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Artikelaktionen

Institut für Kunstgeschichte JLU Gießen - herzlich willkommen!

Starttext

 

Aktuelles

Sie finden hier aktuelle Meldungen zu Veranstaltungen (Gastvorträgen, Tagungen, Workshops) sowie sämtliche kurzfristige Meldungen (Terminänderungen, Ausschreibungen etc.)

 

 

Aktuelles

 

Erstsemester herzlich willkommen!

 

Liebe Studienanfängerinnen und Studienanfänger,

 

im Namen des Instituts für Kunstgeschichte möchte ich Sie herzlich in unserem Fach willkommen heißen! Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für ein Studium der Kunstgeschichte entweder als Haupt- oder Nebenfach entschieden haben. Wir bieten Ihnen für das Studium der Kunstgeschichte als einer historischen Geisteswissenschaft ein thematisch und epochal breites und vielfältiges Lehrangebot.

Für die Studierenden im 1. Hauptfach bieten auch wir zur ersten Orientierung eine Einführungswoche im Rahmen des Mentoringprogramms der JLU an (11.–15.10.), die von Frau Julia Becker geleitet wird. Zusätzlich bieten wir digitale Kurvorträge an, die über den Studienverlauf informieren:

1. Hauptfach B.A.: Di. 12.10, 14.00-14.15 Uhr

2. Hauptfach B.A.: Di. 12.10., 14.45-15.30 Uhr

1./2. Nebenfach B.A.: Di. 12.10., 15.30-16.15 Uhr

M.A. (Haupt- und Nebenfach): Fr. 15.10., 10.00-11.00 Uhr

Allen Erstsemesterstudierenden des Fachs Kunstgeschichte bieten wir das Basismodul an, das in diesem Wintersemester und im kommenden Sommersemester 2022 mehrere Lehrveranstaltungen umfassen wird und Ihnen somit ein Fundament im Studium der Kunstgeschichte bietet. Im jetzt beginnenden Semester ist dies das Seminar „Basismodul I“ von Frau Dr. Antje Bosselmann Ruickbie (Mi. 12-14 Uhr) sowie ein begleitendes Tutorium von Frau Aylin Yeni (Mo. 16-18 Uhr oder Di. 16-18 Uhr). Bitte beachten Sie, dass der Besuch der Veranstaltungen im Basismodul verpflichtend ist um ab dem 3. Semester aufbauende Veranstaltungen besuchen zu können!

Wie es aktuell aussieht, werden wir die Studienangebote im Basismodul für Sie so weit als möglich in Präsenz gestalten können. Bitte achten Sie daher auf die Einhaltung der 3G-Regel!

Als Instituts-Team freuen uns nun auf Sie und wünschen Ihnen ein spannendes und ertragreiches erstes Semester!

 

Prof. Dr. Markus Späth
(Geschäftsführender Direktor)

 

Die Lehrveranstaltungen des Instituts für Kunstgeschichte im Überblick

 

Lehrplan Wintersemester 21-22Bitte melden Sie sich zu den Lehrveranstaltungen im Flexnow und Stud.IP an. Eventuelle kurzfristige Änderungen werden im elektronischen Vorlesungsverzeichnis (eVV) abgebildet.

 

Matthias Schulz neuer Wiss. Mitarbeiter an der Professur Kunstgeschichte des Mittelalters – herzlich willkommen!

 

Wir freuen uns sehr zum 1.10. Herrn Matthias Schulz als neuen Kollegen am Institut willkommen heißen zu dürfen, wo er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Kunstgeschichte des Mittelalters tätig sein wird.

Matthias Schulz hat Kunstgeschichte und Philosophie an der Uni Leipzig und HU Berlin studiert und wurde im Juni mit seiner Studie "Das Vermächtnis des Steins. Morphologische Dramaturgien zwischen Transition und Transformation im Werk Andrea Mantegnas" von Prof. Dr. Victoria von Flemming und Prof. em. Michael Diers an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig promoviert. Seit 2015 war er als Wiss. Mitarbeiter an der Braunschweiger Hochschule für bildende Künste tätig. Wir bekommen damit einen Kollegen, der mit seinem Forschungsinteresse sowohl das Mittelalter als auch die Kunstgeschichte Italiens weiter stärken wird.

