Aktuelles
VWL I: Studentische Hilfskraft gesucht
Die Professur für Volkswirtschaftslehre I (Prof. Dr. Georg Götz), Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der
JLU sucht zum 01.10.2026 eine motivierte und engagierte
studentische Hilfskraft (m/w/d)
für ca. 15 Stunden pro Monat.
Wir suchen Studierende im Bachelorstudium, idealerweise zu einem frühen Zeitpunkt im Studium. Die
Tätigkeiten umfassen unterstützende Aufgaben in Forschung und Lehre, insbesondere die Begleitung
unseres E-Learning Angebots. Diese Position bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, Einblicke in die
Arbeitsabläufe unseres Lehrstuhls zu gewinnen.
Bitte senden Sie eine aussagekräftige Bewerbung inkl. eines Nachweises Ihrer Studienleistungen bis zum
15.06.2026 per E-Mail an: vwl1@wirtschaft.uni-giessen.de.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Prof. Götz als Sachverständiger bei den Anhörungen zur Covid-19-Pandemie im Hessischen Landtag.
Am 26.2.2026 durfte Prof. Götz im Hauptausschuss des hessischen Landtags im Rahmen der Anhörungen zur Bewertung und Analyse der getroffenen Maßnahmen im Rahmen der Covid-19-Pandemie zum Themenschwerpunkt Nebenfolgen der Maßnahmen II: Wirtschaftswissenschaft Stellung nehmen. Sein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der mangelnden Datenverfügbarkeit während der Pandemie und deren negative Auswirkungen sowohl auf die Forschung als auch auf die Effizienz des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Eine Diskussion entspann sich insbesondere um die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nach der Pandemie (s. Bild). Seine schriftliche Stellungnahme ist hier verfügbar sowie demnächst auf den Seiten des Landtags. Dort wird es ebenfalls ein Protokoll der mündlichen Anhörung geben.

VWL I (Pro-)Seminar im Sommersemester 2026: "Industriepolitik für eine wettbewerbsfähige und zukunftssichere EU"
For an English version, see below.
Liebe Studierende,
im Sommersemester 2026 bietet die Professur VWL I wieder ein volkswirtschaftliches Seminar und Proseminar an – diesmal zum Thema Industriepolitik und EU-Wettbewerbsfähigkeit. Unter dem Untertitel „Industriepolitik für eine wettbewerbsfähige und zukunftssichere EU: Ökonomische und regulatorische Herausforderungen“ widmen wir uns der Frage, wie eine zukunftsweisende Industriepolitik gestaltet sein muss, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der EU nachhaltig zu sichern.
Ein zentraler Bezugspunkt unserer Diskussionen ist der Draghi Report on EU Competitiveness, der unter der Leitung von Mario Draghi im September letzten Jahres veröffentlicht wurde.[1] In dieser Veröffentlichung werden drei zentrale Herausforderungen identifiziert:[2]
- „Closing the innovation gap with the US and China“
- „A joint plan for decarbonisation and competitiveness“
- „Increasing security and reducing dependencies“
Diese Themenbereiche sind als Anhaltspunkte zu verstehen – das Seminar wird (ebenso wie der Draghi Report) ein breiteres Spektrum an industrieökonomischen und regulatorischen Herausforderungen umfassen. Durch die Verknüpfung theoretischer Modelle und empirischer Untersuchungen möchten wir gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten und diskutieren.
Für einen Überblick über die Inhalte des Seminars empfehlen wir, den Draghi Report zu sichten. Die Europäische Kommission hat zudem erst im Januar 2025 mit dem „Competitiveness Compass“[3], ein neues Konzept zur Wiederherstellung der europäischen Wirtschaftsdynamik und zur Wachstumssteigerung, vorgestellt.
Das Seminar ist als integriertes Pro- und Hauptseminar konzipiert. Als Grundvoraussetzung zur Teilnahme sollten Sie im Bachelorstudiengang die Veranstaltungen Wettbewerbspolitik und –Strategie (Competition Policy and Strategy) und im Masterstudiengang die Veranstaltungen Economics of Regulation, Economics of Innovation und/oder Industrial Economics absolviert haben.
Die Themenvergabe erfolgt in einer Kick-off Veranstaltung am 17. April 2026 um 14 Uhr in Hörsaal HS 45. Voraussichtlich am 29.05.2026 werden Sie die inhaltliche Ausrichtung Ihrer Seminararbeit im Rahmen einer Postersession vorstellen. Die Präsentation Ihrer Arbeiten erfolgt im Rahmen einer Blockveranstaltung am 10. und 11.07.2026 (Änderungen vorbehalten!). Dabei werden die Referate durch Korreferate ergänzt. Nach der Präsentation und bis zur endgültigen Abgabe besteht die Möglichkeit, Änderungen in die Arbeit einzuarbeiten. Die Teilnahme an der Kick-off Veranstaltung, der Postersession und den Präsentationen ist verpflichtend. Alle Termine finden in Präsenz statt. Unentschuldigtes Fehlen an einem der Pflichttermine führt zum Ausschluss von der Veranstaltung. Die Abschlussnote setzt sich aus der Seminararbeit im Umfang von circa 3.200 Wörtern, der Präsentation und dem Korreferat zusammen.
