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Artikelaktionen

Sektion 3 Educational Linguistics

Sek3

 

Unter Educational Linguistics werden Forschungs- und Lehraktivitäten zusammengefasst, die sich auf die wechselseitige Verbindung von sprachwissenschaftlichen Fragestellungen, Konzepten und Modellen mit der Beschreibung und Analyse von Spracherwerbs- und Sprachvermittlungsprozessen beziehen. In der Sektion Educational Linguistics arbeiten Anglisten, Germanisten, Romanisten, Slavisten und Turkologen mit Linguisten und Didaktikern aus allen Philologien intensiv zusammen. Drei besondere Schwerpunkte bilden die folgenden Forschungsfelder:

    • sprachpolitisch und fremdsprachendidaktisch relevante Fragestellungen, die für Mehrsprachigkeitskonzepte und die Identitätsstiftung durch Sprache relevant sind;
    • die Nutzung digitaler Medien, korpus- und computerlinguistischer Technologien für die Sprachanalyse und das Fremdsprachenlehren und -lernen;
    • die Beschreibung und Analyse des Spracherwerbs im Allgemeinen (unter besonderer Berücksichtigung der medialen Ausdifferenzierung nach Mündlichkeit und Schriftlichkeit) und der Sprache im Unterricht im Besonderen.

Aktivitäten

Archiv

Vortragsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Wintersemester 2018/19

Vortragsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Wintersemester 2018/19

Programm Educational Linguistics 2018/19
Programm Educational Linguistics 2018/19

 Im Rahmen des Forschungsverbundes Educational Linguistics finden im Wintersemester 2018/2019 zwei Vorträge sowie eine Podiumsdiskussion statt. Als Referenten werden Dr. Dinah Leschzyk (JLU Gießen, Institut für Romanistik) und Dr. Jutta Hergenhan (JLU Gießen, Zentrum für Medien und Interaktivität) erwartet. Die Vorträge finden dienstags, um 18:15 im Seminargebäude Philosophikum, Raum 202 (Alter Steinbacher Weg 44) statt.

Am 20.11.2018 hält Dr. Dinah Leschzyk ihren Vortrag zum Thema „Brasilien: Zwischen 'Gender-Revolution' und 'Staatsstreich'. Gendersensibler Sprachgebrauch in der Krise.“

Am 4.12.2018 spricht Dr. Jutta Hergenhan zum Thema „Gendern in Frankreich: von der Feminisierung der Berufsbezeichnungen zum inklusiven Schreiben.“

Am 22.1.2019 in der Aula vom Uni-Hauptgebäude findet Podiumsgespräch zum Thema „Studierende, SuS und Bürger*innenmeister*innen/ - Möglichkeiten und Grenzen des geschlechtergerechten Sprachgebrauchs.“ statt. An der Diskussion nehmen Prof. Dr. Anja Binanzer (Erfurt), Prof. Dr. Gabriele Diewald (Hannover), Prof. em. Dr. Peter Eisenberg (Potsdam) sowie Prof. Dr. Ekkehard Felder (Heidelberg) teil. Moderation: Prof. Dr. Helmuth Feilke (Gießen) und Prof. Dr. Mathilde Hennig (Gießen).

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.




(31.10.2018, Niklas Ferch)

Schulmedien im digitalen Wandel – Steffen Obeling hält Gastvortrag zu fremdsprachlichen Lehrwerken der Zukunft

Schulmedien im digitalen Wandel – Steffen Obeling hält Gastvortrag zu fremdsprachlichen Lehrwerken der Zukunft

 

"In Deutschland füllen wir oftmals nur die Klassenzimmer mit Computern, nicht die Computer mit den richtigen Inhalten", schrieb die FAZ bereits im Januar 2016 zu digitalen Medien in Schulen[1]. Das Thema der Digitalisierung von Lehrmaterial ist in der Didaktik präsenter denn je. Wenn weite Teile der Gesellschaft, die Wirtschaft und die Unterhaltungsbranche immer digitaler werden, wieso sollte die Digitalisierung dann Halt vor den Schulen und der Lehre machen?

Mit den Fragen, Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung in der Lehre befasst sich die Vortragsreihe "Lehrmaterial digital?" des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Sommersemester 2018.

