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Tagung: bilder von migration. interdisziplinäre perspektiven

Tagung: bilder von migration. interdisziplinäre perspektiven

 

 

 

Das ZMI lädt alle Interessierten sehr herzlich zur Teilnahme an der Tagung bilder von migration. interdisziplinäre perspektiven am 2. Dezember 2016 ab 9:00 Uhr in den Margarete-Bieber-Saal (Ludwigstraße 34, 35390 Gießen) ein.

Fünf interdisziplinäre Tandems eröffnen verschiedene Fachzugänge zu Bildern von Migration. Jedes Tandem analysiert ein von ihm gewähltes Bild aus der Perspektive der beiden von ihm vertretenen Disziplinen. Nach jeder Präsentation ist das Plenum eingeladen, sich in der Diskussion ebenfalls diesen Bildern von Migration interdisziplinär zu nähern.




Programm

(21.11.2016, Katharina Monaco)

Sehnsucht nach Grenzen. Identitätssuche in Zeiten des Populismus – die 44. Römerberggespräche in Frankfurt

Sehnsucht nach Grenzen. Identitätssuche in Zeiten des Populismus

– die 44. Römerberggespräche in Frankfurt

Die Römerberggespräche setzen sich dieses Jahr mit der Sehnsucht nach Grenzen und der Identitätssuche in Zeiten des Populismus auseinander. Martin Seel, Philipp Blom, Tatjana Hörnle, Marina Münkler, Katja Petrowskaja und Claus Leggewie diskutieren, wieviel Vielfalt wir als Gesellschaft ertragen können, wieviel Einheit wir fordern müssen und was an wechselseitiger Integration verlangt werden darf.

In Europa wächst derzeit das Bestreben, das Eigene zu definieren und das heißt: sich abzugrenzen. Die Forderung nach Grenzzäunen und staatlichen Obergrenzen für Flüchtlinge, die Diskussionen um Burka-Verbote, die Verweigerung von Handschlägen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen: All das zeigt, begleitet von öffentlicher Empörung, eine nervöse Verunsicherung über die eigene Identität. Was gehört noch unverzichtbar zum gesellschaftlichen, zum kulturellen und religiösen, nicht zuletzt zum nationalen Selbstverständnis? Wo liegt die Grenze, hinter der das Eigene sich auflöst und das Fremde beginnt? Worauf spekuliert ein völkisches Identitätskonzept, das populistische Parteien in ganz Europa derzeit so erfolgreich propagieren, in einer globalisierten Welt?

Die Römerberggespräche wollen in Erfahrung bringen, wie mit individuellen Verunsicherungen und einem allgemeinen Unbehagen umgegangen werden kann. Was sagen uns diese Identitätskonflikte über unsere Gesellschaft? Welche Formen der Identität gibt es in einer pluralistischen Gesellschaft? Und wie soll ein liberaler Rechtsstaat mit den Herausforderungen gelebter und beanspruchter Mannigfaltigkeit umgehen? Wieviel Vielfalt können wir ertragen, wieviel Einheit müssen wir fordern, und was darf an wechselseitiger Integration verlangt werden?

Die 44. Römerberggespräche finden am 3. Dezember von 10:00-18:00 Uhr im Schauspiel Frankfurt statt. Zum kompletten Programm gelangen Sie hier.

(30.11.2016, Ann-Marie Riesner)

Ringvorlesung des Präsidenten: "Götter, Könige und Gauner: Präsidenten (und solche, die es werden wollen) in amerikanischen Fernsehserien" – Vortrag von Prof. Dr. Heike Paul

Ringvorlesung des Präsidenten: "Götter, Könige und Gauner: Präsidenten (und solche, die es werden wollen) in amerikanischen Fernsehserien" – Vortrag von Prof. Dr. Heike Paul

