Inhaltspezifische Aktionen

GiDaZ

 
 

Thema: Mit Grammatik ankommen: Aktuelle Ansätze zur Grammatikvermittlung für Deutsch als Zweitsprache

 

Der fünfte GiDaZ-Netzwerktag findet am 20.03.26 als Kooperationsprojekt des Staatlichen Schulamts für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis und der Professur für Deutsch als Zweitsprache an der Justus-Liebig-Universität statt.

Der Veranstaltungsort ist wieder das Seminargebäude Recht und Wirtschaft der Justus-Liebig-Universität in der Licher Straße 68.

Anmeldung 

Eine Anmeldung ist derzeit nicht mehr möglich.

Programm 

13:00 Veranstaltungsbeginn
13:15 - 13:30 Ankommen und Begrüßung
13:30 - 14:15 Impulsvortrag 
14:15 - 14:45 Netzwerkpause
14:45 - 17:30 Workshops
17:30 Veranstaltungsende

 

Impulsvortrag:  "Mit Grammatik ankommen: Perspektiven des Lernens und Lehrens für DaZ"

Prof. Dr. Jana Gamper & Prof. Dr. Karin Madlener-Charpentier

Was ist eigentlich Grammatik? Und wie wird Grammatik gelernt? Ausgehend von diesen sehr grundsätzlichen Fragen stellen wir in unserem Vortrag einen funktionalen Zugang zu Grammatiklernen und -lehren vor, der Grammatik nicht bloß als Regelsystem, sondern vor allem als Werkzeug zur Bewältigung kommunikativer Anforderungen versteht. Am Beispiel der Gegenstandsbereiche Kasus und Genus, die als große Stolpersteine im DaZ-Erwerb angesehen werden, illustrieren wir, wie grammatisches Wissen durch reichhaltige Spracherfahrungen entsteht und warum dabei reines Auswendiglernen von Regeln oftmals wenig zielführend ist. Ausgehend von diesen Überlegungen zum Grammatiklernen stellen wir Prinzipien des Grammatiklehrens vor und diskutieren, wie Unterricht grammatische Lernprozesse durch geeigneten und strukturieren Input sowie den gezielten Aufbau expliziten Wissens unterstützen kann.

 

Workshop: Textgrammatik 

Sandra Kroemer (Aussprachetrainerin u. Fortbildnerin im DaZ-Bereich)

Es gibt grammatische Phänomene, die man im Einzelsatz nicht lösen kann,  wie z.B. die Artikel: ____ Kind geht über die Straße. Ein Kind oder das Kind? Was wäre hier richtig? Erst im Text, in einer Abfolge von Sätzen, kann man diese Frage beantworten. Texte brauchen nicht nur eine inhaltliche Wiederaufnahme (Kohärenz), sondern auch eine grammatische (Kohäsion), z.B. durch Artikel und Pronomina - was sonst noch dazugehören kann, erfahren Sie im Workshop. Erst durch diese Verbindungen erhält der Text sein Gewebe, seine "textile Struktur". Wie man Textgrammatik schon auf einfachem Deutschniveau multisensorisch und spielerisch erfahrbar und einübbar machen kann, das können Sie in diesem Workshop erleben. Herzlich willkommen!

Workshop: "Verbtheater" als Basis für die Einführung des deutschen Kasussystems

Monika Möller-Frorath (Dozentin u. Fortbildnerin im DaZ- und Alphabetisierungsbereich)

„Wem?“ oder „wen?“ – Dativ oder Akkusativ – an dieser Frage haben sich schon Generationen von deutschen Schülern die Zähne ausgebissen. Um wieviel größer ist da die Schwierigkeit der Vermittlung bei Kindern, die andere Muttersprachen sprechen, Sprachen, die nach völlig anderen Gesetzmäßigkeiten funktionieren?
Das Problem der Einführung und Einübung des deutschen Kasussystems lässt sich also nicht mit Fragen nach „wem?“ oder „wen?“ lösen, sondern wir brauchen ein handhabbares Modell. Das „Verbtheater“ ist ein solches erprobtes Modell. Es beruht auf dem theoretischen Hintergrund der Verbvalenzen (Harald Weinrich: Textgrammatik der deutschen Sprache) und ist seit Jahrzehnten erfolgreich erprobt.

Verbtheater einführen bedeutet, dass wir tatsächlich Theater spielen, danach malen und erst dann zum Satz kommen, und dass sich in diesen kleinen Rollenspielen die Valenz der Verben (ein-, zwei- oder dreiwertig) fast automatisch klärt. Schon mit sehr wenig Deutschkenntnissen innerhalb von A1 lassen sich so Akkusativ und Dativ multisensorisch und dabei verständlich einführen, um dann im Laufe des Spracherwerbs (A2, B1) immer mehr vertieft zu werden.
Wie das geht, erleben Sie in diesem Workshop. Herzlich willkommen!

