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Thesis

Themen Bachelorarbeiten für 2025/2026

Thema 1 (Kopatz)

Kulturelle Diversität in Schulbüchern und Lehrplänen (max. 3 Abschlussarbeiten)

Kulturelle Diversität ist längst ein fester Bestandteil schulischer Realität – doch spiegelt sich diese gesellschaftliche Vielfalt und der Umgang mit (strukturellen) Ungleichheiten auch in den Materialien und Vorgaben des Bildungssystems wider?

Die hier angebotenen Abschlussarbeiten setzen sich mit der Frage auseinander, inwiefern schulische Lehrmaterialien – insbesondere Schulbücher und/oder Lehrpläne – kulturelle Vielfalt abbilden und welche Ansätze zum Umgang mit Diversität darin erkennbar sind. Untersucht werden kann zum Beispiel, wie unterschiedliche kulturelle Lebensrealitäten dargestellt werden und ob migrationsgesellschaftliche Themen wie Diskriminierung thematisiert werden. Auch die Frage, ob und wie Diversitätsaspekte je nach Fach, Jahrgangsstufe oder Schulform variieren, kann Teil der Analyse sein.

Die Themenstellung soll empirisch bearbeitet werden, etwa im Rahmen qualitativer oder quantitativer Inhaltsanalysen. Eigene Schwerpunktsetzungen sind ausdrücklich möglich – beispielsweise im Hinblick auf bestimmte demografische Aspekte (z. B. Bundesland, Schulform, Jahrgangsstufe, Fach) oder auf die Auswahl der untersuchten Medien (z. B. Lehrpläne, Schulbücher oder weitere Unterrichtsmaterialien).

Ansprechpartnerin & Betreuerin: Myriel Kopatz (myriel.kopatz)

 

Thema 2 (Kopatz)

Heterogenität in verschiedenen Schulformen (max. 3 Abschlussarbeiten)

Heterogenität ist eine zentrale Herausforderung und kann zugleich eine Chance für schulisches Lernen sein. Schüler:innen innerhalb einer Klasse unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht – etwa in ihren Leistungen, Lernvoraussetzungen, Interessen oder soziodemografischen Merkmalen wie Herkunft, primär oder Hauptsprache oder Geschlecht. Doch wie stark variiert diese Vielfalt tatsächlich zwischen verschiedenen Schulformen? Sind Klassen an Gesamtschulen beispielsweise heterogener zusammengesetzt als an Gymnasien oder Realschulen?

In den angebotenen Abschlussarbeiten soll untersucht werden, inwiefern sich Heterogenität je nach Schulform unterscheidet und welche Implikationen sich daraus ergeben. Dabei können auch langfristige Effekte von Heterogenität auf verschiedene Schüler:innen Outcomes, wie etwa spätere Leistung oder Motivation, untersucht werden. Studierende haben die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen – etwa hinsichtlich des Heterogenitätsmerkmals (z. B. Leistung, Motivation, erste/Hauptsprache, Geburtsland) oder der zu vergleichenden Schulformen.

Die Arbeiten sind empirisch ausgerichtet und basieren auf Sekundärdatenanalysen.

Ansprechpartnerin & Betreuerin: Myriel Kopatz (myriel.kopatz)

 

Thema 3 (Schöne)

Selbstwertkontingenz im Lern- und Leistungskontext (2 Bachelorarbeiten)

Es werden zwei Bachelor-Arbeiten zu den Auswirkungen eines abhängigen Selbstwerts (Selbstwertkontingenz) angeboten. Es werden eigene Daten aus dem Bereich Selbstwert (je nach Wunsch und Möglichkeit) an Schüler:innen oder an Studierenden erhoben und ausgewertet. Die Auswertung erfolgt korrelations- oder regressionsanalytisch. Auf Wunsch können auch Moderations- und/oder Mediationsanalysen gerechnet werden. Eigene Schwerpunktsetzungen sind in gewissem Rahmen über die Auswahl der betrachteten Merkmale in gewissem Rahmen möglich.

