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Klassische Archäologie

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Epic Fails – tragische Helden, Antihelden und ambivalente Gestalten

Beim Gedanken an antike Mythen erscheinen vor dem inneren Auge meist strahlende Helden und allmächtige Götter. Doch auf den zweiten Blick offenbart sich eine deutlich facetten- und schattenreichere Welt: sie ist bevölkert von tragischen Gestalten, Antihelden oder Monstern wider Willen. Viele Geschichten erzählen von unterschiedlichen Arten zu Scheitern. Die Sonderausstellung widmet sich den großen Momenten solcher „epischen Fehlschläge“ in drei Themensektionen:

Hybris und eigenverschuldetes Scheitern – wenn Übermut, Selbstüberschätzung oder das Streben nach Macht den Weg ins Verderben ebnen.
Kontrollverlust und emotionale Ausnahmezustände – wenn Liebe, Leidenschaft, Hass oder Wahnsinn ihre zerstörerische Kraft entfalten.
Unentrinnbares Schicksal – wenn selbst größte Helden dem vorgezeichneten Untergang nicht entkommen können
 

Die Sonderausstellung „Epic Fails“ lädt dazu ein, bekannte Mythen neu zu entdecken als Erzählungen über Grenzüberschreitung, Niederlagen und die Ambivalenz von Heldentum.