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Dr. Sascha Topp

Wissenschaftlicher Werdegang

Forschungsprojekte 2002-2014
Von 2006 bis 2014: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin, Justus-Liebig-Universität Gießen (Prof. Dr. Volker Roelcke):
•    Post-Doc: Medizinische Selektion bei der Anwerbung von Arbeitsmigranten ("Gastarbeitern"): Praxis und Funktion von Gesundheitsuntersuchungen unter dem Einfluss wirtschaftlicher und politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland, 1955-1973" (Deutsche Forschungsgemeinschaft, 2011-2014)
•    DFG-Anschlussprojekt - Einzelförderung: „Thematisierungen der nationalsozialistischen Euthanasie in der deutschen Nachkriegsmedizin, ca. 1945-2000“ (2009-01/2010)
•    Sonderforschungsbereich 434 "Erinnerungskulturen" – "Teilprojekt E12: Geschichte(n) als Argument in der Biomedizin: Vergegenwärtigungen der nationalsozialistischen "Euthanasie" zwischen Politisierung und Historiographie, ca. 1945-2000" (Deutsche Forschungsgemeinschaft 2006-2009)

2006-2008: Wissenschaftliche Vorbereitung und Begleitung einer Gesprächsbiographie über das Leben des ehemaligen Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Reimar Lüst, unter dem Titel:
„Der Wissenschaftsmacher. Reimar Lüst im Gespräch mit Paul Nolte", published by C.H. Beck 2008 (finanziert durch die Max-Planck-Gesellschaft)
 http://www.chbeck.de/productview.aspx?product=22440&toc=3249

2006/2007: historische Recherche für die TV-Dokumentation „Faszination Orient – Das Leben des Max von Oppenheim“, ausgestrahlt durch: DasErste (NDR) 2009, Drehbuch und Produktion: Maurice Philip Remy, Geschichtsbüro Culture and more (Dr. Christian Schölzel)
http://daserste.ndr.de/reportageunddokumentation/oppenheim104.html

2006: Vorbereitung und Erstellung der Ausstellung in der Neuen Synagoge Berlin: „Zwischen Sowjetstern und Davidstern. Jüdische Rotarmisten in Berlin 1945 und heute“, Ausstellung in Centrum Judaicum. Dezember 2006
http://www.zentralratdjuden.de/de/article/1182.html

2004: Mitarbeit im Forschungsprojekt: "Erfassung der Berliner jüdischen Kassenärzte aus dem Reichsarztregister (RAR)", Projektleitung: Dr. Rebecca Schwoch
http://www.charite.de/medizingeschichte/forschung/reichsarztregister.pdf

2002-2005: studentischer später wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Forschungsprojekt: Wissenschaftliche Erschließung und Auswertung des Krankenaktenbestandes der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Aktion-T4
http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~d52/Historische_Arbeitsgruppe/T4_Aktion.html
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=1396

2009-2014: Akademische Lehre im Bereich Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin
Medizinische Fakultät der Charité, Berlin, 2007
Medizinische Fakultät der Justus-Liebig-Universität Gießen, 2009-2013
Medizinische Fakultät der Philipps-University Marburg, 2009-2014

2010-2011: Promotion in Geschichts- und Kulturwissenschaften
Abschluss: Doctor philosophiae – Dr. phil. an der Justus-Liebig-University Gießen, (Prof. Volker Roelcke, Prof. Jürgen Reulecke), Buchveröffentlichung der Dissertation im September 2013

1997-2005: Universitäre Ausbildung
Geschichts- und Kulturwissenschaften, Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften (Teilgebiet: Betriebswirtschaftslehre) an der Freien University Berlin, Abschluss: M.A. (Prof. Gisela Bock, Prof. Rolf Winau)

Forschungsschwerpunkt und Interessen in der Zeitgeschichte
Medizinische Selektionsprozesse im 20. Jahrhundert
Erinnerungskulturen in Deutschland seit 1945
Medizin im Nationalsozialismus (insb. Euthanasie)
Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftspolitik in Deutschland
Geschichte der Kindheit