Workshop: Am Ball bleiben – Grammatik im DaZ-Unterricht spielerisch vermitteln

Alexandra Piel (Lehrbuchautorin u. DaZ-Fortbildnerin)

In diesem Workshop lernen Sie viele Spiele kennen, mit denen Sie in Ihrer Lerngruppe Chunks einschleifen und grammatikalische Strukturen trainieren können. Die Aktivitäten erfordern kaum Vorbereitung und kommen mit Würfeln, Bällen, Buchstaben- und Bildkarten sowie Alltagsgegenständen aus. Spiele wie "Lügensätze", "Grammatik unterwegs" und "Gegenständedomino" bieten kreative Übungsmöglichkeiten und lassen sich gut an den jeweiligen Sprachstand der Lernenden anpassen. Viele der vorgestellten Spiele probieren wir im Workshop miteinander aus. Dabei ist zwischendurch auch für etwas Bewegung gesorgt.

Workshop: Mit Darstellendem Spiel zum richtigen Ausdruck

Andrea Vesely, Aleksandra Mungenast (Fortbildnerinnen, Hessische Lehrkräfteakademie, Gießen)

Mit dramapädagogischen und dramagrammatischen Methoden fördern wir die mündliche Kommunikation, erweitern den Wortschatz und vertiefen grammatische Strukturen auf spielerische Weise. Gleichzeitig eröffnet das Darstellende Spiel Erfahrungsräume, in denen zentrale Werte wie Respekt, Empathie, Kooperation und Verantwortungsbewusstsein praktisch erfahrbar werden. Sprache wird dabei nicht nur als Ausdrucksmittel, sondern auch als Brücke zu sozialem Miteinander erlebt. Die Arbeitsgruppe lädt dazu ein, neue Lerninhalte aktiv zu gestalten und die Freude an Sprache und gemeinsamem Handeln zu entdecken.

Der Workshop ist praxisorientiert angelegt und verbindet eigenes Erleben mit gemeinsamer Reflexion. Die Teilnehmenden erproben ausgewählte Methoden und Übungen der Dramapädagogik, die gezielt für den Zweitspracherwerb eingesetzt werden können. Durch spielerische, körper- und handlungsorientierte Zugänge werden sprachliche Lernprozesse erfahrbar gemacht.

In anschließenden Reflexionsphasen werden die erlebten Methoden im kollegialen Austausch analysiert und hinsichtlich ihrer didaktischen Zielsetzung, ihres Potenzials zur Förderung der Lernprogression sowie ihrer Übertragbarkeit auf unterschiedliche Lerngruppen diskutiert. Der Wechsel zwischen praktischer Erprobung, Beobachtung und gemeinsamer Auswertung ermöglicht eine fundierte Auseinandersetzung mit dramapädagogischen Ansätzen im Kontext des Zweitsprachenunterrichts.

Workshop: Handlungsorientierter Sprach- und Schriftgebrauch für neuzugewanderte Kinder und Jugendliche

Prof. Dr. Doreen Bryant (Universität Tübingen)

Der Handlungsorientierte Sprach- und Schriftgebrauch (HOSS) ist eine für Kinder und Jugend­liche mit nichtdeutscher Herkunftssprache und geringen Deutsch­kenntnissen entwickelte Metho­de, die das Herstellen eines konkreten Produkts (z.B. Gurkenscheiben mit Salz, eine Zitronenlimonade oder ein Windlicht) mit Planung, Durchführung und Reflexion als Anlass nimmt, um körperliches und sprachliches Agieren zu verknüpfen und in einem gesteuerten, semantisch ent­las­teten Rahmen durch gezielte Inputstrukturierung und Outputgenerierung im Mündlichen wie im Schrift­lichen Wortschatz und Grammatik aufzu­bauen und zu festigen. Neuzugewanderte Schüler:innen, die sich im Sprachbad der sie umgeben­den deutschen Sprache nur allzu oft überfordert fühlen, erleben sich beim HOSS sprachlich handlungsfähig: Sie verstehen, worum es geht und sie können einen Teil des Inputs aufnehmen und situationsangemessen verwenden. Der HOSS mit seinen für die Planung und Reflexion der Handlungsabläufe aufbereiteten Materialien gibt den Lernenden die Möglichkeit, sich in der für sie neuen Sprache Deutsch ihren kognitiven Aus­drucks­bedürfnissen anzu­nähern. Sie machen die motivierende Erfahrung, in einem Sicher­heit gebenden Setting über ihre eigent­lichen sprach­lichen Fähigkeiten hinauszu­wachsen. Auch komplexe sprachliche Struk­turen (z.B. instrumentale Präpositionalphrasen) werden durch die Paralle­li­sierung von Handlung und Sprache inhaltlich verstanden, zunächst als Chunks auf­ge­nom­men und durch das wieder­holte, aber lexikalisch variierte Auftreten in folgenden HOSS-Einheiten in ihre Bestandteile aufgebrochen und zu variablen Schemata. 

