegale, Joseph Varschen, Lorenzo Dolce, Portikus, costume department of the Schauspielhaus Frankfurt am Main, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen. GIANTS was realized through the generous support of Kulturamt Frankfurt am Main and the Hessian Ministry of Arts and Science.

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

“Sex is not an action but a mood, a filter over the landscape. Sex is a trap, a labyrinth, a matrix that engulfs you. An intense focus and then sensual amnesia.” Für Lena Appels Adaption von Don Quixote malt Maria Moritz eine Utopie. Nikki Buzzi spielt psychoakustische Phänomene. annu koetter und Joana Ferraz demonstrieren eine Transformation. Carla Loose maskiert ihre Körper. Leonie Emeka und Lena Appel halten alles zusammen. Die in GIANTS aufgegriffenen Don Quixotes der Autor*innen Miguel de Cervantes, Kathy Acker und Monique Wittig kämpfen gegen Windmühlen: Imperialismus, Patriarchat und eine irrsinnige Wirklichkeit. Gleichzeitig unterliegen sie dem Wahn der gesellschaftlichen Normen, der Undurchschaubarkeit von Fantasien, Fiktionen und Fakten. In dieser Fassung sind Don Quixote und Panza ein Paar. Dafür müssen sie jedoch einiges hinter sich lassen. GIANTS ist ein Schattenspiel. Es ist ein Dialog zwischen Symbolik, Organ und Erscheinung. Am Ende ist Panza, die Liebe Don Quixotes, vielleicht doch nur eine Illusion, jedoch eine, die ein Stück Fantasie mit in die Realität nehmen lässt.

  • Performance
  • Installation
  • Premiere

Weitere Shows:

30.06

(die genauen Uhrzeiten werden noch bekannt gegeben)

Inhaltspezifische Aktionen

Theatermaschine 2024 - strahlende Zukunft/radiant future

Wann

05.06.2024 10:00 bis 09.06.2024 22:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Theaterlabor, PB2, AUB/GBS, Strahlenzentrum, Garten Gutenbergstraße, Anschlussverwendung, Kleines Haus

Teilnehmer

Nele Falkenreck, Wanda Berger, Kevin Zimmer, Jülide Berre Gündoğdu, Marie-Luise Wenzel, Jonah Helfert, Sophie Feuchtenböck, Annabelle Krause, Emma Kommert, Luise Steinbach, Lea Müller, Barbara Krzoska, Antje Cordes, Sarah Schmidt

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Dieses Jahr lädt das Institut Angewandte Theaterwissenschaft zum 29. Mal zum Werkschau-Festival Theatermaschine ein.Unter dem Titel Strahlende Zukunft werden studentische Projekte und Performances gezeigt und durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ergänzt. Im kleinen Haus des Stadttheaters soll zusätzlich Gelegenheit bestehen, die am Vortag gesehenen Produktionen im Nachgespräch bei einem Getränk zu diskutieren.Diese Nachgespräche werden durch das Jour-fixe Team moderiert, welches auch außerhalb der Theatermaschine regelmäßig Nachbesprechungen für Arbeiten von Studierenden organisiert. Für nähere Informationen lohnt sich ein Blick auf die Website: www.theatermaschine-giessen.d oder auf unseren Instagramkanal @theatermaschine24.

  • Festival
Inhaltspezifische Aktionen

GIANTS

Wann

30.06.2024 von 00:00 bis 00:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Parfümerie Jürgen-Ponto-Platz 2 60329 Frankfurt am Main

Teilnehmer

Concept: Lena Appel Choreography: Lena Appel, Joana Ferraz Performance: Joana Ferraz, annu koetter, Lena Appel Window Painting and overall Support: Maria Moritz Props and stage: Carla Renée Loose, Lena Appel Costume: Carla Renée Loose Sound: Nikki Buzzi Light: Lena Appel Curation: Leonie Emeka Special Thanks to: Xdzunúm Danae Trejo-Boles, Raha Dehghani, Lou Behr, Anneliese Ostertag, Robin Stretz, Jonas Appel & Studio Illegale, Joseph Varschen, Lorenzo Dolce, Portikus, costume department of the Schauspielhaus Frankfurt am Main, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen. GIANTS was realized through the generous support of Kulturamt Frankfurt am Main and the Hessian Ministry of Arts and Science.

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

“Sex is not an action but a mood, a filter over the landscape. Sex is a trap, a labyrinth, a matrix that engulfs you. An intense focus and then sensual amnesia.” Für Lena Appels Adaption von Don Quixote malt Maria Moritz eine Utopie. Nikki Buzzi spielt psychoakustische Phänomene. annu koetter und Joana Ferraz demonstrieren eine Transformation. Carla Loose maskiert ihre Körper. Leonie Emeka und Lena Appel halten alles zusammen. Die in GIANTS aufgegriffenen Don Quixotes der Autor*innen Miguel de Cervantes, Kathy Acker und Monique Wittig kämpfen gegen Windmühlen: Imperialismus, Patriarchat und eine irrsinnige Wirklichkeit. Gleichzeitig unterliegen sie dem Wahn der gesellschaftlichen Normen, der Undurchschaubarkeit von Fantasien, Fiktionen und Fakten. In dieser Fassung sind Don Quixote und Panza ein Paar. Dafür müssen sie jedoch einiges hinter sich lassen. GIANTS ist ein Schattenspiel. Es ist ein Dialog zwischen Symbolik, Organ und Erscheinung. Am Ende ist Panza, die Liebe Don Quixotes, vielleicht doch nur eine Illusion, jedoch eine, die ein Stück Fantasie mit in die Realität nehmen lässt.

  • Performance
  • Installation
  • Premiere

 

(die genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben)

Inhaltspezifische Aktionen

GIANTS

Wann

30.06.2024 von 00:00 bis 00:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Parfümerie Jürgen-Ponto-Platz 2 60329 Frankfurt am Main

Teilnehmer

Concept: Lena Appel Choreography: Lena Appel, Joana Ferraz Performance: Joana Ferraz, annu koetter, Lena Appel Window Painting and overall Support: Maria Moritz Props and stage: Carla Renée Loose, Lena Appel Costume: Carla Renée Loose Sound: Nikki Buzzi Light: Lena Appel Curation: Leonie Emeka Special Thanks to: Xdzunúm Danae Trejo-Boles, Raha Dehghani, Lou Behr, Anneliese Ostertag, Robin Stretz, Jonas Appel & Studio Illegale, Joseph Varschen, Lorenzo Dolce, Portikus, costume department of the Schauspielhaus Frankfurt am Main, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen. GIANTS was realized through the generous support of Kulturamt Frankfurt am Main and the Hessian Ministry of Arts and Science.

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

“Sex is not an action but a mood, a filter over the landscape. Sex is a trap, a labyrinth, a matrix that engulfs you. An intense focus and then sensual amnesia.” Für Lena Appels Adaption von Don Quixote malt Maria Moritz eine Utopie. Nikki Buzzi spielt psychoakustische Phänomene. annu koetter und Joana Ferraz demonstrieren eine Transformation. Carla Loose maskiert ihre Körper. Leonie Emeka und Lena Appel halten alles zusammen. Die in GIANTS aufgegriffenen Don Quixotes der Autor*innen Miguel de Cervantes, Kathy Acker und Monique Wittig kämpfen gegen Windmühlen: Imperialismus, Patriarchat und eine irrsinnige Wirklichkeit. Gleichzeitig unterliegen sie dem Wahn der gesellschaftlichen Normen, der Undurchschaubarkeit von Fantasien, Fiktionen und Fakten. In dieser Fassung sind Don Quixote und Panza ein Paar. Dafür müssen sie jedoch einiges hinter sich lassen. GIANTS ist ein Schattenspiel. Es ist ein Dialog zwischen Symbolik, Organ und Erscheinung. Am Ende ist Panza, die Liebe Don Quixotes, vielleicht doch nur eine Illusion, jedoch eine, die ein Stück Fantasie mit in die Realität nehmen lässt.

  • Performance
  • Installation
  • Premiere

 

(die genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben)

Inhaltspezifische Aktionen

Happy Birthday to me!

Wann

02.07.2024 von 20:30 bis 22:30 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Stadttheater Gießen, Salon

Teilnehmer

Von und mit Vera Boitcova, Jonas Harksen, Crisis Hevonen, Michelle Koprow, Hanna Lau, Linda Gao-Lenders, Ching, Laura-Marie Preßmar, Anton Svoboda,

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Wie unterscheiden sich Geburtstagskuchen in Taiwan und Deutschland? Wie ist das Wetter in Frankfurt und Minsk? Spielt man in Russland bei Kindergeburtstagen auch Topfschlagen? Was wünschen sich Hongkonger, wenn sie die Geburtstagskerzen auspusten? Wenn wir uns über den Kuchen und das Wetter unterhalten, vermeiden wir damit, über Wichtigeres zu sprechen? Dieses Projekt handelt von den Grenzen der Sprache und der Unmöglichkeit, den perfekten Kuchen zu backen. In diesem besonderen Jahr laden wir Dich dazu ein, einen geselligen Abend mit uns zu verbringen. Wir schmeißen eine Party mit elektronischer Musik und teilen Kuchenrezepte aus unserer Heimat, die so mehrschichtig sind, wie auch die Sprache funktionieren kann.

Ching wurde in Taipeh, Taiwan, geboren. 2017 siedelte sie nach Deutschland über und begann ein Masterstudium der Dramaturgie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seitdem erforscht sie verschiedene Darstellungsformen und hat mehrere Projekte in Wiesbaden und Frankfurt am Main entwickelt.

„Was und wie auf dieser Feier gesprochen wird ist pur, persönlich, erschütternd und einfach ergreifend und lässt einem mehr und mehr das Lachen und den Brie vom Buffet im Hals stecken bleiben. Die vielleicht mutigste Geburtstagsparty unserer Zeit!" - Auswahlbegründung der Programmgruppe

In der Produktionsphase 2024 gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, der Frankfurter Stiftung maecenia, dem Finnland Institut, der Hessischen Theaterakademie und TelepART Mobility Support. In der Recherchephase 2023 gefördert vomHessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultursowie durch die Rechercheförderung des Fonds Darstellende Künste und unterstützt vom PACT Zollverein (Essen). Besonderer Dank geht an das Internationale Theaterinstitut - Zentrum Deutschland und Helgard Haug und Stefan Kaegi von Rimini Protokoll.

Im Rahmen der Hessischen Theatertage 2024.

  • Performance

Inhaltspezifische Aktionen

Heat up

Wann

14.06.2024 von 20:00 bis 21:30 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Stadttheater Gießen, Kleines Haus

Teilnehmer

Regie & Choreografie Marie-Lena Kaiser Bühne & Kostüme Lukas Noll Musik & Komposition Maria Trautmann, Maika Küster Dramaturgie Caroline Rohmer, Laura Salerno Choreografische Assistenz & Rehearsal Director Niv Melamed Live-Übersetzung Julia Rilling, von und mit Gustavo de Oliveira Leite, Pin-Chen Hsu, Maja Mirek, Magdalena Stoyanova, Omar Torrico Real Springer*innen Emma Jane Howley, Borys Jaźnicki, Rose Marie Lindstrøm

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Aufwärmen ist tägliche Routine als Tänzer*in. Die dabei freigesetzte Hitze spiegelt einen dynamischen Energieaustausch auf physikalischer Ebene wider: die Übertragung von Bewegung, das Versetzen von Stillstand in Schwingung. „Heat up“ nimmt dies zum Ausgangspunkt, um über menschliches Miteinander nachzudenken, das Unterschiede als Rhythmen feiert. Wie ändert sich die Wahrnehmung erhitzender Körper, und wie werden dadurch unsere Beziehungen zu anderen beeinflusst? Dabei nimmt die Performance das Publikum via Kopfhörer mit in die persönlichen Innenansichten der Tänzer*innen. Das Stück ist bildet das Abschluss-Stück von Marie-Lena Kaiser im Rahmen ihres Masters "Choreographie und Performance" an der Justus Liebig Universität Gießen. Eine Koproduktion mit dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen und der Hessischen Theaterakademie 
  • Tanz
  • Abschlussstück
  • Premiere

Weitere Vorstellungen: 22.06.24-20:00, 14.07.24-18:00, 19.07.24-20:00


Inhaltspezifische Aktionen

Heat up

Wann

22.06.2024 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Stadttheater Gießen, Kleines Haus

Teilnehmer

Regie & Choreografie Marie-Lena Kaiser Bühne & Kostüme Lukas Noll Musik & Komposition Maria Trautmann, Maika Küster Dramaturgie Caroline Rohmer, Laura Salerno Choreografische Assistenz & Rehearsal Director Niv Melamed Live-Übersetzung Julia Rilling, von und mit Gustavo de Oliveira Leite, Pin-Chen Hsu, Maja Mirek, Magdalena Stoyanova, Omar Torrico Real Springer*innen Emma Jane Howley, Borys Jaźnicki, Rose Marie Lindstrøm

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Aufwärmen ist tägliche Routine als Tänzer*in. Die dabei freigesetzte Hitze spiegelt einen dynamischen Energieaustausch auf physikalischer Ebene wider: die Übertragung von Bewegung, das Versetzen von Stillstand in Schwingung. „Heat up“ nimmt dies zum Ausgangspunkt, um über menschliches Miteinander nachzudenken, das Unterschiede als Rhythmen feiert. Wie ändert sich die Wahrnehmung erhitzender Körper, und wie werden dadurch unsere Beziehungen zu anderen beeinflusst? Dabei nimmt die Performance das Publikum via Kopfhörer mit in die persönlichen Innenansichten der Tänzer*innen. Das Stück ist bildet das Abschluss-Stück von Marie-Lena Kaiser im Rahmen ihres Masters "Choreographie und Performance" an der Justus Liebig Universität Gießen. Eine Koproduktion mit dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen und der Hessischen Theaterakademie 
  • Tanz
  • Abschlussstück
  • Premiere

Weitere Vorstellungen: 14.07.24-18:00, 19.07.24-20:00


Inhaltspezifische Aktionen

2023

Inhaltspezifische Aktionen

f_r_iction in the space be_tween

Wann

12.03.2023 von 14:00 bis 15:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Platz der Arbeiterinnen, Neue Mitte Altona, 22765 Hamburg Ecke Harkortstraße, Harkortstieg und Felicitas-Kukuck-Straße

Teilnehmer

Konzept & Text: Janis Jirotka und Linda Jiayun Gao-Lenders / Sound & Schnitt: Josephine Pascale Rudolph und Linda Jiayun Gao-Lenders / Produktionsassistenz & dramaturgische Beratung: Melina Voulgaridou Toelle / Grafikdesign: Carla Selva Matthes / weitere Sprecher:innen & Autor:innen: Cana Bilir-Meier, Taran Khan, Melina Voulgaridou Toelle / Outside Ear: Reyhaneh Scharifi / Beratung Aesthetic Access/Barrieresensibilität: Naomi Sanfo / Vielen Dank an Meryem Choukri, Antonya Silva, Anika Ziemba, Carolin Jüngst, Josephine Akinyosoye, die Teilnehmer:innen des Telegramkanals, Zühal Bilir-Meier & die Semra Ertan Initiative

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Wir reisen rückwärts: Eine queere europäische Reiseschriftsteller:in, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus ihren eigenen Verhältnissen emanzipiert und alleine reist wird zugleich zu einer Kompliz:in des kolonialen männlichen Blicks. Inspiriert von Tracy Chapman’s Song Telling Stories geht es im Audiowalk f_r_iction in the space be_tween um reisende, schreibende Frauen und queere Personen, um koloniale Kontinuitäten, feministische, dekoloniale Gegenerzählungen, um Migration, um die verORTung von Körpern im städtischen Raum, oder auch um eine Kritik am Reisen. Wo das Schreiben Orte erschafft, bewegen wir uns durch die konkrete Stadt: Wir messen mit unseren Schritten, gehen mit unseren Körpern in Bezug zu Raum, Straße, Stadt. Wir begegnen Autor:innen wie Semra Ertan, Taran Khan, Annemarie Schwarzenbach, Sara Ahmed und weiteren schreibenden Personen. Über Kopfhörer hören wir Textcollagen, in denen historische und zeitgenössische Stimmen verknüpft werden. Wo bringt uns das, was wir hören, ins Straucheln?

Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bezirksamtes Altona aufgrund eines Beschlusses der Bezirksversammlung gefördert.

  • Audiowalk/walking lecture

©Carla Matthes Selva

Inhaltspezifische Aktionen

f_r_iction in the space be_tween

Wann

12.03.2023 von 18:00 bis 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Platz der Arbeiterinnen, Neue Mitte Altona, 22765 Hamburg Ecke Harkortstraße, Harkortstieg und Felicitas-Kukuck-Straße

Teilnehmer

Konzept & Text: Janis Jirotka und Linda Jiayun Gao-Lenders / Sound & Schnitt: Josephine Pascale Rudolph und Linda Jiayun Gao-Lenders / Produktionsassistenz & dramaturgische Beratung: Melina Voulgaridou Toelle / Grafikdesign: Carla Selva Matthes / weitere Sprecher:innen & Autor:innen: Cana Bilir-Meier, Taran Khan, Melina Voulgaridou Toelle / Outside Ear: Reyhaneh Scharifi / Beratung Aesthetic Access/Barrieresensibilität: Naomi Sanfo / Vielen Dank an Meryem Choukri, Antonya Silva, Anika Ziemba, Carolin Jüngst, Josephine Akinyosoye, die Teilnehmer:innen des Telegramkanals, Zühal Bilir-Meier & die Semra Ertan Initiative

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Wir reisen rückwärts: Eine queere europäische Reiseschriftsteller:in, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus ihren eigenen Verhältnissen emanzipiert und alleine reist wird zugleich zu einer Kompliz:in des kolonialen männlichen Blicks. Inspiriert von Tracy Chapman’s Song Telling Stories geht es im Audiowalk f_r_iction in the space be_tween um reisende, schreibende Frauen und queere Personen, um koloniale Kontinuitäten, feministische, dekoloniale Gegenerzählungen, um Migration, um die verORTung von Körpern im städtischen Raum, oder auch um eine Kritik am Reisen. Wo das Schreiben Orte erschafft, bewegen wir uns durch die konkrete Stadt: Wir messen mit unseren Schritten, gehen mit unseren Körpern in Bezug zu Raum, Straße, Stadt. Wir begegnen Autor:innen wie Semra Ertan, Taran Khan, Annemarie Schwarzenbach, Sara Ahmed und weiteren schreibenden Personen. Über Kopfhörer hören wir Textcollagen, in denen historische und zeitgenössische Stimmen verknüpft werden. Wo bringt uns das, was wir hören, ins Straucheln?

Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bezirksamtes Altona aufgrund eines Beschlusses der Bezirksversammlung gefördert.

  • Audiowalk/walking lecture

©Carla Matthes Selva

Inhaltspezifische Aktionen

f_r_iction in the space be_tween

Wann

11.03.2023 von 18:00 bis 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Platz der Arbeiterinnen, Neue Mitte Altona, 22765 Hamburg Ecke Harkortstraße, Harkortstieg und Felicitas-Kukuck-Straße

Teilnehmer

Konzept & Text: Janis Jirotka und Linda Jiayun Gao-Lenders / Sound & Schnitt: Josephine Pascale Rudolph und Linda Jiayun Gao-Lenders / Produktionsassistenz & dramaturgische Beratung: Melina Voulgaridou Toelle / Grafikdesign: Carla Selva Matthes / weitere Sprecher:innen & Autor:innen: Cana Bilir-Meier, Taran Khan, Melina Voulgaridou Toelle / Outside Ear: Reyhaneh Scharifi / Beratung Aesthetic Access/Barrieresensibilität: Naomi Sanfo / Vielen Dank an Meryem Choukri, Antonya Silva, Anika Ziemba, Carolin Jüngst, Josephine Akinyosoye, die Teilnehmer:innen des Telegramkanals, Zühal Bilir-Meier & die Semra Ertan Initiative

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Wir reisen rückwärts: Eine queere europäische Reiseschriftsteller:in, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus ihren eigenen Verhältnissen emanzipiert und alleine reist wird zugleich zu einer Kompliz:in des kolonialen männlichen Blicks. Inspiriert von Tracy Chapman’s Song Telling Stories geht es im Audiowalk f_r_iction in the space be_tween um reisende, schreibende Frauen und queere Personen, um koloniale Kontinuitäten, feministische, dekoloniale Gegenerzählungen, um Migration, um die verORTung von Körpern im städtischen Raum, oder auch um eine Kritik am Reisen. Wo das Schreiben Orte erschafft, bewegen wir uns durch die konkrete Stadt: Wir messen mit unseren Schritten, gehen mit unseren Körpern in Bezug zu Raum, Straße, Stadt. Wir begegnen Autor:innen wie Semra Ertan, Taran Khan, Annemarie Schwarzenbach, Sara Ahmed und weiteren schreibenden Personen. Über Kopfhörer hören wir Textcollagen, in denen historische und zeitgenössische Stimmen verknüpft werden. Wo bringt uns das, was wir hören, ins Straucheln?

Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bezirksamtes Altona aufgrund eines Beschlusses der Bezirksversammlung gefördert.

  • Audiowalk/walking lecture

©Carla Matthes Selva

Inhaltspezifische Aktionen

F_R_ICTION_WEB_SMALL.jpg

F_R_ICTION_WEB_SMALL.jpg
Herunterladen Bild in voller Größe anzeigen…
Inhaltspezifische Aktionen

f_r_iction in the space be_tween

Wann

10.03.2023 von 19:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Alle Termine

10.03.2023 von 19:00 bis 20:00
11.03.2023 von 19:00 bis 20:00
12.03.2023 von 19:00 bis 20:00

Wo

Platz der Arbeiterinnen, Neue Mitte Altona, 22765 Hamburg Ecke Harkortstraße, Harkortstieg und Felicitas-Kukuck-Straße

Teilnehmer

Konzept & Text: Janis Jirotka und Linda Jiayun Gao-Lenders / Sound & Schnitt: Josephine Pascale Rudolph und Linda Jiayun Gao-Lenders / Produktionsassistenz & dramaturgische Beratung: Melina Voulgaridou Toelle / Grafikdesign: Carla Selva Matthes / weitere Sprecher:innen & Autor:innen: Cana Bilir-Meier, Taran Khan, Melina Voulgaridou Toelle / Outside Ear: Reyhaneh Scharifi / Beratung Aesthetic Access/Barrieresensibilität: Naomi Sanfo / Vielen Dank an Meryem Choukri, Antonya Silva, Anika Ziemba, Carolin Jüngst, Josephine Akinyosoye, die Teilnehmer:innen des Telegramkanals, Zühal Bilir-Meier & die Semra Ertan Initiative

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Wir reisen rückwärts: Eine queere europäische Reiseschriftsteller:in, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus ihren eigenen Verhältnissen emanzipiert und alleine reist wird zugleich zu einer Kompliz:in des kolonialen männlichen Blicks. Inspiriert von Tracy Chapman’s Song Telling Stories geht es im Audiowalk f_r_iction in the space be_tween um reisende, schreibende Frauen und queere Personen, um koloniale Kontinuitäten, feministische, dekoloniale Gegenerzählungen, um Migration, um die verORTung von Körpern im städtischen Raum, oder auch um eine Kritik am Reisen. Wo das Schreiben Orte erschafft, bewegen wir uns durch die konkrete Stadt: Wir messen mit unseren Schritten, gehen mit unseren Körpern in Bezug zu Raum, Straße, Stadt. Wir begegnen Autor:innen wie Semra Ertan, Taran Khan, Annemarie Schwarzenbach, Sara Ahmed und weiteren schreibenden Personen. Über Kopfhörer hören wir Textcollagen, in denen historische und zeitgenössische Stimmen verknüpft werden. Wo bringt uns das, was wir hören, ins Straucheln?

Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bezirksamtes Altona aufgrund eines Beschlusses der Bezirksversammlung gefördert.

  • Audiowalk/walking lecture

©Carla Matthes Selva

Inhaltspezifische Aktionen

_MG_9612_small.jpg

_MG_9612_small.jpg
Herunterladen Bild in voller Größe anzeigen…
Inhaltspezifische Aktionen

SECOND SEASON

Wann

30.03.2023 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Studio Werkhaus (Nationaltheater Mannheim)

Teilnehmer

Ragni Halle, Simon David Zeller, René Alejandro Huari Mateus, Jakob Krog, Gregers Hansen Mit besonderem Dank an Lena Wontorra und Jonas Harken

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

1925 feiert die Komödie »Der fröhliche Weinberg« Premiere - im selben Jahr, in dem Adolf Hitlers Hassschrift »Mein Kampf« erscheint. Theaterautor Carl Zuckmayer besingt in seinem Lustspiel die rheinhessische Gemütlichkeit, erwähnt die faschistische Gefahr jedoch kaum. »Damals glaubten wir noch, sie aus vollem Halse weglachen zu können - bis es eines Tages nichts mehr zu lachen gab« stellt er nach dem Krieg fest. »Der fröhliche Weinberg« bleibt im geschichtlichen Zusammenhang ein Unterhaltungsschlager und wird bis heute in deutschen Theatern mit viel Gesang und Folklore inszeniert. 100 Jahre später nimmt die Performancegruppe »Boys* in Sync«, unter der Regie von Simon David Zeller, das Stück zum Anlass, um über das politische Theater nachzudenken. Während sich in mehreren europäischen Ländern rechte Regierungen an die Macht schwingen und Deutschland von einem geplanten Reichbürgerputsch erschüttert wird, produzieren Boys* in Sync ihr ganz eigenes Lustspiel: In »SECOND SEASON« befragen sie Zuckmayers Weinbergs-Idylle und die Lust am Lachen und richten dabei den Blick ins Heute. Boys* in Sync ist ein internationales Performancekollektiv aus Südafrika, Norwegen, Deutschland und Dänemark. Ihre meist Theaterkanon-kritischen Arbeiten verbinden Elemente und Methoden von Storytelling, Schauspiel und zeitgenössischem Tanz. Seit über zwei Jahren forscht die Gruppe an Zuckmayers Theaterstück »Der fröhliche Weinberg«, ohne es je gelesen zu haben...

Gefördert durch die Hessische Theaterakademie. 

  • Performance
  • Abschlussstück

©Lena Bondeson

Inhaltspezifische Aktionen

TANZLUST eine phantastische Tanz-Performance in zwei Akten

Wann

12.03.2023 von 18:00 bis 19:15 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Heizhaus, Uferstr. 23, 13357 Berlin

Teilnehmer

Tanz: Anna Winnicka, Batoul Kassem, Dorontina Kasolli, Fatima Katrmiz, Irma Höflich, Leloo Péjac, Maria Katrmiz, Masomeh Tavakkoli, Melia Hirsemann, Melina Brinkmann, Merle Bache, Neela Süß, Nora Scherding, Nurjenna El-Faour, Philomena Hasler, Ruby Tilda Emir, Rayya Fayed und Tilda-Lou Harter. Choreografie: Melina Brinkmann Komposition und Klanggestaltung: Rheremita Cera Kostümbild: Noëmie Cassagnau Accessoires: Eva Garland Bühnenbild: Lisa Birkenbach Licht- und Videodesign: Lisa Birkenbach Graphik: Masha Maksimova Photographie: Araí Moleri Foto- und Videodokumentation: Lea Bethke Technik: Fran Saez Agurto Regieassistenz: Clara Devantié

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

“Nur Tanzlust sind sie, ach, und ausgelass'ne Freude.” (Victor Hugo)

Der Vollmond verschwimmt im Weiß der schicksalhaften Doppelwesen, die den Gesetzen von Grazie und Phantasie nicht mehr folgen und sich im Geisterreigen unter den herabschnellenden Lichtkegeln der Scheinwerfer versammeln, um ihn zu tanzen: den verführerischsten aller Tänze. TANZLUST verbindet Elemente des klassischen Balletts, K-Pop und Volkstanz. 17 Tänzerinnen bringen den Mythos der sogenannten Wilis, Mädchen, die aufgrund ihrer unstillbaren Lust am Tanzen sterben müssen, ins Wanken. Trotz der mütterlichen Warnung und des patriarchalen Muffensausens vor einem ausschweifenden, hysterischen Tanz, der übernatürliche Kräfte erzeugt, folgen die Darstellerinnen des Abends ihrer Tanzlust und bringen die Bühne zum Beben. 

Hinweis Wir empfehlen für den Besuch der Vorstellung ein Mindestalter von 8 Jahren. Triggerwarnung Bitte beachten Sie: Die Shows am 10. und 12.03. beinhalten: Stroboskop-Licht 

Eine Produktion in Zusammenarbeit mit dem Mädchenzentrum Szenenwechsel in Neukölln, gefördert vom Berliner Projektfonds, Deutsches Kinderhilfswerk, Fonds Soziokultur und Medusana Stiftung. 

  • Tanz
  • Performance
    Graphik: Masha Maksimova Photographie: Araí Moleri
Inhaltspezifische Aktionen

design-website-x2.jpg

design-website-x2.jpg
Herunterladen Bild in voller Größe anzeigen…
Inhaltspezifische Aktionen

TANZLUST eine phantastische Tanz-Performance in zwei Akten

Wann

10.03.2023 19:00 bis 11.03.2023 20:15 (Europe/Berlin / UTC100)

Alle Termine

10.03.2023 19:00 bis 11.03.2023 20:15
11.03.2023 19:00 bis 12.03.2023 20:15

Wo

Heizhaus, Uferstr. 23, 13357 Berlin

Teilnehmer

Tanz: Anna Winnicka, Batoul Kassem, Dorontina Kasolli, Fatima Katrmiz, Irma Höflich, Leloo Péjac, Maria Katrmiz, Masomeh Tavakkoli, Melia Hirsemann, Melina Brinkmann, Merle Bache, Neela Süß, Nora Scherding, Nurjenna El-Faour, Philomena Hasler, Ruby Tilda Emir, Rayya Fayed und Tilda-Lou Harter. Choreografie: Melina Brinkmann Komposition und Klanggestaltung: Rheremita Cera Kostümbild: Noëmie Cassagnau Accessoires: Eva Garland Bühnenbild: Lisa Birkenbach Licht- und Videodesign: Lisa Birkenbach Graphik: Masha Maksimova Photographie: Araí Moleri Foto- und Videodokumentation: Lea Bethke Technik: Fran Saez Agurto Regieassistenz: Clara Devantié

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

“Nur Tanzlust sind sie, ach, und ausgelass'ne Freude.” (Victor Hugo)

Der Vollmond verschwimmt im Weiß der schicksalhaften Doppelwesen, die den Gesetzen von Grazie und Phantasie nicht mehr folgen und sich im Geisterreigen unter den herabschnellenden Lichtkegeln der Scheinwerfer versammeln, um ihn zu tanzen: den verführerischsten aller Tänze. TANZLUST verbindet Elemente des klassischen Balletts, K-Pop und Volkstanz. 17 Tänzerinnen bringen den Mythos der sogenannten Wilis, Mädchen, die aufgrund ihrer unstillbaren Lust am Tanzen sterben müssen, ins Wanken. Trotz der mütterlichen Warnung und des patriarchalen Muffensausens vor einem ausschweifenden, hysterischen Tanz, der übernatürliche Kräfte erzeugt, folgen die Darstellerinnen des Abends ihrer Tanzlust und bringen die Bühne zum Beben. 

Hinweis Wir empfehlen für den Besuch der Vorstellung ein Mindestalter von 8 Jahren. Triggerwarnung Bitte beachten Sie: Die Shows am 10. und 12.03. beinhalten: Stroboskop-Licht 

Eine Produktion in Zusammenarbeit mit dem Mädchenzentrum Szenenwechsel in Neukölln, gefördert vom Berliner Projektfonds, Deutsches Kinderhilfswerk, Fonds Soziokultur und Medusana Stiftung. 

  • Tanz
  • Performance

Graphik: Masha Maksimova Photographie: Araí Moleri

Inhaltspezifische Aktionen

IMG_9134 (1).jpeg

IMG_9134 (1).jpeg
Herunterladen Bild in voller Größe anzeigen…
Inhaltspezifische Aktionen

Undying in Yidderland

Wann

24.03.2023 16:30 bis 26.03.2023 18:15 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Mousonturm Frankfurt

Teilnehmer

Anna Lublina, lim mui, Gry Tingskog, Eli Berman, Raha Dehghani Vinicheh, Jerry Lieblich, Laura Stellacci

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

 “Are we the echo whose voice centuries could not stifle?” – Edmond Jabés

Wir sind die Bewohner*innen von Yidderland, Handelnde in Kommunikation mit den Ahn*innen in der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Wir bringen ein Modell des Jüdischseins auf den Weg – eines, das das Judentum als eine diasporische Tradition von sich ständig verändernden Praktiken versteht, die aus innerkulturellen Beziehungen hervorgehen. Unsere Performance lehnt sich in ihrer Struktur an eine jüdische Begräbnisprozession an: ein sich bewegender und klingender Körper, der sieben Mal innehält zur Kontemplation. Doch anstatt das Gebet gemäß der Tradition zu rezitieren, ist jede Pause ein ritueller Akt, der auf Yidderish gesprochen wird – eine Sprache, die durch die Verkörperung des Jiddischen entsteht, ohne die Sprache zu lernen. Halten wir ein Begräbnis für Jiddisch ab? Das glauben wir nicht. Wir lassen das Echo der Diaspora erklingen und nutzen das unsichtbare Erbe von Gesten, Emotionen und Instinkten, um uns auf eine neu imaginierte Zukunft zuzubewegen. 

  • Tanz
  • Performance
  • Abschlussstück
  • Premiere

©Anna Lublina

Inhaltspezifische Aktionen

wabe[]ost

Wann

15.03.2023 15:00 bis 19.03.2023 21:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Atelier Frankfurt

Teilnehmer

Credits: KONZEPT, KÜNSTLERISCHE LEITUNG Caroline Creutzburg KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Elisabeth Hampe CROSS MEDIA AND TECHNICAL ART Todor Stoyanov RAUM David Reiber Otálora ÜBERSETZUNG Susan Wille, Konrad Jandavs SPRECHER*INNEN Ruby Behrmann, Jacob Bussmann, Katrin Bussmann, Caroline Creutzburg, Jan Gehmlich, Lisa Gehring, Elisabeth Hampe, Klemens Hegen, Stine Hertel, Andreas Jahncke, Lena Jenschovar, Eva Königshofen, Filomena Krause, Wiebke Christin Lebus, Maria-Alexandra Meißner, Cornelia Niemann, Sophie Osburg, Laura Palys, Janna Pinsker, Nora Schneider, Malte Scholz, Nikolas Stäudte, Joana Tischkau, Anette Voigt PRODUKTION Lisa Gehring UNTERSTÜTZUNG 3D GRAFIK Luis Krawen 3D DRUCK Andre Zänker Credits Wiederaufnahme Frankfurt am Main: PRODUKTION Nora Schneider ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Laura Palys ASSISTENZ Susi Maruschke

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

wabe[]ost ist eine Digital Media Installation, die mit Kommunikationsformen von Erinnerung und erzählter Geschichte experimentiert. Für die Installation wurden Zeitzeug*innen und Erb*innen eines Lebens in der DDR interviewt. Neu vokalisiert sind die Berichte in Körpern computergenerierter Avatare beherbergt. Diese berichten den Besucher*innen aus ihren Biografien und verwehren sich zugleich nostalgischer Blicke auf Einzelschicksale. Stattdessen zeichnen die Geschichten in ihrem Versammelt-Sein ein fragmentarisches und breites Bild von Identität. Das Erzählen von den Sorgen, vom Glücksempfinden und von alltäglichen Lebenssituationen zeigt eine Gesellschaft, deren Gegenwart ebenso befragt wird wie ihre Vergangenheit.

Deutsch mit englischen Untertiteln 

  • Digital Media Installation
Inhaltspezifische Aktionen

UMSTÄNDLICHKEITEN

Wann

22.03.2023 von 10:30 bis 11:55 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Hessisches Landestheater Marburg

Teilnehmer

von und mit geteiltdurchdrei kollektiv Judith Bethke, Maria Obermeier, Ruth Süpple Technische Unterstützung: Dana Maxim

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Ein nonverbales Objekt- und Figurentheaterstück

Drei Wesen treffen aufeinander: Ein Beschnuppern, Annähern, Erschrecken, und Verhandeln. Sie bewegen sich unterschiedlich, kommunizieren verschieden. Gelingt es Ihnen, sich aufeinander einzulassen und sich kennenzulernen? Empfindungen wie Skepsis, Neugier, Hemmung, und das Bedürfnis nach Rückzug kommen zum Vorschein. Wie gehen wir mit solchen Situationen um? Ganz ohne Worte erzählt „Umständlichkeiten“ vom Aufeinandertreffen mit dem Unbekannten, mit dem sogenannten "Anderen". Wie kann eine Gemeinschaft an einem geteilten Ort entstehen?

  • Festival
  • Performance

©Talisa Frenschkowski

Inhaltspezifische Aktionen

1200-Umstandlichkeiten - Talisa Frenschkowski.jpg

1200-Umstandlichkeiten - Talisa Frenschkowski.jpg
Herunterladen Bild in voller Größe anzeigen…
Inhaltspezifische Aktionen

UMSTÄNDLICHKEITEN

Wann

22.03.2023 von 09:00 bis 09:25 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Hessisches Landestheater Marburg

Teilnehmer

von und mit geteiltdurchdrei kollektiv Judith Bethke, Maria Obermeier, Ruth Süpple Technische Unterstützung: Dana Maxim

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Ein nonverbales Objekt- und Figurentheaterstück

Drei Wesen treffen aufeinander: Ein Beschnuppern, Annähern, Erschrecken, und Verhandeln. Sie bewegen sich unterschiedlich, kommunizieren verschieden. Gelingt es Ihnen, sich aufeinander einzulassen und sich kennenzulernen? Empfindungen wie Skepsis, Neugier, Hemmung, und das Bedürfnis nach Rückzug kommen zum Vorschein. Wie gehen wir mit solchen Situationen um? Ganz ohne Worte erzählt „Umständlichkeiten“ vom Aufeinandertreffen mit dem Unbekannten, mit dem sogenannten "Anderen". Wie kann eine Gemeinschaft an einem geteilten Ort entstehen?

  • Festival
  • Performance

©Talisa Frenschkowski

Inhaltspezifische Aktionen

Is it a Probe?

Wann

05.02.2023 von 16:00 bis 19:30 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

PB3

Teilnehmer

Christina Ulrich, Greta Katharina Klein, Tamira Kalmbach, Tobias Hahnefeld, Carlos Franke, Michael Eberle, Marie Kübler, Ceren Yildirim, Barbara Krzoska, Tolja Haß

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Wir, das ATW MA Seminar, laden ein zu einer Probe. Wir haben geprobt & wollen nun mit euch proben. Habt ihr Lust mit uns zu proben? Dann meldet euch an unter: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1k7aYgIVEm8rBXwDjndL_D6fF288DTbd-bsTdAaA5T9U/edit?usp=sharing

  • Probe
  • Premiere
Inhaltspezifische Aktionen

CONCOTION image 300dpi 5000px.jpeg

CONCOTION image 300dpi 5000px.jpeg
Herunterladen Bild in voller Größe anzeigen…
Inhaltspezifische Aktionen

CONCOTION image 300dpi 5000px.jpeg

CONCOTION image 300dpi 5000px.jpeg
Herunterladen Bild in voller Größe anzeigen…
Inhaltspezifische Aktionen

Public Conversations “Practices: Strategies and Tactics” #11 - mit Olivia Hyunsin Kim

Wann

05.07.2023 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Theaterlabor, Foyer

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Die Gesprächsreihe "Practices: Strategies and Tactics" dient der Erforschung von Praktiken und Arbeitsweisen von Künstler*innen, Kurator*innen und Theoretiker*innen aus unterschiedlichen Kontexten. Es ist eine Untersuchung darüber, wie ihre Arbeit ihr Leben beeinflusst und vice versa. Die Vorträge werden von Fragen strukturiert, die sich darauf beziehen, mit welchen Gegenständen (und auf welche Weise) sich die Gäste in Bezug auf Kunst und Alltag beschäftigen. Dabei werden Begriffe wie Taktik, Strategien, Freiheit, Lebensunterhalt, Anwendung, Projekt, Verkörperung, Freundschaft, Individuum, Kollektiv sowie andere aktuelle Anliegen im Zusammenhang mit ihren Kontexten und Praktiken vorgestellt und untersucht.

  • Gesprächsreihe
Inhaltspezifische Aktionen

2022

Die Veranstaltungen aus 2023, 2024 und 2025 müssen hier noch aussortiert und in die richtigen Ordner einsortiert werden! (Stand 29.04.2025)

Inhaltspezifische Aktionen

5,97 x 10²⁴ kg oder die Masse der Welt

©Clara Wildberger

5,97 x 10²⁴ kg ist ein Versuch die Komplexität der Welt zu umarmen.
Der homöostatische Zustand der Welt scheint gestört und so machen wir unsere Alpträume zum Material für eine Begegnung mit der Cyborg-Erde und durchstoßen dabei die Grenzen zwischen Mikro und Makro, zwischen Außen und Innen, zwischen Natur und Technologie.
Bei Tag eine interaktiv erfahrbare Installation, wird sie bei Nacht zum Schauplatz und Instrument für eine Konzert-Performance von drei insektenhaften Kreaturen und einer neugeborenen Androidin.

Credits:

Idee / Konzept / Regie / Text / Szenografie / Visuals: Lisa Horvath
Musik und Performance: Kristin Gerwien
Musik und Interaction-Design: Valerio Zanini, Nick Acorne Dramaturgie: Victoria Fux

Termine:
  • Freitag, 22. April 20:30 - 21.30, studioNAXOS (Naxoshalle Frankfurt) Waldschmidtstr. 19 60316 Frankfurt am Main
  • Samstag, 23. April 20:30 - 21.30, studioNAXOS (Naxoshalle Frankfurt) Waldschmidtstr. 19 60316 Frankfurt am Main
  • Sonntag, 24. April 20:30 - 21:30, studioNAXOS (Naxoshalle Frankfurt) Waldschmidtstr. 19 60316 Frankfurt am Main

Im Anschluss an die Konzert-Performance kann die interaktiv erfahrbare Installation selbst vom Publikum ausprobiert und entdeckt werden.

Tags: 
  • Performance
  • Installation
  • Konzert 
  • Abschlussstück
Inhaltspezifische Aktionen

1001 SORRYS

©Katrin Schander

Hey. Verzeihung. Tut mir leid. Sorry not sorry. Eigentlich passiert ständig etwas, für das Menschen um Verzeihung bitten. Max Brands, Bastian Sistig und Hanna Steinmair machen sich auf in die unendlichen Weiten des Entschuldigens. Der Counter klickt, der Druck steigt. 1001 Mal muss Sorry gesagt werden. Vorher ist nicht Schluss! In einer Gratwanderung zwischen dreister Sammelwut und der haarigen Angelegenheit von Schuld und Versöhnung fragt „1001 Sorrys” nach all den Gründen für Entschuldigungen und ob, wann und wem sie letztlich helfen.

Heimspiel Starke Stücke Festival

Credits:

Konzept & Performance: Max Brands, Bastian Sistig, Hanna Steinmair
Beratung Kostüm: Josephine Hans
Lichtkonzept LAB: Carina Premer
Outside Eyes: Caroline Creutzburg & Susanne Zaun

Termine:
  • 22.03.2022, Frankfurt LAB, Halle 1
  • 23.03.2022, Frankfurt LAB, Halle 1
Tags:
  • Performance
©Katrin Schander
©Katrin Schander
©Katrin Schander
©Katrin Schander

 

Inhaltspezifische Aktionen

Aus dem Innenleben eines Staubsaugerbeutels

©Ingo Solms

Staub ist überall. In den Ritzen der Computertastatur, auf den Blättern deiner Yucca-Palme, im Gewebe deines schicksten Fummels. Egal wie und wie oft wir Staub entfernen, er kommt immer wieder zurück. Als Begleiter alles Lebendigen erinnert er uns an die Zukunft: den Tod. Oder besser: das Weiterleben in anderer Form. Eine Vision, in welcher der Rest meines Körpers sich mit dem Rest einer Tischkante und eines Sockens vereint. Unterm Mikroskop in ihrer Vielfalt zu erkennen, schweben Stäubchen durch die Luft wie Sterne durch das All, bis sie schließlich auf Oberflächen niedersinken, fast schwerelose Gewirke, Wollmäuse, Mutzen. Später finden wir im Innern des Staubsaugerbeutels: das schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens. Aus wem und was besteht es? Werden große Gefühle am Ende auch zu Staub? Wie lässt sich der Verfall zurückverfolgen? Wer ist dafür zuständig? Ja genau, wer putzt eigentlich dieses Theater und was hat das Ganze mit der Operette zu tun?
In elektromagnetischen Operettenkostümen präsentiert äöü im großen Staubsaugerbeutel des Fabrikats „Black Box“ ein Stück Theaterentwicklung über die ganz großen Fragen nach Form und Inhalt, Leben und Tod, Lohnarbeit und Geschlecht, Magie und Ingenieurswesen, Theatertheater und Performancetheater.

Credits:

Konzept & Performance: äöü (Patricia Bechtold / Johannes Karl)
Spezialeffekte & Performance: Carlos Franke
Performance: Sarah Wessels
Bühne & Kostüm: Eunsung Yang
Dramaturgie: Franziska Schneeberger

Termine:
  • 07.04.2022, RADAR Festival für Junges Figurentheater im T-Werk Potsdam
  • 09.06.2022 • KASSEL KULTURHAUS DOCK 4 – Studiobühne Deck1 • 20:00 Uhr
  • 30.06.2022 • DARMSTADT THEATER MOLLER HAUS • 20:00 Uhr
Tags: 
  • Performance

 

Inhaltspezifische Aktionen

BANANA ISLAND

BANANA ISLAND
©Julia Schäfer

Herzliche Einladung zu unserer großen Bananen Show am Theater Rampe.
Liebe Grüße,
calendal und die apokalyptischen tänzerin*nen

„Peel slowly and See”
- Andy Warhol

Banana Island ist eine choreographische und performative Investigation der Banane. Als eines der wichtigsten und beliebtesten Lebensmittel weltweit, Protagonistin kolonialer und neo-kolonialer Verbrechen und rassistischer und sexistischer Zuschreibungen, und zugleich Filmstar, Comedian, Kunst und politische Waffe, ist die Banane Klammer und Mittelpunkt der Performance. Während wir langsam beginnen zu schälen, entblößen wir das Spannungsfeld zwischen Popkultur und Gewaltherrschaft. Wir befragen die glamouröse Erscheinung der Banane und kontextualisieren die in ihr vereinten Gegensätze.

6 TAGE FREI-Kurator David Gaviria über Banana Island:

„Entschiedene Künstler*innen, entschiedenes Thema, entschiedene Auseinandersetzung. Die apokalyptischen tänzerin*nen haben Mut und beschäftigen sich mit Rassismus/Kolonialismus und gleichzeitig dem dazugehörigen Dekolonialisierungsprozess. BIPoC- und weiße Perspektiven teilen sich die Bühne vor einem mehrheitlich weißen Publikum und beschäftigen sich mit einer rassistischen Kulturgeschichte in der Kunst, ihren Bildern und Positionen. Das ist phantastisch und hochaktuell. Wir möchten immer wieder lachen weil doch alles um die Banane kreist! Aber was bedeutet das?! Banana Island ist eine Einladung das „weiße Happyland“ zu verlassen. “White privilege” und Neokolonialismus tragen das Bananenkostüm.“

Eine Produktion von die apokalyptischen tänzerin*nen
in Koproduktion mit Freischwimmen – Plattform für Performance und Theater. In Kooperation mit Schwankhalle Bremen und Theater Rampe. Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart, den Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen und GLS Treuhand.

Credits:

Konzept, Künstlerische Leitung, Performance: die apokalyptischen tänzerin*nen
Komposition: Sara Glojnarić
Bühnenbild und Kostüm: Lea Steinhilber
Künstlerische Produktionsleitung: Produktionsbüro schaefer&soehne
Assistenz: Silinee Damsa-Ard, Sophia Sadzakov
Künstlerische Mitarbeit: Sarah Bongartz, Margarita Ovsienko

Termine: 

Datum: Tag 3, Mi 27.4.2022
Uhrzeit: 20:00 - 22:00 Uhr
Ort: Theater Rampe, Saal
6 Tage Frei Festival

Tags:
  • Performance
  • Tanz
Inhaltspezifische Aktionen

Bookpink

Vögel: Sie tanzen, sie streiten und träumen von Barockarien. »Bookpink« – Plattdeutsch für Buchfink – von Caren Jeß besteht aus mehreren gefiederten Miniaturstücken. Der Dreckspfau (er/ihm) schreibt seine Memoiren, die Taube (sie/ihr) fühlt sich auf dem Campingplatz eingesperrt und die Sumpfmeise (er/ ihm) hinterfragt, was es bedeutet, ein Mann zu sein. 13 Vögel, denen die Freiheit eigentlich in den Federn steckt, die aber alle in sich selbst oder durch äußere Umstände gefangen sind – ob durch Gendernormen, den vermeintlich falschen Geburtsort oder einen Glaskasten. In der Box schlüpft der Versuch eines Neuanfangs. »Ich liebe den weiten Horizont. Und ich möchte ihn noch erweitern.«

Credits:
Tanja Merlin Graf (Spielerin)
Lotte Schubert (Spielerin)
Leon Bornemann (Regie)
Vincent Krafft (Bühne)
Lucia Bushart (Kostüme)
Mia Germer (Dramaturgie)

 

Termine:
  • 10.05.2022, 20 Uhr, Schauspiel Frankfurt BOX

 

 Tags:
  • Performance
Inhaltspezifische Aktionen

Boys* in Sync - Happy Vineyards

©Svenja Polonji

In Happy Vineyards 2021 nehmen vier Freunde aus Dänemark, Polen, Norwegen und Deutschland Bezug auf das wohl deutscheste Theaterstück aller Zeiten: „Der fröhliche Weinberg“ von Carl Zuckmayer premierte zeitgleich mit Adolf Hitlers Hassschrift „Mein Kampf“ und spielt im Jahr 1921, einer Zeit der politischen Unruhen und dem Aufstieg rechter Bewegungen. 
Genau 100 Jahre später nehmen die Künstler*innen das Stück zum Ausgangspunkt, um sich über die aktuelle politische Lage und das heutige Theater zu erregen.

Credits:

Jakob Schnack Krog, Simon David Zeller, Ragni Halle und Gregers Kroksleiven-Hansen. Outside Eyes: Naja Schønemann und Jay Tebogo Fiskerstrand.

http://www.boysinsync.com  

Termine:
  • 19.03.2022, Gaskessel Bern im Rahmen des BeSTival Bern
Tags: 
  • Performance

 

Inhaltspezifische Aktionen

Boys* in Sync - Merging

©Jan Husták

Boys* in Sync blicken zurück auf ihre allererste gemeinsame Performance: In dem Tanzstück „Merging" gehen die Performer Jay, Jakob und Simon auf die Suche nach der ultimativen Verschmelzung: Gemeinsam verfolgen sie das Ziel ihre Bewegungen, Sehnsüchte und Biografien miteinander zu synchronisieren. Was als zurückgenommene Tanzperformance beginnt, endet in einem kitschigen Boyband Konzert. Eine witzige, verletzliche Darstellung von Männlich- 
keit*, Jugend, Distanz und Verlangen. 
Trailer unter: https://youtu.be/OIzM8cIJmsY

Credits:

Laura Stellacci, Jay Tebogo Fiskerstrand, Simon David Zeller & Jakob Schnack Krog

Termine:

14.07.2022, FLAB Halle 2

Tags:
  • Performance
  • Tanz
Inhaltspezifische Aktionen

Condition Report

©Arthur Stachurski

Formale Gesten, kalkulierte Routinen, Dialekte, eine bestimmte Weise des Sprechens – Persönlichkeiten sind in vielerlei Hinsicht eine Form der Semantik. Die Figur Roberta Breitmore zeigt das sehr deutlich: Ursprünglich von der Künstlerin Lynn Hershman Leeson entwickelt und über einen Zeitraum von zehn Jahren verkörpert, war sie ein erfundener Charakter, aber keineswegs fiktiv. „Condition Report“ ist eine Bestands- und Zustandserfassung dieses Mythos’ – von der Einführung Roberta Breitmores im Jahr 1973 bis hin zu ihrem Tod im Jahr 1978. Dabei nähert sich die Arbeit nicht psychologisch an, sondern versteht Roberta Breitmore als Score: Materialdaten, wie ihre Rezeption, ästhetische und haptische Eindrücke, (künstlerische) Gestaltungsabsichten und Materialsemantik, werden zu einem Skript verarbeitet. Streng genommen neigen alle hergestellten Materialien dazu, sich früher oder später selbst zu zerstören. Sie streben danach, den Zustand niedrigster Energie zu erreichen. „Condition Report“ aktualisiert Roberta Breitmore und greift ihr Bewegungsvokabular formal auf. „Condition Report“ kann somit auch als Reflexion des zeitgenössischen Umgangs mit Identität(en), Alter Egos, Posen, sowie Selbst- und Fremdbildern gelesen werden.

Credits:

Lena Appel, Rachel Ashton, Anneliese Ostertag, Amina Szecsödy

 

Termine:
  • 06.05. - 15.05., Festival der jungen Talente, Frankfurter Kunstverein

 

Tags:
  • Installation
  • Film
Inhaltspezifische Aktionen

cuteness won't save you

cuteness won't save you
©Rahel Kesselring

We used to listen to this song when it was still dark outside:

And I work and I work all day and night
I wonder if I’m ever gonna get it right
I push and I push to get ahead
I know I gotta make my daily bread
I know I don’t have time to lose
I wonder if I really have time to choose
I barely have time to shed a tear
I hardly have time to shake the fear

And the body says: Remember you gotta breath! […] Take your time to grieve!
The mind says: Let the silence flow! […] Allow yourself to grow!
The spirit says: Cast your eyes above! […] Fill your heart with love!
The heart says: Seek the light within! […] Let the dance begin!
And my mother says to me: Enjoy your life!

– Beverly Glenn-Copeland

Credits:

a dancing solo by Carina Premer
in close collaboration with
Darío Bardam
Katja Cheraneva
Ida Daniel
Rahel Kesselring
Anneliese Ostertag
Laura Stellacci
Zrinka Užbinec

Supported by Hessische Theaterakademie (HTA) and the Institute for Applied Theatre Studies in Giessen.

Termine:
  • 02.06.22, 21 Uhr, Frankfurt LAB Schmidtstrasse 12 60326 Frankfurt am Main
  • 03.06.22, 21 Uhr, Frankfurt LAB Schmidtstrasse 12 60326 Frankfurt am Main
Tags: 
  • Performance
  • Tanz
  • Premiere
  • Abschlussstück 

 

 

Inhaltspezifische Aktionen

DANCE FLOOR 2022

Willkommen in den Ruinen des Kapitalismus, liebe Tourist_innen! 
Bringen Sie Sonnenschutz mit, denn wir werden mitten in der Arena eines ehemaligen sozialistischen Luxushotels schwitzen. Das Haludovo Palace Hotel und dessen Tanzfläche warten auf Sie und uns. Lasst uns am blauen blauen Meer zusammen kommen, um unsere Glory Holes zu hören, begleitet von einem feministischen Musikalbum: 700WET riskiert juicy Klänge und verführt so manch eingeschlafene Libido in pandemischen und kapitalistischen Ruinen. 
Lasst uns in den Ruinen verweilen, lasst uns feucht und abgekämpft, albern und horny sein,  wütend und depressiv. 
Herzlich grüßen, 
die selbstorganisierten Bühnenwesen 


https://frankfurt-lab.com/home/dance-floor-2022 
https://frankfurt-lab.com/en/home/dancefloor-2022-common-ground 
Ticketreservierung unter: dancefloor2022@gmail.com 


Mit Unterstützung von: Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen und Kulturamt der Stadt Frankfurt/ Main 
Gefördert durch das Frankfurt LAB - Emerging Artists Program 2022, mit freundlicher Unterstützung durch die Crespo Foundation und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main sowie die BHF BANK Stiftung und die Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst- und Kulturpflege. 
Vielen Dank an Andrea H. Catalá, Damir und Sandra Dorčić, das Haludovo Palace Hotel und alle Tourist_innen, die unsere Proben miterlebten


Concept + Performance: Ana Dubljević, Kasia Kania, Marja Christians
Music: 700WET / Marja Christians + Cid Hohner
Dramaturgical support: Zrinka Užbinec
Light design + scenography: Carina Premer
Conceptual support + production assistance: Liesa Harzer
Production: Marja Christians / Tender Fights Productions


weitere Aufführungen

  • 13.04.22, 20.30 Uhr, Frankfurt LAB
  • 14.04.22, 20.30 Uhr, Frankfurt LAB

 

 

Inhaltspezifische Aktionen

DAS ERGEBNIS! Die Wahl der Nicht_Wahlberechtigten

Das Ergebnis ist da! 
Am 10.07.2021 fand parallel zur Bundestagswahl Die Wahl der Nicht_Wahlberechtigten mitten auf dem Marktplatz in Gießen statt. Unabhängig von Geschlecht, Race, Sprache, Einkommen oder Besitz, Beruf, Stand oder Klasse, Bildung, Konfession oder politischer Überzeugung durften alle Menschen, die sonst NICHT in Deutschland wählen dürfen, mit ihrer Stimme eine Partei RAUS_wählen. 
Seid gespannt auf das Ergebnis der Wahl und die Redebeträge unserer Gäst*innen!


KiZ, Südanlage 3a in Gießen


eine Kunstaktion von Melina Brinkmann


  • Ausstellung mit Redebeiträgen
Aufführungen
  • Freitag, 8. April 17:00-20:00 Uhr 
  • Samstag, 9. April 14:00-20:00 Uhr 
  • Sonntag, 10. April 14:00-20:oo Uhr
DAS ERGEBNIS! Die Wahl der Nicht_Wahlberechtigten
©Melina Brinkmann

Inhaltspezifische Aktionen

Das Freilichtspielhaus präsentiert: DER WAGEN Ein Theater-Roadmovie durch Deutschland

Das FREILICHTSPIELHAUS kommt! Der mobile Kinobus, ein Oldtimer-Feuerwehrauto mit Leinwand auf dem Dach und eigenem Kino-Shop, bringt großes Kino in jedes Dorf, und die Dörfer auf die große Leinwand. 

Gezeigt wird: DER WAGEN. Ein Theater-Roadmovie durch Deutschland. 
Im Sommer 2019 begibt sich eine Theatertruppe auf ungewöhnliche Deutschlandtournee: Sie reist auf 100-jährigen Heuwagen einmal quer durch die Republik - vom rheinhessischen Dorf Dautenheim nach Berlin. Jeden Abend spielt die Truppe DAS GROSSE WELTTHEATER von Calderón in einer anderen Ortschaft, jeden Tag zieht sie 40 km weiter. 
DER WAGEN ist Dokument dieser utopischen Wandertheaterreise: ein Film über die Kraft der Bühne, der einen ungewohnten Blick auf Deutschland bietet, vom Land in die Stadt, von West nach Ost, durch die Jahrhunderte. 

Nach dem Film ist an der Kinoshop-Theke Zeit, sich in heimischer Kulisse über Kunst, lokale Strukturen, frühe Neuzeit und Deutschland heute auszutauschen. Das FREILICHTSPIELHAUS bringt Kunstschaffende und lokale Akteur:innen zusammen, und wer weiß, vielleicht treffen sich hier auch die allegorischen Figuren aus Calderóns Stück – der Reiche, das Elend, die Schönheit, der Landmann – wieder. 

 

ein Film von Dominik Hallerbach und Johannes Karl
Soundregie: Clara Gervais
Outside Eye: Annette Storr
Produktionsleitung: Carina Graf
Bühnenbau Freilichtspielhaus: Simon Oehrle
Technical Support: Simon Lenzen
Grafikdesign Freilichtspielhaus: Eunsung Yang

 

Die Vorstellung am 17. August in Gießen ist ein Kick-Off Event fürs hungry eyes festival 2022
Eintritt frei - Klappstühle willkommen 
20:00 Uhr: Eröffnung Kinoshop mit Popcorn und Kaltgetränken 
20:30 Uhr: Filmbeginn 

 

Tourdaten 2022: 

Sonntag, 14.8. KoFabrik BOCHUM 
Montag, 15.8. Orangerie Theater KÖLN 
Dienstag, 16.8. Kabelmetal WINDECK 
Mittwoch, 17.8. vor der PB3000 GIESSEN als Kick-Off Event fürs hungry eyes festival 
Donnerstag, 18.8. Schützenhalle LANGENSTRASSE HEDDINGHAUSEN 

Eintritt frei - Klappstühle willkommen 
20:00 Uhr: Eröffnung Kinoshop mit Popcorn und Kaltgetränken 
20:30 Uhr: Filmbeginn (Filmdauer: 90 Min)

 

 

 

Der Wagen
©Eunsung Yang
Inhaltspezifische Aktionen

Dating a Forest

Wenn Parship, Grindr und LoveScout24 dir zu wenig sind: Komm zu "Dating a Forest"! Nur du und der Wald. Vom 9.-12. Juni in Offenbach am Main.

Ein site-specific AudioDate für jeweils eine*n Zuschauer*in und Wald.

Der Wald ist in Deutschland vieles: Sehnsuchtsort und Gegenentwurf zum urbanen Leben, finanzielle Ressource, patriotisch aufgeladenes Symbol, Freizeit- und Erholungsort, essentielles Ökosystem. Wie wäre es, mit diesem Wald ein Date zu haben? Nur du und der Wald, mitten in der Stadt. Vielleicht wird es romantisch, vielleicht habt ihr einfach nur eine gute Zeit, vielleicht merkt ihr, dass es doch nicht so wirklich passt. In „Dating a Forest“ lädt das Performanceduo PINSKER+BERNHARDT dazu ein, mit dem Wald neue Verbindungen einzugehen, miteinander zu verwachsen und wie in einer guten Annäherung mit falschen Vorstellungen aufzuräumen. Wie könnte man dem Wald so begegnen, das man ihn als Partner*in ernst nimmt? Ob aus dem Date am Ende mehr wird, kannst du selbst bestimmen.



Konzept und Umsetzung: PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt)
Sounddesign und Mastering: Antonia Alessia Virginia Beeskow
Ausstattung: Martha Pinsker
Dramaturgische Beratung: Sumana Roy
Assistenz: Maria Werner
Produktion: Jeyan Kültür
Interviewpartner*innen: Daniel Cremer, Sophia Klink, Johannes Litschel, Therese Palm, Sumana Roy
Praktikantin: Lindita Bucher
Stimme für Therese Palm: Clara Reiner
Vielen Dank an: Elisabeth Sophie Maubach


  • Performance 
  • Hörspiel / Radio Arbeit
  • AudioDate
  • Abschlussstück

 

Eintritt frei

 

Folgende Dating-Zeiten stehen zur Verfügung (1 Dating-Slot dauert etwa 65 Minuten) Im Hafen 2, Nordring 129, 63067 Offenbach am Main
Do, 9. Juni 2022: 17-21 Uhr
Fr, 10. Juni 2022: 16-20 Uhr
Sa, 11. Juni 2022: 14-20 Uhr
So, 12. Juni 2022: 12-16 Uhr

Anmelden könnt ihr euch unter:
Schreibt einfach, dass ihr Interesse an einem Date mit Wald habt, und dann bekommt ihr einen Link für Doodle zugeschickt, um einen konkretet Termin auszumachen.

Eine Produktion von PINSKER+BERNHARDT in Koproduktion mit dem Theaterhaus G7 Mannheim, unterstützt von TOR 4 – BASF, in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm. Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ - STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz. PINSKER+BERNHARDT sowie das Projekt “Dating a Forest” wird unterstützt durch die Mehrjahresförderung des Kulturamts der Stadt Frankfurt am Main.
Dating a forest
©burning housewifes
Inhaltspezifische Aktionen

d-escounder

Auf unserem hybriden Spielplatz kombinieren wir digitales und analoges Zeichenmaterial, Berührung und Sicht, Sprechen und Hören -
Distanz und Nähe werden synonym; und wir fragen uns: wie nachhaltig sind Begegnungen zwischen Teilnehmern einer Performance?

Während öffentliche Räume immer unzugänglicher wurden, haben wir in einer wöchentlichen digitalen Praxis untersucht, welche Potentiale online Konferenzräume für Unvorhersehbares, Phantasie und Gemeinschaft bieten.
Teilnehmer vor verschiedensten beruflichen und persönlichen Hintergründen, haben dieser Praxis beigewohnt.
Einem Versteckspiel mit dem Sichtbaren, bei dem unerwartete Perspektiven uns durch räumliche Distanz näher zusammenbringt. Im gemeinsamen Zeichnen konnten wir Klanglandschaften, Temperaturen und Erinnerungen teilen - unabhängig von Fähigkeiten oder Aussehen!

Aus den gesammelten Zeichnungen werden wir nun eine tatsächliche Plattform bauen.
Sie bietet Platz für Reflektion, Ausblick und Begegnung - mit der (virtuellen) Präsenz all jener, die zu diesem gemeinsamen Raum beigetragen haben.
Wir laden dazu ein vorsichtig Fuß auf den vielen Gesichtern zu fassen, und zu lauschen wohin ihre Blicke tragen.

 

Josephine P. Rudolph, Kanade Hamawaki, Mara M. Kirchberg, Nina DeLudemann
Carolina, Marina, Carlos, Fernanda, Harald, Xavier, Bojana, Max, Sibylle, Asia, Jacyan, Chrissi, Ira, Tomke, Yinfu, Melina, Sven, Jean-Noël, Kai, Olga, Josh, Anette, Cornelia, Petra, Frédérik, Gerko, Merthe, Li, Esther, Martina, Bernhard, Jörg, Ottjörg, Sunan, Linda, Conny, Amélie, Patrick, Katja, Mattef, Raphael, Jannis, Luca, Mona, Justine, Paula, Eduardo, Fabian, Barbara, Maja, Nicolas

 

  • Performance
  • Installation
  • Abschlussstück

 

Aufführungen

  • 22.05., 15.30 Uhr, PB2 Schiffenberger Weg 115 35394 Gießen
  • 23.05., 10.00 Uhr, PB2 Schiffenberger Weg 115 35394 Gießen
Inhaltspezifische Aktionen

d-escoundering

ein Versteckspiel mit dem Sichtbaren, bei dem unerwartete Perspektiven uns durch räumliche Distanz näher zusammenbringt. 
Als öffentliche Räume immer unzugänglicher wurden, haben wir digitale Konferenzräume auf potenziell Unvorhersehbares, Phantasie und Gemeinschaft untersucht - und welche Öffentlichkeit daraus entstehen kann: 
Wie nachhaltig sind Begegnungen zwischen den Teilnehmern einer solchen Performance? Mit einer Praxis gegenseitigen Portraitierens teilen wir Klanglandschaften, Temperaturen und Erinnerungen - unabhängig von Fähigkeiten oder Aussehen! 
Nach einem Jahr wöchentlicher Treffen, laden wir jetzt dazu ein die Praxis in einer Sitzung mit uns zu erleben. 
Wir möchten versichern, dass es kein Vorwissen braucht, niemand wird bloß gestellt oder muss sich beweisen. Es geht um das Experimentieren, darum sich Zeit zu nehmen, und die Gesellschaft zu genießen. 
Die Sitzungen finden online auf Zoom statt und dauern jeweils ca. 60 Min. 