Vorträge 2013

  • München  15.-17.11.2013: Die Erinnerung an die NS-Euthanasie in der Medizin nach 1945 – Beispiele und Thesen, Herbsttagung Arbeitskreis zur Erforschung der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und Zwangssterilisation, 15.-17.11.2013 Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie of Ludwigs-Maximilian University Munich
  • Erlangen 11.11.2013: „… wie das Vieh auf dem Viehmarkt verkauft“. Medizinische Auswahluntersuchungen bei "Gastarbeitern" aus Italien, Spanien und der Türkei (1955-1973), Medical lectures, Institute for the History and Ethics of Medicine, FAU Erlangen-Nürnberg
  • Berlin 02.11.2013: „… wie das Vieh auf dem Viehmarkt verkauft“. Medizinische Auswahluntersuchungen bei der geregelten Anwerbung von „Gastarbeitern“ aus Italien, Spanien und der Türkei, 1955-1973, Berlin Society fort he History of Medicine e.V., InstituteBerliner Gesellschaft für Geschichte der Medizin e.V., Institute for the History of Medicine, Charité Berlin
  • Aachen 08.10.2013: Die NS-Euthanasie als Argument in der (kinder-)ärztlichen Erinnerungskultur und Medizinethik, Konferenz: Medizinische Fachgesellschaften im Nationalsozialismus – Bestandsaufnahme und Perspektiven,  Institute for the History, Theory and Ethics of Medicine, Medical Faculty, RWTH Aachen
  • Lissabon 05.09.2013: "… sold like cattle on the cattle market". Medical selection examinations for the regulated recruitment of "guest workers" from Italy, Spain and Turkey, 1955-1973, European Association for the History of Medicine and Health (EAHMH): “Risk and Disaster in Medicine and Health”, Lissabon, Portugal 4.-7. 9. 2013
  • Giessen 08.07.2013: Primaten im „Tiermodell“. Zum Einsatz von Affen in der biomedizinischen Forschung, Internal colloquium for the History of Medicine and Sciences, Institute for the History of Medicine, Justus-Liebig University Gießen
  • Giessen 13.05.2013: „… wie das Vieh auf dem Viehmarkt verkauft“. Medizinische Auswahluntersuchungen bei der geregelten Anwerbung von „Gastarbeitern“ aus Italien, Spanien und der Türkei, 1955-1973, Internal colloquium for the History of Medicine and Sciences, Institute for the History of Medicine, Justus-Liebig University Gießen (SPC Global Health)
  • Giessen 11.02.2013: Medizinische Selektion bei der geregelten Anwerbung von Arbeitsmigranten ("Gastarbeitern") in Italien, Spanien und der Türkei (1955-1973): Praxis und Funktion von Gesundheitsuntersuchungen unter dem Einfluss wirtschaftlicher und politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland: Project report, Internal colloquium for the History of Medicine and Sciences, Institut for the History of Medicine, Justus-Liebig University Gießen
  • Berlin 07.02.2013: Medizinische Selektion bei der geregelten Anwerbung von Arbeitsmigranten ("Gastarbeitern") in Italien, Spanien und der Türkei (1955-1973): Praxis und Funktion von Gesundheitsuntersuchungen unter dem Einfluss wirtschaftlicher und politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland, colloquium for the history of contemporary history, Friedrich Meinecke Institute, Freie University Berlin (Prof. Christiane Kuller / Prof. Paul Nolte)


Bibliografie
Sammelband:

  • Gemeinsam mit Volker Roelcke und Etienne Lepicard (Hg.): Conflicting values in medicine and bioethics: Professional identities and human rights in post-war debates on Nazi euthanasia (in Vorbereitung).

Monographie:

  • Geschichte als Argument in der deutschen Nachkriegsmedizin. Formen der Vergegenwärtigung der nationalsozialistischen Euthanasie zwischen Politisierung und Historiographie, Vandenhoeck & Ruprecht. unipress, Wissenschaftliche Reihe Formen der Erinnerung Nr. 53, Göttingen 2013.

Rezension:

  • Henning Tümmers, Anerkennungskämpfe. Die Nachgeschichte der nationalsozialistischen Zwangssterilisation, Wallstein-Verlag Göttingen 2011, in: Dr. med. Mabuse. Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Nr. 199, September / Oktober 2012, S. 58-59.


Wissenschaftliche Aufsätze:

