Gesundheitspsychologie
Im Schwerpunktbereich Gesundheitspsychologie entwicklen wir aktuell gesundheitspsychologische Modelle weiter. Diese adressieren bislang zumeist die Frage, ob ein Verhalten ausgeführt wird, nicht aber die Qualität der Verhaltensausübung. Diese ist im klinischen Bereich oft von besonderer Bedeutung, wie das Beispiel des Mundgesundheitsverhaltens zeigt, das bislang im Fokus unseres gesundheitspsychologischen Schwerpunkts steht. Besonders interessiert hier die Tatsache, dass zwar die weit überwiegende Mehrheit der Bevölkerung täglich Mundhygiene betreibt, dies aber offenkundig wenig effektiv, wie die Prävalenz plaque-assoziierter Erkrankungen (insb. Gingivitis und Parodontitis, aber auch Karies) zeigt. Ziel der Forschung in diesem Bereich ist es daher, am Beispiel des Zahnputzverhaltens zu verstehen, wie es zu dieser offenkundigen Diskrepanz, die auch bei anderen Gesundheitsverhaltensweisen zu beobachten ist (z.B. Händehygiene, Physiotherapeutische Übungen, Tragen eines Mund-Nase-Schutzes), kommt. Als Methoden kommen hierbei sowohl umfangreiche Verhaltensbeobachtungen zum Einsatz, wie auch randomisierte kontrollierte Studien zum Vergleich verschiedener Interventionsmethoden. Federführend ist das Institut außerdem an der Entwicklung eines Forschungsgeräts zur multisensoriellen Erfassung und intelligenten Analyse des Zahnputzverhaltens (Brushalyze) beteiligt und die Fragebogenkonstruktion und -validierung, um psychologische Einflussfaktoren erfassen zu können.
Aktuelle Projekte
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Normals vs. Optimal: Unterschiede im Zahnputzverhalten je nach Instruktion
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Validierung eines Instruments zur Messung der subjektiven Plaquefreiheit
- Entwicklung von Kurzskalen zur Erfassung psychologischer Determinanten des Gesundheitsverhaltens
Publikationen aus dem Bereich Psychologie und Zahnmedizin
Pressemeldungen
Zu vergebende Qualifikationsarbeiten
In unseren Projekten sind permanent Themen zu vergeben für zahnmedizinische Dissertationen und psychologische Masterarbeiten. Wir bieten für die Zeit der Durchführung der Arbeit eine intensive Betreuung, verlangen dafür aber auch intensives Arbeiten an der Qualifikationsarbeit, um diese schnell zum Abschluss zu bringen. Zahnmedizinische Promovierende sollten bei Beginn der Datenerhebung approbiert sein, eine Einarbeitung in das Thema kann noch während des Studiums erfolgen. Gerne können Sie schon vor Erhalt der Approbation Kontakt mit uns aufnehmen, um weitere Informationen zu möglichen Themen zu erhalten und die Dissertation frühzeitig zu planen.
Für Personen, die Ihre Dissertation nebenberuflich bearbeiten wollen oder nicht vor Ort arbeiten können, bieten wir in der Regel keine Dissertationsthemen an.
Interessierte wenden sich bitte an das Sekretariat: Peter.Mueller