Sofern gute Schulkontakte bestehen, können Daten in Schulen erhoben werden, um den Zusammenhang von Selbstwertkontingenz, Selbstwertstabilität und Selbstwerthöhe mit Merkmalen aus dem schulischen Kontext bei Schülerinnen und Schülern zu untersuchen.

Alternativ besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit bis zu 9 Bachelorarbeiten, die zum selben Thema in der Abteilung Pädagogische Psychologie (Eitel) betreut werden, Daten zur Selbstwert(kontingenz) an Studierenden zu erheben. Anschließend werden Zusammenhänge der Selbstwertfacetten mit Merkmalen aus dem Bereichen Motivation (z. B. Zielorientierung) und Emotion (z. B. Prüfungsangst) analysiert. Die Betreuung der Bachelorarbeiten erfolgt in diesem Fall abteilungsübergreifend durch Alexander Eitel, Claudia Schöne und Marie-Christin Krebs.

Ansprechpartnerin & Betreuerin: Dr. Claudia Schöne (claudia.schoene)

 

Weitere Themen folgen...

 

Themen Masterarbeiten für 2025/2026

Masterarbeit 1 + 2

Prof. Bardach bietet Arbeiten zu folgenden Themen an: 

Individuelle Differenzen
(kognitive Fähigkeiten, Persönlichkeit/Neugierde)

Videogame-based Learning

Bereitschaft, die Arbeit auf Englisch zu verfassen ist je nach Thema erwünscht bzw. Voraussetzung. Selbstständigkeit und Interesse an Methoden werden vorausgesetzt.

 

Masterarbeit 3 (Emslander)

Akzeptanz und Nutzen künstlicher Intelligenz in der Schule: Ein systematisches Review von Meta-Analysen (für zwei Personen)

Künstliche Intelligenz oder Artificial Intelligence in Education (AIEd) ist aus der heutigen Bildungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Sie umfasst u.a. Interventionen mit ChatBots, intelligente Turorensysteme, wird aber auch für die Bewerbung von Aufsätzen oder anderen Aufgaben verwendet. Gleichzeitig sind viele Fragen zur Akzeptanz und der Nutzung von AIEd durch Lehrkräfte und Schüler:innen noch unklar. In den letzten Jahren wurden unzählige Studien zum Nutzen und der Akzeptanz von AIEd publiziert. All diese Studien sind bereits in einer Vielzahl an Meta-Analysen zusammengefasst. In diesem Projekt möchten wir wiederum all diese Meta-Analysen in einem systematischen Review von Meta-Analysen zusammenfassen, um eine breite Datenbasis für bildungspolitische Entscheidungen und weitere Forschung zu kreieren.

In diesem Forschungsbereich untersuchen wir, (1) mit welchen Variablen mit AIEd in der meta-analytischen Literatur korreliert, (2) welche Faktoren den Nutzen und die Akzeptanz von AIEd beeinflussen und (3) wie die Qualität der bisherigen Meta-analysen ist. Alternative Themen zu Überblicksarbeiten der Meta-Analytischen Literatur oder anderen Aspekten von AIEd, sind denkbar. R-Kenntnisse sind von Vorteil. Die Arbeit kann gern in englischer Sprache verfasst werden.

Ansprechpartner & Betreuer: Dr. Valentin Emslander (valentin.emslander)


Masterarbeit 4 (Emslander)

LGBTQ+ AGs an Schulen: eine neue Meta-Analyse zu deren Wirksamkeit (für zwei Personen)

LGBTQ+ AGs (englisch: Gay-Straight Alliances) sind schulbasierte Organisationen für lesbische, schwule, bisexuelle, transgender und queere (LGBTQ+) Jugendliche und ihre Verbündeten, die versuchen, das Schulklima für sexuelle und geschlechtliche Minderheiten zu verbessern. Es gibt bereits eine Meta-Analyse, die den Zusammenhang zwischen der Präsenz von LGBTQ+ AGs und Viktimisierung von Jugendlichen aufgezeigt hat. Deren Ergebnisse deuteten darauf hin, dass die Präsenz von LGBTQ+ AGs mit weniger homophober Viktimisierung, weniger Angst um die eigene Sicherheit und weniger homophoben Beschimpfungen einhergeht. Diese Ergebnisse waren konstant über eine Vielzahl von studienbezogenen Faktoren.

