Deutsche Hochschulmeisterschaften im Rudern – Gold und Bronze für die JLU
Vom 04.07.2025 bis zum 6.07.2025 wurden auf dem Elfrather See die 77. deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern ausgetragen. Hierbei ist die JLU mit einem Team aus fünf Sportlerinnen und Sportlern angereist. Wegen eines Rekordmeldeergebnisses von 639 Ruderinnen und Ruderern war im Vorfeld mit viel Konkurrenz und spannend umkämpften Rennen für die Boote mit JLU-Besetzung zu rechnen.
Dies wurde Mara Bracker und Franziska Stamer im Doppelzweier zum Verhängnis, denen in einem sehr starken Vorlauf knapp nicht der Einzug ins Halbfinale gelang, wobei sie es mit ihrer Zeit in anderen Vorläufen gescha6t hätten.
Erfolgreicher verlief es für den Doppelzweier mit Katharina Stamer und Lara Buseck, dem sehr souverän der Einzug ins Halbfinale gelang. Im Halbfinale unterstrichen sie ihre vorher gezeigte Leistung und sicherten sich einen Platz im A-Finale. Im finalen Rennen kämpften sie dann lange um die ersten drei Plätze mit. Auf der zweiten Streckenhälfte mussten sie jedoch die ersten drei Boote ziehen lassen, als ihre Bahn als erstes mit seitlich kommenden Wellen betro6en war. Nach einem packenden Endspurt, in dem man sich noch einem Boot knapp geschlagen geben musste, landeten Sie auf einem guten fünften Platz. Den ersten Platz holte sich hier die Uni Heidelberg, den zweiten Platz die
Uni Halle und den dritten die Wettkampfgemeinschaft München.
Der Mixed-Vierer um die JLU-Studentin Sofie Waesch mit Jan Steimel, Tim Titus Günther und Carlotta Benz von der THM zeigte eine solide Leistung im Vorlauf, bei denen sie nur knapp den dritten Platz, und damit den Einzug ins A-Finale, verfehlten. Im B-Finale hatten sie dann mit starkem Gegenwind, Regen und Wellen zu kämpfen, was für die eher leichte Mannschaft besonders ungünstig war, sodass es am Ende nur für den insgesamt elften Platz reichte.
In einer Wettkampfgemeinschaft mit Charlotta Benz von der THM nutzten Katharina Stamer, Lara Buseck und Franziska Stamer im Frauen-Doppelvierer die Erfahrungen aus den Doppelzweiern für die Renntaktik. So gewannen sie den Vorlauf der Frauen-Vierer und sicherten sich damit eine gute Bahn für das A-Finale. Mit einem dynamischen Endspurt ruderte der Frauen-Doppelvierer im engen Feld am Ende zu Bronze hinter dem ersten Platz, der Wettkampfgemeinschaft München und dem zweiten Platz, der Uni Leipzig.
Überragend waren die Leistungen von dem zweifachen Olympioniken Marc Weber, der mit deutlichem Abstand und mehreren Bootslängen Vorsprung die deutsche Hochschulmeisterschaft im Einer der Männer gewann. Dabei setzte er sich in jedem Rennen von Beginn an von seinen Kontrahenten ab und wurde damit seiner Favoritenrolle mehr als gerecht. Auf diese Weise gewann er sehr deutlich Gold vor dem Zweitplatzierten
von der Hochschule Neu-Ulm und dem Bronzemedaillisten von der TU Dresden, qualifizierte sich damit für die Europäische Hochschulmeisterschaft und zeigte zugleich, dass dort sehr gute Leistungen von ihm zu erwarten sind.
Insgesamt war es also ein überaus erfolgreiches Wochenende für die JLU durch den Gewinn von Bronze und Gold!