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Leitungswechsel am ZMI: Katrin Lehnen löst Henning Lobin als Geschäftsführende Direktorin ab, stellvertretende Direktorin wird Dorothée de Nève

Leitungswechsel am ZMI: Katrin Lehnen löst Henning Lobin als Geschäftsführende Direktorin ab, stellvertretende Direktorin wird Dorothée de Nève

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Kathrin Lehnen, Henning Lobin und Dorothée de Nève
Bewegender Hauptgegenstand der diesjährigen Direktoriumssitzung am 19. Mai 2016 war die Wahl einer neuen Geschäftsführenden Direktion (GD) am ZMI.

Nach neun Jahren im Amt des GD stellte sich Hennig Lobin nicht erneut zur Wahl. „Gerade ein sich selbst organisierendes Netzwerk wie das ZMI benötigt nach einer gewissen Zeit einen Wechsel in dieser Funktion, um sich immer wieder neu erfinden zu können“, gab Lobin zur Begründung an und verwies darauf, sich dem eigenen Fachbereich der Computerlinguistik wieder verstärkt widmen zu wollen. Von unschätzbarem Wert ist Lobins Beitrag zum Erfolg des ZMI. Projekte, die unter seiner Leitung gediehen, waren vorrangig der LOEWE-Schwerpunkt „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“, der Forschungsverbund „Interactive Science“ (VolkswagenStiftung) sowie das BMBF-Projekt „GeoBib“. Nicht zuletzt initiierte Lobin in diesem Jahr den Forschungsschwerpunkt „Literalität und Bildung in der Mediengesellschaft“ an ZMI und JLU.

Zur Nachfolgerin wurde Katrin Lehnen gewählt, die seit 2007 an der JLU Professorin für Sprach- und Mediendidaktik am Institut für Germanistik und seither dem ZMI stark verbunden ist. Zunächst Leiterin der ZMI-Sektion „Medien und Didaktik“ wurde sie 2011 auch zur stellvertretenden Direktorin des ZMI gewählt. Seither hat sie aktiv an sämtlichen Entwicklungen und Planungen des ZMI mitgewirkt. Katrin Lehnen kommt aus dem Bereich der Angewandten Linguistik, speziell der Schreib- und Textproduktionsforschung. Schnittpunkt mit dem ZMI ist ihr Interesse am Zusammenhang von Schreiben, Medien und Literalität, was u.a. in ihrem von der VW-Stiftung geförderten Projekt „Eristische Literalität. Erwerb und Ausbau wissenschaftlicher Textkompetenz im Deutschen“ zum Ausdruck kommt. Fachlich ist sie damit bestens aufgestellt, um den neuen Forschungsschwerpunkt „Literalität und Bildung in der Mediengesellschaft“ weiter auszubauen. Zahlreiche Erfahrungen als Studiendekanin sowie GAL-Vizepräsidentin, als Mitglied im Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK) und im Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) zeigen, dass sie auch in administrativen und forschungsorganisatorischen Belangen die nötige Expertise mitbringt.

Ebenfalls neu zu besetzen war damit die Stelle eines stellvertretenden Direktors oder einer stellvertretenden Direktorin, zu der Dorothée de Nève gewählt wurde. Seit sie 2014 ihre Professur am Institut für Politikwissenschaft der JLU antrat, unterhält sie enge Beziehungen zum ZMI, wo sie vor allem in Sektion 1 „Macht – Medium – Gesellschaft“  zahlreiche Erfahrungen und Ideen eingebracht hat – und seit kurzem die Leitung hat. Mit ihrem Fachgebiet des Politischen und Sozialen Systems Deutschlands sowie des Vergleichs politischer Systeme und ihrem Schwerpunkt auf Medien in politischen Systemen und Prozessen wird durch de Nèves Wahl die sozialwissenschaftliche Perspektive in der ZMI-Leitung sichergestellt. Ihre Verbindungen nach Japan werden das internationale Profil des ZMI weiter stärken.

