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Hier finden Sie Hinweise auf interessante Artikel und andere Medien mit Bezug auf die Thematik der Vorlesung Mikroökonomie I.
Liebe Studierende,
wie in der Vorlesung angesprochen hier der Verweis auf zwei Artikel in Zusammenhang mit dem in der letzten Vorlesung behandelten Thema Monopol.
Der Artikel
Sparsamkeit der Lollarer führt zu höherem Preis beim Wasser
aus dem Gießener Anzeiger, 15.10.2011, zeigt auf, wie bei einem regulierten Unternehmen einen niedrigere Nachfrage zu einem höheren Preis führen kann. In der Vorlesung habe ich auch kurz diskutiert, wie hier eine effizientere Preissetzung mittels zweigliedriger Preise aussehen kann.
Im Artikel
Monopole können gut
sein (s. Link) habe ich vor längerer Zeit kurz dargestellt, unter welchen Umständen Monopole "gut" sein können. Das zentrale Argument stellen dabei Investitionsanreize dar, die aus der Möglichkeit resultieren, durch Investitionen eine (temporäre) Monopolstellung zu erringen.
Georg Götz
Liebe Studierende,
im
Link
finden Sie den Verweis auf den in der Vorlesung angesprochenen Artikel zu den negativen Strom(börsen)preisen am Heiligen Abend 2012. Die Kommentare dazu sind auch teilweise ganz interessant.
Georg Götz
Liebe Studierende,
im Link unten finden Sie den Verweis auf den Artikel "Dissecting Cost, Price of Apple's iPad min" aus dem Wall Street Journal vom 6. November 2012. Der Artikel "
Low-End iPad mini Carries $188 Bill of Materials, Teardown Analysis Reveals
"von
Zum in Krugman/Wells verwendeten Beispiel der Produktions- und Kostenfunktion von Selena's Gourmet Salsa passt ein Ausschnitt aus der Sendung " Freitag tischt auf " vom 23.11.2012 im WDR ganz gut. Dort wird ab etwa Minute 19:00 für fünf Minuten gezeigt, wie in einer Großküche Fertiggerichte hergestellt werden. Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn man in der gegebenen Großküche (=fixer Input) die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöhen würde, um die Produktion zu steigern.
Georg Götz
Liebe Studierende,
die Tabelle unten zeigt die in der Vorlesung angesprochene Herkunft der New Yorker Taxifahrer an. Die Daten stammen aus dem Aufsatz Moral Hazard in Leasing Contracts: Evidence from the New York City Taxi Industry, Henry Schneider.
Journal of Law and Economics
, Vol. 53, No. 4 (November 2010), pp. 783-805 (siehe
Link
).Der AUfsatz quantifiziert, wie viel mehr Unfälle die Taxifahrer haben, die ihr Auto nur geleast haben, im Vergleich zu denjenigen, denen ihr Taxi auch gehört.
Interessant ist auch, dass es eine eigene Seite der New Yorker Stadtverwaltung gibt, auf der der Preis der Taxilizenzen, der Medallions, ausgewiesen wird. Er liegt derzeit bei 350000$ (siehe
http://www.nyc.gov/html/tlc/html/misc/avg_med_price.shtml
)
Table 2.
Drivers’ Country-of-Origin Statistics
Note Countries with at least 100 active long-term lessees or owner-drivers are included.
Liebe Studierende,
[Anmerkung vom 7.11.2012: dies ist ein Newseintrag, den ich vor genau einem Jahr eingestellt habe. Den Artikel und das Thema Effizienz habe ich in der letzten Vorlesung angesprochen.]
"The broadband bonus: Estimating broadband Internet's economic value" von S. Greenstein und R. McDevitt, erschienen in der
Teitschrift Telecommunications Policy 35 (2011) 617–632
. Die Autoren schätzen die durch die Einführung von Breitbandinternetzugäng entstandene gesamte Wohlfahrt, aufgeteilt in Konsumentenrente und Unternehmensgewinne. Interessant sind derartige Untersuchungen insbesondere vor dem Hintergrund der vielfältigen poltischen Breitbandinternetinitiativen, sowohl auf Bundes- als auch auf europäischer Ebene (s. z.B. die
Breitbandstrategie der Bundesregierung
als auch die sogenannte
Digitale Agenda der EU-Kommission
).
