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Professur VWL I (Prof. Götz)

Professur für Industrieökonomie, Wettbewerbspolitik und Regulierung

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Professur VWL I - Industrieökonomie, Wettbewerbspolitik und Regulierung

Foto: Katrina Friese
Ausrichtung und Selbstverständnis

Die Professur VWL I beschäftigt sich mit der Funktionsweise von Märkten, der Bedeutung des ordnungspolitischen Rahmens einer Volkswirtschaft sowie der Rolle von Wettbewerbsaufsicht und sektorspezifischer Regulierung. In der Lehre bieten wir eine Einführung in die in der Kartellrechts- und Regulierungspraxis verwendeten (industrie-)ökonomischen Methoden.

Unsere inhaltlichen Schwerpunkte liegen in der Analyse von Kartellen, Zusammenschlussvorhaben und Verhaltensweisen marktbeherrschender Unternehmen. Im Mittelpunkt unseres Interesse in Forschung und Lehre stehen das strategische Verhalten von Unternehmen in konzentrierten Industrien, die Besonderheiten von Netzwerkindustrien wie zum Beispiel dem Telekommunikationssektor und das Zusammenspiel von Investitionen und Innovationen in der dynamischen Entwicklung von Industrien.

Neben diesen traditionell industrieökonomischen Themen haben wir uns in den letzten Jahren auch zunehmend gesundheitsökonomischen Fragestellungen zugewandt. Im Zentrum stehen hier sowohl Kosten-Nutzen-Analysen von neuen Arzneimitteln als auch die von der Regulierung des Arzneimittelmarktes ausgehenden Innovationsanreize. 

Zu diesen Themen veranstalten wir regelmäßig Seminare mit hochkarätigen Gästen. Vorgetragen haben unter anderem der Bundesgesundheitsminister, der Chefökonom des Bundeskartellamts, Manager von Pharmaunternehmen, der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses sowie Partner von führenden Kanzleien und Beratungsunternehmen. Details dazu finden Sie hier. Zu den verschiedenen Fragestellungen werden auch jedes Semester Abschlussarbeiten vergeben. Genauere Informationen zu den bisher betreuten Abschlussarbeiten und unserem Vergabeverfahren finden Sie hier.

  • The Economic Analysis of Buyer Power in the Food Retail Industry. Griesinger, M. und Paha, J. (2016), Discussion Paper

  • Ordnungspolitische Erwartungen an das europäische und nationale Ressourceneffizienzrecht (zur Vortragsversion). Götz, G. (2016), In: Reimer, Franz (Hg.): Ressourceneffizienz - Leitbild für das Umweltrecht? Nomos Verlagsgesellschaft. 1. Auflage (Giessener Abhandlungen zum Umweltrecht, 26), 2016, S. 151-162.

  • Regulierung der Netzindustrien - Europäischer Infrastrukturwettbewerb der Zukunft? (zur Vortragsversion). Götz, G. (2016), In: Manger-Nestler, Cornelia; Gramlich, Ludwig (Hg.): Kontinuität und Wandel bei europäisierten Aufsichts- und Regulierungsstrukturen. Nomos Verlagsgesellschaft; Leipziger Konferenz zu "Kontinuität und Wandel bei europäisierten Aufsichts- und Regulierungsstrukturen". 1. Auflage. Baden-Baden: Nomos (Schriftenreihe des Arbeitskreises Europäische Integration e.V, Band 91) 2016, S. 183-202.

  • Partial cross ownership and collusion. de Haas, S., Paha, J. (2016), MAGKS Discussion Paper No. 32-2016

  • Motive und Instrumente der Bahnreform von 1994. Gerd Aberle, in: Eisenbahn zwischen Markt und Staat in Vergangenheit und Gegenwart (Sonderdruck), S. 49-65, Mohr Siebeck 2015.

  • Die Markteintritte von Uber und Airbnb: Wettbewerbsgefährdung oder Effizienzsteigerung? Tim Brühn und Georg Götz, in: ifo Schnelldienst 67 (21), 03-06, 2014. (Arbeitspapier)

  • Buchbesprechung: Die Marktintegration der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (Arbeitspapier-Version). Samuel de Haas und Georg Götz (2014), in: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Volume 234/6, Pages 829-831.

  • Die Auswirkungen unterschiedlicher Organisationsstrukturen auf die Investitionsanreize in Netzwerkindustrien, Benjamin Pakula & Georg Götz (2010), in: InfrastrukturRecht

  • Energieeffizienz durch den Aufbau eines Energieinformationsnetzes, Christian Bender und Georg Götz in: Britz, Gabriele, Martin Eifert und Franz Reimer [Hrsg.] "Energieeffizienzrecht - Perspektiven und Probleme", Nomos: Baden-Baden, 2010. (Link zum Working Paper).

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Ausrichtung und Selbstverständnis

Die Professur VWL I beschäftigt sich mit der Funktionsweise von Märkten, der Bedeutung des ordnungspolitischen Rahmens einer Volkswirtschaft sowie der Rolle von Wettbewerbsaufsicht und sektorspezifischer Regulierung. In der Lehre bieten wir eine Einführung in die in der Kartellrechts- und Regulierungspraxis verwendeten (industrie-)ökonomischen Methoden.

Unsere inhaltlichen Schwerpunkte liegen in der Analyse von Kartellen, Zusammenschlussvorhaben und Verhaltensweisen marktbeherrschender Unternehmen. Im Mittelpunkt unseres Interesse in Forschung und Lehre stehen das strategische Verhalten von Unternehmen in konzentrierten Industrien, die Besonderheiten von Netzwerkindustrien wie zum Beispiel dem Telekommunikationssektor und das Zusammenspiel von Investitionen und Innovationen in der dynamischen Entwicklung von Industrien.

Neben diesen traditionell industrieökonomischen Themen haben wir uns in den letzten Jahren auch zunehmend gesundheitsökonomischen Fragestellungen zugewandt. Im Zentrum stehen hier sowohl Kosten-Nutzen-Analysen von neuen Arzneimitteln als auch die von der Regulierung des Arzneimittelmarktes ausgehenden Innovationsanreize. 

Zu diesen Themen veranstalten wir regelmäßig Seminare mit hochkarätigen Gästen. Vorgetragen haben unter anderem der Bundesgesundheitsminister, der Chefökonom des Bundeskartellamts, Manager von Pharmaunternehmen, der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses sowie Partner von führenden Kanzleien und Beratungsunternehmen. Details dazu finden Sie hier. Zu den verschiedenen Fragestellungen werden auch jedes Semester Abschlussarbeiten vergeben. Genauere Informationen zu den bisher betreuten Abschlussarbeiten und unserem Vergabeverfahren finden Sie hier.

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Aktuelle Veröffentlichungen

  • The Economic Analysis of Buyer Power in the Food Retail Industry. Griesinger, M. und Paha, J. (2016), Discussion Paper

  • Ordnungspolitische Erwartungen an das europäische und nationale Ressourceneffizienzrecht (zur Vortragsversion). Götz, G. (2016), In: Reimer, Franz (Hg.): Ressourceneffizienz - Leitbild für das Umweltrecht? Nomos Verlagsgesellschaft. 1. Auflage (Giessener Abhandlungen zum Umweltrecht, 26), 2016, S. 151-162.

  • Regulierung der Netzindustrien - Europäischer Infrastrukturwettbewerb der Zukunft? (zur Vortragsversion). Götz, G. (2016), In: Manger-Nestler, Cornelia; Gramlich, Ludwig (Hg.): Kontinuität und Wandel bei europäisierten Aufsichts- und Regulierungsstrukturen. Nomos Verlagsgesellschaft; Leipziger Konferenz zu "Kontinuität und Wandel bei europäisierten Aufsichts- und Regulierungsstrukturen". 1. Auflage. Baden-Baden: Nomos (Schriftenreihe des Arbeitskreises Europäische Integration e.V, Band 91) 2016, S. 183-202.

  • Partial cross ownership and collusion. de Haas, S., Paha, J. (2016), MAGKS Discussion Paper No. 32-2016

  • Motive und Instrumente der Bahnreform von 1994. Gerd Aberle, in: Eisenbahn zwischen Markt und Staat in Vergangenheit und Gegenwart (Sonderdruck), S. 49-65, Mohr Siebeck 2015.

  • Die Markteintritte von Uber und Airbnb: Wettbewerbsgefährdung oder Effizienzsteigerung? Tim Brühn und Georg Götz, in: ifo Schnelldienst 67 (21), 03-06, 2014. (Arbeitspapier)

  • Buchbesprechung: Die Marktintegration der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (Arbeitspapier-Version). Samuel de Haas und Georg Götz (2014), in: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Volume 234/6, Pages 829-831.

  • Die Auswirkungen unterschiedlicher Organisationsstrukturen auf die Investitionsanreize in Netzwerkindustrien, Benjamin Pakula & Georg Götz (2010), in: InfrastrukturRecht

  • Energieeffizienz durch den Aufbau eines Energieinformationsnetzes, Christian Bender und Georg Götz in: Britz, Gabriele, Martin Eifert und Franz Reimer [Hrsg.] "Energieeffizienzrecht - Perspektiven und Probleme", Nomos: Baden-Baden, 2010. (Link zum Working Paper).

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Aktuelles

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VWL I (Pro-)Seminar im Wintersemester 2026/27: "Industriepolitik für eine wettbewerbsfähige und zukunftssichere EU"

For an English version, see below.

Liebe Studierende,

im Wintersemester 2026/27 bietet die Professur VWL I wieder ein volkswirtschaftliches Seminar und Proseminar an – diesmal zum Thema Industriepolitik und EU-Wettbewerbsfähigkeit. Unter dem Untertitel „Industriepolitik für eine wettbewerbsfähige und zukunftssichere EU: Ökonomische und regulatorische Herausforderungen“ widmen wir uns der Frage, wie eine zukunftsweisende Industriepolitik gestaltet sein muss, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der EU nachhaltig zu sichern.

Ein zentraler Bezugspunkt unserer Diskussionen ist der Draghi Report on EU Competitiveness, der unter der Leitung von Mario Draghi im September 2024 veröffentlicht wurde.[1] In dieser Veröffentlichung werden drei zentrale Herausforderungen identifiziert:[2]

1.       „Closing the innovation gap with the US and China“

2.       A joint plan for decarbonisation and competitiveness

3.       Increasing security and reducing dependencies

Diese Themenbereiche sind als Anhaltspunkte zu verstehen – das Seminar wird (ebenso wie der Draghi Report) ein breiteres Spektrum an industrieökonomischen und regulatorischen Herausforderungen umfassen. Durch die Verknüpfung theoretischer Modelle und empirischer Untersuchungen möchten wir gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten und diskutieren.

