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Artikelaktionen

Herzlich willkommen!

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Zentrums für Medien und Interaktivität

Das ZMI ist ein Forschungszentrum der Justus-Liebig-Universität Gießen und betreibt Forschung zu medienbezogenen Fragestellungen. Im Mittelpunkt stehen „Interaktivität“ und die vielfältigen Wirkungen digitaler Medien auf die Gesellschaft.
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Aktuell

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Coping with social media under a post-truth president

Coping with social media under a post-truth president

Vortrag von Dr. Sarah Kendzior in der Reihe Zwischen Hetze und Meinungsfreiheit

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Im Februar verbreitete Präsident Donald J. Trump über Twitter, dass die liberalen Medien die „Feinde des amerikanischen Volkes“ seien. Seit dem Wahlkampf in den USA haben Social Media-Diskurse an beeindruckendem politischem Einfluss gewonnen. Soziale Medien werden als wirksames Medium für politisch motivierte verbale Gewaltattacken und Verbreitungen von falschen Fakten genutzt. Welche Narrative werden dadurch erzeugt und welchen Einfluss hat dies auf die Meinungsbildung?

Der Vortrag von Dr. Sarah Kendzior, freie Journalistin aus St. Louis (Missouri), befasst sich mit dem schwierigen Verhältnis von Medien und Politik im US-amerikanischen Kontext nach der Wahl von Donald Trump. In ihrem Vortrag wird sie auf Trumps Strategien zur Delegitimierung der freien Presse eingehen. Außerdem wird sie von ihren eigenen Erfahrungen und Reaktionen auf Hassbotschaften im Netz berichten.

Prof. Greta Olson wird das Gespräch führen. Sie ist Mitglied der ZMI-Sektion 1 (Macht – Medium – Gesellschaft), ist Professorin für English and American Literature and Cultural Studies an der JLU. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Konferenz Online Vitriol statt. Diese wurde von Dr. Sara Polak (Leiden University) organisiert, die Gastwissenschaftlerin am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und der ZMI-Sektion 1 ist.

Der zunehmende Anstieg von verbalisierter Menschenverachtung durch die Nutzung digitaler Medien hat die Frage nach dem „Sagbaren“ in demokratischen Gesellschaften neu in eine öffentliche Debatte gebracht. Sie stellt nicht zuletzt auch in der schulischen und universitären Lehre eine große Herausforderung dar. Die dreiteilige Veranstaltungsreihe Zwischen Hetze und Meinungsfreiheit mit Gastvorträgen und Debatten wird von Dr. Tina Olteanu (Vertretungsprofessorin am Institut für Politikwissenschaft) für die ZMI-Sektion 1 im Sommersemester 2017 organisiert. Ziel ist es, das Spannungsverhältnis zwischen dem Recht auf Meinungsfreiheit und dessen Grenzen kritisch zu reflektieren.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 28. Juni um 18:00 Uhr c.t. in der Alten Universitätsbibliothek (AUB 1), Bismarckstr. 37 in Gießen statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

(20.06.2017, Katharina Monaco)

Online-Vitriol: Advocacy, Violence, and the Transforming Power of Social Media

Online-Vitriol: Advocacy, Violence, and the Transforming Power of Social Media 

ZMI und GCSC veranstalten internationale Konferenz zu Gewalt in Online-Diskursen

Trolls for Trump, online virus ,scares’, fake news – Diskurse in sozialen Medien werden immer mehr zu einer mächtigen und dennoch schwer fassbaren politischen Kraft. Die vom ZMI und dem International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) gemeinsam organisierte Konferenz „Online Vitriol: Advocacy, Violence, and the Transforming Power of Social Media“ spricht einige Aspekte des Themenkomplexes rund um die Kraft (gewalttätiger) Online-Diskurse an. Ausgehend von Beispielen aus Facebook, Twitter, SnapChat, YouTube und weiteren Sozialen Medien werden Narrative und Mediendynamiken beleuchtet.

Beginnen wird die Tagung am 29. Juni ab 10:00 Uhr mit einer Doppel-Keynote Lecture zu „Vitriol as an Attack on Culture: the Logic of Surplus Value and the Aestheticizing of the Political” (Frans-Willem Korsten, Leiden University) und zu „Visibility as Vitriol: Exploring User-led Shaming” (Daniel Trottier, Erasmus University Rotterdam). Neben Panels zu „History & Memory of/in Online Vitriol”, „Legal and Ethical Approaches” und „Racism, Misogyny, Ableism Etc. Online” folgt am 29. Juni 16:15-18:15 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Dealing with Online Vitriol in Theory and Practice“ mit Penelope Kemekenidou (Stop BILD Sexism), Ramón Reichert (Universität Wien) und Andreas Schwarzkopf (Frankfurter Rundschau). Die Moderation übernimmt Greta Olson (JLU Gießen). Ein weiteres Highlight der Tagung bildet am 30. Juni um 17:00 Uhr eine Keynote Lecture der unabhängigen Journalistin Sarah Kendzior zum Thema „Trump, Trolls, and the Truth: Digital Media in the Era of Alternative Facts”.

Gesetzt wird auf ein innovatives Arbeitsformat, indem interaktive Formate des Wissensaustausches gefördert werden und damit über eine klassische Redner/Zuhörer Dichotomie hinausgegangen wird. Indem Medien- und KommunikationsexpertInnen aus verschiedensten Berufsfeldern (z.B. öffentlicher Sektor, Presse, NGOs) und WissenschaftlerInnen sowie Studierende der Kultur- und Medienwissenschaften zusammen gebracht werden, entsteht eine gegenseitige Befruchtung von einerseits theoretischen Ansätzen aus den Kultur- und Medienwissenschaften, sowie Herausforderungen und Erfahrungen aus der Praxis andererseits.