Sie können sich zwischen dem 02.02. und dem 01.03.2025 über StudIP anmelden. Bitte melden Sie sich frühzeitig an. Weitere Informationen zum Ablauf und Inhalt des Seminars folgen in Kürze.
Mit freundlichen Grüßen ,
Ihr Team der Professur VWL I
Dear Students,
In the summer semester of 2026, the Chair VWL I will once again offer an economics seminar and proseminar—this time on the topic of Industrial Policy and EU Competitiveness. Under the subtitle "Industrial Policy for a Competitive and Future-Proof EU: Economic and Regulatory Challenges", we will explore how forward-looking industrial policy can be designed to sustainably secure the EU's international competitiveness.
A central reference point for our discussions will be the Draghi Report on EU Competitiveness, which was published under the leadership of Mario Draghi in September last year.[4] This report identifies three key challenges:[5]
- “Closing the innovation gap with the US and China”
- “A joint plan for decarbonisation and competitiveness”
- “Increasing security and reducing dependencies”
These topics serve as examples—the seminar will, like the Draghi Report, cover a broader range of industrial economic and regulatory challenges. By linking theoretical models with empirical studies, we aim to develop and discuss possible solutions together.
To get an overview of the seminar’s content, we recommend reviewing the Draghi Report. The European Commission also presented the “Competitiveness Compass”[6]: a „new roadmap to restore Europe’s dynamism and boost our economic growth”, as recently as January 2025.
The seminar is designed as an integrated proseminar and seminar. As a prerequisite for participation, students should have completed the course Competition Policy and Strategy in the Bachelor's program and Economics of Regulation, Economics of Innovation, and/or Industrial Economics in the Master's program.
Topic allocation will take place in a kick-off event on April 17, 2026, at 2:00 PM in lecture room HS 45. Prospectively on May 29, 2026, you will present the intended contents of your seminar paper in a poster session. The final presentations will take place in a block seminar on July 10 and 11, 2026 (subject to change). Each presentation will be accompanied by a discussant’s response. After the presentations and before the final submission, you will have the opportunity to incorporate feedback into your paper. Attendance at the kick-off event, the poster session, and the final presentations is mandatory. Unexcused absence from any of these compulsory sessions will result in exclusion from the seminar. The final grade will be based on the seminar paper (approx. 3,200 words), the presentation, and the discussant’s response.
You can register via StudIP between February 2 and March 1, 2026. Please register early. Further details on the seminar’s structure and content will follow shortly.
Best regards,
Your Team at Chair VWL I
[1] The Draghi report: A competitiveness strategy for Europe (Part A), online verfügbar: https://commission.europa.eu/topics/eu-competitiveness/draghi-report_en, zuletzt abgerufen am 14.02.2025.
[2] Ibid., S. 8-9.
[3] https://commission.europa.eu/topics/eu-competitiveness/competitiveness-compass_en, zuletzt abgerufen am 09.07.2025.
[4] The Draghi report: A competitiveness strategy for Europe (Part A), online available at: https://commission.europa.eu/topics/eu-competitiveness/draghi-report_en, last accessed February 14, 2025.
[5] Ibid., S. 8-9.
[6] https://commission.europa.eu/topics/eu-competitiveness/competitiveness-compass_en, last accessed July 9, 2025.
Buchhandel im Wandel: Neue Studie zur Konkurrenz zwischen Online- und Offline-Handel
VWL I (Pro-) Seminar im WS 25/26: ,,Industriepolitik für eine wettbewerbsfähige und zukunftssichere EU: Ökonomische und regulatorische Herausforderungen"
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Liebe Studierende,
im Wintersemester 2025/26 bietet die Professur VWL I wieder ein volkswirtschaftliches Seminar und Proseminar an – diesmal zum Thema Industriepolitik und EU-Wettbewerbsfähigkeit. Unter dem Untertitel „Industriepolitik für eine wettbewerbsfähige und zukunftssichere EU: Ökonomische und regulatorische Herausforderungen“ widmen wir uns der Frage, wie eine zukunftsweisende Industriepolitik gestaltet sein muss, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der EU nachhaltig zu sichern.
Ein zentraler Bezugspunkt unserer Diskussionen ist der Draghi Report on EU Competitiveness, der unter der Leitung von Mario Draghi im September letzten Jahres veröffentlicht wurde. In dieser Veröffentlichung werden drei zentrale Herausforderungen identifiziert:
- „Closing the innovation gap with the US and China“
- „A joint plan for decarbonisation and competitiveness“
- „Increasing security and reducing dependencies“
Diese Themenbereiche sind als Anhaltspunkte zu verstehen – das Seminar wird (ebenso wie der Draghi Report) ein breiteres Spektrum an industrieökonomischen und regulatorischen Herausforderungen umfassen. Durch die Verknüpfung theoretischer Modelle und empirischer Untersuchungen möchten wir gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten und diskutieren.