Kanade Hamawaki
Mara Kirchberg
Josephine Pascale Rudolph
Nina DeLudemann


  • Peformance
  • Online Score
  • Abschlussstück

Anmeldung ist unter diesem Link möglich: 
Looking forward to your presence: Josie, Kanade, Mara and Nina 
https://docs.google.com/ 
spreadsheets/d/ 
1SueWeHOoAsE- 
i_MqUEzkvgS2P9SENaRnk0tl 
q1cwjes/edit?usp=sharing



weitere Aufführungen

  • 29.03., 18-19h 
  • 05.04., 10-11h 
  • 07.04., 10-11h 
  • 12.04., 14-15h 
  • 12.04., 18-19h 
  • 14.04., 17-18h
  • 14.04., 18-19h 
  • 18.04.,16:30-17:30h

 

 

d-escoundering
©Nina DeLudemann
Inhaltspezifische Aktionen

different rooms

Wie lässt sich der Klavierklang erweitern, verformen, akustisch umdeuten? Das Programm mit Werken von Karlheinz Stockhausen, Violeta Dinescu, Brice Pauset, Daniel Smutny, Alvin Lucier untersucht das Zusammenspiel von Raum, Klang und Körper mithilfe elektroakustischer Mittel. Der Klangkörper des Flügels ist selbst ein Raum, der den Klang angeschlagener Saiten resonieren lässt und so erst hörbar macht. Vom Instrumentenkörper schwingt der Klang dann in den architektonischen Raum der Naxoshalle über. Der Raum unseres eigenen Hörens wiederum ist durch Hörgewohnheiten und -Erfahrungen geformt.

 

Jonas Harksen, Ariana Battaglia


  • Konzert
  • Premiere

 

Aufführungen

06.03.2022, Naxoshalle Frankfurt

Inhaltspezifische Aktionen

DURSTIG

In dieser gespannten Stille scheint es mir, durch den Nebel meiner Trunkenheit hindurch, dass der Wind nachlässt und der Unendlichkeit des Himmels ein langes Schweigen entströmt. Ich lasse mich behutsam auf die Knie nieder. Bald darauf singe ich, langsam wie für einen Toten. Wie eindeutig ist dieses Seufzen nach einer wollüstigen Extase, dem Wunsch mich im Alkohol und der Lust aufzulösen. Es ist ein so wunderliches Geständnis der Angst vor den Wonnen der Nacktheit! Ich lache, den Kopf in den Händen. Ich trete mit nacktem Oberkörper betrunken auf die Straße und halte die Arme nach oben gestreckt: In dem Augenblick als das Lachen mich überwältigt, kann ich mich nicht mehr zurück und den Mantel nicht mehr geschlossen halten, der Wind reißt ihn auf und ich komme.

 

Emma Hütt, Miriam von Kutzleben, Tina Muffler, Ricarda Hillermann, Lucas Guigonis, Anna Schill, Judith Bethke, Rosanna Rotach, Eva Budniewski; Dramaturgische Betreuung: Antonia Zeich

 

FSK18
Content Warnung: sexualisierte Gewalt
Sprache: Deutsch

 

  • performativer Theaterabend
  • Premiere

 

Aufführungen

  • 08.02.2022, 20.30 Uhr, Theaterlabor
  • 09.02.2022, 20.30 Uhr, Theaterlabor
Inhaltspezifische Aktionen

Ein deutscher Schnipsel

„Das Ei des Diktators“, „Hatte Hitler ein verkümmertes Führerlein?“ – nicht erst seit den 90ern interessieren wir uns für des Führers Klöten und knüpfen eine Verbindung zwischen angeblich verformten Genitalien und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. 
Eugen Wasner wurde während des Krieges für seine Anekdote zum „Spaß aus des Führers Jugend“ sogar hingerichtet. 
Der Text lotet aus wie wir bei Adolf Hitler als historische Figur medial zwischen humoristischer Distanz und entmenschlichender Inszenierung als Monster hin- und herschwanken. 

„Ein deutscher Schnipsel“ wird auf dem 20. Leipziger Hörspielsommer im Rahmen einer szenischen Lesung am ersten Festivalsonntag präsentiert und die Gewinner:innen der Shortlist des Hörspielmanuskriptwettbewerbs bei der Preisverleihung ausgezeichnet.

 

Laura Maria Bernhardt

 

  • Hörspiel / Radio Arbeit
  • Szenische Lesung

 

bisherige Aufführungen

  • 03.07.2022, 18 Uhr, Hörspielsommerbühne, Richard-Wagner-Hain, Leipzig  
Inhaltspezifische Aktionen

Ende ohne Anfang (UA)

Stell dir vor, du wachst eines Morgens auf und spürst: Da fehlt etwas. Du kannst nicht genau sagen, was es war, aber du bist dir sicher, etwas ist verloren gegangen. Ob es klein und unbedeutend war oder groß und weltbewegend – du weißt es nicht. Vielleicht hast du Glück und wirst es irgendwann wiederfinden. Vielleicht kommt es nie zurück. Vielleicht weißt du schon bald gar nicht mehr, dass du etwas verloren hast. 

Erinnerungen sind prägende Teile unserer Identität. Sie machen uns zu dem, was wir sind. Doch gehen wir wirklich selbst verloren, wenn sie in Vergessenheit geraten? Oder liegt in dem Verlust nicht auch absolute Freiheit? Im Erzählen wilder, hoffnungsvoller Geschichten über das Sichfinden und Sichverlieren, entsteht ein choreographisches Stück, das sich am Ende selbst vergisst.

 

Regie & Choreografie: Felix Berner
Komposition: David Pagan
Ausstattung: Nanna Neudeck
Puppenbau: Rebekah Wild
Dramaturgie: Winnie Karnofka & Maria Obermeier
Von und mit: Alida Bohnen, Luise Audersch, Sofiia Stasiv, Tobias Amoriello, Denis Cvetković

 

  • Performance
  • Tanz

 

Aufführungen

  • 26.02.2022, Theater der jungen Welt Leipzig
  • 27.02.2022, Theater der jungen Welt Leipzig
  • 03.03.2022, Theater der jungen Welt Leipzig
  • 04.03.2022, Theater der jungen Welt Leipzig
  • 24.03.2022, Theater der jungen Welt Leipzig
  • 25.03.2022, Theater der jungen Welt Leipzig
  • 28.04.2022, Theater der jungen Welt Leipzig
  • 29.04.2022, Theater der jungen Welt Leipzig

 

 

Inhaltspezifische Aktionen

Happy Vineyards

1925 erreicht der Theaterautor Carl Zuckmayer mit „Der fröhliche Weinberg“ den Durchbruch. In seinem Lustspiel über heteronormative Liebesintrigen versteckt er subtile Kritik am herannahenden faschistischen System – und feiert damit ähnlich große Erfolge wie die im gleichen Jahr veröffentlichte Hassschrift „Mein Kampf“ von Adolf Hitler. Bis Ende der 1940er Jahre wird Zuckmayer seine antifaschistische Kritik deutlich offensiver formulieren. „Der fröhliche Weinberg“ bleibt im geschichtlichen Zusammenhang ein Unterhaltungsschlager und wird bis heute in deutschen Schauspielhäusern mit viel Gesang und Folklore inszeniert. 100 Jahre später nehmen Boys* in Sync das Stück zum Anlass, über die politische Rolle des Theaters nachzudenken. Ihre Arbeit, angesiedelt zwischen Schauspiel, Performance und Tanz, feiert die theatrale Aufführungssituation und zeigt ihr gleichzeitig den queeren Finger.
Simon David Zeller, Jakob Schnack Krog, Jay Tebogo Fiskerstrand, Ragni Halle und Gregers Kroksleiven Hansen

 

  • Performance

 

Termine
  • 03.06.22 Thalia Theater Hamburg (Spielort: Wiesendamm 26), 14:30 Uhr, Körber Studio Junge Regie; 60min
  • 22.& 23.06.22 Experimentiertheater Erlangen, ARENA Festival Erlangen; 60min

 

Happy Vineyards
©Svenja Polonji
Inhaltspezifische Aktionen

2021

Inhaltspezifische Aktionen

- g a t e

Das vielbenutzte Suffix -gate beschreibt zumeist Skandale mit weitreichenden gesellschaftspolitischen Folgen. Mit physischer Poesie beschreibt - g a t e das Sichtbarwerden von Unerwartetem und entführt in ein elastisches Raumkonstrukt, das den sicher geglaubten Boden ins Wanken bringt. Vier Tänzer:innen bewegen sich dabei in einem interaktiven Bühnendesign aus weißen Schnüren. Ihre Körper inszeniert Inge Gappmaier als Staub produzierenden Organismus, verwoben in einem dehnbaren Konstrukt aus Skandalen. - Erstaunlich? Die installative Tanzperformance setzt sich mit Ausnahmesituationen und Kontrollverlust, Momenten des Staunens, der Fassbarkeit von Unangreifbarem sowie dem auseinander, was uns verbindet.


 

Künstlerische Gesamtleitung: Inge Gappmaier | Tanz: Olivia Hild, Nanina Kotlowski, Patric Redl & Inge Gappmaier | Interaction: Design & Licht Robert Läßig | Sound Design & Live-Musik: Elischa Kaminer und Patric Redl | Bühnenbild: Inge Gappmaier & Robert Läßig | Dramaturgie Lisa-Marie Radtke | Kostüm mit Unterstützung von Cosima Baum | Hospitanz & Outside-Eye: Melina Papoulia | Fotos: Natali Glisič | Produktion in Zusammenarbeit mit ProSiBe Siglind Güttler & Bernhard Werschnak Eine Produktion von varukt | Inge Gappmaier, Kosmos Theater und brut Wien. Gefördert von Stadt Wien Kultur.

 

 https://www.youtube.com/watch?v=VR_tehD4FNc&feature=emb_imp_woyt

 

  • Installative Tanzperformance - digitale und interaktive Webversion
  • Premiere
Aufführungen
15.06.2021, www.ingegappmaier.at

- g a t e (c) Natali Glišić
- g a t e (c) Natali Glišić
- g a t e (c) Natali Glišić
- g a t e (c) Natali Glišić

 


Inhaltspezifische Aktionen

100 Advertisements

100 Advertisements is an ongoing project where I create advertisements for imaginary products or services that might “improve my life” (and yours!), during the coronavirus pandemic. The project started in March 2020, when Germany entered its first lockdown. Some advertisements are wishes for a better world; others are unfunny jokes from the darkest part of my soul! Together, they are my corona-diary, a personal documentation of these times from the perspective of an international student in Germany.

A cooperation of Eng Kai Er with MA Choreography and Performance, within the frame of Hessian Theatre Academy

  • Performance
  • Abschlussstück

 

19.02.2021, Bühnchen3000, Theaterlabor, Gießen

Inhaltspezifische Aktionen

Always Hardcore


Den Cycle completen. Bassline. Ist das 1 Vibrator oder 1 Vaporizer? Ganz oder gar nicht. Hop oder top. Auf die Kacke hauen, dass es spritzt. Völlige Verausgabung. No maybe. Klotzen statt kleckern. Absolute Hingabe. Leidenschaft, bis zum Tod. Der Binary Shit und das Gegenteil von wohldosiert. Zu doll, zu viel, zu gut, post domestic, grell, aus der Reihe und overachieving af. Wenn sich etwas dreht, im Kreis, um sich selbst. Dann gibt es da ja irgendwo einen harten Kern, ein Zentrum. Und genau da könnte ja dieses Hardcore sein. And if you’re not in my future I don’t want it.

 

Niels Wehr arbeitet an der Schnittstelle von Performance und Videokunst. Seine Ausstellungen und Performances waren z.B. im Palais de la Porte Dorée Paris, im HAU – Hebbel am Ufer, Berlin oder im Staatstheater Darmstadt zu sehen. Mit „Always Hardcore“ schließt er seine künstlerische Ausbildung am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen ab. Gefördert durch die Hessische Theaterakademie, Hessische Kulturstiftung und Künstlerhaus Mousonturm.

 

Regie/Performance: Niels Wehr
Dramaturgie: Ricarda Hillermann
Outside-Eye: Marie Meyer
Licht/Technik: Frithjof Gawenda
Kamera: Eva Kirsch, Roman Kuskowski, Ricarda Hillermann, Marie Meyer
CGI: Roman Kuskowski

 

  • Performance
  • Abschlussstück

 

Aufführungen

20.04. - 21.04., Mousonturm Instagram Account Only: https://www.instagram.com/mousonturm/

 

(c) Niels Wehr

(c) Ricarda Hillermann

 

 

Inhaltspezifische Aktionen

ATLAS' WIRBEL | CONTAINER

LOSE COMBO feat. Sonar Quartett Nach zwei Projektverschiebungen hat die LOSE COMBO die Materialien ihrer jüngsten Arbeit in digitalen Behältern verstaut. Einige werden nun als ATLAS' WIRBEL | CONTAINER im Netz zugänglich.) Für dieses kartographische Experiment wurden die Reinbeckhallen in Oberschöneweide im April zu einem performativen Labor. Gemeinsam mit dem Sonar Quartett ist die LOSE COMBO darin zahllosen mythologischen, literarischen, etymologischen, anatomischen wie geographischen Verstrickungen des Atlas nachgegangen. Während die Sprecher*innen Claudia Splitt und Florian Feigl in Vorträgen, Anekdoten und geographischen Beschreibungen von entlegenen Vulkaninseln und seltenen Vögeln, von griechischen Göttern, antiken Historikern und postmodernen Enzyklopädien erzählen, navigieren die Musiker*innen des Sonar Quartetts durch Jörg Laues kartographische Komposition STRICH, die auf der ersten Portolankarte, der sogenannten Carta Pisana, basiert. Statt – oder vielleicht auch überbrückend bis zu – einer Live-Performance von ATLAS' WIRBEL, lädt die CONTAINER-Version das Publikum ab dem 14. Juni 2021 ein, durch 9 bis 17 Minuten lange Material-Sequenzen und Remixe zu surfen, die unterschiedliche Aspekte der Arbeit akzentuieren: Einblicke in Partitur- und Textmaterialien, Ausschnitte aus Videos und Tonbändern sowie (Proben von) Konzert- und Textperformances.


Konzept / Raum / Text / Klänge / Video Jörg Laue|Performance Claudia Splitt / Florian Feigl |Sonar QuartettSusanne Zapf (Violine), Wojciech Garbowski (Violine), Nikolaus Schlierf (Viola), Konstantin Manaev (Cello),Technische Leitung / LichttechnikFabian Bleisch |Tontechnik Mattef Kuhlmey |Video- und Computertechnik Florian Fischer |Künstlerische Mitarbeit Johanna Ackva / Nina DeLudemann |Produktionsleitung M.i.C.A. – Movement In Contemporary Art, Raisa Kröger / Katharina Meyer |Presse / ÖA Fellow Publishing - Johannes Fellmann |Grafikdesign Carmen Klaucke

Container:Kamera Maximilian Hilsamer | Schnitt Jörg Laue |Sound Mattef Kuhlmey / Jörg Laue |Webdesign Christopher Martin

Eine Produktion der LOSE COMBO in Zusammenarbeit mit dem Sonar Quartett, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und durch die initiative neue musik berlin e.V., in Kooperation mit der Stiftung Reinbeckhallen.


  • provisorisches Archiv einer performativen Kartographie
  • Premiere
Aufführungen
Inhaltspezifische Aktionen

Aus dem Innenleben eines Staubsaugerbeutels

Staub: Arbeit oder Ästhetik? Staub ist überall, ob als graue Wollmaus oder in kleinsten Partikeln, schwebt er gänzlich autonom durch unser Leben. In der Farbe aller Farben zeigt er sich als Medium, Material oder Störung – und füllt Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel. 
äöü nimmt das Fabrikat „Black Box“ unter die Lupe und seziert dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens. Eine Suche nach der Schönheit des Staubes, nach Form und Inhalt, Leben und Tod, Lohnarbeit und Geschlecht, Magie und Ingenieurwesen. Es staubt: eine Operette, ein Staubsaugerkonzert, Lichtexplosionen. 

 

  • Performance
Konzept & Performance: äöü (Patricia Bechtold / Johannes Karl)
Bühne & Kostüm & Performance: Eunsung Yang
Spezialeffekte & Performance: Carlos Franke
Dramaturgie: Franziska Schneeberger
Mentorat: Frauke Meyer, Bernhard Siebert
Aufführungen
  • 01.09.2021, 19.00, Hauptsache Frei#7 | Hamburger Sprechwerk
(c) Ingo Solms
Inhaltspezifische Aktionen

Body Boom Boom Brain (Vol. II) - no one escapes p*b*rt*y

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrer Horrorkomödie „Body Boom Boom Brain (Vol. II) – no one escapes p*b*rt*y“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das restlos überforderte Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.


Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT
Konzept, künstlerische Leitung: Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
Performance: Wicki Bernhardt, Frithjof Gawenda, Johannes Karl
Bühne und Objekte: Arnita Jaunsubrēna
Kostüme: Martha Pinsker
Musik: Jan Preißler
Sound: Max Smirzitz
Kamera: Cornelius Schaper
Schnitt: Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
Künstlerische Mitarbeit/ Assistenz: Maria Werner
Produktionsleitung: Lisa Gehring
Licht: Matthias Rieker
Ton: Ingo Müller


  • Film 
  • Premiere

 

Aufführungen

01.04. - 15.04., Digitaler Mousonturm

https://www.mousonturm.de/

Inhaltspezifische Aktionen

Boys* in Sync - Dodging

I'd rather be a hammer than a nail Yes, I would If I only could I surely would. Jakob, Jay and Simon gehen als Boys* in Sync der Frage des Ausweichens (Dodging) nach. // Jakob, Jay and Simon are researching on the phenomenon of "dodging".
Jay Tebogo Fiskerstrand, Jakob Schnack Krog, Simon David Zeller

 

  • Performance

 

Gefördert durch die Hessische Kulturstiftung im Rahmen des Förderprogramms "Hessen kulturell neu eröffnen".


Aufführungen

Theatermaschine 2021



Inhaltspezifische Aktionen

BüchnerLand Festival

(3, 9, 9, 10, 12, 14. Juli)

Projektkooperation mit der BüchnerBühne Riedstadt mit dem Szenischen Projekt zu Georg Büchner unter der Leitung von Prof. Dr. Gerald Siegmund.
  • 3. Juli, 19 Uhr  – Revolution – eine schöne Idee (Büchner-Performance) von & mit Judith Bethke, Hannah Helbig und Mathis Kießling
  • 9.Juli, 19 Uhr – Die Stimme die man Stille heisst … (Audio-Installation) von Luka Modu, Julian Wolf, Lisa Birkenbach, Eva Grund
  • 9. Juli, 20:15 Uhr – Wie klingt Büchner? (Audio-Performance) von Sophie Löbermann, Kathleen Schulken, Lara-Marie Weine
  • 10. Juli, 15 Uhr – Körpergrenzen … (Live-Performance)
  • 12. Juli, 19 Uhr – Eiscafé Venezia (Musical) von Emma Hütt und Tina Emy Muffler
  • 14. Juli, 19 Uhr – Büchner & die Freiheit (Gespräch) mit Thomas Freitag & Gerald Siegmund
Und Online
  • Der Hessische Landbote 2021 / Die Nase
Audiowalk
  • Audiowalk Unter den Linden: Büchner findet statt – Stadt findet Büchner



Inhaltspezifische Aktionen

Cotton flowers exist / Baumwoll blumen gibt es

The choreographic piece Cotton flowers exist brings into dialogue the actual with the virtual and connects the materiality of the world with the capacity to imagine and create non existing landscapes. More precisely it is an attempt to explore what connects the practice of drawing, choreographing and walking. It brings into conversation three different forms of writing in three different scales: the writing on the surface of a notebook by drawing, on the floor of a stage by choreographing/dancing and what it is written on bodies while walking/strolling outdoors. My intention is to bring into light these highly idiosyncratic inner landscapes that have been inscribed into drawings and translate them into artificial landscapes/room installations. Using my drawings as scores I tried to translate the two dimensional images into moving images. The relation of the body to the cotton was the main agency that made possible the embodiment of the drawings. In the choreographic work Cotton Flowers exist, cotton is used as a material whose aesthetic value becomes the experience of the performance. But actually cotton is a symbol with economic and social connotations. It is a material that signals class and race. It is a symbol of struggle. Therefore,bringing into the performance the social, economic and political context of the cotton production in order to avoid the hyper – aesthetization of cotton was an imperative ethical responsibility. In October 2020, I visited northern Greece where the cultivation of cotton is very common and together with the film maker Artemis Anastasiadou, we interviewed and filmed the cotton producers of the neighbourhood I grew up. The focus of this research was to give voice to the cotton producers of three different generations reflecting on the socio – economic and political conditions of their micro society.

 

Concept, Choreography, Space: Maria Tsitroudi
Performance: Kai Er Eng, Maria Tsitroudi
Sound: Vincent Viala
Light/Video: Simon Lenzen
Photographic exhibition & Drawings: Maria Tsitroudi

Supported by HTA and the city of Frankfurt

 

  • Performance

 

Aufführungen
17.10.21, Frankfurt LAB, 18.00
cotton flowers.jpg
Picture: Talisa Frenschkowski

 

Inhaltspezifische Aktionen

Dancer in the Dark

„In the dark times of neoliberalism and rising neofascism – what else is there left (to dance)?“

„Dancer In The Dark“ is a second performance of trilogy „swan song dances“, first part „TEKHNE“ premiered at „Baltoscandal“ festival 2020. „Dancer In the Dark“ is a performance which weaves together text and dance and storytellingdance&dancestorytelling. Its a performance series which oscillates between deeply personal, mythical and political. If the banal and the daily can no longer (where they ever?) be left outside of the rehearsel stage (maybe now more than ever?) – choreographer askes herself what is she willing to „stage“ at these troubling times. Is she even willing to „stage“ anything anymore? Lets see.
Or maybe not.

 

Idea, Choreography, text: Sveta Grigorjeva
Dramaturg: Kerli Ever
Composer: Martin Kirsiste
Light: Thomas Rösener
Scenography: Johanne Schröder

 

  • Performance, Radio play / Audio work, Dance
  • Premiere
  • Abschlussstück

 

Aufführungen

4.07, Georg-Büchner-Saal

 

Inhaltspezifische Aktionen

Daydreaming the Archive

Der Spaziergang führt durch eine affektive Kartografie der Stadt, die sich zwischen verlorener und wiedergewonnener Orientierung bewegt: von Kindheitserinnerungen an den Krieg in Bosnien bis zu einer Hommage an die Heimatstadt Buenos Aires durch Operngesang auf den Straßen von Bornheim, von der Wiederholung der in verschiedenen Breitengraden mehrfach gegangenen Schritte auf dem Frankfurter Hauptfriedhof bis hin zu Soundscapes, die von verlorenen, gescheiterten oder erwarteten Fotografien aus Familien- und Stadtarchiven sprechen. 

Daydreaming the Archive ist eine (un)mögliche Zusammenarbeit einer Gruppe von Künstler*innen und Postmigrant*innen, die sich aufgrund der Pandemie und den Arbeitsbedingungen nicht als Gruppe treffen können. Bei einem Spaziergang durch die Stadt untersuchen sie, wie Tagträume einen Ort in einem urbanen Raum schaffen, wie dislozierte Erinnerungen andere Formen des Bewohnens der Stadt hervorbringen und wie Postmigrant*innen zu Reisenden in ihrer eigenen Stadt werden.


Projektinitiatorin: Diana De Fex
Co-Choreograf*innen und Fazilitator*innen: Olga Popova, Felipe dos Santos, Barbara Galego, Diana De Fex
Mitwirkende Teilnehmer*innen: Khabeer Singh, Debo Seabra, Dajana Kubat, Sol Crespo, Walter Castillo, und Bergie (gesprochen ber-hy)
Dramaturgie-Forschungsphase: Alice Nogueira
Dramaturgie Produktionsphase: Maria Tsitroudi
Mediator: Robert Klement
Filmteam: Khabeer Singh, Arnab, Luis Tutalcha, Tracey Parsons, Agni
Produktionsmanagement-Beratung: Carmen Salinas
Website Design: Evelyn Rodriguez
Plakat-Bild: Laura Bernhardt
Webseiten-Bild: Olga Popova
Logo Design: Fabián Andrés Franco Márquez
Als Dokumentation und fortlaufendes Archiv entsteht bis November 2021 die Site: daydreamingthearchive.com



In Kooperation mit studioNAXOS, ermöglicht durch NPN-STEPPING OUT im Programm NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Kulturamt und das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AMKA) der Stadt Frankfurt am Main, die Hessische Theaterakademie (HTA), die Gießener Hochschulgesellschaft (GHG) und das ID_Tanzhaus Frankfurt Rhein-Main.



  • Radio play / Audio work
  • Premiere
weitere Aufführungen
15, 16 und 17 Oktober jeweils 15 und 16 Uhr
Dauer: 2 bis 3 Stunden, je nach Ihrem Wandertempo

©Olga Popova


Inhaltspezifische Aktionen

deep net fake hole dark rabbit

Die Performance deep net fake hole dark rabbit nimmt eine persönliche Lo-Fi-Archäologie des online-Seins in Angriff und beschäftigt sich mit dem Internet als einem Ort der Orientierung und des Verpassens, des An- und Ausschlusses. Die eigene Browser-Chronik rekonstruierend, sucht Caroline Creutzburg nach Spalten, um sich nachträglich in die Biographie des Web einzuschreiben. Zwischen User-generierter Internetkultur und dem Teflon-Kapitalismus des Big Tech ringt die Arbeit um einen Protest jenseits dystopischer Mainstream-Plattitüden.


Konzept, künstlerische Leitung, Performance: Caroline Creutzburg
Dramaturgie: Eva Königshofen
Objekte: Clara Reiner
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas


  • Performance

 

Aufführungen

19.6. - 23.6.21, 20 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm (Saal)



Inhaltspezifische Aktionen

Der goldene Hund

Von Tantalos wird erzählt, dass er für seine Gier zu Recht mit ewigem Hunger und Durst gestraft wurde. Wie genau er sich diese Strafe eingehandelt hat, darüber gibt es verschiedene Geschichten. Gehen wir der Sache nach! Erzählen wir von dem, dessen „Seele eben so dürstet als ob sie ein Körper wäre“ (Lukian). Erzählen wir außerdem vom Leben mit einem Staubsaugerroboter, der ein Geschenk des Himmels ist. Und von der Unfähigkeit, über Gefühle zu sprechen.

 

Festival "Für dich für dich für dich"

 

Carlos Franke: Text, Spiel, Ausstattung, Licht
Maren Küpper: Dramaturgie, Ausstattung, Licht
Robert Läßig: Interaction Design, Licht

 

  • Performance

 

Aufführungen

  • 19.08.21, TNT (Marburg)

 

Inhaltspezifische Aktionen

DER WAGEN. Ein Theater-Roadmovie durch Deutschland

Im Sommer 2019 unternimmt das Theaterensemble buehnendautenheims eine unwahrscheinliche Deutschlandtournee: Es reist als Wandertruppe, mit einer 100-jährigen Heuwagenbühne mit dem Fronleichnahmsspiel „Das große Welttheater“ von Pedro Calderón de la Barca einmal quer durchs Land - vom rheinhessischen Dautenheim nach Berlin. Tagsüber legt die Truppe 40 Kilometer zurück, abends spielt sie auf Marktplätzen, im Freibad, vor Kirchen und Schlössern.
Aus den Erlebnissen und den Begegnungen ihrer Reise wird jetzt ein dokumentarisches Theater-Roadmovie. »DER WAGEN« bietet einen ungewohnten Blick auf Deutschland, vom Land in die Stadt, von West nach Ost, durch die Jahrhunderte.

Mittels des eigens gebauten Kinobusses wiederholen die buehnendautenheims vom 14. - 22. August 2021 ihre Route. Entlang der Wegstrecke ihrer barocken Wandertheatertour steuern sie erneut neun ausgewählte Stationen an und zeigen wie im Zeitraffer auf 90 Minuten komprimiert die Erlebnisse ihrer Wandertour.
Jede Station wird auch im Film zu sehen sein.
Im Kinoshop gibt’s Popcorn und Kaltgetränke.

 

ein Film von Dominik Hallerbach und Johannes Karl

 

 

  • Performance
  • Film

 

  • 14. August 2021: Freilichtbühne Dautenheim, Rheinland-Pfalz 
  • 15. August 2021: Ortenberg, Hessen 
  • 16. August 2021: Blankenau, Hessen 
  • 17. August 2021: Marksuhl, Thüringen 
  • 18. August 2021: Ziegelroda, Sachsen-Anhalt 
  • 19. August 2021: Mühlbeck, Sachsen-Anhalt 
  • 20. August 2021: Schloss Wiepersdorf, Brandenburg 
  • 21. August 2021: Klausdorf, Brandenburg 
  • 22. August 2021: Berlin 


Der Kinoshop öffnet um 20:30 Uhr 
Filmstart jeweils um 21:30 Uhr

 

 

 

Inhaltspezifische Aktionen

d-escoundering

Was ist Begegnung? Wie erblicke ich jemanden, ohne meine Vorstellung voranzustellen? Haben mehrere Personen Platz auf einer Bildfläche und kann gesehen werden auch sehen heißen - oder braucht es außer der Sicht auch die körperliche Annäherung, das Fühlen eines anderen Körpers, um eine gemeinsame Präsenz zu spüren?
D-escounder ist eine meditative Praxis, bei der das gemeinsam-solistische Zeichnen zur Möglichkeit wird, sich im digitalen Raum physisch zu begegnen. Mit besonderer Sensibilisierung für Klang, Eigen- und Fremdimpulse und (A-)Synchronitäten, werden die Zeichnungen zu einer gemeinsamen Erfahrung angeleitet.
In Sessions von ca. 90 Minuten zeichnen die Teilnehmer:innen die Situation, die Personen und die Eindrücke, die in der jeweiligen Zoom-Konferenz zusammenkommen

 

Josephine Pascale Rudolph
Mara Kirchberg
Kanade Hamawaki
Nina DeLudemann

 

 

  • Performance, Festival

 

Aufführungen

State13, Online, 31.10., 12&14h

https://state13.de/d-escounder/

 

D-ESCOUNDER
©Mara Kirchberg
Inhaltspezifische Aktionen

Die Ente lügt - Ein Gedicht

Drei Enten schwimmen auf einem Teich. Die erste Ente sagt: Hinter mir schwimmen zwei Enten. Die zweite Ente sagt: Vor mir schwimmt eine Ente und hinter mir schwimmt einen Ente. Die dritte Ente sagt: Vor mir schwimmen zwei Enten und hinter mir schwimmt eine Ente. Eine szenisch-poetisches Gedanekenspiel über Existenz und Potenzialität.

 

Nadine Bachmann, Julia Römpp, Kathrin Frech

 

  • Installation 
  • Abschlussstück 

 

Aufführungen 

11.04., 12.04. Theaterlabor

Inhaltspezifische Aktionen

DISKURS 35

DISKURS ist ein Festival an der Schnittstelle zwischen Kunst und Theorie. Seit 1984 wird es jährlich oder biennal am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft ausgerichtet.

 

DISKURS35 wird vom 11. – 17. 10. 2021 stattfinden und lädt regionale und internationale Kunst- und Theorieschaffende, Studierende und Interessierte dazu ein, an diesen sieben Tagen zusammenzukommen, zu sehen, zu zeigen, zu diskutieren und Fragen zu stellen.

Der anhaltenden Pandemielage stellen wir uns mit möglichst großer Durchlässigkeit entgegen. Seit Beginn dieser Krise ist die Kulturszene von Porosität durchsetzt, bedingt, erschüttert und beflügelt. Daher laden wir dieses Jahr künstlerische, theoretische und konzeptionelle Positionen ein, die Ansätze zur Auseinandersetzung mit dem Motto porös liefern.

Das vielfältige Programm an Performances, Installationen, Vorträgen und Workshops wird, in hybrider Form, sowohl analog als auch digital, stattfinden und lädt Bürger:innen, Studierende, Kunst- und Kulturschaffende und Forschende zum Austauschen und Diskutieren ein.

 

Let´s Celebrate the Porous! Let´s Stay Porous!

 

Team35:

Martin Müller, Greta Katharina Klein, Jannika Lösche, Kathrin Frech, Daniel Cordova, Leena Schnack, Paula Elena Noack, Nastya Dzyuban


© DISKURS35

 

DISKURS35 wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Kulturamt Gießen, der Justus-Liebig-Universität Gießen, dem AStA JLU Gießen, der Gießener Hochschulgesellschaft, der Gießener Kulturstiftung sowie der Hessischen Theaterakademie.

 

 

 

 

 

  • Festival

 

weitere Informationen

https://diskursfestival.de 

https://www.instagram.com/diskurs35/

Inhaltspezifische Aktionen

echoes of you(s)

echoes of you(s) is a collective drift, a temporary dislocation of the subject. It moves inside multi-layered temporalities and durations, leaking away from the present moment to unfold in the imagination of the viewer. Patterns erode away, leaving tenuous traces; they make tunnels across time (I think I’m adrift inside them). In echoes of you(s) Gry Tingskog and Amina Szecsödy weave together sculpture, embroidery, dance, sound and technology. In this meeting of choreography, performance and installation, they explore what happens to our bodies in the dark.

With support from Weld Stockholm, City of Stockholm and Hessian Theatre Academy.


Gry Tingskog and Amina Szecsödy


  • Performance

 

Aufführungen

07.04. - 11.04., Weld Stockholm

Inhaltspezifische Aktionen

frag mich 2 mal

Das Ensemble S201 und die Künstlerin Kanade Hamawaki präsentieren den Film "frag mich 2 mal" und bringen Kunst und Neue Musik aus ihren geschlossenen Kontexten heraus: so prallen kritische Auseinandersetzungen mit dem Alltag auf Luftballonperformances und kreischende Holzbläser.
Es wird die Frage nach dem Verhältnis zwischen eigenen und anderen Welten gestellt und angeregt, über das Leben und den Tod zu spekulieren.

 

Kanade Hamawaki, Ensemble S201

 

Sonntag den 31.01.2021 um 13:00
https://www.youtube.com/channel/UCoMJChwM6J5PUWqgkWwg7wg

 

  • Film
  • Premiere

 

Frag mich 2 mal
(c) Kanade Hamawaki
Frag mich 2 mal
(c) Kanade Hamawaki
Frag mich 2 mal
(c) Kanade Hamawaki
Frag mich 2 mal
(c) Kanade Hamawaki
Inhaltspezifische Aktionen

HAPPY HAPPY VINEYARDS

In 1931, two years before Adolf Hitler came to power in Germany, Carl Zuckmayer wrote the play Der Hauptmann von Köpenick, criticizing German militarism and authoritarianism. But in 1925 – when the NDSAP was re-founded, Hitler published his manifesto Mein Kampf and started to form a new movement that would later bring him to power – Zuckmayer premiered with Der fröhliche Weinberg a rough and light soap opera about intrigues and drunken love affairs in a farmers family. 

Ragni Halle, Jakob Schnack Krog, Gregers Krogsleiven-Hansen and Simon Zeller take the play Der Fröhliche Weinberg as a starting point to examine on the notion of "fun" while facing the rising of new far right movements in their home countries Norway, Denmark, Poland and Germany.


Ragni Halle, Jakob Schnack Krog, Gregers Kroksleiven-Hansen & Simon Zeller


Supported by Theater Neben dem Turm Marburg and Kulturamt Giessen


  • Performance
  • Premiere

https://www.theaternebendemturm.de

 

Aufführungen

Premiere: 23.10.21, Theater Neben dem Turm Marburg, 21:00 Uhr (50min) 
Pre-Showing: 21.10.21, tba, 20:00 Uhr

 

Inhaltspezifische Aktionen

2020

Inhaltspezifische Aktionen

Abrupt Live Set - Tresor Linz

Abrupt ist das Soloprojekt von Sara Trawöger. Im März 2019 feierte sie ihren ersten Auftritt in der SSTR6 in Wien, wo auch ihr erstes Loop Tape via House veröffentlicht wurde. Letzten Sommer performte Abrupt im Tresor in Linz (Oberösterreich) und lässt auch online das Publikum mit ihrem Live Set - von verzerrter Gitarre und brüchiger Stimme gestützt - sanft in den Untergrund driften.

Das Konzert kann unter folgenden Links nachgeschaut werden:
https://www.dorftv.at/video/33470
https://www.youtube.com/watch?v=gtO_BlVwzxU&t=6s

 

  • Concert
  • 21.7.2020
    Tresor Linz
    canceled but not canceled - live broadcasting of sound art concerts and more without audience from Tresor Linz on Dorf TV

 

Abrupt Live Set - Tresor Linz
(c) Verena Mayrhofer
Inhaltspezifische Aktionen

Topoideologien des (Un)Erreichbaren

 (Arbeitsbericht aus dem dislozierten Seminar)

Die vorweggenommene Intention, sich den Orten sinnlich zu nähren und die Stad von innen zu betrachten, fehlte am Anfang. Zunächst verblieb das Seminar auf Distanz und digital. Wir kommunizierten disloziert zwischen Deutschland, Österreich, Schweden, Italien, Nord Mazedonien und Japan. Körperlose Wesen, die aus einer zerstreuten Geographie über Topo(ideo)logie diskutieren und manchmal auch rausflogen, wenn das Netzt zu stottern begann. Durchdrungen von Abwesenheit ereignete sich das topo(ideo)logische in Form von Ansammlung von Bildern, Wörtern und Gedanken.

(c) Topoideologien | WilsonstrasseFM
Aus der Unmöglichkeit eines physischen Treffens bzw. der Unerreichbarkeit des Zusammenseins entstand jedoch eine Reihe von Arbeiten und Projekten, die in unterschiedlichen Medien (Video, Audio-Walk, Performance, Installation und Foto-Essay) den Blick für die Schwellenräume schärfen. „Wir sind“, so Walter Benjamin in dem Passagenwerk: „sehr arm an Schwellenerfahrungen geworden.“ Als Übergangsorte markieren Schwellen Zäsuren im Raum-Zeit Kontinuum der neoliberalen Landschaft und ermöglichen dadurch Einblicke in die widersprüchliche Architektur gesellschaftlicher Verhältnisse, das Ausgeschlossene und das Unbewusste. Indem das Seminar einen „Ausbruch“ aus dem Raum der Theorie initiiert, mit dem Ziel eben die starren Grenzen zwischen Reflexion und Praxis zu verschieben, wurde es selbst zu einer Art angewandter „Schwellenkunde“ im Sinne Benjamins. Die Ausstellung Topologien des (un)erreichbaren (die sich aus dem Seminar entwickelt hat) generiert eine mediale, ortsspezifische Konstellation, die sich mit der ökonomisch-ideologischen Transformation urbaner Landschaft auseinandersetzt und dialektische Bilder hervorbringt. Diese schweben zwischen explizit politisch motivierten Aktionen, poetischer Reflexion am Rande des Rauschens und Verräumlichung von Spuren und Phantomen der Vergangenheit. Mit Arbeiten von: Nazanin Bahrami//Judith Bethke//Lisa Birkenbach//Melina Brinkmann//Eva Budniewski//Barbara Luci Carvalho//Talisa Frenschkowski//Yinfu Gao//Eva Grund//Lisa Horvath//Greta Klein//Simon Lenzen//Luka Schreckenberger//Jean-Noël Lenhard//Alica Müller//Tina Muffler//Gala Naseva//Ruth Süpple//Jannis Wulle. Quelle: Topoideologien | WilsonstrasseFM


Eine Dokumentation der Arbeiten ist verfügbar über die Internetseite von WilsonstrasseFM:
https://www.wilsonstrassefm.com/topoideologien 

Inhaltspezifische Aktionen

Lumpen Sammeln Magazin

Aus dem Szenischen Projekt "Lumpen Sammeln" im Sommersemester 2020 unter der Leitung von Patrizia Bach sind verschiedene Arbeiten entstanden, die nun im Magazin Format zusammengefasst wurden.  


Wir haben Lumpen gesammelt. Auf einer Spurensuche in, um und durch Gießen haben wir Vergangenes ge-, be- und untersucht. Ein Pappkreiswurf auf einen Stadtplan gab uns ein Erkundungsgebiet als Startpunkt, örtliche Überschneidungen inklusive; mit dabei: ein handgebundenes Notizheft für Skizzen, Ideen, Fragen, Geistesblitze – ein Sudelbuch. Die Lektüre von Walter Benjamins Textfragment Über den Begriff der Geschichte und seiner Zitatensammlung Passagen-Werk manifestierte sich als eine Architektur aus Worten in den Straßen Gießens, die wir mit dem Code of Action eine*r historischen Materialist*in begingen, um Geschichte_n neu zu erzählen. Dabei entstanden vielfältige Projektideen, die unter der Verwendung unterschiedlicher Arbeitsweisen und Medien im Verlauf der Monate Juli bis November 2020 Form_en annahmen. Konzept und Gestaltung ⍋ Tanja Höhne ⍟ Jasmin Rohrig ▣ Judith Bethke ⨂ Lisa Birkenbach mit ☾Patrizia Bach Quelle: Lumpensammeln Magazin | issuu


Das Magazin ist über diesen Link verfügbar. 

Inhaltspezifische Aktionen

2019

Inhaltspezifische Aktionen

37 (excerpt)

Ich lade euch herzlich zu einem Showing meiner Arbeit "37" im Rahmen der "Choreographischen Werkstatt" am Tanzfestival Rhein-Main ein:

37 is a solo which deals with the relation between the concrete space and the concrete body, between watching and being watched and the always-already absent present. It takes place in the left-overs of the performance before which stays present in the traces of the past and as an imagination of some thing which is still to come. The grey in the space takes over, everything is in between. The spectator experiences 37 minutes of form and movement in different scales and distances and a dance which leaves behind the blurred outlines of what is not present.

 

von Carina Premer with dramaturgical support by Anneliese Ostertag and Hanna Steinmeier 

 

  • Tanzprojekt

Bisherige Aufführungen
3.11.2019, Staatstheater Darmstadt – Kammerspiele, Georg-Büchner-Platz 1, 64283 Darmstadt

 

https://www.tanzfestivalrheinmain.de/de/kalender/choreografische-werkstatt/

Inhaltspezifische Aktionen

ABRUPT

ABRUPT ist das Solo-Musikprojekt von Sara. 2018 ging die Drummerin von La Sabotage mit ihren Bandkolleginnen und dem ersten gemeinsamen Album "Fest" - released auf dem Wiener Label Fettkakao - auf Tour und stand für Musikerin und Performerin Kristin Gerwien u.a. im Frankfurt Lab auf der Bühne. Nun widmet sie sich ihrem Soloprojekt in dem noiselastige Sounds definierte Rhythmen überlagern.
Nachdem Abrupt im März 2019 ihren ersten Auftritt in der SSTR6 in Wien feierte, wo auch ihr erstes Loop Tape via House veröffentlicht wurde, performt sie kommenden Dezember zwei Mal in Österreich und lässt uns mit ihrem Live Set - von verzerrter Gitarre und brüchiger Stimme gestützt - sanft in den Untergrund driften.

 

12.12.2019 - WIEN - Venster 99 - Falle [Tape Release] /w Sektstress. Abrupt.
FB Event: https://www.facebook.com/events/432341040805768/

19.12.2019 - LINZ - KAPUBar - Taperelease by States of Clay // Support by Johnny Geiger + Abrupt

Abrupt Music Channel
https://soundcloud.com/abruptchannel

 

Konzert

von Sara Trawöger 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.12.2019, Vienna - Venster 99
  • 19.12.2019, Linz - KAPUBar
Inhaltspezifische Aktionen

Am Stillen Ort

Analog 
Beschreibung 
Conny
Edding
Frithjof
Haus ohne Garten
Inschriften
Karte
Kante
Kontur
Leer
Legende
Legenden
Lonesome tree
Maria
Menschlos
Öffentlichkeit
Stille Örtchen
Pixel
Das Private ist Politisch
Realismus
Regeln
Route
Structures
Suche
Teile(n)
Wenn ich gehen, dann wohin
Zerfall
Zuhause

 

Installation
von Maria Huber, Conny Walter, Frithjof Gawenda 

 

Bisherige Aufführungen

  • 29.5.2019, Prototyp
  • 30.5.2019, Prototyp
  • 31.5.2019, Prototyp
  • 1.6.2019, Prototyp
  • 2.6.2019, Prototyp
Inhaltspezifische Aktionen

Aus dem Innenleben eines Staubsaugerbeutels

Überall Staub. In den Ritzen der Computertastatur, auf den Blättern der Yucca-Palme, im Gewebe unseres chicsten Fummels. Egal wie oft wir ihn entfernen, er kommt wieder und erinnert uns daran, wie alles Lebendige zu Staub wird und Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel füllt. äöü nimmt dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens unter die Lupe und präsentiert im Staubsaugerbeutel des Fabrikats "Black Box" ein Stück über die ganz großen Fragen von Form und Inhalt, Leben und Tod, Arbeit und Magie.

 

www.aeoeue.de

 

Performance
von Konzept + Performance: äöü (Patricia Bechtold, Johannes Karl) / Bühne + Kostüm + Performance: Eunsung Yang / Spezialeffekte + Performance: Carlos Franke / Dramaturgie: Franziska Schneeberger / Mentorat: Frauke Meyer / Foto: Franziska Schneeberger

 

Bisherige Aufführungen

  • 26.10.2019, Premiere , Theater im Ballsaal Bonn, Frongasse 9, 53121 Bonn
  • 15.11.2019, Abschlussprojekt , Studiobühne Köln, Universitätsstraße 16A, 50937 Köln
  • 10.1.2020, Abschlussprojekt , FFT Düsseldorf, Kasernenstraße 6, 40213 Düsseldorf
  • 28.2.2020, Abschlussprojekt , studioNaxos Frankfurt
  • 29.2.2020, Abschlussprojekt , studioNaxos Frankfurt
  • 1.3.2020, Abschlussprojekt , studioNaxos Frankfurt
  • 12.9.2020, Abschlussprojekt , FAVORITEN FESTIVAL, Theater im Depot Dortmund
  • 13.9.2020, Abschlussprojekt , FAVORITEN FESTIVAL, Theater im Depot Dortmund
Inhaltspezifische Aktionen

Autumn School: Imagination, Institutions, Precarity 2nd of December till 6th of December 2019

ATW, Justus-Liebig University Giessen
@ the Georg Büchner Saal, Bismarkstr. 37, 35390 Gießen

Autumn school is part of the research network on the future of imaginary institutions, which was established by several partners (EEPAP, Lublin, Nomad Dance Academy Ljubljana, Institute for Applied Theatre Studies, Justus Liebig University, Giessen, BADCo, Zagreb, CollectivA, Cluj, Lokomotiva Skopje) and is supported by the Allianz Stiftung.

We are inviting young artists, students, professionals, writers and thinkers to engage together in the imagining of the alternatives of working and being together, reacting to the populist and nationalist wave in Europe. We would like to examine new institutionalization, practices and modes of producing, especially related to the work of the young artists, who are working in the increasingly but also precarious international field and at the same time fighting for the right to work and remain in their local surrounding, fighting nationalism and populist pressure. We will exchange and share models and practices, current and historical one, which insist on the creation of experiments, feminist, radical and progressive practices, which insists on equality, solidarity and work against the populist political imagination.
The school is developed as a platform, where young artists and students, who are at the end of their studies or just finished, can meet other cultural workers and thinkers, who have a strong political and social agenda. How to discuss about the political and cultural needs together, how to practice solidarity, support and inclusion? How to think about the internationalization in the time, which is marked by a flow of commodities and neo-liberal globalization? What does it mean to work and study internationally in the time of the art market and its accelerated modes of evaluation? Can we develop new temporal modes of working and thinking and how can we learn from each other?

Participants: The participants will be, among others, Dragana Alfirević, Miki Braniste, Ana Dubljević, Ida Daniel, Valeria Graziano, Viktorija Ilioska, Goran Injac, Katarzyna Kania, Marta Keil, Joanna Krakowska, Romuald Krężel, Bojana Kunst, Livia Piazza, Iulia Popovici, Goran Sergej Pristaš, Tanja Šljivar, Solidarity for Theatre, Swoosh Lieu, Biljana Tanurovska-Kjulavkovski, Zrinka Užbinec, Rok Vevar, Ana Vujanović.

Please note that some seminars and discussions are public and others are closed. Check our timetable for further information.


Vortrag
von Prof. Dr. Bojana Kunst and students 

 

Bisherige Termine

  • 2.12.2019, Georg Büchner Saal, Bismarckstr. 37, 35390 Gießen, JLU
  • 3.12.2019, Georg Büchner Saal, Bismarckstr. 37, 35390 Gießen, JLU
  • 4.12.2019, Georg Büchner Saal, Bismarckstr. 37, 35390 Gießen, JLU
  • 5.12.2019, Georg Büchner Saal, Bismarckstr. 37, 35390 Gießen, JLU
  • 6.12.2019, Georg Büchner Saal, Bismarckstr. 37, 35390 Gießen, JLU


Inhaltspezifische Aktionen

Ave Maria

der grosse tyrann ist ein feministisches Performance-Kollektiv von Liliane Koch und Maude Hélène Vuilleumier, das sich humorvoll mit weiblicher Selbstinszenierung auseinandersetzt. In AVE MARIA begibt sich der grosse tyrann auf die Suche nach dem heiligsten der weiblichen (Vor-)Bilder, der meist porträtierte Frau der Welt: Maria. Dazu untersuchen sie eigene Verhaltensmuster.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, Du bist gebenedeit unter den Frauen. Du bist in mich westlich- abendländisch-christlich geprägte Frau eingeschrieben. Du bist das Vorbild, das ich nie haben wollte, die Mutter, nach der ich nicht gefragt habe. Von Dir habe ich meine endlose Empathie, mein Duldungsvermögen und das betörende Lächeln mit schräg gelegtem Kopf. Aber hast Du je gelacht, also herzhaft? Und was finden wir, wenn wir Dir unter den königsblauen Rock lugen? Heilige Maria, bitte für uns Sünderinnen, die wir es genießen zu sündigen. Jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Performance
von der grosse tyrann

Künstlerische Leitung: Liliane Koch und Maude Hélène Vuilleumier
Von und mit: Katja Brunner, Marlena Kellogg, Liliane Koch, Sophia Scherer, Maude Hélène Vuilleumier
Musik/Komposition: Bruno Tambascio Waine
Konzept und Song: Magda Drozd
Entwicklung: Timo Krstin
Outside Eye: Benedikt Grubel, Timo Krstin
Licht, Ton: Frithjof Gawenda
Lichtkonzept: Robert Zeigerman
Gefördert von: Hessische Theaterakademie, Gerda Weiler Stiftung, Kulturamt Gießen, Justus-Liebig-Universität, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Waggonhalle Marburg


Bisherige Aufführungen

  • 16.6.2019, Abschlussprojekt , F°LAB Festival, Frankfurt LAB
Inhaltspezifische Aktionen

Being With Sound Through The Tension Of Desire

How does decolonizing the personal and collective intimacy sound like?

Touching – an act of transmission – has become somewhat desensitized, associated with boundaries and relegated to the negative. Being With Sound Through The Tension Of Desire is a work that attempts to reappropriate touch and to celebrate inter-dependency, vulnerability, closeness, disorientation, and trust, as forms of collective decolonial resistance.

Two bodies will compose, perform and deconstruct sound through the use of touch as a primary compositional element, asking itself in the process - how touch can be decolonized and reclaimed as a form of care, connection and transmission, a positive reinforcement, a constructive act that surpasses the purely physical spheres, an act which in such a context is undeniably political.

Performance
von Nguyễn + Transitory (Nguyễn Baly und Tara Transitory)


Bisherige Aufführungen

  • 26.1.2019, SAVVY Contemporary, Berlin
Inhaltspezifische Aktionen

Bermuda

F. Wiesel nähern sich dem Bermudadreieck: Gefäß aller abhanden gekommenen Objekte der Vergangenheit, Jetztzeit und Zukunft. Sie arbeiten im Sammelbecken des Verschwundenen. Drucken, konstruieren, bauen Schiffsmodelle und Inselgruppen. Ziel ist das Diorama eines Ortes, das am Ende aller Theorien steht. Das Bermuda-Dreieck: Punkt an dem Berichterstattung aufhört, Karten enden und der Mythos beginnt. BERMUDA wird zum Katalysator eines hysterischen Wahrheitsbegriffes. Im Zentrum der Macht findet sich das Reptilienwesen und breitet seine Hyperkarte aus. Alles wird plausibel.

BERMUDA beschäftigt sich mit aktueller Wahrheitsbildung. Umgang mit Informationen fordert zunehmend Kompetenzen u. eigene Analysen. Fake News und manipulierte Netzwerke übermitteln einen nicht endenden Strom an scheinbaren Wahrheiten und Zusammenhängen. Durch alle Filter hindurch hat das Faktum an sich seine Legitimation verloren. Was ist schon mit Sicherheit kein Fake? Wäre es nicht hilfreicher, wenn es einen Punkt gäbe der das Chaos zusammenhält? Zu wissenschaftlicher Erkenntnis gesellen sich mythologische Konstrukte: Verschwörungstheorien scheinen mitunter legitimer als die Erderwärmung.

Karten und Infos: https://www.mousonturm.de/events/bermuda/

 

Figurentheater


von F. Wiesel (Hanke Wilsmann & Jost von Harleßem)/ Performance: Stephan Dorn / Sounddesign: Rupert Jaud / Künstlerische Mitarbeit Bühne: Ute Freitag, Friederike Schmidt-Colinet / Künstlerische Mitarbeit Figurenspiel: Caroline Kühner / Kostüm: Sandra Li Maennel /Medien-Skulpturen: Alexander Buers / Produktion: Heidrun Schlegel


Bisherige Aufführungen

  • 27.4.2019, Künstlerhaus Mousonturm,Frankfurt am Main
  • 28.4.2019, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 29.4.2019, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 12.9.2019, Theater Roxy Birsfelden/Basel
  • 13.9.2019, Theater Roxy Birsfelden/Basel
Inhaltspezifische Aktionen

Bird Bird, Touch Touch, Sing Sing - A Song For Dislocated Diasporic Bodies

The work "Bird Bird, Touch Touch, Sing Sing" celebrates inter-dependency, vulnerability, closeness, disorientation, and trust, as forms of collective decolonial resistance.

A quiet coup attempting to displace the structural imbalances, to disorientate geographies, and to find space for silenced narratives. An (auto)reflexive re-evaluation of the unquestionable hierarchy of values imposed unto Us, a living work which attempts to embody extantation – to persist on existing despite conditions that favour its imminent extinction. In this work, the performers attempt to create another reality - through touching, proximity, and movements, that is not pre-choreographed but created in the moment by the circumstances within the process of creating the sound and by the movements of the performers+audience becoming a collective body - a space of disassociation unloaded with the social constructs associated with the politics of touch found in the modern world and the geography associated with it. Where to choreograph, compose and perform in this case, goes beyond the narrow confines of artistic concepts and aesthetics, existing in both the space of the ethereal and the space of an immersive installative performance. To process feelings, thoughts and intentions on the peripheral spectrum between the knowing and the unknowing, Nguyễn + Transitory hope to be one of the few ways left to reconnect with lost magic.

Performance
von Nguyễn + Transitory


Bisherige Aufführungen

  • 8.9.2019, Premiere , Performing The Museum 2019, Serralves Museum, Porto
  • 20.9.2019, Ultima Festival 2019, Oslo
  • 26.9.2019, STUK, Leuven
  • 27.9.2019, STUK, Leuven
  • 14.11.2019, HeK, Basel
Inhaltspezifische Aktionen

Bunker Lesung

Nach der Katastrophe konspirieren die apokalyptischen tänzer*innen, suchen Beschäftigung in vergangenen Prophezeiungen, erinnern sich an die Zeit davor und senden eine verschlüsselte Botschaft an da draußen, während die Wesen der Zukunft schon schemenhaft durch Bild wandern.

 

Installation
von die apokalyptischen tänzer*innen


Bisherige Aufführungen

  • 11.4.2019, THEATER RAMPE Stuttgart im Rahmen des 6 Tage Frei Festivals
  • 12.4.2019, THEATER RAMPE Stuttgart im Rahmen des 6 Tage Frei Festivals
Inhaltspezifische Aktionen

Castor&&Pollux

Das Musiktheater «Castor&&Pollux» verbindet Jean-Philippe Rameaus barocke Opernadaption des antiken Mythos um Geschwisterliebe
und Unsterblichkeit mit ihren aktuellen Pendants aus den Tech-Utopien des Silicon Valley. Ein multimediales Bühnenstück über Sehnsüchte, Hybris und Gefährtenschaft mit Filmsequenzen und Raumklangkompositionen (4DSOUND) von Lukas Rehm (Musik, Video, Konzept), Lisa Charlotte Friederich (Regie, Libretto, Konzept) und Jim Igor Kallenberg (Dramaturgie, Interviews, Konzept). www.castorundundpollux.de

 

Inszenierung
von Lisa Charlotte Friederich (MA ATW), Jim Igor Kallenberg, Lukas Rehm (Diplom, HfG Karlsruhe)


Bisherige Aufführungen

  • 2.4.2019, Abschlussprojekt , Alte Aula Heidelberg
  • 3.4.2019, Abschlussprojekt , Alte Aula Heidelberg
  • 4.4.2019, Abschlussprojekt , Alte Aula Heidelberg
  • 5.4.2019, Abschlussprojekt , Alte Aula Heidelberg
  • 6.4.2019, Abschlussprojekt , Alte Aula Heidelberg
  • 7.4.2019, Abschlussprojekt , Alte Aula Heidelberg
Inhaltspezifische Aktionen

Clap Hands! – how to disappear completely

I will break it down with an example. Your phone rings in the middle of the night and a machine made voice is saying: I’m gonna kill you in less than 5 minutes with a gun!
Which one is more important for you: staying alive or understanding who’s voice it is?
„Clap Hands! – how to disappear completely“ is a theatre machine which is developed and organized to become an artist itself and make theatre without demand. It will transform electric intensity into an artistic approach.
Duration: ca. 40 minutes
With: Ozi Ozar, Carina Premer

 

Performance
von Carina Premer


Bisherige Aufführungen

  • 31.5.2019, GBS
Inhaltspezifische Aktionen

Correspondence #1 on the importance of time and place, the territory

 Correspondence #1 ist eine Lecture-Performance, die aus der Zusammenarbeit von Li Lorian (Jerusalem) und Marc Villanueva Mir (Barcelona) entsteht. Was als Vortrag über die räumliche Konzeptualisierung von utopischen und dystopischen Begriffen beginnt, wird zu einem Streifzug durch persönliche Archive, politische Statements, Akzente, Screenshots, Bookmarks, Untertitel und Voice-overs. Correspondence #1 zeichnet eine visuelle und konzeptionelle Reise zwischen Jerusalem, Barcelona und Gießen; eine Collage aus Erinnerungen, Beobachtungen und Darstellungen von den unterschiedlichen und komplexen Wirklichkeiten, die wir bewohnen und die gleichzeitig uns bewohnen.

 

Performance
von Li Lorian & Marc Villanueva Mir


Bisherige Aufführungen

  • 2.2.2019, FACT - Festival of Theatre Academies, Budapest, Hungary
  • 21.2.2019, Teatro Pradillo, Madrid, Spain
  • 22.2.2019, Teatro Pradillo, Madrid, Spain
  • 23.2.2019, Teatro Pradillo, Madrid, Spain
  • 8.6.2019, Städtische Galerie Bremen · Outnow! Festival
Inhaltspezifische Aktionen

Cowgirls

Cowgirls Cindy, Mindy und Pindy wissen nicht wohin mit sich, trotz größter Anstrengung gibt es nur Absagen oder ins Leere führende Fährten.
Cindy als Großstadtcowgirl streift in der Stadt umher und macht sich Gedanken, während Pindy immer wieder auf mysteriöse Hinweise in der hessischen Prärie stößt und nichts einen Sinn zu ergeben scheint, fährt Mindy nach Frankreich, weil sie eine Filmförderung bekommen hat- doch was wird sie da erwarten? Wie gehen die drei lonely Cowgirls mit all dem um oder war es am Ende doch alles nur eine Imagination?

Sprache: deutsch
Länge: 45 Min

 

Film
von Stella Nikisch Mit: Nathalie Schatz, Carlotta Nikisch, Stella Nikisch, Friederike Moraht, Luis Krawen, Valentin Schroers, Mark Waschke, Julian Hölting, Lucie Finke, Thao Tran, Leonie Hahn, Nikolas Stäudte, Ursel Hocke und Ralf Nikisch.

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 10.12.2019, Abschlussprojekt , Moviemento Berlin (Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin)
Inhaltspezifische Aktionen

curtain / perde / vorhang

Einladung
DT

Vorhang
von Annika Restin & Tümay Kılınçel

Ein Vorhang aus Wachsstreifen. Intimer Zeuge eines Rituals. Regelmäßig genutzt, eigentlich nicht wieder verwertbar, werden Wachsstreifen umgestaltet und offenbaren auf ihrer klebrigen Fläche das, was sonst nicht sichtbar sein soll: Körperbehaarung. Das unliebsame Haar wird zur Schau gestellt indem es gleichzeitig auf seiner neuen Haut, seiner neuen Fläche verschleiern mag, wer oder was sich hinter dem Objekt verbergen könnte.

Nach Ausstellungen u.a. in New York, Toronto, Jerusalem, St. Petersburg und zuletzt Paris kommt die internationale Künstlerinnenbewegung BIOWOMAN nach Düsseldorf und eröffnet unter dem Titel „RITUAL“ ihre zwölfte Ausstellung.

In der zwölfte Ausgabe von BIOWOMAN zeigen Annika Restin & Tümay Kılınçel unter dem Titel „RITUAL“ ihre gemeinsame Arbeit „Vorhang“. „Vorhang“ ist nach „PROJEKT X“, ihre zweite Zusammenarbeiten.

***

Invitation
ENG

Curtain
by Annika Restin & Tümay Kılınçel

A curtain of wax stripes. Intimate witness of a ritual. Regularly used, actually not recyclable, wax stripes are redesigned and reveal on their sticky surface what is otherwise not visible: body hair. The disagreeable hair is flaunted by concealing at the same time on its new skin, its new surface, who or what could hide behind the object.

After exhibitions u.a. In New York, Toronto, Jerusalem, St. Petersburg and finally Paris, the international artist movement BIOWOMAN is coming to Düsseldorf and is opening its twelfth exhibition under the title "RITUAL".

In the twelfth issue of BIOWOMAN, Annika Restin & Tümay Kılınçel are presenting their joint work "Curtain" under the title "RITUAL". "Curtain" is after "PROJECT X", her second collaborations.

***

Davetiye
TK

 

Perde | Perde | Perde
yorum yapan: Annika Restin & Tümay Kılınçel

Ağda çizgili bir perde. Bir ritüelin samimi tanığı. Düzenli olarak kullanılan, gerçekte geri dönüştürülemeyen, ağda şeritleri yeniden tasarlanır ve yapışkan yüzeylerinde başka türlü görünmeyen şeyi ortaya çıkarır: vücut kılı. Uyuşmayan kıllar, aynı zamanda yeni cildine, yeni yüzeyine, nesnenin arkasına kimin ya da neyin saklanabileceğini gizleyerek görünmez.

ABD’deki sergilerden sonra. New York, Toronto, Kudüs, St. Petersburg ve nihayet Paris'te, uluslararası sanatçı hareketi BIOWOMAN Düsseldorf'a geliyor ve on ikinci sergisini "RITUAL" adı altında açıyor.

BIOWOMAN'ın onikinci sayısında, Annika Restin ve Tümay Kılınçel ortak çalışmalarını "RITUAL" başlığı altında "Perde" olarak sunuyor. "Perde", ikinci işbirlikleri olan "PROJECT X" den sonra.

 

Ausstellung
von Annika restin & Tümay Kılınçel


Bisherige Aufführungen

  • 29.3.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 30.3.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 31.3.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 1.4.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 2.4.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 3.4.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 4.4.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 5.4.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 6.4.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 6.4.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
Inhaltspezifische Aktionen

DAMENGEDECK - Ein Rundgang in die Zukunft

„DAMENGEDECK– Ein Rundgang in die Zukunft“ nimmt das Theaterpublikum mit an einen Ort, an dem das Durchschnittsalter bei 85 Jahren liegt und 80 Prozent Frauen leben. In Anbetracht omnipräsenter Überalterungsfantasien und der Angst vor dem demografischen Wandel betreten wir gemeinsam mit den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Zeitkapsel und wagen ein Gedankenexperiment: Wie sieht eine zukünftige Gesellschaft aus, die von älteren Damen dominiert wird? Das GDA Wohnstift wird zum immersiven Raum, in dem Authentisches und Fiktion verschwimmen und Expertinnen des Alters dazu befragt werden, wie Frausein in diesem besonderen Lebensabschnitt performt und rezipiert wird.

Sprache: Deutsch
Künstlerische Leitung: Ruby Behrmann & Liliane Koch
Performance: Inge Dreyling, Ursula Emmerich, Paula Erb, Ursula Leopold, Käthi Richter, Hannelore Schad, Gudrun Weis, Liliane Koch, Ruby Behrmann
Kostüm: Theresa Mielich
Ton/Video: Maria Huber
Produktion: Nora Schneider
Assistenz: Paula Erb

Eine Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousontum und dem GDA Wohnstift Frankfurt am Zoo. Gefördert vom Kulturamt Frankfurt, dem Fonds Darstellende Künste e.V. und dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt. Kooperation mit dem Ladiez. kulturelle und politische Bildung für Frauen e.V

Performance
von Ruby Behrmann/ Liliane Koch


Bisherige Aufführungen

  • 15.2.2019, Premiere , Mousonturm
Inhaltspezifische Aktionen

Dansöz

Das Projekt Dansöz zielt darauf ab, Orientalische Tänze als ernstzunehmendes Tanzgenre in der westeuropäischen Kunstlandschaft zu verorten und eine künstlerische Positionierung zu entwickeln. Der Bauchtanz ist sein zentrales Motiv, zu dem unter anderem das orientalistische, erotisierte und exotisierte Frauenbild und seine Entgiftung aus feministischer Sicht gehören. Ziel ist es, einen Raum und eine Sprache der Selbstermächtigung zu schaffen, die auf dem Bauchtanz-Stil basiert und ihn als ernstes, künstlerisches und emanzipiertes Tanzgenre auf die Tagesordnung der Tanzszene zu setzen.

künstlerische Leitung & Performance: Tümay Kılınçel
Dramaturgie: Berna Kurt
Outside Eye: Sherin Hegazy
Lichtdesign: Camilla Vetters
Musik: Ya Tosiba
Live Musik: Leila Moon
technische Leitung: Jost von Harleßem
Produktionsleitung: Eva Kern (produktionsDOCK)

Treibstoff Theatertage Basel, Kaserne Basel
Donnerstag, 29. August 2019, 19:00 Premiere
Samstag, 31. August 2019, 21:00
Sonntag, 1. September 2019, 17:00

*

Dansöz projesi ‘oryantal/doğulu dans(lar)ı Batı Avupa dans sahnesine ciddi bir dans türü olarak taşımayı ve bu dans türüne yönelik sanatsal bir konumlanma üretmeyi amaçlıyor. Temel motifi, ‘göbek dansı’nda öne çıkan oryantalist, erotikleştirilmiş ve egzotikleştirilmiş kadın imgesini feminist bir perspektifle ‘temizlemek’. Hedefi, ‘göbek dansı’nı temel alan bir güçlenme alanı ile dili yaratmak ve bunu dans sahnesinde ‘ciddi’ ve/ya ‘sanatsal’ ve özgürleştirici bir dans türü olarak gündeme getirmek.