Das außergewöhnliche Ziel der Konferenz ist die Erstellung einer Publikation für AkademikerInnen und ExpertenInnen im Themenbereich „Gewalt in Sozialen Medien“ (Arbeitstitel: „A Rough Guide to Online Vitriol: Dealing with Social Media in Theory and Practice”), deren Grundstein schon während der Konferenz gelegt wird.

Die international ausgerichtete, englischsprachige Konferenz findet vom 29. Juni – 1. Juli 2017 am GCSC an der JLU statt. Zum vollständigen Programm und weiteren Informationen gelangen Sie hier.

(19.06.2017, Ann-Marie Riesner)

Wie schreibt man einen Duden?

Wie schreibt man einen Duden? 

Vortrag von Prof. Mathilde Hennig in der Reihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics zum schwierigen Verhältnis zwischen sprachlicher Präskription und Deskription am Beispiel des Wörterbuchs der sprachlichen Zweifelsfälle

Bereits seit fünfzig Jahren gibt es das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle. Die Grundlage für diesen Sprachratgeber bilden mehrere Hunderttausend Anfragen an die Duden-Sprachberatung. Über die Auskunftsfunktion hinaus ist er als lexikographische Sammlung sprachlicher Zweifelsfälle ein Fundstück für die Forschung, die sich mit grammatischer, orthografischer und stilistischer Variation beschäftigt. Prof. Mathilde Hennig (ZMI-Sektion 3: Educational Linguistics) durfte sich der spannenden Aufgabe annehmen, den Dudenband 9 als Herausgeberin und Autorin im Bereich Grammatik mitzugestalten. In ihrem Vortrag berichtet sie über die Ziele und die Schwierigkeiten, die auftauchen, wenn man ein Duden-Wörterbuch schreibt. Wie gelingt es, den Spagat zwischen Präskriptionsbedürfnis der Nutzer und wissenschaftlicher Fundiertheit der Angaben und Erläuterungen zusammen zu bringen? Auf Basis des Dudenkorpus, der 4 Milliarden Wortformen umfasst, wurden typische Zweifelsfälle der deutschen Sprache analysiert. Mit verständlichen Erklärungen, Systematisierungen und Übersichtsartikeln hält das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle sowohl Diskussionen linguistischer Fachfragen als auch Empfehlungen für den Nutzer bereit.

Prof. Mathilde Hennig studierte Deutsch als Fremdsprache, Anglistik und Russistik in Leipzig. Ihre Habilitation an der Universität Kassel verfasste sie zum Thema „Grammatik der gesprochenen Sprache in Geschichte und Gegenwart“. Seit 2009 hat sie die Professur für Deutsche Sprachwissenschaft mit den Schwerpunkten Sprachtheorie und Sprachbeschreibung an der JLU inne.

Der Vortrag von Mathilde Hennig  ist der letzte Teil der Vorlesungsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Sommersemester 2017. Er findet am Dienstag, 27. Juni 2017, um 18 Uhr c.t. im Philosophikum I, Hörsaal A5 der JLU Gießen, statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

(22.06.2017, Katharina Monaco)

Deutsche Pop Zustände – Eine Geschichte rechter Musik

Deutsche Pop Zustände – Eine Geschichte rechter Musik

Dokumentarfilmvorführung mit anschließender Diskussion 

Wie spielen Popkultur und rechte Ideologie zusammen? Trägt Musik dazu bei, dass rechte Ideologien in die Gesellschaft einsickern? Diesen Fragen soll in einer vom ZMI geförderten Kooperationsveranstaltung der Institute für Politikwissenschaft (Prof. Andrea Gawrich) und Musikwissenschaft/-pädagogik (Dr. Ralf van Appen) nachgegangen werden. Das Grußwort hält Prof. Christine Wiezorek (ZMI-Sektion 1: Macht – Medium – Gesellschaft).

Der Dokumentarfilm Deutsche Pop Zustände – Eine Geschichte rechter Musik  zeichnet die Entwicklung nationalistischer Musik in Deutschland seit den späten 1970er Jahren nach. Diese wird anhand einer umfangreichen Sammlung musikalischer Beispiele von Poptheoretikern, Soziologen, Musikern, Label-Vertretern, einem Aussteiger sowie einem Ausstiegsberater aus der rechten Szene analysiert, kommentiert und systematisiert. 2016 war der Film für den Adolf-Grimme-Preis nominiert.

Wissenschaftlich begleitet wurde der Film von Dr. Thorsten Hindrichs von der Universität Mainz. Im Anschluss an die Filmvorführung kann mit ihm über das Gesehene und darüber hinaus diskutiert werden.  Thorsten Hindrichs studierte Musikwissenschaft, Romanische Philologie (Italienisch) und Sonderpädagogik in Köln, Perugia und Mainz. Seit 2012 verantwortet er das Forschungsprojekt „Musik und Jugendkulturen“.

Die Veranstaltung findet am Montag, 3. Juli 2017 um 18 Uhr im Musiksaal der Universität Gießen (Phil II, D019) statt. Es handelt sich um eine universitätsöffentliche Veranstaltung!

Den Trailer zum Film können Sie hier anschauen.

(22.06.2017, Katharina Monaco)

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