Diese Meta-Analyse ist bereits neun Jahre alt und bedarf eines Updates. Mit Hilfe einer systematischen Literatursuche und meta-analytischen Methoden, wollen wir diese letzten neun Jahre an wissenschaftlichen Arbeiten nun zusammenfassen. Die Ergebnisse können Belege liefern, ob LGBTQ+ AGs eine Möglichkeit sind, LGBTQ+ Jugendliche vor schulbasierter Viktimisierung zu schützen.

In diesem Forschungsbereich untersuchen wir, wie LGBTQ+ am besten gefördert werden können. Alternative Themen, wie z.B. zur Repräsentation von LGBTQ+-Themen in der wissenschaftlichen Literatur oder dem Einfluss der Lehrkraft-Schüler:innenbeziehung auf das Wohlbefinden von LGBTQ+ Schüler:innen sind denkbar. R-Kenntnisse sind von Vorteil. Die Arbeit kann gern in englischer Sprache verfasst werden.

Ansprechpartner & Betreuer:  Dr. Valentin Emslander (valentin.emslander)

 

Masterarbeit 5 (Eitel/Schöne)

quadratisch.praktisch.gut? Überprüfung eines neuen Modells für die (technologiegestützte) Lehre
(für zwei Personen]

Lehren und Lernen ist kompliziert. Das bedeutet jedoch nicht, dass Lehr-Modelle so komplex sein müssen, dass sie nicht mehr anwendbar sind. Als Gegenentwurf zu aktuellen Modellen mit 80 Kästchen und noch mehr Pfeilen haben wir ein sparsames Modell konzipiert, dass sich auf "das Eigentliche" konzentriert: Mit nur zwei Dimensionen wird eine theoretisch und empirisch fundierte, anwendbare Grundlage für effektive Lehre (im weitesten Sinne) geschaffen. Das FoRe-Squares Modell (Eitel, Krebs & Schöne, 2025) postuliert, dass technologiegestützte Lehre dann effektiv ist, wenn diese sowohl ausreichenden Focus Support (kognitive Komponente) als auch Reward (motivationale Komponente) bietet, um aktive, zielgerichtete Verarbeitung und Lernen zu ermöglichen. Dieses neu entwickelte Modell soll nun empirisch überprüft und weiterentwickelt werden. Im ersten Schritt sollen dazu die beiden Faktoren Fokus-Support und Reward messbar gemacht werden.

Es werden zwei Masterarbeiten vergeben, die sich mit der Erfassung von Focus Support bzw. Reward befassen. Dazu gehört die Entwicklung entsprechender Skalen und Items, sowie ggf. auch schon eine erste kleine Validierungsstudie. Zwar liegt dabei den Schwerpunkt der beiden Arbeiten jeweils auf der Erfassung einer der beiden Komponenten, jedoch ist eine enge Zusammenarbeit notwendig, um einem zentralen Grundgedanken des Modell (Integration kognitiver und motivationaler Aspekte) gerecht zu werden. Die Betreuung erfolgt entsprechend ebenfalls im (abteilungsübergreifenden) Team, aber mit Schwerpunkt auf Kognition (Alexander Eitel) bzw. Motivation (Claudia Schöne). Bitte bringen Sie Spaß am Denken und Eigeninitiative mit, für Focus Support, Reward und Kaffee ist gesorgt.

Für wen passt dieses Angebot? Diese Themen passen am besten für Sie, wenn Sie Lust haben an aktueller anwendungsrelevanter Forschung und der Entwicklung eines neuen Modells mitzuarbeiten, wenn Sie Interesse an der Erstellung von hochwertigen Skalen haben, wenn Sie den Prozess der Validierung eines theoretischen Modells spannend finden, wenn Sie Spaß haben an gemeinsamen Diskussionen und der vertieften theoretischen Auseinandersetzung mit Konstrukten aus dem Bereich von Kognition und/oder Motivation. Es kann von Vorteil sein, wenn Sie sich bereits kennen und wissen, dass Sie gut zusammenarbeiten können. Die Festlegung der konkreten Themen und der Art der Studien erfolgt nach der Zuteilung dann im persönlichen Gespräch, um die Fragestellungen bestmöglich an die Interessen, Kompetenzen und Wünsche anpassen zu können.