Die Amtsübergabe wurde in der Direktoriumssitzung und in der anschließenden Feierlichkeit mit weinenden wie lachenden Augen gebührend gefeiert. Das ZMI muss sich nach fast einem Jahrzehnt vorbildlicher und höchst produktiver Leitung von Henning Lobin verabschieden, der dem ZMI aber als angegliederter Wissenschaftler und als Freund erhalten bleibt. Gleichermaßen groß ist aber auch die Freude auf die Arbeit des neuen Zweiergespanns aus Katrin Lehnen und Dorothée de Nève, welches das ZMI auf seinem bewährten Kurs halten, ihm aber auch wieder neue Richtungen geben wird.

(25.05.2016, Ann-Marie Riesner)

"Ostpreußens vergessene Schlösser" – Dokumentationsdrama zum Projekt „Virtuelle Rekonstruktionen in transnationalen Forschungsumgebungen“ bald im NDR

"Ostpreußens vergessene Schlösser" – Dokumentationsdrama zum Projekt „Virtuelle Rekonstruktionen in transnationalen Forschungsumgebungen“  bald im NDR

Das ZMI und seine Projektpartner – das Herder-Institut Marburg, die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, und die Technische Universität Lodz/Łódź – konnten kürzlich wichtige Schritte im Projekt „Virtuelle Rekonstruktionen in transnationalen Forschungsumgebungen“ verzeichnen.

Nicht nur wurde das von der Leibniz-Gemeinschaft geförderte Projekt um ein weiteres Jahr bis Frühjahr 2017 verlängert. Es wurde auch das Dokumentationsdrama „Ostpreußens vergessene Schlösser“ produziert, das am 25.05.2016 um 21:00 Uhr im NDR 3 erstmalig ausgestrahlt wird. Weitere ARD-Sender werden folgen.

Die von der Filmproduktion Stein (Martin Papirowski) realisierte Dokumentation berichtet über die Arbeit der drei Forscher aus Deutschland, Polen und Russland, die mithilfe modernster Technologie digitale 3D Rekonstruktion zweier heute fast vollständig zerstörter Barockschlöss

er, Schlodien (Gładysze/Polen) und Friedrichstein (Каменка/Russland), erstellen und damit die untergegangen geglaubte Welt des ehemaligen Ostpreußen virtuell wiederauferstehen lassen. Der Film verknüpft die Arbeit der Wissenschaftler mit der Entstehungsgeschichte der Schlösser, sowie mit Augen- und Zeitzeugenberichten.

 

Nähreres zum Dokumentationsdrama „Ostpreußens vergessene Schlösser“ auf den Seiten des NDR:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Unsere-Geschichte-Ostpreussens-vergessene-Schloesser,sendung514286.html

 (19.05.2016, Ann-Marie Riesner)

„Der Kuaför aus der Keupstraße“ – Fachjournalistik Geschichte und ZMI-Sektion 4 laden zur Filmvorführung und zum Gespräch mit dem Regisseur Andreas Maus ein

„Der Kuaför aus der Keupstraße“ – Fachjournalistik Geschichte und ZMI-Sektion 4 laden heute zur Filmvorführung und zum Gespräch mit dem Regisseur Andreas Maus ein

In Kooperation mit dem ZMI und dem Kinocenter Gießen hat die Fachjournalistik Geschichte den Filmemacher und Journalisten Andreas Maus nach Gießen eingeladen, der kürzlich seinen viel beachteten Film "Der Kuaför aus der Keupstraße" herausbrachte.

Der Film wird heute, am 17. Mai um 18.30 Uhr im Kinocenter in Gießen in der Bahnhofstraße gezeigt. Im Anschluss daran findet eine Diskussion mit Andreas Maus statt.

In seinem Film "Der Kuaför aus der Keupstraße" widmet sich der Kölner Filmemacher Andreas Maus der Arbeit der Ermittler im Falle der Bombenexplosion in der Kölner Keupstraße von 2004. Er zeigt, wie diese über Jahre hinweg ausländerfeindliche Motive ausblendeten und auf skandalöse Weise versuchten, Opfer zu Tätern zu machen. War dies ein Ausdruck struktureller Fremdenfeindlichkeit? Und welche Konsequenzen hatten der Anschlag und die Ermittlungen für die Opfer? Diese und weitere Fragen kommen in der Veranstaltung zur Sprache.

Klicken Sie hier für weitere Informationen.

(17.06.2016, Ann-Marie Riesner)

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