Für einen Überblick über die Inhalte des Seminars empfehlen wir, den Draghi Report zu sichten. Die Europäische Kommission hat zudem erst im Januar 2025 mit dem „Competitiveness Compass“[3], ein neues Konzept zur Wiederherstellung der europäischen Wirtschaftsdynamik und zur Wachstumssteigerung, vorgestellt.

Das Seminar ist als integriertes Pro- und Hauptseminar konzipiert. Als Grundvoraussetzung zur Teilnahme sollten Sie im Bachelorstudiengang die Veranstaltungen Wettbewerbspolitik und –Strategie (Competition Policy and Strategy) und im Masterstudiengang die Veranstaltungen Economics of Regulation, Economics of Innovation und/oder Industrial Economics absolviert haben.

Die Themenvergabe erfolgt in einer Kick-off Veranstaltung am 16.10.2026 um 14 Uhr in Hörsaal HS 45. Voraussichtlich am 20.11.2026 werden Sie die inhaltliche Ausrichtung Ihrer Seminararbeit im Rahmen einer Postersession vorstellen. Die Präsentation Ihrer Arbeiten erfolgt im Rahmen einer Blockveranstaltung am 29. und 30.01.2027 (Änderungen vorbehalten!). Dabei werden die Referate durch Korreferate ergänzt. Nach der Präsentation und bis zur endgültigen Abgabe besteht die Möglichkeit, Änderungen in die Arbeit einzuarbeiten. Die Teilnahme an der Kick-off Veranstaltung, der Postersession und den Präsentationen ist verpflichtend. Alle Termine finden in Präsenz statt. Unentschuldigtes Fehlen an einem der Pflichttermine führt zum Ausschluss von der Veranstaltung. Die Abschlussnote setzt sich aus der Seminararbeit im Umfang von circa 3.200 Wörtern, der Präsentation und dem Korreferat zusammen.

Sie können sich zwischen dem 13.07. und dem 10.08.2026 über StudIP anmelden. Bitte melden Sie sich frühzeitig an. Weitere Informationen zum Ablauf und Inhalt des Seminars folgen in Kürze.

 

Mit freundlichen Grüßen ,

Ihr Team der Professur VWL I 



[1] The Draghi report: A competitiveness strategy for Europe (Part A), online verfügbar: https://commission.europa.eu/topics/eu-competitiveness/draghi-report_en, zuletzt abgerufen am 30.06.2026.

[2] Ibid., S. 8-9.

[3] https://commission.europa.eu/topics/eu-competitiveness/competitiveness-compass_en, zuletzt abgerufen am 30.06.2026.

 

Dear Students,

In the winter semester of 2026/27, the Chair VWL I will once again offer an economics seminar and proseminar—this time on the topic of Industrial Policy and EU Competitiveness. Under the subtitle "Industrial Policy for a Competitive and Future-Proof EU: Economic and Regulatory Challenges", we will explore how forward-looking industrial policy can be designed to sustainably secure the EU's international competitiveness.

A central reference point for our discussions will be the Draghi Report on EU Competitiveness, which was published under the leadership of Mario Draghi in September 2024.[4] This report identifies three key challenges:[5]

  1. “Closing the innovation gap with the US and China”
  2. “A joint plan for decarbonisation and competitiveness”
  3. “Increasing security and reducing dependencies”

These topics serve as examples—the seminar will, like the Draghi Report, cover a broader range of industrial economic and regulatory challenges. By linking theoretical models with empirical studies, we aim to develop and discuss possible solutions together.

To get an overview of the seminar’s content, we recommend reviewing the Draghi Report. The European Commission also presented the “Competitiveness Compass”[6]: a new roadmap to restore Europe’s dynamism and boost our economic growth”, as recently as January 2025.

The seminar is designed as an integrated proseminar and seminar. As a prerequisite for participation, students should have completed the course Competition Policy and Strategy in the Bachelor's program and Economics of Regulation, Economics of Innovation, and/or Industrial Economics in the Master's program.

Topic allocation will take place in a kick-off event on October 16, 2026, at 2:00 PM in lecture room HS 45.  Prospectively on November 20, 2026, you will present the intended contents of your seminar paper in a poster session. The final presentations will take place in a block seminar on January 29 and 30, 2027 (subject to change). Each presentation will be accompanied by a discussant’s response. After the presentations and before the final submission, you will have the opportunity to incorporate feedback into your paper. Attendance at the kick-off event, the poster session, and the final presentations is mandatory. Unexcused absence from any of these compulsory sessions will result in exclusion from the seminar. The final grade will be based on the seminar paper (approx. 3,200 words), the presentation, and your discussing response to someone else’s paper.

You can register via StudIP between July 13 and August 10, 2026. Please register early. Further details on the seminar’s structure and content will follow shortly.

 

Best regards,
Your Team at Chair VWL I



[4] The Draghi report: A competitiveness strategy for Europe (Part A), online available at: https://commission.europa.eu/topics/eu-competitiveness/draghi-report_en, last accessed June 30, 2026.

[5] Ibid., S. 8-9.

 


 

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VWL I: Studentische Hilfskraft gesucht

Die Professur für Volkswirtschaftslehre I (Prof. Dr. Georg Götz), Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der
JLU sucht zum 01.10.2026 eine motivierte und engagierte
                                                     studentische Hilfskraft (m/w/d)
für ca. 15 Stunden pro Monat.


Wir suchen Studierende im Bachelorstudium, idealerweise zu einem frühen Zeitpunkt im Studium. Die
Tätigkeiten umfassen unterstützende Aufgaben in Forschung und Lehre, insbesondere die Begleitung
unseres E-Learning Angebots. Diese Position bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, Einblicke in die
Arbeitsabläufe unseres Lehrstuhls zu gewinnen.


Bitte senden Sie eine aussagekräftige Bewerbung inkl. eines Nachweises Ihrer Studienleistungen bis zum
15.06.2026 per E-Mail an: vwl1@wirtschaft.uni-giessen.de.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Prof. Götz als Sachverständiger bei den Anhörungen zur Covid-19-Pandemie im Hessischen Landtag.

Am 26.2.2026 durfte Prof. Götz im Hauptausschuss des hessischen Landtags im Rahmen der Anhörungen zur Bewertung und Analyse der getroffenen Maßnahmen im Rahmen der Covid-19-Pandemie zum Themenschwerpunkt Nebenfolgen der Maßnahmen II: Wirtschaftswissenschaft Stellung nehmen. Sein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der mangelnden Datenverfügbarkeit während der Pandemie und deren negative Auswirkungen sowohl auf die Forschung als auch auf die Effizienz des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Eine Diskussion entspann sich insbesondere um die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nach der Pandemie (s. Bild). Seine schriftliche Stellungnahme ist hier verfügbar sowie demnächst auf den Seiten des Landtags. Dort wird es ebenfalls ein Protokoll der mündlichen Anhörung geben. 

 

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VWL I (Pro-)Seminar im Sommersemester 2026: "Industriepolitik für eine wettbewerbsfähige und zukunftssichere EU"

For an English version, see below.

Liebe Studierende,

im Sommersemester 2026 bietet die Professur VWL I wieder ein volkswirtschaftliches Seminar und Proseminar an – diesmal zum Thema Industriepolitik und EU-Wettbewerbsfähigkeit. Unter dem Untertitel „Industriepolitik für eine wettbewerbsfähige und zukunftssichere EU: Ökonomische und regulatorische Herausforderungen“ widmen wir uns der Frage, wie eine zukunftsweisende Industriepolitik gestaltet sein muss, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der EU nachhaltig zu sichern.

Ein zentraler Bezugspunkt unserer Diskussionen ist der Draghi Report on EU Competitiveness, der unter der Leitung von Mario Draghi im September letzten Jahres veröffentlicht wurde.[1] In dieser Veröffentlichung werden drei zentrale Herausforderungen identifiziert:[2]

  1. „Closing the innovation gap with the US and China“
  2. A joint plan for decarbonisation and competitiveness
  3. Increasing security and reducing dependencies

Diese Themenbereiche sind als Anhaltspunkte zu verstehen – das Seminar wird (ebenso wie der Draghi Report) ein breiteres Spektrum an industrieökonomischen und regulatorischen Herausforderungen umfassen. Durch die Verknüpfung theoretischer Modelle und empirischer Untersuchungen möchten wir gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten und diskutieren.

Für einen Überblick über die Inhalte des Seminars empfehlen wir, den Draghi Report zu sichten. Die Europäische Kommission hat zudem erst im Januar 2025 mit dem „Competitiveness Compass“[3], ein neues Konzept zur Wiederherstellung der europäischen Wirtschaftsdynamik und zur Wachstumssteigerung, vorgestellt.

Das Seminar ist als integriertes Pro- und Hauptseminar konzipiert. Als Grundvoraussetzung zur Teilnahme sollten Sie im Bachelorstudiengang die Veranstaltungen Wettbewerbspolitik und –Strategie (Competition Policy and Strategy) und im Masterstudiengang die Veranstaltungen Economics of Regulation, Economics of Innovation und/oder Industrial Economics absolviert haben.

Die Themenvergabe erfolgt in einer Kick-off Veranstaltung am 17. April 2026 um 14 Uhr in Hörsaal HS 45. Voraussichtlich am 29.05.2026 werden Sie die inhaltliche Ausrichtung Ihrer Seminararbeit im Rahmen einer Postersession vorstellen. Die Präsentation Ihrer Arbeiten erfolgt im Rahmen einer Blockveranstaltung am 10. und 11.07.2026 (Änderungen vorbehalten!). Dabei werden die Referate durch Korreferate ergänzt. Nach der Präsentation und bis zur endgültigen Abgabe besteht die Möglichkeit, Änderungen in die Arbeit einzuarbeiten. Die Teilnahme an der Kick-off Veranstaltung, der Postersession und den Präsentationen ist verpflichtend. Alle Termine finden in Präsenz statt. Unentschuldigtes Fehlen an einem der Pflichttermine führt zum Ausschluss von der Veranstaltung. Die Abschlussnote setzt sich aus der Seminararbeit im Umfang von circa 3.200 Wörtern, der Präsentation und dem Korreferat zusammen.

Sie können sich zwischen dem 02.02. und dem 01.03.2025 über StudIP anmelden. Bitte melden Sie sich frühzeitig an. Weitere Informationen zum Ablauf und Inhalt des Seminars folgen in Kürze.

 

Mit freundlichen Grüßen ,

Ihr Team der Professur VWL I 


Dear Students,

In the summer semester of 2026, the Chair VWL I will once again offer an economics seminar and proseminar—this time on the topic of Industrial Policy and EU Competitiveness. Under the subtitle "Industrial Policy for a Competitive and Future-Proof EU: Economic and Regulatory Challenges", we will explore how forward-looking industrial policy can be designed to sustainably secure the EU's international competitiveness.

