Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Erkenntnisse aus der JLU-Forschung zum Coronavirus

Nicht nur die Medizinerinnen und Mediziner aus Lungenforschung und Virologie sind in der aktuellen Situation sehr gefragt - JLU ist Hautptsitz des Deutschen Zentrums für Lungenforschung
Erkenntnisse aus der JLU-Forschung zum Coronavirus


  • Prof. Dr. Susanne Herold, Professur für Infektionskrankheiten der Lunge:
30. März 2020
Herold bei Hart aber fair

Prof. Susanne Herold
Prof. Dr. Susanne Herold. Foto: Rolf K. Wegst

16. März 2020

"Die genaue Mortalitätsrate bei COVID-19 ist derzeit noch unklar. Aktuelle Daten legen aber nahe, dass die Infektion in den allermeisten Fällen, also bei ca. 85 Prozent der Fälle, milde (Erkältung, grippaler Infekt) bis symptomlos verläuft. Bei etwa 15 Prozent der Infizierten ist eine Krankenhausaufnahme notwendig. Die Mortalität bewegt sich allem Anschein nach – vorausgesetzt, es existiert eine medizinische Versorgung nach westeuropäischem Standard mit einer ausreichenden Kapazität von Intensivbetten – bei etwa einem Prozent. Die Daten zeigen auch, dass ganz überwiegend Menschen ab etwa dem 60. Lebensjahr von schweren Verläufen betroffen sind, sowie vorerkrankte Patienten (chronische Herz-/Lungen-/Nierenerkrankungen; Immunsupprimierte; Diabetiker).

Kinder werden sehr selten krank, können aber asymptomatische Überträger sein. Dieses Risikoprofil ist keine Eigenart des Coronavirus, sondern trifft auf alle Lungeninfektionen zu, insbesondere auf diejenigen, die saisonal in den Wintermonaten auftreten. So gab es in der Influenza-Saison 2017/18 in Deutschland zwischen Januar und April 2018 laut dem Robert-Koch-Institut viele Millionen Infizierte und 25.000 Todesfälle in Deutschland. Eine solche Belastung hat unser Krankenhaussystem noch bewältigen können. Da das Coronavirus allerdings auf eine immunologisch komplett naive Bevölkerung trifft (das heißt, es besteht kein Antikörperschutz in der Bevölkerung) und es keinen Impfstoff gibt, ist zu erwarten, dass sich über die Zeit viele Menschen mit dem Virus infizieren werden, wahrscheinlich die Mehrheit der Bevölkerung. Der wichtigste Faktor dabei ist aber die Zeitspanne, innerhalb derer dies geschieht.

Um also erstens die Erkrankungswelle mit rasch steigenden Fallzahlen abzumildern und über längere Zeit zu strecken und damit zu verhindern, dass in kurzer Zeit sehr viele Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern und vor allem auf Intensivstationen behandelt werden müssen, und um zweitens die Risikogruppen bestmöglich vor Infektionen zu bewahren, werden derzeit Maßnahmen ergriffen, wie zum Beispiel größere Veranstaltungen abzusagen, Reisen auf ein Minimum zu begrenzen, etc. Diese Maßnahmen sind nach derzeitigem Kenntnisstand sicher richtig und wichtig, um der aktuellen Situation gerecht zu werden."

 


Video BMBF


9. März 2020

Interview des BMBF mit Prof. Herold über Möglichkeiten der Therapie.

 

 

 



  • Prof. Dr. John Ziebuhr, Leiter des Instituts für Medizinische Virologie:

Prof. John Ziebuhr
Prof. Dr. John Ziebuhr. Foto: Rolf K. Wegst

1. April 2020

Interview im "Gießener Anzeiger"

Antikörper als Bestätigung für Immunität: Interview mit Virologe der JLU Gießen
Prof. John Ziebuhr, Leiter des Instituts für Medizinische Virologie der Gießener Universität, spricht über neue Erkenntnisse zum Coronavirus und die Aussichten auf einen Impfstoff.


28. März 2020

"Süddeutsche Zeitung" vom 30. März 2020

Warum Kindern das Virus weniger stark zusetzt
Kinder stecken eine Infektion mit dem Coronavirus deutlich besser weg als ältere Menschen. Ihr
Immunsystem ist auf einen Kampf mit unbekannten Erregern besser eingestellt - Artikel mit Beiträgen von Prof. Ziebuhr


24. März 2020

Entwicklung von Medikamenten gegen das Corona-Virus 

Vielversprechende Forschungsansätze zur Entwicklung von Medikamenten gegen das Corona-Virus seien in der Vergangenheit zu zaghaft finanziert worden, sagten mehrere Forscher dem ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ.
Prof. Dr. John Ziebuhr kritisiert, man habe aus der SARS-Corona-Krise 2003, die in Asien hunderte Todesopfer forderte, nicht die notwendigen Schlüsse gezogen. Die Möglichkeit, dass das Virus in ähnlicher Form zurückkommen konnte, hat eben nicht dazu geführt, dass man gesagt hat, wir legen uns diese Medikamente bereit. Das ist leider nicht passiert.

Beitrag im ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ vom 24. März 2020


15. März 2020

Infektiologe zur Corona-Pandemie: "Wie sieht die Zukunft nach dem Ausbruch aus?".

Zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland werden sich mit dem Coronavirus infizieren. Woher kommt diese Zahl? Und wie wird es danach weitergehen? Fragen an den Infektiologen John Ziebuhr.