 

Tagung "Vom Fließen der Dinge. Konzepte, Motive und Paradigmen von Fluidität in den Künsten und Wissenschaften von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart"

 

Interdisziplinäre Tagung, konzipiert und organisiert von Victoria von Flemming (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) und Matthias Schulz (Justus-Liebig-Universität), in Kooperation mit Claus Zittel (Universität Ca’ Foscari Venedig) und Marita Liebermann (Deutsches Studienzentrum in Venedig)

 

20. bis 21. Oktober 2021

Universität Ca’ Foscari Venedig / Deutsches Studienzentrum in Venedig

Programm

 

Die Tagung befasst sich in historisch-systematischer und ideengeschichtlicher Perspektive mit Konzepten, Motiven, Bildtraditionen und Paradigmen fluider Transformation, Diffundierung und Auflösung als Thema künstlerischer und wissenschaftlicher Reflexion und Analyse. Fluidität beschreibt dabei nicht ein einzelnes kulturelles Phänomen, sondern eine Vielfalt von Modellen, Metaphern und Ideen, Diskursen und gesellschaftlichen Praktiken. Ausgangspunkt bildet die erst in der Frühen Neuzeit zusehends an Einfluss und Beachtung gewinnende Vorstellung einer Existenz des Festen, Stabilen und Verlässlichen auf der Grundlage des Vorläufigen, Flüssigen und Instabilen.

In historischer sowie zeitgenössischer Perspektive bietet sich die Geschichte Venedigs als ein an Einsichten reicher Bezugspunkt für Fallstudien an, die dem Phänomen der Fluidität in seinen metaphorischen, bildgeschichtlichen und realhistorischen Manifestationen nachspüren wollen.

Folgt man diesen motiv- und ideengeschichtlichen Entwicklungen zeichnet sich eine im weiteren Fortgang der Frühen Neuzeit zusehends dichter werdende Denktradition des Fluiden ab, die bis in die Moderne und Postmoderne hineinwirkt und dort nicht nur auf biologische und physikalische Phänomene angewendet wird, sondern auch im Feld der Soziologie, politischen Philosophie und Gender Studies die Theorie- und Modellbildung grundlegend angeregt hat.

 

Beitrag der Sektion „Medien und Gender“ zum ZMI-Jubiläum: „Resisting Hypervisibility through Body Neutrality?“

 

1. November 2021, 18:15 Uhr

Die ZMI-Sektion „Medien und Gender“ veranstaltet anlässlich des 20-jährigen ZMI-Jubiläums eine Debatte zum Thema „Resisting Hypervisibility through Body Neutrality?“. Zu Gast wird die Wiener Kulturwissenschaftlerin Dr. Elisabeth Lechner sein. Sie ist Autorin des Buchs „Riot, don’t diet! Aufstand der widerspenstigen Körper“ und forscht an der Schnittstelle von Popkultur-Studien, feministischer Medienwissenschaft, Affect & Body Studies. Elisabeth Lechner publiziert wissenschaftlich & essayistisch und gibt Workshops zu Medienkompetenz, Feminismus, Body Positivity, Body Shaming und Lookismus. Sie wird mit Mitgliedern der Sektion aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven Fragen zu In- und Exklusion aufgrund von Körpermerkmalen, zum Umgang mit Selbstoptimierungszwang und zur Kommerzialisierung emanzipativer Konzepte wie Body Positivity diskutieren. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Sie wird von Prof. Greta Olson moderiert. Kurz-Inputs kommen von Dr. Danae Gallo González, Dr. Jutta Hergenhan, Oliver Klaassen, M.A. und Prof. Sigrid Ruby.

Im Dezember 2017 wurde die Sektion „Medien und Gender“ als sechste Sektion des ZMI gegründet. Sie vereint Professor*innen und weitere Geschlechterforscher*innen unterschiedlichster Disziplinen und fördert insbesondere auch Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase.

Umstrittenes Erbe – Projektseminar im Sommersemester 22 geplant

 

Walter Kröll-Limesschule-Detail
Detail aus Walter Krölls Relief für die Limesschule, Foto: A. Ruckdeschel
Ein Wandrelief, das der Künstler Walter Kröll (1911-1976) im Jahr 1967 für die Limesschule in Watzenborn-Steinberg geschaffen hat, sorgte in den letzten Monaten für Diskussionen, die ein Projektseminar am Institut für Kunstgeschichte im Sommersemester 2022 aufgreifen und mitgestalten wird. Die Schule erhält einen Neubau, weshalb sich die Frage nach dem Erhalt des Werks stellte. Der Lokalhistoriker Jörg-Peter Jatho hatte daraufhin die Vergangenheit Krölls im Nationalsozialismus ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Kröll war in der Hitlerjugend aktiv, im Jahr 1943 Gründungsmitglied des Oberhessischen Künstlerbunds (OKB), schuf ein „Führer-Bildnis“ für die Neue Aula der Ludwigs-Universität und unterrichtete nach dem Zweiten Weltkrieg Malen und Zeichnen an der Justus-Liebig-Hochschule. Kröll ist damit kein Einzelfall, sondern exemplarisch für eine Vielzahl von Künstler:innen, die im Nationalsozialismus künstlerisch erfolgreich waren und nach 1945 ihre Karrieren fortsetzten. Kunst im öffentlichen Raum bot ihnen häufig ein Auftragsfeld.

