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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Zentrums für Medien und Interaktivität

Das ZMI ist ein Forschungszentrum der Justus-Liebig-Universität Gießen und betreibt Forschung zu medienbezogenen Fragestellungen. Im Mittelpunkt stehen "Interaktivität" und die vielfältigen Wirkungen digitaler Medien auf die Gesellschaft.
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Schulmedien im digitalen Wandel – Steffen Obeling hält Gastvortrag zu fremdsprachlichen Lehrwerken der Zukunft

Schulmedien im digitalen Wandel – Steffen Obeling hält Gastvortrag zu fremdsprachlichen Lehrwerken der Zukunft

 

"In Deutschland füllen wir oftmals nur die Klassenzimmer mit Computern, nicht die Computer mit den richtigen Inhalten", schrieb die FAZ bereits im Januar 2016 zu digitalen Medien in Schulen[1]. Das Thema der Digitalisierung von Lehrmaterial ist in der Didaktik präsenter denn je. Wenn weite Teile der Gesellschaft, die Wirtschaft und die Unterhaltungsbranche immer digitaler werden, wieso sollte die Digitalisierung dann Halt vor den Schulen und der Lehre machen?

Mit den Fragen, Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung in der Lehre befasst sich die Vortragsreihe "Lehrmaterial digital?" des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Sommersemester 2018.

Lag früher der Fokus im Bereich des Fremdsprachenunterrichts vor allem auf dem klassischen Buch, so werden heutzutage immer mehr moderne Techniken und Medien angewandt, um Fremdsprachen zu vermitteln. Ob Computer, Tablets oder Smartboards, moderne Techniken halten immer weiter Einzug in den Fremdsprachenunterricht.  Wie diese Techniken und das traditionelle Lehrwerk in Buchform miteinander kombiniert werden können, ist eine Herausforderung, der sich die Fremdsprachendidaktik stellen muss. Wie dies möglich ist, erfahren Sie im Vortrag von Steffen Obeling zum Thema "Schulmedien im digitalen Wandel – Wie sollen fremdsprachliche Lehrwerke der Zukunft (nicht) aussehen?". Der Vortrag findet am Dienstag, 5. Juni 2018, um 18:15 Uhr im Seminargebäude Philosophikum, Raum 202 (Alter Steinbacher Weg 44) statt.  

Obeling ist Mitglied des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung in Düren und Lehrwerksautor. Die Themen der funktionalen Integration digitaler Komponenten in fremdsprachliche Lehrwerke sowie die Arbeit mit dem Tablet und die damit einhergehende Frage nach dem Datenschutz werden im Zentrum des Vortrags stehen. Aus seiner langjährigen Erfahrung mit digitalen Unterrichtsmedien stellt Steffen Obeling Ansätze vor, in denen die digitalen Angebote der Lehrwerke das Fremdsprachenlernen bereichern können.

Der Vortrag stellt die erste von drei Veranstaltungen der Vortragsreihe "Lehrmaterial digital?" dar. Am 19. Juni 2018 folgt Frank Tscherwens und Stefan Kyas Vortrag zum Thema "Hat das Schulbuch eine Zukunft? Die digitale Transformation aus Verlagssicht." Am 3. Juli 2018 schließt die Veranstaltungsreihe mit Dr. Tushar Chaudhuris Vortrag zum Thema "Integrated Language Learning & Social Awareness. Das ILLSA Projekt von der Idee zum Produkt."

 


[1] faz.net, Stand 04.06.2018

 

(04.06.2018, Max Stümpel)

Stimmen aus der Praxis: Ulla Menke spricht über bloggende Geisteswissenschaftlerinnen, Twitterstorians und ihre Communities

Stimmen aus der Praxis: Ulla Menke spricht über bloggende Geisteswissenschaftlerinnen, Twitterstorians und ihre Communities


Wie steht es um die digitale Vernetzung von Wissen, Daten und Interessen? Ulla Menke, Referentin für digitale Wissenschaftskommunikation bei der Max Weber Stiftung in Bonn und Community Managerin für de.hypotheses.org, gibt einen Einblick in die digitale geisteswissenschaftliche Landschaft (Blogosphäre) und in Community Building, Vernetzung sowie Enabling als Teile ihrer Arbeit. Fragen, die im Zentrum des Vortrags und der anschließenden Diskussion stehen sollen, sind beispielsweise: Digitalität und Geisteswissenschaften – wie geht das zusammen und was kommt dabei raus? Welche Chancen und Möglichkeiten ergeben sich für Präsentation und Vernetzung innerhalb der Community durchs Bloggen und Twittern?

Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungskalender der JLU Gießen.

Der Vortrag findet am Dienstag, 19. Juni 2018, um 18 Uhr c.t., im Raum C 214 des Philosophikum I statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen!

