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Artikelaktionen

Sektion 4 Medien und Geschichte

Sek4

Sprecherin: Prof. Katharina Stornig in Vetretung für Prof. Dr. Ulrike Weckel (WS 17/18 und SoSe18)

 

Die Sektion bündelt Forschungsprojekte zur Geschichte der Medien, zur Vermittlung und Inszenierung von Geschichte in den Massenmedien sowie zur Wirkung und Aneignung medialer Repräsentationen durch das Publikum. Im Sinne des ZMI liegt der Schwerpunkt auf der Interaktivität, d.h. wir betreiben Mediengeschichte als (politische) Kulturgeschichte und interessieren uns insbesondere für die Wechselbeziehungen zwischen den Medien und ihrer Wahrnehmung durch die historischen Akteure. Themen aktueller und geplanter Forschungsvorhaben sind u.a. der (Anti-)Kolonialismus im Film, medienwirksame Gewalt, Geschichte im Comic, die Rolle der Massenmedien in gesellschaftlichen Transformationsprozessen sowie Bilder vom "Orient" und Wahrnehmungen des Islam im Westen.

 

Aktivitäten

Archiv

Vortrag: Tatjana Heid bei Stimmen aus der Praxis zum Digital-Journalismus und "Fake-News"

Vortrag: Tatjana Heid bei Stimmen aus der Praxis zum Digital-Journalismus und "Fake-News"

Stimmen aus der Praxis

Digital-Journalismus ist das Spannendste, was der Journalismus derzeit zu bieten hat, und gleichzeitig mit das Anstrengendste. Nachrichten machen nie Pause, die LeserInnen reagieren sofort und sogar namhafte PolitikerInnen zweifeln die Integrität der Medien an.

 

Wie gestaltet sich die Arbeit in einem modernen, auf Digital-Journalismus ausgerichteten Newsroom? Was heißt das eigentlich: multimedial arbeiten? Und was ist der Reiz von Politik-Journalismus, wo die Klickbringer oft eher Sport, Unterhaltung und Crime sind? Wie lässt sich mit dem Vertrauensverlust in die Medien umgehen?

 

Diese Fragen beantwortete Tatjana Heid, ehemalige Fachjournalistik-Studentin und heute Head of News & Politik bei t-online.de, im Rahmen der Reihe Stimmen aus der Praxis des Forschungsverbundes Medien und Geschichte. Außerdem berichtete die leidenschaftliche Politikjournalistin in ihrem Vortrag "Politischer Digital-Journalismus in Zeiten von 'Fake-News'" über ihren Weg vom Hörsaal in den Beruf. Die Veranstaltung fand am Dienstag, den 4. Dezember 2018, um 18 Uhr, im Philosophikum I, Haus C, Raum 214, statt.

 

 



(22.11.2018, Rahel Schmitz)

Stimmen aus der Praxis: Filmemacher Adrian Oeser zum Thema "Wer die Geschichte verändert, verändert den Film. Filme mit und ohne Sprechtexte im Vergleich"

Stimmen aus der Praxis: Filmemacher Adrian Oeser zum Thema "Wer die Geschichte verändert, verändert den Film. Filme mit und ohne Sprechtexte im Vergleich"


Zwei Filme, unterschiedliche Themen, aber noch wichtiger: grundverschiedene Macharten. Der Filmemacher Adrian Oeser präsentierte am Dienstag, den 20. November, von 18-21 Uhr, im Philosophikum I, Haus C, Raum 214, im Rahmen der Reihe Stimmen aus der Praxis des Forschungsverbundes Medien und Geschichte zwei Arbeiten aus seinem Filmstudium, die in ihrem Aufbau verschiedenen Erzählweisen entsprechen.

 

Die Dokumentation Bag Mohajer – Tasche des Flüchtlings porträtiert drei Geflüchtete, die aus den Resten der Schlauchboote und Schwimmwesten, die auf den griechischen Inseln stranden, Taschen nähen. Für sie ein Akt der Selbstermächtigung und ein Weg, ihre Geschichte an Orte zu tragen, an die sie selbst nicht reisen können.

 

Der journalistisch gehaltene Film Von Neonazis und Superhelden – Die Kleinstadt Themar und der Rechtsrock porträtiert die Kleinstadt Themar in Thüringen. Hier finden seit dem vergangenen Jahr regelmäßig große Rechtsrockkonzerte statt, auf denen sich die militante europäische Neonazi-Szene vernetzt. Doch in dem kleinen Ort regt sich auch Widerstand gegen die rechten Umtriebe. Der Film lässt die verschiedenen Seiten zu Wort kommen und geht der Frage nach, wie die Neonazi-Aktivitäten den kleinen Ort verändert haben.

 

Nach den Screenings diskutierten wir, wie die Wahl der Form die filmische Erzählweise beeinflusst.

 



(20.11.2018, Rahel Schmitz)

"Visual History of the Holocaust" - Neue digitale Methoden für die Archivierung der Dokumente des Holocausts

"Visual History of the Holocaust" - Neue digitale Methoden für die Archivierung der Dokumente des Holocausts


Ulrike Weckel
Prof. Dr. Ulrike Weckel

Die Frage der Darstellung und Darstellbarkeit des Holocausts im Zeitalter der digitalen Medien wirft erneut die Frage nach der Bewahrung seiner Dokumentation auf. Das Projekt “Visual History of the Holocaust: Rethinking Curation in the Digital Age“ hat sich zur Aufgabe gemacht sich diese Fragen neu zu stellen und nach einer kuratorischen Lösung für die filmischen Dokumente jener Zeit zu suchen. Professorin Dr. Ulrike Weckel ist mit der JLU an dem – mit insgesamt fünf Millionen Euro geförderten – Projekt des EU-Programms Horizon 2020 beteiligt. Welche digitalen Wege das Projekt geht, um die Dokumente öffentlich zu machen und welche Rolle dabei Ulrike Weckel und ihr Team spielt ist nachzulesen im Gießener Anzeiger.

 

 

Weitere Presse u.a.

Pressestelle der JLU über Visual History of the Holocaust

(30.08.2018, Abdullah Erdogan)


Neuerscheinungen

Archiv der Sektionsveranstaltungen 2009 - 2013


Neuerscheinungen

 

  • van Laak, Jeannette / Mück, Florentin (Hg.) (2016): Sehnsuchtsort Gießen? Erinnerungen an die DDR-Ausreise und den Neubeginn in Hessen. Hrsg. im Auftrag des Magistrats der Universitätsstadt Gießen: Stadt Gießen.
  • Feuchert, Sascha / Thill, Hans / Venske, Regula (2016): Hinauf in das winzige Zelt von Blau – Writers in Prison/Writers at risk. In: Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik "die horen". Göttingen: Wallstein Verlag.
  • Feuchert, Sascha / Roth, Markus / Tromsdorf, Kristine (2016): Mendel Szajnfeld: Erzähl, was mit uns geschehen ist! Erinnerungen an den Holocaust. In: Studien und Dokumente zur Holocaust- und Lagerliteratur. Berlin: Metropol Verlag.