Sanatsal yönlendirme & Performans: Tümay Kılınçel
Dramaturji: Berna Kurt
Dış Göz: Sherin Hegazy
Işık tasarımı: Camilla Vetters
Müzik: Ya Tosiba
Canlı müzik: Leila Moon
Teknik Direktör: Jost von Harleßem
Yapım Yönetmeni: Eva Kern (produktionsDOCK)

Treibstoff Theatertage Basel, Kaserne Basel
Perşembe, 29. Ağustos 2019, saat 19:00 Prömiyer
Cumartesi, 31. Ağustos 2019, saat 21:00
Pazar, 1. Eylül 2019, saat 17:00

 

Performance
von Tümay Kılınçel


Bisherige Aufführungen

  • 29.8.2019, Premiere , Treibstoff Festival - Rossstall Kaserne Basel
  • 31.8.2019, Treibstoff Festival - Rossstall Kaserne Basel
  • 1.9.2019, Treibstoff Festival - Rossstall Kaserne Basel
Inhaltspezifische Aktionen

De Rerum Natura. Zufällige Abweichungen

Raumkomposition für Stimme, Körper, Schlagwerk und Elektronik nach Motiven von Lukrez

Wir befinden uns in freiem Fall. Atome stürzen, der Schwerkraft folgend, herab, und nur durch plötzliche, Abweichungen kommt der Zufall in die Welt: Atome kollidieren, und so entstehen Welten. Lukrez' Naturtheorie änderte das Denken der Menschen radikal, als er im 15. Jahrhundert wiederentdeckt wurde. Aber im Zeitalter der Informationstechnologien, Sicherheitskonzepte und ökonomischen Berechnung scheinen Zufall und Abweichung längst gebannt. Alles ist vermessen und kartographiert, unsere Wünsche, Ziele und Zukunft algorithmisch vorweggenommen berechnet.

Während das Lehrgedicht „De Rerum Natura“ die damalige Welt in ihren Grundfesten erschütterte und die Basis unserer modernen Weltsicht bildet, enthält es doch auch einen poetischen Gegenentwurf. Suchen wir (wieder) die Abweichungen im Vertrauen auf die eigene Wahrnehmung. DE RERUM NATURA beschwört die Nachtseite der Vernunft, die Illusionskraft des Theaters und die Fiktion, die uns zu immer neuen Realitäten (ver)führt. Zwei SchauspielerInnen, ein Sänger und eine Perkussionistin begeben sich dafür in einen Raum aus perkussiven Klängen, vibrierenden Flächen und forschenden Stimmen und versuchen, der Imaginationskraft ungeahnte Spielräume zu öffnen.

Inszenierung: Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch
Sounddesign: Sebastian Schottke
Dramaturgie: Björn Mehlig / Harald Wolff
SchauspielerIn: Paula Schrötter / Magnus Pflüger
Gesang: Marcus Licher
Percussion: Špela Mastnak

 

Inszenierung
von Glogowski / Hoesch


Bisherige Aufführungen

  • 11.4.2019, Stadttheater Gießen, taT
  • 26.4.2019, Stadttheater Gießen, tAT
  • 16.5.2019, Stadttheater Gießen, tAT
Inhaltspezifische Aktionen

dein schweigen ist mein liebstes geräusch

neulich saßen wir in meiner küche. die vorsätze sind trügerisch. wir warten, ob etwas passiert, um davon zu erzählen (denn etwas passiert immer). die drinks stimmen, aber die abstände nicht. ohne zu beschwichtigen, versuchen wir, uns diesmal nicht zu verpassen. jemand hatte etwas gesagt, wie quecksilber tropfen die wörter von den lippen, erst eins, zwei, die lippen sind feucht und so weiter, wir stimmen zu, wir stehen auf, stehen am fenster: minuten verwachsen mit den fiktionen. jemand deutet auf einen hellen, in gleichmäßiger geschwindigkeit durch die nacht fallenden punkt. wahrscheinlich ein satellit. wir sagen: „alles ist echt“.

wir widmen uns verfehlten übergängen und beziehungen, einer figur zwischen narzissmus, dem wunsch, mehr als 1 zu sein und dem ‚ich‘ zu entkommen.

erarbeitet in zusammenarbeit mit: maximilian brands, jens eschert, sharon jamila hutchinson, eva königshofen
text: maxi zahn
kostüm: kristin gerwien
musik: harold, falko schnelle, sara trawöger

 

Performance
von maxi zahn erarbeitet in zusammenarbeit mit: maximilian brands, jens eschert, sharon jamila hutchinson, eva königshofen text: maxi zahn kostüm: kristin gerwien musik: harold, falko schnelle, sara trawöger


Bisherige Aufführungen

  • 12.7.2019, Abschlussprojekt , Georg-Büchner-Saal Gießen
  • 13.7.2019, Abschlussprojekt , Georg-Büchner-Saal Gießen
Inhaltspezifische Aktionen

DER BERG

DER BERG - eine begehbare Audioinstallation im TNT vom 28.6.-14.7.
Fr/Sa 28./29.6. und 5./6.7. und 12./13.7 jeweils 19-22 Uhr
So, den 7. und 14.7. jeweils 16-19 Uhr

 

Schwere Berge

Du erklimmst Felsen, hast Aussicht auf grüne Wiesen. Hast Du?
Du stehst über den Dingen, überblickst die Landschaft, vielleicht Wälder.
Du beißt in dein Vesperbrot und nimmst einen Schluck Bier.
Ahh, der Berg: Klotz am Bein und Felsen in der Brandung. Heimat. Unverrückbar steht sie dir im Weg, die Heimat, der ganze Berg Arbeit.
Der Berg kommt nicht zu dir, du musst hin zu ihm und hoch auf ihn drauf und manchmal durch ihn durch.
Also, wohlauf, durch das Heimatsvokabular hindurch. Mitten durch Nostalgien hindurch und in den Kitsch der anderen, in deinen eigenen Kitsch hineinbeißen. Die Volkstümelei und den salonfähig gewordenen Hass klein kauen, herauskotzen die Vereinnahmung des schönen Wortes „Heimat“.
Aber wenn du erstmal oben bist, hast du es geschafft. Wenigstens für einen Moment. Verschnaufpause. Dann bist du fast überm Berg.
Aber dann musst du halt auch wieder runter.

Das TNT baut einen Berg in seine Black Box. Vom 28.6. bis zum 14.7. wird er erklimmbar sein. In der vom Berliner Künstler Ole Wufers gebauten Installation sind gesammelte Recherchen aus der Trilogie des TNT zum Thema HEIMAT („Home is where the heart is“, drei Sitzungen des alternativen Heimatministeriums) zu hören. Ausserdem Beiträge von Philosoph*innen, Autor*innen und anderen Menchen, die über Heimat sprechen. Die Kreuzberger Jodelkönigin Doreen Kutzke wird stündlich zweimal mit ihrem Jodelrepertoire vom Abschiedsjodler bis zum hawaianischen Begrüßungsjodler die Bergstimmung komplettieren. Holllaaaaddrrriiiiooooooooo!

Eintritt frei!

SPECIAL!!!! Am 6.7. Konzert: Kutzkelina and fearless Bob in der Baari Bar ab 22 h

„We sing like we don't need the money and we yodel like there's no tomorrow. We can make you cry in your beer or have more fun than a bag of monkeys!“

https://www.youtube.com/watch?v=VbHau-f13z4&frags=pl%2Cwn
https://www.youtube.com/watch?v=PkcuuYhwcs0&frags=pl%2Cwn

 

Installation
von Eine Produktion des TNT Marburg, von und mit Katrin Hylla, Ole Wufers, Doreen Kutzke u.a.


Bisherige Aufführungen

  • 28.6.2019, TNT Marburg, Afföllerwiesen 3 A, 30839 Marburg
Inhaltspezifische Aktionen

2018

Inhaltspezifische Aktionen

(M)ein Stück Dorf

Anlässlich eines Ortsjubiläums blickt diese Inszenierung nicht zurück, sondern in die Gegenwart. Es wird kein Dorfsstück gespielt, sondern ein Stück aus dem Dorf heraus entwickelt. Jeder Akteur bringt sein eigenes Stück Wipfeld mit. Die eigenen Perspektiven auf das Dorf, die Positionen im Dorf und die Geschichten des Dorfes werden verhandelt und inszeniert. Es entsteht ein Spektakel mitten in Wipfeld. Der Marktplatz wird zur Bühne, die Bürger_innen zu Spieler_innen.

 

Inszenierung
von Corinna Huber (Dramaturgie), Ralf Schramm (Bühne), Max Sauer (Inszenierung) mit Bürger_innen aus Wipfeld | Ein Projekt der Bürgerbühne Wipfeld 


Bisherige Aufführungen

  • 9.6.2018, Premiere , Marktplatz Wipfeld
Inhaltspezifische Aktionen

"Down where the Trees grow together"

Zwischen Konzert und Performance, spontaner Liveness und erprobter Inszenierung entwickelt sich ein irritierend-vielschichtiges Bühnenspiel, in dem ProtagonistInnen wie Publikum stetig fragiler, stets offener werden dürfen. Die Musik bietet den Zuhörenden ein Tagebuch möglicher Begegnungen an. Es erzählt von menschlicher Haut, von Verlust, von Exzess und Liebe.

Im Anschluss an die Vorstellung Bar + DJ.

 

Performance
von Künstlerische Leitung: Kristin Gerwien. Performance: Philip Albus, Antonia Beeskow, Kristin Gerwien, Clara Reiner, Sara Trawöger. DJ: OneMoe, Licht: Lea König, Mitarbeit Licht: Jakob Boeckh, Maria Huber. Mitarbeit Bühnenbild: Till Korfhage, Sara Trawöger, Tontechnisches Konzept: Jörn Nettingsmeier. Inhaltliche Begleitung / Dramaturgie: Hanna Steinmair. Produktionsleitung: Martin Bien. Bildmotiv: Luis August Krawen 


Bisherige Aufführungen

  • 10.11.2018, Premiere , Frankfurt LAB, Halle 2
  • 13.11.2018, Frankfurt LAB, Halle 2
  • 14.11.2018, Frankfurt LAB, Halle 2
Inhaltspezifische Aktionen

7am

Die Performance 7AM von Filippa Pettersson und Tamara Antonijevic mit den Performer/innen Carlos Franke, Chiara Marcassa und Nicolina Eklund ist Teil des Begleitprogramms zu der Ausstellung There Will Come Soft Rains.

Trailer

http://basis-frankfurt.de/de/veranstaltung/performance-7am

 

Performance
von Filippa Pettersson, Tamara Antonijevic, Nicolina Eklund (Performance), Carlos Franke (Performance), Chiara Marcassa (Performance) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.3.2018, Premiere , basis Frankfurt
  • 15.4.2018, basis Frankfurt
  • 15.4.2018, basis Frankfurt
Inhaltspezifische Aktionen

A B S A T Z

Von außen ist A B S A T Z ein Kasten. Er lädt dazu ein, seine monolithische Architektur zu erkunden. Im Innern herrscht enge stille Einsamkeit. Folgt man dort dem Sog des Lichts, kann eine Begegnung mit dem Protagonisten aus Kafkas Erzählung »Die Sorge des Hausvaters« stattfinden, dem Wort O D R A D E K. Es huscht durchs Bild, raschelt in der Wand, erzählt seine Geschichte und fordert am Ende eine Kehrtwende. 
Das Ganze erscheint zwar sinnlos, aber in seiner Art abgeschlossen.

begehbare Installation für eine Person // in deutscher Sprache // Dauer pro Person: circa 10 Minuten

Kastenbau: Simon Oehrle // Technik: Florian Dobener, Asja Mahgoub

 

HTA Tag
von äöü (Bechtold, Karl) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.10.2018, HTA Tag | Frankfurt LAB
Inhaltspezifische Aktionen

Acht Jahre

Am 3. Juni 1844 fuhren drei Jäger von Island aus in einem Ruderboot auf den Eldey, einem einige Kilometer vor der Küste liegenden Felsen, der 80 Meter hoch aus dem Atlantik ragt. 
Auf diesem fanden und erwürgten sie die letzten lebenden Exemplare des „Riesenalks“, einer flugunfähigen Vogelart, die, als begehrte Jagdtrophäe, an den Rand der Ausrottung gebracht worden war. 
Nach diesem brutalen Akt galten die Riesenalke als ausgestorben, bis acht Jahre später, vor der Küste Neufundlands, noch einmal, ein letztes Mal, ein allerletztes Exemplar gesichtet wurde. 
Acht Jahre, in denen schon nichts mehr zu retten war. Acht einsame Jahre.
Die Performance stellt den letzten Riesenalk auf die Bühne. Ein Individuum, das weiß, dass mit seinem Tod eine ganze Art von der Erde verschwinden wird.

 

Performance
von Kozept, Regie, Performance, Text: Dorn ° Bering (Stephan Dorn und Gesa Bering) | Ausstattung: Kathi Sendfeld 

 

Bisherige Aufführungen

  • 4.7.2018, Belluard Bollwerk Festival | Fribourg (Schweiz)
  • 5.7.2018, Belluard Bollwerk Festival | Fribourg (Schweiz)
Inhaltspezifische Aktionen

Ankommen, um nicht zu bleiben (Feature)

Die Fremde Normalität, die Heimat nur ein Zwischenstop. Das Leben von FlugbegleiterInnen ist bestimmt von kurzen Aufenthalten in fremden Kulturen. Heute Las Vegas, morgen Lagos, nächste Woche Astana. Dazwischen Wäsche waschen in den eigenen vier Wänden, die wohl manchmal fremder sind, als Flughäfen und Hotellobbies.
Das Feature hört in das Leben dreier FlugbegleiterInnen und geht der Frage nach, was Heimat ausmachen und wie das ständige Überschreiten von Grenzen Heimat neu definieren könnte. Ausgehend von dem starren Bild, das Fluggäste sich wohl oft von FlugbegleiterInnen machen, sammelt das Feature ganz persönliche Eindrücke aus dem Leben im Transit.

Buch + Regie: Matthias Jochmann
Redaktion: Mareike Maage
Sprecher: Jaron Löwenberg, Franziska Wulf
Ton: Martin Seelig, Nina Kluge
Regieassistenz: Oliver Reisch

Produktion: rbb 2018

 

Hörspiel
von Matthias Jochmann 

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.6.2018, Premiere , Rundfunk Berlin-Brandenburg
Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 20

ATW TALKS
WED 7/3/2018
6:00 PM
A 118

ALICE CHAUCHAT, VALENTINA DESIDERI, AND GEORG DÖCKER
TALK ABOUT THE PRACTICE OF PRACTICE

Roughly since the mid-2000s, French choreographer Alice Chauchat and her Italian colleague Valentina Desideri, along with other practitioners such as Jennifer Lacey or Myriam Lefkowitz, have been engaging in the creation and sharing of performative practices. Being organised in the form of a loose, open network, they have been using the frameworks of workshops, residencies, and similar formats in order to develop a mode of performative exploration that is no longer centred around the idea of performance as in presenting an event to an audience. Instead, their practices aim at the facilitation of an aesthetic, ethical, or socio-political experience based on two or more participants unfolding mostly task-based actions in direct exchange with each other.

Although their approaches are situated at the margins of the contemporary performing arts, they have proven to be influential for a younger generation of graduating students who, these days, equally seem to question the very value and purpose of performance making. In a conversation with ATW member of staff Georg Döcker, Alice and Valentina will discuss the beginnings of their working with practices as well as their opinions on the further potential of practice-based work.

***

Taking place in a monthly interval since the end of 2015, the ATW TALKS are an open format for discussion organised by the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen, Germany. The aim of the ATW TALKS is to create a forum for debating contemporary dance, theatre, and performance, thereby contributing to the academic and artistic discourse in the city, in the Hessian performing arts scene and beyond. What is often considered an advantage of the ATW is equally true for the talks: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for intense, extensive, and critical exchange. Each edition of the ATW TALKS is moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks are generally conducted in English, on certain occasions though, they might be held in German or French.

***

ATW TALKS, EDITION NO. 20, Wednesday, 7/3/2018, 6:00 PM
Institut fuer Angewandte Theaterwissenschaft, Room A 118
Karl-Gloeckner-Strasse 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Giessen
Concept and organisation: Georg Doecker
Moderation: ATW members of staff
More about the ATW TALKS on WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 7.3.2018, A 118 

 

Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 21 WITH ALEXANDRA BAUDELOT AND BERNHARD SIEBERT

ATW TALKS
EDITION NO. 21
WITH ALEXANDRA BAUDELOT AND BERNHARD SIEBERT
MAY 09, 7.00 PM
OLD UNIVERSITY LIBRARY; ROOM AUB 4
BISMARCKSTRASSE 37, 35390 GIESSEN

“MAKING INSTITUTIONS POROUS” : CONDITIONS FOR THE PRODUCTION OF ART AND THE ART OF PRODUCING — Since 2013, Alexandra Baudelot, together with her colleagues Dora García and Mathilde Villeneuve, is co-director of Les Laboratoires d’Aubervilliers, an arts centre located in the banlieues of the north of Paris—an industrial workers melting pot and immigration hub. This exceptional place for art and research, projects and theory welcomes, as the team puts it, artistic practices rather than artistic disciplines. And more importantly, at les Labos, art is confronted with what happens outside of the artistic context, relating artistic practice to the neighbourhood and to the people who live in Aubervilliers.

In EDITION NO. 21 of the ATW TALKS, Alexandra Baudelot will discuss les Labos’ approach to the production of art and the art of producing with ATW member of staf Bernhard Siebert. The talk will present the institution in Aubervilliers including some of the artistic projects that have been developed at the location in the last years. Moreover, the discussion will aim for more general questions, touching on the possibilities and limits of site-specifcity, on the expectations of artists, producers, and audiences in this context, and on ideal working and co-working conditions for artistic production.

— ATW TALKS EDITION NO. 21 : Wednesday, 9/5/2018 7.00 PM : Institut fuer Angewandte Theaterwissenschaft Room AUB3 Bismarckstr. 37 D- 35390 Giessen : Concept and organisation Georg Doecker : Moderation ATW members of staff : More about the ATW TALKS on WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 9.5.2018, AUB 4, Bismarckstraße 37, 35390 Gießen

 

Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 22

ATW TALKS
EDITION NO. 22
WITH DANIEL BLANGA-GUBBAY
AND BOJANA KUNST

 

—THE WHITE HOLE AND OTHER STORIES. ALEPPO, A PLATTFORM FOR THE ARTISTIC AND THEORETICAL ENGAGEMENT WITH PERFORMANCE AND POLITICS—

 

Aleppo is not only the name of a city in Northern Syria, but also that of an independent, Brussels-based performing arts project founded by researcher and curator Daniel Blanga Gubbay. Every season, Aleppo opens a free and public program of artistic interventions, performances, lectures, screenings, and reading groups emerging from a specific question with political relevance. This particular format was inspired by the science-fiction astronomic model of the “white hole,” which, similar to the black hole, denotes a fracture of space, but as opposed to the black hole, the white hole releases energy in a continuous manner instead of absorbing it. The white hole unleashes a stream of unsolved questions from a specific point, around which a series of people might gather.

Starting from this conceptual framework of Aleppo, Daniel Blanga Gubbay will discuss the various activities of Aleppo as well as questions about the institution, the notions of dependency, and time. What are the institutional and temporal preconditions for coming together in order to engage, metaphorically speaking, in the production of white holes? The conversation will be chaired by ATW professor Bojana Kunst.

 

— ATW TALKS EDITION NO. 22 : Wednesday, 13/6/2018 7.00 PM : Institut fuer Angewandte Theaterwissenschaft : Room AUB4 Bismarckstr. 37 D-35390 Giessen : Concept and organisation Georg Doecker : Moderation ATW members of staff : More about the ATW TALKS on WWW.ATW-GIESSEN.DE


Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 13.6.2018, ATW

 

Inhaltspezifische Aktionen

Autobiography of Blue

Die solo-performance „Autobiography of Blue“ ist eine mannigfaltige Spekulation dessen was Blau ist oder sein könnte und eine Untersuchung der unterschiedlichen Strategien, Methoden und Werkzeuge, , die notwendig sind, um Blau, oder das was als solches bezeichnet, empfunden, deklariert, und mißverstanden wird, endlich für sich sprechen zu lassen

 

Performance
von Choreographie, Text und Performance: Fabrício Belzoff
Dramaturgie: Florence Ruckstuhl, Leander Ripchinsky
Kostüm und Objekte: Johanne Schröder
Ton: Antonia Alessia Virginia Beeskow
Licht: Jost von Harleßem
Choreograpische An­sprech­part­ne­rin: Zrinka Uzbinec

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.12.2018, Premiere , taT-studiobühne des Stadttheater Gießen
  • 13.12.2018, Abschlussprojekt , taT-studiobühne des Stadttheater Gießen

 

Inhaltspezifische Aktionen

AUTOUR - Reise um den Mond

Am Morgen des 12. April 1961 gelangt Yuri Gagarin als erster Mensch in den Weltraum. Hundert Jahre vorher veröffentlicht Jules Verne "Autour de la Lune“. Nie zuvor wurde der Aufbruch in das Unbekannte so realitätsnah beschrieben. Was wartet fernab der Umlaufbahn? Fremde Zivilisationen, Naturwunder, Schätze? Der Autor versetzt drei Personen als unfreiwillige Helden der Science-Fiction-Literatur in Beschleunigung. 57 Jahre später ist wieder 12. April: der internationale Tag der bemannten Raumfahrt. Der Start der Raumkapsel mutiert zur Ouvertüre. Eine bis in den Irrsinn verdichtete Kammeroper befördert Michel Ardan, Captain Nicholl und Impey Barbicanne an die Grenzen des Verstandes. Ein Abenteuer im luftleeren Raum.

In seiner ATW-Masterarbeit untersucht Jost von Harleßem fantastische Literatur und ihre Nähe zur Oper.

weitere Informationen und Termine: www.stadttheater-giessen.de

 

Inszenierung
von Inszenierung, Text, Bühne: Jost von Harleßem (ATW) | Musikalische Leitung: Christian Keul | Kostüme, Bühne: Katharina Sendfeld (ATW) | Dramaturgie: Björn Mehlig |Assistenz: Léon Haase (ATW) | mit: Ewa Rataj, Pascal Thomas, Lotta Hackbeil, Sebastian Songin | Schlagzeug: Joe Bonica | Posaune: Andreas Jamin 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.4.2018, Abschlussprojekt , taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 21.4.2018, Abschlussprojekt , taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 21.4.2018, taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 13.5.2018, Abschlussprojekt , taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 25.5.2018, Abschlussprojekt , taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 7.6.2018, Abschlussprojekt , taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 21.6.2018, Abschlussprojekt , taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
Inhaltspezifische Aktionen

Choreographing Text - Speaking Dance - Moving Sounds

Projektspräsentation aus dem WS 2017/18

 

Szen. Projekt
von Teilnehmer*innen des szenischen Projekts "Choreographing Text - Speaking Dance - Moving Sounds" bei Martina Ruhsam 

 

Bisherige Aufführungen

  • 18.4.2018, tba

 

Inhaltspezifische Aktionen

Correspondence #1 on the importance of time and place, the territory

Correspondence #1 ist eine Lecture-Performance, die aus der Zusammenarbeit von Li Lorian (Jerusalem) und Marc Villanueva Mir (Barcelona) entsteht. Was als Vortrag über die räumliche Konzeptualisierung von utopischen und dystopischen Begriffen beginnt, wird zu einem Streifzug durch persönliche Archive, politische Statements, Akzente, Screenshots, Bookmarks, Untertitel und Voice-overs.
Correspondence #1 zeichnet eine visuelle und konzeptionelle Reise zwischen Jerusalem, Barcelona und Gießen; eine Collage aus Erinnerungen, Beobachtungen und Darstellungen von den unterschiedlichen und komplexen Wirklichkeiten, die wir bewohnen und die gleichzeitig uns bewohnen.
Durch den Diskurs und die performative Macht, die heutzutage mit Utopien und Dystopien verbunden sind, erkunden wir die Störeinflüsse zwischen Faktizität und Ideal, Politik und Literatur, Wirklichkeit und Fiktion, Raum und Ort. Wir versuchen die Städte und Landschaften, aus denen wir kommen zu hinterfragen, um herauszufinden, was für eine Rolle sie in der Konstruktion von unseren Heimat- und Zugehörigkeitsgefühlen spielen.
Von und mit: Li Lorian und Marc Villanueva Mir
Dramaturgie: Ia Tanskanen
Gefördert durch Festival der jungen Talente, Frankfurter Kunstverein, Gießener Hochschulgesellschaft und Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Performance
von Li Lorian & Marc Villanueva Mir 

 

Bisherige Aufführungen

  • 4.5.2018, Premiere , Kunstverein Frankfurt
  • 5.5.2018, Kunstverein Frankfurt

 

Inhaltspezifische Aktionen

Correspondence #1 on the Importance of Time and Place, the Territory

Correspondence #1 zeichnet eine visuelle und konzeptionelle Reise zwischen Jerusalem, Barcelona und Gießen; eine Collage aus Erinnerungen, Beobachtungen und Darstellungen von den unterschiedlichen und komplexen Wirklichkeiten, die wir bewohnen und die gleichzeitig uns bewohnen. Durch den Diskurs und die performative Macht, die heutzutage mit Utopien und Dystopien verbunden sind, erkunden wir die Störeinflüsse zwischen Faktizität und Ideal, Politik und Literatur, Wirklichkeit und Fiktion, Raum und Ort. Wir versuchen die Städte und Landschaften, aus denen wir kommen zu hinterfragen, um herauszufinden, was für eine Rolle sie in der Konstruktion von unseren Heimat- und Zugehörigkeitsgefühlen spielen. Von und mit: Li Lorian und Marc Villanueva Mir Dramaturgie: Ia Tanskanen Gefördert durch Festival der jungen Talente, Frankfurter Kunstverein, Gießener Hochschulgesellschaft und Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Performance
von Li Lorian & Marc Villanueva Mir 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.10.2018, HTA Tag, Frankfurt Lab
Inhaltspezifische Aktionen

DAS STEREO PROJEKT Zum aktuellen Stand des Forschungsprojektes und zu den praktischen Grundlagen des Stereosehens

Das STEREO PROJEKT arbeitet an der Wiedereinführung des Stereobildes als legitime Repräsentationsform von Welt. Die Technik, zwei Bilder in einem Augenabstand aufzunehmen und in einer eingeübten Sehpraxis zu einem virtuellen Bild zu vereinen, entstand um 1850, und wurde von der normativen Ein-Bild-Politik des frühen 20. Jh. verdrängt. Die einfache Fotografie und das Filmbild betäuben uns Betrachter mit einem schon immer vorgefertigten und synthetisierten Wahrnehmungsbild – und berauben uns so um den Moment, in dem sich Sehen ereignet und erfahren lässt. Das STEREO PROJEKT entwickelt auf der Grundlage der Theorien des belgischen Optikers Liewe Evert Willen van Albada (1886-1955) und in Kooperation mit der Raumfahrtbehörde der NASA das Stereo-Archiv der wichtigsten Ereignisse der Welt und der Sonne. Wir sind aufgefordert, den gewohnten Funktionszusammenhang zwischen unseren zwei Augen aufzulösen, die Augen zu kreuzen, stereo zu sehen – um eine andere, emanzipiertere Sicht und Verständnis der aktuellen Entwicklungen freizulegen. 
* Der Eintritt ist frei. Wegen begrenzter Platzanzahl bitten wir um Anmeldung: live@artlab.ae.mpg.de

 

Performance
von Helen Brecht und Jacob Bussmann unterstützt von: Janina Arendt, Kristin Gerwien, Tanja Kodlin, Maxi Zahn 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.12.2018, ArtLab, Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik Frankfurt

 

Inhaltspezifische Aktionen

Der Anti-Storch

 

Der Waldrapp ist ein grottenhässlicher Vogel. Wo ein Waldrapp auf dem Dach sitzt, brennt das Haus. Wo er auf dem Feld nach Würmern sucht, wächst kein Halm mehr. Wo er ins Fenster guckt, stirbt das erstgeborene Kind – so dachte man über ihn. Hat diese Rhetorik es leichter gemacht, ihn auszurotten? Können wir auf Hässlichkeit verzichten? Ist die Frage nach der Moral (auch) eine ästhetische? In einem theatralen Essay begeben sich Dorn ° Bering auf die Suche nach der Ästhetik unserer guten Vorsätze.

 

Performance
von Dorn ° Bering 

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.5.2018, Premiere , Theater Drachengasse | Wien
  • 29.5.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 30.5.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 31.5.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 1.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 2.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 5.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 6.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 7.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 8.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 9.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 12.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 13.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 14.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 15.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 16.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 4.7.2018, Belluard Bollwerk Festival | Fribourg (Schweiz)
  • 5.7.2018, Belluard Bollwerk Festival | Fribourg (Schweiz)
Inhaltspezifische Aktionen

Der Prolog Akt 2

Der Prolog Akt 2 
performative Videoinstallation

Ich sehe was, was du nicht siehst. Ich sehe unsere Beziehung, so wie du sie nicht siehst. Ich sehe unsere Probe, so wie du sie nicht siehst. Der Prolog Akt 2 ist eine performative Videoarbeit, die an zwei exemplarischen Körpern die Spannung von gemeinsamer Autor*innenschaft unter dem Einfluss von Machtverhältnissen, Genderperformance, Deadlines und Erwartungshaltungen konkret werden lässt. Schnell kristalisiert sich ein Konflikt, die Bilder eines Konflikts. Auf Proben entstandenes Videomaterial wird herangezogen, um eine Realität festzulegen, über die man übereinstimmt. Das generierte Videomaterial wird hierfür sowohl getrennt als auch gemeinsam editiert, und die dadurch entstehenden Verhältnisse fallen, in einem Moment von Frustration und Provokation, in sich zusammen. Der Prolog Akt 2 besc äftigt sich icht n r mit dem Pr b m der ndi idu l en P spe v Si b sc äf ig i h ch mi d F age, wi C re-Ar e t im rob npr ze s rnst ge o en d u sic ba g ma h w rd k

ACHTUNG: Begrenzte Teilnehmer*innenzahl:
Bitte Mail für Anmeldung an kontakt@theaternebendemturm.de
Das Stück ist zum Teil auf englisch und zum Teil auf deutsch.
Länge: ca. 45 min

 

Performance
von Harzer/Kleebaur 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.12.2018, TNT, Theater neben dem Turm, german stage service, Marburg, Afföllerwiesen 3a

 

Inhaltspezifische Aktionen

Desiring Powerlessness and Radical Change

Desiring Powerlessness and Radical Change
Technologies of Power, Affect, and Judgement in the Dispositifs of Art and Theatre.

International Conference organised by the DFG-funded Research Project "Theatre as Dispositif", Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Giessen

Prof. Dr. Gerald Siegmund, Dr. Lorenz Aggermann, Georg Döcker, M.A.

April 12-14, 2018, Giessen, Germany

 

Contact: georg.doecker@theater.uni-giessen.de / lorenz.aggermann@theater.uni-giessen.de

No registration required

Location: Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstr. 34, 35390 Giessen

 

Full programme available on https://www.atw-giessen.de/en/research/conferences-symposia/desiring-powerlessness

 

Vortrag
von Prof. Dr. Gerald Siegmund, Dr. Lorenz Aggermann, Georg Döcker, M.A. 

 

Bisherige Termine

  • 12.4.2018, Sonderveranstaltung , Margarete-Bieber-Saal
  • 13.4.2018, Sonderveranstaltung , Margarete-Bieber-Saal
  • 14.4.2018, Sonderveranstaltung , Margarete-Bieber-Saal

 

 

Inhaltspezifische Aktionen

Die Räuber

Immersive Theaterinstallation für 18 Personen

 

Inszenierung
von Laurenz Raschke
Kajetan Skurski


studiobeisel.com

Ketzerbach 42 Marburg

 

Bisherige Aufführungen

  • 4.10.2018, Studio Beisel Ketzerbach 42 Marburg studiobeisel.com
Inhaltspezifische Aktionen

Die Vermittlungsmaschine schlägt zu (II)

Ein Stück taucht auf. Und verschwindet. Und mit ihm das Publikum. Janna Pinsker und Wicki Bernhardt suchen die Reste. In ihrer siebenmonatigen Vermittlungsresidenz verschafft das Performanceduo der Lust am Nichtverstehen und Nichtwissen einen Raum. Gemeinsam mit dem Publikum entwickeln sie vor und nach ausgewählten Vorstellungen Forschungsaufträge, die die Wahrnehmung und die eigenen Strategien des Verstehens auf die Probe stellen. Nach einer intensiven Scrabble-Serie im März schlägt die Vermittlungsmaschine im Mai wieder zu, dieses Mal mit Spekulationen über das, was nach der Aufführung noch bleibt, und Gesprächen mit Gegenständen und Szenen aus den Stücken.

 

Performance
von Janna Pinsker und Wicki Bernhardt 

 

Bisherige Aufführungen

  • 8.5.2018, Mousonturm, im Anschluss an ROOMS von HELLA LUX
  • 8.5.2018, Mousonturm, im Anschluss an Apollon von Florentina Holzinger
  • 9.5.2018, Mousonturm, im Anschluss an ROOMS von HELLA LUX
  • 11.5.2018, Bockenheimer Depot, im Anschluss an Eislermaterial von Heiner Goebbels, Ensemble Modern, Josef Bierbichler
  • 18.5.2018, Bockenheimer Depot, im Anschluss an Out of Order von Forced Entertainment

 

Inhaltspezifische Aktionen

2017

Inhaltspezifische Aktionen

„Bild und Ton müssen einschnappen“ SOUNDTRACKS FOR FILM AND STAGE

At all locations of the institute

Please note three installations in advance:

Anne Mahlow und Asja Mahgoub would love to invite two persons at a time to Ballet of Knights at PB2. It could make sense to be a few minutes early. It can be visited on Feb 2nd between 10am and7pm. Please book a timeslot at doodle

http://doodle.com/poll/hnitd5wf2svmtvsu

There is a Walk-in Installation by Marie Meyer & Calendal Klose

Hea®ling Spa . Hea®ling Spa is opening it's doors

on Feb 1st between 4pm and 10pm and

on Feb 2nd between 4pm and 7pm

for only one person at a time. Choose your favourite time slot in the following doodle:

http://doodle.com/poll/2iz2dtw9gupctwnv

Please be at the basement door left side of the Audimax in time. Our staff will pick you up. It will take you about 20 min to experience Hea®ling Spa.

“Seesturm“ nach einem Gemälde von Adam Willaerts a durational loop by Rupert Jaud already opens Feb 2nd already at 6pm at Probebühnchen Schiffenberger Weg.

 

Szen. Projekt
von Studierenden des Instituts für Angewante Theaterwissenschaft unter der Leitung von Prof. Heiner Goebbels 


Bisherige Aufführungen

  • 2.2.2017, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
Inhaltspezifische Aktionen

»... und links das Meer« – Internationales Kompositionsseminar @ cresc biennale 2017

Matej Bonin (*1986): »Shimmer II« (2017, Uraufführung)
Malte Giesen (*1988): »Surrogat/Extension« (2017, Uraufführung) für großes Ensemble, Klavier und Keyboard
Ole Hübner (*1993): »Drei Menschen, im Hintergrund Hochhäuser und Palmen und links das Meer« (2017, Uraufführung) für großes Ensemble, Audiozuspielungen und Live-Elektronik
Vladimir Gorlinsky (*1984): »Hymns and Laylas of Mascow Securalism« (2017, Uraufführung)
Andreas Eduardo Frank (*1987): »How to pronounce Alpha. Zwischenlaut und Überzahl« (2017, Uraufführung)

Transit, der Durchgang von einer Situation zu einer anderen, die ästhetische oder soziale Wanderung hin zu einem meist bloß erahnten Neuland, das manchmal erreicht wird, manchmal unerreichbar bleibt. Aus dem diesjährigen Internationalen Kompositionsseminar der Internationalen Ensemble Modern Akademie sind fünf überaus verschiedene musikalische Positionen jüngerer Komponisten hervorgegangen: sehr eigene wie eigenwillige Zeit- und Raumstudien über das stete Unterwegssein von Klängen und Menschen, über Standort- und Standpunktwechsel.

www.cresc-biennale.de/de/programm/2017-11-26/und-links-das-meer-internationales-kompositionsseminar

Eine Veranstaltung im Rahmen der cresc... Biennale für Moderne Musik in Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung.

 

Konzert
von Ole Hübner (ATW), Matej Bonin, Andreas Eduardo Frank, Malte Giesen, Vladimir Gorlinsky, Ensemble Modern, Enno Poppe (Leitung), Norbert Ommer (Klangregie) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 26.11.2017, Premiere , Sendesaal des Hessischen Rundfunks Frankfurt am Main
Inhaltspezifische Aktionen

Alice sagt, Senf ist ein Vogel (frei nach Motiven aus "Alice im Wunderland")

|ab 4 Jahren

Eine Tomate ist keine Tomate. Essen kann mehr als nur den Hunger stillen. Essen kann mit allen Sinnen erfahren werden und den Bezug zu uns und unserem Umfeld beeinflussen. Genau das erfährt Alice, als eine Handvoll Gummibärchen sie in die Fremde schickt. Ganz nach der Logik des Wunderlands wird ihr dort trotz Heimweh eines schnell klar: „Egal was ich esse, irgendetwas Interessantes passiert bestimmt!“
Entlang der zauberhaften Motive des Essbaren aus der Erzählung von Lewis Carroll entsteht eine phantasievolle Performance über Essen und Körper, den Umgang mit dem Fremden und das zu Hause in der Banane, kurz: zusammen mit dem Publikum eine appetitliche Reise! 

|Kooperation von M O N S T R A mit dem TheaterGrueneSosse, dem Theaterhaus Frankfurt und dem Theater Töfte, Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, den Fonds Darstellende Künste und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst

 

Performance
von M O N S T R A | Künstlerische Leitung: Katharina Speckmann | Spiel: Gesa Bering, Katharina Speckmann | Ko-Regie: Kim Willems | Bühne, Kostüm, Grafik: Ajda Tomazin | Dramaturgie: Arnita Jaunsubrēna | Musik: Figen Aksoy, David Rittershaus |Mentor: Ralf Kiekhöfer (Theater Töfte) | Mitarbeit: Christiane Holtschulte 

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.10.2017, Premiere , Theaterhaus Frankfurt
  • 16.10.2017, Theaterhaus Frankfurt
  • 17.10.2017, Theaterhaus Frankfurt
  • 18.10.2017, Theaterhaus Frankfurt
  • 19.10.2017, Theaterhaus Frankfurt
  • 11.4.2018, Theaterhaus Frankfurt
  • 12.4.2018, Theaterhaus Frankfurt
  • 13.4.2018, Theaterhaus Frankfurt
  • 14.4.2018, Theaterhaus Frankfurt
Inhaltspezifische Aktionen

Amerika

Obwohl die postmoderne Bedeutungsdekonstruktion in dem Feld der zeitgenössischen Kunst das bildungsbürgerliche Milieu begeistert, provoziert der Verzicht auf Kausalitaten im Bereich der politischen Argumentation und Berichterstattung im vermeintlich aufgeklärten Bildungsburgertum Empörung. Auch wenn formell die Auflösung von narrativer Logik in der Kunst und Fake-News wesensgleich sind, so ist es habitueller Ausdruck des vorrangig bürgerlichen Performance-Art-Milieus, dass die postmoderne Dekonstruktion und Neuordnung allein dem Feld der Kunst vorbehalten bleiben soll. In Zeiten eines Erstarkens rechter Bewegungen darf ein vermeintlicher kultureller Kampf zwischen urban, aufgekl arten Bildungsb urgertum und provinziell, zurückgebliebenen White Trash nicht reduzierend herbeigeschrieben werden. Die zeitgenössische Performance befördere ironische Bedeutungsdekonstruktion und die Populisten affektierten die Naiven. Anstatt mit vermeintlich subversiven Performances in das Feld der jungen, urbanen, gebildeten Publikum der Ruhrtriennale zu intervenieren und dort zu agitieren, wo weitestgehend Konsens besteht, werden in der Performance “Amerika” die Affektmechanismen des amerikanischen Entertainments positiv nutzbar gemacht. Late Night Shows, evangelikale Predigten, Wrestling, Countrysongs, Stand Up Comedy und Vlogs sind Grundlage dieser Performance.

 

Performance
von Thomas Bartling, Jan Gehmlich, Dominik Meder 


Bisherige Aufführungen

  • 23.9.2017, Ringlokschuppen Ruhr
  • 24.9.2017, Ringlokschuppen Ruhr
Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 13

EDITION NO. 13
WITH MÅRTEN SPÅNGBERG AND BOJANA KUNST
JANUARY 20, 7.00 PM
KIOSK
NEUER KUNSTVEREIN GIESSEN
ECKE LICHER STRASSE, NAHRUNGSBERG
D-35394 GIESSEN

MORE INFORMATION FOLLOWING VERY SOON

 

WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 20.1.2017, KIOSK, NEUER KUNSTVEREIN GIESSEN
Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 14

WED 1/2/2017 / 6.00 PM / A118
VICTORIA PEREZ ROYO AND BERNHARD SIEBERT 
TALK ABOUT 
REINVENTING RESEARCH
ATW TALKS 
EDITION NO. 14
IN COOPERATION WITH
NEUER KUNSTVEREIN GIESSEN

 

What does artistic research look like in practice? And how, on the other hand, can academic research use artistic strategies to meet artworks? Victoria Pérez Royo, our guest for EDITION NO 14. of the ATW TALKS, has been creating contexts for artists’ research as well as researchers’ art investigations over the last years. At the intersection of politics, dance, performance and visualisation practices, she challenges the position of research itself in order to find a way to discuss productions, and production processes. Let’s talk experimental writing, institutional critique, and Roland Barthes on February 1 at 6.00 PM.

Victoria Pérez Royo is a performing arts researcher based in Berlin, and Madrid. She is the co-director of the M.A. program in Performing Arts Practice and Visual Culture in Madrid, and assistant professor of Aesthetics at the University of Zaragoza. As a guest professor, she has been invited to international B.A. and M.A. programs in the performing arts in Finland, Holland, Germany, Chile, Peru, Costa Rica, amongst others. Perez Royo is a member of the research association ARTEA. Recent publications comprise "Dirty Room" (with Juan Dominguez, in press), "Componer el plural. Escena, cuerpo, política" (with Diego Agulló, 2016), and “To be continued. "10 textos en cadena y unas páginas en blanco" (with Cuqui Jerez, 2012).

 

ATW TALKS / EDITION NO. 14 / Wednesday, 1/2/2017, 6.00 PM / ATW, Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

The ATW TALKS are a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place in a monthly interval since the end of 2015. The aim of the ATW TALKS is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French.

In Winter 2016/2017, the ATW TALKS are being organised in collaboration with Neuer Kunstverein Gießen in the frame of Making Theatre Now, a series of events on the aesthetics of production in contemporary performance. Making Theatre Now is kindly supported by Gießener Hochschulgesellschaft and Kulturamt Gießen.

Concept and organisation: Georg Döcker / Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 1.2.2017, ATW
Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 15

FRI 2/6/2017 • 4.00 PM • A 118

ATW TALKS
“WITH THE HAIR LOOSE"
DANAE THEODORIDOU AND GEORG DÖCKER
TALK ABOUT DRAMATURGICAL ACTIONS
IN NEOLIBERAL CAPITALISM

From 2013 to 2015, performance maker and researcher Danae Theodoridou, in collaboration with Konstantina Georgelou and Efrosini Protopapa, conducted a practice-based research project entitled „Dramaturgy at Work“ in theatres, universities and alternative spaces all over Europe. Through a series of workshops and discussions, the project explored dramaturgy, its key principles in contemporary practice and its political implications in the context of neoliberal capitalism. The results of the research were put together in a publication which was published under the title The Practice of Dramaturgy. Working on Actions in Performance (Valiz, 2017).

In EDITION NO. 15 of the ATW TALKS, Danae will be in Gießen to discuss the research process and the book with ATW member of staff Georg Döcker. The discussion will give special focus to the political agency of dramaturgy that can be deduced from the etymologically based redefinition proposed by the three researchers: dramaturgy deriving from the Greek terms “drama” (action) and “ergon” (work) constitutes, as they suggest, a process of working on actions and therefore touches economic procedures at its core. What does all that have to do with loose hair? Come and find out on June 2.

 


ATW TALKS • EDITION NO. 15 • Friday, 2/6/2017 •
4.00 PM • ATW, Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21,
Phil. II, Haus A,D-35394 Gießen

EDITION NO. 15 of the ATW TALKS takes place in the
frame of the festival Theatermaschine

Taking place in a monthly interval since the end of
2015, the ATW TALKS are an open format for
discussion organised by the ATW, the Institut für
Angewandte Theaterwissenschaft, Justus-Liebig-
Universität Gießen, Germany. The aim of the ATW
TALKS is to create a forum for debating contemporary
dance, theatre and performance, thereby contributing to
the academic and artistic discourse in the city, in the
Hessian performing arts scene and beyond. What is
often considered an advantage of the ATW is equally
true for the talks: hidden away from a general public
with its necessity for self-representation, the context in
Gießen offers a unique possibility for an intense,
extensive and critical exchange. Each edition of the ATW
TALKS is moderated by members of staff working at the
institute. Invitations are extended to artists and
academics from the performing arts and affiliated
disciplines. The talks are generally conducted in English,
on certain occasions though, they might be held in
German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte
Theaterwissenschaft

WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 2.6.2017, A 118
Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 16

WED 28/6/2017 • 6.00 PM • A 118
ATW TALKS
HENDRIK FOLKERTS AND BOJANA KUNST 
TALK ABOUT PERFORMANCE AND EXHIBITION, SCORES AND DOCUMENTA 14

For EDITION 16 of the ATW TALKS, we are delighted to welcome documenta 14 curator Hendrik Folkerts in Gießen. Based in Kassel, Hendrik contributes to the exhibition based on his expertise on art practices from Central and Southeast Asia and the Pacific region as well as his longstanding interest in performance, particularly the concept of the score and its capacity to interweave different practices. In a recent article he posited that the score is the element which trans-acts between visual language, enactment, the body, the space, yet it is also something that can be read to enact in a variety of ways. Along these lines, Hendrik and ATW professor Bojana Kunst will debate the particular present relation of performance and visual arts:

How to think about the role of the exhibition in the (re-)enactment of the score and how does the score influence the concept of the exhibition? How does performance re-appear in the scope of documenta? Does the interest in the score correspond to the concept of organising documenta in two cities, that is in Kassel and Athens? Before Hendrik joined the documenta team, he worked at Stedelijk museum in Amsterdam for five years, curating the performance, film and discursive programs. In October 2017, he will start as Dittmer Curator of Modern and Contemporary Art at the Art Institute of Chicago.

 

ATW TALKS • EDITION NO. 15 • Friday, 2/6/2017 •
4.00 PM • ATW, Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21,
Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

EDITION NO. 15 of the ATW TALKS takes place in the
frame of the festival Theatermaschine

Taking place in a monthly interval since the end of
2015, the ATW TALKS are an open format for
discussion organised by the ATW, the Institut für
Angewandte Theaterwissenschaft, Justus-Liebig-
Universität Gießen, Germany. The aim of the ATW
TALKS is to create a forum for debating contemporary
dance, theatre and performance, thereby contributing to
the academic and artistic discourse in the city, in the
Hessian performing arts scene and beyond. What is
often considered an advantage of the ATW is equally
true for the talks: hidden away from a general public
with its necessity for self-representation, the context in
Gießen offers a unique possibility for an intense,
extensive and critical exchange. Each edition of the ATW
TALKS is moderated by members of staff working at the
institute. Invitations are extended to artists and
academics from the performing arts and affiliated
disciplines. The talks are generally conducted in English,
on certain occasions though, they might be held in
German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte
Theaterwissenschaft

WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 28.6.2017, A118
Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 17

MON 24/7/2017 • 6.00 PM • A 118
ATW TALKS
KATE MCINTOSH AND MARTINA RUHSAM
TALK ABOUT NON-HUMAN BODIES, AUDIENCE INVOLVEMENT
AND SELF-ORGANISED PRODUCTION

 

Whether the audience members are dismantling and reconstructing objects, whether they are pulling strings in order to make a sonorous stage set appear or whether they are touching things and materials that are then passed on from hand to hand: in several recent works, Kate McIntosh is curious about the audience-members themselves that she attempts to bodily involve into her performances. Since 2004, the Brussels based choreographer has developed a multifaceted corpus of performance-works for the stage and other spaces, all of them being driven by an interest in the body: be it human, non-human, in movement or involved in an experimental apparatus.

The affiliation of the individual and the communal is another crucial point in Kate's work, both on the level of performance and audience reception as well as on the level of production: together with a group of artists and art-workers she founded the structure SPIN, an artist-run support and research platform in Brussels.
Be welcome to EDITION NO. 17 of the ATW TALKS in which Kate and member of staff Martina Ruhsam will talk about practices of involvement and the crux with participation, the role that non-human bodies play in the works, and working processes of Kate and the nexus of autonomy and community – in the self-organised platform SPIN and beyond.

 


ATW TALKS • EDITION NO. 17 • Monday, 24/7/2017 • 6.00 PM • ATW, Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

Taking place in a monthly interval since the end of 2015, the ATW TALKS are an open format for discussion organised by the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen, Germany. The aim of the ATW TALKS is to create a forum for debating contemporary dance, theatre and performance, thereby contributing to the academic and artistic discourse in the city, in the Hessian performing arts scene and beyond. What is often considered an advantage of the ATW is equally true for the talks: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an intense, extensive and critical exchange. Each edition of the ATW TALKS is moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks are generally conducted in English, on certain occasions though, they might be held in German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 24.7.2017, A118
Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 18

ATW TALKS 
EDITION NO. 18
THU 12/10/2017
5:00 PM
A 118
SILVIA BOTTIROLI AND ROSE BEERMANN 
TALK ABOUT 
THE SINGULARITY OF A FESTIVAL TODAY

What can a festival do? What is the function of a festival in our present situation? This edition of the ATW TALKS takes place in the frame of Diskurs, a festival curated by ATW students which is organised from October 11-15 this year. On the occasion of Diskurs festival, we welcome Silvia Bottiroli for a discussion about her experiences as the former artistic director of the Italian Santarcangelo festival (2012-2016) and about her view on festivals as a theatre scholar and professor at Bocconi University in Milan.

In a time when avant-garde festivals celebrate decades of their existence (steirischer herbst was 50 this year, Kunstenfestivaldesarts looks back at more than 20 years), in a time when the temporal economy of festivals is not the exception but the rule (the 'festivalisation' of the programmes of regular theatre venues being one sign of this development), in a time when artists are more and more disappointed with European conditions of funding and production both in theatres and festivals—what can the singularity and the potential of a festival be? The talk will be hosted by ATW member of staff Rose Beermann.

 


***

 

Taking place in a monthly interval since the end of 2015, the ATW TALKS are an open format for discussion organised by the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen, Germany. The aim of the ATW TALKS is to create a forum for debating contemporary dance, theatre and performance, thereby contributing to the academic and artistic discourse in the city, in the Hessian performing arts scene and beyond. What is often considered an advantage of the ATW is equally true for the talks: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an intense, extensive and critical exchange. Each edition of the ATW TALKS is moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks are generally conducted in English, on certain occasions though, they might be held in German or French.

 

ATW TALKS, EDITION NO. 18, Wednesday, 12/10/2017, 5:00 PM 
Institut fuer Angewandte Theaterwissenschaft, Room A 118, Karl-Gloeckner-Strasse 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Giessen
Concept and organisation: Georg Doecker
Moderation: ATW members of staff
More about the ATW TALKS on WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 12.10.2017, A 118
Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 19

ATW TALKS
THU 7/12/2017
6:00 PM
A 118
VLADIMIR MILLER AND MIRIAM DREYSSE 
TALK ABOUT
"SETTLEMENTS", ARTISTIC PRACTICE, AND COLLABORATION

SETTLEMENTS is the name of a series of open workspaces that Vladimir Miller has been developing over the course of several years, as of late within the framework of his teaching position at a.pass in Brussels, where he recently organised the eleventh edition of the series. Currently, the performance maker, scenographer and video artist is preparing SETTLEMENT 12 which will start in Giessen on January 8 and take place at the ATW. In his function as a guest professor of the ATW, he will work with our students to facilitate a three weeks working period based on key principles such as “encountering processes”, “no spectators”, “gifts”, and “productive instability”.

Reason enough to invite Vladimir for a talk about the project, but also about his more general interest in collaboration. In the past, Vladimir has been working with artists such as Meg Stuart and Philipp Gehmacher, and a residency at Akademie Schloss Solitude in 2015 led him to investigating how “our politics and ideologies of togetherness and collaboration manifest themselves in our spaces of (artistic) practice.” This and other elementary questions of artistic practice will be addressed in a talk hosted by ATW professor Miriam Dreysse.

 


***

 

Taking place in a monthly interval since the end of 2015, the ATW TALKS are an open format for discussion organised by the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen, Germany. The aim of the ATW TALKS is to create a forum for debating contemporary dance, theatre and performance, thereby contributing to the academic and artistic discourse in the city, in the Hessian performing arts scene and beyond. What is often considered an advantage of the ATW is equally true for the talks: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an intense, extensive and critical exchange. Each edition of the ATW TALKS is moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks are generally conducted in English, on certain occasions though, they might be held in German or French.

***

ATW TALKS, EDITION NO. 19, Wednesday, 7/12/2017, 6:00 PM
Institut fuer Angewandte Theaterwissenschaft, Room A 118, Karl-Gloeckner-Strasse 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Giessen
Concept and organisation: Georg Doecker
Moderation: ATW members of staff
More about the ATW TALKS on WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 7.12.2017, A 118
Inhaltspezifische Aktionen

Aufgegebenes

Vor einer jeden Reise stellt man eine Auswahl seines Hab und Gut zusammen: das Nötigste, das Praktischste, das Wichtigste. Wortwörtlich ‚Teile‘ der Identität. Denn: ein ‚Ich‘ bezieht sich immer auch auf ein ‚Ich habe‘. Verliert man das Mitgenommene, so verliert man – mehr oder weniger schmerzvoll – ein Stück seiner Selbst. 

Weltweit gehen jedes Jahr 1,3 Millionen Gepäckstücke auf Flugreisen verloren. Nicht abgeholt, werden sie verschlossen versteigert, als Katze im Sack. Eine solche Katze, ein aufgegebener Koffer, steht im Mittelpunkt dieser Arbeit. Wir wissen nicht, was in ihm steckt. 

Ein unbekannter Ausschnitt aus dem unbekannten Besitz einer unbekannten Person. „Aufgegebenes“ ist ein theatrales Essay zur Frage, was es bedeutet, dass dieser nun uns gehört.

 

Masterabschlussprojekt am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und der Hessischen Theaterakademie

 

Performance
von Konzept, Regie, Performance, Text: Dorn ° Bering (Gesa Bering, Stephan Dorn) | Ausstattung: Annatina Huwiler | Dramaturgische Mitarbeit und Produktion: Martin Bien | Technische Gestaltung: Benedikt Grubel, Carlos Franke

 

Bisherige Aufführungen

  • 31.8.2017, Probebühne 1 | ATW Gießen
  • 30.10.2017, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt | Studio 1
  • 31.10.2017, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt | Studio 1
Inhaltspezifische Aktionen

BEAT BOX

Ole Hübner: »Mehrfachbelichtete Melodramen« (2016/17, UA) – Hörtheater für beatboxende Stimmkünstlerin, Audio-/Videozuspielung und Live-Elektronik
... und Kompositionen von Ondrej Adámek (UA), Gordon Kampe (UA), Erin Gee (UA), Kurt Schwitters und Georges Aperghis

Beatboxen, das »5. Element des HipHop«, trifft im Soloprojekt der Stimmkünstlerin Frauke Aulbert auf Neue Musik. Hier kommen musikalisch und soziokulturell zwei Welten zusammen, die beide am Rande der Gesellschaft fanatisch ihre Kunst schaffen und trotzdem unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf den drei performativen Ebenen Vokalartistik, Video/Lichtdesign und Elektronik wird die rhythmische Sprache des Beatboxing in neo-avantgardistische Klangkunst übersetzt.

In »Mehrfachbelichtete Melodramen« von Ole Hübner findet sich das sich – stimmlich, geräuschhaft, perkussiv – äußernde Subjekt in einer imaginativen Kulisse aus Kommunikation und Alltagsklang wieder. Imitation, Ergänzung, Manipulation und nicht zuletzt performative Virtuosität sind die Mittel, mit denen es die Zuhörenden einlädt, sich die Erinnerung an individuell erlebte Szenen anzueignen und sie mit ihren eigenen Erfahrungen und Vorstellungen interpretatorisch parallelzuführen, mehrfachzubelichten.

 

Performance
von Frauke Aulbert, Ole Hübner (ATW) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.6.2017, Premiere , BKA-Theater am Mehringdamm, Berlin
  • 18.6.2017, Theaterhaus Stuttgart, Festival »Der Sommer in Stuttgart«
  • 3.11.2017, Festival »Klangwerkstatt«, Berlin
  • 18.11.2017, Kaistudio in der Elbphilharmonie Hamburg
Inhaltspezifische Aktionen

BIG DATA WEEKEND

Sampling, Recycling, Copy & Paste und Remix sind alltägliche Techniken in der Kunst der Gegenwart. Das Decoder Ensemble widmet ein Wochenende mit Konzerten, Lectures und Live-Acts diesem Thema und stellt die Frage nach Möglichkeiten und Konsequenzen der schrankenlose Verfügbarkeit von Medien im digitalen Zeitalter. Acht junge Komponist*innen haben sich auf unterschiedlichste Art mit der Thematik auseinandergesetzt; die so eigens entstandenen Werke werden durch das Decoder Ensemble uraufgeführt. Hochkarätige Gäste, wie das audiovisuelle Duo incite/, der Percussionist Sven Kacirek sowie die international renommierte Electronica-Künstlerin Electric Indigo, bereichern die beiden Konzertabende. 
Ergänzt wird das Festivalprogramm durch Vorträge und eine Diskussionsrunde rund um die Kultur des Remix im Spannungsfeld zwischen kreativer Freiheit und Urheberrecht.

Uraufführungen:
Malte Giesen (*1988): »lowest common denominator«
Ole Hübner (*1993) & Charlotte Bösling (*1992): »Nachtigall mit Melodey«
Leopold Hurt (*1979): »dissociated press«
Matthias Kranebitter (*1980): Neues Werk
Philipp Krebs (*1994): »SPLICER«
Johannes Kreidler (*1980): »Film 1«
Stefan Prins (*1979): Neues Werk
Kera Nagel & André Aspelmeier (incite/): Neues Werk

1. September 2017 | resonanzraum Hamburg
20:00 Uhr – Einlass
21:00 Uhr – Konzert II – Decoder Ensemble
22:15 Uhr – incite/ (Live-Set)

2. September 2017 | Hamburger Botschaft
15:00–18:00 Uhr »Das Phänomen Remix«: Lectures und Diskussion mit Dr. Michael Rebhahn (Musikjournalist), Benjamin Sprick (HFBK), Dr. Till Knipper (Schott Verlag) und anwesenden Komponist*innen

2. September 2017 | resonanzraum Hamburg
19:00 Uhr – Einlass
20:00 Uhr – Sven Kacirek (Solo)
21:15 Uhr – Konzert II – Decoder Ensemble
22:30 Uhr – Electric Indigo (Live-Set)

www.big-data-weekend.de
Tickets im VVK unter www.ensembleresonanz.tickets.de

 

Konzert 
von Decoder Ensemble, Ole Hübner (ATW), Charlotte Bösling (ATW), Malte Giesen, Leopold Hurt, Matthias Kranebitter, Philipp Krebs, Johannes Kreidler, Stefan Prins, Sven Kacirek, incite/, Electric Indigo, Dr. Michael Rebhahn, Benjamin Sprick, Dr. Till Knipper 

 

Bisherige Aufführungen

  • 1.9.2017, Premiere , resonanzraum Hamburg
  • 2.9.2017, Hamburger Botschaft
  • 2.9.2017, resonanzraum Hamburg
Inhaltspezifische Aktionen

CASCADE

Boards>>Dark Souls>> Crying...squids?
_krat0s_ 23. May 2012

>>Im in dukes prison...
Killed all the squid things in the bottom to see if I can grab some humanities...
But theres two in the back that struck me oddly, I walked up.... And they’re crying
I feel bad :( anyone know why theyre crying? Seems so bizarre... Poor lil guys

CASCADE is a hideout place on stage - a greenhouse for a dance that’s moving around ever so slowly without going anywhere in particular. It’s like a plant that’s using our perception for photosynthesis. The images are constantly growing and decaying in front of us but nothing ever really changes in this choreographic arboretum unless we want it to. If we look long enough things will get blurry or maybe the light is just fading out (again). In this choreography is turning into a camouflage, exploiting the vulnerability of our visual perception and at the same time uncovering something else that we didn’t see before.

 

Performance
von Emmilou Rößling, Johannes van Bebber, Filomena Krause, Marie Meyer, Niels Wehr (Tom Engels & Teresa Schönherr ) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.6.2017, Abschlussprojekt , Probebühne 1
  • 29.9.2017, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm FFM
  • 30.9.2017, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm FFM
Inhaltspezifische Aktionen

Collective Teatime#2: Decolonizing Performance

Die Tanzfabrik Berlin lädt eine Gruppe People-of-Color-Künstler ein, eine Woche lang gemeinsam in einem Tanzstudio zu arbeiten. Es ist der Ausgangspunkt für Kollaborationen, Gespräche und Erfahrungsaustausch, um die aktuellen Arbeitsbedingungen unter Tanz-und Performanceschaffenden in Berlin zu reflektieren. Am Donnerstag wird der Raum in einem Salon auch für Publikum geöffnet, das sich dann dem entstandenen Dialog anschließen kann. Dazu kommt als Special Guest auch Black in Berlin. Am Sonntag findet ein Showing der künstlerischen Arbeit und Arbeitsmethoden statt.

 

Performance
von Olivia Hyunsin Kim and Sarah Bouars, Zwoisy Mears-Clarke, Nasheeka Nedsreal, Martha Hincapié Charry, Baly Nguyen, Jessica Taylor (Black in Berlin), Idan Sagiv Richter, Enis Turan, and more 

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.2.2017, Tanzfabrik Berlin, Wedding Studio 3, Uferstudios 23, 13357 Berlin
  • 26.2.2017, Tanzfabrik Berlin, Wedding Studio 3, Uferstr. 23, 13357 Berlin
Inhaltspezifische Aktionen

Der Auftrag. Erinnerung an eine Revolution von Heiner Müller

 

Drei Tote treiben auf einer Scholle durch die Zeit und erinnern sich an eine verloren gegangene Revolution. Ein Kind erscheint auf der Bildfläche. Es ist der Mann im Fahrstuhl. Wachend träumen sie von einer Zukunft ohne Herrscher.

 

Inszenierung
von Oda Zuschneid,
Ausstattung: Daniel Angermayr,
Musik: Jan Preißler,
Performance: Tibor Muth, Sebastian Muskalla, Jan Preißler, Oda Zuschneid,
Konzeptionelle Mitarbeit: Twyla Zuschneid


Bisherige Aufführungen

  • 4.11.2017, Premiere , Hessisches Landestheater Marburg, Bühne
  • 7.11.2017, Hessisches Landestheater Marburg, Bühne
  • 10.11.2017, Hessisches Landestheater Marburg, Bühne
  • 21.11.2017, Hessisches Landestheater Marburg, Bühne
Inhaltspezifische Aktionen

DISKURS 17 – enter the pool

DISKURS 17 lädt ein zum Eintauchen in Arbeiten aus der ganzen Welt, in einen Pool aus interessierten Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, in unbekannte Tiefen! DISKURS 17 will ein großes Becken bauen, in dem jede Person ihren eigenen Stil schwimmen kann. Das Festival soll ein Raum sein, der mitgestaltet werden kann und als schwimmende Insel Anlaufstation für Tauchende ist. Ein Zentrum von dem Wellen ausgehen und auf das Wellen zurückschlagen.

Unter dem Titel DISKURS 17 – enter the pool widmet sich das diesjährige Festival inhaltlich wie formell immersiven Strukturen, die den Teilnehmenden ein eigenständiges Erschließen von künstlerischen Arbeiten ermöglicht. Das Festival will neue Aufführungs- und Kunstformate aufzeigen, die einen Fokus auf die Erweiterung des eigenen Wahrnehmungshorizontes legen und persönliches Erfahren in den Vordergrund stellen. Der Raum der Aufführung soll erweitert werden, traditionelle Rollenverhältnisse hinterfragt und Konzepte des Zuschauens neu bestimmt werden.

Taucht ein, lasst euch durchfluten, brecht Wellen, taucht in neue Gebiete, lasst euch einsaugen in den Strudel des DISKURS 17 - enter the pool!

Mehr Infos in Kürze auf www.diskursfestival.de

 

Projekt
von Léon Haase, Theresa Moest und Nicholas Zöckler 

 

Bisherige Aufführungen

  • 11.10.2017, Johannette-Lein-Gasse 26, 35390 Gießen
Inhaltspezifische Aktionen

Don't Stop

In dieser Choreografie sind Objekte die Hauptdarsteller, ebenso wie die Kamera, die sie anschaut.

Die Werkzeuge einer Werkstatt beginnen zu tanzen. Oder die Kamera tanzt um sie herum. Sie tanzen zu ihren eigenen Tönen und der Musik, die daraus entsteht.

Dabei beeinflusst ihre Bewegung ihren Klang und ihr Klang die Bewegung, bis alles in Musik aufgeht.