Nach einer interaktiven Einführung in die Methode erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit selbst eine HOSS-Unterrichtseinheit zu entwickeln.

 

 

 

Vergangene Veranstaltungen:

 

Thema: Sprachförderung von DaZ-Lerner:innen für den und im Fachunterricht

 
Der vierte GiDaZ-Netzwerktag findet am 06.12.2024 (13-18 Uhr) als Kooperationsprojekt des Staatlichen Schulamts für den Landkreis Gießen und den Vogelbergkreis und der Professur für Deutsch als Zweitsprache an der Justus-Liebig-Universität statt.
 
Der Veranstaltungsort ist wieder das Seminargebäude Recht und Wirtschaft der Justus-Liebig-Universität in der Licher Straße 68.
 

Programm

13:00 Veranstaltungsbeginn
13:15 - 13:30 Begrüßung
13:30 - 14:00 Impulsvortrag Prof. Dr. Nadja Wulff (PH Freiburg)
14:00 - 14:30 Netzwerkpause
14:30 - 16:00 Workshopphase I
16:00 - 16:30 Netzwerkpause
16:30 - 18:00 Workshopphase II
18:00 Veranstaltungsende

Anmeldung

 

Impulsvortrag

Vom fachsensiblen Sprachunterricht zum sprachsensiblen Fachunterricht: Gelingensbedingungen und Herausforderungen

Prof. Dr. Nadja Wulff (PH Freiburg)

Die Verknüpfung von sprachlichem und fachlichem Lernen im Rahmen eines sprachsensiblen Fachunterrichts ist zentral und erfordert ein hohes Maß an pädagogischer Professionalität. Im Vortrag wird der Frage nachgegangen, wie eine erfolgreiche Bildungsbeteiligung von Schülerinnen und Schülern mit unzureichenden Kompetenzen in bildungs- und fachsprachlichen Registern erreicht werden kann. Da Lernleistungen über Sprachkompetenz in bildungssprachlichen Varietäten positiv beeinflusst werden können, muss die Vermittlung von Sprachkompetenz ein fachübergreifendes, aber eben auch fachspezifisches Anliegen aller unterrichtlichen Arbeit sein. Die Integration von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen sowie erfolgreiche Unterrichtspartizipation von Lernenden mit unzureichenden sprachlichen Kompetenzen stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Insbesondere aber bedürfen Lehrerinnen und Lehrer konkreter Unterstützungs- und Professionalisierungsangebote, die sie dazu befähigen, sich diesen Herausforderungen zu stellen. Der Vortrag zielt darauf ab, wissenschaftlich fundierte, praxisnahe Strategien aufzuzeigen, die es ermöglichen, sich den spezifischen Herausforderungen im Hinblick auf den Auf- und Ausbau sprachlicher Kompetenzen in einem fachlichen Kontext zu stellen. Der fachsensible Sprachunterricht und der sprachsensible Fachunterricht nach dem Übergang in die Regelklasse sollen die Bildungschancen aller Schülerinnen und Schüler durch die verbesserte Integration sprachlicher und fachlicher Bildungsziele erhöhen.

Workshops

Sprachsensibel unterrichten in der Primarstufe

Kristina Edel

80% der Weltbevölkerung leben mehrsprachig und auch in unseren Klassenzimmern nimmt die Mehrsprachigkeit der Schülerinnen und Schüler zu. Heterogene Sprachkenntnisse der Kinder machen eine Anpassung der Lehrmethoden nötig. Wie kann das gehen, ohne den ganzen Unterricht zu verändern?
Wir zeigen Ihnen einfach umzusetzende Methoden, um in der Grundschule sprachsensibel zu unterrichten: Wortschatz- und Grammatikarbeit im Sach- und Mathematikunterricht, Sprachsensible Lese- und Schreibförderung. Bringen Sie gerne die Vorbereitungen zu Ihren Unterrichtsthemen mit!

(Zielgruppe: Primarstufe)

Sprachbildung im Mathematikunterricht

Prof. Dr. Christof Schreiber & Dr. Rebecca Klose

Mathematik wurde lange Zeit als sprach- und kommunikationsarmes Unterrichtsfach angesehen. Heute weiß man: Sprache nimmt beim Mathematiklernen eine wesentliche Rolle ein. 
Im Workshop wird die Verbindung von Mathematik und Sprache näher betrachtet. Im Fokus stehen verschiedene methodische Möglichkeiten zum Aufbau und zur Förderung des mathematischen Verständnisses in den Klassen 1 bis 6. Dabei kommen digitale und analoge Medien zum Einsatz.

