Inhaltspezifische Aktionen

Die Mondreise

Wann

30.05.2026 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Naxos, Frankfurt am Main

Teilnehmer

Text, Regie, Performance: Chiara Marcassa, , Licht: Frithjof Gawenda, , Klang: Antonia Alessia Virginia Beeskow, , Künstlerische Mitarbeit und Übersetzung: Hanna Launikovich, , Dramaturgie und Produktion: Christopher Krause, , Ausstattungsassistenz: Irina Pissaryuk, Alina Gavrilova

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

DE: Eine Frau fliegt auf den Mond, um zu suchen, was sie auf der Erde verloren hat: den Verstand, die Arbeit, sich selbst. „Was hier auf Erden dir entschwunden / Dort oben auf dem Monde wird’s gefunden“ schrieb Ariost um 1500, der einst den Erdsatellit als Müllhalde imaginierte. Zwischen Kratern und Ruinen versammeln sich teilweise merkwürdige Objekte: glühende Augen, magische Äpfel und Kaninchen aus Jade.

Die kosmische Irrfahrt ist zugleich eine innere Reise und jedes Selbstgespräch birgt einen Dialog. Versteckt sich, was sie sucht, wirklich auf dem Mond? Wird sie je den Weg zurück finden? Lange Schatten und grelles Licht lassen die Wahrnehmung verschwimmen, bis oben und unten, vorne und hinten bedeutungslos werden.

Aus der Begegnung lokaler Theatermacher*innen mit dem Nemetski Theater in Almaty, Kasachstan, erwächst ein Stück darüber, was in der Übersetzung verloren geht und was im Dazwischen entstehen kann.

Eine Koproduktion des Republikanischen Akademischen Deutschen Dramatischen Theater in Almaty, Kasachstan

Gefördert von: Kulturamt Frankfurt am Main, Gesellschaft der Freunde internationales Theaters Frankfurt.

EN: One woman flies to the moon to search for what she has lost on Earth: her sanity, her work, herself. “What you have lost here on Earth / will be found up there on the moon,” wrote Ludovico Ariosto around 1500, imagining the Earth’s satellite as a kind of dumping ground. Among craters and ruins, strange objects gather: glowing eyes, magical apples, and jade rabbits.

This cosmic journey is also an inner journey, and every self-conversation contains a dialogue. Is what she is looking for really hidden on the moon? Will she ever find her way back? Long shadows and harsh light blur perception until up and down, front and back, lose their meaning.

From the encounter between local theatre makers and the Republikanisches Akademisches Deutsches Dramatisches Theater in Almaty, a piece emerges about what gets lost in translation and what can arise in between.

 

Premiere: 30. April 2026

Zweite Vorstellung: 07. Mai

Letzte Vorstellung: 08. Mai