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Vera Ermakova moderierte das nasch-Forum 2016 der VolkswagenStiftung

Vera Ermakova moderierte das nasch-Forum 2016 der VolkswagenStiftung

Im Rahmen des Statussymposiums der VolkswagenStiftung fand am 3. Februar im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen in Hannover das Forum der NachwuchswissenschaftlerInnen aus dem Förderprogramm "Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften" bzw. „Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft“ (kurz: „nasch-Forum“) statt. Es richtet sich an junge WissenschaftlerInnen aus der Stiftungsinitiative und dient seit 2010 als Begegnungsstätte und Austauschmöglichkeit für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Dr. Vera Ermakova (ZMI), auch sie ehemalige Schlüsselprojekt-Mitarbeiterin („Interactive Science") wurde von der Förderreferentin der VolkswagenStiftung Dr. Vera Szöllösi-Brenig als Koordinatorin und Moderatorin der Veranstaltung  eingeladen, nachdem sie zuvor bereits 2011, gemeinsam mit KollegInnen, das nasch-Forum in Göttingen organisiert hatte. Beim diesjährigen Forum standen zwei Fragen im Vordergrund, zum einen: Was bedeutet es, in einem interdisziplinären Projekt zu arbeiten und sich darin zu qualifizieren? Und: Was kann die Stiftung aus diesen Erfahrungen lernen? Außerdem haben die jungen WissenschaftlerInnen über Methoden der Projektarbeit, aktuelle Anforderungen (Digitalität und Interdisziplinarität) und veränderte Zukunftsperspektiven in den Geisteswissenschaften diskutiert.

Mehr als 15 Jahre hat die Stiftung die "Schlüsselthemen" gefördert, ein Förderangebot, das zunächst nur auf die Geistes- und Kulturwissenschaften ausgerichtet war, dann auch für die Gesellschaftswissenschaften geöffnet wurde. Insgesamt wurden 72 Projekte mit 44,4 Mio. Euro bewilligt. Die VolkswagenStiftung hat von 2008 bis 2011 den sehr erfolgreichen Projektverbund des ZMI „Interactive Science - Interne Wissenschaftskommunikation über digitale Medien“ mit einem Fördervolumen von 990.000 Euro unterstützt.

 

Weitere Informationen:

zum NaschForum 2011 http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2012/8965/pdf/zmi_newsletter_2_2011.pdf

zum Symposium: https://www.volkswagenstiftung.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/veranstdet/news/detail/artikel/statussymposium-schluesselthemen/marginal/4851.html

zu den Schlüsselthemen: https://www.volkswagenstiftung.de/de/foerderung/beendet/schluesselthemen.html

 

(Ralph Zoth, 09.02.2016)

Anja Reschke zu „Unbequem: Das ARD Polit-Magazin Panorama“ — Gießener Zeitungen berichten über Diskussionsveranstaltung der ZMI-Sektion 4

Anja Reschke zu „Unbequem: Das ARD Polit-Magazin Panorama“ — Gießener Zeitungen berichten über Diskussionsveranstaltung der ZMI-Sektion 4

Anja Reschke
Anja Reschke / Foto: Christian Schmeink

Die Gießener Allgemeine Zeitung und der Gießener Anzeiger berichteten in ihren Samstagsausgaben ausgiebig über die Diskussionsveranstaltung der ZMI-Sektion 4 und der Fachjournalistik Geschichte „Unbequem: Das ARD Polit-Magazin Panorama“ mit Anja Reschke. Zum zweistündigen öffentlichen Diskussionsabend fanden sich vergangenen Freitag über 150 Gäste im Philosophikum I ein. Anja Reschke sprach zuerst über ihre nun 16-jährige Mitarbeit, Moderation und mittlerweile Leitung bei Panorama und stellte sich dann Fragen zu ihrer Wahrnehmung der Flüchtlingsdebatte und zur Berichterstattung über die Thematik. Die wichtigsten Aspekte der Artikel über die Veranstaltung der beiden Gießener Zeitungen werden folgend in einer kleinen Presseschau dargelegt.

