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2. Gastvortrag in der Educational Linguistics-Reihe „Bewusstheit – Sprache – Lernen“

2. Gastvortrag in der Educational Linguistics-Reihe „Bewusstheit – Sprache – Lernen“

Programm EL SoSe15

 

Am Dienstag, den 02. Juni, wird Dr. habil. Sabine Hoffmann von der Università della Calabria, Italien, im Rahmen der Reihe „Bewusstheit – Sprache – Lernen“ zu „Sprachbewusstsein und mündlicher Kompetenzentwicklung beim Fremdsprachenlehren und -lernen“ sprechen. Sie geht dabei verschiedene Themen an, bspw. die Unterscheidung von explizitem und implizitem Lernen, die Ermittlung bewusster Prozesse beim Aufbau mündlicher Kompetenz, aber auch Formen der Selbst-und Fremdbewertung des Lehrverhaltens. Schließlich soll ermittelt werden, in welcher Weise Sprachbewusstsein in der Lehreraus- und –fortbildung stärker berücksichtigt werden kann.

Die Veranstaltung findet im Phil I Hörsaal A4 statt und beginnt um 18.15 Uhr.


(Julia Göpel, 29.05.2015)

Gelungener Start für den GeLeSo 2015

Gelungener Start für den GeLeSo 2015

poppeMit einer Kombination aus Autorenlesung und Zeitzeugengespräch eröffnete am vergangenen Mittwoch im Hermann-Levi-Saal des Gießener Rathauses der sechste Geschichtslesesommer (GeLeSo) der Professur für Didaktik der Geschichte, des Instituts für Germanistik der JLU sowie des Lietrarischen Zentrums Gießen (LZG). Anlässlich des 25. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung rückt der diesjährige GeLeSo die Lebensumstände und Erfahrungen Jugendlicher in der DDR ins Zentrum des Interesses. Wie emotional aufgeladen dieses Thema ist, wurde bereits an diesem ersten Termin deutlich. Die Autorin Grit Poppe stellte ihr Jugendbuch „Schuld“ vor, in dem es um die junge Liebe von Jana und Jakob geht, die versucht, zwischen Systemkonformität und –kritik zu bestehen. Das Schicksal des rebuplikkritischen Jungen Jakob, der schließlich im Gefängnis landet, griff Poppe stellvertretend für die vielen wahren Begebenheiten ähnlichen Typs auf. Eine dieser wurde am selben Abend von Detlef Jablonski geschildert – in jungen Jahren zu 10 Monaten Haft verurteilt, nachdem er zwei Mal aus der DDR zu poppe2fliehen versuchte, litt er fortan als „Staatsfeind“ unter den staatlichen Repressalien, deren seelische Folgen ihn auch heute noch belasten. Das Zusammenkommen von literarischer Fiktion und historischer Realität wirkte sehr eindringlich auf die 200 Besucher und regte zu einem intensiven Austausch zwischen Podium und Publikum an. Besonders erfreulich war, dass sich im voll besetzten Saal u.a. auch Schüler der umliegenden Orte Gladenbach, Nidda und Buseck mit ihren vorher ausgearbeiteten Fragen an der Diskussion beteiligten.

 

In der Reihe GeLeSo 2015 folgen noch zwei weitere Termine am 29.06 und 10.07. Informationen dazu finden Sie hier.

 

(Foto oben links: G. Poppe und D. Jablonski ©LZG; Foto unten rechts: Hermann-Levi-Saal ©Gießener Stadtbibliothek)

(Julia Göpel, 29.05.2015)

Digitaler Hausbesuch. Zeige mir dein Handy, und ich sage Dir, wer Du bist

Digitaler Hausbesuch. Zeige mir dein Handy, und ich sage Dir, wer Du bist


Ein Podiumsgespräch der etwas anderen Art war am Mittwoch Abend die Veranstaltung „Digitaler Hausbesuch. Zeige mir dein Handy, und ich sage Dir, wer Du bist“. Sie bildete den Auftakt zu drei Talkrunden, die in Zusammenarbeit mit dem ZMI im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt/Main, begleitend zur Ausstellung „Hamster Hipster Handy. Im Bann des Mobiltelefons“, stattfinden. Dabei schlüpft Prof. Dr. Henning Lobin, GD des ZMI, in die ungewohnte Rolle eines Talkmasters und Moderators. Lobin gab zunächst eine kleine Einführung über die in den letzten Jahren mit den technischen Möglichkeiten rasant gewachsene Bedeutung des Mobiltelefons im Alltag. Für viele Menschen ist das Mobiltelefon das erste und das letzte Objekt, das sie am Tag in der Hand halten (Bild rechts).

 

Prof. Lobin führte mit drei Personen unterschiedlichen Alters Gespräche über ihr privates "Handy-Leben". Hier ist er im Gespräch mit dem 23 Jahre alte Studenten Aljoscha Romahn (Bild links) ...

... und hier (Bild rechts) erörtert er mit Leo Köppencastrop die typische Handy-Nutzung eines 17jahrigen.

 

Die Mediensoziologin Prof Heike Greschke (JLU/ZMI) ordnete diese Symbiose zwischen Mensch und Handy wissenschaftlich ein und beleuchtete Besonderheiten im Zusammenhang mit Themen wie Migration und Geschlechterverhältnis.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Talkrunde mit (von links) Leo Köppencastrup, Jean-Claude Yves Maier (Kunstsammler und Unternehmensberater), Prof. Greschke und Prof. Lobin. 

 

 

(Sabine Heymann, 28.05.2015)

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