A central reference point for our discussions will be the Draghi Report on EU Competitiveness, which was published under the leadership of Mario Draghi in September last year.[4] This report identifies three key challenges:[5]

  1. “Closing the innovation gap with the US and China”
  2. “A joint plan for decarbonisation and competitiveness”
  3. “Increasing security and reducing dependencies”

These topics serve as examples—the seminar will, like the Draghi Report, cover a broader range of industrial economic and regulatory challenges. By linking theoretical models with empirical studies, we aim to develop and discuss possible solutions together.

To get an overview of the seminar’s content, we recommend reviewing the Draghi Report. The European Commission also presented the “Competitiveness Compass”[6]: a „new roadmap to restore Europe’s dynamism and boost our economic growth”, as recently as January 2025.

The seminar is designed as an integrated proseminar and seminar. As a prerequisite for participation, students should have completed the course Competition Policy and Strategy in the Bachelor's program and Economics of Regulation, Economics of Innovation, and/or Industrial Economics in the Master's program.

Topic allocation will take place in a kick-off event on April 17, 2026, at 2:00 PM in lecture room HS 45.  Prospectively on May 29, 2026, you will present the intended contents of your seminar paper in a poster session. The final presentations will take place in a block seminar on July 10 and 11, 2026 (subject to change). Each presentation will be accompanied by a discussant’s response. After the presentations and before the final submission, you will have the opportunity to incorporate feedback into your paper. Attendance at the kick-off event, the poster session, and the final presentations is mandatory. Unexcused absence from any of these compulsory sessions will result in exclusion from the seminar. The final grade will be based on the seminar paper (approx. 3,200 words), the presentation, and the discussant’s response.

You can register via StudIP between February 2 and March 1, 2026. Please register early. Further details on the seminar’s structure and content will follow shortly.

 

Best regards,
Your Team at Chair VWL I


[1] The Draghi report: A competitiveness strategy for Europe (Part A), online verfügbar: https://commission.europa.eu/topics/eu-competitiveness/draghi-report_en, zuletzt abgerufen am 14.02.2025.

[2] Ibid., S. 8-9.

[3] https://commission.europa.eu/topics/eu-competitiveness/competitiveness-compass_en, zuletzt abgerufen am 09.07.2025.

[4] The Draghi report: A competitiveness strategy for Europe (Part A), online available at: https://commission.europa.eu/topics/eu-competitiveness/draghi-report_en, last accessed February 14, 2025.

[5] Ibid., S. 8-9.

[6] https://commission.europa.eu/topics/eu-competitiveness/competitiveness-compass_en, last accessed July 9, 2025.

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Buchhandel im Wandel: Neue Studie zur Konkurrenz zwischen Online- und Offline-Handel

Wir freuen uns, die Veröffentlichung unseres neuesten Artikels der Autoren Georg Götz, Daniel Herold, Phil-Adrian Klotz und Jan Schäfer im renommierten Journal of Cultural Economics bekannt zu geben! Die Studie mit dem Titel "The substitutability between brick - and - mortar stores and e-Commerce: the case of books" befasst sich eingehend mit der Dynamik zwischen Online-Buchhandlungen und traditionellen Buchläden in Deutschland.
 
Angesichts der Besonderheit des deutschen Buchmarktes – der Preisbindung für Bücher – untersuchten wir, inwieweit Konsument:innen E-Commerce und stationäre Geschäfte als Substitute wahrnehmen. Unsere Analyse zeigt auf, dass die Schließung einer Buchhandlung im Durchschnitt zu einem Rückgang der Verkäufe von gedruckten Büchern um etwa 744 Einheiten pro Monat führt. Dies erklärt etwa 37 % des gesamten Umsatzverlusts bei gedruckten Büchern in unserer Stichprobe.
 
Diese Ergebnisse deuten auf eine unvollkommene Substituierbarkeit zwischen Online- und Offline-Vertriebskanälen hin. Selbst unter Berücksichtigung der E-Book-Verkäufe bleibt die Substituierbarkeit unvollkommen. Interessanterweise variiert das Ausmaß dieses Effekts je nach Genre: So gehen die Verkäufe von Belletristik-Titeln bei einer Buchhandlungsschließung stärker zurück als die von Schulbüchern.
 
Die für diese Studie verwendeten Daten wurden uns freundlicherweise von Media Control GmbH, GfK GmbH und Acxiom Deutschland GmbH zur Verfügung gestellt. Wir danken dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V. für die finanzielle Unterstützung beim Erwerb dieser Daten sowie für die Förderung eines Forschungsprojekts am Lehrstuhl von Prof. Dr. Georg Götz in den Jahren 2018 bis 2020. Diese Studie ist ein Ergebnis dieses Projekts, das rein wissenschaftlicher Natur war. Die Stellen der Koautoren Dr. Jan Thomas Schäfer und Dr. Daniel Herold wurden während dieses Zeitraums durch den Börsenverein finanziert.
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VWL I (Pro-) Seminar im WS 25/26: ,,Industriepolitik für eine wettbewerbsfähige und zukunftssichere EU: Ökonomische und regulatorische Herausforderungen"

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Liebe Studierende,

im Wintersemester 2025/26 bietet die Professur VWL I wieder ein volkswirtschaftliches Seminar und Proseminar an – diesmal zum Thema Industriepolitik und EU-Wettbewerbsfähigkeit. Unter dem Untertitel „Industriepolitik für eine wettbewerbsfähige und zukunftssichere EU: Ökonomische und regulatorische Herausforderungen“ widmen wir uns der Frage, wie eine zukunftsweisende Industriepolitik gestaltet sein muss, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der EU nachhaltig zu sichern.

Ein zentraler Bezugspunkt unserer Diskussionen ist der Draghi Report on EU Competitiveness, der unter der Leitung von Mario Draghi im September letzten Jahres veröffentlicht wurde. In dieser Veröffentlichung werden drei zentrale Herausforderungen identifiziert:

  • „Closing the innovation gap with the US and China“
  • „A joint plan for decarbonisation and competitiveness“
  • „Increasing security and reducing dependencies“

Diese Themenbereiche sind als Anhaltspunkte zu verstehen – das Seminar wird (ebenso wie der Draghi Report) ein breiteres Spektrum an industrieökonomischen und regulatorischen Herausforderungen umfassen. Durch die Verknüpfung theoretischer Modelle und empirischer Untersuchungen möchten wir gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten und diskutieren.
Für einen Überblick über die Inhalte des Seminars empfehlen wir, den Draghi Report zu sichten. Die Europäische Kommission hat zudem erst im Januar 2025 mit dem „Competitiveness Compass“, ein neues Konzept zur Wiederherstellung der europäischen Wirtschaftsdynamik und zur Wachstumssteigerung, vorgestellt.

Das Seminar ist als integriertes Pro- und Hauptseminar konzipiert. Als Grundvoraussetzung zur Teilnahme sollten Sie im Bachelorstudiengang die Veranstaltungen Wettbewerbspolitik und –Strategie (Competition Policy and Strategy) und im Masterstudiengang die Veranstaltungen Economics of Regulation, Economics of Innovation und/oder Industrial Economics absolviert haben.

Die Themenvergabe erfolgt in einer Kick-off Veranstaltung am 17. Oktober 2025 um 14 Uhr in Präsenz im Hörsaal HS 45. Voraussichtlich am 21.11.2025 werden Sie die inhaltliche Ausrichtung Ihrer Seminararbeit im Rahmen einer Postersession vorstellen. Die Präsentation Ihrer Arbeiten erfolgt im Rahmen einer Blockveranstaltung am 06. und 07.02.2026 (Änderungen vorbehalten!). Dabei werden die Referate durch Korreferate ergänzt. Nach der Präsentation und bis zur endgültigen Abgabe besteht die Möglichkeit, Änderungen in die Arbeit einzuarbeiten. Die Teilnahme an der Kick-off Veranstaltung, der Postersession und den Präsentationen ist verpflichtend. Unentschuldigtes Fehlen an einem der Pflichttermine führt zum Ausschluss von der Veranstaltung. Die Abschlussnote setzt sich aus der Seminararbeit im Umfang von circa 3.200 Wörtern, der Präsentation und dem Korreferat zusammen.

Sie können sich zwischen dem 21.07. und dem 10.08.2025 über StudIP anmelden. Bitte melden Sie sich frühzeitig an. Weitere Informationen zum Ablauf und Inhalt des Seminars folgen in Kürze.

 

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Team der Professur VWL I 


Dear Students,

In the winter semester of 2025/26, the Chair VWL I will once again offer an economics seminar and proseminar—this time on the topic of Industrial Policy and EU Competitiveness. Under the subtitle "Industrial Policy for a Competitive and Future-Proof EU: Economic and Regulatory Challenges", we will explore how forward-looking industrial policy can be designed to sustainably secure the EU's international competitiveness.

A central reference point for our discussions will be the Draghi Report on EU Competitiveness, which was published under the leadership of Mario Draghi in September last year. This report identifies three key challenges:

  • “Closing the innovation gap with the US and China”
  • “A joint plan for decarbonisation and competitiveness”
  • “Increasing security and reducing dependencies”

These topics serve as examples—the seminar will, like the Draghi Report, cover a broader range of industrial economic and regulatory challenges. By linking theoretical models with empirical studies, we aim to develop and discuss possible solutions together.

To get an overview of the seminar’s content, we recommend reviewing the Draghi Report. The European Commission also presented the “Competitiveness Compass”: a „new roadmap to restore Europe’s dynamism and boost our economic growth”, as recently as January 2025.

The seminar is designed as an integrated proseminar and seminar. As a prerequisite for participation, students should have completed the course Competition Policy and Strategy in the Bachelor's program and Economics of Regulation, Economics of Innovation, and/or Industrial Economics in the Master's program.

Topic allocation will take place in a kick-off event on October 17, 2025, at 2:00 PM in lecture room HS 45.  Prospectively on November 21, 2025, you will present the intended contents of your seminar paper in a poster session. The final presentations will take place in a block seminar on February 6 and 7, 2025 (subject to change). Each presentation will be accompanied by a discussant’s response. After the presentations and before the final submission, you will have the opportunity to incorporate feedback into your paper. Attendance at the kick-off event, the poster session, and the final presentations is mandatory. Unexcused absence from any of these compulsory sessions will result in exclusion from the seminar. The final grade will be based on the seminar paper (approx. 3,200 words), the presentation, and the discussant’s response.