Unter dem Titel „Reschke besorgt über ,verrohte‘ Debatte“ legte die Gießener Allgemeine Zeitung den

Anja Reschke und Prof. Ulrike Weckel
Anja Reschke (Bild links) und Prof. Ulrike Weckel (Bild rechts) bei der Diskussionsveranstaltung / Foto: Christian Schmeink
Fokus auf die persönliche Verfassung der Referentin. Es wurde mehrfach betont, wie „ernst und verhalten“, sogar „besorgt“ Reschke in Bezug auf die aktuellen Herausforderungen des kritischen Journalismus sei. Vor allem die Flüchtlingsdebatte stelle Journalisten, und dies seit den Ereignissen in Köln nochmals verschärft, vor innere Konflikte der Berichterstattung, die die Gratwanderung zwischen Enthüllungsjournalismus und Schutz von Personengruppen finden, und dabei von Einzelschicksalen bis zu Massenbewegungen alles abdecken müsse. Innerhalb dieses Journalismus, der eine „ultimative Wahrheit“ gar nicht mehr als existent postuliert, müsse Reschke immer wieder gegen „Lügenpresse-Vorwürfe“ und persönliche Attacken, welche wie „kübelweise Dreck ausgeschüttet“ würden, angehen und wisse aktuell nicht, „wie wir da wieder rauskommen.“ Mit diesem ernüchternden Ausblick schließt die Gießener Allgemeine ihre Besprechung.

Publikum bei Vortrag von Anja Reschke
Über 150 Gäste erschienen zur Diskussionsveranstaltung
Auch der Gießener Anzeiger konstatiert, „im Mittelpunkt“ der Veranstaltung haben „die massiven Unterstellungen von Teilen der Öffentlichkeit, denen sich die 43-Jährige, aber auch die Medien insgesamt ausgesetzt sehen“ gestanden. Das Blatt zitiert hierbei Aussagen Reschkes zu hartnäckigen Gerüchten über Flüchtlinge, zur mangelnden „gemeinsame[n] Basis an Fakten innerhalb der Bevölkerung“ und zur Polarisierung des „Stimmungsbildes“ innerhalb der Gesellschaft. Der Anzeiger beschließt seine Besprechung jedoch mit Reschkes Aussage, sie werde Pauschalisierungen gegen Flüchtlinge auch in Zukunft nicht hinnehmen und situiert somit den kritischen Journalismus in einer zwar kritischen, jedoch nicht aussichtslosen Lage. Er lobt außerdem den „herzlichen Empfang“, den das ZMI und die Fachjournalistik Geschichte der Journalistin bereitet haben.

 

(Ann-Marie Riesner, 25.01.2016)

Dr. Ines Braune zu „Migration und veränderte Medienpraktiken im marokkanischen Kontext“ – Vortragsveranstaltung der GGS-Sektion „Medialisierung von Gesellschaft“

Plakat der GGS Vortragsreihe Dr. Ines Braune zu „Migration und veränderte Medienpraktiken im marokkanischen Kontext“ – Vortragsveranstaltung der GGS-Sektion „Medialisierung von Gesellschaft“
Dr. Ines Braune vom Centrum für Nah- und Mittelost-Studien der Philipps-Universität Marburg wird am Mittwoch, den 27. Januar, um 17 Uhr c.t. zum Thema „Migration und veränderte Medienpraktiken im marokkanischen Kontext“ referieren. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vorlesungsreihe „Mediale Dimensionen der Migrationsgesellschaft“ statt und wird von der Sektion „Medialisierung von Gesellschaft“ des Gießener Graduiertenzentrums Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (GGS) der JLU organisiert.
Braune promovierte über die Internetnutzung marokkanischer Jugendlicher und die dabei eintretenden gesellschaftlichen Transformationsprozesse. Seit Juli 2011 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centrum für Nah- und Mittelost-Studien der Philipps-Universität Marburg.
Der Vortrag findet im Großen Sitzungssaal, Erwin-Stein-Gebäude, Goethestraße 58, 35390 Gießen statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

(Urs Bremer, 21.01.2016)

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