Interview "DER SPIEGEL" vom 15. März 2020

"[...] Wir müssen momentan aber von Tag zu Tag gucken. Wenn wir Glück haben, sinkt die Zahl der Neuinfizierten doch, wenn wir in den Sommer hineinkommen. Dann können wir die Maßnahmen vielleicht ein Stück weit lockern. Bis es so weit ist, müssen wir aber den Plan durchhalten, das Virus so gut wie möglich zu verzögern."

 

 12. Februar 2020

  „Neues“ Coronavirus gehört zur gleichen Spezies wie das SARS-Coronavirus
Studie mit Beteiligung des Gießener Instituts für Medizinische Virologie bestätigt enge genetische Verwandtschaft – Offizielle Benennung als SARS-Coronavirus 2 erlaubt jedoch keine Aussage über die Virulenz des Virus und den klinischen Verlauf von Infektionen

(JLU-Pressemitteilung vom 12. Februar 2020)

 

29. Januar 2020
Künstlicher Wirkstoff hemmt Coronaviren
Ein künstlicher Virenhemmstoff drängt Krankheitserreger wie das Coronavirus zurück, wirkt aber ebenso gut gegen andere gefährliche Viren wie das Lassa- oder das Zika-Virus. Das hat eine bundesweite Forschungsgruppe herausgefunden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten über ihre Ergebnisse im Fachblatt „Antiviral Research“.
(Pressemitteilung des Forschungscampus Mittelhessen vom 29. Januar 2020)

 

 

  • Prof. Dr. Friedemann Weber, Leiter des Instituts für Virologie am Fachbereich Veterinärmedizin:

27. März 2020

Gießener Virologenteam beteiligt an der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus SARS-CoV-2
Die EU fördert das internationale Projekt OPENCORONA an der JLU mit rund 200.000 Euro. Im Fokus der Arbeiten an der JLU steht die Untersuchung der Immunantwort auf potenzielle Vakzine.

(JLU-Pressemitteilung vom 27. März 2020)


20. März 2020

Gastbeitrag in der "Berliner Zeitung"

„Uns Virologen regen Wodargs Behauptungen mächtig auf“
Friedemann Weber, Virologe an der Universität Gießen, über das pseudowissenschaftliche Youtube-Video des pensionierten Lungenarztes Wolfgang Wodarg.

 

  • Prof. Dr. Julian Rubel, Professur für Psychotherapieforschung

24. März 2020

Interview der "Gießener Allgemeinen"

JLU-Psychologe zum Umgang mit Angst in der Corona-Krise
„Nicht nur Viren sind ansteckend, sondern Stimmungen überhaupt. Auch Angst ist infektiös. Wachsamkeit und Umsicht sind in einer Krise notwendig, man darf sich nur nicht von Panik überwältigen lassen.“

 

  • Prof. Dr. Michael Lierz, Leiter der Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische

21. März 2020

Kindgerechtes Erklärvideo zu Corona (Link zu Facebook)


  • Prof. Dr. Christina Schwenck, Abteilung für Förderpädagogische und Klinische Kinder- und Jugendpsychologie

19. März 2020

Interview des "Gießener Anzeiger":

Kinderpsychologin der JLU Gießen: Eltern sollten Coronakrise "offen und ehrlich" erklären
Kinder werden zwangsläufig mit der Ausbreitung des Coronavirus konfrontiert. Prof. Christina Schwenck ist Kinder- und Jugendpsychologin an der JLU Gießen und gibt im Interview Tipps, wie die Coronakrise auch den Kleinsten näher gebracht werden kann, ohne Ängste zu schüren.


  • Prof. Dr. Stefan Peters, Professur für Friedensforschung

26. März 2020

Beitrag in IPG (Internationale Politik und Gesellschaft)

Ungleichheit tötet
Corona wird den Globalen Süden weitaus härter treffen als die Industriestaaten. Es drohen massive politische Unruhen und Instabilität.


  • Prof. Dr. Irene Bertschek, Professur für Ökonomie der Digitalisierung

30. März 2020

Beitrag in "Tagesspiegel Background"

Coronakrise: Digitalisierung mildert Härten

In der Coronakrise sind hoch digitalisierte Unternehmen im Vorteil, glaubt die Ökonomin Irene Bertschek vom ZEW in Mannheim. Sie können ihre Aktivitäten im Netz weiterführen. Doch auch in weniger stark digitalisierten Branchen können Online-Lösungen helfen.


  • Prof. Dr. Markus Knauff, Abteilung für Allgemeine Psychologie II und Kognitionsforschung

16. März 2020

Gastbeitrag auf ZEIT Online

So erkennen Sie, welche Nachrichten zum Coronavirus stimmen
Aktuell verbreiten sich gezielte Lügen und auch Panikmache zur Sars-CoV-2-Pandemie. Prof. Dr. Markus Knauff gibt Tipps, wie man Behauptungen auf WhatsApp, Facebook und in Medien prüfen kann.


  • Prof. Dr. Bernd Käpplinger, Professur für Weiterbildung

17. März 2020

Gastbeitrag im Blog von Jan-Martin Wiarda

Bildung unter den Schutzschirm!
In der Corona-Krise drohen hunderttausenden Honorarkräften massive Einnahmeausfälle. Politik und Gesellschaft müssen sich jetzt fragen, was ihnen Bildung und Kultur wert sind.



Die JLU ist Hautptsitz des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL)

 

ktuelle Informationen des DZL und Links zu weiterführenden Informationen