You can register via StudIP between July 21 and August 10, 2025. Please register early. Further details on the seminar’s structure and content will follow shortly.

 

Best regards,
Your Team at Chair VWL I

 

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Neues in der Post-Covid-Forschung: "Munich Goes Viral" in der Zeitschrift Health Policy veröffentlicht.

Der Artikel "Munich goes viral: Measuring the impact of the Oktoberfest on COVID-19 infection rates using difference-in-differences" von Phil Klotz, Daniel Herold und Jan Schäfer ist in der Fachzeitschrift Health Policy veröffentlicht. Der Beitrag liefert entscheidende Einblicke in den Einfluss großer gesellschaftlicher Veranstaltungen auf Infektionsraten.

In dem Artikel wird das Oktoberfest 2022 untersucht, um seinen kausalen Effekt auf die Ausbreitung von Infektionen zu analysieren. Es war eines der größten Volksfeste, das nach Beginn der Pandemie stattgefunden hat. Trotz hoher Impfquoten in Deutschland zu dieser Zeit fanden wir mittels eines Event-Study-Designs einen signifikanten, wenn auch relativ schnell abfallenden, Anstieg der Infektionsraten während und nach der Veranstaltung, insbesondere in den Alterskohorten 15-34 und 35-59. Interessanterweise können kaum Auswirkungen auf Personen unter 15 oder über 60 Jahren festgestellt werden.

Diese Ergebnisse, die durch die Analyse der Hospitalisierungsraten bestätigt wurden, haben wichtige Implikationen für die Regulierung großer gesellschaftlicher Veranstaltungen in einem Umfeld mit einem hohen Anteil Geimpfter in der Bevölkerung. Die Erkenntnisse sind besonders für die Evaluation staatlicher Eingriffe im Rahmen der Pandemie bedeutsam.

Link zum Artikel: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0168851025000880?via%3Dihub

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VWL I (Pro-) Seminar: „Industriepolitik für eine wettbewerbsfähige und zukunftssichere EU: Ökonomische und regulatorische Herausforderungen“

For the English version, see below.


Liebe Studierende,


im Sommersemester 2025 bietet die Professur VWL I wieder ein volkswirtschaftliches Seminar und
Proseminar an – diesmal zum Thema Industriepolitik und EU-Wettbewerbsfähigkeit. Unter dem
Untertitel „Industriepolitik für eine wettbewerbsfähige und zukunftssichere EU: Ökonomische und
regulatorische Herausforderungen“ widmen wir uns der Frage, wie eine zukunftsweisende
Industriepolitik gestaltet sein muss, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der EU nachhaltig zu
sichern.


Ein zentraler Bezugspunkt unserer Diskussionen ist der Draghi Report on EU Competitiveness, der unter
der Leitung von Mario Draghi im September letzten Jahres veröffentlicht wurde.1 In dieser
Veröffentlichung werden drei zentrale Herausforderungen identifiziert:2


1. „Closing the innovation gap with the US and China“

2. „A joint plan for decarbonisation and competitiveness“

3. „Increasing security and reducing dependencies“

Diese Themenbereiche sind als Anhaltspunkte zu verstehen – das Seminar wird (ebenso wie der Draghi
Report) ein breiteres Spektrum an industrieökonomischen und regulatorischen Herausforderungen
umfassen. Durch die Verknüpfung theoretischer Modelle und empirischer Untersuchungen möchten
wir gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten und diskutieren.


Für einen Überblick über die Inhalte des Seminars empfehlen wir, den Draghi Report zu sichten. Das
Seminar ist als integriertes Pro- und Hauptseminar konzipiert. Als Grundvoraussetzung zur Teilnahme
sollten Sie im Bachelorstudiengang die Veranstaltungen Wettbewerbspolitik und –Strategie
(Competition Policy and Strategy) und im Masterstudiengang die Veranstaltungen Economics of
Regulation, Economics of Innovation und/oder Industrial Economics absolviert haben.
Die Themenvergabe erfolgt in einer Kick-off Veranstaltung am 25. April 2025 um 14 Uhr in Präsenz im
Hörsaal HS 45.


Voraussichtlich am 23.05.2025 werden Sie die inhaltliche Ausrichtung Ihrer Seminararbeit im Rahmen
einer Postersession vorstellen. Die Präsentation Ihrer Arbeiten erfolgt im Rahmen einer
Blockveranstaltung am 27. und 28.06.2025 (Änderungen vorbehalten!). Dabei werden die Referate
durch Korreferate ergänzt. Nach der Präsentation und bis zur endgültigen Abgabe besteht die
Möglichkeit, Änderungen in die Arbeit einzuarbeiten. Die Teilnahme an der Kick-off Veranstaltung,
der Postersession und den Präsentationen ist verpflichtend. Unentschuldigtes Fehlen an einem der
Pflichttermine führt zum Ausschluss von der Veranstaltung.


Die Abschlussnote setzt sich aus der Seminararbeit im Umfang von circa 3.200 Wörtern, der
Präsentation und dem Korreferat zusammen.


Sie können sich zwischen dem 03. und dem 16.03.2025 über StudIP anmelden. Bitte melden Sie sich
frühzeitig an.


Weitere Informationen zum Ablauf und Inhalt des Seminars folgen in Kürze.


Mit freundlichen Grüßen


Ihr Team der Professur VWL I



1 The Draghi report: A competitiveness strategy for Europe (Part A), online verfügbar:
https://commission.europa.eu/topics/eu-competitiveness/draghi-report_en, zuletzt abgerufen am 14.02.2025. 2

2 Ibid., S. 8-9.

Dear Students,


In the summer semester of 2025, the Chair VWL I will once again offer an economics seminar and
proseminar—this time on the topic of Industrial Policy and EU Competitiveness. Under the subtitle
"Industrial Policy for a Competitive and Future-Proof EU: Economic and Regulatory Challenges", we will
explore how forward-looking industrial policy can be designed to sustainably secure the EU's
international competitiveness.


A central reference point for our discussions will be the Draghi Report on EU Competitiveness, which
was published under the leadership of Mario Draghi in September last year.3
 This report identifies three key challenges:4

1.“Closing the innovation gap with the US and China”

2.“A joint plan for decarbonisation and competitiveness”

3.“Increasing security and reducing dependencies”

These topics serve as examples—the seminar will, like the Draghi Report, cover a broader range of
industrial economic and regulatory challenges. By linking theoretical models with empirical studies, we
aim to develop and discuss possible solutions together.


To get an overview of the seminar’s content, we recommend reviewing the Draghi Report. The seminar
is designed as an integrated proseminar and seminar. As a prerequisite for participation, students
should have completed the course Competition Policy and Strategy in the Bachelor's program and
Economics of Regulation, Economics of Innovation, and/or Industrial Economics in the Master's
program.


Topic allocation will take place in a kick-off event on April 25, 2025, at 2:00 PM in lecture room HS 45.
Prospectively on May 23, 2025, you will present the intented contents of your seminar paper in a
poster session. The final presentations will take place in a block seminar on June 27 and 28, 2025
(subject to change). Each presentation will be accompanied by a discussant’s response. After the
presentations and before the final submission, you will have the opportunity to incorporate feedback
into your paper. Attendance at the kick-off event, the poster session, and the final presentations is
mandatory. Unexcused absence from any of these compulsory sessions will result in exclusion from
the seminar.


The final grade will be based on the seminar paper (approx. 3,200 words), the presentation, and the
discussant’s response.


You can register via StudIP between March 3 and March 16, 2025. Please register early.


Further details on the seminar’s structure and content will follow shortly.


Best regards,

Your Team at Chair VWL I 

 



3 The Draghi report: A competitiveness strategy for Europe (Part A), online available at:
https://commission.europa.eu/topics/eu-competitiveness/draghi-report_en, last accessed February 14, 2025. 4

4 Ibid., S. 8-9.

Inhaltspezifische Aktionen

VWL I: (Pro-) Seminar: Wettbewerbspolitische und regulatorische Herausforderungen beim Übergang zu einem klimaneutralen Transportsektor

Liebe Studierende,

im Wintersemester 2024/25 bietet die Professur VWL I wieder ein volkswirtschaftliches Seminar und Proseminar zu aktuellen Fragen aus Wettbewerbspolitik und Regulierung an. Das Seminar trägt den Untertitel „Wettbewerbspolitische und regulatorische Herausforderungen beim Übergang zu einem klimaneutralen Transportsektor".

Der Mobilitätswende wird eine entscheidende Rolle beim Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft zugeschrieben. Auf den Verkehr entfallen heute rund 28 % der gesamten Treibhausgasemissionen Deutschlands[1] und rund ein Viertel der gesamten CO2-Emissionen der EU[2]. Durch eine Umstellung auf nachhaltige Energieträger und die Vernetzung des Individual- und öffentlichen Personennahverkehrs soll dabei im Transportsektor der Endenergieverbrauch nach Möglichkeit ohne Einschränkung der Mobilität sinken. Auf EU-Ebene hat die Europäische Kommission im Rahmen des Green Deals einen Vorschlag zur nachhaltigen Gestaltung des Verkehrs gemacht. Auch die aktuelle deutsche Bundesregierung hat u. a. mit der Einführung des sogenannten „49 Euro Tickets“ Initiativen im Transportsektor ergriffen. Eng damit verknüpft ist auch der „Tankrabatt“, das „9 Euro Ticket“, der Investitions- und Sanierungsstau bei Infrastrukturprojekten, der mögliche Marktmachtmissbrauch im Tankstellenmarkt und der Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.

Im Seminar sollen in diesem Zusammenhang unterschiedliche Transportsektoren theoretisch und empirisch untersucht, mögliche Wettbewerbsprobleme identifiziert und regulatorische Maßnahmen zur Lösung dieser Probleme diskutiert werden.

Das Seminar ist als integriertes Pro- und Hauptseminar konzipiert. Als Grundvoraussetzung zur Teilnahme sollten Sie im Bachelorstudiengang die Veranstaltungen Wettbewerbspolitik und –Strategie und im Masterstudiengang die Veranstaltungen Regulierungsökonomie und/oder Industrieökonomie absolviert haben. 

Die Themenvergabe erfolgt in einer Kick-off Veranstaltung am 18. Oktober 2024 um 14 Uhr (Ort wird noch bekanntgegeben).

Voraussichtlich am 29.11.2024 werden wir den Arbeitsstand im Rahmen einer Postersession besprechen. Die Präsentation der Arbeiten erfolgt im Rahmen einer Blockveranstaltung am 07. und 08.02.2025 (Änderungen vorbehalten!). Dabei werden die Referate durch Korreferate ergänzt. Nach der Präsentation und bis zur endgültigen Abgabe besteht die Möglichkeit, Änderungen in die Arbeit einzuarbeiten. Die Teilnahme an der Kick-off Veranstaltung, der Postersession und den Präsentationen ist verpflichtend. Unentschuldigtes Fehlen an einem der Pflichttermine führt zum Ausschluss von der Veranstaltung.