Eher philosophisch und feuilltonistisch ist der heutige Leitartikel aus dem Handelsblatt von dessen Chefredaktuer Gabor Steingart mit dem Titel die Marktwirtschaft und ihre Feinde. Er greift einige aktuelle Diskussionsbeiträge zur gegenwärtigen Krise auf und diskutiert, inwiefern es sich bei der derzeitigen Krise um eine Krise der Marktwirtschaft handelt. Das alles passt gut zum heutigen Thema der Effizienz von Märkten.
Georg Götz
Liebe Studierende,
der Artikel
Sparsamkeit der Lollarer führt zu höherem Preis beim Wasser
aus dem Gießener Anzeiger, 15.10.2011, zeigt eines der alltäglichen wirtschaftlichen Phänomene auf, denen wir in der Mikro I - Veranstaltung auf dem Grund gehen werden. In den Kapiteln über Kosten (Kap. 12) und über das Monopol (Kap. 14) werden Sie das Instrumentarium erhalten, um die im Artikel vorgebrachten Argumente einschätzen zu können. In dem Zusammenhang werden wir uns auch die Frage stellen, ob die Preisgestaltung effizient ist.
Georg Götz
Liebe Studierende,
anbei der Link zum Text zur Erläuterung des HHI, den Herr Professor Götz in der Mikroökonomie I Vorlesung am 24.01. verwendet hat.
http://www.justice.gov/atr/public/testimony/hhi.htm
Grüße
Annette Toalster
Sekretariat VWL I
Die hier angeführte Kolumne Wiebes Weitwinkel aus dem Handelsblatt vom 3.11.2009 greift die Diskussion zur Bedeutung von Gier und Irrationalität bei der Entstehung der derzeitigen Finanzkrise auf. Der Artikel passt ganz gut zu unserem gerade abgehandelten Thema der Haushaltstheorie, da er diskutiert von welchen grundlegenden Verhaltensannahmen (z.B. Rationalität) die Volkswirtschaftslehre ausgehen sollte.
In der vorletzten Einheit habe ich die Funktionsweise von Märkten und das Ergebnis des Marktprozesses mit Hilfe des Marktdiagramms mit Angebots- und Nachfragekurve erläutert. Ein gerade als sogenanntes Working Paper erschienener Forschungsaufsatz behandelt die Frage, ob tatsächliche Märkte so funktionieren, wie von unserem einfachen Modell vorhergesagt. Der Autor John List von der University of Chicago untersucht Flohmärkte und andere Freiluftmärkte wie zum Beispiel Wochenmärkte um herauszufinden, ob die realisierten Preise mit den von der Theorie vorhergesagten übereinstimmen. Er kommt zum Resultat, dass dies in vielen Fällen zutrifft.
(
"A key result from the field experiments is the strong tendency for exchange prices to approach the prediction of competitive market equilibrium theory. Even under the most severe tests of neoclassical theory (treatments that predict highly asymmetric rents) the expected price and quantity levels are approximated in many market periods."
S. 2).
Allerdings sind solche Märkte auch anfällig für Manipulationen durch die Verkäufer. Haben diese entsprechende Kommunikationsmöglichkeiten, kommt es häufig zu Absprachen und zu Kartellpreisen.
(
"Yet, such markets are ripe for price manipulation. For instance, in certain cases small numbers of sellers provide homogeneous goods that are jointly purchased from middlemen, certain barriers to entry exist, and seller communication is continual. Open communication channels surely remind the astute reader of the forewarning of Smith in the Wealth of Nations:
"People of the same trade seldom meet together, even for merriment and diversion,
but the conversation ends in a conspiracy against the public, or in some contrivance
to raise prices."
Wir werden uns im Verlauf der Vorlesung noch mit der Wirkung von Kartellen beschäftigen.
Das Working Paper ist
hier
frei downloadbar.
In dem hier verlinkten Artikel aus dem Handelsblatt vom 5.10.2009 beschreibt der Handelsblatt-Redakteur Olaf Storbeck, wie er den derzeitigen Stand der Volkswirtschaftslehre einschätzt. Zum Beispiel stellt er darin fest: "Heute steht die Volkswirtschaftslehre erneut vor einem Scherbenhaufen." Die in dem Artikel angesprochenen Themen betreffen in erster Linie die Makroökonomie (und die Finanzwirtschaft). Der Kollege Scherf (der übrigens auch auf diesen Artikel verweist), wird sich in seiner Veranstaltung bestimmt auch ausführlich damit beschäftigen. Darüberhinaus werden Sie aber auch in der Mikroökonomie die Möglichkeit erhalten, sich aus erster Hand vom Zustand der Volkswirtschaftslehre zu überzeugen. Ich freue mich auf spannende Diskussionen.