(Zielgruppe: Primarstufe)

Sprachsensibilität im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht in der Sekundarstufe I

Evelyne Raupach

In dem Workshop werden vor allem schriftsprachliche Kompetenzen im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht (Sek 1) hinsichtlich ihrer fachsprachlichen Anforderungen fokussiert. Anhand für den Lernbereich Gesellschaftswissenschaften spezifischer Textsorten und Aufgabenformate werden auch konkrete Schreibprodukte von Schüler:innen der Sekundarstufe 1 analysiert:
•Welche fachspezifischen Strukturen lassen sich in den Unterrichtsmaterialien identifizieren (Wort-, Satz- und Textebene)? Welche sprachlichen Hürden (rezeptiv/produktiv) können sich hieraus für die Schüler:innen ergeben?
•Inwieweit können in diesem Zusammenhang die fachlichen und sprachlichen Lernvoraussetzungen bei der sprachsensiblen Unterrichtsplanung konkret Berücksichtigung finden?
•In welchem Verhältnis stehen fachliche und sprachliche Kompetenzen der Schüler:innen bei der Leistungsbewertung?
•Wie können Schüler:innen gemäß ihrer fachlichen und sprachlichen Kompetenzen individuell gefördert werden?

(Zielgruppe: Sekundarstufe)

Sprachsensible Unterrichtsplanung und sprachsensible Unterrichtsinteraktion: Scaffolding im (Fach-)Unterricht

Prof. Dr. Nadja Wulff & Dr. Markus Willmann

Der Workshop gliedert sich in zwei aufeinander aufbauende Teile und richtet sich an Lehrkräfte, die ihre Kompetenzen im Bereich des sprachsensiblen Lehrens und Lernens erweitern möchten. Im ersten Teil befassen wir uns zunächst mit den theoretischen Grundlagen des Scaffolding. Anhand von Fallbeispielen und aktuellen Forschungsergebnissen soll aufgezeigt werden, wie Sie Scaffolding effektiv in Ihren Unterricht integrieren können. Dies umfasst Techniken wie das Vorentlasten von Fachvokabular, den Einsatz von visuellen Hilfsmitteln und die Gestaltung von differenzierten Lernaufgaben, die auf die sprachlichen Bedürfnisse der Lernenden abgestimmt sind. Überlegungen zu einzelnen Bestandteilen des Makro-Scaffoldings – Bedarfsanalyse, Lernstandsanalyse und Unterrichtsplanung - werden im Plenum präsentiert und gemeinsam reflektiert.

Neben einem Überblick über die didaktische Konzeption des Scaffolding und dessen Makro-Ebene steht im zweiten Teil v. a. deren interaktionale Umsetzung (= Mikro-Scaffoling) in der Vollzugsrealität von Unterricht im Vordergrund. In dem Workshop soll anhand von Ausschnitten aus realem Unterrichtsgeschehen herausgearbeitet werden,
• welche Situationen für sprachliches Lernen sich in (fach-)inhaltlich orientierten Unterrichtsgesprächen ergeben können
• mit welchem Repertoire an interaktionalen und kommunikativen Praktiken Lehrkräfte diese Gelegenheiten aufgreifen und im Gespräch mit Schüler*innen bearbeiten
• welche didaktischen und kommunikativen Auswirkungen die jeweiligen Praktiken haben können. Darüber hinaus wird es Gelegenheit geben, einzelne Praktiken wie z.B. Elizitierungsverfahren oder korrektives Feedback selbst zu erproben und sich für deren Einsatzmöglichkeiten zu sensibilisieren.

(Zielgruppe: Sekundarstufe)

Sprach(en)sensible Aufgabenstellungen (für weiterführende Schulen)

Dr. Katharina Hirt

Anhand von Fallbeispielen und aktuellen Forschungsergebnissen soll aufgezeigt werden, wie Sie Scaffolding effektiv in Ihren Unterricht integrieren können. Dies umfasst Techniken wie das Vorentlasten von Fachvokabular, den Einsatz von visuellen Hilfsmitteln und die Gestaltung von differenzierten Lernaufgaben, die auf die sprachlichen Bedürfnisse der Lernenden abgestimmt sind. Überlegungen zu einzelnen Bestandteilen des Scaffoldings – Bedarfsanalyse, Lernstandsanalyse und Unterrichtsplanung -  werden im Plenum präsentiert und gemeinsam reflektiert, um eine optimale Anpassung an verschiedene Lernkontexte und Schülergruppen zu gewährleisten.

(Zielgruppe: Sekundarstufe)

Gamigration – Branching-Scenarios als interaktive Methode im Sprachenunterricht

Ein spannender Workshop, bei dem die Teilnehmenden digitale, interaktive Unterrichtselemente, sog. Branching Szenarios, kennenlernen und ausprobieren werden, die dann im Sprachenunterricht unmittelbar angewendet werden können und auf den eigenen Unterricht (auch für andere Sprachen und DaZ) angepasst werden. Gemeinsam erproben wir, wie man eigene „Branching Szenarios“ mit Schülerinnen und Schülern im Unterricht erarbeitet.