 

Film
von Regie: Stephan Dorn, Kamera: Sonja Risse 

 

Bisherige Aufführungen

  • 2.2.2017, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
  • 24.6.2017, Hessische Theatertage 2018, Staatstheater Darmstadt
  • 25.7.2017, Sommerwerft Festival Frankfurt
  • 30.7.2017, Hungry Eyes Festival, Georg Büchner Saal, Gießen
  • 22.10.2017, Internationales Filmfest Braunschweig
  • 25.11.2017, Choreographic Captures Festival, Winterthur/CH
  • 10.1.2018, SzólóDuó International Dance Festival, Budapest, Ungarn
  • 18.1.2018, Linse - Filmfestival, Ruhruniversität, Bochum
  • 8.4.2018, Loikka Dance Film Festival, Helsinki, Finnland
  • 14.4.2018, Multiplié dance festival 2018, Trondheim, Norwegen
Inhaltspezifische Aktionen

Engineering the Wild

Natur und Technik sind eins. Wolken kommen auf Bestellung. In den Meeren wachsen Algen reguliert durch Eisendüngung. Landschaften funktionieren ohne Risiko, sind produktiv und wohlberechnet. Das alles gemäß Verträgen und Gesetzen. Aus der Sicht des Geo-Engineerings wird die Welt zur steuerbaren Bühne, auf der Naturprozesse performativ erzeugt und zu dramatischen Spektakeln überhöht werden.

Für ihre Performance/ Installation Engineering the Wild konfrontieren Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch dieses Prinzip in einer Choreografie der Dinge mit dem Widerstand von Material– zerfließend, gerinnend, schäumend, verdunstend, kochend und gefrierend. Der Theaterraum wird zum fiktionalen Labor künstlicher Naturstimmungen und -bilder im Miniaturformat, zum Biotop einer zukünftigen Natur.

PERFORMANCE/INSTALLATION * Konzept und Inszenierung: Gregor Glogowski, Benjamin Hoesch * Konzeptionelle Mitarbeit: Ida Daniel und Merel Roozen *Musik: Gregor Glogowski * Ausstattung: Friedrich Hartung * Technik: Frieda Illig * Video: Charlotte Bösling

Eine Produktion von Glogowski/Hoesch in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft im Rahmen der Hessischen Theaterakademie, gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt und der Gießener Hochschulgesellschaft.

 

Performance
von Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch 


Bisherige Aufführungen

  • 27.4.2017, Mousonturm Frankfurt am Main
  • 27.4.2017, Mousonturm Frankfurt am Main
  • 28.4.2017, Mousonturm Frankfurt am Main
  • 28.4.2017, Mousonturm Frankfurt am Main


(c) Engineering the wild

(c) Engineering the wild

Inhaltspezifische Aktionen

2016

Inhaltspezifische Aktionen

"going places"

Was entsteht wenn zwei Menschen versuchen eine Gruppe in dem Prozess einer Migration zu repräsentieren? Wie reagiert ein Körper-in-Not räumlich und zeitlich auf einen bedrohten Körper? Was wird hervorgerufen wenn Körper überwältigt werden durch das Flattern einer migrierenden Schar, einer stampfenden Herde oder einer unüberschaubaren Herringsschwarm? In „ going places“ extrahiert MuddyBoots Raumwege aus Schwanensees zweitem Akt. Durch das Organisieren von tierischen und menschlichen Handlungen die von extremer Anstrengung, Dringlichkeit und Hoffnungslosigkeit bestimmt sind, wird die Körperlichkeit einer Massenbewegung aufgedeckt. In der vierten abendfüllenden choreografischen Arbeit versucht MuddyBoots in Zusammenarbeit mit Performerin Evie Poaros, Lichtdesignerin Camilla Vetters und dem Komponisten Konstantin Bessonov sich auf Zehenspitzen den aktuellen Gegebenheiten der Migration zu nähern. Sie eröffnen eine Perspektive auf die Bewegungen von Massen in Zusammenhang mit der starren Struktur des klassischen Balletts.

 

Tanzprojekt
von MuddyBoots, Konzept und Umsetzung: Ekaterine Giorgadze, Jason Jacobs Performer: Evie Poaros, Jason Jacobs Sound Design: Konstantin Bessonov Licht Design: Camilla Vetters Kostüme: Judith Altmeyer Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Sonja Risse Eine MuddyBoots Produktion gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. “going places” wurde im Z Zentrum für Proben und Forschung und mit freundlicher Unterstützung der Tanzplattform Rhein Main erarbeitet.

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.7.2016, Gallus Theater, Frankfurt
  • 16.7.2016, Gallus Theater, Frankfurt
  • 17.7.2016, Gallus Theater, Frankfurt

 

Inhaltspezifische Aktionen

#tag_me-if_you can

Konzert mit zeitgenössischer Musik und Performancestücken für Stimme und Live-Elektronik von Karlheinz Essl, Iris ter Schiphorst, Felix Leuschner, Ole Hübner, Julia Mihály und Minas Borboudakis
Ole Hübner (Komposition) & Rick Reuther (Libretto): "der sinn und das aussehen" (2014), One-Person-Musiktheater für Sopran mit Spielzeug- und Schlaginstrumenten, kleinen Objekten, Audio-/Videoplayback und Live-Elektronik.

 

Konzert
von Julia Mihály (Stimme & Performance), Ole Hübner (Student MA ATW; Komposition & Klangregie) 


Bisherige Aufführungen

  • 21.10.2016, KunstKulturKirche Frankfurt/Main

 

(c) Ole Hübner

Inhaltspezifische Aktionen

1-1-1-1 / 1-1-1-0 / 1-1-0 / 1-0-1-1-1

szenisches Konzert / ATW + IEMA
Kompositionen von Aperghis, Bauckholt, Dallapiccola, Nono, Varèse, Xenakis u.a.,
szenisch eingerichtet von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU Gießen
mit dem IEMA-Ensemble 2015/16 der Internationalen Ensemble Modern Akademie
im Rahmen des Projekts "Inszenierte Musik" bei Prof. Heiner Goebbels in den letzten beiden Semestern

Eine Produktion der Hessischen Theaterakademie.

 

Szen. Projekt
von ATW + IEMA 

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.7.2016, Frankfurt LAB
Inhaltspezifische Aktionen

100 JAHRE LEBEN. Jugenderinnerungen von AltersheimbewohnerInnen gespielt von Jugendlichen

DARF ICH BITTEN? 
Sieben Jugendliche werden von Erinnerungen aus 100 Jahren Leben aufgefordert. Sie nähern sich den Geschichten von damals und bewegen sich zum Soundtrack dieser Zeit. Wer kann ich heute in deiner Vergangenheit sein? Im Stück begegnen sich zwei Generationen auf einem Parkett: Die Jugend von heute – zwei drei – tanzt aus der Vergangenheit – zwei drei – in den eigenen Gegenwartskörper – und schließen.

 

Inszenierung
von Johannes Karl / Patricia Bechtold / Sina Ahlers 

 

Bisherige Aufführungen

  • 4.10.2016, Museum Schloss Homburg, Schloss Homburg 1, 51588 Nümbrecht

 

(c) Johannes Karl / Patricia Bechtold / Sina Ahlers

Inhaltspezifische Aktionen

2 oder 3 Dinge, die ich von Ihnen weiß

"2 oder 3 Dinge, die ich von Ihnen weiß" ist zugleich ein Porträt des Publikums und ein Selbstporträt. Eine außerirdische Kreatur stolpert ins Web 2.0 und erforscht die Sozialnetzwerke in der Hoffnung, auf diesem Weg Freunde zu gewinnen. Sie beschreibt, beobachtet und analysiert, was sie auf Facebook findet, geht Erzählungen auf die Spur und erfindet mögliche Fortführungen. In dieser einsamen, brüchig gewordenen Welt steht die Zukunft unter Aufsicht und erscheint als ein Geflecht aus Wahrscheinlichkeiten. Während die Bilder laufen, steht die Ungewissheit der Begegnung erneut auf dem Spiel.

 

Konzeption, Regie und Performance: Marion Siéfert
Licht und künstlerische Mitarbeit: Matthias Schönijahn
Ton: Johannes van Bebber

Mit der Unterstützung von Frankfurt LAB, Théâtre Nanterre Amandiers - Centre dramatique national und vom Institut für angewandte Theaterwissenschaft in Gießen

 

Vorherige Aufführungen:

14.06.2015: Festival Theatermaschine, Gießen

15.01.2016: Festival Für Dich Für Dich Für Dich, Theater im G-Werk, Marburg

www.theatre2gennevilliers.com/2015-16/en/le-festival/marion-siefert

www.kau-kollektiv.de/projects/zwei-oder-drei-dinge/

 

Performance
von Marion Siéfert, Matthias Schönijahn, Johannes van Bebber 

 

Bisherige Aufführungen

  • 3.6.2016, Festival TJCC - Théâtre de Gennevilliers

 

(c) Matthieu Bareyre

Inhaltspezifische Aktionen

24 hours

Auf Reisen werden neue Wege beschritten, fremde Kulturen erkundet und das Exotische wird zum Bekannten. Durch das Reisen mit Fremden werden schnell Freundschaften geschlossen und in kurzer Zeit entsteht ein intimes Moment, welches sonst so im Alltag nicht möglich wäre.

"Sie haben jetzt eine Minute Zeit, um sich zu entscheiden!"

 

Inszenierung
von Idee: Ruby Behrmann, Thomas Bartling Konzept und Performance: Ruby Behrmann Dramaturgie: Angela Kniebel Technische Unterstützung: Carlos Franke 

 

Bisherige Aufführungen

  • 3.6.2016, Probebühne 1, Gießen
  • 11.11.2016, Zeitzeug Festival, Bochum
  • 17.2.2017, zeitraumexit, Mannheim

(c) Sven Neidig

(c) Sven Neidig

(c) Sven Neidig

(c) Ruby Behrmann, Thomas Bartling

Inhaltspezifische Aktionen

a black box | a dark room

Sichere Städte, sichere Nachbarschaften, sichere Beziehungen, sicherer Sex. 
Problemviertel weichen an den Stadtrand, Samstagnacht weicht der Online-Partnerbörse, Darkrooms weichen grindr. Öffentliche und private Umgebungen werden zu sterilen Räumen umgestaltet, Gefahren und Unvorhergesehenes im Keim erstickt. Wenn persönliche Sicherheit unser höchstes Gut ist, verschwindet der Raum für das Neue, das Unbekannte, das Experiment. 
a black box | a dark room ist ein Audiowalk für jeweils vier Personen, der ausgehend vom Theater als utopischem Möglichkeitsraum die Fragen nach Grenzen, Nähe und Intimität neu auslotet.

 

Startzeitpunkte zwischen 18 - 22 Uhr alle 30 Minuten
Wetterfeste Kleidung und Schuhwerk notwendig
Karten nur im VVK

 

Projekt
von Christoph Bovermann | Inszenierung & Choreographie: Christoph Bovermann (ATW), Kathrin Ebmeier (Alumni ATW), Jan-Peter Horstmann, Elisabeth Krefta (Alumni ATW) | Dramaturgie: Lisa-Marie Radtke (Alumni ATW) | Sound & Editing: Christina Baron (Alumni ATW) | Musik: Elisa Kühnl 

 

Bisherige Aufführungen

  • 21.1.2016, Abschlussprojekt , Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 22.1.2016, Abschlussprojekt , Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 23.1.2016, Abschlussprojekt , Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 24.1.2016, Abschlussprojekt , Mousonturm, Frankfurt am Main
(c) Lisa-Marie Radtke
(c) Hanke Wilsmann
(c) Hanke Wilsmann

(c) Hanke Wilsmann

(c) Hanke Wilsmann

Inhaltspezifische Aktionen

about my parents and their child

关于我父母和他们的孩子

mit: HioMeilou/ZhuSujie, WangHailin, ZhangJiahuai, ZouXueping

Regie: Matthias Jochmann 
Dramaturgie: Vilma Štritof 
Video Interviews: FanPopo, ZouXueping 
Videodesign: ZouXueping, Matthias Jochmann 
Lichtdesign: SuPeng, DongZhaomeng 
producer: Fabrizio Massini 
executive producer: ZhangCui 
Regieassistenz: LiuXuemeng 
Dokumentation: FanPopo

 

Trailer | Dokumentation

 

im Auftrag von:
Ibsen International

koproduziert von:
Goethe-Institut China
Nanluoguxiang Festival for Performing Arts

 

Performance
von Matthias Jochmann 

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.7.2016, Premiere , Gulouxi Theatre Beijing
  • 24.7.2016, Gulouxi Theatre Beijing
  • 9.12.2017, Shanghai Dramatic Arts Centre / Shanghai International Theatre Festival
  • 10.12.2017, Shanghai Dramatic Arts Centre / Shanghai International Theatre Festival
(c) Matthias Jochmann
(c) ZHANG Bin
(c) ZHANG Bin
(c) Matthias Jochmann
(c) ZHANG Bin
(c) ZHANG Bin

(c) ZHANG Bin

(c) WANG Chuyi

Inhaltspezifische Aktionen

apricot trees exist or an impossible walk

The second choreographic attempt of the work apricot trees exist or an impossible walk, deals with time passing, memory and loss. It seeks to bring on the surface the forces that curve time and constitute narrations. It is an attempt to grasp the pace of time, to embody it, to visualize it, focusing in the antagonism among present and past. This instant surrender of present to past entails a devastating loss, which can be only captured and restored in our memories and memories are reached when our relation with time allows a moment of interruption; resisting the ceaseless pace of time, a moment of withdrawal from the intensity of the nowness, rendering time an undifferentiated temporal dimension. From this point of view, present can be re-invented, can restore the absence.

 

Performance
von concept, choreography, text: maria tsitroudi
costumes: nora schneider
dramaturgy: the team
stage & third eye: anne mahlow
sound: johannes van bebber
light & video: charlotte boesling
created & performed by: hannah maneck, hanna steinmair, lea wick, maria tsitroudi

 

Bisherige Aufführungen

  • 16.12.2016, Premiere , Frankfurt LAB, Frankfurt
Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 10

MON 17 / 10 / 2016 / 6.00 PM / A 118
PIETER AMPE AND GEORG DÖCKER TALK
ABOUT SOLOS, DUOS AND
COLLABORATIONS

 

ATW TALKS
EDITION NO. 10
IN COOPERATION WITH
NEUER KUNSTVEREIN GIESSEN


The man with the beard——that is how everybody knows Pieter Ampe, and rightly so, because his beard is indeed quite impressive. But obviously, Pieter is much more than just a man with a lot of facial hair. The Belgian choreographer, dancer and performer entered the international performing arts scene with his now legendary performance „Still Standing You“, a duo developed in collaboration with his Portuguese colleague Guilherme Garrido in 2010. “Still Standing You” was not to be his only collaborative effort in the form of a duet. He also performed with theatre maker Benjamin Verdonck (“We don't speak to be understood”, 2015) and with his own brother Jakob (“Jake and Pete's Big Reconciliation Attempt For The Disputes From The Past”, 2011) More recently, Pieter also engaged in a collaborative group piece (“The Coming Community”, 2012) and a solo (“So you can feel”, 2014). 

In EDITION NO. 10 of the ATW TALKS, we invite Pieter to talk about his concept and practice of collaboration, about the differences between solo, duo and group work and about the aesthetics of his works that include a sweaty and rough, but also tender masculinity, the playful humour of a child and the use of several objects such as giant balloons. In the days before and after the talk, Pieter will present two of his performances at theatre Mousonturm in Frankfurt, go and see both of them and check out the Mousonturm homepage for more information. 

ATW TALKS | EDITION NO. 10 | Monday, 17/10/2016, 6.00 PM | ATW, Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D- 35394 Gießen 

The ATW TALKS are a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig- Universität Gießen. They have been taking place since the end of 2015 in irregular intervals, though at least twice a semester. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French. 

In Winter 2016/2017, the ATW TALKS are being organised in collaboration with Neuer Kunstverein Gießen in the frame of Making Theatre Now, a series of events on the aesthetics of production in contemporary performance. Making Theatre Now is kindly supported by Gießener Hochschulgesellschaft and Kulturamt Gießen. 

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut fur Angewandte Theaterwissenschaft 


WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 17.10.2016, A118

 



Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 11

WED 16/11/2016 | 7.00 PM | A 118
JEREMY WADE AND MARTINA RUHSAM TALK
ABOUT PRECARITY AND CARE

ATW TALKS
EDITION NO.11
IN COOPERATION WITH
NEUER KUNSTVEREIN GIESSEN

 

The grotesque body, sex magic, group experience, fake shamanism, science fction and queer theory—these are just some of the issues that performer and performance maker Jeremy Wade has explored in his artistic works. After graduating from the School For New Dance Development in Amsterdam and receiving a 2006 Bessie Award for his frst evening length performance “Glory” in New York City, Jeremy moved to Berlin and developed a number of performances in close collaboration with HAU. His recent works “Fountain”, “Together Forever”, “Death Asshole Rave Video” and “Drawn Onward” explore the death of man, zombie subjectivity, strange modes of being and affective relationality in an effort to undermine the social codes that defne our bodies. In addition to his performance practice, Jeremy also engages in the organization of events, festivals and symposia such as “Who Cares”, a conference from 2016 addressing a critical version of care, founded on the relational ethics that disability demands.

 

Jeremy's work has often thematized the problems and affects connected with the precarious conditions of living and working as a freelance artist today, focusing on the twisted climate of neoliberalism that commodifes endless competition, self-mastery and self-improvement. In EDITION NO. 11 of the ATW TALKS, Jeremy will present and process excerpts of his performances that deal with critical and queer understandings of care. Ensuing from his presentation, he and ATW member of staff Martina Ruhsam will talk about the potential of critical care as a possible social, political and artistic methodology.

 

ATW TALKS | EDITION NO. 11 | Wednesday, 16/11/2016, 7.00 PM |
ATW, Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

 

The ATW TALKS are a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig- Universität Gießen. They have been taking place since the end of 2015 in irregular intervals, though at least twice a semester. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French.

In Winter 2016/2017, the ATW TALKS are being organised in collaboration with Neuer Kunstverein Gießen in the frame of Making Theatre Now, a series of events on the aesthetics of
production in contemporary performance. Making Theatre Now is kindly supported by Gießener Hochschulgesellschaft and Kulturamt Gießen.

 

Concept and organisation: Georg Döcker | Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

WWW.ATW-GIESSEN.DE

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 16.11.2016, A118
Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 12

FRI 2/12/2016 / 6.00 PM / A 118
STEFANIE LOREY, BJOERN MEHLIG AND
LORENZ AGGERMANN TALK ABOUT THE
FUTURE OF THEATRE DIRECTING

ATW TALKS
EDITION NO. 12
IN COOPERATION WITH
NEUER KUNSTVEREIN GIESSEN

 

Stefanie Lorey and Bjoern Mehlig——two ATW alumni, two theatre makers, one duo. Under the label of „Auftrag : Lorey“, the two artists have been working in the German theatre scene since the beginning of the millennium, in their works discretely challenging the borders between performance and theatre, that is especially the institutional boundaries between the so called “Freie Szene” and “Stadttheater”, respectively their modes of production. Their most recent works include “kronos & kairos” (Stadttheater Gießen, 2016), “Back to Black” (Deutsches Theater Berlin, 2015), and “Bouncing in Bavaria” (Schauspiel Frankfurt, 2012).

In Winter 2016/17, Stefanie and Bjoern are back at the ATW, this time teaching a class as guest professors. In EDITION 12 of the ATW TALKS, we take the opportunity to invite them to talk about their concept of theatre, their practices, their modes of rehearsing and how they had to adapt or radicalise them within the contexts of the respective institutions, but also within the current socio-political context. What is today's potential of theatre shows that are still being presented in the 18th century proscenium arch stage or “Guckkastenbühne” of the “Stadttheater”? What is theatre directing or “Regie” in our contemporary situation and what could be the future of acting? ATW member of staff Lorenz Aggermann will chair the evening. The talk will be held in German.

 

ATW TALKS | EDITION NO. 12 | Friday, 2/12/2016, 6.00 PM | ATW,
Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

The ATW TALKS are a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig- Universität Gießen. They have been taking place in a monthly interval since the end of 2015. The aim of the ATW TALKS is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French.

In Winter 2016/2017, the ATW TALKS are being organised in collaboration with Neuer Kunstverein Gießen in the frame of Making Theatre Now, a series of events on the aesthetics of production in contemporary performance. Making Theatre Now is kindly supported by Gießener Hochschulgesellschaft and Kulturamt Gießen.

 

Concept and organisation: Georg Döcker | Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 2.12.2016, A118
Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 3

ATW TALKS
SPECIAL EDITION
BOOK LAUNCH OF
ARTIST AT WORK
BY BOJANA KUNST
AN EVENING OF
DISCUSSIONS, READINGS
AND DANCING
THU 21/01/2016
7.00 PM
GBS

 

The third edition of the ATW TALKS is a special edition dedicated to the recent publication of the book Artist at Work by Bojana Kunst, professor for choreography and performance at the ATW.

The edition is organised by a group of ATW students who have been meeting for reading sessions since last November with the purpose of relating their experiences as emerging artists to the diagnosis in Bojana's study. Concrete examples and counter-examples of core problems such as the impact of post-fordist capitalism on artistic work and the fetishisation of artistic subjectivity will be investigated. 

We warmly invite you to take part in the discussion by bringing your concerns coming from your very own artistic or academic practice. Instead of confirming the sometimes all too fatalist discourse on art and capitalism, we encourage you to come with a bag full of irrational and hopeful thinking, openings on how to do less, how to make love and not art, and how to find a way to move together with the big pink capitalistic elephant in the room. There will be some discussing together, some reading out loud, drinks, food, dancing – and you can also get your copy of the book signed by the author!

Members of the reading group are Fabrício Belzoff, Ida Daniel, René Alejandro Huari Mateus, Catalina Insignares, Romuald Krężel, Carolina Mendonça and Zuzana Zabkova. 

 

***

ATW TALKS
EDITION NO. 3 – SPECIAL EDITION
Thursday, 21/11/2015, 7.00 PM 
Georg-Büchner-Saal, Bismarckstraße 37, D-35390 Gießen

***

The ATW TALKS is a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place since the end of 2015 in irregular intervals, though at least twice a semester. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 21.1.2016, ATW
Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 4

ATW TALKS
EDITION NO. 4
FLORIAN MALZACHER
AND GEORG DÖCKER
TALK ABOUT
THEATRE AS A
PUBLIC SPHERE



THU 11/2/2016
4.00 PM
STUDIO AT PB II

 

For years now, political agency has been at the core of the discourse on performing arts. However, there has been a shift in tone and perspective lately. Whereas theatre makers and theoreticians alike long used to seek the political in the poetics of performance and the aesthetics of production, these procedures have recently come under criticism of being merely pseudo-political and detached from actual processes of socio-political change. 

One of those who seek to raise attention for different political approaches is dramaturge and artistic director of Impulse Theater Festival Florian Malzacher. In his editing of the survey Not Just a Mirror. Looking for the Political Theatre of Today, he introduces performances and interventions which, so Florian argues, make the theatre a public sphere and thereby a political space in itself. In EDITION NO. 4 of the ATW TALKS, Florian will discuss this and other theses with Georg Döcker, a member of staff at the ATW and with you fellow audiences, who are very welcome to come and join the debate with your arguments and questions. 

 

***

ATW TALKS
EDITION NO. 4
Thursday, 11/2/2016, 4.00 PM 
ATW, Studio at Probebühne II („Probebühnchen“), Schiffenberger Weg 115, D-35394 Gießen

 

Following EDITION NO. 4 of the ATW TALKS:
A presentation of student performances created in Heiner Goebbels' Scenic Project „HEINER MÜLLER – Zur Realität der Texte“
For more information about the presentation see: www.atw-giessen.de

***

 

The ATW TALKS is a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place since the end of 2015 in irregular intervals, though at least twice a semester. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 11.2.2016, Studio at PB II ("Probebühnchen")

 


Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 5

ATW TALKS
EDITION NO. 5
ESZTER SALAMON
AND GERALD SIEGMUND
TALK ABOUT
MONUMENTS, INTERVALS
AND CHOREOGRAPHY
WED 23/03/2016
6.00 PM
A 118

 

 

On the occasion of her guest professorship at the ATW, choreographer and performer Eszter Salamon will discuss her current practice and projects with professor Gerald Siegmund. In most recent years, Eszter has been developing a series of performances all united under the concept of the monument. Each of these performances investigates different approaches to choreography and its entanglement with history and historiography. Thus, the group performance MONUMENT 0 – haunted by wars (1913-2013), which premiered in 2014, gave daunting insight into the symptomatic reverberations of 100 years of war in dances from all over the world. On a more individual level, MONUMENT 0.1: Valda and Gus from 2015 portrayed dancers Valda Setterfield und Gus Solomons Jr., who had been part of some of the most important moments of the history of 20th century dance and still practice their profession despite their old age. Currently, Eszter prepares her next monumental performance, which will focus on the role of the interval in history and its representation. These projects and other aspects of her work will be the subject of Eszter's talk with Gerald.

 


***

 

ATW TALKS
EDITION NO. 5
Wednesday, 23/03/2016, 6.00 PM 
ATW, Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

 

***

 

The ATW TALKS is a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place since the end of 2015 in irregular intervals, though at least twice a semester. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French.

 

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS

 

Bisherige Termine

  • 23.3.2016, A 118

 

Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 6

FRI 15/4/2016
6.00 PM
A 118
ATW TALKS 
EDITION NO. 6 
BOJANA CVEJIĆ AND GEORG DÖCKER
TALK ABOUT CONCEPTS OF CREATION IN PERFORMANCE
AND DANCE OF TODAY

 

 

 

In her long awaited book “Choreographing Problems” written after her PhD at Centre for Research in Modern European Philosophy, Brussels based performance theoretician and maker Bojana Cvejić engages in a research endeavour of utmost importance: 

Analysing seven performances from European choreographers such as Xavier Le Roy, Eszter Salamon and Mette Ingvartsen, Bojana posits that these singular works defy the fundamental concept and logics of representation and introduce instead a concept of expressive creation that allows for the surfacing of unknown differences and multiplicities, thus enabling change. Equally, Bojana argues that these seven performances specifically address a powerful historical nexus proper to dance, that is the “organic regime” of movement and body or the “body-movement bind”, as she calls it. Breaking with this bind, the choreographies in question would open the way for different conjunctions between body and movement and an expanded understanding of dance. 

In a talk with ATW staff member Georg Döcker, Bojana will discuss these and other theses of her PhD study and relate them to her very own practice as a performance maker and dramaturge. 

 

 

ATW TALKS
EDITION NO. 6
Friday, 15/4/2016, 6.00 PM 
ATW, Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

The ATW TALKS are a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place in a monthly interval since the end of 2015. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary theatre, dance and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective and for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS is moderated by a member of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures are generally conducted in English, on certain occasions though, they are held in German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

 

WWW.ATW-GIESSEN.DE

Vortrag
von ATW TALKS 


Bisherige Termine

  • 15.4.2016, A118
Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 7

MON 2/5/2016
8.00 PM
PB I
ATW TALKS 
SPECIAL EDITION
WITH A LECTURE PERFORMANCE BY IVO DIMCHEV

 


Ivo Dimchev is a virtuoso, a demonic angel and one of the most lascivious creatures that the performing arts have ever seen. The transcendent voice, the blood dripping forehead, the perverted runway walk— features like these define Lili Handel and the many other characters that he embodies on stage, thereby creating his very own interpretation of 21st century performance art. 

Ivo presents these characters in solo works such as “Some Faves” (2009) which made him famous all over Europe, “I-On” (2011) which played around the famous “Passstücke“ by Franz West or, more recently, „Icure“ (2014) which set out to heal the audience and, ideally, the entire world. Over the years, he equally developed several group performances such as “Fest” (2013), an evening about relations of desire and power in the arts world, or “Operville” (2015), a high pitched deconstruction of the apparatus of opera.

In this SPECIAL EDITION of the ATW TALKS, Ivo will present a lecture performance with texts from some of these and other works and then be available to answer your questions.

 


ATW TALKS
EDITION NO. 7 — SPECIAL EDITION
Monday, 2/5/2016, 8.00 PM 
ATW, Probebühne I, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

The ATW TALKS are a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place in a monthly interval since the end of 2015. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary theatre, dance and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective and for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS is moderated by a member of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures are generally conducted in English, on certain occasions though, they are held in German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

WWW.ATW-GIESSEN.DE

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 2.5.2016, PB I

 

Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 8

SAT 4/6/2016
4.00 PM
A 118
ATW TALKS
EDITION NO. 8
SANDRA UMATHUM AND BERNHARD SIEBERT
TALK ABOUT
THE DISCRETE CHARM OF URGENCY

 


Since artistic projects of the so-called Freie Szene are fundamentally dependent on public subsidies, writing grant applications is a task that has to be successfully completed by many artists. But what is a “good” concept? What is a promising application? And more generally, how do juries’ decisions take influence on the aesthetics in the performing arts or the programming of theatre institutions? 

In EDITION NO. 8 of the ATW TALKS, member of staff Bernhard Siebert will discuss the issues of conceptual work, application prose and the decision-making processes of juries in a conversation with theatre scholar Sandra Umathum. Based on her work as a professor at Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch and jury member in the Berlin Senate (Senate Chancellery for Cultural Affairs) and the National Performance Network (NPN), Sandra will share her knowledge and experience in the field.

In the talk, there will also be room for an open discussion about specific aspects of the politics of public subsidies such as the obstacles of sustainability, the urgency to relate to socio-political questions or recent developments regarding the relation between German Stadttheater and Freie Szene.

 


ATW TALKS
EDITION NO. 8
Saturday, 4/6/2016, 4.00 PM
ATW, Room A118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

EDITION NO. 8 of the ATW TALKS takes place in the frame of THEATERMASCHINE, the annual festival of the ATW students. For more information about THEATERMASCHINE, please visit the ATW homepage or the festival's facebook page.

The ATW TALKS are a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place in a monthly interval since the end of 2015. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary theatre, dance and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective and for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS is moderated by a member of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures are generally conducted in English, on certain occasions though, they are held in German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

WWW.ATW-GIESSEN.DE

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 4.6.2016, A 118

 

 

Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 9

WED 20/7/2016
6.00 PM
A 118
ATW TALKS
EDITION NO. 9
KRIS VERDONCK AND BOJANA KUNST
TALK ABOUT ARTIFICIALITY AND TECHNOLOGY IN
CONTEMPORARY PERFORMANCE

 


Kris Verdonck, currently a guest professor at the ATW, is an internationally acclaimed Belgian director, choreographer and visual artist, working mostly between theatre and visual art. He is the author of numerous performances and installations in which he combines his theatrical interest with the visual exploration of the theatrical body, space and time. 

Machines, doubles, ghosts, puppets, marionettes have been an essential part of theatre for a long time, however they are also acquiring new meanings in the world of rapid technological and scientific development. The human figure on stage cannot be understood without the technological aspect which is deeply transforming the experience of humanness and changing the exploration of the dehumanized figure.

In their talk, Kris and Bojana Kunst, Professor at the ATW, will focus especially on the artificial and technological aspects in Kris' later works which open up various dimensions of the relationship between theatre and nonhuman, performer and object. In his dance installations, performances, puppet shows and public space installations, Kris is often addressing the role of performing objects in the contemporary age and approaching the performance as the field of technologically transformed perception and imagination of what it means to be human.

 


ATW TALKS
EDITION NO. 9
Wednesday, 20/7/2016, 6.00 PM
ATW, Room A118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

The ATW TALKS are a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place in a monthly interval since the end of 2015. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary theatre, dance and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity
for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective and for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS is moderated by a member of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and
academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures are generally conducted in English, on certain occasions though, they are held in German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft


Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 20.7.2016, A 118
Inhaltspezifische Aktionen

balancing on the edge as if holding its breath

Für den von Natur aus zur Bodenständigkeit neigenden Menschen verbleibt jeder Zustand des Schwebens zunächst einmal ein offenes Wagnis. Denn aus physikalischer Perspektive zeichnet sich ein Zustand des Schwebens gerade durch die Nihilierung jeglicher Kräfteverhältnisse (und damit zugleich durch den Verlust jeglicher Bodenständigkeit) aus. Obwohl eine solche Abwesenheit von bindenden Kräften im ersten Moment zweifellos ein hohes Maß an Freiheit verspricht, scheint der Mensch letztlich dennoch nur unzureichend für diesen Zustand gerüstet (Dialektik der Aufklärung). Denn wie sich fortbewegen, orientieren, fixieren, annähern, die fragile Balance halten, wenn einen stets grundlegende Bodenlosigkeit (oder ähnlich fatal: ein unendliches Entgleiten) umschwingt? Zuvorderst würde es wohl neue Sensoria, Instrumente und Strategien verlangen, um dieser Bodenlosigkeit zu begegnen. Doch wie hartnäckig bodengläubig der menschliche Körper selbst nach Jahrtausenden des Fortschritts bleibt, mag sich nicht zuletzt darin zeigen, dass im (physikalischen) Kern auch heute noch jeder Schritt kaum mehr als ein abgefangenes Fallen ist.

Aus: Studie zum Schweben, von Stefan Vicedom

 

Ausstellung
von Tanja Kodlin Performance mit: Friederike Haug, Lea König, Julia Turbahn 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.5.2016, Simultanhalle, Köln
Inhaltspezifische Aktionen

2015

Inhaltspezifische Aktionen

»Geschichte wie ich einmal versucht habe

Jakob zum Kommunisten zu machen und dann merken musste, dass mein eigenes Bild von Kommunismus und Revolution sehr verworren und eher emotional ist und vor allem aus der Negation alles Bestehenden hervor geht,

die ich mir nicht verkneifen kann wenn ich die Welt sehe, womit ich wieder einen Anschlusspunkt zu Jakob fand, da wir den Hass teilen«

 

Ideologiekritik von Bürgerkindern für Bürgerkinder. Ein Versuch den Geschichten zu entkommen, die uns von klein auf erzählt wurden: Von Bobo dem Siebenschläfer,von den Gebrüdern Grimm, von Janosch, von How I Met Your Mother, von Deutschland.

 

Hörspiel
von Operation schwarz-roter August Sprecher_innen: Johanna Maria Herschel, Jan Gehmlich, Katharina Sendfeld 

 

Bisherige Aufführungen

  • 3.6.2015, hr2 kultur

 

Inhaltspezifische Aktionen

"Zärtlicher als das Leben" - Filme auf der Bühne - Teil 2

„Filme sind zärtlicher als das Leben“, sagt Francois Truffaut. Und weil uns diese Einschätzung so gut gefallen hat, haben wir unser neuestes Projekt genau so betitelt:
„Zärtlicher als das Leben“
In Filmen finden wir viele unserer innersten und geheimsten Sehnsüchte, Filme verwandeln Ohnmacht in Macht, sie überwinden den Tod, sie rächen jedwedes Unrecht, sie negieren historische Tatsachen, sie schauen in tiefste Abgründe, sie setzen zu Höhenflügen an, sie sind, wie gesagt, zärtlicher als das Leben.
„Zärtlicher als das Leben” greift unsere Faszination für den Film auf. Wir haben uns neun Filme ausgesucht, mit denen wir uns beschäftigt haben und die Ergebnisse dieser Beschäftigung könnt ihr nun bei uns auf der Bühne im Theater im G-Werk erleben.

Insgesamt gibt es drei Premieren:

Eine im Oktober mit den Filmbearbeitungen 1 - 3, 
eine im November mit den Filmen 4 – 6 
und eine im Dezember mit den Filmen 7 – 9.
Jeder Abend wird dreimal gespielt.

 

Teil 2 jeweils am: 6./7./14. November um 20 Uhr:

“Die Haut in der ich wohne” (Pedro Almodóvar)
Inszenierung: Laurenz Raschke und Sarah Timm

“Romeo und Julia” (Baz Luhrmann)
Inszenierung: Una Husebrink (Laura Eggert, Nils Weißhaupt)

“Ariel” (Aki Kaurismäki)
Inszenierung: Rolf Michenfelder und Nisse Kreysing

 

Performance
von Gesa Bering (ATW), Laura Eggert (ATW), Katrin Hylla (ATW), Anna Krauß (ATW), Nisse Kreysing, Magdalena Köhler, Rolf Michenfelder, Laurenz Raschke, Kathi Sendfeld (ATW), Sarah Timm, Nils-Michael Weishaupt (ATW) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.11.2015, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 7.11.2015, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 14.11.2015, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg

Inhaltspezifische Aktionen

"Zärtlicher als das Leben" - Filme auf der Bühne - Teil 3

Wir freuen uns, die dritte und letzte Premiere von "Zärtlicher als das Leben - Filme auf der Bühne" ankündigen zu dürfen. Für die Reihe "Zärtlicher als das Leben" haben wir uns mit vielen verschiedenen Filmen beschäftigt. Wir haben nacherzählt, Szenen ausgewählt und bestimmte filmische Aspekte erforscht. Nun präsentieren wir die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung auf unserer Theaterbühne. 

Diesmal zeigen wir die 30-minütigen Bühnenadaptionen von:

Mr. Nobody (Anna Krauß und Sarah Timm)
Twin Peaks (Katrin Hylla, Laurenz Raschke, Kajetan Skurski)
Der Florentiner Hut (Rolf Michenfelder, Steffi Tauber)

In der Pause gibt es Popcorn, es wird schön!
Wir freuen uns auf euren Besuch! 
(für Studierende der ATW/CUP gibt es Kollegenpreise)

 

 

Performance
von german stage service und Gästen (Katrin Hylla (ehemals ATW), Magdalena Köhler, Anna Krauß (ATW), Rolf Michenfelder, Kajetan Skurski (ATW), Laurenz Raschke, Steffi Tauber, Sarah Timm, Siggi Ulm) 


Bisherige Aufführungen

  • 3.12.2015, Premiere , Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 4.12.2015, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 5.12.2015, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
Inhaltspezifische Aktionen

100% Pathos

100% Pathos ist das Ziel.

Zur Verfügung stehen
Ketchup,
Nebel,
Wind,
Van der Leyen,
Zwiebeln

usw... 

 

(Gießener StudentInnen zu Gast bei der Late Night Surprise des Staatstheater's Darmstadt)

 

 

Performance
von Levi Raphael, Leander Ripchinsky, Emmilou Rößling und Niels Wehr 


Bisherige Aufführungen

  • 25.4.2015, Staatstheater Darmstadt
Inhaltspezifische Aktionen

1984

nach dem Roman von George Orwell in einer neuen Bühnenfassung von Robert Icke und Duncan Macmillan

„Big Brother is watching you.” Im Staat Ozeanien sichert die allgegenwärtige Überwachung der Gedankenpolizei die Herrschaft der Parteielite und des „Großen Bruders”. Die Mitbestimmung des Volkes ist abgeschafft, Informationen über das Zeit- und Weltgeschehen werden zugeteilt. Winston Smith widersetzt sich heimlich der Partei und führt Tagebuch über seine verbotenen Gedanken und Gefühle. Als er Julia kennenlernt und sich die beiden entscheiden, gegen das System zu rebellieren, sind sie bereits in die Schusslinie der Partei geraten.
Spätestens seit Edward Snowden wissen wir, dass sich durch das Internet ganz neue Möglichkeiten staatlicher Kontrolle eröffnet haben. Und so betrachten Duncan Macmillan und Robert Icke den meistgelesenen Science-Fiction-Roman der Weltliteratur aus einer neuerlichen Zukunft, dem Jahr 2050, und fragen, wie sehr man Fakten trauen darf und welchem Wechselspiel Wahrheit und Propaganda unterliegen.

Inszenierung: Thomas Oliver Niehaus
Bühne: Lukas Noll
Kostüme: Veronika Stemberger
Video: Jost von Harleßem (ATW)
Sound: Rupert Jaud (ATW)
Dramaturgie: Cornelia von Schwerin

Winston: Lukas Goldbach
O'Brien: Roman Kurtz
Charrington: Burkhard Wolf
Syme: Milan Pešl
Parsons: Rainer Hustedt
Mrs. Parsons: Beatrice Boca
Julia: Mirjam Sommer
Diverse: Roman Kurtz / Milan Pešl / Rainer Hustedt / Beatrice Boca / Mirjam Sommer


eine Produktion des Stadttheaters Gießen
www.stadttheater-gießen.de

Inszenierung
von Thomas Oliver Niehaus | Bühne: Lukas Noll | Kostüme: Veronika Stemberger | Video: Jost von Harleßem (ATW) | Sound: Rupert Jaud (ATW) | Dramaturgie: Cornelia von Schwerin 


Bisherige Aufführungen

  • 14.11.2015, Premiere , Stadttheater Gießen | Großes Haus
  • 27.11.2015, Stadttheater Gießen | Großes Haus
  • 4.12.2015, Stadttheater Gießen | Großes Haus
  • 11.12.2015, Stadttheater Gießen | Großes Haus
  • 30.12.2015, Stadttheater Gießen | Großes Haus
  • 24.1.2016, Stadttheater Gießen | Großes Haus
  • 13.3.2016, Stadttheater Gießen | Großes Haus
  • 13.4.2016, Stadttheater Gießen | Großes Haus
  • 23.7.2016, Premiere , Gulouxi Theatre Beijing
Inhaltspezifische Aktionen

21 dancers for the 21st century

Tänzer und Choreografen arbeiten in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen. Sie treten mit unzähligen Kollegen in einen direkten oder indirekten Austausch, hinterlassen Spuren und beeinflussen sich gegenseitig. Durch seine Arbeit hat der Frankfurter Choreograf Norbert Pape Beziehungen in ganz Europa geknüpft und für sein Solo 21 dancers for the 21st centrury 20 Kollegen ins Studio eingeladen, die für ihn besonders wichtig sind. In choreografischen Zwiegesprächen entwickelte er mit ihnen sukzessiv sein Stück. Dabei war er stets einer Frage auf der Spur: Was macht eine Gruppe aus, ist sie von Körpern und ihrem Zusammentreffen in einem bestimmten Raum abhängig?


Performance
von Norbert Pape 


Bisherige Aufführungen

  • 26.6.2015, Mousonturm, Frankfurt am Main.
  • 27.6.2015, Mousonturm, Frankfurt am Main.


Inhaltspezifische Aktionen

80 Minuten Freiheit

80 Minuten Freiheit

Ein Parcours durch Wiesbaden zur Woche der Freiheit 2015

Koproduktion des Staatstheaters Wiesbaden und der Stadt Wiesbaden

Im Namen der Freiheit fiel 1989 die Mauer. Doch im Namen welcher Freiheit? War es jene, für die 1945 Amerikaner in Wiesbaden einmarschierten? Oder Künstlerinnen Klaviere zertrümmerten? Nach 25 Jahren deutscher Einheit hat sie dank inflationärer Verwendung in Parteiprogrammen und Werbung an Kraft eingebüßt. Ein gutes Zeichen? Sind wir am freisten Moment unserer Geschichte angekommen? Oder laufen wir etwa Gefahr unsere Freiheit zu verspielen? 
„80 Minuten Freiheit“ lädt die Teilnehmer auf einen ungewöhnlichen Gang durch die Stadt, geleitet und begleitet von Stimmen im Ohr, begegnen wir Wiesbadener Bürgerinnen: Warnern wie Lebefrauen, Experten wie Kämpferinnen, jeder mit einem persönlichen Bezug zu dem übergroßen Begriff „Freiheit“. An ungeahnten Orten konfrontieren wir Geschichte, Gegenwart und Zukunft – und uns selbst. Wie frei sind wir wirklich? Für welche Freiheit lohnt es sich zu kämpfen? Und was passiert nach 80 Minuten? 

http://www.staatstheater-wiesbaden.de/schauspiel/premieren/80-minuten-freiheit/1451/










Performance
von Meret Kiderlen(Regie), Rupert Jaud (Sounddesign), Sascha Kölzow (Dramaturgie), Larissa Bischoff (Regieasstenz und Regiemitarbeit), Ekaterina Kel (Recherchemitarbeit), Daniel Lindner (Hospitanz) 


Bisherige Aufführungen

  • 1.10.2015, Premiere , Staatstheater Wiesbaden
  • 2.10.2015, Staatstheater Wiesbaden
  • 3.10.2015, Staatstheater Wiesbaden
  • 4.10.2015, Staatstheater Wiesbaden
  • 8.10.2015, Staatstheater Wiesbaden
  • 9.10.2015, Staatstheater Wiesbaden
  • 10.10.2015, Staatstheater Wiesbaden
  • 11.10.2015, Staatstheater Wiesbaden


Inhaltspezifische Aktionen

21 dancers for the 21st century

Tänzer und Choreografen arbeiten in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen. Sie treten mit unzähligen Kollegen in einen direkten oder indirekten Austausch, hinterlassen Spuren und beeinflussen sich gegenseitig. Durch seine Arbeit hat der Frankfurter Choreograf Norbert Pape Beziehungen in ganz Europa geknüpft und 20 KollegInnen, die ihm besonders wichtig sind, eingeladen mit ihm an 21 dancers for the 21st century zu arbeiten. In choreografischen Zwiegesprächen entwickelte er mit ihnen sukzessiv das Stück. Dabei war er stets einer Frage auf der Spur: Was vollzieht sich, wenn man einfach für jemanden tanzt?

Gefördert durch die Stadt Frankfurt am Main, Hessische Theaterakademie und Künstlerhaus Mousonturm

 

Tanzprojekt
von Norbert Pape and many others 


Bisherige Aufführungen

  • 23.6.2015, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm
  • 26.6.2015, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm
  • 26.6.2015, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm
  • 27.6.2015, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm
  • 27.6.2015, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm


Inhaltspezifische Aktionen

about the beautiful new world

(关于美好新世界)

ein Rechercheprojekt

Studierende, Anfang zwanzig, befragen ihre Großeltern und Verwandte nach Plänen und Träumen, aus jungen Jahren, als sie Anfang zwanzig waren, vor 50 Jahren etwa. Was für Wünsche hatten sie, als sie genauso alt waren wie die Studenten heute? Was war ihre Sicht auf China, auf die Welt? Welche Hoffnungen hatten sie? Welche Pläne machten sie für ihre persönliche Zukunft? Was ist aus diesen Plänen geworden?
Das Prinzip der oral history ist die Grundlage dieses dieses dokumentarischen Theaterprojekts. Geschichte wird nur durch das gesprochene Wort und durch authentische Personen überliefert, Objektivität gibt es nicht. Auf der Bühne werden junge Menschen stehen, die sowohl die Sichtweisen ihrer Großeltern, als auch die Erfahrung beschreiben, diese ältere Generation über vergangene und gegenwärtige, aber immer sehr persönliche Lebensentwürfe zu befragen.
Wonach strebten die Menschen vor 50 Jahren? Welche Ziele haben sie erreicht? Welche Träume haben sie heute? Im Vergleich, welche Ziele haben Studenten von heute? Welche Ziele und Träume haben die beiden Generationen gemeinsam? Wie hat das Interview die Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln beeinflusst
Anhand der individuellen Träume von damals und heute versucht das Theaterprojekt eine Einsicht in die Entwicklungen der chinesischen Gesellschaft zu geben.

mit: ChenJunjie, HuangXiaoYu, HuangYiping, LiuZhongYuan, LiuXuelin, LongXiaoXian, QiuZhen
Regie: Matthias Jochmann
Dramaturgie: Prof. LiYinan
Assistenz: WangAnnie, HuangYiping

ermöglicht durch das Goethe Institut China in Beijing.
Aufführungen im Rahmen des Nanluoguxiang Festival for Performing Arts.


Projekt
von Matthias Jochmann 


Bisherige Aufführungen

  • 26.6.2015, Premiere , Gulouxi Theater Beijing (Nanluoguxiang Festival)
  • 27.6.2015, Gulouxi Theater Beijing (Nanluoguxiang Festival)
  • 28.6.2015, Gulouxi Theater Beijing (Nanluoguxiang Festival)


Inhaltspezifische Aktionen

Abramović, Cher und ich

Marina Abramović und Cher sind die Queen of Performance Art und die Goddess of Pop. Beide sind 1946 geboren. Beide haben ihre Karriere an der Seite ihres Partners begonnen, um im Anschluss solo erfolgreicher zu werden. Beide zelebrieren die selbstreferentiellen Ansätze in ihrem jeweiligen Werk vor dem Bewusstsein der großen eigenen Leistung. Beide sind Ikonen in ihrer jeweiligen Disziplin. Beide Biografen erzählen eine von Kämpfen und Rückschlägen gefüllte Emanzipationsgeschichte. Beide bilden ihre jeweils eigene Kategorie. Doch wo ist da die trennende und vielleicht auch verbindende Linie zu ziehen?


Performance
von Thomas Bartling, Ruby Behrmann, Lisa Marie Radtke, Katharina Sendfeld, Friederike Schmidt-Colinet, Dominik Hallerbach; 


Bisherige Aufführungen

  • 18.11.2015, Abschlussprojekt , taT-Studiobühne, Gießen
  • 19.11.2015, Abschlussprojekt , taT-Studiobühne, Gießen
  • 26.2.2016, Zeitraumexit, Mannheim
  • 16.4.2016, Wilsonstraße on tour, Frankfurt LAB


Inhaltspezifische Aktionen

äh as in äther

Im Rahmen des State of the Art Festival 7

~

You are now ready for your daily relaxation. Find a space where you feel at ease. Begin by making yourself perfectly comfortable - sitting on your favourite chair or lying on your back. Make sure you have enough space for your body and mind to move freely. Enough space for the voice to resonate within and around you. It is the voice of many and yet belongs to no one. It becomes of this world by allowing you to become it. If you listen carefully enough, you may now hear a conversation between them. They are washed ashore on an island, stranded in a state of a very relaxed mind.


Performance
von Caroline Creutzburg, Maximilian Brands, Clara Reiner und Christopher Weickenmeier 


Bisherige Aufführungen

  • 17.10.2015, Burgtheater, Hildesheim


Inhaltspezifische Aktionen

Alice

Monologfassung nach Lewis Carroll

 

Stell Dir vor, Du hast gerade mit einem weißen Hasen gesprochen, der Handschuhe anhatte und eine große Uhr am Handgelenk. Dann ist er davongelaufen, blitzschnell, im Zickzack, mit angelegten Ohren.

 

mit: Victoria Schmidt

Text und Regie: Matthias Jochmann

 

Inszenierung
von Matthias Jochmann 


Bisherige Aufführungen

  • 2.5.2015, Premiere , Theater Marburg, Black Box
  • 5.5.2015, Theater Marburg, Black Box
  • 7.5.2015, Theater Marburg, Black Box

Inhaltspezifische Aktionen

Angesichts des geöffneten Mundes (AT)

Der Vorhang geht auf. Es ist dunkel, langsam werden Stimmen hörbar. Sie rufen Namen in den nur allmählich heller werdenden Raum. In der Bühnenmitte erhebt sich schließlich ein Kasten aus bemaltem Sperrholz. Ansonsten ist die Bühne leer. Viele Minuten lang geschieht nichts.
Plötzlich dreht sich der Kasten und gibt sein Inneres preis. Weitere Minuten vergehen. Der Vorhang schließt sich wieder.
Angesichts des geöffneten Mundes will das Unzeitgemäße wagen und postuliert: Es ist die Zeit gekommen, das Auditiv auf die Bühne zu stellen! Die Souffleuse, sonst unter der Bühne, wird auftreten! Werden wir sie erhören? Begeben wir uns auf die Suche nach der Venus und
zwingen sie aus ihrer Muschel auf die Bühne.


Performance
von Antonia Beeskow, Alisa M. Hecke 


Bisherige Aufführungen

  • 12.2.2015, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Flur PB I


Inhaltspezifische Aktionen

ARBEIT AM KLANG

Präsentation der Hörstücke, Kompositionen, Soundscapes und Installationen von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft, entstanden im Rahmen des szenischen Projekts WS15/15 (Prof. Heiner Goebbels)

Donnerstag 12. Februar, ab 18.00 auf den beiden Probebühnen des Instituts und in Raum 118

Näheres zeitnah siehe www.atw-gießen.de


Projekt
von Teilnehmern des szenischen Projekts "Arbeit am Klang" unter der Leitung von Prof. Heiner Goebbels 


Bisherige Aufführungen

  • 12.2.2015, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 1

ATW TALKS
EDITION NO. 1
MARCUS DROSS
AND GEORG DÖCKER
TALK ABOUT
THE LANGUAGE OF
DRAMATURGY
WED 18/11/2015
6.00 PM
A 118


For the first edition of the ATW TALKS, we are excited to welcome Marcus Droß, who has been working as a dramaturge for Mousonturm in Frankfurt since 2012. Marcus is no unknown at the ATW: he completed his studies at the institute in the early 90s and since his engagement in Frankfurt, he has been closely affiliated with the current staff and students, for whom he has become a trusted partner. As such, he regularly attends rehearsals and when possible, allows students to produce and present their work at Mousonturm. Reason enough to invite Marcus and to talk to him about his practice and his concept of dramaturgy. 

The focus of the talk, moderated by Georg Döcker, research assistant at the ATW, will concern the discursive quality of dramaturgy. What kind of language characterises dramaturgical work, what kind of dramaturgical speech is found in rehearsals or in presenting the work to a public? How are the utterances of the dramaturge different to those of the director, the choreographer or the academic? Through a reflection on these questions about the language of dramaturgy, we might be able to indirectly sketch an answer to the larger question of „What is dramaturgy?“ 

*** 

ATW TALKS EDITION NO. 1 
Wednesday, 18/11/2015, 6.00 PM
ATW, Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen 

Following EDITION NO. 1 of the ATW TALKS: 
ABRAMOVIĆ, CHER UND ICH, a final project by MA-student Thomas Bartling,
taking place at 8.00 PM at taT-Studiobühne of Stadttheater Gießen. 
(Tickets available at Stadttheater Gießen) 

*** 

The ATW TALKS is a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place since the end of 2015 in irregular intervals, though at least twice a semester. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French. 

Concept and organisation: Georg Döcker 
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft


Zur ersten Ausgabe der ATW TALKS begrüßen wir Marcus Droß, der seit 2012 als Dramaturg am Frankfurter Mousonturm tätig ist. Droß ist kein Unbekannter an der ATW: Anfang der 90er hat er hier sein Studium absolviert und seit seinem Engagement in Frankfurt ist er wieder eng mit dem Institut und seinen aktuellen Akteuren verbunden. In kurzer Zeit ist er den Studierenden zu einem geschätzten Partner geworden, der ihre Proben mit findigen Beobachtungen begleitet und einigen von ihnen die Möglichkeit eröffnet, ihre Performances am Turm zu produzieren und aufzuführen. Grund genug, Droß einzuladen, um mit ihm über seine Praxis und seinen Begriff von Dramaturgie zu sprechen.

Im Zentrum des Gesprächs mit Georg Döcker, wissenschaftlichem Mitarbeiter der ATW, soll die diskursive Verfasstheit von Dramaturgie stehen. Welches Sprechen zeichnet die dramaturgische Arbeit aus, welche Rede ist ihr in Proben und in der Öffentlichkeit eigen? Wie etwa unterscheiden sich die Aussagen eines Dramaturgen von denen eines Regisseurs oder Choreographen, und wie von denen eines Wissenschaftlers? Über diese Fragen zur Sprache der Dramaturgie lässt sich möglicherweise eine indirekte Antwort auf die größere Frage „Was ist Dramaturgie?“ erarbeiten.

***

ATW TALKS
EDITION NO. 1
Mittwoch 18.11.2015, 18.00 Uhr
ATW, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil II, Haus A, D-35394 Gießen

Im Anschluss um 20.00 Uhr auf der taT-Studiobühne des Stadttheater Gießen:
ABRAMOVIC, CHER UND ICH, MA-ATW-Abschlussprojekt von Thomas Bartling
(Karten-Reservierung direkt über das Stadttheater Gießen)

***

Die ATW TALKS sind eine Gesprächs- und Vortragsreihe der ATW, des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie finden seit Ende 2015 in unregelmäßigem Abstand, jedoch mindestens zwei Mal pro Semester statt und wollen ein Forum für die Diskussion von Tanz, Theater und Performance der Gegenwart bilden, das sowohl dem wissenschaftlichen und künstlerischen Diskurs der ATW und der Stadt wie auch der hessischen Theaterlandschaft zugutekommt. Was als ein Ass der ATW gilt, soll auch die Gespräche und Vorträge bereichern: abseits der großen Öffentlichkeit und ihrem Zwang zur Selbstrepräsentation bietet das Gießener Umfeld Gelegenheit für den offenen Austausch mit kritischer Perspektive, für intensive, auch ausufernde Debatten. Jede Ausgabe der ATW TALKS wird von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der ATW moderiert, der oder die eine Künstlerin, einen Künstler oder eine Wissenschaftlerin, einen Wissenschaftler aus dem Feld der darstellenden Künste und ihrer Nachbardisziplinen willkommen heißt. Je nach Gast, Zuhörerinnen und Zuhörern werden die einzelnen Ausgaben auf Deutsch, Englisch oder Französisch abgehalten.

Idee und Leitung: Georg Döcker
Moderation: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ATW

WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 


Bisherige Termine

  • 18.11.2015, ATW TALKS , A 118
Inhaltspezifische Aktionen

ATW TALKS EDITION NO. 2

ATW TALKS
EDITION NO. 2
ROBIN ARTHUR
AND
GERALD SIEGMUND
TALK ABOUT
PERFORMING
PERFORMANCE
WED 9/12/2015
6.00 PM
A 118

Robin Arthur is a founding member of the British performance and theatre collective Forced Entertainment. Since 1984, the group of six artists led by artistic director Tim Etchells developed its very own aesthetics of theatre which continually evolves from project to project until today.

In the context of his guest professorship at the ATW, Robin will talk about his work and experience as a performer of Forced Entertainment. In a conversation with Gerald Siegmund, professor of theatre studies at the ATW, he will discuss questions concerning the modes of production, the collaboration and the distribution of roles and functions within the group as well as the institutional framework of the group's work. Issues such as the creation of stage texts and forms of narration or the mise en scene of texts will equally be addressed.

 

***

ATW TALKS
EDITION NO. 2
Wednesday, 9/12/2015, 6.00 PM
ATW, Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

Following EDITION NO. 2 of the ATW TALKS:
WAHRSCHEINLICH WEINEN a performance by ATW-alumna Maria Isabel Hagen, taking place at 8.30 PM at Probebühne I of the ATW.
(free entrance, no ticket reservation required)

***

The ATW TALKS is a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place since the end of 2015 in irregular intervals, though at least twice a semester. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

WWW.ATW-GIESSEN.DE


Vortrag
von ATW TALKS 


Bisherige Termine

  • 9.12.2015, A 118
Inhaltspezifische Aktionen

Birth of Jones

Ein Konzert von Kristin Gerwin
Im Anschluss DJ's (Weickenmeier/Jaunsubrena)


Konzert
von Kristin Gerwien 


Bisherige Aufführungen

  • 16.4.2015, Domizil, Gießen
Inhaltspezifische Aktionen

Cogo Ahoí_Epilog

„Ach, du bist schon wieder da. Und, wie wars?“ Eintauchen in ein Abenteuer, welches sich bei jedem Erzählvorgang neu definiert. Sich treiben lassen zwischen Bootsknoten, Klabautermännern, und Hafenbar. Zurückkehren. Nach sieben Monaten auf dem Boot Cogo und 3000 Flusskilometern zurückgelegter Strecke zwischen Frankfurt und dem Schwarzen Meer, ist die Kapitänin Julia Blawert nun wieder im Mousonturm um Antworten auf Fragen zu suchen, die wohl nie abschließend beantwortet werden können. Gemeinsam mit Jascha Riesselmann und sechs europäischen KünstlerInnen, die sie unterwegs getroffen hat, wirft sie einen Blick zurück auf die vergangene Reise.


Performance
von und mit: Julia Blawert, Jascha Riesselmann * Idee: Julia Blawert * Gäste: Ana Dimitrijevic, Marco Dimitrijevic, Victória Makra, Christian Minke, Maruska Polakova, Aleksandar Popovic * Bühnenbau: Till Korfhage 


Bisherige Aufführungen

  • 27.2.2015, Abschlussprojekt , Mousonturm /Frankfurt
  • 28.2.2015, Abschlussprojekt , Mousonturm /Frankfurt

Inhaltspezifische Aktionen

Cuberoom

im Rahmen von IPSAGON
https://soundcloud.com/at-ot/ipsagon-cuberoom-holzspur


Installation
von Konzept, Kostüm: Alisa M. Hecke; Performance, Ton: Antonia Beeskow 


Bisherige Aufführungen

  • 15.10.2015, Ballhaus Ost Berlin
  • 16.10.2015, Ballhaus Ost Berlin
  • 17.10.2015, Ballhaus Ost Berlin
  • 18.10.2015, Ballhaus Ost Berlin

Inhaltspezifische Aktionen

dark pool. high potentials

Dark Pool. High Potentials ist ein Duett das ausgehend von Überlegungen zur Methode der Gamification, welche Spielstrukturen in spielfremden Kontexten anwendet, entstanden ist. Spiel als ein sicherer Rahmen mit klaren Regeln, ein Freiraum, eine definierte (Miniatur-)Welt im Kontrast zur sich ständig in Veränderung befindlichen Realität ist der Ausgangspunkt der Performance. Ein Mit-, Gegen-, Für- und Nebeneinander von Choreographie, Bühnenbild, Musik und Licht kreiert Spannungsfelder, die sich im Laufe der Performance annähern, abstoßen und verformen als auch miteinander verschmelzen.

Gefördert wird dieses Projekt von der Hessischen Theaterakademie (HTA), dem Kulturamt der Stadt Gießen, Kulturamt Frankfurt am Main sowie dem Institut für Anwandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig Universität Gießen.
Geprobt wurde das Stück im Frankfurt LAB, Künstlerhaus Mousonturm, Z. Zentrum für Proben und Forschung Frankfurt sowie in den Räumen der ttp-WuK Wien.

Eintritt frei
Zählkarten-Reservierung: mail@ingegappmaier.at


Tanzprojekt
von Inge Gappmaier in Zusammenarbeit mit Sanna Lundström (Performance), Robert Läßig (Bühnenbild, Technik, Licht), Friederike Schmidt-Colinet (Bühnenbild, Plakat), Elischa Kaminer (Sounddesign) und Florence Ruckstuhl (Kostüm). Besonderen Dank an Narae Shin (Originalbesetzung, Premiere 2015). 


Bisherige Aufführungen

  • 3.11.2015, Abschlussprojekt , Probebühne 1
  • 5.11.2015, Abschlussprojekt , Probebühne 1
  • 7.10.2017, theaterHALLE 11, Pelzverkehr Tanzwochen Klagenfurt/Celovec
  • 17.10.2017, Abschlussprojekt , Frankfurt LAB, Halle 2
  • 18.10.2017, Abschlussprojekt , Frankfurt LAB, Halle 2

Inhaltspezifische Aktionen

2014

Inhaltspezifische Aktionen

[o]

Beitrag zum Szenischen Projekt "Botenberichte" (Leitung: Heiner Goebbels) im WS 2013/14.

 

Performance
von Tobias Bergmann und Jonas Werminghausen 

 

Bisherige Aufführungen

  • 14.2.2014, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft - Probebühne II
  • 2.11.2019, Center for Cultural Decontamination

 

Inhaltspezifische Aktionen

23 Fragen zur Tunesischen Revolution

To see everything is impossible
There arenʼt enough words
Itʼs this impossibility which brings us closer to the „real“.

23 Fragen zur Tunesischen Revolution ist kein Reisebericht.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution ist eine Performance.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution ist eine Sammlung.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Stimmen.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Bilder.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Erzählungen.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Meinungen.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Verweise.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Orte.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Erinnerungen.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Fragen.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Antworten von Saddem Ayed, Mahmoud Abdessalem, Med Jouba, Med Habib Machfar, Amira Assi, Lina Ben Mhenni, Triada Kovalenko, Alexander Bauer, Michael Bauer, Guy Debord...

23 Fragen zur Tunesischen Revolution begann mit einer Reise. 2010 flog ich das erste Mal nach Tunesien. 2011 fand die Revolution in Tunesien statt. Danach flog ich zwei weitere Male nach Tunesien um zu sehen was sich in dem Land seit der Revolution geändert hat. Ich wollte meine eigene Dokumentation, meine eigenen Geschichten und Bilder der Revolution finden - die ich durch persönliche Begegnungen auch fand. Als ich das Material später sichtete, fehlte jedoch etwas.

Ich realisierte, dass da ein blinder Fleck war, etwas das sich nicht so einfach nacherzählen lässt.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution ist eine Arbeit von Triada Kovalenko, Alexander Bauer und Michael Bauer über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten ein Ereignis auf die Bühne zu bringen. Dabei stellt die Arbeit die unvermittelte Sicht auf Geschichte in Frage, doch begnügt sich nicht damit eine Antwort zu geben. 23 Fragen zur Tunesischen Revolution stellt Vielstimmigkeiten, Widersprüche, Brüche und Ähnlichkeiten auf die Bühne und vergisst dabei nicht den spezifischen Blick darauf zu reflektieren.

Dieser spezifische Blick wird Gegenstand der theatralen Vermittlung. Durch dokumentarisches Material, das künstlerisch in Form von Lichtinstallationen, Objekten der bildenden Kunst, performativen Aktionen und überformter Sprache bearbeitet wurde, werden Fragen evident wie: "Ist es möglich alles zu sehen?, Gibt es genug Worte?, und schließlich: Bringen uns diese Unmöglichkeiten näher an das Reale?".

Triada Kovalenkos Abschlussinszenierung setzt sich kritisch mit dem Potential des Dokumentarischen auseinander und entwirft eine Vielzahl von Blickachsen durch ein Ereignis, das schon beinahe als abgehandelt gilt.

Weiter Informationen unter: www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/23-fragen-zur-tunesischen-revolution

 

Performance
von Konezpt und Performance: Triada Kovalenko und Alexander Bauer Bühnenbild: Michael Bauer Fotografische Mitarbeit und Dokumentation: Daniel Kovalenko 

 


Bisherige Aufführungen

  • 20.3.2014, Abschlussprojekt , Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main
  • 21.3.2014, Abschlussprojekt , Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main
Inhaltspezifische Aktionen

3 Tage HTA

Am 15. Februar 2014 findet im Frankfurt LAB ab 14.00 Uhr der diesjährige HTA-Tag statt und schon ab dem 13. Februar werden Projekte der Studiengänge Regie und ATW im LAB, in den Landungsbrücken Frankfurt und im Künstlerhaus Mousonturm zu sehen sein. Wir freuen uns auf Sie!