Der Kreistag hat im Juni 2021 den Erhalt des Wandreliefs am Neubau der Limesschule sowie die Aufarbeitung von Krölls Haltung zum NS beschlossen. Das Institut für Kunstgeschichte wird im Rahmen eines Projektseminars unter der Leitung von Prof. Dr. Sigrid Ruby und Annabel Ruckdeschel (M.A.) diese Aufarbeitung und Neuanbringung des Werks wissenschaftlich begleiten. Sowohl die Biografie Krölls wie auch sein vielschichtiges Gesamtwerk sollen von den Studierenden weitestmöglich erschlossen und in ihrer exemplarischen Qualität untersucht werden – unter Hinzuziehung von Quellenbeständen u.a. aus dem Universitätsarchiv der JLU.

Die Aufarbeitung wird im Austausch mit der interessierten Öffentlichkeit stattfinden und verschiedene Interessensgruppen der Schulen und des Landkreises Gießen miteinbeziehen. Die Gießener Allgemeine und der Gießener Anzeiger haben über ein erstes Treffen zwischen dem Landkreis, dem Institut für Kunstgeschichte, der Schule und der interessierten Öffentlichkeit berichtet.

 

Bodenmosaik im Gießener Landgraf-Ludwigs-Gymnasium dem Künstler Bernd Krimmel zugeschrieben

 

Bodenmosaik Bernd Krimmel
Bodenmosaik im Foyer des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums, Foto: Markus Lepper
Ein Fußbodenmosaik im Foyer des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums konnte jüngst dem Darmstädter Künstler Bernd Krimmel (1926–2020) zugeschrieben werden. Dagmar Klein, die Krimmels Kunst in Gießen erforscht und in jüngster Zeit wieder bekannt gemacht hat, hat in der Gießener Allgemeinen Zeitung am 16. Januar 2021 hierüber berichtet. Auch ist ein Artikel zum Thema im uniforum erschienen. Das Mosaik ist zwar seit den 1960er-Jahren Teil des Schulalltags, sein Urheber war jedoch nicht mehr bekannt. Krimmel schuf in den 1950er und -60er Jahre zahlreiche Werke der Kunst am Bau in Hessen, war seit 1955 Vorstand der Neuen Darmstädter Sezession und ab 1965 Kunstreferent der Stadt Darmstadt.

Eine Recherche des Studenten Luka Modu brachte die Beschäftigung mit dem Künstler Krimmel am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium wieder in Gang. Im Rahmen des Seminars „Kunst im öffentlichen Raum“, das im Wintersemester 2020/21 von unserer Dozentin Annabel Ruckdeschel angeboten wurde, beschäftigte sich Modu mit einem bereits bekannten Glasmosaik, das der Künstler an der Außenwand des Gymnasiums in den Jahren 1959 bis 1962 geschaffen hatte. Auch Markus Lepper, Kunstlehrer an derselben Schule und Lehrbeauftragter an unserem Institut, wurde hierdurch zu weiteren Nachforschungen angeregt. Anhand des jüngst erschienenen Werkverzeichnisses zu Krimmel konnte er das Mosaik, das er jeden Tag beim Gang ins Lehrerzimmer sieht, als ein weiteres Werk Krimmels für das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium identifizieren. Krimmel erfuhr noch kurz vor seinem Tod von dem Fund seines Bodenmosaiks, von dem er glaubte, es sei zerstört worden.

 

Neue Publikationen der Mittelalterlichen Kunstgeschichte


Rinn_Zwischen Erinnerung und HeilsvermittlungIm Arbeitsbereich der Mittelalterlichen Kunstgeschichte sind zwei neue Bücher erschienen:


Carolin Rinns Dissertation "Zwischen Erinnerung und Heilsvermittlung. Visualität und Medialität der mittelalterlichen Pilgerzeichen aus Aachen und Canterbury" wurde als 12. Band der renommierten Reihe "Europäische Wallfahrtsstudien" publiziert.

Im Juli 2021 hat sie mit Ann Marie Rasmussen von der kanadischen University of Waterloo über ihr Projekt gesprochen. Das Interview finden Sie hier.


Der von Markus Späth und Joachim Kemper herausgegebene Band "Materiality Matters. New approaches to medieval sealing cultures" erschien ebenfalls im Dezember als 107. Band der Reihe "Archives et Bibliothèques de Belgique. Numéros spéciaux". Er bündelt die Ergebnisse einer internationalen Tagung zu den Möglichkeiten naturwissenschaftlicher Analyse für die kulturwissenschaftliche Deutung mittelalterlicher Siegel.






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