Lag früher der Fokus im Bereich des Fremdsprachenunterrichts vor allem auf dem klassischen Buch, so werden heutzutage immer mehr moderne Techniken und Medien angewandt, um Fremdsprachen zu vermitteln. Ob Computer, Tablets oder Smartboards, moderne Techniken halten immer weiter Einzug in den Fremdsprachenunterricht.  Wie diese Techniken und das traditionelle Lehrwerk in Buchform miteinander kombiniert werden können, ist eine Herausforderung, der sich die Fremdsprachendidaktik stellen muss. Wie dies möglich ist, erfahren Sie im Vortrag von Steffen Obeling zum Thema "Schulmedien im digitalen Wandel – Wie sollen fremdsprachliche Lehrwerke der Zukunft (nicht) aussehen?". Der Vortrag findet am Dienstag, 5. Juni 2018, um 18:15 Uhr im Seminargebäude Philosophikum, Raum 202 (Alter Steinbacher Weg 44) statt.  

Obeling ist Mitglied des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung in Düren und Lehrwerksautor. Die Themen der funktionalen Integration digitaler Komponenten in fremdsprachliche Lehrwerke sowie die Arbeit mit dem Tablet und die damit einhergehende Frage nach dem Datenschutz werden im Zentrum des Vortrags stehen. Aus seiner langjährigen Erfahrung mit digitalen Unterrichtsmedien stellt Steffen Obeling Ansätze vor, in denen die digitalen Angebote der Lehrwerke das Fremdsprachenlernen bereichern können.

Der Vortrag stellt die erste von drei Veranstaltungen der Vortragsreihe "Lehrmaterial digital?" dar. Am 19. Juni 2018 folgt Frank Tscherwens und Stefan Kyas Vortrag zum Thema "Hat das Schulbuch eine Zukunft? Die digitale Transformation aus Verlagssicht." Am 3. Juli 2018 schließt die Veranstaltungsreihe mit Dr. Tushar Chaudhuris Vortrag zum Thema "Integrated Language Learning & Social Awareness. Das ILLSA Projekt von der Idee zum Produkt."

 


[1] faz.net, Stand 04.06.2018

 

(04.06.2018, Max Stümpel)

Wie schreibt man einen Duden?

Wie schreibt man einen Duden?

Vortrag von Prof. Mathilde Hennig in der Reihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics zum schwierigen Verhältnis zwischen sprachlicher Präskription und Deskription am Beispiel des Wörterbuchs der sprachlichen Zweifelsfälle

Bereits seit fünfzig Jahren gibt es das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle. Die Grundlage für diesen Sprachratgeber bilden mehrere Hunderttausend Anfragen an die Duden-Sprachberatung. Über die Auskunftsfunktion hinaus ist er als lexikographische Sammlung sprachlicher Zweifelsfälle ein Fundstück für die Forschung, die sich mit grammatischer, orthografischer und stilistischer Variation beschäftigt. Prof. Mathilde Hennig (ZMI-Sektion 3) durfte sich der spannenden Aufgabe annehmen, den Dudenband 9 als Herausgeberin und Autorin im Bereich Grammatik mitzugestalten. In ihrem Vortrag berichtet sie über die Ziele und die Schwierigkeiten, die auftauchen, wenn man ein Duden-Wörterbuch schreibt. Wie gelingt es, den Spagat zwischen Präskriptionsbedürfnis der Nutzer und wissenschaftlicher Fundiertheit der Angaben und Erläuterungen zusammen zu bringen? Auf Basis des Dudenkorpus, der 4 Milliarden Wortformen umfasst, wurden typische Zweifelsfälle der deutschen Sprache analysiert. Mit verständlichen Erklärungen, Systematisierungen und Übersichtsartikeln hält das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle sowohl Diskussionen linguistischer Fachfragen als auch Empfehlungen für den Nutzer bereit.

Prof. Mathilde Hennig studierte Deutsch als Fremdsprache, Anglistik und Russistik in Leipzig. Ihre Habilitation an der Universität Kassel verfasste sie zum Thema „Grammatik der gesprochenen Sprache in Geschichte und Gegenwart“. Seit 2009 hat sie die Professur für Deutsche Sprachwissenschaft mit den Schwerpunkten Sprachtheorie und Sprachbeschreibung an der JLU inne.

Der Vortrag von Mathilde Hennig  ist der letzte Teil der Vorlesungsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Sommersemester 2017. Er findet am Dienstag, 27. Juni 2017, um 18 Uhr c.t. im Philosophikum I, Hörsaal A5 der JLU Gießen, statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

(22.06.2017, Katharina Monaco)

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