13. Februar

20 h: Spur und Wirklichkeit –Der letzte Fall des Kommissar Gregory
Regie Gabriel von Zadow,
nach Stanislaw Lem
Diplominszenierung HfMDK Regie
Frankfurt LAB

20 h: Die kleine Freiheit – vielleicht
von und mit Stephan Dorn und Falk Rößler
MA-Inszenierung Angewandte Theaterwissenschaft
Künstlerhaus Mousonturm
Tickets: www.mousonturm.de

14. Februar

20 h: Die kleine Freiheit – vielleicht
Künstlerhaus Mousonturm

20 h: Gier
Regie Isabella Roumiantsev,
von Sarah Kane
Studienprojekt HfMDK Regie
Landungsbrücken Frankfurt
Tickets: www.landungsbruecken.org

15. Februar

ab 14 h: Neue Stücke, Performances und Installationen aus den HTA-Studiengängen

Programm im Frankfurt LAB
14.00 Uhr: Begrüßung
14:10 Uhr: Choreographien von Marc Spalding, Jean-Hugues Assohoto und Marguerite Donlon (ZuKT)
14:50 Uhr: Maccia (Performance, ATW)
13:35 Uhr: Der Auftrag (Performance, MA Dramaturgie)
16:00 Uhr: String Theory (Performance, CuP)
17:00 Uhr: In ShORT (Performance, Bühnen- und Kostümbild)
17:30 Uhr: Schlusschor: (Non)Acting-Things (Performance, MA Dramaturgie)
18:00 Uhr: Acting Basics (Szenen, Schauspiel)
20:00 Uhr: Spur und Wirklichkeit - Der letzte Fall des Komissar Gregory (Inszenierung, Regie)
Durchgehend:
Die Stadt – Passanten (Installation, ATW), Bühnenbildmodelle der Bühnenbildstudierenden

Programm an den Landungsbrücken Frankfurt
18:30 Uhr: Gier von Sarah Kane (Regie)

Programm an der HfMDK Frankfurt
20:00 Uhr: ANGSTMENSCHENPAARE - Szenen von Jon Fosse (Inszenierung, Schauspiel)

Programm am Künstlerhaus Mousonturm
22:00 Uhr: Die kleine Freiheit – vielleicht (Performance, ATW)

 

Das Künstlerhaus Mousonturm bietet
anlässlich des HTA-Tags ein ermäßigtes
Kombiticket für den „Swamp Club“
von Philippe Quesne (15.2., 20h) und
„Die kleineFreiheit – vielleicht“(15.2.,22h) an.
www.mousonturm.de

 

HTA Tag
von Studierenden der Hessischen Theaterakademie 


Bisherige Aufführungen

  • 13.2.2014, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt LAB, Landungsbrücken Frankfurt
  • 14.2.2014, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt LAB, Landungsbrücken Frankfurt
  • 15.2.2014, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt LAB, Landungsbrücken Frankfurt
  • 5.12.2014, 0000
Inhaltspezifische Aktionen

A Speculative Glossary

Gast: Maska Research Group (Nika Arhar, Katja Čičigoj, Janez Janša, Martina Ruhsam and Jasmina Založnik, thanks to Pia Brezavšček)

Konzept: Rahel Kesselring

Our accelerated temporality generates diverse and multiplying strategies of dealing with the demands of our hastened time. It seems necessary to enrich our vocabulary with terms that will allow for some differentiation and enable us to talk more precisely about specific forms of time and ways of coping with its eternal brevity, as well as the dissipation of time and its manifold qualities. The lexical in(ter)ventions that we introduce in this glossary comprise a number of terms, such as in0wasting, zenacceleration, and pregnant boredom, which are meant to allow for some specification in our daily talks and chats about the diverse intangible temporal states in which our daily moves are not just imbedded. Time is not a container but is rather produced and engendered by our movements. The method of this glossary is a reversed one: similarly to drawing a map of a territory that no one has ever seen, we sketch definitions in order to discover what qualitative differences these neologisms (with their descriptions) introduce. The playfulness of this glossary is based on the idea that lexica are not static representations of words but tools for negotiating and intervening in the social field. We approach terminology as a poetic and at the same time productive moment of thought, as well as a speculative endeavour of lexical fiction.

www.diskursfestival.de

 

Projekt
von DISKURS'14 – on young performing arts 

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.11.2014, Glaspavillion der THM, Wiesenstraße, Gießen
Inhaltspezifische Aktionen

ACTUAL IDENTITIES

 

Gast: Heath Bunting

As activists and artists we are interested in identity in the context of nationalism, refugee rights and heteronormativity. With performance, pretention and queering we try to bend reality and shift perspectives but when our various identities are confronted with official institutions the fun stops. States and corporations construct our artificial persons (or avatars) and our power to change them is restricted.

With Heath Bunting (www.irational.org) we will talk about this construction and how we can interfere in it. He will share his knowledge of the networks of human beings, natural persons and artificial persons (or corporations) and where there are junctions we can manipulate.

Konzept: Operation schwarz-roter August

www.diskursfestival.de

 

Projekt
von DISKURS'14 – on young performing arts 

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.11.2014, Sitzungssaal im Rathaus, Berliner Platz 1, Gießen
Inhaltspezifische Aktionen

Anna Kpok und der letzte Zombie: Level II – Gegen die Bürokratie

Anna Kpok’s Zombiefreund wurde von verrückten Wissenschaftlern entführt. Um ihn Stück für Stück zu befreien muss sie deren dunkle Pläne durchkreuzen. Nachdem sie dem fiesen Gärtner in Level I bereits die Hand des Zombies abringen konnte, geht es nun weiter in die unheimliche Welt der Bürokratie mit ihren unverständlichen Abläufen und fremdartigen Bewohnern. Die labyrinthischen Flure des Bürogebäude, wirken anders als sonst: Leuchtstoffröhren flackern epileptisch, ein bedrohliches Brummen und Surren erfüllt die abgestandene Luft, verwirrte Schatten huschen durch die endlosen Flure, verlustig gegangene Stempel treiben die Migräne-geplagten Sachbearbeiter an den Rand des Wahnsinns und das merkwürdige Verhalten der Büropflanzen lässt sehr dunkle Ahnungen in Anna aufsteigen...was ist hier geschehen? Anna braucht all ihre Geschicklichkeit um aus diesem Amt gesund herauszukommen – Level II beginnt.

Die Performancegruppe Anna Kpok präsentiert den zweiten Teil des Live Jump & Run-Spiels „Anna Kpok und der letzte Zombie“. Level II besticht durch bessere Grafik, eine intuitivere Steuerung, ein weiterentwickeltes Gameplay und eine spannende Storyline. Gleichgeblieben ist die Immersion von Spiel und Realität. Die Zuschauer*innen werden zu Gamern und steuern den Avatar durch das bürokratische Labyrinth, sammeln Stempel, lösen Rätsel, und versuchen die Endgegnerin zu besiegen und so ein weiteres Körperteil des Zombies zu finden.

Wo: ehemaliges Gebäude der BKK, Bessemerstraße 30, Bochum
Wann: 20 & 22. / 23. Mai 2014 jeweils um 18.00 Uhr/ 19.30 Uhr/ 21.00 Uhr
Eintritt: 6€ / erm. 4€ 
+++Nur 5 Spieler pro Runde+++
+++Bitte reservieren unter zombie@annakpok.de+++
Dauer: ca. 60 Minuten

Eine Anna Kpok Produktion im Rahmen der FIDENA 2014. Gefördert vom NRW Landesbüro Freie Kultur, dem Kulturbüro der Stadt Bochum.

 

Performance
von Emese Bodolay, Gabor Bodolay, Elisabeth Dannenberg, Martin Degeling, Kathrin Ebmeier, Tobias Fritzsche, Paula Gendrisch, Anna-Lena Klapdor, Patricia Lenz, Kirsten Möller, Kristin Naujokat, Sebastian Radermacher, Steffen Schuhmann, Klaas Werner, Manuel Zauner 


Bisherige Aufführungen

  • 20.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str. 30, Bochum
  • 20.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str. 30, Bochum
  • 20.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str. 30, Bochum
  • 22.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str.30 , Bochum
  • 22.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str. 30, Bochum
  • 22.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str. 30, Bochum
  • 23.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str. 30, Bochum
  • 23.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str. 30, Bochum
  • 23.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str. 30, Bochum

 

Inhaltspezifische Aktionen

Art for Everybody

KimKrü packen ihre Koffer und geben sich auf die Suche nach Arbeit. In ihrer Side-action-Reihe 'Art for everybody' verlassen sie bewusst den Raum des theatralen Normalen und performen mal auf Musikfestivals, mal im Klassenraum oder ab und zu auf einem fancy Kunstfestival. Ihr Publikum besteht aus Kindern, Hipstern und Once upon a time Hipstern, die nicht das normale Performancekunst-Publikum sind. Mal geben sie sich als John Lemon und Yono Oko, bieten künstlerischen Rat und Schlag für Liebeskummer oder Herzrasen und geben Unterricht in Hula Grundschritte oder Tips, wie man es auf gar keinen Fall in eine Schauspielschule schafft. Als Tausch bietet der Zuschauer ihnen was im gleichen künstlerischen Wert an. 

Alle ihre Versuche werden dokumentiert und dienen als eigenes Material und Nährboden ihrer gemeinsamen Show: 'Make art, not love'.

 

Performance
von Hyunsin Kim Philipp Krüger David Rittershaus 


Bisherige Aufführungen

  • 29.8.2014, World DJ Festival, Yangpyeong, Korea
  • 30.8.2014, World DJ Festival, Yangpyeong, Korea
  • 4.9.2014, Yeosu International Art Festival, Chonnam Art Center, Yeosu, Korea

 

Inhaltspezifische Aktionen

At the still point of the turning world

"Das Haus ist ein Verband von Bildern, die dem Menschen eine Stabilität beweisen oder vortäsuchen" 
(Henry Bachelard, Poetik des Raumes)

Ein Gang durch das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Performance
von Friederike Schmidt-Colinet 


Bisherige Aufführungen

  • 18.7.2014, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Inhaltspezifische Aktionen

auctio vacui

Ein verschlossener Auktionskatalog, ein Hammer, Versteigerungsexponate und personalisierte Datenquellen. In der installativen Performance „auctio vacui“ dienen scheinbar ungefährliche und nackte Likes zur Aufwertung unseres Selbst und werden gleichzeitig zum wertvollen Wiedervermarktungsprodukt. Jeder kann durch sein Zutun ausgestellt und aufgewertet werden. 
Mehr an Information führt erwiesenermaßen nicht notwendig zu besseren Entscheidungen. Was sind unsere Kriterien, nach welcher wir auswählen, was uns gefällt und welche Methoden wenden wir an, um uns zu präsentieren? Reichen dafür Eckdaten des Lebenslaufes? Haben wir es somit wirklich mit einer umfassenden Person zu tun, die die post privacy fordert oder bleibt die Leere? 

Teilnehmerzahl mit Vor- und Nachnamen unter (begrenzt auf max. 8 Personen):
auctio.vacui@gmx.net

 

Zuschauerzahl: max 40

https://ackerfestivalberlin2014.wordpress.com

 

Installation
von Jana Blöchle (ATW) und Dominik Fornezzi (ZHdK) 


Bisherige Aufführungen

  • 20.9.2014, Premiere , AckerStadtPalastBerlin

 

Inhaltspezifische Aktionen

B Open

B Open ist eine Live Radio Show, die Bühne wird zum Sendeapparat. Wenn zur Hand, bringen Sie Ihr radiofähiges Handy, ihren Taschenempfänger und Ihre Kopfhörer mit, oder leihen Sie sich ein Gerät bei uns. Bitte seien sie leise, sechs RadiovisionistInnen loten die Gleichzeitigkeit von Hörfunk und Theater aus. Sie betreiben epischen Journalismus als Technik zur Überwindung von Distanz und berichten von der Welt. 
Unter anderem haben sie herausgefunden, dass der Wostoksee seit über 10 Millionen Jahren unter einer drei Kilometer dicken Eisschicht liegt. Ein großes fremdes Unbekanntes. Jetzt wurde ein Loch gebohrt, die Untersuchung beginnt. Wie können sie sich dem verborgenen Chaos nähern, ohne in es einzugreifen? Wie können sie, die oben am Bohrloch sitzen, die Information verbreiten, ohne sie zu verfälschen? Kann man offen für neue Erkenntnisse aus der Tiefe sein, wenn sie eigentlich zu komplex für die Wahrnehmung sind, sich aber gerade deshalb aufdrängen? 
Das Radiostudio bildet eine Kapsel der ausschweifenden Neugier, der Äther den Versammlungsort der gebündelten Aufmerksamkeit. Die RadiovisionistInnen machen ihre Stimmen zur Bühne der subjektiven Mitteilung und die eigene Perspektive zur Voraussetzung sich zu öffnen und in Bezug zu setzen. 
Wer es nicht ins Theater schafft, kann die Sprengung des 3m³ großen Gelantineblocks auch live am Empfänger zuhause mitverfolgen.

 

Projekt
von von und mit: Caroline Creutzburg Franziska Dick Rupert Jaud Sophie Reble Bettina Rychener Maxi Zahn Unterstützung Produktion: Maria Isabel Hagen, Florian Seel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 24.10.2014, Sophiensaele Berlin / Radio multicult.fm - www.multicult.fm
  • 25.10.2014, Sophiensaele Berlin / Radio multicult.fm - www.multicult.fm
  • 11.11.2014, Brut Wien / Radio Orange - FM 94,0 - www.o94.at
  • 12.11.2014, Brut Wien / Radio Orange - FM 94,0 - www.o94.at
  • 14.12.2014, Gessnerallee Zürich / Radio Lora - FM 97,5 - www.lora.ch
  • 15.12.2014, Gessnerallee Zürich / Radio Lora - FM 97,5 - www.lora.ch
  • 9.1.2015, Mousonturm Frankfurt / Radio X - FM 91,8 - www.radiox.de
  • 10.1.2015, Mousonturm Frankfurt / Radio X - FM 91,8 - www.radiox.de
  • 20.1.2015, FFT Düsseldorf / Hochschulradio - FM 97,1 -www.hochschulradio.de
  • 21.1.2015, FFT Düsseldorf / Hochschulradio - FM 97,1 -www.hochschulradio.de
Inhaltspezifische Aktionen

Black Hole Theatre

THE BLACK HOLE THEATRE
Ein O-Ton-Theater

Das Wachstumsparadigma ist unsere unbestechlichste Logik, es ist unser größter Stern. Kollabiert ein großer Stern, entsteht ein schwarzes Loch. Vielleicht bildet das schwarze Loch den Riss zu einem, uns bereits erwarten­den, neuen Lebensraum nach dem Wachstum, das uns sonst so alternativlos erscheint? Oder weist es uns darauf hin, dass in unserer Rechnung über das zukünftige Wachstum ein entscheidender Faktor fehlt?

Für THE BLACK HOLE THEATRE hat die Gruppe huRRa!! seine eigene Methode - das O-Ton-Theater - entwickelt: bei ausführlichen Interviews gewonnenes Material dient als textliche und musikalische Grundlage des Abends. Die PerformerInnen studieren nicht nur das Gesprochene ein, sondern zusätzlich auch den Sprachrhythmus, die Sprechmelodien, die Versprecher, sowie alle Ähms, Ähs, Phhhs und Atmer einer ihnen unbekannten Person.
huRRa!!s Interviewpartner für THE BLACK HOLE THEATRE waren unvorbereitet. Sie sind Überrumpelte, Überfragte, Suchende, wie wir es sind. Die Interviewten können uns keinen Expertenrat über das Wachstum geben, vielmehr tragen sie das Wachstumsparadigma als solches in ihrem Denken und Sprechen mit sich. Ihre Versuche, sich ein Leben außerhalb des aktuellen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell vorzustellen, kommen dabei schnell an ihre Grenzen. Diese Lücke in der eigenen Fanatasie wird dabei alsbald durch einen unerwarteten Mitspieler gefüllt: der eigene Tod. Doch inwiefern muss und kann die eigene Endlichkeit auf ein gesellschaftliches Ordnungsprinzip wie dem Wachstumsparadigma übertragen werden? 

Die Musikalität des unvorbereiteten, überrumpelten Sprechens wird zur Grundlage einer Partitur aus Stimme, Musik, Licht und Video, wobei alle Mittel gleichberechtigt behandelt werden und auf komplexe Weise miteinander verwoben, eine eigene, dichte Ästhethik enstehen lassen.

Regie, Video: Luise Voigt (Alumni ATW); Musikalische Leitung: Björn SC Deigner (Alumni ATW); Texte: Luise Voigt, Björn SC Deigner; Dramaturgie: Daniel Franz (Alumni ATW).

Mit: Oda Zuschneid (ATW), Sebastian Schimmel, Malte Scholz (Alumni ATW)

 


20.11.2014, 19.30 - 21.00 Uhr,
21.11.2014, 19.30 - 21.00 Uhr,

Theater Marburg - Black Box

THE BLACK HOLE THEATRE ist eine Koprodutkion von huRRa!! mit dem Schauspiel Leipzig und dem Hessischen Landestheater Marburg

http://www.die-gruppe-hurra.de
http://theater-marburg.com/tm/Spielplan/Stuecke/356

 

Performance
von "huRRa!!": Luise Voigt (Alumni ATW), Björn SC Deigner (Alumni ATW), Daniel Franz (Alumni ATW), Oda Zuschneid (ATW), Sebastian Schimmel, Malte Scholz (Alumni ATW) 


Bisherige Aufführungen

  • 20.11.2014, Theater Marburg
  • 21.11.2014, Theater Marburg

 

Inhaltspezifische Aktionen

Café Müller: Camu(s)flage

Szenische Präsentationen zu Heterogenität, Absurdität und Wirklichkeit. Eine Zusammenarbeit von Studierenden der Justus-Liebig-Universität Gießen mit Künstlern mit und ohne Behinderung von Theater Thikwa, Berlin sowie mit Menschen aus Gießen und Umgebung.

Café Müller -„Tanzt, sonst sind wir verloren“, sagte Pina Bausch, die bekannte, deutschsprachige Tanztheater-Choreografin. Mit ihrem bereits 1978 im Opernhaus Wuppertal zur Uraufführung gebrachten Stück ,,Café Müller“, das derzeit in einer Neuaufnahme des Tanztheaters Wuppertal zu sehen ist, verschärfte sie die Frage nach der Bedeutung des Tanzes: „Mich interessiert nicht so sehr, wie sich Menschen bewegen, als was sie bewegt.“
Was die Menschen bewegt, spricht immer auch vom gemeinsamen Anders-Sein: Studierende verschiedener Studiengänge der JLU stellten sich diesem Spannungsfeld und machten sich im Rahmen des Seminars „Café Müller: Tanz und Performance im sozialen Raum“ unter der Leitung von Dr. Petra Bolte-Picker in diesem Sommersemester im eigens dafür gecharterten TANZBUS mit Senioren und Seniorinnen aus Gießen und Umgebung auf den Weg in eine Tanzschule in Friedberg.
Was bei der Spurensuche nach dem Alter und seinen Unterschieden, nach der Etikette und dem Wissen von gestern und heute gefunden wurde, erstaunt und bringt so manch neue Erkenntnis über Gießen und die Gießener ans Licht. Ihre Ergebnisse zeigen die Studierenden in verschiedenen literarischen, musikalischen und getanzten Kurzbeiträgen.

Mit Alina Groß, Julia Kranhold, Corinna Koppert, Anna Shaposhnik, Corinna Storbeck, Alem-Adina Weisbecker, Lea Wick, Anna Wiegandt, Mitgliedern der Tanzschule Timo Müller/Friedberg und des Hessischen Tanz- und Trachtenvereins, Bezirksleitung West sowie Senioren und Seniorinnen aus Gießen und Umgebung.

Camu(s)flage: Was bedeutet Fremd-Sein? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Widersprüche in der Wirklichkeit des Alltags? Welche Gemeinschaft ist möglich, wenn die Bedürfnisse unvereinbar scheinen? Studierende der Angewandten Theaterwissenschaft und Performer mit Behinderung von Theater Thikwa, Berlin trafen sich im Sommersemester 2014 zu szenischen Workshops in Gießen und Berlin, um auf der Grundlage einer Re-Lektüre verschiedener Texte des LIteraturnobelpreisträgers Albert Camus und seiner Konzeption des Absurden ein mögliches soziales Probehandeln mit dem Anderen szenisch zu erforschen. Die wissenschaftliche Vorbereitung auf diese Kooperation fand bereits im letzten Wintersemester im Rahmen des Seminars „Living in Absurdistan – Camus und Ich, die Pest“ von Dr. Bolte-Picker statt.
Ausgehend von zum Teil widersprüchlichen Erfahrungen in einer WG, in der Welt von Ton, Geräusch und Musik und in einem persönlichen Austausch zum Mythos „Liebe“ geben die Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft und die Performer von Theater Thikwa erfrischende Impulse – sowohl für das Theater als auch für das Leben heute.

Mit Jana Blöchle, Jan-Tage Kühling, Suse Pfister, Florence Ruckstuhl, Nora Schneider, Tanja Sljivar, Ricarda Sowa sowie den Performern von Theater Thikwa: Felix Brünig, Louis Edler, Gerd Hartmann, Anne- Sophie Mosch, Peter Pankow, Mereika Schulz, Carla Sternberg.

Tickets: Reservierungen per Email unter: racailles@web.de
Preise: 8,00 € / 4,00 € (Studenten, Schüler)

Förderungen:
Die Projekt „Café Müller: Camu(s)flage“ wird gefördert von der Aktion Mensch, der Stiftung Diakonie Hessen Nassau sowie von Stiftung Fönix.

Weitere Informationen: 

www.facebook.com/CafeMuellerCamusflage

 

Projekt
von Eine Zusammenarbeit von Studierenden der Justus-Liebig-Universität Gießen mit Künstlern mit und ohne Behinderung von Theater Thikwa, Berlin sowie mit Menschen aus Gießen und Umgebung. 

 

Bisherige Aufführungen

  • 5.7.2014, Audimax der JLU, Philosophikum II, Haus A

 

Inhaltspezifische Aktionen

Cogo Ahoí_fuck art_I´m a pirat I do what I want

No stress. No Pressure. No expectations. No failure. No success. Pure being. From 9am till 5pm.

 

Projekt
von Julia Blawert 

 

Bisherige Aufführungen

  • 2.5.2014, Main-Danube Canal
  • 3.5.2014, Main-Danube Canal
  • 4.5.2014, Main-Danube Canal
  • 5.5.2014, Main-Danube Canal
  • 6.5.2014, Main-Danube Canal
  • 7.5.2014, Main-Danube Canal
  • 8.5.2014, Main-Danube Canal
  • 9.5.2014, Main-Danube Canal
  • 10.5.2014, Danube
  • 11.5.2014, Danube
  • 12.5.2014, Danube
  • 13.5.2014, Danube
  • 14.5.2014, Danube
  • 15.5.2014, Danube
Inhaltspezifische Aktionen

Cogo Ahoí_Prolog

Julia Blawert verlässt uns. Sie sticht in See. Darf man so sagen? Denn in ihrem Fall ist die See, genauer das Schwarze Meer, beim Ankerlichten im Frankfurter Osthafen am 3. April noch sieben Monate und 3000 Flusskilometer weit weg. Und während der Flusslauf mainauf- und donauabwärts die Wegführung übernimmt, wird ihre Reise selbst zum Ziel, zu einer Forschungsreise, einer Performance über das Reisen während des Reisens, zu einem Selbstversuch. Bevor Julia Blawert Abschied nimmt, nimmt sie in ihrer Performance schon einmal ihre Reise visionär vorweg, Kapitän sein, Anker lichten, schleusen, auf dem Fluss leben, Schlagzeug spielen, die Vorbeifahrt an Meerjungfrauen, Ungeheuern und Sirenen, das Fremd-Werden, Narr-Werden. Mit ihrer performativen Reise beschließt Julia Blawert zugleich ihr Studium der Angewandten Theaterwissenschaft. Mit dem Mousonturm als Heimathafen bleibt das Boot die sieben Monate über in Kontakt. Die Reise wird um 19 Uhr im Mousonturm beginnen und für die Zuschauer vorläufig gegen 21 Uhr am Osthafen enden.

 

Performance
von Julia Blawert - Mitarbeit Till Korfhage - Produktion Tim Schuster 

Bisherige Aufführungen

  • 3.4.2014, Mousonturm /FFM

Inhaltspezifische Aktionen

Creutzburg & Premer laden ein!

27. April 2014, 19.00 Uhr, Probebühne I, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
28. April 2014, 11.00 Uhr, Schanzenstraße 1, Gießen

Wir laden ein zu einem Gastspiel aus Hildesheim am Sonntag um 19 Uhr auf der Probebühne I und zum Dialog mit der Gruppe unter dem Motto "Interaktion der Formate" am Montag um 11 Uhr in der Schanzenstraße 1!

Dies ist eine herzliche Einladung an alle Studierenden, Lehrenden und Interessierten unsere Gästen in Gießen willkommen zu heißen und in einen inspirierenden Austausch zu treten!

Creutzburg & Premer laden zum Gastspiel:

 

Steppengesänge
Dittrich Frydetzki | Dreit | Flegel | Froelicher | Grief | Worpenberg

Heute waren wir wieder viel unterwegs. Wir haben hier ein Auto, mit dem können wir bis in die abgelegensten Winkel der Bühne fahren. Wir sehen nur wenige Performer_innen, sie hausen in Löchern und sind auch sonst eher scheu. Ein_e Performer_in trägt einen Kopfschmuck mit Federn. Vielleicht schaffen wir es ja noch ein Foto zu machen, dann können wir es zuhause zeigen. Verkleidet als Tourist_innen, letzte Überlebende, Indianer_innen und Performer_innen begeben sich die Performer_innen in "Steppengesänge" auf die Suche nach der Konstruktion von nationalen Identitäten und erzählen von einer Reise durch ein untergehendes Land.

Die Theaterperformance "Steppengesänge" ist die Nachfolgeproduktion der Performance "Steppengesänge / Die Rückkehr des Häuptlings“. 2014 wurde sie beim Festival 100° Berlin mit dem Jurypreis am HAU1 ausgezeichnet.

Von und mit: Adele Dittrich Frydetzki, Kristina Dreit, Marten Flegel, Anna Froelicher, Charlotte Grief, Felix Worpenberg

Dauer: 55 Minuten

 

Im Anschluss an die Performance gibt es die Möglichkeit für ein offenes Gespräch mit den Künstlern.
__________________________________________________________________________________

Creutzburg & Premer laden zur "Interaktion der Formate":

 

Zu Kaffee und belegten Brötchen begegnen sich am darauffolgenden Vormittag Organisatoren und Mitwirkende von DISKURS’14, Schanzenstraße 1 und INTERNET&TACOS!

 

INTERNET&TACOS
Raum für digitale Kultur und Netzpolitik

Der Projektraum INTERNET&TACOS öffnete im November 2013 in einem ehemaligen Ladenlokal in Hildesheim seine Türen. Drei Wochen lang veranstalteten Hildesheimer Studierende ein Veranstaltungsprogramm rund um Internet, User-Kultur, netzpolitischen Fragen und Ästhetiken des Digitalen. Neben der Vortragsreihe „Willkommen in einer nächsten digitalen Zukunft“ fanden Workshops, Screenigs und Cryptopartys statt. Den Höhepunkt und Abschluss bildete eine Ausstellung mit internetbezogener Kunst, die aus einer Ausschreibung an über 40 Kunsthochschulen und Akademien hervorging. Außerhalb des Programms wurde der temporäre Projektraum als Coworking Space und Café genutzt. Ziel war es einen Ort des Austausches über internetbezogene Themen zu etablieren aus der Perspektive von User_innen.

INTERNET&TACOS wurde organisiert von Amelie Buchinger, Adele Dittrich Frydetzki, Kristina Dreit, Marten Flegel, Charlotte Elsa Grief, Christina Harles, Svenja Schulte, Laura Bleck

 

Projekt
von Caroline Creutzburg und Carina Premer 

Bisherige Aufführungen

  • 27.4.2014, Gastspiel Hildesheim , Probebühne I, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
  • 28.4.2014, Schanzenstraße 1

 

Inhaltspezifische Aktionen

Dance Box

I'm your private dancer
a dancer for money
I'll do what you want me to do
Tina Turner

 

Ein privater Tanz, mitten im öffentlichen Raum, ganz für Dich allein. Bist Du bereit dafür? Dann komm in die Dance Box, eine begehbare Jukebox gesammelter Tänze und deine persönliche Wunschmaschine: Wähle einen Tanz, und er wird live und vor Ort performt, nur für dich!
Doch wie verbindend und verbindlich ist diese Intimität tatsächlich? Denn wirklich allein seid ihr nicht: Das Geschehen im Inneren der Box ist von außen einsehbar und wird online und ins Theaterfoyer übertragen – Intimität live und weltweit!
#
A private dance in the middle of a public space, just for you alone. Are you ready for this? Then come into the Dance Box, a walk-in jukebox of collected dances and your personal dream machine: pick a dance and it will be performed live for you and directly before your eyes! But how much of a connection and commitment is really created in this intimate moment? Because you’re not actually completely alone: what happens inside the box can be seen from outside and will be shown online, amongst other places, live in the foyer of the theater – intimacy live and worldwide!

##

www.dancinginthebox.com

##

KONZEPT Tümay Kılınçel REGIE, CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE Tümay Kılınçel, Jungyun Bae VIDEOINSTALLATION & VIDEODOKUMENTATION Cornelius Schaper PRODUKTIONSLEITUNG, REGIEASSISTENZ Wicki Bernhardt SOUND Yoonsun Kim LICHTTECHNIK Carina Premer
#
CONCEPT Tümay Kılınçel DIRECTION, CHOREOGRAPHY, PERFORMANCE Tümay Kılınçel, Jungyun Bae VIDEO INSTALLATION & DOCUMENTATION Cornelius Schaper PRODUCTION MANAGEMENT, ASSISTANCE DIRECTION Wicki Bernhardt SOUND Yoonsun Kim LIGHT TECHNOLOGY Carina Premer
#
KONSEPT: Tümay Kılınçel REJİ, KOREOGRAFI, PERFORMANS: Tümay Kılınçel, Jungyun Bae VIDEO ÇALIŞMASI & DOKÜMANTASYON Cornelius Schaper PRODÜKSIYON ÇALIŞMASI, REJİ ASİSTANLIĞI: Wicki Bernhardt SES: Yoonsun Kim IŞIK TEKNİĞİ: Carina Premer

##

Gefördert von Kulturamt Frankfurt/Main, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Kulturamt Gießen
#
Funded by Kulturamt Frankfurt/Main, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Kulturamt Gießen
#
Destekleri ile: Kültür Bakanlığı Frankfurt/Main, Hessen Eyaleti Araştırma & Kültür Bakanlığı Düsseldrof Eyaleti Kültür Bakanlığı, Gießen Kültür Bakanlığı

 

Tanzprojekt
von Tümay Kılınçel & Jungyun Bae 

 

Bisherige Aufführungen

  • 22.10.2014, Berlin Sophiensaele
  • 23.10.2014, Berlin Sophiensaele
  • 24.10.2014, Berlin Gormannstr./Rosenthalerstr.
  • 25.10.2014, Berlin Gormannstr./Rosenthalerstr.
  • 5.11.2014, Wien Karlsplatz, Hauptpassage/Resselpark
  • 6.11.2014, Wien Karlsplatz, Hauptpassage/Resselpark
  • 7.11.2014, Wien Karlsplatz, Hauptpassage/Resselpark
  • 11.11.2014, Giessen, Uni Campus
  • 11.11.2014, Gießen
  • 10.12.2014, Zürich, Theaterhaus Gessnerallee
  • 11.12.2014, Zürich, Theaterhaus Gessnerallee
  • 12.12.2014, Zürich, Theaterhaus Gessnerallee
  • 9.1.2015, Frankfurt am Main, Mousonturm
  • 10.1.2015, Frankfurt am Main, Mousonturm
  • 16.1.2015, Frankfurt am Main, Mousonturm
  • 17.1.2015, Frankfurt am Main, Mousonturm
  • 20.1.2015, Düsseldorf, FFT - Forum Freies Theater
  • 21.1.2015, Düsseldorf, FFT - Forum Freies Theater
  • 22.1.2015, Düsseldorf, FFT - Forum Freies Theater
  • 23.1.2015, Düsseldorf, FFT - Forum Freies Theater
  • 24.1.2015, Düsseldorf, FFT - Forum Freies Theater
  • 25.1.2015, Düsseldorf, FFT - Forum Freies Theater

 

Inhaltspezifische Aktionen

Das Badener Lehrstück vom Einverständnis

von Bertolt Brecht im Rahmen der
"23. Mittelhessischen Schultheatertage".

"Solange Gewalt herrscht,
kann Hilfe verweigert werden
Wenn keine Gewalt mehr herrscht,
ist keine Hilfe mehr nötig.
Also sollt ihr nicht Hilfe verlangen,
sondern die Gewalt abschaffen.
Hilfe und Gewalt geben ein Ganzen
Und das Ganze muss verändert werden."
- DAS BADENER LEHRSTÜCK VOM EINVERSTÄNDNIS, GBA 3, S.30.

Die 23. Mittelhessischen Schultheatertage sind ein Theaterprojekt für SchülerInnen aller Schulstufen und Schulformen Mittelhessens, zu dem jede/r Einzelne der ca. 300 Beteiligten einen individuellen Beitrag zu einer gemeinsamen Aufführung leistet. Ein Theatererlebnis entsteht, das pädagogisch uns künstlerisch neue Wege geht, um zu zeigen, dass gemeinsam Vieles möglich ist.

 

Die Grundlage der Inszenierung ist DAS BADENER LEHRSTÜCK VOM EINVERSTÄNDNIS von Bertolt Brecht, das sich mit der grundlegenden Frage auseinandersetzt, ob der Mensch dem Menschen hilft. Die Lehrstücke, die für eine pädagogische Praxis konzipiert sind, ermöglichen einen spielerischen und zugleich analytischen Umgang mit Themen wie Solidarität, Konflikt, Gewalt und Tod.
Die 23. Mittelhessischen Schultheatertage bewegen sich an der Grenze zwischen Bildung, Kunst und Gesellschaft. Dabei steht nicht nur die Aufführung im Mittelpunkt des Interesses, sondern auch der gemeinschaftliche Prozess.

Weiteres unter www.ongoing-project.org/mhstt.html

Gefördert von den Fördervereinen der Schulen und Anstoß Stiftung, der Stadt Gießen, der Hessischen Theaterakademie, der Justus-Liebig-Universität Gießen, Aktion Mensch, kulturMut - eine Crowdfunding-Initiative der Aventis Foundation, Buchhandlung LeseZeichen Marburg, der Sparkasse Gießen, Zonta Club Gießen, Sparkassen Kulturstiftung Hessen-Thüringen, dem Kulturamt Marburg, dem Kulturamt Marburg Biedenkopf, dem Kulturamt Wetzlar und Soroptimist International Club Gießen.

 

Performance
von ongoing project (Alexander Bauer, Alma Wellner Bou, Chris Herzog, Jasmin Jerat, Ferdinand Klüsener, Triada Kovalenko und Lisa Schwalb) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 1.7.2014, Premiere , Stadttheater Gießen (Großes Haus)
  • 2.7.2014, Stadttheater Gießen (Großes Haus)

Inhaltspezifische Aktionen

Das Geburtstagsgeschenk

 

Im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums des Künstlerhauses Mousonturm / 25 YMT.

Projekt
von Hendrik Quast + Maika Knoblich

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.2.2014, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm, Tresorraum
  • 21.2.2014, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm, Tresorraum
Inhaltspezifische Aktionen

Der Bürger / We entertain to love You

„Sag mal ist das DJ Butzelmann oder die alte Laier der Imperative des Kapitals im sich stets erneuerndem Outfit der Alternativlosigkeit, die uns da tanzen lassen?“ 
„God is a DJ“, hört man Faithless 1998 brummen und „im Kapitalismus ist eine Religion zu erblicken“ postuliert Walter Benjamin bereits 1924. Yeah, that's the spirit! An den Plattentellern we proudly present: DJ Butzelmann feat. The Capitals. Und in Endlosschleife faden wir im Gleichtakt in devoter Anbetung von einem spirituellen Mehrwert der Ware zum Nächsten. AUDI got soul genauso wie James Brown. Glänzend aussehende, menschliche Körper kreisen um sich selbst wie die Discokugel. Das dauerverkaterte vereinzelte Ich in der warengemeinschaftlichen Verheisung der „Nacht aller Nächte“ auf Heavyrotation. 
-„Das macht doch alles überhaupt keinen Sinn. Nee!“ 
-„Das Ganze is so krassgeil. Das Ganze muss krassgeil krassgeiler werden“
-„Ich kann aber nicht mehr. Ich kann einfach nicht mehr. Außerdem tut mir der Kiefer weh“. 
„Burn down the disco! Hang the blessed DJ! Because the music that they constantly play IT SAYS NOTHING TO ME ABOUT MY LIFE" singen da plötzlich The Smiths. 
Genau! Wie wäre es denn wenn unser Stehblues ein Umwalzer würde?

Das Gießen/Berliner Kollektiv "Die kgi" lädt zum Doppelabend "Der Bürger/We entertain to love You" am Mainfrankentheater Würzburg und zur anschließenden Disko-Performance im Kurt und Komisch.

Inszenierung
von Maria Vogt, Dominik Meder, Simon Kubisch, Janet Stornowski (Die kgi) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.5.2014, Mainfrankentheater Würzburg & Club Kurt und Komisch (22Uhr)
  • 24.5.2014, Mainfrankentheater Würzburg & Club Kurt und Komisch (22Uhr)
  • 6.6.2014, Mainfrankentheater Würzburg & Club Kurt und Komisch (22Uhr)
  • 27.6.2014, Mainfrankentheater Würzburg & Club Kurt und Komisch (22Uhr)
Inhaltspezifische Aktionen

Der Ur-Forst

"Wenn man eine keimende Eichel aus der Erde zieht, dann ist das nicht dasselbe, als wenn man eine Ehrfurcht gebietende Eiche fällt."
Peter Singer, Praktische Ethik, 1979/1994

Der deutsche Wald ist noch nicht über den Berg. Wenn auch der saure Regen der 80er Jahre Geschichte ist, so vegetieren seine Bäume noch immer vor sich hin und werden nicht gesund. Wir schulden ihnen deshalb eine bessere Umwelt: In den Berliner Forsten schlagen wir eine erkrankte deutsche Eiche und richten sie unter dem schützenden Obdach der Sophiensaele wieder auf. Die deutsche Stielleiche, der erste "Baum des Jahres" von 1989, soll in unserer „Gala für den Ur-Forst“ erneut gepflanzt zu Ehren kommen.

In einer sechsstündigen Performanceaktion wird die Stieleiche zunächst in Zusammenarbeit mit dem Publikum auf der Bühne des Festsaals installiert und darf dann an diesem Abend in ihrer ganzen Pracht erstrahlen! Festliche Unterstützung dabei bieten die jungen Sänger des Berliner Knabenchors und die geschickten Motorsäger eines professionellen Carving-Vereins. Doch wie verkraftet unsere Eiche die Trennung vom Wald und ihre Entwurzelung, die wir verantworten?

VON UND MIT Hendrik Quast, Maika Knoblich GESANG Berliner Knabenchor KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Siegmar Zacharias LICHTDESIGN Florian Bach SOUNDDESIGN Katharina Stephan GRAFIKDESIGN Nils Knoblich CARVING-TEAM Josef Kucera REGIEASSISTENZ Ina Herzberg 

 

Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten. In Kooperation mit den Berliner Forsten im Rahmen der Kampagne 300 Jahre Nachhaltigkeit und SOPHIENSÆLE.

 

Projekt
von Hendrik Quast + Maika Knoblich 

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.2.2014, Premiere , Festsaal der Sophiensaele Berlin

Inhaltspezifische Aktionen

2013

Inhaltspezifische Aktionen

['GIZE:H]

Zu Oberst die moosige Frische, die in kleinen Wirbeln Ritzen und Furchen erkundet. Darunter schon der metallische Dampf, winzige Blüten ins Gekräus fräsend. Tiefer dann steigt der sinnliche Moschus hinein, bis in die letzte Pore, vertreibt aus ihr den säuerlich um sich beißenden Schweiß, bis alles flieht. Zurück bleibt ein Graben, heruntergekühlt und zum Ausheben bereit. In Tüchern wird er trocken gelegt und für künftige Vorhaben konserviert. Ihn kümmert nicht was in ihm kommt, noch was von ihm bleibt. Den Stich macht ein anderer.

 

Installation
von GALAKTIKON (Alexander Buers, Laura Eggert, Leo Großwendt, Angela Harter, Anna Krauß, Fabian Passarelli, Jennifer Sittler, Katharina Stephan, Hanke Wilsmann)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 20.2.2013, Neue Probebühne, Gießen
  • 21.2.2013, Neue Probebühne, Gießen
  • 23.3.2013, LAB, Frankfurt Main
  • 26.4.2013, Zeitraumexit, Mannheim
  • 27.4.2013, Zeitraumexit, Mannheim
  • 19.7.2014, ARThof-Festival, Unterer Hardthof, Gießen
  • 20.7.2014, ARThof-Festival, Unterer Hardthof, Gießen

Inhaltspezifische Aktionen

"Aufbruch in die Utopie" - Ausstellungsreise auf den Spuren einer deutschen Republik in den USA

Eine Ausstellungsreise auf den Spuren einer deutschen Republik in den USA

Gleiche Grundrechte! Politische Teilhabe! Rede-, Wahl-, Bildungs- und Entfaltungsfreiheit! Für diese Ideale verlassen 500 Menschen gemeinsam ihre Heimat. Es ist das Jahr 1834, sie sind Untertanen deutscher Fürstenstaaten, sie sind voller Wandlungswillen – und sie setzen auf eine
Utopie als Kompass ihrer Lebenswege: den Aufbau einer demokratischen »Teutschen Musterrepublik« in Amerika. Angeführt vom dem Juristen Paul Follenius und dem Pastor
Friedrich Münch überquert die »Gießener Auswanderergesellschaft « den atlantischen Ozean und riskiert den Neuanfang im unbekannten »Land of the Free«. Mit ihrer Staatsgründung
will sie Hoffnung und ein Vorbild schaffen für die Umwälzung der Machtverhältnisse in ganz Deutschland. Kann das gelingen? Wohin führt die Reise? Welche Relevanz
birgt sie für hier und heute?

Am 1. November 2013 öffnet die Ausstellungsreise »Aufbruch in die Utopie – Auf den Spuren einer deutschen Republik in den USA« (2013 – 2015) im Gießener KiZ (Kultur
im Zentrum) erstmals ihre Türen, blickt mit Kunst und Aktionen auf die wechselvollen Geschichten der Auswanderer und erkundet deren politische und soziale Dimensionen als
Inspirationen für die Gegenwart. Die Ausstellung zieht, wie einst die Utopisten, von Gießen über Bremen und Washington, D.C. nach St. Louis, Missouri – und von dort aus weiter.
Wer eincheckt, kann mitreisen.
Unter der Leitung von Dr. Ludwig Brake (Historiker, Gießen),
Peter Roloff (Filmautor und -produzent, Berlin) und Oliver Behnecke (Kulturmanager und Regisseur, Bremen) tragen Künstler, Kulturschaffende und Wissenschaftler der
Reisenden Sommer-Republik nach zehn Jahren Beschäftigung mit dem gemeinsamen Sujet ihre Ergebnisse für den »Aufbruch in die Utopie« zusammen. Mit Videoinstallationen,
Texten, Performances, Archiven, Filmen und Fotografien schaffen sie Entdeckungsräume für Gäste allen Alters. Eine Einladung zum Streifzug: durch deutsche wie amerikanische
Staaten an Wendepunkten revolutionärer Umbrüche; entlang an privaten, gesellschaftlichen und philosophischen Haltungen und Abenteuern; durch Motive, Höhenflüge und
Tiefschläge einer kühnen Vision. Eine Reise durch damalige und heutige Utopien.
Zur Ausstellung erscheinen eine gleichnamige Publikation und ein Film.
Die Ausstellung ist ein Beitrag der Stadt Gießen zu den Georg Büchner Gedenkjahren 2012 /2013.

Der Eintritt ist frei.
www.aufbruch-in-die-utopie.net


Ausstellung
von Oliver Behnecke, Esther Steinbrecher, Manuela Weichenrieder, Maja Maria Liebau, Manuela Demmler (Alumni ATW)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 1.11.2013, Kultur im Zentrum, KiZ, Gießen
Inhaltspezifische Aktionen

"Future Guides for Cities" public talk by seminar guest Michelle Teran in shaping presence seminar by media artist Susanna Schoenberg

shaping presence–seminar by media artist Susanna Schoenberg on de/construction of presence in performance and new media related art and on situations as artifacts–herewith announces its closing event.

On January 16, 2013, 6 pm
Future Guides for Cities
public talk by seminar guest Michelle Teran

The ever increasing proliferation of online information generated through digital mapping and social media platforms are creating new ways of seeing and exploring the world. In Future Guides for Cities, I explore the relation between the domain of online space and the domain of the city. Using a special subset of online video provided with specific geographic coordinates as source material, I build multi-threaded narratives that link together person, online video and the places they inhabit in the city. These narratives form a series of micro-histories on different individuals, of which my role as observer and storyteller is made explicit. Together these collections form a social map of the city, creating a container of stories within the streets and city neighborhoods. These works fall into hybrid genres–locative media, documentary, participatory and performance art–that depict life in the networked city.

In her talk Michelle Teran will introduce some methodologies and artistic projects that critically engages media, connectivity and perception in the city.

Michelle Teran is a Canadian-born artist whose practice explores media, performance and the urban environment. Currently she is a research fellow within the Norwegian Artistic Research Fellowship Programme at the Bergen Academy of Arts and Design, 2010-2013. In her research project “Future Guides for Cities” she proposes alternative ways to navigate through urban space. She is the winner of the Transmediale Award, the Turku2011 Digital Media & Art Grand Prix Award, Prix Ars Electronica honorary mention (2005, 2010) and the Vida 8.0 Art & Artificial Life International Competition (Madrid). She lives and works between Bergen and Berlin.

++++++++++++++++++++++++
susanna schoenberg
www.susanna-schoenberg.net
www.re-activeplatform.de

 

Vortrag
von Public talk by seminar guest Michelle Teran. Shaping presence-seminar by media artist Susanna Schoenberg on de/construction of presence in performance and new media related art and on situations as artifacts–herewith announces its closing event.

 

  • Bisherige Termine
  • 16.1.2013, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, A 118
Inhaltspezifische Aktionen

Was uns davon abhält mit einer Leiter auf den Mond zu klettern

ein expressionistischer s/w Stummfilm.

 

Film
von Bastian Gascho und Anselm Belser Deutsche Film und Fernsehakademie Berlin mit Ana Berkenhoff und Jonas Bosslet

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 16.6.2013, Premiere , Kino Arsenal, Potsdamerplatz 2
  • 16.6.2013, Premiere , Kino Arsenal, Potsdamerplatz 2
Inhaltspezifische Aktionen

We forgot the bell

"We forgot the bell" ist ein Abend mit zahlreichen künstlerischen Arbeiten, die im Rahmen des szenischen Projektes "Zur Übersetzung musikalischer Formen in szenische Formate" unter der Leitung von Prof. Heiner Goebbels im Wintersemester 2012/2013 entstanden sind.

 

Projekt
von Studierenden der Studiengänge Angewandte Theaterwissenschaft und Choreographie und Performance (CUP) unter der Leitung von Prof. Heiner Goebbels

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 15.2.2013, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
Inhaltspezifische Aktionen

1. Frankfurter Tulpenschau

Erleben Sie erstmals im Künstlerhaus Mousonturm die Vielseitigkeit der Tulipa und tauchen Sie ein in die farbenfrohe Geschichte des Tulpenwahns! Das stolze Gewächs ist bereits seit dem 17. Jahrhundert Gegenstand der Spekulation und der rapide Sturz der Tulpenpreise gilt als erster Börsencrash der Geschichte. Heute noch herrscht bei raschem Anstieg und schnellem Fall von Aktienwerten „Tulpenfieber“. Ob Fieber oder Wahn, Hendrik Quast und Maika Knoblich helfen der Tulpe zu genesen. Die alten Währungen, der Geldwert und der Wert des Tulpen-Schönen, brauchen neue Wechselkurse. So präsentiert sich die 1. Frankfurter Tulpenschau 2013 als Mischung aus Theater-Show und Ausstellung. Bereits seit Januar wachsen im Foyer des Mousonturms Tulpen heran, die rechtzeitig zur Eröffnung erblühen werden. Die Tulpenschau zeigt dann in mehreren Räumen ein „Panoptikum“ verschiedener botanischer und historischer Exponate, sowie den eigens produzierten Lehrfilm über „300 Jahre Tulpenwahnsinn“. Die „Stunde des offenen Gewächshauses“ widmet sich Fragen der Züchtung, Reproduktion und Vervielfältigung und Meisterwerke der Kunstgeschichte werden zum Leben erweckt.

 

Von und mit Hendrik Quast, Maika Knoblich
Grafikdesign: Nils Knoblich
Austellungsdesign: Arnold Frühwald
Produktionsleistung: Olivia Ebert
Koproduktion: Hendrik Quast, Maika Knoblich, Künstlerhaus Mousonturm.

 

Projekt
von Hendrik Quast & Maika Knoblich

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 26.4.2013, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main
  • 27.4.2013, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main
  • 28.4.2013, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main

Inhaltspezifische Aktionen

A place of fantasy and make-believe

"Jeder konnte der Position zustimmen, dass die Menschenwürde von zentraler Bedeutung sei, nicht jedoch, warum und in welcher Form."
[Habermas, Jürgen: 2011. Zur Verfassung Europas: Ein Essay. Suhrkamp Verlag, Berlin.]

Unser Projekt ist eine Auseinandersetzung mit Europa als Disneyland. Eine süße Verführung, welche gleichzeitig einen bitteren Beigeschmack verbirgt. Ausgehend vom Raum ist eine site specific Performance entstanden, die sich in verschiedenen Brüchen als Kulisse entpuppt. Unterhaltsam und leicht, wird sich mit dem Thema Europa und den Ausgrenzungen, welche dieses verbirgt, auseinandergesetzt. Das Ziel ist dabei, an manchen Stellen immer wieder das Artifizielle, die Verkleidung als solche sichtbar zu machen. Die Verkleidung wird dabei zum Fremden und führt in Verbindung mit der Popmusik zu einer Identifikation mit dem Augenscheinlichen, mit der symbolischen Ordnung. Die Zuschauer_innen werden so mit dem vermeintlichen Fremden konfrontiert, welches ihnen nicht mehr oder weniger fremd erscheint als ihre übliche Identitätskonstruktion. Im spielerischen Wettkampf werden den Zuschauer_innen Positionen unterstellt, die performativen Vollzug konkrete Folgen verursachen. Dabei werden die Zuschauer_innen aufgefordert sich mit einzubringen und das Spiel zu gewinnen, in dem sie bestimmte Aufgaben bewältigen müssen, um sich so dem vermeintlichen Ziel zu nähern. Die Revue als Rahmung dient dabei als Mittel, determinierte Vorstellungen neu zu kombinieren und so in Frage zu stellen.

 

Performance
von Thomas Bartling, Ruby Behrmann, Lisa-Marie Radtke, Friederike Schmidt-Colinet

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 25.10.2013, Premiere , im Rahmen des Festivals Jung!NaUnd!, Raum13, Köln
  • 26.10.2013, im Rahmen des Festivals Jung!NaUnd!, Raum13, Köln
  • 27.10.2013, im Rahmen des Festivals Jung!NaUnd!, Raum13, Köln
  • 9.5.2014, im Rahmen der Europawoche des Hessischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten, Probebühne 2, Gießen
  • 21.6.2014, Theatermaschine 1714 , Probebühne 2, Gießen
  • 24.2.2015, Hau 2, Berlin (100 Grad Festival)

Inhaltspezifische Aktionen

Am Seziertisch

Die Anatomie dringt in die Tiefen des Körpers ein, um neues Wissen über die Natur zu erlangen, um das Rätsel des Lebens zu entwirren. Sie zerlegt die Welt in Einzelteile, um ihre inneren Prinzipien und ihren Bauplan nachzuvollziehen, auf daß wir endlich verstehen und uns verorten können. Irgendwo dort drin liegt die Wahrheit versteckt und wartet darauf, von uns entdeckt zu werden. Irgendwann wird sie offen vor uns liegen. Und was werden wir dann sehen?

 

Installation: 22.-29. Juni 2013, 15.00-23.00 Uhr

Performance: 22.-29. Juni 2013, 18.30 Uhr (ca. 30 Minuten)

Die Zuschauerzahl der Performance ist begrenzt. Es können unter reservation.am.seziertisch@gmail.com Plätze reserviert werden. Restkarten werden vor der Vorstellung vergeben.

 

Die Arbeit ist Teil des Rahmenprogramms des Festivals büchner international am Stadttheater Gießen:
www.stadttheater-giessen.de/festivals/buechner-international/das-festival.html

 

Performance
von Friederike Schmidt-Colinet (Konzept und Umsetzung), Jost von Harleßem (Programmierung), Gesa Bering (Sprecherin), Jacob Bussmann (Sprecher), Franz Xaver Mayr (Sprecher), Rupert Jaud (Tontechnische Unterstützung)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 22.6.2013, Premiere , alte Commerzbank, Johannesstraße 17, 35390 Gießen
  • 23.6.2013, alte Commerzbank, Johannesstraße 17, 35390 Gießen
  • 24.6.2013, alte Commerzbank, Johannesstraße 17, 35390 Gießen
  • 25.6.2013, alte Commerzbank, Johannesstraße 17, 35390 Gießen
  • 26.6.2013, alte Commerzbank, Johannesstraße 17, 35390 Gießen
  • 27.6.2013, alte Commerzbank, Johannesstraße 17, 35390 Gießen
  • 28.6.2013, alte Commerzbank, Johannesstraße 17, 35390 Gießen
  • 29.6.2013, alte Commerzbank, Johannesstraße 17, 35390 Gießen

Inhaltspezifische Aktionen

Birthday - ein Wissenstransfair

BIRTHDAY! ist Geburtstagsfeier, Totengedenken, Wissenstransfer. Der Gastgeber ist tot und wird herbeierzählt. Er füllt den Raum und die Köpfe. Wein wird getrunken, über Kollegen gelästert. Zur Auflockerung spielt eine kleine Partymusik, die Nachbarstochter bringt ein Ständchen, ein Gast hält die Geburtstagsrede. Mit eisernem Willen wird an der Genussfähigkeit festgehalten. Dann bricht sie zusammen. Der Erzähler verschwindet und macht Platz. Wer zurückbleibt, dem bleibt die Erinnerung oder das Durchstöbern von Speichermedien. Was bleibt von einem echten Menschen übrig, wenn man ihn ins Theater importiert? Birthday!

Andreas Liebmann setzt an diesem Abend seine Grenzgänge zwischen Dokumentation, Fiktion und Gesellschaftsproduktion fort.
KOPRODUKTION Fabriktheater Rote Fabrik Zürich, Hebbel-am-Ufer Berlin und AUAWIRLEBEN Bern

Mit der freundlichen Förderung durch: Präsidialabteilung der Stadt Zürich, Migros Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung, Georges & Jenny Bloch Stiftung und Hauptstadtkulturfonds Berlin

 

Projekt
von von und mit Andreas Liebmann und Ana Berkenhoff (ATW) Konzept/Leitung: Andreas,Musik: Hannes Strobl, Ausstattung: Mai Gogishvili, Dramaturgie: Carolin Hochleichter, Technische Leitung: Tobias Klette, Begleitung: Beatrice Fleischlin, Foto: Florian Krauss (ATW)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 21.1.2013, Premiere , Rote Fabrik Zürich
  • 23.1.2013, Rote Fabrik Zürich
  • 26.1.2013, Rote Fabrik Zürich
  • 27.1.2013, Rote Fabrik Zürich
  • 28.1.2013, Rote Fabrik Zürich
  • 1.2.2013, Rote Fabrik Zürich
  • 2.2.2013, Rote Fabrik Zürich
  • 11.6.2013, Südpol Luzern
  • 12.6.2013, Südpol Luzern
  • 14.6.2013, Rote Fabrik Zürich
  • 15.6.2013, Rote Fabrik Zürich
Inhaltspezifische Aktionen

Blick. Zeit. Ding. // Ein situatives Archiv.

Die Dinge, die uns umgeben, sind lebendig. Sie begleiten uns: in unserer Tasche, an unserem Körper, in unserem Kopf. Sie warten sehnsüchtig in unserer Wohnung, bis wir nach Hause kommen. Schweigend beobachten sie uns und werden Zeuge unseres Lebens. Was sehen sie? Was hören sie? Während die Situationen, die wir erleben in ihrem sofortigen Zerfall begriffen sind, bleiben die Dinge bestehen. Wir speichern unser Gedächtnis extern ab und verknüpfen Erlebnisse mit bestimmten Dingen, damit wir selbst vergessen können. Doch sobald sie uns später wieder in die Hände fallen, schlägt uns das vergangene Gefühl in totaler Präsenz entgegen. Die Madeleine, die Proust beschreibt, wird zu einer Tür in eine vergangene Welt und wir können uns nicht dagegen wehren, in ihren Strudel gesogen zu werden.
Blick. Zeit. Ding. bringt die Dinge dazu, zu erzählen, ihr Gedächtnis zu offenbaren und sich intersubjektiv erfahren zu lassen.

Konzept & Idee: Maxi Zahn ++ Videos: Maren Wiese ++ Foto: Jana Mila Lippitz ++ Dank an: Susanna Schoenberg, Isabelle Zinsmaier, Lisa Schettel, Rupert Jaud, Alexander Buers, Die Karawane

 

Installation
von Maxi Zahn

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 17.5.2013, Premiere , Alte Kupferschmiede, Gießen
  • 17.5.2013, Premiere , Alte Kupferschmiede Gießen
  • 18.5.2013, Alte Kupferschmiede, Gießen

19.5.2013, Alte Kupferschmiede, Gießen

Inhaltspezifische Aktionen

Boats: Spaces of Imagination

„The ship is the heterotopia par excellence. In civilizations without boats, dreams dry up,
espionage takes the place of adventure, and the police take the place of pirates.“ (Michel Foucault)

The one-day workshop is based on a performance seven which took place months ago and depicted boat project from Frankfurt to the Black Sea from April-October 2014, and inspired by Michel Foucaults idea of boats being the „the greatest reserve of the imagination“. The workshop deals
with the question of how functional and non-functional boats can be used for artistic, social and/or
scientific research purposes in Belgrade. First, we take a close look at different boat metaphors and discuss the more abstract question of what boats can represent and stand for. Furthermore, we will then leave the gallery space to walk along the Sava River to get inspiration by the many ship wrecks lying around; to work on ideas and try to transform those into a concrete visual outcome.
Artists all ages with all kind of interdisciplinary background are welcome - video/photo/audio
artists, painters, sculputres, musicians, performance artists etc. We will be discussing, developing
ideas and presenting them for the public. In the evening, at the end of the workshop, there will be a small presentation on the developed ideas and envisioned works in the gallery.
The workshop is an attempt to start a long-term exchange of ideas and practical work which is
plenned to take its shape in August/September 2014, and continue throughout 2015 in Belgrade.
The aim of this workshop is to develop group visions for possible transformations of boats in
relation to context of the City of Belgrade. Furthermore, we aim to provide a platofrm for thinking
of ways where boat wrecks can be intergrated and joined together to create a space that is
confronted with creative potential and utopian ideas surpassing mere entertainment.

 

Installation
von Vortrag und Workshop: Julia Blawert / Präsentation: 20 Uhr

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 4.9.2013, Gallery Osmica, Kraljevića Marka 8, Savamala /Belgrad - Serbien
Inhaltspezifische Aktionen

Buchpremiere mit Andrzej Wirth und Thomas Irmer

Andrzej Wirth: Flucht nach vorn. Gesprochene Autobiografie und Materialien
Herausgegeben von Thomas Irmer

Am 10. April 1927 wurde Andrzej Tadeusz Wirth in dem kleinen Ort Włodawa geboren, der heute an der Grenze zwischen Polen und Weißrussland liegt. Wirth lebte in Warschau, New York, London, Gießen, Berlin und Venedig und war scheinbar immer im richtigen Moment am richtigen Ort, wenn es um neue Formen des Theaters ging. Er sah noch Brechts Berliner Ensemble, die Anfänge von Grotowski in Polen, war dabei, als Peter Handke der Gruppe 47 die Leviten las, und verfolgte den Aufstieg von Robert Wilson aus den Kellern Manhattans. 1982 gründete Wirth das Institut für Angewandte Theaterwissenschaften (ATW) in Gießen, die Schule des postdramatischen Theaters. Andrzej Wirth hat fast sein ganzes Leben nun in einem Interview-Buch erzählt: „Flucht nach vorn“. Die ausgewählten Essays, die die gesprochene Autobiografie ergänzen, sind ein Crashkurs in ATW.

348 Seiten, Hardcover, 28.00 Euro
ISBN: 978-3-940064-05-9"

 

Lesung
von Andrzej Wirth

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 10.10.2013, Margarete Bieber Saal, Ludwigstr.37, 35390 Gießen
Inhaltspezifische Aktionen

Carsten Nicolai. unidisplay uni(psycho)acoustic – MMK / club-transmediale – HAU3

Im Rahmen der Ausstellung „Carsten Nicolai. unidisplay uni(psycho)acoustic“ im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt präsentieren wir, zusammen mit Studierenden der Städelschule Frankfurt am Main, eine Soundarbeit. Die Arbeit geht aus dem Seminar "Ton und Nichtton" hervor, welches Carsten Nicolai in diesem Semester an der Städelschule als Gatsprofessor leitet.

Weitere Soundarbeiten, die im Seminar entwickelt wurden, werden bei der transmediale 2013 im club-transmediale, der sich im HAU3 befindet, präsentiert.

 

Installation
von Philipp Bergmann, Matthias Schönijahn

 

  • Bisherige Aufführungen

25.1.2013, Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main

Inhaltspezifische Aktionen

Conan der Barbar

Conan der Barbar
SKART

Als legendärster Barbar der Filmgeschichte vereint Conan wie kein ein anderer Fantasy-Held Größenwahn und Überforderung, Zwang und Eskapismus, Versagen und Hoffnung. Er ist ein sinnlicher Einzelkämpfer, ein reflektierter Stumpfsinniger, ein strukturabhängiger Hedonist. In seiner radikalen Zerrissenheit wird er zum mitleidlosen wie einfühlsamen Anführer eines Rachefeldzugs, zum Opfer und Täter einer erbarmungslosen Sinnsuche. Von allem zuviel und doch nie genug - dieses Schicksal teilen Conan und SKART, das unerschrockenste Zweipersonenkollektiv, das die junge deutsche Performanceszene derzeit zu bieten hat. Für SKART ist Conan eine gleichnishafte Ikone des westlichen Menschen. Ihre Revue folgt den Stationen seiner barbarischen Sinnsuche quer durch unsere soziale, wirtschaftliche und psychologische Gegenwart und zeichnet dabei Conans Feldzug in operhafter Opulenz nach: selbstgebaute Objekte, Instrumente und Maschinen, handgemachte Videos und elektronische Musik und eine deftige Portion Agitation mit kruden, poetischen, gehaltvollen wie haltlosen Konstrukten und Traktate vereint die Performance zu einem multimaterialmedialen Showdown.

 

Von und mit SKART (Stine Hertel, Stephan Janitzky, Philipp Karau, Anton Kaun, Stephanie Kayß, Kris Merken, Mark Schröppel) // Eine Produktion von SKART, Künstlerhaus Mousonturm, Ringlokschuppen (Mülheim a.d.R.) und Landestheater Marburg // Gefördert von: NRW Landesbüro für Freie Kultur, Kulturamt Gießen, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst und die Rudolf Augstein Stiftung.

Performance, 80 min.

Homepage: www.skartskart.com, www.das-schau-an.de, www.mousonturm.de,
www.theater-marburg.com, www.ringlokschuppen.de

 

Performance
von SKART

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 15.5.2013, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt a.M.)
  • 16.5.2013, Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt a.M.)
  • 17.5.2013, Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt a.M.)
  • 18.5.2013, Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt a.M.)
  • 6.6.2013, Landestheater Marburg
  • 7.6.2013, Landestheater Marburg
  • 18.10.2013, Ringlokschuppen (Mülheim a.d.R.)
  • 19.10.2013, Ringlokschuppen (Mülheim a.d.R.)
Inhaltspezifische Aktionen

Conan der Zerstörer

Conan der Zerstörer
SKART

Nachdem sie in „Conan der Barbar“ die unerfüllte Suche des Westeuropäers nach individuellem Glück und sinnstiftender Existenz äusserst spielerisch umgesetzt haben, setzen SKART mit „Conan der Zerstörer“ ihre Auseinandersetzung mit Desorientierung, Kapitalismus und Aufbegehren fort. Im zweiten Teil thematisieren SKART den Flirt der Hauptfigur Conan mit der Ideologie. Conan ist nun nicht mehr unglücklich und einsam. Im Gegenteil, er ist von allem Schmerz befreit, da er im Laufe des Abends auf etwas gestoßen wird, das ihm ein Leben ohne Angst, Widerspruch und Sinnentzug zu ermöglichen scheint: Er wird zum Faschisten.

Ganz im Zeichen der gebrochenen Affirmation bauen SKART ein Format aus Lesung, Vortrag und Late-Night-Talkshow, das mit charmanter Rotzlöffelei genauso zu punkten weiss, wie mit klassischen Schauspieleinlagen und totalitärer Zwanglosigkeit. Auf diese Art demonstrieren SKART die Möglichkeit aktuelle gesellschaftliche Tendenzen à la Neokonservatismus, Biedermeier-Relaunch und Einfamilienhauseskapismen zu hinterfragen, indem sie deren Wertevorstellung ins Absurde sublimieren.

 

Von und mit SKART (Anna Hentschel, Philipp Karau, Steffi Kayß , Mark Schröppel, Charles Toulouse, Annika Ullmann, Camilla Vetters) // Eine Produktion von SKART, Treibstoff Festival Basel und Kampnagel Hamburg // Gefördert von: Kulturbehörde Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung

Performance, 60 min.

Homepage: www.skartskart.com, www.das-schau-an.de, www.treibstoffbasel.ch, www.kampnagel.de

 

Performance
von SKART

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 28.8.2013, Premiere , Kaserne Basel / Treibstoff Festival
  • 30.8.2013, Kaserne Basel / Treibstoff Festival
  • 31.8.2013, Kaserne Basel / Treibstoff Festival
Inhaltspezifische Aktionen

Cup PIECES 2013

Sieben Studierende des Master-Studienganges Choreographie und Performance (CuP) am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft (ATW)
in Gießen zeigen am Ende ihres ersten Studienjahres die ganz unterschiedlichen Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit Choreografie und Performance – sieben individuelle Handschriften, sieben eigene Zugänge zur Choreografie als eigenständiger künstlerischer Praxis.

Der internationale Masterstudiengang am ATW wird zusammen mit der Abteilung für zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main angeboten. Die Studierende können aus einem
breitgefächerten praktischen und theoretischen Lehrangebot aus den Bereichen Choreografie und Performance, Tanz- und Theaterwissenschaft wählen. Seit Oktober 2012 wird der MA Choreographie und Performance von Bojana Kunst geleitet.

Von und mit Janina Arendt, Inge Gappmaier, Hyunsin Liv Kim, Norbert Pape, Janna Pinsker, Romain Thibaud Rose und Maria Tsitrudi * CuP Pieces 2013 werden ermöglicht durch Tanzlabor_21
und Crespo Foundation * Produziert im Frankfurt LAB und in Frankreich am Performing Arts Forum
(PAF), St Erme.