(Zielgruppe: Sekundarstufe, Berufsschule)

 

Der nächste GiDaZ-Netzwerktag mit dem Schwerpunkt Sprachförderung findet am 13. Oktober 2023 (13-18 Uhr) an der Justus-Liebig-Universität statt.

Der Veranstaltungsort ist wieder das Seminargebäude Recht und Wirtschaft der Justus-Liebig-Universität in der Licher Straße 68.

 

Programm

13:00 - 13:30 Veranstaltungsbeginn und Begrüßung
13:30 - 14:00
Netzwerkpause mit Infoständen
14:00 - 15:30  
Workshop (1. Teil)
15:30 - 16:00
Netzwerkpause mit Infoständen
16:00 - 17:30   
Workshop (2. Teil)

Anmeldung

Eine Anmeldung zur Veranstaltung war bis einschließlich 06. Oktober 2023 möglich.

 

Workshops

Sprachentdecker – Dialoggestaltung mit Kindern durch den Einsatz von Sprachfördertechniken

Workhopleitung: Joanna Diwersy

Kurzbeschreibung

Bei Sprachentdecker, einer alltagsintegrierten Sprachbildung und –förderung in Kitas und Grundschulen, spielt der Einsatz von Sprachfördertechniken eine zentrale Rolle. Sprachfördertechniken haben sich als wirksame Maßnahme zur sprachförderlichen Gestaltung von Gesprächssituationen mit Kindern im Kita- und Grundschulalter erwiesen. Im Workshop werden die zentralen Sprachfördertechniken (Stimulieren, Modellieren, Korrigieren) erläutert und anhand eines Beispiels (Videotranskript) konkretisiert. Die Teilnehmer*innen erhalten die Möglichkeit, die Anwendung von Sprachfördertechniken in verschiedenen Situationen zu üben.

(Zielgruppe: Primarstufe)

 

 

Binnendifferenzierung in Intensivklassen

 

Workhopleitung: Claudia Stein

 

Unterschiedliche Voraussetzungen und hohe Fluktuation der Lernenden machen das Unterrichten in Intensivklassen zu einer großen Herausforderung. Herkunftssprachen sind bunt gemischt, mündliche und schriftliche Sprachkenntnisse variieren sehr stark.

Darüber hinaus unterscheiden sich Lernerfahrungen und nicht zuletzt die Erwartung an guten Unterricht.

Wie gelingt es in solchen Gruppen, alle Lernenden abzuholen und individuell zu fördern?

Wie kann ich die Gruppe zusammenhalten und zu Kooperation und Teamwork anregen?

In diesem Workshop schauen wir uns Methoden der Binnendifferenzierung sowie deren Anwendung im Unterrichtsalltag in Theorie und Praxis an.

Für den praktischen Teil bringen Sie gern ein Lehrwerk bzw. Material mit, mit dem Sie aktuell arbeiten.

 

(Zielgruppe: Primarstufe / Sekundarstufe I)

 

 

Was gltch mit klatschen zu tun hat – mehrsprachige Schreibungen verstehen

 

Workhopleitung: Franziska Förster

 

In diesem Workshop wollen wir uns näher mit den Schreibprodukten von Lernenden in der zweitsprachlichen Alphabetisierung beschäftigen. „Fehler“ sind spannende und aufschlussreiche Phänomene, die Lehrenden viel über ihre Lernenden und deren Lernfortschritte verraten können. Um die Schreibungen „lesen“ zu können, wird im Workshop ein Einblick in das deutsche Schriftsystem gegeben, wobei die Herausforderungen für zweitsprachliche Lernende im Mittelpunkt stehen. In der Auseinandersetzung mit der arabischen Sprache und Schrift als einer zentralen „Migrantensprache“ soll dann gemeinsam der Einfluss der Erstsprache auf den Erwerb der Zweitsprache Deutsch erkundet werden. Grundlage bilden aktuelle Erhebungsdaten aus einem laufenden Forschungsprojekt mit arabischsprachigen erwachsenen Lernenden. Darauf folgt ein Austausch über diagnostische Perspektiven, individuelle Förderbedarfe und mögliche Übungsmöglichkeiten.  

Ziel des Workshops ist es unter anderem, das Verständnis dafür zu stärken, dass bereits Grundlagenwissen über Erstsprachen dabei hilft, Lernprozesse besser zu verstehen, wertzuschätzen und zu fördern. Voraussetzung dafür ist die Neugier auf Seiten der Lehrenden.