Ansprechpartner & Betreuer: Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Alexander Eitel (alexander.eitel) und Dr. Claudia Schöne (claudia.schoene)

Anmeldung
Bei der Abgabe Ihres Wunsches geben Sie bitte eine der beiden Abteilungen an, also entweder "Pädagogische Psychologie: Lehren und Lernen mit Medien (AG Eitel)" oder "Pädagogische Psychologie: Individuelle Differenzen, Diversität und Digitales Lernen (AG Bardach)". Falls Sie sich schon als Zweierteam für diese Masterarbeiten interessieren, melden Sie sich bitte unbedingt jeweils in einer der beiden Abteilungen an (d.h. nicht beide in derselben Abteilung)

 

Masterarbeit Thema 6 (Kopatz)

Kulturelle Diversität in Schulbüchern und Lehrplänen (max. 3 Abschlussarbeiten)

Kulturelle Diversität ist längst ein fester Bestandteil schulischer Realität – doch spiegelt sich diese gesellschaftliche Vielfalt und der Umgang mit (strukturellen) Ungleichheiten auch in den Materialien und Vorgaben des Bildungssystems wider?

Die hier angebotenen Abschlussarbeiten setzen sich mit der Frage auseinander, inwiefern schulische Lehrmaterialien – insbesondere Schulbücher und/oder Lehrpläne – kulturelle Vielfalt abbilden und welche Ansätze zum Umgang mit Diversität darin erkennbar sind. Untersucht werden kann zum Beispiel, wie unterschiedliche kulturelle Lebensrealitäten dargestellt werden und ob migrationsgesellschaftliche Themen wie Diskriminierung thematisiert werden. Auch die Frage, ob und wie Diversitätsaspekte je nach Fach, Jahrgangsstufe oder Schulform variieren, kann Teil der Analyse sein.

Die Themenstellung soll empirisch bearbeitet werden, etwa im Rahmen qualitativer oder quantitativer Inhaltsanalysen. Eigene Schwerpunktsetzungen sind ausdrücklich möglich – beispielsweise im Hinblick auf bestimmte demografische Aspekte (z. B. Bundesland, Schulform, Jahrgangsstufe, Fach) oder auf die Auswahl der untersuchten Medien (z. B. Lehrpläne, Schulbücher oder weitere Unterrichtsmaterialien).

Ansprechpartnerin & Betreuerin: Myriel Kopatz (myriel.kopatz)

 

Masterarbeit Thema 7 (Kopatz)

Heterogenität in verschiedenen Schulformen (max. 3 Abschlussarbeiten)

Heterogenität ist eine zentrale Herausforderung und kann zugleich eine Chance für schulisches Lernen sein. Schüler:innen innerhalb einer Klasse unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht – etwa in ihren Leistungen, Lernvoraussetzungen, Interessen oder soziodemografischen Merkmalen wie Herkunft, primär oder Hauptsprache oder Geschlecht. Doch wie stark variiert diese Vielfalt tatsächlich zwischen verschiedenen Schulformen? Sind Klassen an Gesamtschulen beispielsweise heterogener zusammengesetzt als an Gymnasien oder Realschulen?

In den angebotenen Abschlussarbeiten soll untersucht werden, inwiefern sich Heterogenität je nach Schulform unterscheidet und welche Implikationen sich daraus ergeben. Dabei können auch langfristige Effekte von Heterogenität auf verschiedene Schüler:innen Outcomes, wie etwa spätere Leistung oder Motivation, untersucht werden. Studierende haben die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen – etwa hinsichtlich des Heterogenitätsmerkmals (z. B. Leistung, Motivation, erste/Hauptsprache, Geburtsland) oder der zu vergleichenden Schulformen.

Die Arbeiten sind empirisch ausgerichtet und basieren auf Sekundärdatenanalysen.

Ansprechpartnerin & Betreuerin: Myriel Kopatz (myriel.kopatz)