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Rechtliche Rahmenbedingungen

Die Lehrkräftebildung in Hessen basiert auf einem klar strukturierten rechtlichen Rahmen, der von landesweiten Gesetzen bis hin zu konkreten Modulbeschreibungen reicht. Diese Regelungsebenen greifen ineinander und sorgen dafür, dass Ausbildung, Prüfungen und Studienverläufe transparent, verbindlich und vergleichbar gestaltet sind. Für Studierende bedeutet dies eine verlässliche Orientierung im Studienverlauf – von den grundlegenden gesetzlichen Vorgaben bis hin zur konkreten Ausgestaltung einzelner Lehrveranstaltungen.

 

 Das Hessische Hochschulgesetz (HessHG)

Das Hessische Hochschulgesetz (HessHG) bildet die grundlegende rechtliche Basis für die Hochschulen in Hessen und regelt deren Aufgaben, Strukturen und Zuständigkeiten. Es umfasst zentrale Aspekte von Studium und Lehre, Prüfungswesen, Qualitätssicherung und Hochschulorganisation und schafft damit den institutionellen Rahmen, in dem auch die Lehrkräftebildung verankert ist.

Das Hessisches Lehrkräftebildungsgesetz (HLbG)

Das Hessische Lehrkräftebildungsgesetz (HLbG) bildet den verbindlichen Rahmen für die Lehrkräftebildung in Hessen – von Zielen und Inhalten der Ausbildung über Studium und Praktika bis hin zur Ersten Staatsprüfung, dem pädagogischen Vorbereitungsdienst und der Zweiten Staatsprüfung. Es regelt außerdem zentrale Fragen der Organisation und Kooperation der beteiligten Einrichtungen, der Anerkennung von Leistungen und Lehrbefähigungen sowie – als dritte Phase der Lehrkräftebildung – Fortbildung und Personalentwicklung. Damit bietet Ihnen das HLbG eine verlässliche Orientierung: Es macht Anforderungen und Abläufe transparent und unterstützt eine kontinuierliche Professionalisierung über die gesamte Berufslaufbahn hinweg.

Die Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrkräftebildungsgesetzes (HLbGDV)

Die Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrkräftebildungsgesetzes (HLbGDV) konkretisiert die Vorgaben des HLbG und legt verbindlich fest, wie die Lehrkräftebildung im Detail ausgestaltet ist. Sie bestimmt insbesondere Studienstrukturen, Fächerkombinationen, Praktikumsanteile sowie konkrete Prüfungsanforderungen und sorgt so für landesweit einheitliche Standards.

Die universitätsspezifischen Ordnungen: Lehramtsordnung & Praktikumsordnung

Die universitätsspezifischen Ordnungen, etwa die Lehramtsordnung und die Praktikumsordnung der JLU, setzen diese landesrechtlichen Vorgaben (HLbGDV) standortspezifisch um. Sie regeln verbindlich den Aufbau der Studiengänge, den Ablauf von Studium und Prüfungen sowie die konkreten Anforderungen, die Studierende im Studienverlauf erfüllen müssen. Sie finden diese universitätsspezifischen Ordnungen in den Mitteilungen der Universität Gießen (MUG).

Mitteilungen der Universität Gießen (MUG)

Die Mitteilungen der Universität Gießen (MUG) sind die zentrale Stelle, an der die Ordnungen und Regelungen der JLU veröffentlicht werden. Dort finden Sie zum Beispiel die Lehramtsordnung, die Praktikumsordnung, die Fachanhänge und die Modulbeschreibungen zu Ihrem Studiengang.

In den Fachanhängen können Sie nachlesen, welche Regelungen für Ihre Fächer gelten. Dort steht zum Beispiel, welche Module Sie belegen müssen, wie viele Leistungspunkte ein Modul umfasst, welche Prüfungen vorgesehen sind und welche Voraussetzungen es für bestimmte Module gibt. Die MUG helfen Ihnen dabei, Ihr Studium zu planen und wichtige Informationen rechtssicher nachzulesen. Achten Sie dabei immer darauf, die für Sie gültige Fassung der Ordnung zu verwenden, zum Beispiel abhängig davon, wann Sie Ihr Studium begonnen haben.

 

Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Informationen


Novellierung des HLbG

Informieren Sie sich hier über die neue Fassung des Hessischen Lehrkräftebildungsgesetzes.

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Querschnittsthemen

Hier erfahren Sie mehr über die Querschnittsthemen und wie diese an der JLU und am ZfL adressiert werden.

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