 

(Zielgruppe: Primarstufe / Sekundarstufe)

 

 

Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache in der Sekundarstufe I

 

Workhopleitung: Frau Molnár und Frau Mungenast

 

Der Workshop richtet sich sowohl an Lehrkräfte als auch Mitglieder der Schulleitung und bietet eine erste Orientierung bei der Planung und Einrichtung von Deutsch-Förderkursen zur Erweiterung der Sprachkenntnisse von Schülerinnen und Schülern im Zweitspracherwerb. Es werden v.a. folgende Inhalte thematisiert:

  • Nutzung von Ressourcen der Schülerinnen und Schüler (besonders des Sprachpotentials und der Mehrsprachigkeit)

  • Impulse zu den Förderschwerpunkten Lesen und Schreiben, Wortschatzerweiterung und Kommunikationsanlässe

  • Prinzipien des Sprachförderunterrichts (vor allem Diagnose- und Förderinstrumente sowie die Vermittlung von Lernstrategien)

  • Rechtliche Rahmenbedingungen zur Einrichtung von Deutsch-Förderkursen zur Erweiterung der Sprachkenntnisse sowie Anregungen zur Gestaltung eines wirksamen schulinternen Sprachförderkonzepts

(Zielgruppe: Sekundarstufe I)

 

 

Lasst uns einen Ausflug machen! – Das Aufgabenformat des materialgestützten Schreibens im Zweitspracherwerb

 

Workhopleitung Frau PD Dr. König und Frau Hofmann

 

Um sich über ein Thema zu informieren, ist es erforderlich, geeignete Texte auszuwählen und diesen Informationen zu entnehmen. Eine Verschriftlichung aber, beispielsweise in Form eines Lernplakats, Lexikonartikels oder Briefes, erfordert, die Informationen zu ordnen sowie das Schreibziel und die Adressat:innen zu berücksichtigen. Das Aufgabenformat des materialgestützten Schreibens verbindet diese anspruchsvollen Lese- und Textproduktionskompetenzen, indem es von den Schreibenden fordert, unterschiedliche Materialien zu einem eigenen informierenden und/oder argumentierenden Text zu synthetisieren.

In diesem Workshop erarbeiten wir exemplarisch anhand einer konkreten Lernaufgabe, inwiefern das informierende materialgestützte Schreiben bereits in den Klassen 5 und 6 im Deutsch- und Fachunterricht den Erwerb der Bildungssprache unterstützt und sprachliches Lernen fördert. Dazu entwickeln wir gemeinsam differenzierte Umsetzungsmöglichkeiten und konkrete Unterstützungsangebote für Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache (z.B. Strategien der Erschließung diskontinuierlicher Texte, Scaffolding zum Verfassen eines Briefes).

 

(Der Workshop richtet sich an Deutsch-/DaZ-Lehrkräfte; das Aufgabenformat kann aber auch in anderen Fächern, beispielsweise GL oder Biologie umgesetzt werden.)

 

 

Am 28. April 2023 (13-18 Uhr) findet der zweite Netzwerktag DaZ in Gießen als Kooperationsprojekt des Staatlichen Schulamts für den Landkreis Gießen und den Vogelbergkreis und der Professur für Deutsch als Zweitsprache an der Justus-Liebig-Universität statt.

 

 

Der thematische Schwerpunkt liegt diesmal auf der Sprachdiagnostik.

Programm:

 

Die Veranstaltung findet im Seminargebäude Recht und Wirtschaft der Justus-Liebig-Universität in der Licher Straße 68 statt.

13:00 – 13:15 Begrüßung
13:15 – 13:45 

Vortrag Prof. Dr. Inger Petersen
"Diagnostik als Grundlage von gutem DaZ-Unterricht"

13:45 – 14:15     
Netzwerkpause
14:15 – 15:45     
Workshop I
15:45 – 16:15  Netzwerkpause
16:15 – 17:45     
Workshop II
17:45 – 18:00  Gemeinsamer Abschluss

Workshops

 

Deutsch für den Schulstart

Workshopleitung: Bärbel Ockum

Die Teilnehmer*innen erhalten einen kurzen Überblick über das Material zum Programm von „Deutsch für den Schulstart“, welches im Vorlaufkurs und DaZ-Unterricht der Klassen 1 und 2 eingesetzt werden kann. Der Schwerpunkt des Workshops liegt bei der Vorstellung der Umsetzung und Auswertung der Sprachstandsfeststellung und der anschließenden Bestimmung des Fördereinstiegs im Programm.

LiSe-DaZ (Linguistische Sprachstandserhebung - Deutsch als Zweitsprache)

Workshopleitung: Rabea Lemmer & Lydia Grohe

Eine zuverlässige Sprachstandserfassung gilt als unabdingbare Grundlage für eine gezielte und linguistisch fundierte Sprachförderung und ist zudem hilfreich für die Unterscheidung von Sprachförder- und Sprachtherapiebedarf. Im Workshop wird das Verfahren LiSe-DaZ® (Schulz & Tracy, 2011) vorgestellt, das über separate Normen für Kinder mit Deutsch als Muttersprache (DaM) und als Zweitsprache (DaZ) verfügt. Die Teilnehmer*innen erproben das Verfahren anhand der Untertests „Satzklammer“ und „w-Fragen“. Es wird zudem gezeigt, wie das Verfahren auch für Kinder einsetzbar ist, für die keine Normwerte vorliegen. Die Teilnehmer*innen lernen sodann linguistisch fundiertes Fördermaterial (Voet Cornelli et al., 2022) kennen, das direkt an die mit LiSe-DaZ® erfassten Entwicklungsbereiche anknüpft.