 

Projekt
von Studierende des MA Choreographie und Performance Students of MA Choreography and Performance

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 4.7.2013, Mousonturm Frankfurt, Studio 1 Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main
  • 5.7.2013, Mousonturm Frankfurt, Studio 1 Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main
Inhaltspezifische Aktionen

Das Buch von allen Dingen

9+

von Guus Kuijer (*1942)

Vaters Hand und Mutters Schweigen haben die Familie noch immer zusammengehalten. So einfach ist die Welt. Nicht bei Guus Kuijer: Weil Kinder viele Dinge zum ersten Mal sehen, haben sie einen unverfälschten Blick. In den Augen seines Protagonisten Thomas nämlich bekommt das Bild der ,heilen’ Familie Risse und plötzlich gerät alles aus den Fugen.

Im Sommer schlägt ein Hagelsturm die Blätter von den Bäumen. Thomas schreibt. In den Grachten tummeln sich tropische Fische. Und das schöne Mädchen Elisa von nebenan trägt ein Bein ganz aus Leder. Thomas schreibt auf. Bei der alten Frau Van Amersfoort, die ihren Mann im Widerstand verloren hat, schmeckt die Limonade ganz besonders gut. Und sie hört Musik aus einem alten Koffergrammophon – mit vielen Geigen. Thomas hört mit.
Alle wichtigen Bücher handeln von Gott, weiß Thomas’ Vater. Thomas begegnet sogar dem Herrn Jesus Christus persönlich, der ihm vorschlägt, ihn einfach Jesus zu nennen. Und Thomas’ Vater holt aus. Mit der ganzen Hand. Dann schluchzen die Engel im Himmel und die Welt steht mit einem Mal still vor Entsetzen.
Fragt man Thomas, was er einmal werden will, dann antwortet er ganz einfach: Glücklich. Doch dafür heißt es, Mut beweisen. Und bald schon ereilen den Vater unerklärliche Vorfälle, die auf verblüffende Weise an jene biblischen Plagen erinnern, die einst über das Land Ägypten hereinbrachen.
Das Motiv des gestrengen Vaters, der wie ein strafender Gott über die eigene Familie waltet, wird zur Herausforderung für den jungen Helden in Guus Kuijers ungeschönter Parabel über die Suche nach dem eigenen Glück.

Autor
Guus Kuijer, 1942 in Amsterdam geboren, arbeitete zunächst als Volksschullehrer. Seit 1973 ist er als freier Schriftsteller tätig und wurde bereits 1979 für sein Gesamtwerk mit dem Holländischen Staatspreis für Kinder und Jugendliteratur ausgezeichnet. Im Jahr 1982 folgte der Deutsche Jugendbuchpreis für „Erzähl’ mir von Oma“. „Das Buch von allen Dingen“ wurde 2005 mit dem „Goldenen Griffel“, dem niederländischen Jugendbuchpreis, und der „Goldenen Ente“ (Belgien) gewürdigt. Für die Bühne bearbeitet wurden neben „Das Buch von allen Dingen“ u.a. auch „Wir alle für immer zusammen“, „Das Glück kommt wie ein Donnerschlag“ und „Ein himmlischer Platz“.

 

Inszenierung
von Annette Müller (Regie), Oliver Kostecka (Bühne/Kostüm), Michael Lohmann (Musik), Mit: Mateusz Dopieralski, Jürgen Keuchel, Franziska Knetsch, Katrin Hylla (ATW), Christine Reinhard, Johannes Eimermacher, Oda Zuschneid und Clara Schulze

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 12.5.2013, Premiere , Landestheater Marburg, Black Box
  • 14.5.2013, Landestheater Marburg, Black Box
  • 15.5.2013, Landestheater Marburg, Black Box
  • 26.5.2013, Landestheater Marburg, Black Box
Inhaltspezifische Aktionen

Der 1000-Franken-Deal

Der Traum aller Theaterschaffenden: Die Tribüne ist jeden Abend bis auf den letzten Platz ausverkauft. Alle strömen ins Theater; nicht nur die immer gleichen zwanzig Freunde, Schauspielschüler, verkannten Künstlerinnen oder kreativen Utopisten, nein! Die ganze Stadt, vom Bauarbeiter bis zur Fahrlehrerin, von der Krankenpflegerin bis zum Bankdirektor. Alle sind da. Alle sitzen gebannt auf ihren Plätzen und geben ihr Bestes für einen gelungenen Abend. Ein Traum?

das schaubüro will es wissen, und schliesst mit dem Publikum einen Deal ab: Jeden Abend erhält der oder die beste ZuschauerIn die Gage der Auftretenden. 1000 Franken für einen Theaterbesuch. Deal or no Deal?

Die KünstlerInnen hingegen arbeiten ja gerne für umsonst. In dem Business gehört Selbstausbeutung nun mal dazu. Dafür können sie sich schliesslich selbst verwirklichen und werden erst noch bewundert und geachtet - besonders an diesem Abend, an dem jedermann und jedefrau im Publikum eifrig um ihre Gunst buhlt.

www.das-schaubuero.ch
www.schlachthaus.ch

 

Projekt
von das schaubüro. mit: Julia Haenni, Thea Reifler (ATW), Micha Küchler. Hospitanz: Tiziana Bonetti. Oeil extérieur: Anna-Lisa Ellend (Schauplatz International). Technik: Demian Jakob.

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 20.2.2013, Schlachthaus Theater Bern, Kellerbühne
  • 21.2.2013, Schlachthaus Theater Bern, Kellerbühne
  • 22.2.2013, Schlachthaus Theater Bern, Kellerbühne
  • 23.2.2013, Schlachthaus Theater Bern, Kellerbühne
  • 11.6.2013, Gessnerallee Zürich, Südbühne
Inhaltspezifische Aktionen

Der König stirbt

Eine Zusammenarbeit mit der Theaterwerkstatt des "Forum Alter und Jugend e.V."

Der König stirbt: Ein König, der schon seit Beginn der Menschheit regiert, der alles vom Rad bis hin zur Atomspaltung erfand, sämtliche Bauwerke der Geschichte errichten ließ und alle Bücher der Welt schrieb. Was passiert, wenn dieser König stirbt? Welche Rolle spielen seine engsten Vertrauten in seinen letzten Stunden und wie wirkt sich das Geschehen auf sie selbst aus? Und was ist mit uns Zuschauern? Sind wir Unbeteiligte oder ist nicht jeder von uns in einer Weise auch dieser König?

Eugène Ionescos Stück untersucht die Konfrontation des Menschen mit seiner eigenen Vergänglichkeit und fragt, welchen Platz Tod und Sterben im alltäglichen Bewusstsein haben und haben sollten. Dem Zuschauer bleibt es dabei überlassen, seine eigenen Antworten zu finden auf die Frage, wie man mit dem Wissen um die Unausweichlichkeit des Todes, sowohl des eigenen als auch des Todes der Menschheit im Ganzen, umgehen sollte.

Ensemble:

Renate Bildau: Königin Margarete
Karina Burenko: Königin Maria
Silvia Fahima: Souffleurin
Peter Merck: Wächter
Michael Nickel: Doktor
Rudolf Triller: König Behringer

Vielen Dank an: Gisela Cordes, Felix Müller, Thomas Bartling, Jennifer Sittler, Hannah Ruoff

 

Inszenierung
von Rudolf Triller

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 24.2.2013, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
Inhaltspezifische Aktionen

Der Räuber - Ein Solo

"Ich bin einer, den man hinstellen könnte, wo man wollte, z.B. in eine Grube in einem Bergwerk oder zuoberst auf einen Berg, in ein Prachthaus oder in eine Hütte. Ich bin voll Gleichmütigkeit, was natürlich oft mit Gleichgültigkeit , mit Mangel an Interesse verwechselt worden ist. Mir sind ungezählte Vorwürfe gemacht worden. Alle diese Vorwürfe sind quasi ein Lager geworden, auf dem ich mich ausstrecke, was vielleicht eine große Ungerechtigkeit von mir ist, aber ich sagte mir, ich müsse es mir bequem machen, denn es könnten ja später Unbequemlichkeiten noch in Menge an mich herantreten, denen ich mich gewachsen zeigen müsse. Auf gewisse Weise vermag ich alles Erdenkliche, und vielleicht besteht meine Krankheit, falls ich meinen Zustand so nennen kann, in einem zu vielen Liebhaben..."

Ein Solo zu Robert Walsers Mikrogramm "Der Räuber"

 

Projekt
von Jürgen Herold und Sonja Risse

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 18.1.2013, Zürcher Hochschule der Künste
  • 19.1.2013, Zürcher Hochschule der Künste
Inhaltspezifische Aktionen

2012

Inhaltspezifische Aktionen

[ru:ts]

In einer Serie von vier Performances werden die Erfahrungen und Ergebnisse des im Sommer 2011 durchgeführten Recherche-Projekts zur polnisch-romantischen Ahnentradition zur Diskussion gestellt. In der Annäherung an polnische performative Geschichte und Kultur fragen wir nach der Verwurzelung in einer Tradition, nach Anknüpfungspunkten an diese und nach deren ritueller Negation und Überwindung. Begleitende Informationen jeweils unter www.ru-ts.org

 

Erster Teil: Initiation.


Performance
von Jan-Tage Kühling, Philipp Scholtysik,Daniel Schauf, Paulina Miu Zielińska, Jan Gehmlich

 

  • Bisherige Aufführungen

16.4.2012, Frankfurt LAB

Inhaltspezifische Aktionen

[ru:ts] #3

work in progress des dritten Teils der Performance-reihe [ru:ts].

In einer Serie von drei Performances sollen die Erfahrungen und Ergebnisse einer im Sommer 2011 durgeführten Recherchereise zum polnischen (post-)romantischen Theater der Überschreitung zur Diskussion gestellt werden.
Im Rahmen des Essayabends also eine kleine Vorschau auf Teil 3...


Performance
von Jan-Tage Kühling, Philipp Scholtysik, Paulina Miu Zielinska, Natalia Mariel Gomez, Yejin Kwon

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 10.6.2012, Theatermaschine 2012 Essayabend , zwischenraum, Bahnhofstraße 44
Inhaltspezifische Aktionen

"Interface - oder das Party-Prinzip"

ACHIM WOLLSCHEID is a media artist whose work over the past 20 years has been at the forefront of experimental music. He has performed and presented installation projects internationally. His work in sound has led to an interest in the relation between sound, light and architectural space, which he pursues through public, interactive and electronic projects. He is a founding member of Selektion, an organisation for the production and distribution of information systems.

 

In Achim Wollscheid's work the art object is reduced to a systematic response to a given situation: lights react to passers-by, sound banks play back in response to voices and ambient noise, lights dim randomly, objects and rooms resonate against the drumming of small hammers. Through applying these systems of interaction and response, the art object as a singular body disappears in order to reveal the broader, delicate interplay of multiple bodies within social space.


Vortrag
von Achim Wollscheid

 

  • Bisherige Termine
  • 1.2.2012, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Raum A118
Inhaltspezifische Aktionen

4.48 Psicosis

4.48 Psychosis von Sarah Kane


ich sehe Dinge
ich höre Dinge
ich weiß nicht wer ich bin


Zunge raus
Gedanken abgewürgt


stückweise schrumpft mein Geist


Wo fange ich an?
Wo höre ich auf?
Wie fange ich an?
(Falls ich je vorhab weiterzumachen)


Wie höre ich auf?
Wie höre ich auf?
Wie höre ich auf?
Wie höre ich auf?
Wie höre ich auf? Ein Zacken Schmerz
Wie höre ich auf? Durchbohrt mir die Lungen
Wie höre ich auf? Ein Zacken Schmerz
Wie höre ich auf? Sticht mich ins Herz

Ich werde sterben
noch nicht
und doch ist es schon da

 

mit: Sofía Boué / Javier Carrizo / Javier Francisco Schencke Olavaría / Marina Sol Alvarez / Yanina Zanier Quintas

 

Regiessistenz, Bühnen- und Kostümbild: Gabriela Figueras
Bühnenbild, Fotografie: Rodrigo Barcos
Licht: Olivia Grioni

 

Inszenierung: Matthias Jochmann

 

TA Escuela de arte y oficios - Teatro Argentino de La Plata
http://www.facebook.com/TAE.OFICIAL
http://www.teatroargentino.ic.gba.gov.ar/taescuela.html

Dank an Claudia Billourou, Sebastian Jatz Rawicz und Heiner Goebbels

 

Inszenierung
von Matthias Jochmann

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 17.3.2012, Premiere , TA Escuela de arte y oficios - Teatro Argentino de La Plata, Sala Alternativa
  • 18.3.2012, TA Escuela de arte y oficios - Teatro Argentino de La Plata, Sala Alternativa
  • 22.3.2012, TA Escuela de arte y oficios - Teatro Argentino de La Plata, Sala Alternativa
  • 23.3.2012, TA Escuela de arte y oficios - Teatro Argentino de La Plata, Sala Alternativa
  • 25.3.2012, TA Escuela de arte y oficios - Teatro Argentino de La Plata, Sala Alternativa
  • 25.3.2012, TA Escuela de arte y oficios - Teatro Argentino de La Plata, Sala Alternativa

 

 

Inhaltspezifische Aktionen

A BRAND NEW SPECIES

Es existieren kaum noch unbeschriebene Orte auf der Erde, unsere Welt ist kartographiert, vermessen und klassifiziert. Dennoch gibt es unzählige blinde Flecken auf unseren Karten. Verlassene Orte, zwischen Abriss und Neuanfang. Vergessene Orte, die Potentiale, Nischen und Biotope bergen. Welche Wesen könnten sich in diesen Laboren entwickeln? Welche neuen Spezies könnten hier entstehen? Welche Mutationen sind denkbar, im Schatten des langsamen Verblassens einstiger Funktionen? Seien es tierische Kreaturen, ausgestopfte Sirenen, gezähmte Viecher, Chimären, hundeähnliche Geschöpfe oder sich wie Tolle gebärdende, schießwütige, in einem bestimmten Rhythmus tanzende Kreaturen, die auf der Straße leben und die von nahem wie Affen aussehen.

A BRAND NEW SPECIES beschwört und befragt diese Wesen gleichermaßen, indem es sich performativ mit narrativen und fiktionalen Formen des Weltverstehens auseinandersetzt. Was verraten uns die kreierten Wesen über den Ort, der sie hat entstehen lassen? Und was verraten sie über uns, die wir sie haben entstehen lassen?

 

Mit A BRAND NEW SPECIES beendet Rose Beermann ihr Masterstudium Choreographie und Performance. Das Projekt wird im Rahmen des schwindelfrei Festivals Mannheim produziert und speziell für die leerstehenden Armeebaracken Turley Baracks entwickelt.
Ein Arbeitszwischenstand ist am 25.8. im Frankfurt_LAB zu sehen.


Konzept und Choreographie: Rose Beermann
Von und mit: Abdullah Erdogan, Raimonda Gudaviciute, Anja Sauer und Iva Svestharova
Dramaturgie: Susanne Zaun
Sounddesign: Matthias Meppelink
Lichtdesign: Stine Hertel und Camilla Vetters

 

Eine Koproduktion der Stadt Mannheim, Kulturamt und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen.
Gefördert durch Crespo Foundation und dem Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

 

Projekt
von Rose Beermann

  • Bisherige Aufführungen
  • 25.8.2012, Frankfurt_LAB
  • 15.9.2012, Premiere , Turley Barracks Mannheim
  • 16.9.2012, Abschlussprojekt , Turley Barracks Mannheim

 

Inhaltspezifische Aktionen

als wir.

Es geht um ein Gefühl oder so. Dieses Auffressen von innen, gestern jedenfalls wusstest du noch, worum es geht. Wir suchen und wir finden nichts. Aber das stimmt natürlich nicht.

 

Wir wollen nicht konkret sein. Wie wehende Vorhänge. Wenn ich lange genug aus meinem Fenster schaue, sehe ich, wie die Bäume grün werden. Oder so. Kannst du dich an gestern erinnern? Wir sind auf einer Wiese. Oder in einem kleinen staubigen Zimmer oder. Vielleicht ist es ein Bus und die Scheibe ist ganz kühl, obwohl es stickig ist. Ich halte mein Ohr an die Scheibe und ich horche. Wir schwitzen, bestimmt schwitzen wir. Wir sind wie alle und. Wir wollen nicht konkret sein, das können wir uns nicht leisten. Also. Es ist egal, wer wir sind, es ist egal, wo wir sind. Morgen geh ich Blumen pflücken. Verschmierte Scheiben und dann zwei Menschen. Regen. Fliegen. Bäume. Staub.

 

Jana Mila Lippitz, 1988 in Hamburg geboren, aufgewachsen eher ländlich, träumt viel zu viel. Sie studiert seit 2009 Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, hat gerade ein halbes Jahr in Istanbul gelebt und will bald zurück, bestimmt.

 

Vernissage: 22. Mai 2012 - 17 Uhr
Öffnungszeiten: entsprechend der Öffnungszeiten des Exkurs-Zwischenraums und nach Vereinbarung

muargalerie.de/index.php/als-wir/

 

Ausstellung
von Jana Mila Lippitz

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 22.5.2012, Muar-Galerie im Exkurs-Zwischenraum

 

Inhaltspezifische Aktionen

Americana

24. Februar 2012. Ich bin in Amerika. Ende meines Essayprojekts. Ende des Romans.


Projekt
von Bettina Rychener

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 10.6.2012, Theatermaschine 2012 Essayabend , zwischenraum, Bahnhofstraße 44
Inhaltspezifische Aktionen

Amerika

Der sechszehnjährige Karl Rossmann kommt nach Amerika - doch das nicht ganz freiwillig. Seine Eltern schicken ihn in die Neue Welt, weil ihn ein Dienstmädchen verführt und ein Kind von ihm bekommen hatte. Nun steht der junge Vater heimat- und ziellos im Hafen von New York. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zeigt sich wenig gastlich, der Wunschort erweist sich als ein gewaltiger Markt der Waren und Finanzen. Gerechtigkeit ist hier ein Fremdwort.
Der Roman ist als ein Stationendrama angelegt. Jedes Kapitel zeigt ein neues Millieu. Dabei stürzt Karl Rossmann die soziale Leiter immer weiter hinab. Was im Hause des reichen Onkels hoffnungsvoll beginnt, endet in Gesellschaft von Ganoven und Prostituierten. Die Deklassierung vollzieht sich mit einer Zwangsläufigkeit. wie man sie auch aus anderen Texten Kafkas kennt. Offensichtlich war AMERIKA für Kafka Utopie und Albtraum zugleich: Der eine macht sein Glück, der andere verliert alles. Das ewige Lebens-Roulette.

------------------
eine Produktion des Stadttheaters Gießen
www.stadttheater-gießen.de

 

Inszenierung
von Christian Fries | eine Produktion des Stadttheaters Gießen | nach dem Roman von Franz Kafka | Bühnenfassung von Christian Fries | mit Mirjam Sommer, Corbinian Deller (ATW), Lukas Goldbach und Milan Pešl | Bühne und Kostüme: Marion Eiselé | Video: Stephanie Kayss und Philipp Karau (ATW) | Dramaturgie: Matthias Schubert | Regieassistenz und Abendspielleitung: Benedikt Grubel (ATW)


Bisherige Aufführungen

  • 19.10.2012, Stadttheater Gießen | TiL-Studiobühne
  • 16.11.2012, Stadttheater Gießen | TiL-Studiobühne
  • 1.12.2012, Stadttheater Gießen | TiL-Studiobühne

 

Inhaltspezifische Aktionen

Amischlampe

Amerikaner in Gießen und der Zigarettenwahn beginnt. Wird Pete es schaffen?
Der Kurzfilm erzählt von schönen Frauen, dem Leben in der Rose und anderen Katastrophen.
So scheint Gießen ein wichtiger Brennpunkt gewesen zu sein...

 

Film
von Ruby Behrmann

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2012, Theatermaschine 2012 Essayabend , zwischenraum, Bahnhofstraße 44
Inhaltspezifische Aktionen

ANALOG AVATAR

ANALOG AVATAR

“Was die Besichtigung der Stadt anging, so dachte er nicht einmal daran,

da er zu jener Rasse von Engländern gehörte, die die Länder,

durch die sie kommen, von ihren Dienstboten besichtigen lassen.”

Jules Verne, Reise um die Welt in 80 Tagen, 1873

Kann man an Stelle eines Anderen reisen? Kann man jemanden an seiner Stelle auf die Reise schicken? Kann man als Person ein Avatar sein, jenseits der Welten des Internet? Wie wäre es, eine Person die Unternehmungen analog machen zu lassen, die man sonst nur virtuell erlebt?

Johanna war in Santiago de Chile und hat sich von Anderen Tagesabläufe schreiben lassen, sich in jeder ihrer Unternehmungen von den Wünschen und Zielen ihrer Auftraggeber abhängig gemacht. Sie hat jeden Ausflug dokumentiert und Fotos geschossen. Sie hat Gespräche aufgezeichnet, Objekte gesammelt und alles nach Deutschland mitgebracht. In einer Performance stellt Johanna die Ergebnisse vor und sucht nach Antworten auf die Fragen:

Kann man nicht nur seine Arbeit, sondern auch seine Genüsse delegieren? Wer hat dann was davon? Wie gibt man ein stellvertretend erlebtes Ereignis an dessen Urheber zurück? Und was hat das mit Theater zu tun?

 

Performance
von Eine Lectureperformance von und mit Benedikt Bernstorff, Johanna Castell, Johanna Gagern und Katharina Kellermann.


Bisherige Aufführungen

  • 11.2.2012, Fleetstreet Theater Hamburg
  • 25.2.2012, Sophiensaele Berlin (Hochzeitssaal)
Inhaltspezifische Aktionen

ANIMOT – eine wissenschaftliche Choreografie (Arbeitsstand)

Die in der philosophischen Tradition verankerte Dichotomie von Mensch und Tier
stellt dem vernunftbegabten Subjekt ein – den Logos entbehrendes – homogenes „Tier“ gegenüber.
Sie begründet damit eine logozentrische Herrschaftsposition des Menschen, dessen potenzielle Animalität ausgelöscht wird. Derrida unterläuft diese gewaltsamen Zugriffe von Sprache und Denken, indem er ein neues Wort einführt: ANIMOT. Es zeigt, dass die Rede von „dem Tier“ nur ein Wort (mot) ist, und gibt homophon zu hören, dass es „Tiere“ (animaux) nur im Plural gibt (Derrida, Jacques. L'animal que donc je suis. Editions Galilée, 2006).

Die Struktur des Abends bemächtigt sich der Struktur des Experiments. Ziel ist jedoch nicht das ,Quod erat demonstrandum’, sondern der Versuch, durch Kombination verschiedener Ausdrucksmittel, Annahmen zu befragen. So führt das Experiment weniger zum Beweis einer These, sondern vielmehr zu neuen ‚blinden Flecken’, die als Ausgangspunkte für weitere Versuchsanordnungen dienen können.

Dazwischen geben wir unserer Sehnsucht nach „Ungebrochenheit“ Raum, die wir – als Bild oder Behauptung – in unserem kollektiven kulturellen Gedächtnis vermuten.

Ob das Laboratorium – das souverän erstellte „Holodeck“ – die beherrschbare Zone ist, oder ob es sich mit seinem eigenen Willen Bahn bricht, werden wir sehen.

 

 

Projekt
von und mit Annett Lang (ATW), Corbinian Deller, Hanke Wilsmann (ATW)


Bisherige Aufführungen

  • 11.7.2012, Alte Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 25.8.2012, Gießen, Hardthof/ARThof

 

Inhaltspezifische Aktionen

ArteFakt

Durch die Kraft von sechsundsechzig
umgekehrten Pentagrammen
zeigen unecht oder echt sich
Teile, die vom Ganzen stammen.
Formel aus der Zeiten Nacht
bist du's, zeige deine Macht!
Unter Blitz und Flamme
füge dich zusammen!
Achtung! - Fertig! - ArteFakt!

Wir beschäftigen uns mit dem zur Kunst/zum Wertgemachten.
Kunstdefinitionen können anhand von Poetiken und Institutionen gegeben werden.
Eine Institution wäre der Kunstmarkt oder eine Galerie. Eine Poetik wäre die des Aristoteles oder das Manifest der Surrealisten.
Poetiken geben Auskunft über die Produktionsweise sowie die formal und ästhetische Beschaffenheit von Kunst.
Institutionen bestimmen: Das ist Kunst und können dem Kunstwerk auch einen Wert geben. Er kann durchaus auch ein ideeller Wert sein, aber am Ende steht ein materieller, ein Preis.

Die Installation ArteFakt sucht nach der "Weltenformel" des Kunstbetriebes, nach dem Zauberspruch der uns das wertvollste Kunstwerk erschaffen lässt.

Es wird größtenteils schwarz/weiß und ein wenig Licht kommt aus der leeren Mitte.

weitere Informationen und Öffnungszeiten: www.muargalerie.de


Installation
von Hanke Marei Wilsmann und Melchior B. Tacet


Bisherige Aufführungen

  • 14.1.2012, Vernissage, Muar - Galerie für andere Räume, Bahnhofstraße 44, Gießen
Inhaltspezifische Aktionen

Bartleby oder Sicherheit ist ein Gefühl

„Ich möchte lieber nicht“, sagt Bartleby der Schreiber aus Herman Melvilles gleichnamiger Erzählung, wenn er zu Tätigkeiten aufgefordert wird. Der rätselhafte junge Mann ist Kopist in einer Anwaltskanzlei. Zunächst fällt er noch durch stillen schweigsamen Fleiß und höfliche Zurückhaltung auf, beginnt dann, kompromisslos seiner innersten Überzeugung folgend, sich weder für noch gegen einen angebotenen Lebensentwurf zu entscheiden. Er entscheidet sich für überhaupt nichts, nicht einmal fürs Essen, mit der Folge, dass er verhungert. Damit wird er zum Bild der größtmöglichen Erfüllung von Freiheit und ihrer Perversion zugleich. „I would prefer not to“, heißt die Formel, mit der er freundlich und sanft sich das Weltbild aller erschüttert, die ihm begegnen.

„Großes Theater auf der kleinen Bühne des Schauspielhauses. Bartleby oder Sicherheit ist ein Gefühl ist eines der besten Stücke der auslaufenden Spielzeit am Schauspielhaus. [...] Harmloser als mit einer Gesangseinlage aus dem Musical Elisabeth kann ein großes Theaterstück kaum beginnen. Und so ist es irgendwie lustig und irgendwie auch sehr rührend, wie Katharina Klar mit ihrer inbrünstigen Interpretation des geschmacklosen Gassenhauers "Ich gehör nur mir" den Abend eröffnet. Und irgendwie ist das auch noch sehr passend. Denn im chaotischen Kosmos unserer Zeit ist das permanente Beharren auf das eigene Selbstbewusstsein lebensnotwendig geworden. Und Regisseur Boris Nikitin, der nach "Der Fall Dorfrichter Adam" zum zweiten Mal Regie am Schauspielhaus führt, schaffte es, diese Autopoiesie virtuos zu inszenieren. [...] Katharina Klar zeigt ihr ganzes Talent und Können und schreit sich ein wildes Konglomerat von Zitaten, Ideen und Anarchismen von der Seele. Aus ihrem Gebrüll über die Unmöglichkeit eines richtigen Lebens im falschen, die Paradoxien der Selbstbestimmung und die Katastrophe des Protests, der inzwischen vollkommen unmöglich geworden ist, ergibt sich ein fesselnder Einblick in die Schizophrenie einer ganzen Generation, der zumindest erahnen lässt, warum so viele ‚dagegen‘ sind und noch einmal genau so viele dagegen sind, dagegen zu sein.“
(Michael Thurm, FAZIT)

 

Performance
von Konzept & Regie: Boris Nikitin Darsteller & Texte: Katharina Klar, Lorenz Kabas Konzept & Ausstattung: Matthias Meppelink Dramaturgie: Regula Schröter Regieassistenz: Martina Neu


Bisherige Aufführungen

  • 10.5.2012, Premiere , Schauspielhaus Graz
  • 19.5.2012, schauspielhaus Graz
  • 29.5.2012, Schauspielhaus Graz
  • 6.6.2012, Schauspielhaus Graz
  • 16.6.2012, Schauspielhaus Graz
  • 9.10.2012, Schauspielhaus Graz
Inhaltspezifische Aktionen

Berlin Calling

BERLIN CALLING zeichnet ein Musikerporträt in der Großstadt von heute, handelt von Kunst und Wahnsinn, Rausch und Ekstase, von Hoffnung und Zukunft, Freundschaft und Familie, von Musik und der Lust am Leben – und natürlich von der Liebe.
Es ist ein Porträt der Zeit, ein Sittengemälde, eine Sozialstudie. Der meist selbstzerstörerische Kampf des Künstlers wird zur Metapher für eine Generation. Mit der Uraufführung von BERLIN CALLING bringen wir den Soundtrack einer Generation auf die Bühne. Es ist die Geschichte eines leidenschaftlichen, eigenwilligen Helden der Nacht, dem fast jeder von uns nachts im Badezimmerspiegel gute Nacht gesagt hat.


Inszenierung
von Stück nach dem Film von Hannes Stöhr


Bisherige Aufführungen

  • 17.2.2012, Bühnen der Stadt Gera / Bühne am Park
  • 20.2.2012, Bühnen der Stadt Gera / Bühne am Park
Inhaltspezifische Aktionen

BIG BANANA

BIG BANANA ist eine Fabrik, dort wird gearbeitet. In unterschiedlichen Produktionsabschnitten werden verschiedene Dinge hergestellt. Die Produktpalette reicht von Konsumartikeln über Dienstleistungen bis zu Werbung, womit sich der Raum immer weiter füllt.

Durch die Fabrik werden Führungen angeboten. Unser Spezialist weiß, wovon er spricht; er erläutert die ablaufenden Prozesse, bespricht die Produkte und beanwortet Fragen.

Irgendwann ist das Ende der Produktion gekommen: aus all den Produkten, den Apparaten und Produktionsstraßen wird eine riesige Banane errichtet. BIG BANANA, das absolute Endprodukt.

ANMELDUNG für die Führungen unter www.bigbanana.eu
Ort: Ringlokschuppen Mülheim Ruhr / Dezentrale (Leineweberstraße 15-17)
www.ringlokschuppen.de

Eine Produktion vom Big Banana-Team. In Koproduktion mit Ringlokschuppen Mülheim. Gefördert von der Stiftung Kulturhauptstadt Ruhr.2010, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein – Westfalen und der Hessischen Theaterakademie. Mit freundlicher Unterstützung der SWB Mülheim.

 

Installation
von Arne Salasse und Ruth Schmidt / Team: Alexander Buers, Jos Diegel, Kathrin Ebmeier, Angela Harter, Christopher Krause, Fabian Passarelli, Arne Salasse, Ruth Schmidt

 

Bisherige Aufführungen

  • 24.11.2012, Mülheim an der Ruhr
  • 25.11.2012, Mülheim an der Ruhr
  • 25.11.2012, Mülheim an der Ruhr
  • 1.12.2012, Mülheim an der Ruhr

 

Inhaltspezifische Aktionen

Breaking News

Breaking News - Installation im Rahmen BÜCHNER International 22.-30.06.2013

 

Nachrichtenbilder suggerieren dem Empfänger für die kurze Zeit ihrer Ausstrahlung ein
unmittelbares Verhältnis zu Zeit und Raum ihres Dargestellten. Noch stärker gilt dies für
Nachrichtenformate, die jederzeit und online verfügbar sind. Wir können beobachten, dass sich das Format der NoComment - Nachrichten zunehmender Beliebtheit erfreut. Diese unkommentierten Ausschnitte, versehen mit Ort und Zeitangabe, evozieren in noch stärkerem Maße Authentizität, als der Reporter in der Live – Schaltung. In gleichem Maße aber versetzen diese Embleme den Empfänger in die Position des Rätselnden, der sich seiner Gegenwart selbst gewiss zu sein hat. Sie kontextualisieren nicht über das Abgebildete hinaus, noch geben sie ihre Quelle preis. Dieser ambivalente Charakter wissender Unwissenheit, der den Betrachter als stummen Zeugen zurück lässt, ist Teil unserer künstlerischen Auseinandersetzung.

Zu Beginn dieser Auseinandersetzung jedoch steht die Frage: Was ist ein Bild und was vermag es?
Seit Jahrtausenden gibt es die Gegenüberstellung zweier Konzepte: Das des Schattenbildes und das des Spiegelbildes. Der Schatten ist mit dem, was er zeigt, sicher nicht zu verwechseln. Er sieht dem, der ihn wirft, mindestens so unähnlich wie ähnlich. Er zeigt nur, dass ein Körper im Raum ist. Die Legende der Erfindung der Malerei erzählt von einer Frau, die den Schatten ihres Mannes an der Wand abzeichnete, bevor er kurz darauf im Krieg stirbt. Es bleibt nichts Ähnliches, aber immerhin bleibt etwas, ein Zeichen. Das Spiegelbild hingegen lädt ein, dass man es mit dem Leben verwechsle. Es zeichnet aus, dass man es nicht nur für ein Zeichen hält, sondern sagt, es ist mehr als das. Ein Bild, dem man die ganze metaphysische Kraft und den Glauben unserer Kultur zubilligt.

In unserer Installation Breaking News arbeiten wir auf vielfältige Weise mit diesen zwei Konzepten.
Wir scannen tagesaktuelle NoComment - Filme verschiedener Nachrichtenagenturen ein und
projizieren diese auf eine mehrteilige, durch Motoren in Rotation versetzte Spiegelfläche und damit an die Wände des Raumes. Durch den Scanvorgang erhalten wir farblose Bilder, in denen sich die Bewegungen, sowohl des bewegten Bildes, als auch die des Scanner eingeschrieben haben. Durch die nachträgliche Projektion werden diese Bilder wieder durch eine virtuelle Kamerafahrt und durch die sich bewegenden Spiegel in Bewegung versetzt. So wird der Raum zu einer Art Jenseits, zur Kehrseite, zu einer Schattenwelt der tagesaktuellen Nachrichtenbilder. Das Projizierte, teilweise noch zu erkennen, nur in seiner Gesamtheit nicht mehr auszumachen, führt die emblematische Beziehung ad absurdum. Dem Prozess der Re - konstruktion des Inhalts, der projizierten Bilder, geht nun, eine in Gänze unmögliche, Re - konstruktion des Signifikanten voraus.

Gefördert durch Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Evonik Industries AG, Zentrum für Medien und Interaktivität Giessen, Hessische Theaterakademie, Institut für Angewandte Theaterwissenschaften, Festival Büchner International

Ort: EG Commerzbankfiliale Johannesstraße 17 in Gießen

www.schoenberg-company.de

 

Installation
von Schoenberg-Company: Philipp Bergmann, Matthias Schönijahn


Bisherige Aufführungen

  • 15.4.2012, ATELIERFRANKFURT e.V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main
  • 16.4.2012, ATELIERFRANKFURT e.V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main
  • 17.4.2012, ATELIERFRANKFURT e.V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main
  • 18.4.2012, ATELIERFRANKFURT e.V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main
  • 19.4.2012, ATELIERFRANKFURT e.V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main
  • 20.4.2012, ATELIERFRANKFURT e.V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main
  • 21.4.2012, ATELIERFRANKFURT e.V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main
  • 21.4.2012, ATELIERFRANKFURT e.V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main
  • 22.6.2013, EG Commerzbankfiliale, Johannesstraße 17, Gießen
  • 22.6.2013, EG Commerzbankfiliale Johannesstraße 17 in Gießen

 

Inhaltspezifische Aktionen

Brolumanti - Audioessay an einem, der mit sich selbst spricht

Ich bin 79 Jahre alt. Der Tod wirft seine Schatten voraus. Die Konzentrationsfähigkeit schwindet. Aber was mache ich mit meinen unvollständigen Gedanken, die ich weitergeben sollte? Ich denke, also bin ich. Wenn Denken für ihn Leben ist, so stirbt er mit jedem Vergessen ein Stück mehr. Erinnerung und Annäherung an einen sterbenden Denker.

 

Hörspiel
von Anna Krauß


Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2012, Theatermaschine 2012 Essayabend , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, A 118
Inhaltspezifische Aktionen

Burning Beasts

Performative Installation im öffentlichen Raum vor dem Frankfurter Kunstverein und auf der Dom-Römer-Achse

Einrichtung der Installation ab Montag, den 13.Februar 2012

Freitag, 17. Februar 2012, 19.00 Uhr (Performance-"try out" in der Installation)
Samstag, 18. Februar 2012, 19.00 Uhr (Performance in der finalen Installation)

Startpunkt: jeweils vor dem Frankfurter Kunstverein

"Burning Beasts" erkundet im öffentlichen Raum die Grenzen und Ikonen der Überschreitung öffentlicher Ordnung. Was ist zu tun angesichts der weltweiten Unsicherheiten über die politische und gesellschaftliche Zukunft? Die Stimme erheben? Kollektiv das Sprechen verweigern? Oder brennende Biester sprechen lassen? "Burning Beasts" ist eine temporäre performative Installation im öffentlichen Raum Frankfurts. Die Performance findet statt in Kooperation mit den Studenten des Instituts der Angewandten Theaterwissenschaften der Universität Gießen.

"Burning Beasts" ist eine Kooperation des Instituts der Angewandten Theaterwissenschaften der Universität Gießen und "theatercombinat", Wien und wird unterstützt durch das Künstlerhaus Mousonturm und DHL Trade Fairs & Events GmbH.

 

Tanzprojekt
von Günther Auer, Claudia Bosse, Gregor Glogowski, Nele Jahnke, Meret Kiderlen, Elisabeth Lindig, Arne Schirmel, Marco Tölzer, Catherine Travelletti

 

Bisherige Aufführungen

  • 17.2.2012, Frankfurter Kunstverein
  • 18.2.2012, Frankfurter Kunstverein
Inhaltspezifische Aktionen

citation needed

 

t. theisen und k. ebmeier sprechen seit letztem sommer über institutionen. und institutionskritik. Und die kritik an den institutionen der institutionskritik. und früher oder später, vielleicht gegen herbst, wollten wir etwas aus der institution universität entführen und der kunst einpflanzen. nicht ohne etwas anderes der kunst zu entreißen und es in der universität zu suchen. gefunden haben wir: hausarbeiten und gespräche. wir nahmen unsere gespräche nun auf. so im winter. und redeten unter anderem über: institutionen, gespräche, institutionalisierungen, f. breithaupt, kunst, relational aesthetics, zwischenraum, h. arendt, tiqqun, universität, j.lacan, hausarbeit, la jeune-fille, denken, installation, monster, kontingente emergenz, kapitalismus, kritik, m. foucault, j. Derrida. und vor allem darüber, wie wir uns „jetzt“ im 21.jahrhundert, vielleicht als generation/prekariat/klasse/netzwerk zu diesen positionieren. sollten. könnten. nun ist es frühling.
und wir schreiben eine hausarbeit. die gelesen werden soll. weil wir ihre dramaturgie aus unseren
gesprächen entwickelt haben. weil sie kunst ist. weil wir wieder für implizite leser_innen und nicht
für implizite nicht-leser_innen schreiben wollen. weil unsere gespräche öffentlich gemacht werden.
in videos und in einem text. in institutionen und in form von institutionalisierungen. als stück. zwischen performance und installation, zwischen bildender und darstellender kunst, als praktische theorie, als ein gesprächsbeitrag zu künstlerischen und akademischen handlungsmöglichkeiten im 21. jahrhundert.

 

Projekt
von Tessa Theisen, Katrin Ebmeier

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.6.2012, Theatermaschine 2012 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Keller
Inhaltspezifische Aktionen

Das Unterfangen von Frau S.

Rein mit der Welt in die Stube und zugeschlossen.
Je mehr desto besser. Und jeden Tag eine Sache hinzu. Oder mehr.
Bis oben unters Dach. Damit uns nichts verlorengeht.
Damit nie etwas verloren geht.

 

Projekt
von Franz-Xaver Mayr, Lea Vanessa Rudolph, Gesa Luisa Bering, Miriam Rehling, Maren Wiese, Nele Stuhler, Ruby Behrmann, Sonja Risse


Bisherige Aufführungen

  • 8.6.2012, Theatermaschine 2012 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Probebühne
Inhaltspezifische Aktionen

2011

Inhaltspezifische Aktionen

ABSCHLUSSFEUERWERK

Dear Alexander,

I feel like you're over(re)acting.

Sincerely,
Maximilian

 

Performance
von Ein Mini-Spektakel von und mit Alexander-Maximilian Giesche

 

Bisherige Aufführungen

  • 22.5.2011, Theatermaschine 2011 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Inhaltspezifische Aktionen

Archiv der flüchtigen Dinge - Skizze #2

Beim ersten öffentlichen Aufbau des Archivs der flüchtigen Dinge erzählen theatrale Bruchstücke vom Verschwinden und Bewahren. Ein Gedanke wird in Wassertropfen übersetzt, die Tropfen wandeln sich in Noten. Dazwischen wächst Kresse und die Frage wie fängt man die Flüchtigkeit?

 

Performance
von Figen Aksoy, Meret Kiderlen, Irma Mandler, Andreas Mihan & Isabelle Zinsmaier


Bisherige Aufführungen

  • 30.9.2011, UT Connewitz, Leipzig
Inhaltspezifische Aktionen

auf der suche nach der ebene 00 – in 5 aufzügen

I. steht anna kpok im aufzug und sagt jetzt.

II. kannst du gleichzeitig jetzt sagen und meinen?

III. es gibt überhaupt keinen zeitpunkt. der punkt ist virtuell.

IV. zeit trifft raum und sie stellen fest, sie verhalten sich zueinander.

V. sprechendes kommt hinzu und kann auch nicht ohne zeit und raum.

performative intervention mit büchern, schreibtischen, fahrgästen, fußmatten, kopfhörern, spiegeln, leuchtknöpfen und anna kpok

 

Performance
von anna kpok - das sind u.a.: kathrin ebmeier, henning gebhard, emese bodolay, martin degeling, jasmin stommel, manuel zauner, mary shnayien, jascha sommer, klaas werner... www.annakpok.de


Bisherige Aufführungen

  • 8.12.2011, ruhr-universität bochum // gebäude gb-nord – aufzüge

 

Inhaltspezifische Aktionen

AUFBRUCH/ABBRUCH

AUFBRUCH/ ABBRUCH
Videoinstallation

Abriss sagt man ja nicht mehr. Rückbauen heißt das. Rückbauen, das ist vielleicht ein Ausdruck. Abriss. Zack. Zack. Zerrissen. Irgendwie kommt mir das Brutal vor. Aufräumen mit der Vergangenheit. Aufräumen nicht unbedingt im positiven Sinne. Weg. Abreißen. Wegreißen. Reißen hat etwas Brutales an sich. Weg damit. (Auszug aus einem Interview)

Dort, wo das Technische Rathaus bis 2010 stand, klafft seit einem Jahr eine Baustelle, die sich täglich zu vergrößern scheint. Das Technische Rathaus, das in den 70er Jahren auf die Dominsel gebaut wurde, ist eines der umstrittensten Bauwerke der Frankfurter Architekturgeschichte. 2005 beschloss die Stadt schließlich den Abriss des Gebäudes, der Mitte 2010 begonnen hat. Der gewonnene Freiraum soll mit einer Teilrekonstruktion der im Krieg verlorengegangenen Altstadt bebaut werden.

Diesem Übergangsprozess zwischen Ende und Neuanfang schenkt Sarah Bonnert in Ihrem Langzeitprojekt Alte Stadt aus neuen Häusern ihr Augenmerk. Seit dem 4. Januar 2010 dokumentiert sie den Abriss des Technischen Rathauses und die Bauarbeiten auf dem Dom-Römer-Areal mit zwei fest installierten Kameras. Aus den gesammelten Bildern sind zwei Filme entstanden, die den Abriss des Gebäudes auf zwei sehr unterschiedliche Weisen zeigen. Neben dem Bildmaterial arbeitet die Frankfurter Künstlerin mit Interviews, die Sie seit 2009 nach einem festen Fragenkatalog führt, und den Baustellengeräuschen des Abrisses.

Bebauung, Zerstörung, Abriss, Bewahren und Erinnern sind Themen, die ihr Arbeiten prägen. In Ihrem Projekt geht es Ihr um eine Vergegenwärtigung des Abwesenden, um ein Zurückholen des Verschwundenen. Von einem dokumentarischen Ansatz mit Fotografien und Interviews ausgehend, bewegt sich das Projekt hin zu den persönlichen Erinnerungen und Gefühlen. Erinnerungen an das Abwesende. Erst die Entfernung des Technischen Rathauses hat es wieder ins Bewusstsein gerufen und ihm als Abwesendem Präsenz verliehen.

weitere Informationten unter:
www.sarahbonnert.de

 

Installation
von Konzept: Sarah Bonnert Video: Sarah Bonnert & René Liebert


Bisherige Aufführungen

  • 7.5.2011, Lange Nacht der Museen Atelierfrankfurt
  • 17.5.2011, Hessische Theatertage Staatstheater Kassel
  • 18.5.2011, Hessische Theatertage Staatstheater Kassel
  • 19.5.2011, Hessische Theatertage Staatstheater Kassel
  • 20.5.2011, Hessische Theatertage Staatstheater Kassel
  • 21.5.2011, Hessische Theatertage Staatstheater Kassel
Inhaltspezifische Aktionen

B_Oops, we did it again: The Ultimate Activist Gender Experience

Welcome to a space with a definite end.

This is a capsule, caught in time, soon to be destroyed.
Created with delusions of grandeur; expecting, awaiting and incorporating *death.

Stay with us and move into the depths of this crack.
Don't be afraid, welcome the end and accept the space!

We don't want to scare!
We don't want to shock!
We just ask for your gaze.
After all: It's you we're talking about. It's everyone else.

So, there's never been a better time to start!

*little

 

Please book your seat here: boops.reservation@gmail.com

 

sponsored by the exkurs zwischenraum, the Institute for Applied Theatre Studies and the Gender Project Gießen

 

Performance
von Christoph Bovermann & Kathrin Ebmeier


Bisherige Aufführungen

  • 29.11.2011, Premiere , zwischenraum (Bahnhofstraße 44, Gießen)
  • 29.11.2011, zwischenraum (Bahnhofstraße 44, Gießen)
  • 3.12.2011, zwischenraum (Bahnhofstraße 44, Gießen)
  • 3.12.2011, zwischenraum (Bahnhofstraße 44, Gießen)

 

Inhaltspezifische Aktionen

BEREDT BESETZT

Fleisch – Lecker oder Mord?
Dauergespräch von 14 – 18 Uhr. Schauen Sie doch mal rein.

 

Projekt
von Sophie Achinger und Stephan Dorn.


Bisherige Aufführungen

  • 21.5.2011, Theatermaschine 2011 , Raum A129, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Inhaltspezifische Aktionen

Betty

Betty
http://www.vimeo.com/24878934

ein Kurzfilm, gedreht in 24 Stunden beim Hamburger Kino 2011


Film
von ein Film von Merlin Magg mit Ana Berkenhoff


Bisherige Aufführungen

  • 5.6.2011, Premiere , Imperial-Theater Hamburg
Inhaltspezifische Aktionen

CECI N'EST PAS UNE FEMME

Du bist, du bist, wie du bist. Du bist gut, du bist ja wirklich gut. Bleib wie du bist. Ich glaub es kaum, denn du bist die, die du wirklich bist.

Annett Lang, Annette Müller und Serena Schranz verarbeiten in ihrer Performance die Erfahrungen, die sie gemacht haben, als sie Menschen gebeten haben, eine Person lediglich nach ihrem Foto zu beschreiben. In vielen ihrer Vermutungen wurden sie bestätigt, aber auch einige Male überrascht...

Entstanden im szenischen Projekt "Arbeit mit Schauspielern/site specific" unter Leitung von Heiner Goebbels, in Kooperation mit dem Hessischen Landestheater Marburg. Aufführungen im Rahmen des Marburger Theatersommers.

 

Performance
von Annett Lang, Annette Müller, Serena Schranz


Bisherige Aufführungen

  • 18.6.2011, Black Box/Foyer Theater am Schwanhof, Marburg
  • 19.6.2011, Black Box/Foyer Theater am Schwanhof, Marburg
Inhaltspezifische Aktionen

Clarenville

Auf einer Sonderfrequenz wird ein unbekannter Kanal gefunden. Er überträgt die Nachrichten eines andersartigen Ortes: Clarenville.
Clarenville ist irgendwann verloren gegangen und folgt eigenen Regeln: Ein Frettchen wird plötzlich zu einer Waldlichtung. Ein Astronaut wird von einem Schwamm erschlagen und Uhren werden eigensinnig.

Ausgestattet mit einer Überwachungskamera, Fernsehmonitoren und einem alten Plattenspieler, wird aus einem Sammelsurium an Fundstücken eine dichte Bilderwelt. Die Erzählungen sind die fantastischen Dokumente einer verloren gegangenen Welt.

http://jostvonharlessem.de/index.php/clarenville
http://www.wunderderpraerie.de/2013/clarenville

 

Figurentheater
von Hanke Wilsmann & Jost von Harleßem


Bisherige Aufführungen

  • 17.8.2011, Raum für Kultur, Commerzbank - Gallusanlage 5, Frankfurt
  • 22.9.2011, Exkurs-Zwischenraum, Bahnhofstr. 44
  • 4.2.2012, Frankfurt Lab - X-Stunden HTA
  • 18.3.2012, Exkurs-Zwischenraum
  • 25.8.2012, Gießen, Hardthof/ARThof
  • 18.9.2013, "Wunder der Prärie" Mannheim, Zeitraum Exit

Inhaltspezifische Aktionen

Collagen>Interdiziplinarität (1/3)

 Dieses Projekt legt den Fokus in erster Linie auf die Art und Weise an eine Arbeit heran zu gehen. Anlehnend an die Vorgehensweisen und Arbeitsansätze des Surrealismus -keiner unbedingt inneren Logik folgend, sondern assoziativ, auf eine, am Anfang nicht rationale Weise zu arbeiten -wird der Versuch unternommen, eine Collage zu entwerfen, die sich in drei Teile bzw. Etappen einteilen lässt -welche dann einzeln als Resultate präsentiert werden.

Teil 1: bildfilmprojektraum -eine Rauminstallation
Die Präsentation einer Auseinandersetzung mit dem Thema -was macht ein gemaltes Bild aus, was einen Film (aneinander gereihte "Echt-Bilder") / worin bestehen die Unterschiede in der Ausdrucksweise und was passiert, wenn man die Herangehensweise vertauscht / vermischt und collageartig und experimentell zusammen fügt.

 

Installation
von Julia Blawert & Robert Groos

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.3.2011, Premiere , Frankfurt LAB

 

Inhaltspezifische Aktionen

DANCE AND SHORT FICTION

Das die Rede von den Bildern Konjunktur hat, ist keine Neuigkeit, genauso wenig wie das Tableaux vivant, eine Kulturpraxis des 19. Jahrhunderts, heute in der Kunst sein Revival feiert. Auch Dance and Short Fiction liebt das tableaux vivant und nimmt uns auf eine Reise durch unser kollektives Bildgedächtnis mit. Interessant ist hier nicht Neues, sondern Bekanntes.
Von Werbeikonen, Kinofilmzitaten bis hin zur Modefotografie oder dem heimischen Familienporträt, durch die Transformation bekannter Posen werden wir Teil einer überraschenden Erzählung. Lässt sich vielleicht doch ein wenig an unserer Geschichte rütteln? Oder endet alles dann doch im Unfall?

Speaking of the preponderant influence of film on the conception of contemporary art, Dominique Païni has stated: „For a long time, the cinema came out of the other arts, now it is the plastic art which come out of it. But in fact it is the whole of history that comes out of cinematic acceleration, out of this movement in cinema and television!“

Gefördert von der HTA, dem Kulturamt Gießen, dem Goethe Institut München.

 

Performance
von Lina&Martha, Christopher Felix-Hahn, Jan Rohwedder

 

Bisherige Aufführungen

  • 26.2.2011, 100°, HAU 1, Hinterbühne, Berlin
  • 4.6.2011, Kana Theater, Szczecin, Polen
  • 5.6.2011, Kana Theater, Szczecin, Polen
  • 8.12.2012, SKENA UP Festival, Nationaltheater Priština, Kosovo

 

Inhaltspezifische Aktionen

Das Tagebuch vom langen Januar

Eine literarische Auseinandersetzung mit interkulturellen Ähnlichkeiten
zwischen der Universitätsstadt Gießen und ihren Partnerstädten
Netanya (Israel), Ferrara (Italien) und Wenzhou (China)

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes Gießen, dem Magistrat der Stadt Gießen, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den teilnehmenden Partnerstädten

 

Lesung
von Anna Peschke (alumna ATW)

 

Bisherige Aufführungen

  • 18.9.2011, Konzertsaal im Rathaus, Berliner Platz 1, 35390 Gießen,

 

Inhaltspezifische Aktionen

Das Verschwinden zeichnen

Eine performative Installation über Zerstörung und Wiederaufbau.
Was ist, wenn etwas ausgelöscht wird und nur die Erinnerungen bleiben, das Gebäude zum schwarzen Fleck wird und der Platz zur leeren Fläche? In ihrer Diplominszenierung "Das Verschwinden zeichnen" beschäftigt sich Sarah Bonnert mit dem Aufbau und Abriss des Technischen Rathauses. Die Debatte um die Frankfurter Altstadt ist emotional, das Technische Rathaus hingegen ist als Funktionsbau nicht emotional besetzt. Hiermit wird der Versuch gestartet, gerade diesem Gebäude sehr persönlich zu begegnen. Für einen kurzen Moment wird dabei das zurück geholt, was es seit Januar 2010 in seiner Ursprungsform nicht mehr gibt und dessen Verschwinden täglich voranschreitet.

"Das Verschwinden zeichnen" ist ein Teil des Langzeitprojektes "Alte Stadt aus neuen Häusern", in dem sich Sarah Bonnert seit 2009 mit der Umstrukturierung des Areals zwischen Dom und Römer beschäftigt.

Performance
von Konzept/Umsetzung: SARAH BONNERT Ton: SARAH BONNERT, BJÖRN DEIGNER, CHRISTIAN FLEISSNER Sprecher: MALTE SCHOLZ Video: SARAH BONNERT, RENÉ LIEBERT Assistenz: KAROLIN BACK

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.1.2011, Abschlussprojekt , Galerie Römer9 Evangelische Stadtakademie Römerberg 9 Frankfurt am Main
  • 11.1.2011, Abschlussprojekt , Galerie Römer9 Evangelische Stadtakademie Römerberg 9 Frankfurt am Main
  • 12.1.2011, Abschlussprojekt , Galerie Römer9 Evangelische Stadtakademie Römerberg 9 Frankfurt am Main
  • 13.1.2011, Abschlussprojekt , Galerie Römer9 Evangelische Stadtakademie Römerberg 9 Frankfurt am Main
  • 14.1.2011, Abschlussprojekt , Galerie Römer9 Evangelische Stadtakademie Römerberg 9 Frankfurt am Main

 

Inhaltspezifische Aktionen

DENKSTÜCK #1: MIT PRÄSIDENT SCHREBER DENKEN (Arbeitsstand)

Daniel Paul Schreber war kein Verrückter, sondern ein Denker, der mit seinem Denken das Denkbare selbst herausgefordert hat.
Seine Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken sind eine unaufhörlich produzierende Denkmaschine, die vielleicht gerade heute
wieder angeworfen werden muss. Denn Schrebers Denken will weiter gedacht werden - es ist denkwürdig.

 

Performance
von und mit Georg Döcker und Stefanie Knobel. Vielen Dank an: Meret Kiderlen, Triada Kovalenko, Jennifer Sittler und alle anderen, die uns geholfen haben.


Bisherige Aufführungen

  • 20.5.2011, Theatermaschine 2011 , Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
Inhaltspezifische Aktionen

Der Fischer und sein Mann

Der Fischer und sein Mann ist die SKART-Interpretation eines Klassikers der Gebrüder Grimm.
Es geht um Wünsche und Verbote, um Sehnsüchte und deren Erfüllung, um Naivität und Überfluss, um Spaß und um Freiheit. Herausgekommen ist eine wilde Version eines bösen Märchens für freche Kinder, ein Rausch aus bizarren Klängen und chaotischen Bildern.

Musiktheaterperformance für Kinder ab 6 Jahren, 60 min.

SKART sind: Philipp Karau, Mark Schröppel, Rosa Wernecke

Eine Produktion von SKART und Klasse.Klassik, der Education-Abteilung der Duisburger Philharmoniker

Dank an: Florian Krauß, Katharina Stephan, Klaus Karau, Line Spellenberg, Edwin Rohrbach, Laucht Landmaschinen


SKART Schröppel Karau Art Repetition Technologies
Die Performancegruppe SKART wurde am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen gegründet und besteht aus Philipp Karau und Mark Schröppel. In Kooperation mit wechselnden befreundeten KünstlerInnen arbeitet SKART in den Bereichen Performance, Elektronische Musik,
Video und Bildende Kunst.

www.skartskart.com
www.das-schau-an.de

 

Performance
von SKART Schröppel Karau Art Repetition Technologies


Bisherige Aufführungen

  • 16.10.2011, Premiere , Theater Duisburg, Foyer III
  • 13.3.2013, Landestheater Marburg, 18. Hessische Kinder- & Jugendtheaterwoche

 

Inhaltspezifische Aktionen

DER TOD UND DAS MÄDCHEN

Ein Super 8 Film läuft rückwärts. Energiesparlampen flackern unter der Rosenhecke. Im Licht einer Glühbirne sitzt eine kleine
Figur. Sie singt. Die Prinzessin hat ihren Zauber verloren. Es folgt die Ansprache einer stummen Figur. Die Hoffnung auf Erlösung
ist nur noch ein kleiner Funke. Die Performer setzen ihre Masken auf. Schlafmasken. Totenmasken. Ein letzter Tango. Die Zeit ist
abgelaufen.
Große und kleine Figuren, Objekte, Licht, Sound und Film spielen in unserer ersten Figurentheater-Arbeit zusammen und bringen
Motive von Märchen, Tod und Lebendigkeit auf die Bühne.

 

Figurentheater
von David Rittershaus, Katharina Speckmann

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.5.2011, Theatermaschine 2011 , Til - Studiobühne, Stadttheater Gießen
Inhaltspezifische Aktionen

Die Farce der Suche - Ein Solo von und über Renate Schottelius- (2010)

Dieses Stück ist der Versuch einer Annäherung an die Figur Renate Schottelius, eine der wichtigsten Tänzerinnen und Pionierinnen des angeblichen deutschen Ausdruckstanzes in Argentinien. Es ist der Versuch eine Persönlichkeit aus tausend kleinen Erinnerungsfetzen zu erstellen und verbal beschriebene Bewegung wieder in Tanz zu verwandeln.

/Die Farce der Suche/ ist eine Tanzinszenierung, die hauptsächlich an der Fragestellung arbeitet, inwiefern das archivierte Dokument durch dessen szenische Darstellung wieder (oder erstmals) zu kommunikativem Gedächtnis werden kann.

Dabei wird versucht, die dem Archiv immanente Potentialität einer solchen Wiederbelebung zu veranschaulichen.

Rekonstruktion ist immer eine Arbeit mit Leerstellen, ist immer auch ein Aneignen von Vergangenheit, in welchem jeder Versuch der Wiederbelegung notgedrungen zu einer neuen Kreation wird.

So entsteht Schottelius' Choreographie, /Aria/, die 1946 uraufgeführt wurde, heute noch einmal: als Solo zwischen Dokumentation und Erinnerung.

 

Tanzprojekt
von Paula Rosolen (Konzept und Choreografie), Natala Mariel Gomez (Tänzerin), David Morrow/Anibal Zorrilla (Pianist), Eleonora Herder (Dramaturgie), Lea Schneidermann (Video Schnitt/ Bühnentechnik), Hendrik Borowski/Lea Schneidermann (Licht), Anibal Zorrilla (Buenos Aires) (Original Musik), Prof. Dr. Gerald Siegmund/Prof. Dr. Jeff Friedman (Mentoren)

 

Bisherige Aufführungen

  • 1.7.2011, Krakow -- Pwst, Scena Klasyczna, Ul. Warszawska 5
  • 2.7.2011, Bytom Scena Alternatywna -- Stara Cechownia kopalni Rozbark

 

Inhaltspezifische Aktionen

Die Nacht kurz vor den Wäldern (Installation)

"Die Nacht kurz vor den Wäldern" von Bernard-Marie Koltès

26.06., 27.06., 01.07., jeweils 21:15 Uhr, Wendelgasse, 35037 Marburg

Man erfährt nicht seinen Namen. Nur, dass er ein Fremder ist. Einer, der nicht hingehörte, wo er lebte. Einer, der versucht, nicht aufzufallen als der, der er ist. Einer, der einen Platz zum Schlafen braucht. Er begibt sich auf die Suche nach einem Zimmer und einem Gesprächspartner; in oder außerhalb der Gesellschaft. Um zu reden, und um ein Mal still stehen zu können, trotz des Regens, der einen außer Gefecht setzt.

Die Gasse in der Marburger Oberstadt wird zum Ort des Vergangenen, des Widerhalls.

Stimme: Heiko Raulin
Regie: Matthias Jochmann
Dramaturgie: Loretta Mesiti

Entstanden im szenischen Projekt "Arbeit mit Schauspielern / site specific" unter Leitung von Heiner Goebbels, in Kooperation mit dem Hessischen Landestheater Marburg. Aufführungen im Rahmen des Marburger Theatersommers.

 

Projekt
von Matthias Jochmann (ATW), Loretta Mesiti (MA Dramaturgie), Heiko Raulin


Bisherige Aufführungen

  • 26.6.2011, Premiere , Wendelgasse, 35037 Marburg
  • 27.6.2011, Wendelgasse, 35037 Marburg
  • 1.7.2011, Wendelgasse, 35037 Marburg

 

Inhaltspezifische Aktionen

Die Un-Unschuld

Eine interaktive Audio-Installation

 

Installation
von Julia Blawert


Bisherige Aufführungen

  • 23.2.2011, Art Virus Galerie Frankfurt
  • 29.5.2011, Art Virus Galerie Frankfurt

 

Inhaltspezifische Aktionen

Die Welt dreht weiter

'Die Welt dreht weiter'
Theaterprojekt mit animierten Objekten

Unser Protagonist ist alleine, zurückgelassen, traumatisiert. Jetzt gefangen in seiner Welt. Einmal eingeschlossen, gibt es keinen Notausgang. Eine Zelle, die krank macht.
Objekte werden zu den einzigen Dialogpartnern. Sie spiegeln seine Wahrnehmung und übernehmen seine Emotionen. Beziehungen werden zu Abhängigkeiten, führen in die Psychose.
Der letzte Weg ist ein schmerzhafter.

Wir erzählen die Geschichte eines Protagonisten, der erst durch die Animation der ihn umgebenden Objekte sichtbar wird.

 

Animation: Christopher Schleiff (HfS Berlin)
Lichtdesign: Johanna Seitz (ATW Gießen)
Dramaturgie: Kirsten Ueberholz
Regie: Matthias Jochmann (ATW Gießen)

 

Dank an MicaMoca Project und Lichtblick Bühnentechnik.

Mit freundlicher Unterstützung der Hessischen Theaterakademie und der HfS „Ernst Busch“ Berlin, Abteilung Puppenspielkunst.

 

Projekt
von Christopher Schleiff (HfS Berlin), Johanna Seitz (ATW), Kirsten Ueberholz, Matthias Jochmann (ATW)


Bisherige Aufführungen

  • 14.9.2011, Premiere , MicaMoca Project, Berlin
  • 15.9.2011, MicaMoca Project, Berlin
  • 20.9.2011, Probebühne, Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen
  • 25.5.2012, Norfolk and Norwich Festival, England
  • 28.5.2012, Kana Theater, Szczecin, Polen

 

Inhaltspezifische Aktionen

2010

Inhaltspezifische Aktionen

“post ‘98”

Einblicke in seine Theaterarbeit und in die zeitgenössische Theaterszene Indonesiens seit 1998
Mittwoch 14.07.2010
18:00h, Raum A118

Yudi Ahmad Tajudin (geb. in Jakarta) ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter des teaterGARASI Yogyakarta (http://www.teatergarasi.org),
dessen Arbeitsschwerpunkte im Bereich Performance und in der Untersuchung experimenteller Theaterformen liegen.
Unter seiner Leitung wurde das teaterGARASI auf verschiedene internationale Festivals eingeladen: Insomnia 48 Singapur (2004); In-Transit Festival Berlin (2005); Morishita Studio and Suzunari Theatre Tokyo (2006); Yokohama Triennale (in Kooperation mit Jompet Kuswidananto) Japan (2008); Shizuoka Spring Arts Festival Japan 2010.
Tajudin war 2003 Gastregisseur der KuNauka Theatre Company für ein Sophokles-Antigone-Projekt im Rahmen des Young Directors Concourse at TOGA Art Village, Tokyo. Er leitete zudem das Kollaborationsprojekt “Mnem[a]syne” mit japanischen und indonesischen Darstellern, das 2006 in Tokyo aufgeführt wurde. Für seine Inszenierung Tony Prabowos zeitgenössischer Oper “The King’s Witch” (Libretto des Dichters Goenawan Mohamad und mit Joel Sachs als Leiter des Continuum Ensembles) wurde er 2006 vom indonesischen Magazin “Tempo” als “Indonesian Theater Director of The Year” ausgezeichnet.

 

Vortrag
von Yudi Ahmad Tajudin 


Bisherige Termine

  • 14.7.2010, A 118
Inhaltspezifische Aktionen

„10 spannende Reiseziele, die einfacher zu erreichen sind, als sie glauben" Vortrag mit Tonbeispielen

Ein Tisch. Eine Leinwand. Zwei Telefone.
Eine Kiste mit Knöpfen. Ein Klavier. Ein Koffer.
Dose. Flöte. Schreibmaschine. 

Zwei Performer, die sich ernsthaft fragen, was es noch zu finden gibt. Links und Rechts. Oben und Unten. Und ob es sich lohnt, dafür aufzubrechen.

Für 11,50 Euro fährt Reiner Harscher für mich nach Kanada – und macht da wirklich hübsche Bilder, die heute fast jeder machen könnte. Der Fluch entdecken dürfen zu müssen, wo es nichts mehr zu entdecken gibt. Das Gleiche noch mal anders. Das Andere noch mal gleich. Doch auf jeden Fall in High Definition. Und auf jedem Fall in Dolby Surround.

Ein Lichtbildvortrag ohne Lichtbild.
Ein Fluchtversuch nach Artikel 13.

Mit freundlicher Unterstützung durch das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, der Hessischen Theaterakademie und den Landungsbrücken Frankfurt.

theaterdiscounter.de/
landungsbruecken.org/

 

Performance
von Jost von Harleßem & Falk Rößler, Dramaturgie: Mika Stolte 


Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2010, Premiere , Theater im Löbershof - Gießen
  • 29.11.2010, Probebühne ATW Gießen
  • 31.3.2011, Landungsbrücken Frankfurt
  • 1.4.2011, Landungsbrücken Frankfurt
  • 16.4.2011, Hörkunstfestival Nürnberg
  • 29.5.2011, Landungsbrücken Frankfurt
  • 30.5.2011, Landungsbrücken Frankfurt
  • 22.9.2011, Theaterdiscounter Berlin
  • 23.9.2011, Theaterdiscounter Berlin
  • 25.9.2011, Theaterdiscounter Berlin
  • 20.6.2012, Landungsbrücken Frankfurt
  • 23.6.2012, Landungsbrücken Frankfurt
  • 24.6.2012, Landungsbrücken Frankfurt
  • 8.12.2019, Kunstverein Wagenhalle e.V. Innerer Nordbahnhof 1, 70191 Stuttgart

Inhaltspezifische Aktionen

"Heidegger's Body: Why should Dance matter to Philosophy?"

