April 2015Wiederaufladbare Metall-Luft- (genauer Metall-Sauerstoff-) Batterien mit aprotischen Elektrolyten gelten in der Theorie als sehr attraktive Energiespeicher, da sie kostengünstige Komponenten und sehr hohe Energiedichten kombinieren. Die Realität ist jedoch komplex und grundsätzliche Fragen müssen geklärt werden, um eine Anwendung zu ermöglichen. Die Lithium-Sauerstoff-Batterie ist der Vorreiter in den jüngeren weltweiten Forschungsanstrengungen. Vor kurzem wurde aber festgestellt, dass das Ersetzen von Lithium durch Natrium eine deutlich besser gesteuerte Zellreaktion durch Bildung von Natriumsuperoxid während der Entladung bietet. In einer gemeinsamen Studie der Justus-Liebig-Universität Gießen und der BASF SE konnten Conrad L. Bender und andere zeigen, dass die Kapazität und die Lebensdauer der Natrium-Sauerstoff-Batterie mit Hilfe technisch bearbeiteter, freistehender Elektroden auf Basis von kommerziellen Kohlenstoff-Nanoröhren verbessert werden kann. Die Tiefenentladung liefert für einige Zyklen eine Kapazität von 1530 mAh/g. Mit Hilfe von Teilentladungen kann eine Lebensdauer von mehr als 140 Zyklen beobachtet werden. Diese Ergebnisse sind besser als frühere Studien die konventionelle Kohlenstoffelektroden verwenden. Das Bild des Monats zeigt das Zelledesign und Bilder von der Kohlenstoffnanoröhren-Elektrode vor und nach der Entladung. Das Entladeprodukt (NaO2) kristallisiert dabei in Form großer kubischer Partikel. Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie in der kürzlich erschienenen Publikation: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ente.201402208/abstract(Bild eingereicht von Conrad L. Bender.)https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb08/Inst/physchem/janek/gallerypom/GdB2015/BdM0415/viewhttps://www.uni-giessen.de/@@site-logo/logo.png
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April 2015
Wiederaufladbare Metall-Luft- (genauer Metall-Sauerstoff-) Batterien mit aprotischen Elektrolyten gelten in der Theorie als sehr attraktive Energiespeicher, da sie kostengünstige Komponenten und sehr hohe Energiedichten kombinieren. Die Realität ist jedoch komplex und grundsätzliche Fragen müssen geklärt werden, um eine Anwendung zu ermöglichen. Die Lithium-Sauerstoff-Batterie ist der Vorreiter in den jüngeren weltweiten Forschungsanstrengungen. Vor kurzem wurde aber festgestellt, dass das Ersetzen von Lithium durch Natrium eine deutlich besser gesteuerte Zellreaktion durch Bildung von Natriumsuperoxid während der Entladung bietet. In einer gemeinsamen Studie der Justus-Liebig-Universität Gießen und der BASF SE konnten Conrad L. Bender und andere zeigen, dass die Kapazität und die Lebensdauer der Natrium-Sauerstoff-Batterie mit Hilfe technisch bearbeiteter, freistehender Elektroden auf Basis von kommerziellen Kohlenstoff-Nanoröhren verbessert werden kann. Die Tiefenentladung liefert für einige Zyklen eine Kapazität von 1530 mAh/g. Mit Hilfe von Teilentladungen kann eine Lebensdauer von mehr als 140 Zyklen beobachtet werden. Diese Ergebnisse sind besser als frühere Studien die konventionelle Kohlenstoffelektroden verwenden. Das Bild des Monats zeigt das Zelledesign und Bilder von der Kohlenstoffnanoröhren-Elektrode vor und nach der Entladung. Das Entladeprodukt (NaO2) kristallisiert dabei in Form großer kubischer Partikel. Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie in der kürzlich erschienenen Publikation: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ente.201402208/abstract(Bild eingereicht von Conrad L. Bender.)