Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Herzlich willkommen!

Aktuell

ZMI-Blogs

100 Tage Trump

100 Tage Trump

Podiumsdiskussion - Eine Bilanz der bisherigen Amtszeit

Ende April wird Donald J. Trump als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika 100 Tage im Amt sein. Was ist die Bilanz dieser ersten Regierungszeit?

Das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) und die Kontroversen-Debatten des Instituts für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) laden zu einer Podiumsdiskussion an die JLU ein, um die innen- und außenpolitischen Weichenstellungen der neuen US-Administration zu diskutieren. Themen der Podiumsdiskussion und der anschließenden öffentlichen Debatte werden die Entwicklungen der US-amerikanischen Innenpolitik sowie die Beziehungen zu wichtigen internationalen Partnern wie Deutschland, der Europäischen Union und Japan sein. Nicht zuletzt wird es auch um die besondere Rolle der Medien im bewegten politischen Geschehen dieser ersten 100 Tage gehen.

An der Debatte beteiligen sich Prof. Verena Blechinger-Talcott (Japanologie, Freie Universität Berlin), Prof. Helmut Breitmeier (Politikwissenschaft, JLU), Prof. Claus Leggewie (ZMI/JLU), Prof. Dorothée de Nève (Politikwissenschaft, JLU), Prof.  Greta Olson (Anglistik, JLU) und Andreas Schwarzkopf (Frankfurter Rundschau). Die Moderation übernimmt Prof. Simone Abendschön (Politikwissenschaft, JLU).  

Die Veranstaltung findet am 28. April 2017 um 18:00 s.t. in der Aula der Justus-Liebig-Universität in der Ludwigstraße 23 (Uni-Hauptgebäude), 35390 Gießen, statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

Kontakt:

Prof. Dr. Dorothée de Nève

Institut für Politikwissenschaft

dorothee.de-neve@sowi.uni-giessen.de

Sekretariat: Frau Angelika Buchmüller, Tel.: 0641/99-23145

(21.03.2017, Ina Daßbach)

Zeitgenössisches Theater in China - Vom ZMI geförderte Publikation erscheint im Mai

Zeitgenössisches Theater in China

Vom ZMI geförderte Publikation erscheint im Mai

Theater in ChinaWer heute durch China reist, erlebt eine äußerst widersprüchliche Theaterlandschaft im Wandel. Seit sich chinesische Theatermacher im Kontext der ersten Modernisierungsphase Chinas vor gut 100 Jahren erstmals westliche Theaterformen angeeignet haben, hat das Theater zahlreiche Wandlungen durchlaufen. Bemerkenswert ist heute das Nebeneinander sehr unterschiedlicher theatraler Ausdrucksformen: die faszinierenden Formen des traditionellen chinesischen Musiktheaters (der bei uns so genannten „Peking-Oper“) existieren neben einer eigenständigen Sprechtheaterkultur, einem seit 1989 in ständigem Wachstum begriffenen kommerziellen Produktionssystem sowie einer dynamischen unabhängigen Szene, die beharrlich ihre Räume behauptet. Die Theaterszene ist auf das engste mit den gesellschaftlichen und politischen Verwerfungen der Geschichte Chinas seit dem Ende des 19. Jahrhunderts verbunden: der Kolonialzeit, dem Ende der Kaiserzeit, den maoistischen Kampagnen, der wirtschaftlichen Öffnung nach 1976 und dem entfesselten Hochgeschwindigkeitskapitalismus unserer Zeit.

Das von Cao Kefei, Sabine Heymann und Christoph Lepschy herausgegebene Buch Zeitgenössisches Theater in China ist eine umfassende Bestandsaufnahme des Theaters im heutigen China. Profilierte TheaterkünstlerInnen und –wissenschaftlerInnen aus China und Deutschland formulieren ihre unterschiedlichen Perspektiven auf die chinesische Theaterlandschaft, schreiben über philosophische, gesellschaftliche und kulturelle Voraussetzungen, über das spezifische Verhältnis von Körper und Sprache, über Grenzpolitik und Grenzüberschreitungen, über Chancen und Schwierigkeiten transkultureller Begegnungen. Im Zentrum steht das breite Spektrum der jüngeren Erscheinungsformen des zeitgenössischen Sprech- und Tanztheaters sowie des Dokumentartheaters.

Gefördert wurde die Publikation durch das Goethe-Institut China, das ZMI und die Universität Mozarteum Salzburg. Das Buch erscheint im Mai im Alexander Verlag Berlin.