Zielgruppe

Grundschullehrkräfte (insbesondere diejenigen, die in Vorlaufkursen eingesetzt werden) sowie pädagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätten                            

BiSpra (Test zur Erfassung bildungssprachlicher Kompetenzen)

Workshopleitung: Birgit Heppt

Diagnostik bildungssprachlicher Kompetenzen bei einsprachigen und mehrsprachigen Grundschulkindern: Der Bildungssprachtest BiSpra 2-4 in Theorie und Praxis

Die verlässliche Bestimmung bildungssprachlicher Kompetenzen ist sowohl in der schulischen Praxis als auch in der anwendungsorientierten linguistischen und pädagogisch-psychologischen Forschung von Bedeutung, etwa, um Fördermaterialien und -strategien möglichst zielgerichtet auszuwählen oder die Wirksamkeit von Maßnahmen der fachintegrierten Sprachbildung zu überprüfen. Ein standardisierter und normierter Test, der sich zur Erfassung des bildungssprachlichen Verständnisses von Grundschulkindern der Jahrgangsstufen 2 bis 4 eignet, ist BiSpra 2-4. Um den heterogenen Lernbedingungen gerecht zu werden, unter denen Kinder mit unterschiedlichen Spracherwerbsbiografien die Bildungssprache Deutsch erwerben, wurden für BiSpra 2-4 getrennte Vergleichswerte für monolingual deutschsprachige Kinder, für bilingual aufwachsende Kinder und für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache bereitgestellt.

In dem Workshop werden zunächst die Entwicklungsgrundlagen der drei Untertests von BiSpra 2-4 vorgestellt und das Vorgehen zur Testdurchführung und -auswertung besprochen. Anschließend erhalten die Teilnehmer:innen die Gelegenheit, die Testmaterialien in Kleingruppen selbst zu erkunden und zu erproben. Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten werden abschließend zusammengetragen und gemeinsam diskutiert. Der Workshop richtet sich primär an Grundschullehrkräfte.

Niveaubeschreibungen DaZ

Workshopleitung: Sabine Rutten

Mit den Niveaubeschreibungen DaZ werden die Sprachkompetenzen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund erfasst, um eine zielgerichtete sprachliche Förderung sicherzustellen. 

Die Niveaubeschreibungen sind ein Beobachtungsinstrument, das zeigt, wie weit ein Schüler/eine Schülerin in verschiedenen sprachlichen Teilbereichen auf dem Weg zum Erreichen der Zielvorgaben der Bildungsstandards im Fach Deutsch bereits gekommen ist. 

In den Workshops werden jeweils Auszüge aus den Niveaubeschreibungen DaZ für die Primarstufe und die Sekundarstufe I vorgestellt sowie ihre Konzeption und ihre praktische Handhabung erläutert. 

Das Material ist hier kostenfrei zugänglich und sollte ebenso wie die Praxishinweise zum Workshop mitgebracht werden. 

Beurteilung von lernerprachlichen Texten im Fachunterricht

Workshopleitung: Inger Petersen

Das Schreiben von Texten spielt in fast allen Unterrichtsfächern eine große Rolle, sowohl als Lernmedium als auch als Lerngegenstand. Um Schüler*innen beim Schreiben von Texten gezielt fördern zu können, benötigen Lehrkräfte diagnostische Informationen zur fachspezifischen Schreibkompetenz. Diese kann über Textprodukte aus dem Fachunterricht erfasst werden. In diesem Workshop lernen Sie sprachliche Kriterien kennen, mit denen Sie fachbezogene Texte von Schüler*innen differenziert beurteilen können. Dazu wird ein Kriterienraster zur Beurteilung fachbezogener Textqualität an authentischen Texten von Schüler*innen erprobt. Dabei sollen insbesondere die vorhandenen sprachlichen Ressourcen der Schüler*innen  ins Auge gefasst werden. 

Profilanalyse

Workshopleitung: Julia Schlauch

Die Profilanalyse nach Grießhaber ist ein informelles Diagnoseverfahren, das eine Einschätzung der sprachlichen Kompetenz von Kindern und Jugendlichen mit Deutsch als Zweitsprache anhand der Wortstellung vornimmt.

Das Verfahren bietet eine breite Anwendungsmöglichkeit für Lerner:innen unterschiedlichen Alters und verschiedener Bildungsetappen und verspricht eine gute Handhabbarkeit und zeitlich-ökonomischen Einsatz für mündliche wie auch schriftliche Textproduktionen.

Im Workshop verschaffen wir uns einen praktischen Einblick in die Anwendung des Verfahrens. (Hierzu können gerne auch Texte von Schüler:innen aus dem eigenen Unterricht mitgebracht werden.) Davon ausgehend diskutieren wir Potentiale und Grenzen des Einsatzes in der eigenen Lehrpraxis.

Niveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER)

Workshopleitung: Friederike Jin

Die Zeugnisvorlagen für Intensivklassen bzw. InteA-Klassen sehen eine Bewertung von Teilbereichen nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) vor.

Im Rahmen dieses Workshops soll auf die Entstehungsgeschichte des GER ebenso eingegangen werden wie auf die Auswirkungen dieser Erkenntnisse auf den Sprachenunterricht im Allgemeinen.

Die Beschreibung und Bewertung von Sprachkenntnissen an Beispielen für Prüfungs- bzw. Diagnoseaufgaben soll nach Möglichkeit auch noch zur Anwendung kommen.

Deutsches Sprachdiplom I (DSD I)

Workshopleitung: Jana Gamper

- Nur als Workshop I -

Die ursprünglich für den Einsatz im Auslandschulwesen entwickelte skalierte Prüfung hat sich in den letzten Jahren zu einem an allgemeinbildenden Schulen beliebten Testinstrument entwickelt, um bspw. im Kontext der Intensivklassenbeschulung Sprachstände zu messen und Empfehlung in Bezug auf Übergänge in den Regelunterricht auszusprechen. Dem B1-Zertifikat, das Schüler:innen erlangen können, wird dabei eine hohe Aussagekraft zugesprochen, was das Erreichen sog. ‚ausreichender‘ Deutschkenntnisse angeht, die für die Regelklasse notwendig sind.

Der Workshop möchte zunächst einen Überblick über Zielsetzung, Konstruktion sowie Motivation in Bezug auf die Adaption des DSD I im Inland geben. Davon ausgehend betrachten wir gemeinsam ausgewählte Fertigkeitsbereiche sowie Aufgabenstellungen aus dem DSD I. Abgerundet wird die Workshoparbeit mit der gemeinsamen exemplarischen Analyse individueller Testergebnisse. Ziel des Workshops ist es, gemeinsam Potentiale und Probleme des DSD I als sprachstandsmessendes Verfahren in Intensivklassen zu diskutieren.

Deutsches Sprachdiplom Pro (DSD I Pro)

Workshopleitung: Jana Gamper

- Nur als Workshop II -

Aufbauend auf dem DSD I (s. Workshopangebot I) wurde in Form des DSD I Pro 2017 eine Variante des Deutschen Sprachdiploms für berufsbildende Schulen entwickelt und im Inland implementiert. In Hessen ist der Einsatz des DSD I Pro v.a. in InteA-Klassen teils verpflichtend, wodurch das Prüfungsformat eine hohe Relevanz für Lehrkräfte und Schüler:innen mitbringt. 

Analog zum Workshop DSD I verschaffen wir uns zunächst gemeinsam einen Überblick über Aufbau und Zielsetzung der skalierten Prüfung und betrachten ausgewählte Aufgaben sowie individuelle Ergebnisse von Berufsschüler:innen. Ziel ist es, den Nutzen des DSD I Pro in Bezug auf den Übergang in die berufliche (duale) Ausbildung zu diskutieren und gemeinsam zu reflektieren, ob und wie das durch die Prüfung anvisierte B1-Niveau berufsbezogene Deutschkenntnisse erfassen kann. 

 


 

Am 23. September 2022 (14-18 Uhr) laden das Schulamt für den Landkreis Gießen und den Vogelbergkreis und die Professur für Deutsch als Zweitsprache an der Justus-Liebig-Universität Gießen zu einem Netzwerktag Deutsch als Zweitsprache für interessierte Lehrer:innen ein.


Die Anmeldung war bis Dienstag, 20. September 2022 möglich.


Die Eröffnung des Netzwerktages findet im Hörsaal A04, Haus A - Philosophikum I an der Justus-Liebig-Universität Gießen statt. Die genaue Adresse ist hier zu finden.

Programm      14:00 - 14:15    Begrüßung                               
14:15 - 14:35    Vortrag Prof. Dr. Jana Gamper: "DaZ in Gießen: Eine Standortbestimmung"
14:35 - 15:15    Vortrag Prof. Dr. Monika Angela Budde: "Translinguale und transkulturelle                                  Anknüpfungspunkte zur Gestaltung von Übergängen in der Durchgängigen Sprachbildung"
15:15 - 15:45    Pause und Raumwechsel
15:45 - 17:15    Workshopprogramm
        1) Alphabetisierung & Lerner:innen ohne Schulerfahrung - Cosima Lemke - [Raum B024]
        2) Intensivklassen für neu zugewanderte Schüler:innen -
        3) Binnendifferenzierung (in der Regelklasse) - Susanna Ivanics - [Raum B031]
        4) Förderdiagnostik - Julia Schauch - [Raum B009]
        5) DaZ in der Berufsschule - Prof. Dr. Jana Gamper - [Raum B033]
17:15 - 18:00    Gemeinsamer Abschluss