  • Das Ringen der Zwangssterilisierten und NS-„Euthanasie“-Geschädigten um „Wiedergutmachung“ und 25 Jahre Arbeitskreis, in: Arbeitskreis zur Erforschung der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und Zwangssterilisation (Hg.), NS-Euthanasie in der „Ostmark“. Fachtagung vom 17. bis 19. April 2009 im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim, Alkoven, Ulm / Münster 2012, S. 255-286.
  • Die Tötung behinderter Kinder und Jugendlicher im Reichsausschuss-Verfahren (1939-1945) – The murder of handicapped children and youth in the Reich Committee Procedure (1939-1945), in: Thomas Beddies (Hg.), Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit – In memory of the children. Pediatricians and crimes against children in the Nazi period, im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ), Berlin 2012, S. 13-19.
  • „Meldung eines Falles von Idiotie Hydrocephalus“. Die NS-„Kindereuthanasie“ am Beispiel der Krankengeschichte von Ilse Angelika S., in: Babette Quinkert, Philipp Rauh und Ulrike Winkler (Hg.), Krieg und Psychiatrie 1914-1950, Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus Bd. 26, Wallstein Göttingen 2010, S. 189-205.
  • Krankentötungen in Ostpreußen. Ein Vergleich der „Aktion Lange“ und der „Aktion T4“, in: Maike Rotzoll und Gerrit Hohendorf, Petra Fuchs, Paul Richter, Christoph Mundt, Wolfgang U. Eckart (Hg.), Die nationalsozialistische „Euthanasie“-Aktion T4. Geschichte und ethische Konsequenzen in der Gegenwart, Schöningh Paderborn u.a. 2010, S. 169-174.
  • Gemeinsam mit Jan Lekschas,  Ilsze Lekschas „Aber ich habe Kirchenlieder gesungen und gelacht.“ In: Tödliche Medizin. Rassenwahn im Nationalsozialismus Wallstein Verlag, Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Göttingen 2009, S. 66-71.
  • Remembering Nazi Euthanasia in post-war Germany: The case of German Pediatrics, in: Korot The Israel Journal of the History of Medicine and Science, vol. 19 (2007-2008): Medical Narratives on National-Socialist “Euthanasia”, Jerusalem (2009), pp. 49-64.
  • Collective memory: representation of national socialist “euthanasia”, in: Korot The Israel Journal of the History of Medicine and Science, vol. 19 (2007-2008): Medical Narratives on National-Socialist “Euthanasia”, Jerusalem (2009), pp. 11-28.
  • Gemeinsam mit Petra Fuchs, Gerrit Hohendorf, Paul Richter, Maike Rotzoll, Die Provinz Ostpreußen und die nationalsozialistische „Euthanasie“: SS-„Aktion Lange“ und „Aktion T4“, in: Medizinhistorisches Journal 43, 1 (2008), S. 20-55.
  • Facetten der Vergegenwärtigung der nationalsozialistischen „Euthanasie“ in der DDR, in: Eberhard Ulm, Thomas Seyde und Berit Lahm (Hg.), 505 Kindereuthanasieverbrechen in Leipzig. Rezeption und Verantwortung, Leipzig 2008, S. 229-266.
  • Sascha Topp, Jürgen Peiffer †, Das MPI für Hirnforschung in Gießen: Institutskrise nach 1945, die Hypothek der NS-„Euthanasie“ und das Schweigen der Fakultät, in: Sigrid Oehler-Klein (Hg.), Die Medizinische Fakultät der Universität Gießen im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit: Personen und Institutionen, Umbrüche und Kontinuitäten, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2007, S. 539-607.
  • Friedrich Arthur L. – „Ich teile dem Amtsgericht Leipzig mit, dass ich nicht irrsinnig bin…“, in: Petra Fuchs, Maike Rotzoll, Ulrich Müller und Gerrit Hohendorf (Hg.): „Das Vergessen der Vernichtung ist Teil der Vernichtung selbst“. Lebensgeschichten von Opfern der nationalsozialistischen „Euthanasie“, Berlin 2007, S. 191-200.
  • Gertrud N. – Im Netz, in: Petra Fuchs, Maike Rotzoll, Ulrich Müller und Gerrit Hohendorf (Hg.): „Das Vergessen der Vernichtung ist Teil der Vernichtung selbst“. Lebensgeschichten von Opfern der nationalsozialistischen „Euthanasie“, Berlin 2007, S. 219-225.
  • Gemeinsam mit Maike Rotzoll, Paul Richter, Petra Fuchs, Annette Hinz-Wessels, Gerrit Hohendorf: The First National Socialist Extermination Crime. The so-called “T4 Program” and its Victims, in: International Journal of Mental Health, Vol. 35, Nr. 3, Fall (2006), pp. 17-29.
  • Der „Reichsausschuß zur wissenschaftlichen Erfassung erb- und anlagebedingter schwerer Leiden“. Zur Organisation der Ermordung minderjähriger Kranker im Nationalsozialismus 1939-1945, in: Thomas Beddies und Kristina Hübener (Hg.): Kinder in der NS-Psychiatrie, Bebra Berlin-Brandenburg 2004, S. 17-54.