Die Abschlussnote setzt sich aus der Seminararbeit im Umfang von circa 3.200 Wörtern, der Präsentation und dem Korreferat zusammen.

Sie können sich zwischen dem 05.08.2024 und dem 18.08.2024 über StudIP anmelden. Bitte melden Sie sich frühzeitig an.

 

Weitere Informationen zum Ablauf und Inhalt des Seminars folgen in Kürze.

 

Mit freundlichen Grüßen 

Ihr Team der Professur VWL I 

 

[1] Website des Umweltbundesamts. URL: https://www.umweltbundesamt.at/klima/treibhausgase. Zuletzt abgerufen am: 02.07.2024.

[2] Website des Europäischen Parlaments. URL: https://www.europarl.europa.eu/topics/de/article/20190313STO31218/co2-emissionen-von-pkw-zahlen-und-fakten-infografik. Zuletzt abgerufen am: 02.07.2024.

Inhaltspezifische Aktionen

VWL I: Neue Erkenntnisse zur Zukunft der Vor-Ort-Apotheken in Deutschland

Am 23. April 2024 stellte Prof. Götz bei einer Pressekonferenz und einem Vortrag auf dem DAV-Wirtschaftsforum die Ergebnisse eines Gutachtens im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vor.

Bildquelle: ABDA/Wagenzik

Das Gutachten beleuchtet einen alarmierenden Trend: Seit über einem Jahrzehnt schließen deutschlandweit immer mehr Vor-Ort-Apotheken ihre Türen. 

Von 2010 bis 2023 hat jede sechste Apotheke ihre Pforten für immer geschlossen. Von einst 21.441 Apotheken sind nur noch 17.571 übrig geblieben. Doch das Apothekensterben scheint sich zu beschleunigen, ohne dass ein Ende in Sicht ist.

Das Bundesministerium für Gesundheit plant eine Honorarreform, um dem entgegenzuwirken. Die Reform sieht vor, den variablen Apothekenzuschlag schrittweise von drei auf zwei Prozent zu senken und im Gegenzug den fixen Zuschlag zu erhöhen. Das Gutachten kommt jedoch zu dem Schluss, dass diese Maßnahme das Ziel verfehlen dürfte. Es wird stattdessen ein alternativer Ansatz diskutiert: ein gestaffelter Apothekenzuschlag entsprechend der Abgabemenge verschreibungspflichtiger Medikamente.

Die Analyse zeigt, dass dieses Instrument ertragsschwache Apotheken gezielt unterstützen kann. Eine reine Umverteilung zwischen ertragsstarken und -schwachen Apotheken könnte jedoch negative Anreize für die ertragsstärkeren Apotheken schaffen. Die durchgeführten Simulationen verdeutlichen, dass eine relevante Stärkung ertragsschwacher Apotheken ohne zusätzliche Finanzmittel nicht zu realisieren ist.

Insgesamt legt das Gutachten nahe, dass die vorgeschlagene Honorarreform des BMG das Apothekensterben nicht aufhalten wird. Es bleibt die Herausforderung, effiziente und wirksame Maßnahmen zu finden, um die Zukunft der Vor-Ort-Apotheken in Deutschland zu sichern.

Die Pressemitteilung der ABDA finden Sie hier. Das Programm des DAV-Wirtschaftsforums finden Sie hier. Das Gutachten wird in den kommenden Tagen durch die ABDA veröffentlicht.

Über die Vorstellung des Gutachtens wurde in verschiedenen (Fach-)Medien berichtet:

Die Pharmazeutische Zeitung hat Prof. Götz für ihren Podcast PZ Nachgefragt interviewt. Die Folge findet sich bei Spotify und weiteren Anbietern.

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VWL I: (Pro-) Seminar: Wirtschaftspolitische Herausforderungen beim Übergang zu einer klimaneutralen Ökonomie

Liebe Studierende, 

Im Sommersemester 2024 bietet die Professur VWL I wieder ein integriertes volkswirtschaftliches Seminar und Proseminar zu aktuellen Fragen aus Wettbewerbspolitik und Regulierung an. Das Seminar trägt den Untertitel „Wirtschaftspolitische Herausforderungen beim Übergang zu einer klimaneutralen Ökonomie“. 

Die Netzindustrien bilden mit Diensten wie Energie, Verkehr und Telekommunikation das Rückgrat moderner Volkswirtschaften. Gleichzeitig kommt diesen Branchen beim Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft eine zentrale Rolle zu, einerseits weil es sich dabei um Branchen mit einem hohen Anteil an Treibhausgasemissionen handelt, andererseits weil nur eine in diesen Bereichen entsprechend ausgebaute Netzinfrastruktur diesen Übergang effizient ermöglichen kann.

In diesem Seminar soll diskutiert werden, welche Herausforderungen die politischen Zielvorgaben im Kontext des Spannungsfeldes Erschwinglichkeit, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit für Netzindustrien mit sich bringen und welche regulatorischen und ordnungspolitischen Weichenstellungen nötig sind, um die Ziele in effizienter Weise erreichen zu können. Dabei soll auch eine Einschätzung der bisher zur Umsetzung vorgeschlagenen Maßnahmenpakete erfolgen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf politischen Initiativen wie dem von der Europäischen Kommission ausgerufenen „Green Deal“ sowie dem Klimaschutzplan 2050 der deutschen Bundesregierung.

Das Themenspektrum des Seminars reicht von der Diskussion geeigneter Regulierungsrahmen über Investitions- und Finanzierungserfordernisse in verschiedenen Infrastrukturbereichen bis zur angemessenen Bepreisung von Emissionen. Dabei soll unter anderem anhand der Themen Elektromobilität und Wasserstoffstrategie untersucht werden, wie staatliche Anreizsetzung und privatwirtschaftliche Aktivität zusammenwirken sowie die Frage nach dem optimalen Instrumentenmix diskutiert werden.

Das Seminar ist als integriertes Pro- und Hauptseminar konzipiert. Als Grundvoraussetzung zur Teilnahme sollten Sie im Bachelorstudiengang die Veranstaltungen Wettbewerbspolitik und –Strategie und im Masterstudiengang die Veranstaltungen Regulierungsökonomie und/oder Industrieökonomie absolviert haben. 

Die Themenvergabe erfolgt in einer Kick-off Veranstaltung am 19. April 2024 um 14 Uhr (Ort wird noch bekanntgegeben).  

Voraussichtlich am 17.05.2024 werden wir den Arbeitsstand im Rahmen einer Postersession besprechen. Die Präsentation der Arbeiten erfolgt im Rahmen einer Blockveranstaltung am 28. und 29.06.2024 (Änderungen vorbehalten!). Dabei werden die Referate durch Ko-Referate ergänzt. Nach der Präsentation und bis zur endgültigen Abgabe besteht die Möglichkeit, Änderungen in die Arbeit einzuarbeiten. Die Teilnahme an der Kick-off Veranstaltung, der Postersession und den Präsentationen ist verpflichtend. Unentschuldigtes Fehlen an einem der Pflichttermine führt zum Ausschluss von der Veranstaltung.

Die Abschlussnote setzt sich aus der Seminararbeit im Umfang von circa 3.200 Wörtern, der Präsentation und dem Ko-Referat zusammen.

Sie können sich zwischen dem 26.02.2024 und dem 10.03.2024 über StudIP anmelden. Bitte melden Sie sich frühzeitig an.

Weitere Informationen zum Ablauf und Inhalt des Seminars folgen in Kürze.

Hinweis zum Schluss: Das Seminar ist für Studierende im MSc AFS anrechenbar.

 

Mit freundlichen Grüßen 

Ihr Team der Professur VWL I 

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Interview mit Prof. Dr. Georg Götz in der Zeitschrift der National- und Universitätsbibliothek Straßburg La Revue de la BNU (in französisch):

Interview mit Prof. Dr. Georg Götz im Jounal La Revue de la BNU:

Georg Götz et Rupert Schaab, « Entretien autour du prix unique du livre avec Georg Götz, professeur d’économie industrielle, politique de la concurrence et régulation économique à l’Université de Gießen », La Revue de la BNU [En ligne], 27 | 2023

URL: http://journals.openedition.org/rbnu/6361; DOI : https://doi.org/10.4000/rbnu.6361

Das Interview ist mittlerweile unter dem Titel Ist die Preisbindung ein geeignetes Instrument zur Förderung wichtiger Publikationen? in O-BiB, Das Offene Bibliotheksjournal erschienen: https://www.o-bib.de/bib/article/view/5999  

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VWL I: Bachelorveranstaltung Wettbewerbspolitik und -Strategie wird im WiSe 2023/24 angeboten

Liebe Studierende,
 
die Bachelorveranstaltung Wettbewerbspolitik und -Strategie ist fester Bestandteil unseres Lehrangebots im Sommersemester. Im kommenden Wintersemester (2023/24) bieten wir diese Veranstaltung nun zusätzlich in einem digitalen Format an. Der Name der Veranstaltung lautet "Competition Policy and Strategy". Die Vorlesungen stehen Ihnen dabei als Video zur Verfügung. Lösungen zu den Übungsaufgaben werden ebenso als Videos zur Verfügung gestellt.  Zusätzlich werden Sie die Möglichkeit haben, Mitarbeitspunkte zu erarbeiten, indem Sie Ihre Lösungen zu den Übungsblätter über ILIAS einreichen. Begleitet wird dieses Angebot durch eine wöchentliche Sprechstunde, in der etwaige Fragen besprochen werden können. Sowohl Vorlesungen als auch Übungen werden auf englisch angeboten.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der Professur VWL I
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VWL I: (Pro-) Seminar: Wettbewerbspolitische und regulatorische Fragestellungen im Schnittbereich vom Digital Market Act (DMA) und dem Wettbewerbsdurchsetzungsgesetz

Liebe Studierende,
darf Google Autohersteller zwingen, die Google Maps App nur in Verbindung mit dem Google Play Store und Google Assistant anzubieten? Muss die Deutsche Bahn Fahrplandaten mit anderen Mobilitätsanbietern teilen?

Im Wintersemester 2023/24 bietet die Professur VWL I wieder ein integriertes volkswirtschaftliches Seminar und Proseminar zu aktuellen Fragen aus Wettbewerbspolitik und Regulierung an. Das Seminar trägt den Untertitel „Wettbewerbspolitische und regulatorische Fragestellungen im Schnittbereich vom Digital Market Act (DMA) und dem Wettbewerbsdurchsetzungsgesetz".