Aktuelle amerikanische Fernsehserien, die sich mit Politik auseinandersetzen, sind Thema des nächsten Vortrags von Prof. Heike Paul in der Vorlesungsreihe des Präsidenten. Häufig steht in den TV-Serien die Figur des Präsidenten selbst (oder des Präsidentschaftskandidaten) im Mittelpunkt. Gelegentlich auch weibliche Charaktere, z.B. seine Frau, eine Kandidatin oder Präsidentin sowie das politische Tagesgeschäft, Gaunereien und spannende Intrigen rund um das Weiße Haus. An Beispielen wie West Wing, House of Cards und Scandal sollen Repräsentationsstrategien und kulturspezifische Darstellungen der amerikanischen Präsidentschaft analysiert werden. Diese vollzieht Paul vor dem Hintergrund von Studien zur amerikanischen Zivilreligion und zum amerikanischen Auserwähltheitsdenken (exeptionalism) sowie von Populärkultur und aktueller Ereignisse. 

Prof. Heike Paul hat seit Dezember 2004 den Lehrstuhl für nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg inne. Neben vielen anderen Funktionen ist sie seit 2007 Vorstandsmitglied der Bayerischen Amerika Akademie und seit 2014 Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien. Die Ringvorlesung des Präsidenten der JLU befasst sich in diesem Jahr anlässlich der amerikanischen Präsidentschaftswahl mit zentralen Perspektiven auf die Vereinigen Staaten von Amerika. Durch die breite Themenauswahl bietet die diesjährige Ringvorlesung einen weit gefächerten Blick auf dieses vielfältige und interessante Land. Wissenschaftlich koordiniert wird die Vorlesungsreihe von Prof. Claus Leggewie, ZMI-Gründungsmitglied und Inhaber der Ludwig Börne-Professur an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Der Vortrag findet am 5. Dezember um 19 Uhr c.t. in der Aula der JLU (Ludwigstraße 23) statt. Weitere Informationen zur Ringvorlesung finden Sie hier.   

(29.11.2016, Katharina Monaco)

Ringvorlesung des Präsidenten: "Drei Jahre nach Snowden. Bilanz einer Enthüllung" – Vortrag von Dr. Constanze Kurz

Ringvorlesung des Präsidenten: "Drei Jahre nach Snowden. Bilanz einer Enthüllung" – Vortrag von Dr. Constanze Kurz

Dr. Constanze Kurz zieht Bilanz um die Enthüllungen von Edward Snowden  und die wichtige Debatte, die diese Erkenntnisse angestoßen haben. In ihrem Vortrag wird Kurz folgende Aspekte näher beleuchten: Kritiker betrachten die Weitergabe der NSA-Papiere als einen "Verrat", der einen Keil zwischen Westeuropa und die USA zu treiben versucht. Andere sehen darin hingegen einen wichtigen Beitrag zur Transparenz demokratischer Politik und fordern mehr Schutz für Whistleblower. Denn wenn umfassende Informationsabflüsse in Zukunft zu verhindern seien, dann nur dadurch, dass von Gewissensbissen Geplagten ein anderer Weg angeboten wird, mit ihrem Wissen und ihren Gewissensnöten umzugehen.

Dr. Constanze Kurz ist promovierte Informatikerin, Sachbuchautorin und ehrenamtliche Sprecherin des Chaos Computer Club e.V., einer maßgebenden Nichtregierungsorganisation zu Fragen der Computersicherheit, sowie Teilzeit-Mitglied der Redaktion von Netzpolitik.org. Ihre Kolumne "Aus dem Maschinenraum" erscheint im Feuilleton der FAZ. Die Ringvorlesung des Präsidenten der JLU befasst sich in diesem Jahr anlässlich der amerikanischen Präsidentschaftswahl mit zentralen Perspektiven auf die Vereinigen Staaten von Amerika. Durch die breite Themenauswahl bietet die diesjährige Ringvorlesung einen weit gefächerten Blick auf dieses vielfältige und interessante Land. Wissenschaftlich koordiniert wird die Vorlesungsreihe von Prof. Claus Leggewie, ZMI-Gründungsmitglied und Inhaber der Ludwig Börne-Professur an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Der Vortrag findet am 28. November um 19 Uhr c.t. in der Aula der JLU (Ludwigstraße 23) statt. Weitere Informationen zur Ringvorlesung finden Sie hier

(22.11.2016, Katharina Monaco)

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