Treffpunkt auf der Wilsonstraße

 

Vortrag
von Jeff Friedman 

 

Bisherige Termine

  • 23.6.2010, Wilsonstrasse/ Institut für ATW
Inhaltspezifische Aktionen

"made in ..."

Kann ich dir etwas zu trinken anbieten? Findest du, ich sollte die Brille tragen oder lieber Kontaktlinsen? Wie wirkt das Bild dort? Was denkst du über den Euro? Liest du? Was meinst du? Mit was beschäftigst du dich gerade? Rock oder Hose? Was hast du heute erlebt? Danke, was denkst du dazu? 

Wie entstehen persönliche und kulturelle Identitäten? Was ist an einer Person eigentlich individuell und inwieweit sind wir das Produkt unserer Umgebung und der Gesellschaft? Durch das Zusammenspiel von Meinungen, Erfahrungen, Gedanken und Empfindungen aller Besucher entsteht eine neue Person -äußerlich, wie innerlich. Eine interaktive Performance, die die Formbarkeit eines Subjekts untersuchen will. Julia Blawert schaltet in ihrer Performance "made in ..." die eigene Realität aus; sie wird zur Schablone für die realen und fiktiven Identitäten ihrer ZuschauerInnen. Innerhalb dieser Anordnung spiegeln Raum und Sprache die Frage nach der Manifestation von Identitäten auf spielerische Art wider.

Von und mit Julia Blawert.

 

 

Performance
von Julia Blawert 


Bisherige Aufführungen

  • 15.4.2010, Reyjkavik - Island
  • 11.3.2012, GRIFFringe@SBW Stables Theatre / Sydney
  • 9.6.2012, Gießen
  • 21.2.2013, Sophiensaele / Berlin - 100 Grad Festival
  • 22.2.2013, Sophiensaele / Berlin - 100 Grad Festival
  • 23.2.2013, HAU2 -Pförtnerloge / Berlin
  • 24.2.2013, HAU2 -Pförtnerloge / Berlin
  • 22.5.2013, theaterszene europa 2013 - Köln
  • 23.5.2013, theaterszene europa 2013 - Köln
  • 24.5.2013, theaterszene europa 2013 - Köln
  • 25.5.2013, theaterszene europa 2013 - Köln
  • 14.6.2013, HTT -alte Commerzbank, Johannesstraße 17 / Gießen
  • 15.6.2013, HTT -alte Commerzbank, Johannesstraße 17 / Gießen

 

Inhaltspezifische Aktionen

1937 Teil I & II

"There's an illusion within the two black areas, that the white area between them looks whiter than the rest, that's purely optical, isn't it? - Yes, there is no white paint except where I used white paint. The black is black and the white paintings are white. There is one painting that is sort of slate [...]" Barnett Newman.

 

Projekt
von Fabian Offert und Anna Schewelew 


Bisherige Aufführungen

  • 14.7.2010, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Inhaltspezifische Aktionen

239,4 m3

Idee/Konzept/Raum: Johanna Castell
Dramaturgie: Elise v. Bernstorff
Performance: Linda Sepp
Video: Juliane Kremberg
Sound: Katharina Kellermann
Bühnenbildassisstenz: Helena Petersen
Künstlerische Mitarbeit: Rosalie Schweiker
Technik: Anton Castell

Das Weltall. Ein Superhaufen. Ein Galaxienhaufen. Die Milchstraße. Unser Sonnensystem. Der Planet Erde. Die Nordhalbkugel. Eurasien. Der Kontinent Europa. Die Bundesrepublik Deutschland. Norddeutschland. Die Metropolregion Hamburg. Das Land Hamburg. Die Stadt Hamburg. Die Hamburger Innenstadt. Hamburg-Mitte. Neustadt. Der Herrengrabenfleet. Die Admiralitätsstraße. Das Haus Nr. 71. Das Erdgeschoss. Der Bühnenraum.
6 Meter über dem Meeresspiegel, genau auf der Schnittstelle der Koordinaten 53° 33′ N und 10° 0′ O, füllen, räumen, befragen und verkehren wir 239,4 Kubikmeter Luft.

Eine Produktion von Johanna Castell in Kooperation mit Fleetstreet Theater Hamburg gefördert durch die Hamburgische Kulturstiftung, die Hessische Theaterakademie, Dionysos e.V., die RCR-Stiftung und Hahnemühle Fine Arts.

Performance
von Johanna Castell 


Bisherige Aufführungen

  • 16.9.2010, Premiere , Fleetstreet Theater Hamburg
  • 17.9.2010, Abschlussprojekt , Fleetstreet Theater Hamburg
  • 18.9.2010, Abschlussprojekt , Fleetstreet Theater Hamburg
  • 19.9.2010, Abschlussprojekt , Fleetstreet Theater Hamburg
  • 20.9.2010, Abschlussprojekt , Fleetstreet Theater Hamburg
  • 21.9.2010, Abschlussprojekt , Fleetstreet Theater Hamburg

 

Inhaltspezifische Aktionen

2herdplatten&1mixer oder "ein schlagrahmsüsses idyll"

was erzählt geschlagene sahne wie klingen rote beeren wer trinkt apfelsaft wozu braucht man tortenguss wo wohnt dr. oetker und wann hast du hunger?
eine kunst-isst performance von fanny frohnmeyer und deborah neininger

 

Performance
von Deborah Neininger und Fanny Frohnmeyer 


Bisherige Aufführungen

  • 12.6.2010, Premiere , Wilsonstrasse, Institut Angewandte Theaterwissenschaft
  • 11.9.2010, Gelände der Energieversorgung Offenbach (EVO), Kantine
  • 12.9.2010, Gelände der Energieversorgung Offenbach (EVO), Kantine

 

Inhaltspezifische Aktionen

2x3 3x2

Workshop und Aufführung beim Deutsch-Französischen Schüler-Austausch in Kronberg (17.-21.4.)

 

Projekt
von Verena Billinger und Katharina Stephan mit Cagri, Camille, Deniz, Eddy, Léna, Gaea 


Bisherige Aufführungen

  • 21.4.2010, Ripperger-Halle, Höchst

 

Inhaltspezifische Aktionen

4'33'' im (Ab)Raum

 

Rauminstallation nach John Cage, im Rahmen der Präsentation des Praktischen Kurses "Kostüm und (Bühnen)Körper".

Cages Name steht für das DASS der Organisation - „I planned the thing. Without my deciding to do it, it wouldn't have happened“ -, nicht aber für das WAS des Inhalts ein.

Ist die Stille der Musik Tod?

 

Installation
von Matthias Jochmann Dirigent: Stephan Dorn 


Bisherige Aufführungen

  • 22.1.2010, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen

 

Inhaltspezifische Aktionen

5 Stunden HTA

5 Stunden HTA
Aktuelle Arbeiten von Studierenden der Hessischen Theaterakademie

Fünf Stunden lang lädt die Hessische Theaterakademie am 13. Februar ab 14h dazu ein, sich auf den verschiedenen Bühnen der HfMDK einen aktuellen Überblick über die Tendenzen und Ergebnisse der Ausbildung in ihren Studiengängen zu verschaffen.
In kompaktem Rahmen bietet 5 Stunden HTA die Möglichkeit die Fragestellungen und Ansätze unserer Ausbildungsstätten kennenzulernen und vielleicht im Café während der Veranstaltung oder auf der Feier im Anschluss mit den Studierenden der HTA ins Gespräch zu kommen.
5 Stunden Theaterstücke, Performances, Tanzchoreographien, Installationen, Szenische Skizzen – wir laden Sie herzlich ein!

####

Angewandte Theaterwissenschaft

Alaska
Von und mit: Alexander Bauer, Lisa Schwalb, Chris Herzog, Jasmin Jerat,
Ferdinand Klüsener, Alma Wellner Bou

Rot Grün Blau
Installation von Fabian Offert

##

HfMDK Regie

Heilige Penthesilea der Schlachthöfe
Regie: Laura Linnenbaum / mit Florian
Mania

Sowie kurze Stücke und Installationen von:
Jan-Tage Kühling, Ksenia Ravina, Rebecca Bussfeld und Tarik Goetzke

##

HfMDK Schauspiel

Szenen von Ödon von Horváth
unter der Leitung von Werner Wölbern

##

HfMDK Musiktheater

Szenen aus dem Programm »Hotel EurOpera«.
Ein kleines Kaleidoskop europäischer Operngeschichte.

##

HfMDK ZuKT

Ausschnitt aus dem Wintertanzprojekt 2010

##

Choreografie und Performance

The narration game
Von und mit Uri Turkenich und Juli Reinartz

##

HfG Bühnenbild und Kostümbild

Präsentation jüngster Arbeiten

####

Einen genauen Ablaufplan finden sie in Kürze auf unserer Homepage
www.hessische-theaterakademie.de

 

Während der Fünf Stunden ist das Fünfe-Gerade-Sein-Lassen-Cafe geöffnet.

Im Anschluss an 5 Stunden HTA haben sie die Möglichkeit, um 20h Veit Kassels Diplominszenierung Kaspar und/ oder mit uns den Abschluss des HTA-Tags während der Nicht-Mehr-Alle-Fünf-Sinne-Beeinander-Haben-Party im Operstudio zu feiern.

 

Projekt
von Studierenden der Hessischen Theaterakademie 

Bisherige Aufführungen

  • 13.2.2010, HfMDK Frankfurt

 

Inhaltspezifische Aktionen

accidential

Präsentation von Rechercheergebnissen des szenischen Projektes mit Stephanie Thiersch.

Choreographische Miniaturen, Körperimprovisationen, gestellte Bilder, gefundene Musik und Videoarbeiten geben Einblick in Unfälle und Umfälle der Arbeitsweisen und Ideen, die während des Semesters entstanden sind. "accidential" fokussiert das schon in der Erfindung implizierte Scheitern.

 

Projekt
von Stephanie Thiersch und Studierenden der ATW 


Bisherige Aufführungen

  • 1.7.2010, Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
Inhaltspezifische Aktionen

Alte Stadt aus neuen Häusern Tl.1

Alte Stadt aus neuen Häusern
Dokumentarische Installation zur Frankfurter Altstadt – Teil 1

"Alte Stadt aus neuen Häusern" beschäftigt sich mit dem Abriss des Technischen Rathauses und der Neubebauung der Dominsel.

Seit Juli dieses Jahres ist der erste Teil des Langzeitprojektes "Alte Stadt aus neuen Häusern" im Historischen Museum in Frankfurt zu sehen. Die über viele Jahre andauernden Abriss- und Umbauarbeiten werden durch eine Überwachungskamera festgehalten, deren Bilder stündlich live in das Museum übertragen werden. Aus Interviews ist eine Tonspur entstanden, in der die gesammelten Stimmen in einen Dialog treten, die Debatte um die Veränderungen in Frankfurts Altstadt fortsetzen und die verschiedenen persönlichen Beziehungen und Blicke auf das Gebäude aufzeigen. So wird an ein Gebäude, das derzeit abgerissen wird, noch vor dessen Verschwinden eine Erinnerung geschaffen.

Ort: Historisches Museum Frankfurt, Saalgasse 19 (Römerberg), 
60311 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten: Di, Do-So, 10-18 Uhr, Mi 10-21 Uhr, Mo geschlossen

 

Installation
von Sarah Bonnert Video: Sarah Bonnert + René Liebert Ton: Sarah Bonnert + Christian Fleißner 


Bisherige Aufführungen

  • 1.9.2010, Historisches Museum Frankfurt

 

Inhaltspezifische Aktionen

Anticipations - dass der Himmel uns nicht auf den Kopf fällt

Was wäre, wenn morgen alles anders würde? Für immer alles gleich bliebe?

Sprüche klopfen, Schwarzmalen, eine rosarote Brille tragen, Fakten Fakten Fakten und Bauernweisheiten zu der Frage, die uns alle betrifft und die doch erst „eines Tages“ zu beantworten sein wird.

 

Projekt
von Verena Billinger, Stine Hertel, Line Spellenberg 


Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2010, Probebühne, ATW
  • 12.9.2010, Festival Junger Talente, Energieversorgung AG (EVO), Eingang Goethering, 63067 Offenbach am Main

Inhaltspezifische Aktionen

Autoperformance

Projekt für eine Revolution in Gießen. oder. Die Jalousien. oder. Das letzte Jahr im Georg-Büchner-Saal. oder. Gin.

Eine Audio-Performance, entstanden im Rahmen der beiden Lehrveranstaltungen 
"Das Leere Zentrum / Die Szene des Autors" bei Prof. Heiner Goebbels.

10 Teilnehmer/Performance:
Bitte vorher anmelden! Auf den Listen am Institut oder unter autoperformance@ymail.com

 

Projekt
von Christoph Bovermann 


Bisherige Aufführungen

  • 14.7.2010, Premiere , Georg-Büchner-Saal, Bismarckstr. 37
  • 18.7.2010, Georg-Büchner-Saal, Bismarckstr. 37

 

Inhaltspezifische Aktionen

BLACK OR WHITE

Wir zitieren: Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, mach Limonade draus.....

 

Performance
von Lina Martha Hermsdorf & Alexander-Maximilian Giesche 


Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2010, Premiere , Georg-Büchner-Saal
Inhaltspezifische Aktionen

Butti

Eine Gurke enthält 96 % Wasser, Butter auch. Ein Körper enthält 67,85 % 
Butter.
Die Gedanken sind Fett.
Die Wand ist Fett. Die Fenster sind Fett. Der Raum ist Fett. Streich zart.

www.ongoing-project.org/index_butti.html

 

Performance
von Chris Herzog, Alexander Bauer, Alma Wellner Bou, Lisa Schwalb, Jasmin Jerat, Ferdinand Klüsener 


Bisherige Aufführungen

  • 19.6.2010, megaFON Festival, Bochum
Inhaltspezifische Aktionen

computerised movement (PET_6)

"We were born, born to be alive." 

Wir suchen nach Anzeichen des Lebens in einem virtuellen Körper. Langeweile, Erschöpfung und Melancholie einer Spielfigur, die nicht gebraucht wird. Simulierte Anwesenheit und virtuelle Gefühle erzeugen Bewegungen, die sagen: Ich bin hier, ich bin für Euch da. 

Computerzombies, Körper im Standbymodus, oder ein trauriges joyPET. Seht uns mit der 3D-Brille, von vorne als Bild und von hinten, wie wir da im Raum stehen.

PET_6 "computerised movement" ist eine Produktion von Tanzlabor_21 / Ein Projekt von Tanzplan Deutschland

http://tanzlabor21.de/web/Deutsch/Startseite/

 

 

Projekt
von Verena Billinger, Caroline Creutzburg, Philipp Karau, Tümay Kılınçel, Nicolas Niot, Sebastian Schulz, Line Spellenberg; Kostüme: Anna Hentschel; Mentor: Gerald Siegmund 


Bisherige Aufführungen

  • 14.10.2010, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm (Studiobühne), Frankfurt a.M.
  • 15.10.2010, Künstlerhaus Mousonturm (Studiobühne), Frankfurt a.M.
  • 16.10.2010, Künstlerhaus Mousonturm (Studiobühne), Frankfurt a.M.
  • 4.11.2010, Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen
  • 11.11.2010, Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft (Tagung: Dance, Politics & Co-Immunity)

 

Inhaltspezifische Aktionen

dance at a distance (women not looking at you piece)

„Dance is hard to see. It must either be made less fancy, or the fact of that intrinsic quality must be emphasized to the point that it becomes almost impossible to see.“ (Yvonne Rainer) 

Dance at a distance beschäftigt sich mit der Flüchtigkeit des Tanzes. Wegen seines angeblichen Verschwindens im Moment des Erscheinens wird Tanz oft mit Weiblichkeit gleichgesetzt und dem männlichen Aufschreibe-Mechanismus Choreographie, der Tanz-Schrift, gegenübergestellt. Wenn der Tanz aber immer verschwindet, sobald er erscheint, ist nicht nur das männliche Unternehmen des Festhaltens verdammt zur Melancholie, sondern auch die Frau dazu verurteilt, nie sichtbar werden zu können/auf immer ausgeschlossen zu bleiben.
Dance at a distance setzt sich mit den Konsequenzen dieser Konstruktion von Tanz als Weiblichkeit und Weiblichkeit als Tanz auseinander – klopft diese auf ihre Haltbarkeit ab, um sie selbst entgleiten zu lassen. Ausgangspunkt ist die Verkleidung als Frau und die Behauptung, dass auch Männer – obwohl sie es gerne leugnen – immer schon in Bewegung sind, wenn sie in Erscheinung treten.

Gefördert durch die Crespo Foundation

 

Tanzprojekt
von Sebastian Schulz (CuP) von und mit Jung Yun Bae (CuP), Tümay Kilincel (BA HÜZT), Sebastian Schulz (CuP) und Uri Turkenich (CuP) Dramaturgie: Camilla Vetters (ATW) Kostüm/Ton: Caroline Creutzburg (ATW) Licht: Stine Hertel (ATW) Mentor: Prof. Dr. Gerald Siegmund 

 

Bisherige Aufführungen

  • 17.7.2010, Premiere , Frankfurt LAB, Schmidtstrasse 12, Frankfurt/Main
  • 18.7.2010, Frankfurt LAB, Schmidtstrasse 12, Frankfurt/Main
Inhaltspezifische Aktionen

Der kleine Bruder des Ruderers

"Ohne Ort wird man schüchtern. Das hat Kari umgebracht: Schüchternheit. Das ist, als ob dein ganzer Körper schwimmt. Irgendwann willst du nur noch, was praktisch ist. Praktisch ist, überhaupt keine Haut zu haben, keine Geschichte. Punkt."

Wo soll Kari beerdigt werden, hier oder dort?
Es ist die Totenwache von Kari, die sich vor drei Tagen aus dem Fenster gestürzt hat. Ihre Freunde warten auf den Ruderer, der ihren Körper abholen und die Leiche auf die Seereise mitnehmen soll. Dorthin, wo Kari nie war. Keiner kann oder will eine Antwort finden, warum sie sich umgebracht hat. So reflektieren ihre Freunde das eigene Leben zwischen den Welten, sie fragen, wo ihr Zuhause ist: hier, wo sie geboren sind, oder dort, woher ihre Eltern kommen, weil das Leben beginnt, bevor man auf die Welt kommt. Kann man an einem Ort zu Hause sein, den man nur aus den Ferien kennt? 
Die junge deutsch-togoische Regisseurin beschäftigt sich in ihrer Inszenierung mit afrikanischer Herkunft und Migration als Teil ihrer eigenen Geschichte. Das Stück erzählt von drei Menschen, für die das Leben zwischen zwei Kulturen selbstverständlich ist, die für manche Probleme jedoch eine unkonventionelle Lösung brauchen. Der mehrfach ausgezeichnete togoische Autor Kossi Efoui lebt heute in Frankreich.

 

Eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße in Kooperation mit dem Theaterhaus Hildesheim, gefördert durch den Fonds Darstellende Künste, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die interkulturelle Projektförderung Berlin, DKLB und den Projektfonds des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. 

Premiere: 24.9.2010, Ballhaus Naunynstraße Berlin
Weitere Vorstellungen Berlin: 25./26./27./28.8., 20 Uhr

 

Hildesheim-Premiere 1.10., Theaterhaus Hildesheim
Weitere Vorstellungen Hildesheim: 02.10. / 03.10. / 04.10. / 05.10. / 6.10, 20 Uhr
Schulvorstellungen Hildesheim: 05.10/ 06.10, 11 Uhr

 

Inszenierung
von Regie: Simone Dede Ayivi Mit: Jean-Philippe Adabra, Mike Adler, Theresa Henning Bühne: Justus Saretz Kostüme: Gilvan Coêlho de Oliveira Sounddesign: Katharina Kellermann (ATW) Dramaturgie: Barbara Kastner 


Bisherige Aufführungen

  • 24.9.2010, Ballhaus Naunynstraße Berlin
  • 25.9.2010, Ballhaus Naunynstraße Berlin
  • 26.9.2010, Ballhaus Naunynstrasse Berlin
  • 27.9.2010, Ballhaus Naunynstrasse Berlin
  • 28.9.2010, Ballhaus Naunynstrasse Berlin
  • 2.10.2010, Theaterhaus Hildesheim
  • 3.10.2010, Theaterhaus Hildesheim
  • 4.10.2010, Theaterhaus Hildesheim
  • 5.10.2010, Theaterhaus Hildesheim
  • 6.10.2010, Theaterhaus Hildesheim

 

Inhaltspezifische Aktionen

Der Welt abhanden kommen

Performance-Installation mit Studierenden der ATW unter Leitung von SIGNA
17:43 - 06:55 - 13 Stunden und 12 Minuten nonstop (Mindestaufenthalt 6:17 Stunden)
Eintritt um 17:43 oder um 24:00

Begrenzte Zuschauerzahl: 35 zur gleichen Zeit

Bitte reservieren:
weltabhanden@gmail.com

Für jede Reservierung bitte Vor- und Zunamen jedes Zuschauers zusenden, außerdem beabsichtigte Aufenthaltszeit (17:43-24:00, 17:43-6:55 oder 24:00-6:55).

Kritikgespräch am Sonntag, 12. Dezember 2010 um 20:00 am selben Ort.

 


"Hier sei jedweder Argwohn weggebannt,
Und jede Feigheit sterb an diesem Orte.
Wir sind zur Stelle, die ich dir genannt,
Hier wirst du jene Jammervollen schauen,
Für die das Heil des wahren Lichtes schwand."
(Dante Alighieri)

Die Arbeit des Kopenhagener Performance-Kollektivs SIGNA lässt sich nicht ohne weiteres einer bestimmten Kategorie zuordnen, da sie ein vielfältiges Spektrum an verschiedenen Kunstformen miteinander verknüpft. Das Grundkonzept ihrer Inszenierungen basiert jedoch auf Installation. Sie arbeiten ortsspezifisch und dem jeweiligen Raum angepasst, indem sie verlassene, leerstehende Gebäude und Gelände neu definieren und in einen von der Zeit losgelösten theatralen Raum verwandeln, in eine künstliche Welt, die das Publikum erforscht und in der es sich aufhält.
In Deutschland wurde SIGNAs Arbeit durch Produktionen mit dem Schauspiel Köln, dem Neuen Schauspiel Leipzig und am Theatertreffen in Berlin vorgestellt.

 

Performance
von Studierenden der ATW unter Leitung von SIGNA 


Bisherige Aufführungen

  • 11.12.2010, Premiere , Lincolnstreet 7, 35394 Giessen

 

Inhaltspezifische Aktionen

2009

Inhaltspezifische Aktionen

[nach Moskau]

Nach Moskau
Installation von: Arnita Jaunsubrena, Annett Lang, Sara Melchior.
wo ich weg gehe kleben die stimmen an den wänden und liegen auf dem boden,
mein bett ungemacht in einem nagelloch, der schrank steht offen...
wo ich weggehe ist ein fluchtpunkt.

GoOut-Abend gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst

 

Installation
von Arnita Jaunsubrena, Annett Lang, Sara Melchior.


Bisherige Aufführungen

  • 18.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, goOut-Abend, Raum A130
  • 19.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, goOut-Abend, Raum A130
  • 20.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, goOut-Abend, Raum A130
  • 21.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, goOut-Abend, Raum A130

 

Inhaltspezifische Aktionen

"C’est dans un état bien particulier que je vous parle..."

Tanzperformance 15min.

Mit Texten von H.P. Lovecraft und Postkartennachrichten vom lyoner Flohmarkt. Vier stumme Sänger unternehmen eine Reise durch das Finster.

 

von und mit: Sarah Bahr, Jean-Camille Giomard, Julien Nicosia, Minhee Kim


Bisherige Aufführungen

  • 2.4.2009, Premiere , Théâtre Le Croiseur, Lyon, im Rahmen von: "Carnet de Voyage/Reisetagebuch"

 

Inhaltspezifische Aktionen

"Darstellen 'nach Auschwitz'"

Präsentation von Seminararbeiten, die im Rahmen des Seminars "Darstellen 'nach Auschwitz'" unter der Leitung von Prof. Nikolaus Müller-Schöll im letzten Sommersemester entstanden sind.
Die Präsentation wird am 25. Januar am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Raum A118, stattfinden. Beginn ist 13.00 Uhr.
Wir freuen uns sehr, dass als Gast und Mitdiskutant Ronald Hirte, Historiker und Mitarbeiter der Gedenkstätte Buchenwald, anwesend sein wird.
Folgende Arbeiten von Seminarteilnehmern und Seminarteilnehmerinnen werden an dem Tag vorgestellt:

13.00 Uhr Begrüßung und Einführung durch Mayte Zimmermann und Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll

13.15 Uhr Vortrag von Serena Schranz:
Elfriede Jelineks "geschmackloser" Umgang mit Auschwitz - Erkundungen der Nachbeben der katastrophischen Geschichte in den schallgedämpften Alpenregionen ...sterreichs
mit anschließender Diskussion

kurze Pause

14.30 Uhr Vortrag von Elise von Bernstorff und Maximilian Haas:
Von Auschwitz schweigen.
Nicht-Sprechen und Shoa.
mit anschließender Diskussion

kurze Pause

17.00 Uhr Vortrag von Katharina Kellermann:
"no one can recreate what happend here" - über Trauer und Melancholie als Zugänge in der filmischen Aufarbeitung der Shoah
mit anschließender Diskussion

18.00 Uhr Abschlussdiskussion

20.30 Filmabend "Am Ende kommen Touristen" von Robert Thalheim bei Dieter

Vortrag
von Studierende der Angewandten Theaterwissenschaft

 

Bisherige Termine

  • 25.1.2009, Institut für Angewandte Theaterwissenschaf, Raum A118
Inhaltspezifische Aktionen

"deshalb warten wir, oder?" - eine Performance mit Texten von „Electronic City“

„Hier warst du schon. Auch wenn ich noch nie hier war. Wenn wir nicht in so geordneten Bahnen funktionieren würden, wenn wir plötzlich durchdrehen...ohne zu ahnen wer oder wo wir wann waren. Ich kann mich an nichts erinnern...“

 

Performance
von Julia Blawert mit Dominik Grubert


Bisherige Aufführungen

  • 18.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Probebühne

 

Inhaltspezifische Aktionen

"Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden". Die Auferstehung erzählt

Nach Michel de Certeau ist der corps manquant, der nach der Auferstehung entzogene Körper Christi, ein zentrales movens europäischer Symbolpraktiken. Bei der außerordentlich breiten Rezeption dieses Konzeptes wird dabei leicht vergessen, dass es selbst wiederum auf ein anderes Medium verweist, nämlich auf die Erzählungen der Evangelien. Zu fragen ist, wie so etwas wie „Auferstehung“ hier narrativ inszeniert wird und was das sowohl für das Inszenierte wie für die Inszenierung bedeutet. In den vier Evangelien wird auf je verschiedene Weise die Abwesenheit des Körpers mit der Anwesenheit der Botschaft identifiziert: Die Auferstehung erscheint damit als eine „Fiktion“, die zugleich ihre Wirklichkeit und ihre Unwirklichkeit behauptet. Das zieht nicht nur ihre außerordentliche symbolische Produktivität nach sich, sondern teilt sich auch umgekehrt ihrem Medium, der Sprache, und insbesondere der Art, wie über sie poetologisch und narratologisch reflektiert wird. Daher lassen sich an den Evangelien und ihren frühen Lesern auch die Grundlinien einer ‚resurrektiven‘ Funktion im Sinne Jakobsons aufzeigen, in der die sprachliche Performanz sich selbst übersteigt.

 

Vortrag
von Daniel Weidner


Bisherige Termine

  • 12.11.2009, Medien der Auferstehung , Margarethe-Bieber-Saal

 

 

Inhaltspezifische Aktionen

"Les Aveugles" nach einem symbolistischen Drama von Maeterlinck

Hat sich die Katastrophe schon längst ereignet und wird nur als Krise verhandelt, steht sie uns noch bevor oder sehnen wir sie herbei? fragen sich Sophie Lembcke und Inga Wagner in

„Les Aveugles“ nach Maeterlinck

Eine Gruppe Blinder befindet sich verlassen auf einer Insel. Die Katastrophe hat sich bereits ereignet, der einzig Sehende ist unbemerkt in ihrer Mitte gestorben. Die Blinden glauben, er sei lediglich Wasser holen gegangen. Sie verharren beunruhigt wartend auf die Rückkehr des Weisen, weil sie ihre Umgebung als bedrohliche Twilightzone empfinden.

Durch Zufall entdecken sie den Leichnam des Sehenden. Dadurch sind sie gezwungen zu handeln.
Doch wie ist es möglich sinnvoll zu handeln, wenn man nicht ausreichend Kenntnis von der Welt besitzt, um die Situation zu verstehen, in der man sich befindet? Wie ist es möglich Gewissheiten zu erlangen, wenn die Sprache keine Erkenntnis mehr liefert? Die Sehnsucht nach endgültiger Klarheit verleitet die Blinden dazu, das Ende einfach abzuwarten.

Die Krise ist derzeit allgegenwärtig, in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und auch in der Kunst. War 9/11 die Katastrophe schlechthin oder nur das sichtbare Zeichen für den schon länger zurück liegenden Ruin einer Gesellschaft?
Das Fehlen von Utopien lässt jedes Handlungskonzept ins Leere laufen. Ein permanentes Krisenbewusstsein wirkt systemstabilisierend, Revolution ist out. Bedarf es also neuer Katastrophen, um notwendige Änderungen herbeizufühen, oder sind die Katastrophen nur Zeichen und Ausdruck der permanenten Krise?

Sophie Lembcke und Inga Wagner versuchen in einem theatralen Experiment durch sinnliche Erfahrung einen Raum zu schaffen, in dem andere Wahrnehmungsstrukturen eine Neuorganisation des Denkens ermöglichen. Dazu wird der Zuschauer selbst Teil der Instellation. Er befindet sich auf der Insel, in einem düsteren Wald sinnlicher Reize (Bühne: Andrea Polewka, Sounds und Atmosphären: Felix Kubin), wodurch der Zuschauer auf sich Selbst und seine singuläre Wahrnehmung zurückgeworfen wird.
Auf der Suche nach zeitadäquaten Ausdrucksformen bieten die Dadaisten und Guy Debord historische Inspiration.

 

Projekt
von Sophie Lembcke, Inga Wagner, Andrea Polewka und mit Christopher Felix Hahn, Maika Knoblich, Jule Kremberg, Hendrik Quast, Tomasz Stompor, sowie Sounds und Atmosphären von Felix Kubin


Bisherige Aufführungen

  • 19.3.2009, Premiere , Fleetstreet/Hamburg
  • 20.3.2009, Fleetstreet
  • 21.3.2009, Fleetstreet
  • 22.3.2009, Fleetstreet, mit Party im Anschluss
Inhaltspezifische Aktionen

12 possibilities

Artist Talk "12 possibilities"; The Mozi-project. Mit Liang Jieming (Autor von "Chinese Siege Warfare: Mechanical Artillery & Siege Weapons of Antiquity")

Tch'in Hua-li fragte Meister Me-tse: "Nach den Worten des Heiligen kommt der Phönix nicht hervor, die Feudalfürsten empören sich gegen das blühende Heer der Tschou, es werden Heere aufgeboten, im Reiche greifen die Großen die Kleinen an, und die Starken vergewaltigen die Schwachen. Ich möchte ein kleines Reich verteidigen. Wie ist das zu machen?"

 

http://www.instinc.com/instinc_/


Lesung
von Tobias Rosenberger


Bisherige Aufführungen

  • 12.9.2009, Instinc, 27 Mohamed Sultan Road, 3rd floor singapore 238971
Inhaltspezifische Aktionen

3xMüller

Das Programm mit drei Arbeiten zu Heiner Müller ist das Geschenk des Instituts zum 20. Geburtatg des Mousonturm Frankfurt ("Schenken macht schön") und der Beitrag zum Körber Studio Junge Regie 2009.

 

"In der Strafkolonie" nach Franz Kafka
Regie: Cecilie Ullerup Schmidt

In einer weißen Wüste von therapeutischen Tageslichtlampen umgeben, quert ein maschinenhafter Frauenkörper durch die Zeit, den Blick in die Zukunft gerichtet streicht an ihr die Vergangenheit vorüber. Erleichternde Strafen werden mit der Sprache verhängt.

„Der Kern des Problems ist, dass man Töten denken kann. Wenn man es für notwendig hält, hat man nicht das Recht, es selbst nicht zu tun: es nur zu delegieren, wäre unmoralisch." Heiner Müller

 


"Verkommenes Ufer"
Regie: Ferdinand Klüsener und Stefan Behrendt

Man tut viel um eine Emotion zu haben. Man liebt, säuft, raucht oder nimmt Drogen. In den meisten Fällen dringt der Reiz auf den Körper ein, auf die Augen, Ohren, auf die Haut, Finger, Füße und produziert eine Reaktion im Inneren. Die Emotion entsteht im Innern und bildet sich ab, in Mimik, Gestik, Melodie, im Körper.
Die Emotion verläuft von innen nach außen. Die Größe schlägt sich im Körper nieder. Aber was, wenn die Größe falsch ist?

 

"Herakles 2"
Regie: Tobias Rosenberger

Kunst ist keine Therapie, Kunst ist Freiheit. Sie erlaubt uns, einen Raum zu besetzen, in dem die Angst keinen Platz mehr hat. Herakles2 ist in erster Linie aesthetisches Programm und Wahrheitssuche: "Weder in der Philosophie, noch in der Kunst geht es um Beweis oder Meinung. Es geht um eine Setzung, um Behauptung. Die Behauptung unterscheidet vom Beweis und der Meinung, dass sie ohne Gewissheit auskommen muss. [...] Es geht darum, als Subjekt im Ungewissen eine Wahrheit zu berühren und dieser Berührung eine Form zu geben, Sprache" (Markus Steinweg).

Gesang/Gitarre: René Rothert

 

"Ana Berkenhoff findet hierbei einen ganz eigenen Ton mit den Texten Heiner Müllers auf eine Weise umzugehen, die die Texte weder psychologisch auflädt noch trocken abliefert, sie nicht vereinnahmt und damit den Hörern enteignend wegnimmt, sondern in einer überraschend offenen Fragilität dem Vergnügen und Verstehen der Zuschauer anheim stellt. Mit einer unabhängigen körperlichen Präsenz, die diese Texte nicht doppeln muß."

Heiner Goebbels

 

Performance
von Ana Berkenhoff, Cecilie Ullerup Schmidt (Regie:"In der Strafkolonie nach Franz Kafka"), Ferdinand Klüsener und Stefan Behrendt (R:"Verkommenes Ufer"), Tobias Rosenberger (R:"Herakles 2")

 

 

Inhaltspezifische Aktionen

6.-11.10.2009: DISKURS 09

See www.diskursfestival.de


Projekt
von Diskursfestival


Bisherige Aufführungen

  • 6.10.2009, Gießen
  • 7.10.2009, Gießen
  • 8.10.2009, Gießen
  • 9.10.2009, Gießen
  • 11.10.2009, Gießen
Inhaltspezifische Aktionen

93 slats of one and the same series always stay parallel

Performative Installation (2009)

Initial point of the performance is the interacting with spatial settings by irritating the specatator on real and animated image material. By constructing a surreal image-machine questions of appearnance are raised and states inbetween trifle with concret experience of an abstract room. The audience is observing inicicents and at the same time party of the event. The performance is meant as a proposition of the spectators
immersion in what performance at least still can offer: a different understanding of time and space.

Entstanden im Rahmen des Kooperationsprojekts zwischen dem Institut für
Angewandte Theaterwissenschaft und der Teaterskolen Kopenhagen.

www.swooshlieu.com

 

Performance
von SWOOSH LIEU (Johanna Castell, Katharina Kellermann, Juliane Kremberg, Rosa Wernecke)


Bisherige Aufführungen

  • 6.6.2009, Teaterskolen Kopenhagen
  • 20.6.2009, Theatermaschine 2009 , Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 13.11.2010, Junge Hunde Festival, Aarhus

 

Inhaltspezifische Aktionen

abschottung

Kaputte Eier aus deren fruchtbaren Versprechen Kinderchöre erklingen. Ein Gesang der sich über Textbrocken legt. Versatzstücke, die sich zu Dialogen zusammenfügen um sich erneut im Sprachrhythmus zu verlieren. Im 18 Sekunden Takt sprich man über alles. Ein akustisches Aufmerksamkeitsdebakel am Rande des Verstehens.

Text von Tim Marquart, Gewinner des 6. Marburger Kurzdramenwettbewerbs

 

Inszenierung
von Melchior B. Tacet, Hanke Wilsmann. Spiel: Nina Petzinger, Theresa Herz, Lars Paschold


Bisherige Aufführungen

  • 3.12.2009, Premiere , Waggonhalle - Marburg
  • 4.12.2009, Waggonhalle - Marburg
  • 5.12.2009, Waggonhalle - Marburg
  • 6.12.2009, Waggonhalle - Marburg
  • 15.1.2010, Instant #4 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen

 

Inhaltspezifische Aktionen

ähm [ɛːm]

Erstsemester stellen sich vor_die Probebühne

Da stellt sich so eine Ansammlung Frischfleisch vor die Probebühne, erzählt nett was wenn es dann mal auf irgendwas kommt.

Sollte man sich schonmal vorher entscheiden, kann man das auch noch später nachreichen oder gibt es da nochmal einen eigenen Antrag für?

 

Konzentrieren wir uns doch auf den Zwischenschritt im Hirn, zwischen ja und nein, vor den klugen Worten oder in den Leerräumen der Gedanken. Bevor man schonmal losreden darf, bevor das Reden eh wieder alles kaputt macht. Da liegt es nun. ähm ...

 

Projekt
von den Erstsemestern 2009

 

Bisherige Aufführungen

  • 18.11.2009, vor der Probebühne

 

Inhaltspezifische Aktionen

ALASKA

ALASKA steht für die Natürlichkeit der Weiten Alaskas.
Dynamikgruppen: Es sammeln und tummeln sich die Figuren auf dem Schattenbrett, zwischen Licht und Dunkel in den Grautönen, treffen mit gezieltem Wurf ins rot-grau. Ankommen im Wasser das uns bis zu den Knien steht, in der Suppe nach dem Haar suchen, dass verloren geglaubt ähnlich einem Blutegel sich zwischen den Zehen verfängt. Mit den trockenen Händen Begrüßungszeremonie: Hallo und na! Na ist die Aufforderung an den Spieler, das Potential drückt sich im Na aus, tröpfelt wie der Saft einer ausgepressten Zitrone in die kniehohe Suppe. Gibt ihr die Säure. Sauer macht lustig. So lecken wir Zitronensaft und Honig von den verklebten Mündern. Man setzt sich man planscht. Die Bewegung verursacht Spritzer, Tropfen die angenehmer oder unangenehmer Art auf der wasserabweisenden Fettschicht des Anderen abperlen und in
das kniehohe Wasser plätschern. Er sich seiner Schichten bewusst verfolgt den Lauf der Tropfen, den Wegdes Na! Das Na und, das Na ja, das Na aber, das Na also, das Da, Da, Da. Da. Das Du, Du, Du. Das Dumm, das Dann, das Dennoch. Das dadurch Du da bist. Das dadurch du da bist dass... Das dadurch du da bist, dass dennoch... Das dadurch du da bist, dass dennoch wo anders, wer anders Du bist. Die Ketten sind lang und bilden rasselnd den Äther. Der rasselnde Unterton umgibt den Oberleib. Die Ketten verfangen sich bei Schwimmversuchen. Die Ketten der Spieler sind wirr und sind wahr.

www.ongoing-project.org/index_alaska.html


Performance
von und mit Alexander Bauer, Alma Wellner Bou, Chris Herzog, Jasmin Jerat, Ferdinand Klüsener, Lisa Schwalb.


Bisherige Aufführungen

  • 19.6.2009, Theatermaschine 2009 , Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 27.6.2009, Theaterhaus Hildesheim im Rahmen von Instant#3
  • 31.10.2009, zeitraumexit Mannheim - im Rahmen von "Wilsonstraße, Werkschau der ATW"
  • 13.2.2010, HfMDK Frankfurt, im Rahmen von "5 Stunden HTA"
  • 17.4.2010, „United Intimacy” - Gertrudes Strasse 101, Riga, Lettland
Inhaltspezifische Aktionen

an meiner statt

Musiktheaterperformance
von Christian Grammel, Matthias Mohr, Suha Sung und Luise Voigt

an meiner statt ist dem Topos Heimat gewidmet. Aus dem Widerspruch, der uns das Wort Heimat nur aus der Ferne näher zu bringen weiß, nährt sich unsere Auseinandersetzung mit dem Ort Bühne, der wie ‘Heimat’ all das repräsentiert, was nicht anwesend ist.

So stellt sich uns auch die Frage nach dem Ort des Körpers. Auf der Bühne wird er zum Platzhalter, er sehnt sich an meiner statt. Und so konstruiert sich etwas anstelle dieses Körpers und doch in ihm verankert. Er verwickelt sich in einen Raum, der von fremder Heimat erzählen will. Wir fordern unsere Erfahrung von Sehnsucht an seiner statt ein.

Die Geigerin und Komponistin Suha Sung tritt gegen diesen Bühnenraum an: sie stellt sich den deutschen Heimatliedern und bemächtigt sich ihrer, sie greift ein in Klang und Licht, sie unterwandert unsere Bilder von Heimat, führt sie ad absurdum.

„ Das Anwesende ist das, was vorübergeht, das Anwesende geschieht, es verweilt in diesem transitorischen Übergang, im Kommen und Gehen, zwischen dem, was kommt und dem, was geht, in der Mitte von dem, was hervorkommt und dem, was hinweggeht, an der Gelenkstelle zwischen dem, was sich vergegenwärtigt und dem, was sich entgegenwärtigt.“ J. Derrida

Es wird unklar, wer den Klang erzeugt, der Apparat oder die Performerin, unklar, woher die Stimme kommt und wer ihre Ursache ist, unklar, ob es meine Bilder oder erzeugte Bilder sind, die ich sehe und unklar, ob ich sie sehe.

 

Performance, Violine, Komposition: Suha Sung
Audio und Klangregie: Matthias Mohr
Dramaturgie, Bühne, Licht: Christian Grammel
Text und Regie: Luise Voigt

 

Performance
von Christian Grammel, Matthias Mohr, Suha Sung und Luise Voigt


Bisherige Aufführungen

  • 25.9.2009, Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
  • 3.10.2009, ZKM Karlsruhe
  • 15.4.2010, Leipzig (Resonanzen, Festival für Hörkunst)
  • 14.6.2010, Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
  • 23.6.2010, Akademie der Künste (Studio)/ Hanseatenweg 10 / Berlin

 

Inhaltspezifische Aktionen

Ana läd ein zu: LA MAREA

Nine situations are performed simultaneously in the street and you can move from one to the other. Through a subtitling system set up in each of the situations, you have access either to what the characters are thinking, to the story of their personal journey, or to their past. It’s like looking at a stranger in the street or in a public space and wondering what they are thinking, what their story is, what they are doing there, and what their future will be like.

 

Projekt
von Mariano Pensotti Intern. METROPOLIS Festival Kopenhagen


Bisherige Aufführungen

  • 14.8.2009, Premiere , Copenhagen, Danmark
  • 15.8.2009, Copenhagen, Danmark
  • 16.8.2009, Copenhagen, Danmark
Inhaltspezifische Aktionen

APPROPRIATION.PARASITEN.KRAPP'S LAST TAPE. (AT)

Die Inszenierung APPROPRIATION . PARASITEN . KRAPP S LAST TAPE (Arbeitstitel) von Sebastian Blasius beschäftigt sich unter medienspezifischen Fragen mit Möglichkeiten und Grenzen der Rekonstruktion einer vorhandenen Inszenierung: Samuel Becketts eigener Regiearbeit seines DAS LETZTE BAND von 1969.

Ein solches Vorhaben konfrontiert den Körper mit (s)einer Grenze:
Inwieweit kann man sich die singuläre Bewegungssprache eines anderen aneignen, in diesem Fall die des Schauspielers Martin Held als Krapp?
Verändert nicht ein Aneignungsprozess sowohl den Aneignenden wie das Anzueignende?
Beinhaltet ein solcher Prozess also eine Gefahr, nämlich die eines Infiziertwerdens, die des Kontrollverlusts, die einer Amorphisierung?
Was kann dadurch sichtbar werden für jemanden, der zuschaut?

Becketts Text thematisiert selbst die Erschütterung des Wahrgenommenen: Das letzte Band wird eingeleitet von der Regieanweisung "Eines Abends, spät, in der Zukunft" - aufgerufen wird eine konkrete Atmosphäre, die durch die Bestimmung des Künftigen zugleich einen Riss erfährt.

Tanz: Ludger Lamers
Regie: Sebastian Blasius; Dramaturgie: Daniel Franz; Ton: Björn Deigner und Luise Voigt; Licht: Katharina Runte; Produktionsleitung/ Dramaturgische Mitarbeit: Anke Euler

 

Die Diplominszenierung APPROPRIATION . PARASITEN . KRAPP S LAST TAPE (Arbeitstitel) findet mit freundlicher Unterstützung durch die Hessische Theaterakademie (HTA), das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen, das ZMI der Justus-Liebig-Universität Giessen, das Kulturamt Giessen, das Kulturreferat München und in Koproduktion mit i-camp/neues theater münchen statt.

 

 

Tanzprojekt
von Sebastian Blasius


Bisherige Aufführungen

  • 18.7.2009, Abschlussprojekt , i-camp/ Neues Theater München
  • 19.7.2009, Abschlussprojekt , i-camp/ Neues Theater München
  • 12.11.2009, Medien der Auferstehung , Gießen
  • 30.5.2010, schwankhalle Bremen, OUTNOW! - Festival
  • 5.11.2010, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt/Main
  • 6.11.2010, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt/Main
  • 10.11.2010, "Junge Hunde" - Festival, Ǻrhus (DK)
  • 11.11.2010, "Junge Hunde" - Festival, Ǻrhus (DK)
  • 17.11.2010, Dock 4, Kassel
  • 19.11.2010, Theaterdiscounter Berlin
  • 20.11.2010, Theaterdiscounter Berlin
  • 25.11.2010, monty Theater, Antwerpen (BE)

 

Inhaltspezifische Aktionen

Beule to go -> Klöppermänner/Schleppermänner

Video-Dokumentation

Februar 2005: architektonischer Eingriff
Oktober 2005: Entfernung des Baumaterials

(Hildesheim)

 

Video
von Verena Billinger. Abreißer: Nicolas Niot, Sebastian M. Schulz


Bisherige Aufführungen

  • 18.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Keller
  • 19.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Keller
  • 21.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Keller
  • 1.5.2010, Frankfurt LAB

 

Inhaltspezifische Aktionen

Choreographische Systeme, Kontext und Modelle

Präsentation des Szenischen Projektes bei Gastprofessor Thomas Lehmen (SoSe 2009)

 

Tanzprojekt
von Gastprof. Thomas Lehmen und div. Studierende


Bisherige Aufführungen

  • 8.5.2009, Premiere , Probebühne
Inhaltspezifische Aktionen

Cinematic modes of choreography - notes on the spaces and intervals

Die Höhle Platons ist ein gemütlicher und beunruhigender Ort zugleich. Die Behaglichkeit der Projektion, gleichsam Fiktion und Imgagination, ist immer wohl auch dunkel - durch den, der redet kommt das "Außen" als Gefährdung in den abgeschlossenen Bereich des "Innen". Wie wäre es nun, wenn - die Geschichte nach Diderot gelesen - der Herausgeführte nach seiner Rückkehr nicht berichten, sondern schweigen würde? Diderot, so Goran Sergej Pristaš, lässt diese Möglichkeit bestehen. Grund genug, dieser zu folgen. In seinen "notes on the spaces and intervals" möchte er nach Bedingungen des Diderot'schen kinematographischen Blicks fragen. Slavoj Zizek hätte sicher seine Freude daran und würde wohl, vielleicht tanzend, im gefaketen Bühnenraum seine Analysen darbieten. Jenseits davon stellt sich natürlich tatsächlich die Frage, wie es denn aussieht mit unserem geschnittenem Blick, gerade auf dem Theater. Wir sind gespannt auf eine reichhaltige Diskussion.

 

Goran Sergej Pristaš kann wohl ohne Umschweife eine Instanz in der europäischen TanzTheaterPerformance-Szene genannt werden. Seit 1993 ist er Professor an der "Academy of Drama Art" an der Universität von Zagreb. Zuvor war er als Regisseur, Dramaturg und Performer, u.a. in dem Performancekollektiv BADco tätig und von 1990 -1992 leitete er das Theater ŠKUC in Ljubljana. Bis 1999 arbeitete er zusätzlich als Produzent und Dramaturg der Kompagnie von Borut Separovic und produzierte überdies die Performance "Confession". Von 2000 an war er Leiter des "Centre for Drama Art" in Zagreb und gründete 1996 das Theater & Performance-Magazin "Frakcija", dessen Chefredaktion er bis 2007 begleitete. Seit Anfang 2003 initiiert "Zagreb - Cultural Kapital of Europe 3000" ("ZCK 3000"), dessen Mitbegründer Goran Sergej Pristaš ist, eine Vielzahl regionaler und internationaler interdisziplinärer Projekte, die neue Gruppendynamiken sowie neue kollektive Strategien und Arbeitsformen in der Kulturproduktion entwickeln. Auf dem Steirischen Herbst 2009 wird er, zusammen mit Ivana Ivković, einen Worhshop zum Thema: " Stratagames: A Theatre of Operations " halten.

 

Vortrag
von Goran Sergej Pristaš


Bisherige Termine

  • 8.10.2009, DISKURS 09 , Alte Stadtbibliothek Giessen, Eingang Lonystrasse
Inhaltspezifische Aktionen

Claroscuro

Wenn ein Soldat sein Maschinengewehr abfeuert, wie macht er das? Welchen Mechanismen folgen Bewegungen in Kampfhandlungen? Kann man sie analysieren, wenn man sie choreografiert? Ist der Körper ein Archiv von Gesten, die uns ein Leben lang begleiten? Wann wird eine Geste fremd? Ist ein Clown ein Fremdkörper? Oder bloß eine sichere Nummer, um unangenehme Affekte angenehm darstellen zu können? Was geschieht eigentlich in der Maske? Wie altert ein Körper und wie nehme ich das Vergehen der Zeit am eigenen Körper war? Wie erzähle ich mit dem Körper, ohne Geschichten einfach nachzuerzählen und zu bebildern? Die vier Choreografien setzen sich auf je eigene Weise mit grundlegenden Fragen des Tanzes auseinander und eröffnen unterschiedliche Zugänge zu Themen wie Affekt, Zeit, Geste, Choreografie und Figur.

Mit Arbeiten von Studierenden des Master-Studiengangs Choreographie und Performance (CuP): Enad Marouf: „Love le BomB" / Lina Lindheimer: "Play on Words" / Sebastian Schulz: "untitled (Clown Piece)" / Paula Rosolen: "Claroscuro"

Seit dem Wintersemester 2008/09 bietet das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität in Gießen in Kooperation mit dem Ausbildungsbereich Zeitgenössischer und Klassischer Tanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main den gemeinsam konzipierten und durchgeführten Master-Studiengang „Choreographie und Performance" (CUP) an.

Diese Veranstaltung wurde ermöglicht mit freundlicher Unterstützung der CRESPO Foundation. Der Master-Studiengang „Choreographie und Performance" (CuP) ist ein Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität, Gießen und der Tanzabteilung der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt am Main unter dem Dach der Hessischen Theaterakademie. Er wird unterstützt von Tanzlabor_21 - ein Projekt von Tanzplan Deutschland, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

talkART Tanzlabor_21 am Fr 5.6. im Anschluss an die Vorstellung.

 

Tanzprojekt
von Paula Rosolen in Zusammenarbeit mit Jacob Bussmann/Maja Friedrich/Inma Rubio/Sebastian Schottke/Sven Segelken/Lucie Tuma


Bisherige Aufführungen

  • 15.5.2009, Festival Universitaire de Jeunes Productions Musicales, Aix en Provence (F)
  • 5.6.2009, Mousonturm Frankfurt, Studiobühne
  • 6.6.2009, Mousonturm Frankfurt, Studiobühne

 

 

Inhaltspezifische Aktionen

2008

Inhaltspezifische Aktionen

1993

"1993" basiert auf dem Text "O ano de 1993" ("Das Jahr 1993") des
portugiesischen Autors José Saramago, der aus 30 halbseitigen zunächst unzusammenhängend erscheinenden Abschnitten besteht. Der Text handelt von einer "Horde" von Menschen, die aus den Städten in die Landschaft vertrieben wurden und dafür kämpften, ihre Städte wieder zurück zu erobern. Die stillgelegte, von Natur überwucherte Drehscheibe der Waggonhalle Marburg dient dabei als Ort zur Verhandlung von Themen wie Machtstrukturen, Krieg, Überwachung, Natur, Ursprung und technokratischer/digitaler Welt.

22 Uhr

 

Performance
von Milena Kipfmüller, Gabriela Tarcha mit: Kim Willems, Hendrik Quast, Selda Altin, Stine Hertel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 14.6.2008, Gelände Gail Halle

 

Inhaltspezifische Aktionen

Angriff auf Bodega Bay

„...wie wir erfahren, haben die Vogelangriffe im Augenblick nachgelassen. Wenn auch aus Santa Rosa und Sebastopol einige kleine Angriffe gemeldet werden, so scheint doch Bodega Bay das Zentrum zu sein. Die meisten Bewohner von Bodega und Umgebung haben die Stadt verlassen und sich in Sicherheit gebracht. Es sollen sich jedoch immer noch verschiedene Personen in den bedrohten Gebieten befinden. Eine Entscheidung über ein Eingreifen seitens der Regierung ist noch nicht gefallen. Es wird jedoch erwogen Militär in das gefährdete Gebiet zu entsenden.“ 
(Radiodurchsage aus „Die Vögel“ von Alfred Hitchcock)

 

Performance
von Sebastian Schulz von und mit Verena Billinger, Enad Marouf, Nicolas Niot Ton: Valentin Haller 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.4.2008, Tanzabteilung HfMDK Frankfurt
  • 7.3.2009, Tanzabteilung HfMDK Frankfurt
  • 8.3.2009, Tanzabteilung HfMDK Frankfurt

 

Inhaltspezifische Aktionen

Aus dem Fenster aus dem Sinn

Arbeitstitel Pohlheim

Pohlheim sind Katharina Kellermann, Frank Müller und Florian Ackermann. Florian Ackermann, Katharina Kellermann und Frank Müller wurden in Brackenheim, Hanau und Augsburg geboren, sie studieren Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit 2007 leben sie in Frankfurt am Main, seit Herbst 2008 teilen sie sich einen Arbeitsplatz im ATELIERFRANKFURT.

Die Installation "Aus dem Fenster aus dem Sinn" ist ein Ergebnis des Arbeitsformates "Ein Tag in Pohlheim", entstanden an einem Tag im Atelier aus allem dort Befindlichen.

 

Installation
von Pohlheim (Florian Ackermann, Katharina Kellermann, Frank Max Müller) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 21.11.2008, Atelierfrankfurt
  • 22.11.2008, Atelierfrankfurt
  • 23.11.2008, Atelierfrankfurt

 

Inhaltspezifische Aktionen

Best of Humoriden beim 'Wetzlarer Abend'

Die Humoriden zeigen Ausschnitte aus ihrem derzeitigen Programm im Rahmen der Kleinkunstveranstaltung 'Wetzlarer Abend'. Veranstalter ist das Kulturzentrum Wetzlar.
Beginn: 21:00 Uhr
Eintritt: AK 5€
Mehr Infos unter: http://www.franzis-wetzlar.de/

 

Lesung
von Eilers, Engelbach, Reif, Siebrecht 

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.5.2008, "Franzis", Wetzlar
Inhaltspezifische Aktionen

BIG ATTACK

Ein wortloses Spiel mit dem beredten Schweigen des Körpers: In anhaltender Stille entwerfen zwei Performerinnen mit 70 alten Autoreifen eine Abfolge von One-Minute-Sculptures, in denen Material und Körper sich zugleich vereinen und unterscheiden. Über das Motiv des fragmentierten Körpers versuchen sie traditionelle Wahrnehmungsmodelle auf der Bühne aufzubrechen und fragen nach möglichen Alternativen. 

Gezeigt im Rahmen des Instantfestivals #2: eine Koproduktion Gießen/Hildesheim

 

 

Performance
von ein Duo aus dem 21.Jahrhundert / (Konzept und Darstellung); Licht und Ton: Fabian Offert; Beratung: Hendrik Quast 

 

Bisherige Aufführungen

  • 29.11.2008, Probebühne des Instituts, im Rahmen von Instant Festival #2
  • 13.3.2009, Kampnagel Hamburg, im Rahmen von 150%made in Hamburg
  • 13.6.2009, Hessische Theatertage 2009 , Tasch 2, Marburg (Hessische Theatertage)

Inhaltspezifische Aktionen

BLICK 08

Eine Woche lang werfen jeden Abend Frauen aus 100 Jahren einen Blick auf die Universität und lassen 100 Jahre Geschichte des Frauenstudium an der Ludoviciana / JLU lebendig werden. Aus einer unüberschaubaren Anzahl von Studentinnen, Doktorandinnen und Professorinnen treten einzelne Gesichter hervor und sprechen von Gegenwart und Vergangenheit, von ihrer Erfahrung als weibliche Angehörige der Universität. Wo zu Anfang in einer reinen Männerdomäne den Frauen nur ein Randbereich zugestanden wurde, haben sie im Verlauf der Jahre den nötigen und nicht allein zahlenmäßig gleichberechtigten Platz neben den Männern erhalten. 
Die Installation versucht mit den projizierten Videos nicht nur Nähe und Distanz zwischen den heute studierenden Frauen und den Pionierinnen des Frauenstudiums zu symbolisieren, sondern auch den prozentualen Zuwachs an Studentinnen während der vergangenen Dekade anschaulich zu machen. Männer werden dabei nur als Schattenriss gezeigt, ohne individuell in Erscheinung zu treten. 
Zugleich sind vor den Türen des Hauptgebäudes Erinnerungsfetzen hörbar. Die persönlichen Erzählungen von Frauen aus der Universitätsgeschichte sind auch Elemente der kollektiven Geschichte aller, die der Ludoviciana / JLU angehörig sind und waren. Die Besucher und Passanten der Installation sind eingeladen einen persönlichen Eindruck von 100 Jahren Frauenstudium zu bekommen und im Wechselspiel aus Ton, Bild und Architektur zu erleben.

Die Installation auf dem Vorplatz erfährt zudem eine Erweiterung und Umdeutung durch eine Projektion im Foyer des Hauptgebäudes. Dort wird das Videomaterial gebündelt als Wandfries gezeigt. Auf diese Weise wird einerseits die zahlenmäßige Entwicklung weiblicher Studierender deutlicher. Andererseits wird der Modus der Präsidentengalerie ironisch aufgenommen, um im Blick des Jubiläums Fragestellungen der Gleichberechtigung und Gender-Diskurse konkret aufscheinen zu lassen.

 

Konzept und Realisation Christian Grammel, Janosch Pomerenke

Video Christian Grammel
Ton Luise Voigt, Björn Deigner

 

Installation
von Christian Grammel, Janosch Pomerenke 

 

Bisherige Aufführungen

  • 26.10.2008, Hauptgebäude der JLU Gießen, Ludwigstraße

 

Inhaltspezifische Aktionen

C******K - The Beginning

"Wir machen Programm nur noch für Männer und zeigen Explosionen, nichts als Explosionen. Kein dummer Text mehr, nur noch Explosionen." Jay Leno

 

Projekt
von Manuel Gerst, Matthias Meppelink, Boris Nikitin, Sahar Rahimi, Cecilie Ullerup Schmidt, Ina Vera 

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.1.2008, Premiere , Probebühne
Inhaltspezifische Aktionen

Ché Gueletto

"Und wenn jetzt die Opern aus den Opernhäusern raus müssten und Partisanen werden - so wie die Soldaten Partisanen werden - wenn das der Fall wäre, gäbe es eine Anti-Oper, eine Gegenbewegung." (Alexander Kluge)

Ausgehend von dem fiktiven Gedankenexperiment zeigt die Lecture-Performance Möglichkeiten auf, wie sich die Oper unter Rückbesinnung auf ihre ureigensten musikalischen Möglichkeiten im Modus des urbanen Partsianen erneuern kann. In einer Verschränkung zeitgenössischer theatraler Formen und klassischem musikalischem Material wird gezeigt, wie die durch moderne Aufnahmeformen entstandene Intimität der Pop-Musik produktiv für die Oper nutzbar gemacht werden kann, um wieder breitere Publikumsschichten anzusprechen.
Die Präsentation für das Semifinale des Opernregie-Wettbewerbs ring.award 08 spielt mit den performativen Optionen eines Aufführungskonzeptes und erläutert zugleich die dramaturgischen Hintergründe desselben.

mit / von
Christian Grammel
Wolfgang Zamastil
Sebastian König
Ángela Tröndle

www.myspace.com/bassgasse3

 

Performance
von bassgasse 3 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.1.2008, Premiere , Montagehalle der Grazer Oper
Inhaltspezifische Aktionen

Chick Piece

"Life is like boxing in many unsettling respects. But boxing
is only like boxing."
 Joyce Carol Oates – On boxing

„chick piece“ nähert sich in sportlicher Manier der Frage nach der vermeintlichen Geschlossenheit des eigenen und fremden Körpers an. Dieser Körper ist roh, er wird verbraucht und verbraucht sich, nutzt sich ab und nimmt dabei eher wenig Rücksicht auf Verluste.
In einer dreistündigen Performance, die einen Sandsack, 11 „chicks“ und eine Videoprojektion enthält wird die Frage, wann ein Hühnchen wirklich durch ist, anders formuliert.
„chick piece“ ist im Frühjahr 2008 and der Listaháskoli Islands in Reykjavík entstanden und wurde dort im Rahmen des szenischen Projekts „body art: performing identity“ präsentiert.

 

Performance
von Alice Ferl 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.6.2008, Marburg
  • 21.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 4.11.2010, Junge Hunde Festival; Arhus (DK)
Inhaltspezifische Aktionen

Cold Lights

Die audiovisuelle Installation Cold Lights konfrontiert die Pragmatik des naturwissenschaftlichen Blicks auf das observierte Objekt mit der „weitschweifigen“ Wahrnehmung eines Kunstwerks. Das Detail konfrontiert das Ganze. Das Kleine kann nur einzeln erkannt werden; in der Gesamtheit des Raumes ist das Einzelne nicht differenzierbar; im Gefüge der Einzelheiten ergibt sich ein organisches Ganzes. Exakte Wissenschaft und Kunst; analytischer und ästhetischer Blick; Laborraum und Kunstraum treten in Beziehung und überlagern sich.

 

Installation
von Maximilian Haas, René Liebert, Tobias Rosenberger 


Bisherige Aufführungen

  • 6.4.2008, Premiere , Luminale Frankfurt, Physikalischer Verein
  • 19.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach

 

Inhaltspezifische Aktionen

Das Ankommen ist kein zufälliges Vergnügen

 

Voilà: Der Ort, an dem wir nach zwei Filmen, dem Besuch im archäologischen Institut, Frühstück im Roten Stern, heißer Schokolade mit Chili, der Lektüre eines französischen Philosophen, vollgeschriebenen Heften, der Erinnerung an damals und gerade eben, einer Reise nach New York und vielen Wochen Gießen vorläufig angekommen sind. Ein Work in Progress...

Nonstop

 

Performance
von Madame Piquenique 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.6.2008, Marburg
Inhaltspezifische Aktionen

Das Ziel ist noch nicht zu Ende, wenn der Weg explodiert

At one point it might be about doing decisions – this is no
catechism – but vodoo vodoo vodoo: oh, you are so nice to
say, i didnt got up at the same point and you have always the
trumpf in your last hand. fuck.
and this is – not a fucking eins zwei drei, but more like yes
or no: Im Bach ist ein Lied. Die Welt kehrt zurück in seine
Hosentasche.

Festival Junger Talente 2008

 

Projekt
von Ana Berkenhoff, Matthias Mohr 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
Inhaltspezifische Aktionen

DenkMalKindWart Version 2 zum Hören und (auch) Sehen

"Liebes Volk. Stehen wir zusammen mit den Füßen in der
unwiederholbaren Kindheit. Und schauen wir es mal an, das Kind, auf
ein mal überproportioniert und sanft, hohl und real, zugänglich und
doch zwecklos." (Denkmalkindwart)

DenkMalKindWart Version 2 ist eine Weiterführung des im Rahmen des Projektseminars „Subversive Körper“ entstandenen Textmaterials. Unter der Leitung von Katrin Deufert und Thomas Pischke entstand durch Weitergabe und Neubearbeitung von Gedanken- und Textmaterial aus verschiedenen Federn „DenkMalKindWart“ - für die Theatermaschine eine Version zum Hören und auch zum Sehen.

Was haben Stalin und Jesus gemeinsam? Wozu ist ein 120 cm langer Bronzezeh gut? Wie schwer ist für ein Kind der eigene Kopf? Wie kann etwas weiches und zartes wie das Jesuskind riesengroß und hart und kalt sein? Wer macht aus mir ein Denkmal?

 

Performance
von Charlotte Arens, Cecilie Ullerup-Schmidt, Fanny Frohnmeyer, Rostislav Tumanov 


Bisherige Aufführungen

  • 14.6.2008, Gail Halle

 

Inhaltspezifische Aktionen

DenkMalKindWart Version 3 zum Hören und (auch) Sehen

"Liebes Volk. Stehen wir zusammen mit den Füßen in der unwiederholbaren Kindheit. Und schauen wir es mal an, das Kind, auf ein mal überproportioniert und sanft, hohl und real, zugänglich und doch zwecklos." (Denkmalkindwart)

 

Performance
von Charlotte Arens, Cecilie Ullerup-Schmidt, Fanny Frohnmeyer, Rostislav Tumanov 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.12.2008, Hochschule für Musik "Felix Mendelssohn Bartholdy", Leipzig

 

Inhaltspezifische Aktionen

Die Dinge singen hör ich so gern

Die Schmetterlinge sind verschwunden, es gibt sie nicht mehr. Geblieben ist die Blendung ihrer Flügel, das Zickzack ihres Fluges, die Nacht ihrer Verwandlung. Sie sind hinab gesunken auf den Grund des Sees, in die Tiefe, unter uraltes Eis. Sie führen ihr Dasein
in den Gedanken derer, die sie sich vorzustellen vermögen.