Im Rahmen der 11. GWB-Novelle, auch Wettbewerbsdurchsetzungsgesetz genannt, erlangt das Bundeskartellamt weitreichende neue Befugnisse, insbesondere in Bezug auf die Durchsetzung des Kartellrechts. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz beschreibt das Ziel dieser Novelle wie folgt1:

Dort, wo die Marktstruktur dem Wettbewerb entgegensteht, etwa weil es nur wenige Anbieter im Markt gibt und regelmäßig parallele Preisentwicklungen zu Lasten der Verbraucher zu beobachten sind, sollen die Eingriffsinstrumente des Kartellrechts gestärkt werden.

Im Zuge des Wettbewerbsdurchsetzungsgesetzes erhält das Bundeskartellamt auch Befugnisse zur Durchsetzung das DMA, der den Wettbewerb im europäischen digitale eingeschränkt werden. Auf dieser Grundlage ist Google nun aufgefordert, seinen Navigationsservice auch einzeln bereitzustellen2 und die Deutsche Bahn, ihre Fahrplandaten zu teilen3.

Im Seminar sollen die Herausforderungen erarbeitet werden, welche digitale Märkte auf Grund ihrer ökonomischen Besonderheiten an die Regulierung stellen. Vor diesem Hintergrund sollen die genannten Regulierungen auf EU- und Bundesebene evaluiert werden.

Das Seminar ist als integriertes Pro- und Hauptseminar konzipiert. Als Grundvoraussetzung zur Teilnahme sollten Sie im Bachelorstudiengang die Veranstaltungen Wettbewerbspolitik und –Strategie und im Masterstudiengang die Veranstaltungen Regulierungsökonomie und/oder Industrieökonomie absolviert haben

Die Themenvergabe erfolgt in einer Kick-off Veranstaltung am 27. Oktober 2023 um 14 Uhr (Ort wird noch bekanntgegeben).

Voraussichtlich am 15.12.2023 werden wir den Arbeitsstand im Rahmen einer Postersession besprechen. Die Präsentation der Arbeiten erfolgt im Rahmen einer Blockveranstaltung am 02. und 03.02.2023 (Änderungen vorbehalten!). Dabei werden die Referate durch Ko-Referate ergänzt. Nach der Präsentation und bis zur endgültigen Abgabe besteht die Möglichkeit, Änderungen in die Arbeit einzuarbeiten. Die Teilnahme an der Kick-off Veranstaltung, der Postersession und den Präsentationen ist verpflichtend. Unentschuldigtes Fehlen an einem der Pflichttermine führt zum Ausschluss von der Veranstaltung.

Die Abschlussnote setzt sich aus der Seminararbeit im Umfang von circa 3.200 Wörtern, der Präsentation und dem Ko-Referat zusammen.

Sie können sich zwischen dem 28.08.2023 und dem 10.09.2023 über StudIP anmelden. Bitte melden Sie sich frühzeitig an.

Weitere Informationen zum Ablauf und Inhalt des Seminars folgen in Kürze.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der Professur VWL I

 


1 Pressemeldung des BMWK vom 20.09.2022. Online abrufbar unter: https://shorturl.at/gkDS4
2 Pressemeldung des Bundeskartellamts vom 21.06.2023. Online abrufbar unter: https://shorturl.at/fmvG2
3 Pressemitteilung des Bundeskartellamts vom 28.06.2023. Online abrufbar unter: https://shorturl.at/btDF2

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VWL I: Buch zu Staatlichen Eingriffen in die Preisbildung in der Springer Gabler Essentials-Reihe erschienen

Das Team der Professur VWL I gibt in einem essential des Springer Gabler-Verlags einen Einblick in verschiedene wirtschaftspolitische Fragestellungen. Wir erklären, unter welchen Umständen es zu Marktversagen kommt und das freie Spiel der Marktkräfte nicht zu einem gesellschaftlich wünschenswerten Ergebnis führt. Wir diskutieren, ob und, wenn ja, welche Staatseingriffe zu einer Erhöhung der Wohlfahrt führen. Anhand von Beispielen aus dem Wohnungsmarkt, dem Gasmarkt, dem Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs sowie dem Kraftstoffmarkt zeigen wir auf, wie der Staat in diese Märkte eingreift und wie diese Maßnahmen im Hinblick auf ihre Effizienz- und Verteilungswirkungen zu bewerten sind. Staatliche Eingriffe in den Preismechanismus zeitigen unerwünschte Nebenwirkungen, wenn sie an Symptomen, nicht an den Ursachen politisch unerwünschter Preisentwicklungen ansetzen.

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VWL 1: (Pro-) Seminar: Wettbewerbspolitische und regulatorische Fragestellungen im Energiesektor

Im Sommersemester 2023 bietet die Professur VWL I wieder ein volkswirtschaftliches Seminar und Proseminar zu aktuellen Fragen aus Wettbewerbspolitik und Regulierung an. Das Seminar trägt den Untertitel „Wettbewerbspolitische und regulatorische Fragestellungen im Energiesektor".

Liebe Studierende,  

im Sommersemester 2023 bietet die Professur VWL I wieder ein volkswirtschaftliches Seminar und Proseminar zu aktuellen Fragen aus Wettbewerbspolitik und Regulierung an. Das Seminar trägt den Untertitel „Wettbewerbspolitische und regulatorische Fragestellungen im Energiesektor".  

Die Nachfolgewirkungen der Covid-19 Pandemie und der russische Angriffskrieg in der Ukraine haben in Deutschland und großen Teilen der europäischen Länder zu großen Problemen auf den Energiemärkten geführt. Es stellt hierbei insbesondere eine große Herausforderung dar, die fossilen Brennstoffimporte aus Russland durch andere Energiequellen zu substituieren. Gleichzeitig stockt nicht zuletzt auch in Deutschland der Ausbau der erneuerbaren Energien. Die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission haben neben dem Bau neuer LNG-Terminals insbesondere mit einer nachfrageorientierten Energiepolitik reagiert, indem Gas- und Strompreisbremsen auf den Weg gebracht wurden. Darüber hinaus gibt es eine Debatte zum Weiterbetrieb der Atomkraftwerke oder der Erschließung neuer Energiequellen wie z.B. Fracking.  

Im Seminar sollen diese Maßnahmen im Energiesektor auch vor dem Hintergrund klimaökonomischer Auswirkungen theoretisch und empirisch evaluiert werden, mögliche Wettbewerbsprobleme auf den einzelnen Energiemärkten identifiziert und regulatorische Maßnahmen zur Lösung dieser Probleme diskutiert werden. 

Das Seminar ist als integriertes Pro- und Hauptseminar konzipiert. Als Grundvoraussetzung zur Teilnahme sollten Sie im Bachelorstudiengang die Veranstaltungen Wettbewerbspolitik und –Strategie und im Masterstudiengang die Veranstaltungen Regulierungsökonomie und/oder Industrieökonomie absolviert haben.  

Die Themenvergabe erfolgt in einer Kick-off Veranstaltung am 14. April 2023 um 14 Uhr (Ort wird noch bekanntgegeben).   

Am 12.05.2023 um 14 Uhr werden wir den Arbeitsstand im Rahmen einer Postersession besprechen. Die Präsentation der Arbeiten erfolgt im Rahmen einer Blockveranstaltung am 30. Juni und 01. Juli 2023 (Änderungen vorbehalten!). Dabei werden die Referate durch Ko-Referate ergänzt. Nach der Präsentation besteht die Möglichkeit, Änderungen in die Arbeit einzuarbeiten. Die Teilnahme an der Kick-off Veranstaltung, der Postersession und den Präsentationen ist verpflichtend. Unentschuldigtes Fehlen an einem der Pflichttermine führt zum Ausschluss von der Veranstaltung.  

Die Abschlussnote setzt sich aus der Seminararbeit im Umfang von circa 3.200 Wörtern, der Präsentation und dem Ko-Referat zusammen.  

Sie können sich zwischen dem 06.03.2023 und 19.03.2023 über StudIP anmelden. Zur Anmeldung müssen auch ein Leistungsnachweis und ggf. Bachelorzeugnis per E-Mail an vwl1@wirtschaft.uni-giessen.de geschickt werden. Bitte melden Sie sich frühzeitig an.  

 

Weitere Informationen zum Ablauf und Inhalt des Seminars folgen in Kürze. 

 

Mit freundlichen Grüßen  

Ihr Team der Professur VWL I  

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VWL 1: Das große Geldverbrennen - Die Gaspreisbremse

Prof. Dr. Georg Götz hat auf LinkedIn den aktuellen Gesetzesentwurf zur Gaspreisbremse kommentiert. Wenn Sie wissen wollen, wie viel Sie in Abhängigkeit Ihres erwarteten Verbrauchs und Ihres derzeitigen und eines möglichen Alternativtarifs zahlen, können Sie das mit Hilfe eines kleinen Excel-Tools berechnen, das auf den Internetseiten der Professur VWL 1 verfügbar ist. Die jeweils aktuelle Version des Tools finden sie hier.

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Gaspreisbremse Vergleichstool

Excel-Tool zum Vergleich der Auswirkungen unterschiedlicher Arbeitspreise auf die Gas-Verbrauchskosten der Letztverbraucher.

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VWL I: Aufsatz zur Wirkung nächtlicher Ausgangssperren wurde bei Scientific Reports veröffentlicht

Nach nunmehr eineinhalb Jahren ist die Peer-Review unserer Analyse der Wirkung von nächtlichen Ausgangssperren abgeschlossen und der Aufsatz von Prof. Dr. Georg Götz, Dr. Samuel de Haas und Prof. Dr. Sven Heim wurde unter dem Titel „Measuring the effect of COVID-19-related night curfews in a bundled intervention within Germany“ von Scientific Reports, einer SpringerNature-Zeitschrift, veröffentlicht. Die Working-Paper-Version, die im April 2021 kurz vor der Einführung weiterer nächtlicher Ausgangssperren durch den Deutschen Bundestag veröffentlicht wurde, erhielt großes Medienecho, nachzuvollziehen z.B. durch die Google-Suche nach Ausgangssperre Gießen Studie. In der Diskussion um die Veröffentlichung des Working Papers argumentierten einige Institutionen, dass Evidenz nicht berücksichtigt werden sollte, falls sie noch nicht von Experten begutachtet wurde. Angesichts der Dauer des Peer-Review-Prozesses scheint dies ein schwieriger Vorschlag für Forscher zu sein, die etwas zu aktuellen Themen beitragen möchten.

