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EIP Humuvation

 

 

Innovative Anbausysteme zur Förderung der Ertragsstabilität und des Humusaufbaus

 

 

 

Für mehr Informationen: www.humuvation.de

 

Hintergrund & Herausforderung

 

  • In der heimischen Landwirtschaft sind die Auswirkungen des Klimawandels in Form von deutlichen Schwankungen bei den Ernteerträgen zu spüren.

  • Die Landwirtschaft selbst trägt maßgeblich zur Treibhausgasemission und somit zum Klimawandel bei.

  • Mit innovativen Anbausystemen und gezieltem Humusaufbau können in der Landwirtschaft aber auch Emissionen reduziert und Kohlenstoff fixiert werden.

 

Geplante Innovation und Zielsetzung

 

Ziel des Vorhabens ist es,

vorhandene innovative Anbausysteme zu kombinieren und an die klimatischen Bedingungen in Hessen anzupassen, um Humusaufbau und Ertragsstabilität zu gewährleisten.

Die Innovation des Vorhabens zeichnet sich durch folgende Punkte aus:

  • multifunktionale Effekte auf Umwelt, Klima und Lebensmittelproduktivität

  • Vorreiterfunktion hinsichtlich der Entwicklung neuartiger Zwischenfruchtmischungen

  • Vorreiterfunktion hinsichtlich der wissenschaftlichen Untersuchung und Dokumentation innovativer Anbausysteme und ihrer Auswirkungen

 

Durchführung 

 

  1. Exaktversuch (on-station): Anlage von 36 Versuchsparzellen = 3 verschiedene Bearbeitungsverfahren (reduzierte Bodenbearbeitung, reduzierte Bodenbearbeitung mit Pflanzenkohleeinbringung in Unterboden, Pflug [=Referenz]) mit jeweils 3 unterschiedlichen Hauptkulturen (Ackerbohne, Mais, Winterweizen) nach einer, auf das Bearbeitungsverfahren angepassten Zwischenfrucht (also insgesamt 9 verschiedene Kombinationen)

  2. Praxisversuch (on-farm): nicht-randomisierte Streifenversuche auf den 4 Praxisstandorten (gleiche Fruchtfolge und weitestgehend gleiche Bearbeitungsverfahren wie im Exaktversuch)

  3. Auswertungen des Einflusses der jeweiligen Varianten in den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung (Humusfraktionen, Wasserinfiltration, Bodenfeuchte, Aggregatstabilität) sowie der agronomischen Kenngrößen (N-Auswaschungspotential, Makro– und Mikronährstoffe) im Exakt- und Praxisversuch

  4. Auswertung der Betriebswirtschaftlichkeit der jeweiligen Varianten im Praxisversuch

  5. Aufbau eines Praxisforschungsnetzwerkes aus Landwirten, Beratern und Wissenschaftlern, um eine große Praxisrelevanz der Ergebnisse sicherzustellen

 

Hauptverantwortliche (Lead Partner)

 

Vereinigung Ökologischer Landbau e.V. (VÖL)
Tim Treis


 

 

Wissenschaftliche Begleitung

 

Justus-Liebig-Universität
Professur für Ökologischen Landbau mit dem Schwerpunkt nachhaltige Bodennutzung


Lucas Kohl
 

 

 

Laufzeit des Projektes

 

2019-2022

 

Finanzierung