Der Zuschauer forscht nach dem Wunsch, der schwindet, nach dem Bild das zerfällt, nach der Welt, die versinkt, sobald das Licht des ersten Tages die Dämmerung zerreißt.

Installation für jeweils einen Zuschauer, Dauer ca. 15 min

Kooperation zwischen Stadttheater Giessen und Institut für Angewandte Theaterwissenschaften der JLU Giessen im Rahmen der Hessischen Theaterakademie. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Giessen

Idee & Konzept: Anne Kuhn & Andreas Mihan

Mit: Luise Voigt, Rainer Domke
Texte von: Jules Buchholtz

Termine:

16. - 20. Dez 2008, jeweils 16 - 22 Uhr

Achtung: Da die Installation nur von jeweils einem Zuschauer besucht werden kann,
reserviert - um lange Wartezeiten zu vermeiden - bitte einen Termin unter
www.andreasmihan.de

 

Installation
von Anne Kuhn & Andreas Mihan 

 

Bisherige Aufführungen

  • 16.12.2008, Abschlussprojekt , Schlachthof B, Rodheimer Strasse in Giessen
  • 17.12.2008, Abschlussprojekt , Schlachthof B, Rodheimer Strasse in Giessen
  • 18.12.2008, Abschlussprojekt , Schlachthof B, Rodheimer Strasse in Giessen
  • 19.12.2008, Abschlussprojekt , Schlachthof B, Rodheimer Strasse in Giessen
  • 20.12.2008, Abschlussprojekt , Schlachthof B, Rodheimer Strasse in Giessen

 

Inhaltspezifische Aktionen

Die Halbzarten

Aus dem Tausendblisterhaus entsteigt eine Grande Dame des Alterns; ihr Kopf verstrickt in der bunten Idylle der Vergangenheit und ihre Knie ungelenk. Sitzt sie dort, um zu warten? Dem Ende zu frönen? Ihre Fäden neu zu spinnen? Umgarnt wird sie von ihresgleichen. Abbilder ihrer äußeren Hülle sammeln die Artefakte, Überreste eines Lebens zusammen: Handspiegel, Krokoschuhe, Bernsteinketten und Melodika liegen bereit.

 

Performance
von und mit Philipp Karau und Katharina Stephan Technik/Dramaturgie/Mitarbeit: Caroline Creutzburg, Johanna Manzewski, Daniel Franz, Stine Hertel, Lea Schneidermann.

  

Bisherige Aufführungen

  • 29.11.2008, Probebühne (ATW) Instantfestival
  • 13.6.2009, Hessische Theatertage 2009 , Tasch 2, Marburg (Hessische Theatertage)
  • 30.10.2009, zeitraumexit Mannheim - im Rahmen von "Wilsonstraße, Werkschau der ATW"
  • 24.3.2010, Thalia Gaußstraße (Hamburg) Körberstudio für junge Regie

Inhaltspezifische Aktionen

Die Hottentottenvenus

Auf einer vernebelten Suche, nicht wissend welches Verlangen sie lockt, befiinden sich die Helden. Sie fahren zur See, treiben auf dem Wasser in der Stille des Windes. Doch unerwartet der Umbruch. Das Meer reißt entzwei. Ihr Gefährt sinkt. Sie gleiten hinab in den Schoß der Venus. Wirbel, Stoß und Strudel. Sehnsucht und fllammend Herz. Verbunden allein
durch ein Tiefseekabel versteckt im Schlund des Meeres.

 

Performance
von Mark Schröppel, Philipp Karau 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.9.2008, Hafengelände, Festival Junger Talente Offenbach 2008

 

Inhaltspezifische Aktionen

Dienstag

Videoinstallation

ab 16 Uhr

 

Installation
von Lea Letzel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.6.2008, Marburg
Inhaltspezifische Aktionen

Diese Frauen bieten etwas an.

www.guggenbichlerschweikerschroeppel.blogspot.com

 

Projekt
von Rosalie Scheiker und Maria Guggenbichler 

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.9.2008, Gießen, Eiscafé Venezia. Offenbach, Eiscafé Venezia.
Inhaltspezifische Aktionen

Fatzern

Es geht um Mord und Stolz, um das Zwischenstadium, um die
altbekannten Dualismen aus Freiheit und Abhängigkeit, um
Individuum und Masse, um Dinge, die nicht mehr gebraucht
werden, um einen Noch-Nicht- und Nicht-Mehr-Ort. Es geht
um Motoren und Sprache, Tricks und den freien Himmel.

 

Projekt
von Lea Letzel, Ivna Zic, Tassilo Letzel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach

 

Inhaltspezifische Aktionen

2007

Inhaltspezifische Aktionen

25 Jahre ATW

Institut für Angewandte Theaterwissenschaft - Selbstreflexion als künstlerisches Prinzip

Was ist Theater, welche Inspirationen bekommt es von anderen Kunstformen und welche Funktion kann es in einer sich verändernden Gesellschaft haben? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Lehrende und Studierende am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Giessen seit seiner Gründung vor nunmehr fünfundzwanzig Jahren.

Als alternatives Ausbildungskonzept, das der Wissenschaft ebenso Rechnung trägt wie der künstlerischen Praxis, wurde die Einrichtung eines theaterwissenschaftlichen Studiengangs nach dem Vorbild amerikanischer "Drama Departments" auf Initiative der Gießener Anglistik ins Leben gerufen, und mit dem international ausgewiesenen Theaterwissenschaftler Andrzej Wirth konnte 1982 der erste Professor berufen werden, der zusammen mit Hans-Thies Lehmann das Institut schnell bundesweit als Schmiede der Theateravantgarde bekannt machte. Theater wurde hier von anfang an als eigenständige Kunstform mit eigenen Ausdrucksmitteln in den Mittelpunkt des Forschungsinteresses gerückt und nie nur als Umsetzung von Dramen begriffen.
Seit der Emeritierung von Andrzej Wirth und der Berufung der Theaterwissenschaftlerin und Romanistin Helga Finter 1991 zu seiner Nachfolgerin, hat sich die Ausrichtung des Instituts zunehmend erweitert. Mit Frau Prof. Dr. Brandstetter und Dr. Gerald Siegmund wurde auch ein tanzwissenschaftlicher Schwerpunkt eröffnet, der im kommenden Jahr mit einer neu einzurichtenden Professur für Tanzwissenschaft Rechnung getragen wird. Mit der Berufung des Komponisten und Theatermachers Heiner Goebbels 1999, der seit 2003 das Institut als geschäftsführender Direktor leitet, entwickelte das Institut auf vielen Ebenen die künstlerische Praxis weiter.
Diese in dieser Intensität in der Theaterausbildung immer noch einmalige, enge Verbindung von Forschung und Lehre ist mit der künstlerischen Arbeit der Studierenden und Ehemaligen nicht ohne Einfluß auf die Theaterlandschaft. Und die Liste der Namen - unter vielen anderen: René Pollesch, She She Pop, Rimini Protokoll, Auftrag: Lorey, Monstertruck etc. - kann nicht die ganze Bandbreite einer Ästhetik wiedergeben, die auch mit "Gießener Schule" nur sehr unzureichend benannt wird: es ist gerade die Vielstimmigkeit, die in den Arbeiten zum Ausdruck kommt.
Das Institut kooperiert mit vielen internationalen Partnern, gehört zum Ausbildungsverbund der Hessischen Theaterakademie, zum Gießener Zentrum für Medien und Interaktivität ZMI, ist in die Arbeit der Exzellenzinitiative "Graduate Centre for the Study of Culture" an der JLU eingebunden und hat zusammen mit dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt und dem Ausbildungsbereich ZuKT der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt das "tanzlabor_21 Tanzplan Frankfurt Rhein-Main" gegründet. Seit diesem Wintersemester bietet das Institut nach erfolgreicher Akkreditierung einen Bachelor- und Master- Studiengang "Angewandte Theaterwissenschaft" an.

Das Institut feiert sein 25-jähriges Bestehen im Rahmen des von den Studierenden veranstalteten "diskurs 07 - festival for performing arts" am Samstag, den 13. Oktober 2007 im Margarete-Biebersaal, Ludwigstrasse 34 in Giessen, mit Vorträgen des französischen Philosophen Jean-Luc Nancy (Straßburg) und der Intendantin des Schauspiel Frankfurt, Dr. Elisabeth Schweeger. Der Festakt beginnt um 15.00 Uhr mit Grußworten des Präsidenten der Justus-Liebig-Universität, Prof. Dr. Stefan Hormuth, sowie des Gründungsdirektors des Instituts, Prof. Dr. Andrzej Wirth (Berlin).

Der Vortrag des französischen Philosophen Jean Luc Nancy (in deutscher Sprache) ist dem Gedächtnis seines, Anfang dieses Jahres verstorbenen Kollegen und Freundes Philippe Lacoue-Labarthe gewidmet, der mit seinem Werk, in dem die Verbindung von philosophischer Reflexion und ästhetischer Praxis im Zentrum steht, unserem Institut in besonderer Weise verbunden war. Seine Reflexion über das Theater und die Musik, erprobte sich auch in einer Theaterpraxis, die ihn die heutigen Möglichkeiten der antiken Tragödie untersuchen ließen.

 

Vortrag
von Jean-Luc Nancy und Dr. Elisabeth Schweeger im Rahmen der Jubiläumsfeier

 

Bisherige Termine

  • 13.10.2007, Premiere , Margarete-Bieber-Saal, 15 Uhr
Inhaltspezifische Aktionen

400 Jahre in Licht und Bild ...

Festakt der Universität Gießen zum 400jährigen Jubiläum

Lichtkonzept und Videoprojektionen, zur Illumination der renovierten Aula und Öffnung eines bildhaften Assoziationsraums der Universitätsgeschichte ...

 

Inszenierung
von Christian Grammel und Janosch Pommerencke

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.5.2007, Premiere , Hauptgebäude der JLU-Gießen, Aula

 

Inhaltspezifische Aktionen

Ausstellung

"Every art school usually has a show at the end of the year so people can see all the best work its students have done. Project: Hold your show in your bedroom or a garage. Choose a day and a time then send out invitation cards. If you've done some projects with friends, invite them to show your work with yours. You may like to prepare some snacks and drinks and play some gentle music. Try not to be nervous, and good luck!" Mick Manning. Brita Granström. Art School. London. 1996.

 

Projekt
von Rosalie Schweiker

 

Bisherige Aufführungen

  • 22.6.2007, Premiere , Galerie Bildung&Besitz
Inhaltspezifische Aktionen

Breathing City

Breathing City ist eine Video- und Soundinstallation. Auf vier Bildschirmen ist ein achtminütiger Rundumblick auf städtische Umgebung zu sehen, eingefangen von computerkontrollierten Überwachungskameras, begeleitet von einer musikalischen Komposition für vier atmende Stimmen. Die Vielheit der Elemente erzeigt einen Kontrast von Einheit und Vielheit: Die vier Stimmen fließen ineinander zu einem Sound, die vier Bildschirme zeigen ein einziges Objekt in verschiedenen Momenten und aus verschiedenen Perspektiven, so dass das Singuläre desintegriert wird in eine Vielheit. Die Manipulation entsteht im zeitlichen Ablauf, der Wiederholungen vermeidet. Die roboterartigen Kamerabewegungen bilden einen Kontrast zur menschlichen Bewegung, das Bewegte zum Unbewegten, das Stadtleben und die lebende Stadt.

 

Installation
von Tobias Rosenberger. Audio: Elad Shniderman.


Bisherige Aufführungen

  • 15.6.2007, Premiere , Les Intranquilles Festival #6, Les Subsistances, Lyon
  • 30.7.2007, Alfred Gallery, Tel Aviv
  • 20.10.2007, Giessen, JLU
  • 17.11.2007, Harvestworks, New York City
  • 28.4.2008, Goetheinstitut Barcelona
  • 18.5.2009, re-new 2009 festival Copenhagen
  • 19.5.2009, re-new 2009 festival Copenhagen
  • 20.5.2009, re-new 2009 festival Copenhagen
  • 21.5.2009, re-new 2009 festival Copenhagen
  • 22.5.2009, re-new 2009 festival Copenhagen
  • 19.12.2009, Kunstfilmtag 09, im Theatersaal des Künstlerverein Malkasten Düsseldorf
  • 21.4.2010, moves - International Festival of Movement on Screen, Liverpool UK

Inhaltspezifische Aktionen

Check- In Offenbach

Die Drei sind diesmal als Kulturforscher
unterwegs.
Der Verkehr wird während der Dauer der
Arbeiten über den Parkstreifen geführt.
Im Zuge des Ausbaus des Kommunikationsnetzes
werden im Stadtgebiet an einigen
Stellen Punktaufbrüche durchgeführt.
Wir bohren horizontal im gesteuerten und
ungesteuerten Verfahren. Stehen bei Ihnen
demnächst Horizontal-Bohrprojekte bzw.
Durchpressungen an?
Offenbacher Welten auf der Rollbahn.

Ausgangslage bildeten die Begegnungen, die wir während unseres 2- monatigen Besuchs der Stadt Offenbach erlebten. Ein Spiel mit dem tradierten und kulturellen Wissen der Stadt. Eine Konfrontation von uns als Außenstehende und den Bewohnern. Herausfinden, was das existierende Bild der Stadt trägt. Eine Irritation und Verunsicherung in der gesellschaftlich getragenen und akzeptierten Ordnung hervorrufen, die dadurch ihre Souveränität in Frage stellt.

Verschiedenste Bürger schufen mit Geschichten und Taten das Bühnengeschehen. Ein altes Ehepaar tanzte. Zwei Studenten, ein russischer, ein japanischer, mit dem Plan einen Doppeldecker zu bauen, obwohl sie jeder für sich fluguntüchtig sind: einer hat eine Sehschwäche, der andere in der Luft Magenprobleme. Ein 16 jähriger Rapper, der über seine Familie singt. Zwei türkische Amateurschauspielerinnen. Ein kleiner Junge von den Kickers Offenbach. Eine Stuardess......

 

Inszenierung
von Ana Berkenhoff, Anselm Belser, Roland Siegwald

 

Bisherige Aufführungen

  • 21.4.2007, Premiere , Festival Junger Talente Offenbach
Inhaltspezifische Aktionen

Das beste Theaterstück der Welt

 

DAS BESTE THEATERSTÜCK DER WELT®
ONE NIGHT SHOT
von und mit Philipp Schulte, Susanne Zaun und Annika Scheffel
Der Vollkommene Theaterabend®, die Perfekte Inszenierung®, die wirklich ALLE Zuschauerherzen erwärmt. Ein Fragebogen der Spektakulus Incorporated soll eruieren: Welche Themen müssen in einem Stück behandelt werden? Wie sieht das Perfekte Bühnenbild® aus? Wie soll der Held sterben, was hat er dabei an? Zwei Mitarbeiter werden sämtliche Erkenntnisse der Befragung über die Beschaffenheit des Vollkommenen Bühnenkunstwerkes® erstmals präsentieren.
Damit ebnen sie den Weg zu einer Theaterutopie, die niemals nötiger war als heute:
DAS BESTE THEATERSTÜCK DER WELT®.

 

Projekt
von Philipp Schulte, Susanne Zaun und Annika Scheffel

 

Bisherige Aufführungen

  • 26.5.2007, Premiere , Schauspiel Frankfurt, Schmidtstraße
Inhaltspezifische Aktionen

Das Busenattentat

Am 31. Januar 1969 - auf dem Höhepunkt der 68er- Proteste - besetzten Studierende unter der Führung von Hans-Jürgen Krahl das Frankfurter Institut für Sozialforschung. Theodor W. Adorno, der seit 1959 die Leitung dieser Einrichtung innehatte, reagierte unnachgiebig. Er ließ das Gebäude durch die Polizei räumen, was den endgültigen Bruch mit der Studierendenschaft besiegelte. Die anschließenden, zumTeil heftigen Auseinandersetzungen gipfelten in der so genannten "Busen-Aktion" vom 22. April 1969.
Kurz nach Beginn seiner Vorlesung "Einführung in das dialektische Denken" wurde der 65-jährige Gelehrte lautstark unterbrochen. Plötzlich sprangen drei langhaarige, in schwarze Ledermäntel gehüllte Studentinnen auf das Podium, bestreuten ihn mit Rosenblüten, entblößten ihre Brüste und versuchten, ihn zu küssen. Adorno, ein affärenreicher Mann, verließ fluchtartig den Saal und sagte die Veranstaltung auf unbestimmte Zeit ab. In einem Flugblatt der Basisgruppe Soziologie hieß es: "Adorno als Institution ist tot."
Am 6. August 1969 starb der Mitbegründer der Kritischen Theorie an den Folgen eines Herzinfarkts.

Mit: Kai Dietzel, Alexander Eilers, Jan Hufnagel, Florian Siebrecht

 

Lesung
von Arbeitskreis Bildungsperspektiven an der JLU Gießen (Regie: Florian Siebrecht)

 

Bisherige Aufführungen

  • 24.1.2007, Premiere , Otto-Eger-Heim, Neue Mensa, Foyer im Hauptgebäude der JLU, Café Amélie (Gießen)
Inhaltspezifische Aktionen

Das Elisabeth Syndrom

Das Elisabeth Syndrom
Fragmente einer Kaiserin

„Übersieht man die Legion schmarotzender Aufdringlinge, von denen seit dem Tode der Kaiserin jeder einzelne jeden Tag uns glauben machen möchte, daß sie ihm gestorben sei, so würde man wohl im Sinne der Hohen handeln, wenn man auf die Frage, wie der Künstler sie darstellen soll, die Antwort ertheilte: Mit dem Fächer vor dem Gesicht, wie sie bei Lebzeiten dem sie umkreischenden Pöbel sich zeigte.“ (Karl Kraus in: Die Fackel, Nr. 90, Dezember 1901)


von und mit: Friederike Kenneweg, Annika Scheffel, Anna Schewelew, Philipp Schulte, Anne Tenhaef und Susanne Zaun

sowie Katharina Kownatzki (Kostümdesign), Juliane Freitag und Renata Kos (Kostümanfertigung), Daniel Feige (Musik)

Mit freundlicher Unterstützung der Gießener Hochschulgesellschaft und des Kulturamt der Stadt Gießen

 

Inszenierung
von Friederike Kenneweg, Annika Scheffel, Anna Schewelew, Philipp Schulte, Anne Tenhaef und Susanne Zaun

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.5.2007, Premiere , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen

 

 

Inhaltspezifische Aktionen

Dear Stranger/Ballonaktion

Eine Aktion in vier Teilen und einem Jahr

Erster Teil: „eine geheime Zeichnung…“ von Kindern aus dem Waldorfkindergarten Giessen.
Zweiter Teil: „…für eine geheime Person.“ Ballonaktion am Giessener Stadtturm, Kirchplatz.
Dritter Teil: „ist unsichtbar“ und passiert irgendwo in Deutschland.

79 Ballons, ausgestattet mit "einer geheimen Zeichnung", Fragen an die Empfänger und einem Rückantwortumschlag haben ihren Abflugsort verlassen um Kontakt mit einem unbekannten Publikum, der "unbekannten Person" aufzunehmen. Die eingehenden Antworten werden zu einer Performance verarbeitet:

„Fortsetzung folgt.“ Eine Performance aus Bruchstücken der Teile Eins bis Drei,
Fragmenten der Erinnerung und des eigenen Anliegens.

Der Film vom Abflug der Ballons am 20. Juni kann angesehen werden unter:
www.theatermaschine07.de, Aktuell: Ballonaktion/Dear Stranger oder
www.youtube.com, Ballonaktion/Dear Stranger

 

Projekt
von Rebecca Egeling

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.6.2007, Premiere , Stadtturm am Kirchplatz im Rahmen der Stadtrauminszenierungen der Theatermaschine 07

 

Inhaltspezifische Aktionen

Der Brand. Proscaenium emblematicum

Samstag, 3. Februar 19 Uhr
Sonntag, 4. Februar 11.30 Uhr

Jens Joneleit
Der Brand. Proscaenium emblematicum
nach den Kirchhofs-Gedanken des Andreas Gryphius

für vier Stimmen und Ensemble (Uraufführung)

Michael Herrschel, Libretto
Matthias Mohr, Regie
Gunnar Hartmann, Video und Projektion

Neue Vocalsolisten
Susanne Leitz-Lorey, Sopran / Truike van der Poel, Mezzosopran /
Martin Nagy, Tenor / Andreas Fischer, Bass
Ensemble Modern
Leitung Franck Ollu

Im Rahmen von ECLAT - Festival Neue Musik Stuttgart
1. bis 4. Februar 2007

www.eclat.org

Theaterhaus Stuttgart | Siemensstraße 11 | 70469 Stuttgart
Telefon 0711-4020720
www.theaterhaus.com


Projekt
von Jens Joneleit (Komposition) / Matthias Mohr (Regie)

 

Bisherige Aufführungen

  • 3.2.2007, Premiere , Theaterhaus Stuttgart
Inhaltspezifische Aktionen

der raum bewegt sich

Raumprojektionen und Videoinstallation während des Uni-Theater-Balls im Audimax und -foyer der JLU, im Rahmen der Feierlichkeiten zum 400jährigen Jubiläum der Universität

 

Installation
von Christian Grammel / Janosch Pomerenke

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.1.2007, Premiere , Audimax der JLU Gießen

 

Inhaltspezifische Aktionen

Die Welt im Kopf funktioniert einfach besser

Szenisches Konzert für Barockquartett, Radiosprecher und philosophierende Roboter von André Schallenberg
mit Musik von Bach, Couperin, Ferneyhough, Hauer, Lully und Nancarrow
mit: Niklas Seidl (Barockcello), Matthew Lewis (Violine), Arve Stavran (Cembalo), Julian Fricker (Blockflöte), Michael May (Sprecher), Felix Dreher (Live-Elektronik & Sounddesign), Bernhard Müller / Dirk Ziervogel (Technik), Björn Rohwedder / Robert Seifert (Robotik & Automatenbau), Jan Rohwedder (Assistenz), André Schallenberg (Konzept & Regie)
eine Produktion von André Schallenberg in Koproduktion mit dem LOFFT Leipzig und dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/M., mit freundlicher Unterstützung durch die Hessische Theaterakademie, das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU Giessen, die Stadt Leipzig, Kling&Freitag Sound Systems Hannover sowie OVAL Filmemacher Berlin
www.lofft.de
www.mousonturm.de


 

Performance
von André Schallenberg

 

 

Bisherige Aufführungen


  • 12.10.2007, Abschlussprojekt , LOFFT Leipzig


Inhaltspezifische Aktionen

DISCUSSIONPERFORMANCE NEVERLAND

DISCUSSIONPERFORMANCE NEVERLAND
a choreography of spoken words

 

Nederland, 4th of January 2007: Ambroise Vardon, Anka Pajor, Boris Nikitin, Bregtje Radstake, Lot Broos, Marcel Schwald, Ruud van der Zalm and Soula Notos meet in Utrecht to plan the new order in Holland. How doing it?
1. kill the prime minister (and bankdirectors)
2. make a revolution
3. create an anarchistic situation
4. establishing a friendly dictatorship

"What's the problem with moral superiority?"
Now they meet again.

DISCUSSIONPERFORMANCE NEVERLAND is a text that is being written by the encounter of an audience and the performers.

With Sacha Janatti as Tinkerbell.

Produced by Theatergroep Nooduitgang. Supported by Stunkhalle Hamfurt. Thanks to Het Zuidelijk Toneel and Hogeschool voor de Kunsten Utrecht.

Dates (pilot):10./11.2, 20:30; Parnassos (Utrecht)
Further performances in March throughout the state known as Nederland
Tickets and information: info@theatergroepnooduitgang.nl
www.theatergroepnooduitgang.nl

 

Projekt
von Theatergroep Nooduitgang

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.2.2007, Premiere , Parnassos (Utrecht)
Inhaltspezifische Aktionen

Eröffnungsvortrag zur Theatermaschine 2007

Theatermaschine 2007

Entsprechend dem Thema Stadt bzw. Stadtraum als Kunstraum habt ihr der Theatermaschine 07 einen Satz von Henri Lefèbvre vorangestellt: „Der städtische Raum ist konkreter Widerspruch“. Das ist interessant, weil Lefèbvre nicht nur für eine politische Sicht auf das Urbane steht, sondern seine Schriften zur Stadt gleichsam einen spatial turn in der Geschichte des Urbanismus markieren: Lefèbvre begreift den Stadtraum nicht als einen, der allein durch Materialisierung – also Bausubstanz, Gebäude, Straßen, Plätze etc. – produziert, definiert und festgelegt wäre, sondern als ein dynamisches System, als raumzeitliche Struktur, die ständig erzeugt und verändert wird. Dieses ständige Neu-Erzeugen geschieht durch soziale Praktiken, durch Praktiken des Alltags. Denn Lefèbvre ist auch einer der Theoretiker der 60er/70er Jahre, der den Begriff des Alltags aufwertet und der Alltagspraxis eine zentrale gesellschaftliche und kulturstiftende Funktion zuschreibt. Er begreift den Alltag als einen Ort der Selbstproduktion des Menschen; die Alltagspraxis restrukturiert permanent das Soziale und damit das Urbane – er spricht auch von „urbanem Gewebe“, um auf die nicht-materiellen Aspekte der Produktion von Stadt hinzuweisen und auf die gewebe-ähnliche Struktur eben dieser ständigen Neu-Konstruktion (ohne fixen Anfang und Ende). Er versteht die Stadt also nicht mehr als ein abgegrenztes Gebilde (das Modell der europäischen Stadt war lange Inbegriff eines solchen geschlossenen Ganzen), sondern das Urbane als eine – letztlich ortsungebundene - Struktur der Produktion von Gesellschaft.
Wenn der städtische Raum ein dynamisches System ist, das durch die Alltagspraktiken seiner Bewohnerinnen und Bewohner ständig aufs Neue erzeugt wird, dann birgt er auch immer das Potential zur Veränderung in sich, der städtische Raum hängt von der Art und Weise ab, wie wir ihn nutzen und wahrnehmen, wie wir uns in ihm bewegen, wie wir ihn und uns in ihm artikulieren, disartikulieren, reartikulieren.

Die europäische Stadt hat eine lange Geschichte seit der antiken Polis als Geburtsort der Demokratie – die Stadt trägt diesen ihren Ursprung als Utopie immer noch in sich – die Utopie einer Bürgergesellschaft, in der die freien Bürger am öffentlichen Leben (aktiv) partizipieren. In ihrer späteren Geschichte ist die Stadt als Lebens- und Gesellschaftsform eng mit der Geschichte der Emanzipation des Bürgertums verknüpft, auch dieser emanzipatorische Impuls liegt der Idee von Stadt immer noch inne. Die Stadt ist immer ein soziales und politisches Gebilde – auch im knallhart-realen Sinne: Jeder dritte Stadtbewohner weltweit lebt in Slums, das sind 1 Milliarde Menschen.
Gleichzeitig ist die Stadt ein Raum vielfältiger Lebensentwürfe, subjektiver Erfahrungen, Erinnerungen und imaginärer Bilder, immer treffen sich in der Stadt gesellschaftliche Machträume und subjektive Erfahrungsräume.
Die europäische Stadt hat sich in den letzten 150 Jahren radikal gewandelt. Zunächst im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, als sie zum Paradigma der Moderne und ihres spezifischen Wahrnehmungsmodus’ wurde – die Schriften Walter Benjamins beispielsweise erzählen davon. Dann im Nachkriegseuropa, v.a. durch die Suburbanisierung, also die Ausdehnung der Stadt ins Umland, die mit der Spezialisierung der Lebens- und Arbeitsräume und der Dezentralisierung, teils auch der Verödung der Kernstädte, einhergeht sowie mit dem Ausbau transitorischer Räume, die nur fahrend erlebt werden. Also eine Dynamisierung und Fragmentierung des städtischen Raums; eine „fraktale Stadt“ oder Netzstadt, wie Thomas Sieverts sagt, die in ihrer offenen Netzstruktur auch Chancen birgt (z.B. diejenige der Dehierarchisierung; „Netzstadt“, offen, aber auch selektiv, dezentriert, aber auch Macht-„cluster“ etc.).
Und heute, im Zeitalter der Globalisierung, ist die Stadt, zumal das Modell der europäischen Stadt (also geschlossene, demokratisch verfasste Stadt, gekennzeichnet durch hohe Dichte und Mischung der Bevölkerung und einen komplexen, polyfunktional genutzten öffentlichen Raum), dieses Modell der europäischen Stadt ist also erneut radikalen Veränderungen ausgesetzt. Denn die postfordistische Produktion, die Dienstleistungen, Informations- und Kapitalflüsse sind nicht in dem Maße ortsgebunden wie die fordistische Industrie. Dennoch kommt es auch in den postindustriellen Dienstleistungsmetropolen zu ortsspezifischen Zentralisierungen, und zwar v.a. von Kontroll- und Steuerungsfunktionen – die sogenannten Global Cities sind die Knotenpunkte der globalen Ökonomie. Und in diesen Global Cities bekommt die Verbindung von Raum- und Machtstrukturen, wie wir von Saskia Sassen wissen, eine neue Dynamik: Die soziale Polarisierung nimmt zu und schlägt sich im städtischen Raum nieder (Gentrifizierung), und der städtische Raum wird zunehmend von Privatisierungs-, Kontroll- und Ausgrenzungsprozessen bestimmt (von Menschen, Bevölkerungsgruppen, aber auch Nutzungsweisen; z.B. Gefahrenabwehrverordnung Gießen). Die Kontrolle des öffentlichen und semi-öffentlichen Raums bedeutet eine Neustrukturierung, bedeutet eine spezifische Hierarchisierung und eine Homogenisierung – die heutige Vorstellung von Stadt, die in Diskursen über die Stadt, in politischen Entscheidungen und in konkreten Maßnahmen und Eingriffen in den öffentlichen Raum zum Ausdruck kommt, ist nicht mehr so sehr diejenige einer Vielfalt, einer Multiplizität, einer Begegnung mit dem Fremden, Anderen (für die das Modell der europäischen Stadt steht), sondern diejenige einer möglichst großen Homogenität.
Gleichzeitig wird der städtische Raum mehr und mehr zum Spektakel im Sinne einer durchgreifenden Verbindung von Konsum und Unterhaltung, bei der alles zum Bild, zur Ware wird. Die Stadt als Event, als Erlebnislandschaft – der partizipierende Bürger, der das Ideal der bürgerlichen Stadt war, wird hier zum rein passiven Zuschauer, auch die Erfahrung wird zur Ware.

Wie also können künstlerische Strategien aussehen, die sich nicht nur inhaltlich mit dem Thema Stadt auseinandersetzen, sondern auch direkt in den städtischen Raum intervenieren, um in ihm andere Erfahrungsweisen, andere Wahrnehmungsformen, Nicht-Spektakuläres und Nicht-Homogenes zu ermöglichen?
Die Projekte der diesjährigen Theatermaschine möchten neue Perspektiven auf den Stadtraum eröffnen. Dafür wurden Aktionen, Installationen, Projektionen in Schaufenstern, auf Häuserfassaden, auf Straßen und Plätzen Gießens, aber auch für Bühnenräume konzipiert.
Manche Projekte – wie z.B. die Installation von Hannah Borisch, die in der Katharinengasse zu sehen sein wird - arbeiten mit den Geräuschen der Stadt und den Geschichten ihrer Bewohner, befragen die Bedeutung von Räumen für die einzelnen Menschen, für ihren Alltag, für ihre subjektive Erinnerung und Imagination. Andere spüren dem Verhältnis von einzelnem Subjekt und städtischem Raum, auch dem Verhältnis von Raum und Bild nach – wie etwa Jean LePelletier mit seiner Fotoarbeit „Masken im Stadtraum“. Lina Hermsdorf und Melchior B. Tacet beschäftigen sich in ihrer Aufführung „Space Odyssey“ mit dem Wahrnehmungsmodus der Großstadt, mit transitorischen Räumen, mit der Frage der Bewegung und Geschwindigkeit als wesentlichem Element urbaner Erfahrung. Transitorische Räume sind laut Richard Sennett beispielhaft für die Veränderung von Stadt und ihrer Wahrnehmung: Raum sei hier nur noch Funktionselement von Bewegung, er werde nur mehr durchquert, aber nicht mehr genutzt. Interessanter Weise stellt sich in der künstlerischen Bearbeitung dieser transitorischen Räume gerade wieder eine starke Raumerfahrung her, eine Raumerfahrung, die nicht einfach den realen Stadtraum, seine Dynamik und Geschwindigkeit reproduziert, sondern die nach dem Verhältnis des einzelnen und seiner Wahrnehmung zu diesem bewegten städtischen Raum fragt.
Einige der jetzt in Giessen präsentierten Projekte waren letztes Wochenende bereits in Lyon zu sehen, sie entstanden in Kooperation mit dem Goethe-Institut Lyon und der dortigen Musikhochschule. So etwa die Installation von Tobias Rosenberger, der den Blick auf die Stadt, auf einen öffentlichen städtischen Platz – den Rathausplatz in Lyon - inszeniert und dabei durch leichte zeitliche und perspektivische Verschiebungen sowohl das Verhältnis von städtischem Raum und seiner Wahrnehmung, als auch die Strukturierung und Veränderung des materiellen Raums durch seine Nutzung durch die Menschen, durch die Bewegungen in ihm, erfahrbar macht.
Als letztes Beispiel möchte ich auf die Video- und Audioinstallation von Teresa Marenzi hinweisen, die hier leider nur als Video zu sehen ist. Teresa Marenzi inszeniert den fremden Blick auf die Stadt, erzeugt Postkarten-ähnliche Bilder von Lyon, nur leicht irritiert durch eine flüchtige Bewegung, ein wehendes Blatt, ein leichtes Zittern der Kamera. Diese wunderbar komponierten Bilder der Blicke auf das bauliche Lyon werden verbunden mit Porträts der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt. Auch sie sind weitgehend statisch aufgenommen, erscheinen in Großaufnahme im Bild und werfen den auf sie geworfenen Blick zurück in die Kamera, auf den Betrachter. Ruhe und Konzentration auf den einzelnen Menschen kontrastieren hier die Vorstellung einer von Geschwindigkeit und Schocks geprägten Großstadterfahrung. Marenzis Lyon setzt sich aus den einzelnen, sehr unterschiedlichen Menschen und Stimmen zusammen, das Stadtporträt ist hier auch das Porträt einer demokratisch verfassten Gesellschaft. Zugleich wird der Akt der Wahrnehmung reflektiert und, im Gegensatz zum touristischen Blick, dem Anderen, also dem Betrachteten, dabei Respekt erwiesen.

Einige Projekte nehmen das Gehen in der Stadt zum Ausgangspunkt, angelehnt an die Figur des Flaneurs von Baudelaire (bzw. in der Lesart Benjamins) oder an das Konzept des Gehens in der Stadt von Michel de Certeau, der das Gehen als eine Taktik versteht, als eine Alltagspraktik, die die Wege, die beschritten werden, überhaupt erst erzeugt und sie zugleich – durch die Flüchtigkeit – in Zweifel zieht. Certeau sieht das Gehen als eine Möglichkeit der subjektiven Wiederaneignung von Raum, die sich der Lesbarkeit, der Fixierung und Eindeutigkeit entzieht – und damit letztlich auch dem Eigenen, der Identität. Es erzeugt Diskontinuität, Zweideutigkeit und Zwielichtigkeit, es schafft Spielräume, indem es immer neue Räume erfindet, indem es, als Taktik, die Ordnung der Stadt von innen durchlöchert, unterbricht, aufs Spiel setzt. „Gehen bedeutet, den Ort zu verfehlen“, so Certeau, oder, an anderer Stelle, „am Ort anders zu sein“. Ich wünsche Ihnen, dass Sie, wenn Sie den Spuren der Projekte der diesjährigen Theatermaschine folgen, möglichst viele Orte verfehlen und andere Erfahrungen bzw. Erfahrungen des Anderen, Fremden machen.

 

Vortrag
von Dr. Miriam Dreysse

 

Bisherige Termine

  • 20.6.2007, Premiere , Probebühne
Inhaltspezifische Aktionen

Flitterwochen

Flitterwochen
- und was zu richtigen und falschen Ehen noch dazu gehört....
(Audiospaziergang für das Frankfurter Bahnhofsviertel)

Zusammen wohnen, gemeinsam unterwegs sein. Ist das die große Liebe? – Geschichten über die zurückgelassene Heimat, das neue Zuhause und immer wieder die Frage, wie das perfekte Zuhause denn nun bitteschön zu funktionieren hat. Und wer bestimmt das überhaupt? – Gemeinsam mit Kopfhörern auf den Ohren durchs Bahnhofsviertel laufen und dabei Reisende und Daheim-Gebliebene treffen. Geschichten hören, Fragen beantworten.

 

Installation
von Katharina Kellermann

 

Bisherige Aufführungen

  • 1.7.2007, Schauspiel Frankfurt, im Rahmen von "feel@home" - ein Picknick
  • 18.10.2007, Willy-Brandt-Platz, Frankfurt am Main

 

Inhaltspezifische Aktionen

Für eine bessere Welt (Roland Schimmelpfennig)

Werkstattaufführung

„Für eine bessere Welt“
Von Roland Schimmelpfennig.

„Die haben uns vergessen. Die haben einfach vergessen das wir hier draußen sind.“

„Seit dem Versorgungsengpass mit Dexedrin greifen wir auf Koffein zurück. Wir nehmen Koffein in allen möglichen Formen zu uns: Tabletten, Coca Cola, meistens Kaffee. Kaffee ist eine Grundvoraussetzung für die Fortdauer unseres Überlebens geworden, besonders Kaffe in Dosen: Das sind schwarze, länglich schlanke Dosen, die sich ungeöffnet fast unbegrenzt aufbewahren lassen: Sie enthalten ein gesüßtes Getränk auf Espresso-Basis. Diese Dosen führen wir bei uns wie Munition.“

Das Erzähltheaterstück spielt weder zu einer konkreten Zeit noch an einem konkreten Ort, heute oder in der Zukunft. Es herrscht Krieg überall oder nur in Afrika. Warum er geführt wird, ist schon lange nicht mehr relevant. Verlorene Ziele in der Wüste. Soldaten, vergessen im Dschungel. Menschen auf das Soldatsein reduziert, kämpfen ums Überleben. Alles ist unwirklich, sinnentleert, denn die Bedrohung ist real und hat doch kein Gesicht.

„Dieser Raum kann gar nicht existieren: Er ist das Auge des Sturms, Tag und Nacht sind hier gleich, es ist immer dunkel, und im Dunkel leuchten die grünen Radarschirme, die Karten, die Computer, die Leuchtdioden, die durchleuchteten Karten mit den roten Linien. Es ist so still, dass das Surren der Lüftungen in den Computersystemen zu hören ist.“

Wir nehmen euch mit in die poetischen Welten Roland Schimmelpfennigs. Wir bringen Bilder zum Klingen. Es entsteht ein verworrener Knoten aus Sprache, Sounds, Musik und Bildern.

„Schimmelpfennig weigert sich einfach, Verständlichkeit als Wert an sich anzuerkennen, direkte Heutigkeit als Maxime zu akzeptieren, Anschlussfähigkeit als künstlerischen Imperativ zu begreifen. Er will die Schönheit des Rätsels nicht einer schnellen Lösung opfern. Vielleicht könnte man sagen, das Rätsel ist die Lösung, wenn das nicht auch schon wieder viel zu stimmig wäre.“ (Peter Michalzik)

Mitwirkende: Simone Dede Ayivi, Marie von Borstel, Aljoscha Domes, Patrick Ernst, Uli Haug, Katharina Kellermann, Phin Spielhoff, Elisabeth Trümner und andere

 

Projekt
von Simone Dede Ayivi Katharina Kellermann, Sound (ATW)


Bisherige Aufführungen

  • 9.4.2007, Theaterhaus Hildesheim
  • 11.4.2007, Theaterhaus Hildesheim
  • 12.4.2007, Theaterhaus Hildesheim
  • 13.4.2007, Theaterhaus Hildesheim
  • 14.4.2007, Theaterhaus Hildesheim
  • 15.4.2007, Theaterhaus Hildesheim

 

Inhaltspezifische Aktionen

giessen - auf den zweiten blick

eine dezentrale Installation, die sehenswerte Facetten der Stadt offeriert

Video: Sebastian König
Foto: Milena Kipfmüller
Ton: Jean-Noel Lenhard

 

Installation
von Grammel, Pomerenke

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.9.2007, Premiere , Hauptgebäude der Universität, Ludwigstraße

 

Inhaltspezifische Aktionen

h+m betamachine - tryouts, errors, corrections

Good evening, my name is Ophelia. I was Hamlet. Will I be Hamlet? Ein kleines Solo nach Heiner Müllers "Hamletmaschine". Seziert und neu arrangiert wurden ebenso die Fragmente des Originals wie dessen Paraphrasierungen. Hamlet, der Zögerer und Zauderer. Ophelia, das Meer, das Opfer, die Rächerin. Zwei durchaus fragile Identitäten werden einander gegenübergestellt, ineinander verschoben und zu etwas Drittem. I put the temperature on 250 degrees which is the best temperature to be in a gas stove. Plötzlich: Das Heulen der Wölfe.

Konzept: Stefan Hölscher / Umsetzung und Ideen: Enad Marouf / Sprecherin: Paula Rosolen

Eine Kooperation im Rahmen der hessischen Theaterakademie zwischen dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft und dem Fachbereich Zeitgenössischer und klassischer Tanz der HfMDK.

 

Tanzprojekt
von Stefan Hölscher


Bisherige Aufführungen

  • 22.6.2007, Premiere , Probebühne, Institut für ATW

 

Inhaltspezifische Aktionen

Ich bin eh` ich war

"ICH HABE DICH HEUTE NACHT VERLASSEN

Für lange Zeit, mir ist: für immer.
Der Morgen war ein graues Zimmer
Und als du gingst war Rauch in den Straßen"
(Inge Müller)

Eine Arbeit über das, was übrig bleibt.

Mitarbeit: Katharina Runte
Text: Inge Müller, Heiner Müller, Jean Daive
Musik: Helmut Lachenmann "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern"

 

Installation
von Sarah Bonnert 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.6.2007, Premiere , Goethestraße 6 Gießen

Inhaltspezifische Aktionen

Île flottante

-Problem working Solutions- 
Part One: presentation before confrontation
WIR HABEN UNS HEUTE HIER VERSAMMELT, DEN UTOPISCHEN RUCK ZU BEJAHEN!
Es ist eine kurze Gemeinschaft, die zum Singen zusammen findet.
Ein Kongress mit Musikern, Tänzern und einem alle Hindernisse nehmenden Traceur.
Haben sie ein Nichts im Haus, das immer mehr Platz einnimmt?

Mit: Félix Maurin, Petros Chrkhoyan, Charles Pietri, Bryan Eliason, Joris Ruhl, Pierre-Nicolas Buisson, Dominique Legland, Clement Cannone, Nathan Freyermuth, Maxime Echardour.

In Kooperation mit dem Theater “Les Subsistance“, Lyon
dem Goethe Institut Lyon, der Hochschule für Musik und Tanz, Lyon und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaften, Giessen.
und des Festival „Les Intranquilles“
Mit freundlicher Unterstützung des Deutsch – französischen Jugendwerkes
Und Meininger Hostels.
100° Berlin, HAU 2
Eingeladen zum Arena Festival Erlangen und Tanzart Ost/West Giessen

Gute Unterhaltung und viel Spaß beim verstehenden Nichtverstehen.

 

Projekt
von Berkenhoff/Siegwald 


Bisherige Aufführungen

  • 14.4.2007, Hebbel am Ufer, Berlin, HAU 2
  • 21.6.2007, Premiere , Theater Les Subsistances Lyon, Festival "Les Intranquilles"

 

Inhaltspezifische Aktionen

2006

Inhaltspezifische Aktionen

...um die Leere meiner Rede durch entschlossenes Tun auszufüllen

Dauer: ca. 9 Minuten
Stimme: Esther Becker
Text: Felicitas Hoppe
Musik: Camille


Eine Arbeit über das nicht erkannt , verkannt nicht gemeint oder einfach nicht gefunden werden...

 

Video
von Anna K. Becker 

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.6.2006, Premiere , Raum A 117
Inhaltspezifische Aktionen

Angenervt und abgedreht – obdachloses Filet lernt Englisch

MiniDramen im Rahmen von "Kultur in Biebertal `06":
Episode "Angenervt: Die Englischstunde"
Episode "Schweigen"
Episode "Filet"
Episode "Abgedrehte Vorbilder"

Mit: Gisela Ballmann, Ingrid Bauer, Magdalena Binder, Martin Gaßmann, Ludger Hellmann, Lisa Kornder, Heide Stiller, Susanne Weber, Charlotte Zarniko

 

Inszenierung
von Florian Siebrecht (Regie) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.4.2006, Premiere , Bürgerhaus Biebertal
Inhaltspezifische Aktionen

Bernstein Redux

Eine Aktion von Monster Truck im Rahmen des Kaltstart Festivals, Kulturhaus "73", Hamburg

23. Juli 2006, 17.00 Uhr

 

Performance
von Monster Truck 

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.7.2006, Premiere , Kulturhaus "73", Hamburg
Inhaltspezifische Aktionen

black box

„Das Tragen dunkler Brillen ist nicht nur allgemein üblich geworden, sondern es wird sogar als schick empfunden... Dunkle Brillen sind nicht mehr Stigma des Kranken, sondern gleichzusetzen mit Jugend, Eleganz und erotischer Anziehungskraft... So leicht eine Abhängigkeit von Tabak und Alkohol entstehen kann, so leicht kann auch eine Abhängigkeit von der Sonnenbrille entstehen... In der westlichen Welt tragen nun Millionen Menschen Sonnenbrillen, nicht nur am Strand oder beim Autofahren, sondern auch in der Dämmerung oder in den schwach beleuchteten Gängen öffentlicher Gebäude... Warum also bekommen so viele Zeitgenossen beschwerden, wenn sie Licht auch von nur relativ geringer Intensität ausgesetzt sind? Tiere kommen sehr gut ohne Sonnenbrille aus; Naturvölker ebenfalls. Sie setzen sich genauso wenig unnötig der Sonne aus, wie sie sich im Auto oder Kino mit der Sonne eines Motors konfrontieren.“ Paul Virilio und Aldous Huxley

Mit Verena Billinger, Alice Ferl, Sebastian Schulz, Maria Guggenbichler, Maximilian Haas, Philipp Karau, Katharina Runte, Britta Schwem, Jenja Korolov, Nicolas Niot

Sprecher: Christian Grammel

Licht: Camilla Vetters 
Ton: Johanna Castell 
Video: Mark Schröppel

 

Performance
von Verena Billinger, Alice Ferl, Sebastian Schulz 

 

Bisherige Aufführungen

  • 1.7.2006, Premiere , Probebühne
  • 18.7.2006, Probebühne

 

Inhaltspezifische Aktionen

Blick auf das Dorf vom Zentrum aus

eine Webcam-Installation

„Es gibt keine Entfernung mehr. Man ist den Dingen so nah, dass sie uns überhaupt nicht mehr betreffen.“ Joseph Roth
„Ich befinde mich nicht in Bewegung; ob ich stillstehe oder ob ich gehe, mein Leib ist das Zentrum, und der ruhende und bewegliche Körper umgeben mich gänzlich und ich habe einen bewegungslosen Boden.“ Edmund Husserl
„Alles, was sich bisher in der Gestaltung der unmittelbaren Umgebung des realen Raumes der Stadt oder des Landes abspielte, wird sich in Zukunft allein in der Organisation der Kontrolle der Leitfähigkeit der Bilder und der realzeitlichen Information abspielen.“ Paul Virilio

 

Installation
von André Schallenberg 

 

Bisherige Aufführungen

  • 18.5.2006, Premiere, ATELIER MAI, PACT Zollverein, Essen

 

Inhaltspezifische Aktionen

BYPASS

Ein Tunnelblick als Sichtfilter auf eine Szene am Fluss. Das Meinufer bei Nacht in einem anderen Licht für alle, die einen kurzen Moment lang unter der Alten Brücke verweilen wollen. Davor ist dahinter. Schöne Aussichten stadtauswärts.

 

"Bypass" ist eine Arbeit von Studierenden des Instituts für Angewandte
Theaterwissenschaft der Justus Liebig Universität Gießen, die unter
der Leitung von Prof. Heiner Goebbels im Wintersemester 2005 diesen
Beitrag zur Luminale entwickelt haben. Mit freundlicher
Unterstützung der Satis & fy AG, Deutschland.

 

Installation
von Stefan Hölscher, Marc Jungreithmeier, Matthias Meppelink, Matthias Mohr, Tobias Rosenberger, Roland Siegwald, Lucie Tuma 

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.4.2006, Premiere , Nordseite Mainufer / Alte Brücke, Frankfurt

 

Inhaltspezifische Aktionen

DAS KOMMUNISTISCHE MANIFEST NACH KARL MARX UND FRIEDRICH ENGELS

"DAS KOMMUNISTISCHE MANIFEST NACH KARL MARX UND FRIEDRICH ENGELS"
Installationen, Stücke, Performances
Studierende des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft zeigen zusammen mit Studierenden der IUAV University Venezia im Teatro Due in Parma (Italien) Ergebnisse eines gemeinsamen szenischen Projekts (Ltg. Prof. Heiner Goebbels, Prof. Walter Le Moli).

Unterstützt von der Kulturstiftung des Bundes.

 

Projekt
von Studierende des Instituts ATW Gießen mit Studierenden der IUAV University Venezia. Ltg.: Prof. Heiner Goebbels, Prof. Walter Le Moli 


Bisherige Aufführungen

  • 29.9.2006, Premiere , Teatro Due in Parma (Italien)

 

Inhaltspezifische Aktionen

DER MAJOR ZURÜCK AUS INDIEN

Eine Lesung über Boris Vian in situativ sehr gelungener Atmosphäre.

The whole evening ist a disturbing signal, with really sensational effects, stirring up facts we don´t want to know about ourselves. We cast a spell over you and take you with us to the most interesting journey ever: Come and meet Boris Vian, one of the most touching and extraordinary french writer, who´s texts fill up your mind with a tremendous amount of senses of pleasure.Boris Vian came in many forms… Jazzologist, Engineer, Hard Boiled Translator, Soft Boiled Surrealist, Linguist, Singer, Trumpeter, Prisoner, Columnist, Novelist, Artist ... He lived fast and left a beautiful corpse d'esprit.Boris Vian celebrated his extraordinary imagination and astonishing facility with language with a disorganised career of writing, playing music, fixing old cars, throwing and attending parties and attacking any form of pretention or bureacracy. 
Help yourself! Read Boris Vian! You´re welcome! Vive la pataphysique!

 

Lesung
von Schweiker, Castell, Karau, Guggenbichler, Stephan 

 

Bisherige Aufführungen

  • 30.5.2006, Premiere , Probebühne
Inhaltspezifische Aktionen

Der Mann mit dem Tornister

Theater nach Texten von Ernst Jünger und Heiner Müller, eingerichtet von Matthias Mohr und Tobias Rosenberger, mit Ana Berkenhoff, Sarah Bahr, Leila Barchi, Aline Benecke, Lars Brückmann, Ragna Dübbelde, Christian Händel, Anne Kowalsky, Juliane Kremberg, Jessica Richards, Malte Scholz, Ivna Zic

So 10.12.06, 21.00 Uhr, Audimax Uni Giessen (Phil. 2, Eingang des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaften, Karl-Glöckner-Str.21 A)

 

Es traten jeweils mehrere Stimmenpaare gegeneinander an, die sich nach der Erschöpfung der verwegensten Möglichkeiten endlich unter einem starken Lustgefühl miteinander vereinigten. Aus dieser Vereinigung brachen neue, tiefere Stimmen hervor, um dasselbe Thema in eine dunklere Schicht hinunterzutreiben, und so setzte sich dieses geheimnisvolle Spiel in einer ungeheuren Architektonik von Stufungen fort. Mit dem Gehalt an Wahrheit und Gültigkeit wurden die Stimmen tiefer, und im gleichen Maße wuchs das Gefühl der Lust. Auf jeder Stufe wurden die Schlüsse wesentlicher und vielsagender und doch zugleich einfacher. Endlich blieb bei diesem Absturz in den Brunnen der Erkenntnis eine einzige Stimme zurück, ein dunkles Gemurmel, das sich dem absoluten Punkte, der Zone der Urworte zu nähern schien. Und als nichts mehr zu denken, nichts mehr aufzuschließen blieb, schwieg auch sie. Es wurde still; die letzte Lust und die letzte Erkenntnis schnitten sich in der Bewußtlosigkeit.

Ernst Jünger

 

Projekt
von Matthias Mohr und Tobias Rosenberger 

 

Bisherige Aufführungen

  • 30.4.2006, Premiere , Capitol Offenbach
  • 10.12.2006, Audimax Uni Giessen

 

 

Inhaltspezifische Aktionen

Desert Radar & Desert Radio

Szenisches Konzert am 27.07.2006 in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

Desert Radar & Desert Radio

Musik: Sagardia

Inszenierung: Rebecca Egeling

mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie.

Infos unter: www.testklang.de


Projekt
von Rebecca Egeling 

 

Bisherige Aufführungen

  • 27.7.2006, Premiere , Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Inhaltspezifische Aktionen

DIE KRANKHEIT TOD

Schauspiel von Marguerite Duras

Inszenierung: Bastian Kraft
Ausstattung: Bernhard Niechotz
Dramaturgie: Natalie Fingerhut
Tonspur: Friederike Kenneweg

Mit: Nicole Lohfink, Christian Fries

Eine Produktion des Stadttheaters Gießen in Zusammenarbeit mit der Hessischen Theaterakademie

Premiere: 8. September 2006, 20 Uhr
Weitere Termine: 10.9. und 24.9., je 20 Uhr
Termine Oktober bis Dezember werden noch bekannt gegeben.

TiL Studiobühne im Löbershof, Löbershof 8, 35390 Gießen

 

Eine seltsame Krankheit geht aus von diesem Mann, der eine fremde Frau zu einem Experiment einlädt: Er will „es versuchen“, will versuchen zu lieben – und er will dafür bezahlen. Sie lässt sich darauf ein – die Versuchsanordnung steht. In einem Zimmer am Meer treffen die beiden für die Dauer einiger Nächte aufeinander, konfrontieren sich mit der Andersartigkeit des Gegenübers und versuchen, die zwischen ihnen verlaufende Grenze zu überschreiten. 

"Bastian Kraft hat es mit seiner Diplom-Inszenierung geschafft, das eigentlich nicht für die Bühne gedachte, betörende und geheimnisvoll anmutende Beobachtungskunstwerk über ein Experiment eines Mannes bemerkenswert auf die Bühne zu bringen. Im Theaterstudio im Löbershof steht plötzlich alles und jeder unter Beobachtung: Er, Sie, Fries, Lohfink, Du, Ich und die beiden Goldfische im Glas - der Versuch im Versuch." (Gießener Allgemeine 11.9.2006)

"Nicole Lohfink und Christian Fries bewegen sich präzise auf festgelegten Bahnen, sprechen betonungsarm, aber deutlich aufeinander ein und aneinander vorbei und gehen dabei überaus aufmerksam zu Werke, so dass die Konzentration auf die eigentümlichen Windungen der ausgesprochenen Gedanken gelenkt wird: Verstehen, nachhorchen, sich spiegeln, das sind die drei Vorgänge, um die es geht. 
Bastian Kraft hat damit eine überaus formstrenge und stilisierte Expressivität gewählt, die im Gießener Theaterstudio einen idealen Spielort hat, Ausstatter Bernhard Niechotz ließ sich ein klares, effektsicheres und souverän die Raumbreite nutzendes Zeichensystem einfallen, und Friederike Kenneweg hat eine moderne, mehrschichtige Soundgestaltung beigesteuert." (Frankfurter Rundschau, 12.09.2006) 

"Die Faszination rührte zum großen Teil her von der Optik, der szenischen Umsetzung und von enormen schauspielerischen Leistungen, als mit "Die Krankheit Tod" im Theaterstudio die neue Bühnensaison begann. Trotz der alles andere als leicht verständlichen Textvorlage gelang es dem jungen Regisseur Bastian Kraft, der mit dieser selbstständigen und selbstbewussten Inszenierung die Diplomarbeit seines Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft vorlegt, nahezu pausenlos, die gespannte Aufmerksamkeit des Publikums zu erhalten." (Gießener Anzeiger, 11.09.2006)

 

Inszenierung
von Bastian Kraft 

 

Bisherige Aufführungen

  • 8.9.2006, Abschlussprojekt , TiL Studiobühne im Löbershof, Löbershof 8, 35390 Gießen

 

Inhaltspezifische Aktionen

Esquisse

Johannes Maria Staud (*1974) - Esquisse retouchée (incipit 2) 2001/2002
für Posaune (mit Bass-Drum)
szenische Einrichtung: Matthias Mohr + Tobias Rosenberger

Ein Posaunist (Uwe Dierksen, Ensemble Modern) in der Enge einer Tonkabine. Deren Aussenwände werden zur medialen Fassade. Kleine Überwachungskameras (angebracht unter anderem an dem Zug der Posaune) übersetzen die mechanische Dynamik des Spiels ins Visuelle. Outside is inside. Exit - impossible.

 

Performance
von Matthias Mohr und Tobias Rosenberger 

 

Bisherige Aufführungen

  • 11.8.2006, Centralstation Darmstadt

 

Inhaltspezifische Aktionen

Everytime you walk away you take a peace of me with you

unterstützt von: der Robert Bosch- Stiftung
eine über 2 Wochen entstehende Ausstellung und Performance in der Galerie im Stadtzentrum

 

Performance
von Ana Berkenhoff, Roland Siegwald, Anselm Belser, Patricia Talacko, Tereza Simova 

 

Bisherige Aufführungen

  • 5.9.2006, Premiere , Galerie Roxy/ TheaterNod Prag
Inhaltspezifische Aktionen

Ferdinand. Kurzfilm nach Shakespeare, Der Sturm

nach William Shakespeare, Der Sturm

Kurzfilm, Deutschland 2007

Ein Autounfall schleudert Ferdinand auf freies Feld. Von irgendwoher weht Musik. Ferdinand folgt ihr und gelangt an verwunschene Orte und schließlich in ein sonderbares Gefängnis.

Film ansehen

Regie / Buch Andreas Mihan
Kamera / Licht René Liebert
Darsteller Philipp Karau, Line Spellenberg, Rainer Dohmke, Anna Peschke, Rebecca Egeling, Rostislav Tumanov, Anne Kuhn

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Giessen, Stadttheater Giessen, Institut für Angewandte Theaterwissenschaften JLU Giessen, Offener Kanal Giessen, Pelikan Apotheke Giessen, Faber & Schnepp Giessen, DB AG

Dank: Christian Fleißner, Johanna Grolig, Winfried Degener, Herr Gatzka, Wolfram Sander, Herr Krieb, Eve Grothe-Schneider, Anette Eidmann, Markus Immel

www.andreasmihan.de

 

Film
von Andreas Mihan (Justus Liebig Universität, Giessen) 


Bisherige Aufführungen

  • 22.6.2006, Gießen

 

 

Inhaltspezifische Aktionen

Grünschnabel

„Seltsam, nur eine Minute von hier, nur eine Minute von hier. Die Verbindungen über Land sind lang- zu gekrümmt die Kurven, die Luftwege kürzer, aber alle Himmel taub. 
Wir öffneten die erste Flasche nie vor halb sieben. Irgendwer kam mit dem Boot herüber, ein anderer brachte Kartoffeln im Rucksack.“

ein Tanzstück mit Livemusik
nach Erwin Wurm

und Texten von Evgenij Rejn

 

Inszenierung
von Anselm Belser/ Ana Berkenhoff/ Ana Fanquiero/ Keybord, livemix und Akkordeon Jorge Piquer 

 

Bisherige Aufführungen

  • 26.4.2006, Premiere , 6 international Performance and Experimental Arts Festival, Manege, St. Petersburg, Russia



Inhaltspezifische Aktionen

Hörstück n°16

Finalbeitrag im Wettbewerb "track 5".
ORF "Literatur & Hörspiel" - Österreich 1 Literaturstudio
Siehe auch http://oe1.orf.at/highlights/53284.html
30. Juli 2006, 23.05 Uhr

 

Hörspiel

von Milena Kipfmüller 

 

Bisherige Aufführungen

  • 30.7.2006, Premiere , Ö1
Inhaltspezifische Aktionen

i was here/ Gescheitelt 2

Hoch die Tassen: Ene mene muh und aus bist du. Raus bist du noch lange nicht, sag mir erst wie schlau du bist. Schlau bist du noch lange nicht, sag mir erst wie reich du bist. Komm mit uns ins Abenteuerland. Auf deine eigene Reise. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns Kraft gibt und uns hilft zu leben. Du hast Augen mit Blick auf das Meer, Listen to my 2mm goes bang. Der Distanzierte bleibt so verstrickt wie der Betriebsame; vor diesem hat er nichts voraus als die Einsicht in seine Verstricktheit und das Glück der winzigen Freiheit, die im erkennen als solchem liegt. Zickezacke Zickezacke Heuheuheu. Von meinem Zorn verstehst du nichts. Von meinem Leid verstehst du nichts. Und deinen Untergang erkennst du nicht. Ich aber sehe, sehe, sehe. Des Hauses Wölbung stürzte ein. Ich bin ein Stein in dem Gewölb? und falle gleich den andern Steinen nach dem Gesetz, dass Erde sucht Zerbrochenes. Im Trümmerhaufen ohne Pflichten ist, was vordem dienend noch am Ganzen trug. Woo-Haa?

 

Installation
von SKart-schröppelkarauartrepetiotiontechnologies 

 

Bisherige Aufführungen

  • 1.7.2006, Premiere , Hinter der Probebühne

 

Inhaltspezifische Aktionen

Kratzer und Unschärfen.||||||||||||||

Symposium 27. - 29. Oktober 2006, Gießen||||||||||||||||
Kratzer und Unschärfen.||||||||||||||
||||||||Annäherung an eine Ästhetik des Unvollkommenen

Der Kratzer eint Wunde und Werkzeug - Eiskratzer und Schürfwunde sind Verfahren der Offenlegung von Oberfläche. Diese wird als solche markiert, öffnet sich, ohne sich aufzulösen.
Unschärfe benennt Raum- und Zeiteinheiten, die Fläche negieren und zugleich behaupten. In ihrer Zerstreuung verweist Unschärfe auf die plane Oberfläche, gefährdet den Gegenstand und schützt ihn im Vagen. Die Unschärfe bringt die Messung hervor, ebenso wie das Messen die Unschärfe.
Kratzer und Unschärfe sind nicht medial begrenzt - als Kratzer im Raum, Unschärfen in der Narration, Kratzer in der Zeit und Unschärfen der Perspektive setzen sie konventionelle Verhältnisse aus und neue Bedingungen ein. Ihre Wirkung ist plötzlich. Durchlässigkeit der Kunstoberfläche wird durch Kratzer intendiert, provoziert und passiert - die Befragung der Fläche betont ihre Performativität.||||||||||||||||

 

Am Kratzer, an der Unschärfe kann das Kunstwerk erfahren werden, als Schlieren im Film, Rauschen und Knacksen in der Tonspur oder Sprünge und Risse im Bild.
Wie tief muss ein Kratzer sein, um wahrnehmbar zu sein? Wie tief darf er sein, um die Identität, aber nicht die Integrität des Kunstwerks anzugreifen? Wie viele Kratzer verträgt ein Kunstwerk? Produzieren sie Authentizität oder markieren sie die Herstellung dieser? Was sind die Wirkweisen und -bedingungen von Zäsuren und Frakturen, die passieren? Können Fehler im System inszeniert werden, oder ist jede Form der Störfall-Inszenierung eine Strategie, sie zurückzuhalten? Steht die vermehrte Etablierung von Strategien des Unvollständigen für den Verfall systematischer Utopien, oder entstehen neue Ideale postsouveräner Handlungsfähigkeit?|||||||||||||||||||

exkurs->d i s k u r s 0 7 ist ein dem Diskursfestival 07 vorangehendes Symposium, das den Fragen der Kratzer und Unschärfen gewidmet ist. Diesen Begriffen werden Promovierende, Studierende und junge Kunstschaffende aus unterschiedlichen Bereichen in Vorträgen und künstlerischen Arbeiten nachgehen. Dabei soll die Annäherung an Kratzer und Unschärfen interdisziplinär in der Reflexion verschiedener Medien und soziokultureller Phänomene erfolgen, in der Scharfstellung verschiedener (unscharfer) Details, die dem Versuch der Vorbereitung einer Ästhetik des Unvollkommenen dienen sollen. Hierbei wird das Befragen des künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeitsprozesses von Belang, gerade in seinem Verhältnis von Theorie und Praxis. exkurs-> versteht sich als ein Vernetzungsangebot junger Kunstschaffender sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses. Gewünscht ist eine Teilnahme der Künstler und Vortragenden an allen Veranstaltungen. Angedacht ist eine weitergehende Diskussion im Hinblick auf d i s k u r s 0 7.||||||||||||||||||||| 

 

www.diskursfestival.de

Projekt
von exkurs->d i s k u r s 0 7 

 

Bisherige Aufführungen

  • 27.10.2006, Premiere , Gießen
Inhaltspezifische Aktionen

Kunst provocante - Der Besuch der alten Dame

Die Theatergruppe Biebertal der Kulturinitiative Biebertal zeigt am Sonntag, 16.7.2006, ab 11:30 Uhr die szenische Lesung "Kunst provocante - Der Besuch der alten Dame" im Rahmen von "Kunst provoziert" am Keltentor / Dünsberg.

Mit: Martin Gaßmann, Ludger Hellmann, Florian Siebrecht, Heide Stiller

Die übrigen Programmpunkte sind in der Presse sowie am Samstag (15.7., ab 11 Uhr) und Sonntag (16.7., ab 11 Uhr) vor Ort auf dem Dünsberg zu erfahren.

 

Lesung
von Florian Siebrecht (Regie) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 14.7.2006, Premiere , Keltentor / Dünsberg (Gießen)
Inhaltspezifische Aktionen

La Salle Danse

La salle danse ist ein Projekt über den Augenblick der Begegnung mit einem System, einer Situation, mit einem Anderen. Er bietet die Freiheit das Gegenüber zu verzaubern oder paranoisch zu erstarren. In einem Raum, in dem die Situation zu einem Standbild erstarrt ist, treffen sich Gäste, um die Grenze zu erforschen zwischen Offenbarung und Pose, zwischen körperlicher Aktion und Observation. Finde ich eine eigene Geschichte oder werde ich Teil der Erzählung?

19h / 19.45h / 21h / 21.45h Kartenreservierung ist unbedingt erforderlich 069- 40 58 95 20

Koproduziert von der Hessischen Theaterakademie und dem Künstlerhaus Mousonturm mit freundlicher Unterstützung von:
Institut für Angewandte Theaterwissenschaften, Giessen; Satis & Fy AG, Karben und The Forsythe Company

 

Performance
von Jens Heitjohann, Katharina Kellermann, Björn Auftrag, Matthias Senkel, Hanna Linn Wiegel 


Bisherige Aufführungen

  • 15.12.2006, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main