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VWL I: Praktikum bei der Bundeswettbewerbsbehörde

Liebe Studierende,

 

bei der (österreichischen) Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) gibt es für Studierende der Volkswirtschaftslehre grundsätzlich die Möglichkeit ein Praktikum zu absolvieren (Verfügbarkeit/Anzahl der Plätze nach budgetären Möglichkeiten).
 
Ein Verwaltungspraktikum in der BWB bietet Einblicke in die Anwendung industrieökonomischer Konzepte und richtet sich besonders an Studierende, die Interesse an datengetriebenen Wettbewerbsanalysen und der theoretischen Industrieökonomie haben.
 
Die Eckdaten zu einem Verwaltungspraktikum in Österreich können hier abgerufen werden.

Interessensbekundungen (inkl Angabe der zeitlichen Verfügbarkeit) und Ihren Lebenslauf können Sie sehr gerne an wettbewerb@bwb.gv.at senden.

Grüße

Ihr Team der Professur VWL I
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Bilder in den Nachrichten

Werden Bilder in eine aktuelle Nachricht eingefügt werden diese Bilder automatisch in dem Ordner Aktuelles hochgeladen. Diese Bilder sollten in diesen Ordner verschoben werden, damit Sie nicht in der Aufzählung der Nachrichten angezeigt werden.

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Lehre

Inhaltspezifische Aktionen

Forschung

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Forschung

Forschungsschwerpunkte


 

  • Regulierung von Netzwerkindustrien, insbesondere dynamische Wirkungen von Regulierung und der Zusammenhang von Regulierung und Innovationen
  • Diffusion neuer Technologien
  • Innovation und die Entwicklung der Industriestruktur
  • Wettbewerbsökonomische Beurteilung von Unternehmenszusammenschlüssen bei unterschiedlichen Marktstrukturen
  • Wettbewerbliches Verhalten von marktbeherrschenden Unternehmen und seine wettbewerbsökonomische Beurteilung

Ausgewählte Bookmarks


 

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Forschungsschwerpunkte

Forschungsschwerpunkte


 

  • Regulierung von Netzwerkindustrien, insbesondere dynamische Wirkungen von Regulierung und der Zusammenhang von Regulierung und Innovationen
  • Diffusion neuer Technologien
  • Innovation und die Entwicklung der Industriestruktur
  • Wettbewerbsökonomische Beurteilung von Unternehmenszusammenschlüssen bei unterschiedlichen Marktstrukturen
  • Wettbewerbliches Verhalten von marktbeherrschenden Unternehmen und seine wettbewerbsökonomische Beurteilung
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Projekte

Laufende Projekte

Projekt: Ökonomische Wirkungen einer Arzneimittelpreisbindung
Ein Team der Professur VWL I der JLU Gießen, im Kern bestehend aus Prof. Dr. Georg Götz, Dr. Daniel Herold und Jan Thomas Schäfer, M. A., führt ein Forschungsprojekt zur Analyse der Preisbindung für verschreibungspflichtige Humanarzneimittel in Deutschland durch.
Mehr ...
Projekt: Ökonomische Wirkungen einer Buchpreisbindung
Das Forschungsprojekt dient der wissenschaftlichen und evidenzbasierten Einordnung des Regulierungsinstruments Buchpreisbindung.
Mehr ...

Abgeschlossene Projekte

Projekt: Ökonomische Wirkungen einer Buchpreisbindung
Forschung und Vernetzung, 2018. Das Projekt wird unterstützt vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Beschreibung
Projekt: Compliance-programme in Kartellrecht und Wettbewerbsökonomie
Wie können Kartellabsprachen zwischen Unternehmen bestmöglich vermieden werden? Antworten auf diese Frage liefert das hier vorgestellte Projekt der Volkswirte Univ.-Prof. Dr. Georg Götz, Dr. Johannes Paha und Daniel Herold, M.Sc.
Mehr ...
Finanzierung und Leistungsfähigkeit des Eisenbahnsektors
Forschung und Vernetzung, 2012. Das Forschungsprojekt wird unterstützt von der Deutsche Bahn AG
Beschreibung
Projekt: Regulierung in Netzwerkindustrien, insb. im Telekommunikationssektor
Forschung und Vernetzung, 2008
Deutsche Telekom AG:
Das Forschungsprojekt wird unterstützt von der Deutschen Telekom AG, Abteilung Government Relations and Regulatory Strategy
Beschreibung anzeigen
Regulierung im Bahnsektor
Forschung und Vernetzung, 2008
Deutsche Bahn AG:
Das Forschungsprojekt wird unterstützt von der Deutsche Bahn AG
Beschreibung anzeigen
Die Bestimmung regionaler Preisindizes – Das Beispiel Österreich
Forschung und Vernetzung, 2008 Auftraggeber: Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD)
Beschreibung anzeigen
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Forschungsaufenthalte

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Gastwissenschaftler

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Workshops

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Ausgewählte Bookmarks

Ausgewählte Bookmarks


 

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Arten der Publikationen

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Rinderwahn und illegale Kooperation

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Dissertationen

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Dissertationen

Laufende Dissertationen

Empirical Essays on Competition and Regulation in Book Markets
Hier finden Sie Informationen zur Dissertation von Phil-Adrian Klotz.
Empirical Essays on Regulated Markets and Competition Policy
Hier finden Sie Informationen zur Dissertation von Maximilian Maurice Gail.
Telekommunikationsnetze - Potentiale alternativer Zugangstechnologien zur schnellen Internetversorgung
Hier finden Sie Informationen zur Dissertation von Dipl.-Kaufmann Stefan Szidzek.

Abgeschlossene Dissertationen

Five Essays on Economics and Statistics
Hier finden Sie Informationen zur Dissertation von Dr. Samuel de Haas.
The Economics of Two-Sided Markets
Hier finden Sie Informationen zur Dissertation von Dipl.-Volkswirt Tim Brühn.
Kartelle
Hier finden Sie Informationen zur Dissertation von Daniel Herold, M.Sc.
Empirical Essays on Competition and Regulation in Energy Markets
Hier finden Sie Informationen zur Dissertation von Dipl.-Volkswirt Sven Heim.
Kosten-Nutzen-Bewertung von Biologika bei Rheumatoider Arthtitis
Hier finden Sie Informationen zur Dissertation von Dr. Christian Gissel.
Essays on R&D Investments, Market Structure and Welfare
Hier finden Sie Informationen zur Dissertation von Dr. Ahmad Reza Saboori Memar .
Competition in Commercial Passenger Rail
Hier finden Sie Informationen zur Dissertation von Dr. Christiane Warnecke.
Anwendung quantitativer Methoden in der Wettbewerbspolitik
Hier finden Sie Informationen zur Dissertation von Dr. Johannes Paha.
Organisationsformen von Eisenbahnunternehmen und Wettbewerb
Hier finden Sie Informationen zur Dissertation von Dr. Benjamin Pakula.
 
Inhaltspezifische Aktionen

Empirical Essays on Competition and Regulation in Book Markets

Promovierender: 

Phil-Adrian Klotz 

 

Abstract: 

This doctoral thesis and its associated papers address empirical questions on the competition and regulation in the German as well as international book markets. Books are classified as experience goods because readers can only ascertain the quality of a given book after reading it. Beyond, book markets are regulated in many countries to secure a broad and diverse supply of books so that currently there are fixed book price systems in 15 OECD countries (e.g., in Germany). The first two papers analyze the book market in Germany. Using an instrumental variable approach, the first study of my thesis shows that the two sales channels e-Commerce and brick-and-mortar stores are imperfect substitutes for German book readers. The second study examines the role of online and offline retailers in discovering new bestsellers in the book market and finds that consumers in the offline channel are more likely to read future bestsellers. The third paper analyzes the British e-Book market by using text mining and machine learning approaches and comes to the conclusion that e-Books sold under the so-called agency model are on average cheaper than e-Books sold under the wholesale model. In the fourth paper, we investigate whether digital and print books are substitutes or rather comlements by estimating cross-format elasticities. Our results exhibit that print books and e-books are substitutes for consumers in Germany as well as in the UK. 

 

 

Working Papers 


 

Inhaltspezifische Aktionen

Empirical Essays on Regulated Markets and Competition Policy

Promovierender: 

Maximilian Maurice Gail

 

Abstract: 

TBA

 

 

Working Papers 


 

  • Gail, M. M. & Herold D. (tbd) The Impact of Incentive Pay on Corporate Crime. In progress.
Inhaltspezifische Aktionen

Five Essays on Economics and Statistics

Promovierender:

Samuel de Haas

 

Abstract:

This doctoral thesis and its associated papers address two different fields of research in economics: The first two papers analyze statistical methods and their application in survey data. The following three focus on the competitive behavior of firms in different market situations. While the statistical papers use typical methods of simulation studies, the papers focusing on industrial economics use both, theory driven modeling and empirical approaches.

Inhaltspezifische Aktionen

Anwendung quantitativer Methoden in der Wettbewerbspolitik

Promovierender:

Johannes Paha

 

Abstract:

In den letzten Jahren ist in der wettbewerbspolitischen Praxis eine zunehmende Anwendung empirischer Methoden zu beobachten. I.d.R. kann davon ausgegangen werden, dass diese Methoden zu effizienten und unverzerrten Schätzern führen. Dennoch bestehen Unterschiede zwischen den einzelnen Methoden in den verwendeten Daten, der Einfachheit der Anwendung, der Güte der gewonnenen Schätzer.

Im Rahmen des Forschungsprojekts wird dabei u.a. untersucht, inwiefern Daten aus dem (externen) Rechnungswesen betroffener Unternehmen geeignet sind, um die durch ein Kartell verursachten Schäden zu quantifizieren. Ferner wird gezeigt, wie empirische Methoden mit Daten evaluiert werden können, die aus Simulationsmodellen oligopolistischer Industrien gewonnen werden. Der Vorteil solcher simulierten Daten im Vergleich zu realen Daten ist die genaue Kenntnis der Dateneigenschaften. Somit kann zielgerichtet kontrolliert werden, wie exakt die verwendeten empirischen Methoden diese Eigenschaften zu enthüllen vermögen.