 

(19.06.2018, Max Stümpel)


Die Ausstellung "Lanschaftsstücke/Landscape Plays" von Prof. Goebbels

Heiner Goebbels' Videoinstallation Landschaftsstücke/Landscape Plays in der Gießener Kunsthalle


Landschaftsstücke/Landscape Plays ist die erste Gießener Ausstellung des Frankfurter Künstlers und Inhabers der Georg Büchner-Professur Prof. Dr. h.c. Heiner Goebbels. Goebbels, der ebenfalls Sprecher der ZMI-Sektion Kunst und Medien ist und dem, am 6. Juni 2018, erneut die Ehrendoktorwürde verliehen wird, beweist das Verbindungspotential von Bildern, Klängen, Licht und Medien in seiner Videoinstallation, die in der Kunsthalle Gießen zu erfahren ist. Mit dem Begrüßungswort der Bürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz am 2. Juni 2018 öffnet die Kunsthalle die Türen für die zwei-monatige Ausstellung dem Publikum. Die fünf minuziös miteinander geschnittenen Videoprojektionen und Soundspuren erlauben die Erfahrung von Diskontinuität und Brüchen als ästhetisches Erlebnis. Wer bei dem Ausstellungstitel aber an Wiesen und Bäume denkt, wird auf Unerwartetes stoßen: Nicht die Natur, sondern die Kunst wird zur Landschaft. Goebbels' einstündige Videoinstallation, die als Loop immer wieder unmittelbar aufs Neue beginnt, arbeitet mit kompositorischen Verfahrensweisen das Unbewusste in den eigenen Arbeiten hervor, will es zum Sprechen bringen und verlangt dabei die gewohnte Betrachterposition zu ändern. Erfahren und geübt darin, aus dem ästhetischen Material anderer – wie dem des Komponisten Hanns Eisler in seinem Werk Eislermaterial – dem Publikum neue Facetten vorzustellen, die verborgenen Schichten im Material hervorzubringen, fragt Goebbels in dieser Arbeit nach Selbstauskunft. Das Unbewusste des Künstlers bleibt ein kleinerer Aspekt der Installation, im Vergleich zu der Erfahrung, die das Publikum an sich selbst erleben darf, wenn es sich in diesen Montageraum der Medien begibt. In Landschaftsstücke/Landscape Plays werden die üblichen Traditionslinien der Künste neu verbunden: die Landschaftsmalerei der Romantik mit Gertrude Steins Konzept der Landscape Plays. Das Ergebnis dieser Re-Definition darf bis Mitte August bestaunt werden. Die Gießener Presse berichtete ausführlich über die Ausstellung. Nachzulesen sind die Rezensionen im Gießener Anzeiger vom 2. Juni 2018 und 4. Juni 2018, sowie in der Gießener Allgemeine Zeitung. Zu besuchen ist die Ausstellung vom 3. Juni 2018 - 19. August 2018 in der Kunsthalle Gießen.

 

Fotos:©Wonge Bergmann/ Kunsthalle Gießen

 

(5. Juni 2018, Abdullah Erdogan )

Stimmen aus der Praxis: Marc Lepetiti spricht über die Authentizität von historischen Event-Serien

Stimmen aus der Praxis: Marc Lepetiti spricht über die Authentizität von historischen Event-Serien

 

Event-Serien mit historischem Kontext liegen im Trend. Beispiele sind "Babylon Berlin" (Sky/ARD 2017), "Charité" (ARD 2017) oder die "Ku’damm – Reihe" (ZDF 2016/ 2018), welche sich großer Beliebtheit beim Publikum erfreuen. Diese Serien überzeugen zwar alle auf Unterhaltungsebene. Es muss bei der Diskussion um mediale Produkte mit historischem Kontext allerdings auch immer die Frage nach dem darin vermittelten Geschichtsbild gestellt werden.

Wie authentisch können, sollen und müssen Serien mit historischen Themen umgehen? Wie kann Authentizität überhaupt hergestellt werden? Und was wird unter Authentizität verstanden? Antworten auf diese Fragen gibt Marc Lepetiti, ausführender Produzent bei der UFA-Fiction GmbH. Lepetiti war dort unter anderem für die erfolgreichen Serien "Ku’damm 56" und "Ku’damm 59" mitverantwortlich. Er begleitete die Serien inhaltlich und war zuständig für Setdesign und Look, sowie für die Suche nach Drehorten.

Marc Lepetiti spricht an diesem Donnerstag, den 7. Juni 2018, im Raum C 214 im Philosophikum I, um 18.15 Uhr. Sie sind herzlich eingeladen!

 


(04.06.2018, Max Stümpel)

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