(Thea Rathmann, 26.04.2017)

Veranstaltungsreihe Zwischen Hetze und Meinungsfreiheit

Veranstaltungsreihe Zwischen Hetze und Meinungsfreiheit

Der zunehmende Anstieg von Hasskommentaren, verbalisierter Menschenverachtung – anonym/nicht anonym, online/offline, öffentlich/privat – hat die Frage nach dem „Sagbaren“ in demokratischen Gesellschaften neu in eine öffentliche Debatte gebracht und stellt auch in der schulischen und universitären Lehre eine große Herausforderung dar. Die dreiteilige Veranstaltungsreihe mit Gastvorträgen und Debatten Zwischen Hetze und Meinungsfreiheit wird von Dr. Tina Olteanu (Vertretungsprofessorin am Institut für Politikwissenschaft) für die ZMI-Sektion 1 (Macht – Medium – Gesellschaft) im Sommersemester 2017 organisiert. Ziel ist es, das Spannungsverhältnis zwischen dem Recht auf Meinungsfreiheit und dessen Grenzen kritisch zu reflektieren.

 

9. Mai 2017: Rechtliche Grenze der Meinungsfreiheit: Hasskriminalität, Satire und Blasphemie

Mit PD Dr. Alexander Thiele (Institut für Allgemeine Staatslehre, Universität Göttingen) und Sandra Niggemann, Mitarbeiterin der Task-Force des Justizministeriums, Referat V B 2 BMJV. Moderation: Dr. Tina Olteanu (Institut für Politikwissenschaft der JLU).

 

28. Juni 2017: Coping with social media under a post-truth president

Mit Dr. Sarah Kendzior, Aktivistin und freier Journalistin aus St. Louis (Missouri).

Moderation: Prof. Greta Olson (ZMI/Institut für Anglistik, JLU).

 

4. Juli 2017: Die Grenze des Sagbaren in der Politik und Wissenschaft – Antifeminismus, Sexismus, Homophobie und Rassismus

Mit Franziska Schutzbach, Genderforscherin an der Universität Basel, Netzaktivistin und Initiatorin des #SchweizerAufschrei und Dr. Ricarda Drüeke, Kommunikationswissenschaftlerin der Universität Salzburg.

Moderation: Dr. Jutta Hergenhan (ZMI/Institut für Politikwissenschaft, JLU)

 

Weitere Informationen zu den Vorträgen finden Sie auf der Seite der Sektion 1 (Macht - Medium - Gesellschaft).

Die Veranstaltungen finden jeweils um 18:00 Uhr c.t. in der Alten Universitätsbibliothek (AUB 1), Bismarckstr. 37, 35390 Gießen statt.

(11.04.2017, Ann-Marie Riesner)

Science March

March for Science

Weltweit demonstrierten am 22. April in über 600 Städten Zehntausende für den Wert der Wissenschaft und faktenbasierte Politik. In mehr als 20 deutschen Städten nahmen TeilnehmerInnen an Demonstrationen des Science March teil.
In Frankfurt am Main nahm neben Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), der Präsidentin der Goethe-Universität Prof. Brigitta Wolf und dem Präsidenten der der Hochschule für angewandte Wissenschaft Prof. Frank Dievernich auch der Präsident der JLU und Sprecher der Konferenz Hessischer Universitäten (KHU) Prof. Joybrato Mukherjee teil. „In Zeiten, in denen die Unterscheidung zwischen Fakten und der Interpretation von Fakten verloren zu gehen droht und damit der Kern der Wissenschaft in Gefahr ist, gilt es, die Wissenschaft als ein hohes Gut zu schützen“, betonte Prof. Mukherjee am Freitag, 21. April als die KHU in ihrer Sitzung zur Beteiligung an den Demonstrationen aufgerufen hat. „Wissenschaftliche Erkenntnisse können nur in einem offenen, freien und internationalen Diskurs gewonnen werden. In einer global vernetzten Wissenschaftsgemeinde gilt: Wenn in anderen Ländern die Wissenschaftsfreiheit bedroht ist, geht uns das auch in Hessen unmittelbar an“, fügte Prof. Mukherjee auch im Namen der vier anderen Universitätspräsidentinnen und -präsidenten (Prof. Hans Jürgen Prömel (Technische Universität Darmstadt), Prof. Birgitta Wolf (Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Reiner Finkeldey (Universität Kassel), Prof. Katharina Krause (Philipps-Universität Marburg) hinzu .

IMG_4457.JPG
Die ZMI-Delegation vor der ungarischen Botschaft Unter den Linden.
In Berlin liefen Mitglieder des ZMI mit dem Slogan „Wer Wissen verhindert, schaf(f)t Angst.“ von der Humboldt-Universität über den Boulevard Unter den Linden bis zum Brandenburger Tor und nahmen am dortigen Science March teil. Vor der ungarischen Botschaft demonstrierte die ZMI-Delegation ihre Solidarität mit der Central European University (CEU), die aufgrund eines Gesetzes der Orbàn-Regierung von der Schließung bedroht ist. Neben der Streichung der Gelder für unabhängige Wissenschaft in den USA ist dies ein weiterer eklatanter Fall des Angriffs auf die freie Wissenschaft, wie sie aktuell in vielen Ländern zu beobachten ist und die der Grund für den Science March ist.

Weitere Informationen zum March for Science finden Sie hier.

(Katharina Monaco, 24.04.2017)
Mehr ...