 

PUBLICATIONS

Articles in Refereed Journals

  • Optimization Heuristics for Determining Internal Rating Grading Scales?
    M. Lyra, J. Paha, S. Paterlini, P. Winker (2010), Computational Statistics and Data Analysis, 54(11), 2693–2706

 

Articles in Non-Refereed Journals

 

Discussion Papers

  • Cartel Formation with Endogenous Capacity and Demand Uncertainty
    Paha, J. (2013), MAGKS Discussion Paper No. 43-2013
  • The Impact of Persistent Shocks and Concave Objective Functions on Collusive Behavior
    Paha, J. (2013), MAGKS Discussion Paper No. 28-2013
  • Endogenous Cartel Formation with Heterogeneous Firms and Differentiated Products
    Paha, J. (2010), MAGKS Discussion Paper No. 07-2010

 

Book Reviews

  • Brühn, T. und Paha, J. (2011), Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik. Vol. 231 (5/6), S. 785-788

 

Other Publications

  • Rinderwahn und illegale Kooperation
    Paha, J. (2012), WiWi-Info Nr. 1-2012, S. 10-11
  • Studierende informieren sich über die Arbeit des Bundeskartellamts
    Paha, J. (2011), WiWi-Info Nr. 2-2011, S. 12-13
  • Juristisch-ökonomischer Gedankenaustausch auf Schloss Rauischholzhausen
    Diehl, A., Paha, J. (2010), WiWi-Info Nr. 1-2010, S. 7-9
  • Zwischen Absprache und Sanktion - Führender Kartellforscher zu Gast in Gießen
    Götz, G., Paha, J. (2010), WiWi-Info Nr. 1-2010, S. 10-11
Inhaltspezifische Aktionen

Competition in Commercial Passenger Rail

Promovierende:

Christiane Warnecke

 

Abstract:

Die europäischen Schienenpersonenverkehrsmärkte sind bisher nur teilweise für Wettbewerb geöffnet und Wettbewerb entwickelt sich langsam. In meiner kumulativen Arbeit gebe ich einen Überlick über die regulatorischen Rahmenbedingungen der geöffneten Märkte und analysiere die aktuelle Wettbewerbsentwicklung. Auf Basis einer Stated Preference Analyse untersuche ich das Kundenwahlverhalten im Wettbewerb und die Auswirkungen auf Entrants.

 

Publikationen

Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften

Diskussionspapiere

  • Estimating Travellers’ Preferences for Competition in Commercial Passenger Rail Transport
    Paha, J., Rompf, D., Warnecke, C. (2011), MAGKS Discussion Paper No. 37-2011
Inhaltspezifische Aktionen

Kosten-Nutzen-Bewertung von Biologika bei Rheumatoider Arthtitis

Promovierender:

Christian Gissel

 

Abstract:

Rheumatoide Arthritis ist die häufigste chronisch-entzündliche Gelenkkrankheit in Deutschland. Bereits zwei bis drei Jahre nach Eintritt der Krankheit werden 20 bis 30 % der Patienten dauerhaft invalide. Die Zulassung von TNFa-Inhibitoren hat schnellere und bessere Therapieerfolge als die Standardtherapie Methotrexat ermöglicht. Hinzu kommen Zweitlinien-Biologika mit weiteren Therapiemöglichkeiten nach Fehlschlagen von TNFa-Inhibitorentherapien. Den neuen Therapiemöglichkeiten stehen jährliche Arzneimittelkosten von über 20.000 Euro für die Gesetzliche Krankenversicherung gegenüber.

Ziel des Dissertationsvorhabens ist die Entwicklung eines gesundheitsökonomischen Modells zur Modellierung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses von Biologika bei Rheumatoider Arthritis in Deutschland.

Inhaltspezifische Aktionen

Organisationsformen von Eisenbahnunternehmen und Wettbewerb

Promovierender:

Benjamin Pakula

 

Abstract:

  • Zielkonflikt zwischen Kosten und Gewinnen aus Entflechtung
  • Abgrenzung des relevanten Marktes und Definition von wirksamem Wettbewerb
  • Regulierung, staatliche Investitionen und private Investitionsanreize

 

Publikationen


Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften

  • Die Auswirkungen unterschiedlicher Organisationsstrukturen auf die Investitionsanreize in Netzwerkindustrien
    Benjamin Pakula & Georg Götz (2010) in:
    InfrastrukturRecht November 2010
    [pdf Download]

Arbeitspapiere

  • Cost Shifting Incentives in Network Industries
    Benjamin Pakula, Clemens Löffler & Georg Götz (2011), Working Paper.
    [pdf Download]
  • Biased Quality Investments and Organisational Structures - An Application to the Railway Industry
    Benjamin Pakula & Georg Götz (2010), Working Paper.
    [pdf Download]

Sonstige Publikationen

  • Wettbewerb in Netzindustrien - Wissenschaftler und Praktiker diskutieren
    Christian Bender & Benjamin Pakula, WiWi-Info Nr. 1-2010, S. 12-13.
Inhaltspezifische Aktionen

Regulation and its Effects on Competition and Investment in Network Industries - 5 Essays with Main Emphasis on Telecommunications

Promovierender:

Christian Bender

 

Abstract:

Das letzte Jahrzehnt beinhaltete große Änderungen in den Telekommunikationsmärkten, basierend auf der Liberalisierung der Märkte in der Europäischen Union und aufgrund technologischer Entwicklungen. Vor dem Hintergrund des potentiellen Wettbewerbs zwischen unterschiedlichen Zugangstechnologien und Problemen der Bereitstellung bei unterschiedlichen Bevölkerungsdichten sollen unterschiedliche Regulierungsregimes analysiert werden.

Im Vordergrund steht dabei die Fragen, wie Regulierung auf den inter- und intramodalen Wettbewerb wirkt, wie Investitionsanreizen in bestehende und neue Infrastrukturen beeinflusst werden und unter welchen Voraussetzungen Märkte aus der sektorspezifischen Regulierung in das allgemeine Wettbewerbsrecht überführt werden können.

 

Publikationen


Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften

Beiträge in Sammelwerken

Arbeitspapiere

Sonstige Publikationen

  • Wettbewerb in Netzindustrien - Wissenschaftler und Praktiker diskutieren
    Christian Bender & Benjamin Pakula, WiWi-Info Nr. 1-2010, S. 12-13.
    Link zu WiWi-Info

Wissenschaftliche Gutachten

  • Auswirkungen der Änderungsrichtlinie "Better Regulation" und "Citizen's Rights" - Ausgewählte Umsetzungsaspekte samt Novellierungsvorschlag für das TKG 2003
    Forgó, Nikolaus, Georg Götz, Gerald Otto und Christian Bender (2010): Auswirkungen der Änderungsrichtlinie "Better Regulation" und "Citizen's Rights" - Ausgewählte Umsetzungsaspekte samt Novellierungsvorschlag für das TKG 2003, Studie in Auftrag der A1 Telekom Austria AG.
  • Der Aufbau eines Energieinformationsnetzes - Einsichten aus der Liberalisierung des Telekommunikationssektors
    Bender, Christian M. & Georg Götz (2010): "Der Aufbau eines Energieinformationsnetzes - Einsichten aus der Liberalisierung des Telekommunikationssektors", Studie im Rahmen des Projektes "Nachhaltiges Energieinformationsnetz - Wettbewerb, Information und Sicherung für die Energieversorgung" (NEWISE) der Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung, Januar 2010.
    [pdf Download]
Inhaltspezifische Aktionen

Telekommunikationsnetze - Potentiale alternativer Zugangstechnologien zur schnellen Internetversorgung

Promovierender:

Stefan Szidzek

 

Abstract:

TBA

 

Inhaltspezifische Aktionen

The Economics of Two-Sided Markets

Promovierender:
Tim Brühn

 

Abstract:

TBA


Publikationen


Rezensionen

  • Marktmacht
    Brühn, T. und Paha, J. (2011), Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik. Vol. 231 (5/6), S. 785-788


Inhaltspezifische Aktionen

Empirical Essays on Competition and Regulation in Energy Markets

Promovierender:

Sven Heim

 

Abstract:

Die besonderen Charakteristika des Gutes Strom (z.B. Nichtspeicherbarkeit, heterogene Erzeugungsstruktur, unelastische Nachfrage, und monopolistische Bottlenecks im Wertschöpfungsbereich der Netze) führen zu eingeschränktem Wettbewerb und komplexer Regulierung. Die hohe Marktdynamik aufgrund des steigende Anteils intermittierender Erneuerbarer Energien und deren EEG-Förderung, des Ausstiegs aus der Kernkraft sowie die Entwicklung hin zu einem einheitlichen europäischen Strommarkt vereinfachen die Ausgestaltung eines effizienten Markdesigns dabei nicht. Die Dissertation zielt darauf ab, das Verständnis kausaler Zusammenhänge zu verbessern und damit einen Beitrag zu effizienten Ausgestaltung des Energiemarktes zu leisten.

Inhaltspezifische Aktionen

Essays on R&D Investments, Market Structure and Welfare

Promovierender:

Ahamad Reza Saboori Memar

 

Abstract:

Die Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen der Unternehmen sind sowohl für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung als auch für den Wettbewerb in oligopolistischen Industriestrukturen von zentraler Bedeutung. Während neue Produkte und verbesserte Produktionsprozesse prinzipiell zu einer Erhöhung der Konsumentenwohlfahrt führen können, wird häufig unterstellt, dass erst Wettbewerb dazu führt, dass dieses wohlfahrtssteigernde Potenzial auch tatsächlich realisiert wird. Diese Überzeugung bildet den Hintergrund für die Aktivitäten der Wettbewerbsbehörden, die z.B. durch die Verhinderung von Preisdiskriminierung sowie die Fusionskontrolle unverfälschten und wirksamen Wettbewerb sicherstellen wollen.

An dieser Stelle setzt meine Dissertation an. Sie untersucht, welche Forschungsanreize sich den Unternehmen in verschiedenen oligopolistischen Industriestrukturen in Abhängigkeit von der jeweiligen Wettbewerbsintensität bieten. Des Weiteren wird die oben angeführte Praxis der Wettbewerbsbehörden hinterfragt.

Inhaltspezifische Aktionen

Kartelle

Promovierender:

Daniel Herold

 

Abstract:

Durch die Erhöhung der Güterpreise können Kartelle immense volkswirtschaftliche Schäden verursachen. Um die interne Wirkungsweise dieser Absprachen besser zu verstehen, gibt es eine breite Basis an theoretischer und empirischer Literatur in der Industrieökonomie. Das Grundproblem eines Kartells besteht im Konflikt der Unternehmen von einem (nicht bindenden) expliziten oder impliziten, kollusiven Vertrag abzuweichen. Wie Unternehmen dieses Grundproblem, das letztlich durch die Situation eines Gefangenendilemmas beschrieben werden kann, lösen, ist nach wie vor nicht hinreichend verstanden. Speziell dem Prozess des Entstehens einer solchen Vereinbarung – der Kartellbildung – wurde bisher relativ wenig Beachtung geschenkt.

Die Dissertation ist letztlich darauf ausgelegt, diesen Prozess besser zu verstehen, um nicht nur das ökonomische Wissen zu erweitern, sondern auch um wirtschaftspolitische Vorschläge geben zu können.

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Dissertationen

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