Für einen Überblick über die Inhalte des Seminars empfehlen wir, den Draghi Report zu sichten. Die Europäische Kommission hat zudem erst im Januar 2025 mit dem „Competitiveness Compass“, ein neues Konzept zur Wiederherstellung der europäischen Wirtschaftsdynamik und zur Wachstumssteigerung, vorgestellt.
Das Seminar ist als integriertes Pro- und Hauptseminar konzipiert. Als Grundvoraussetzung zur Teilnahme sollten Sie im Bachelorstudiengang die Veranstaltungen Wettbewerbspolitik und –Strategie (Competition Policy and Strategy) und im Masterstudiengang die Veranstaltungen Economics of Regulation, Economics of Innovation und/oder Industrial Economics absolviert haben.
Die Themenvergabe erfolgt in einer Kick-off Veranstaltung am 17. Oktober 2025 um 14 Uhr in Präsenz im Hörsaal HS 45. Voraussichtlich am 21.11.2025 werden Sie die inhaltliche Ausrichtung Ihrer Seminararbeit im Rahmen einer Postersession vorstellen. Die Präsentation Ihrer Arbeiten erfolgt im Rahmen einer Blockveranstaltung am 06. und 07.02.2026 (Änderungen vorbehalten!). Dabei werden die Referate durch Korreferate ergänzt. Nach der Präsentation und bis zur endgültigen Abgabe besteht die Möglichkeit, Änderungen in die Arbeit einzuarbeiten. Die Teilnahme an der Kick-off Veranstaltung, der Postersession und den Präsentationen ist verpflichtend. Unentschuldigtes Fehlen an einem der Pflichttermine führt zum Ausschluss von der Veranstaltung. Die Abschlussnote setzt sich aus der Seminararbeit im Umfang von circa 3.200 Wörtern, der Präsentation und dem Korreferat zusammen.
Sie können sich zwischen dem 21.07. und dem 10.08.2025 über StudIP anmelden. Bitte melden Sie sich frühzeitig an. Weitere Informationen zum Ablauf und Inhalt des Seminars folgen in Kürze.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Team der Professur VWL I
Dear Students,
In the winter semester of 2025/26, the Chair VWL I will once again offer an economics seminar and proseminar—this time on the topic of Industrial Policy and EU Competitiveness. Under the subtitle "Industrial Policy for a Competitive and Future-Proof EU: Economic and Regulatory Challenges", we will explore how forward-looking industrial policy can be designed to sustainably secure the EU's international competitiveness.
A central reference point for our discussions will be the Draghi Report on EU Competitiveness, which was published under the leadership of Mario Draghi in September last year. This report identifies three key challenges:
- “Closing the innovation gap with the US and China”
- “A joint plan for decarbonisation and competitiveness”
- “Increasing security and reducing dependencies”
These topics serve as examples—the seminar will, like the Draghi Report, cover a broader range of industrial economic and regulatory challenges. By linking theoretical models with empirical studies, we aim to develop and discuss possible solutions together.
To get an overview of the seminar’s content, we recommend reviewing the Draghi Report. The European Commission also presented the “Competitiveness Compass”: a „new roadmap to restore Europe’s dynamism and boost our economic growth”, as recently as January 2025.
The seminar is designed as an integrated proseminar and seminar. As a prerequisite for participation, students should have completed the course Competition Policy and Strategy in the Bachelor's program and Economics of Regulation, Economics of Innovation, and/or Industrial Economics in the Master's program.
Topic allocation will take place in a kick-off event on October 17, 2025, at 2:00 PM in lecture room HS 45. Prospectively on November 21, 2025, you will present the intended contents of your seminar paper in a poster session. The final presentations will take place in a block seminar on February 6 and 7, 2025 (subject to change). Each presentation will be accompanied by a discussant’s response. After the presentations and before the final submission, you will have the opportunity to incorporate feedback into your paper. Attendance at the kick-off event, the poster session, and the final presentations is mandatory. Unexcused absence from any of these compulsory sessions will result in exclusion from the seminar. The final grade will be based on the seminar paper (approx. 3,200 words), the presentation, and the discussant’s response.
You can register via StudIP between July 21 and August 10, 2025. Please register early. Further details on the seminar’s structure and content will follow shortly.
Best regards,
Your Team at Chair VWL I
Neues in der Post-Covid-Forschung: "Munich Goes Viral" in der Zeitschrift Health Policy veröffentlicht.
Der Artikel "Munich goes viral: Measuring the impact of the Oktoberfest on COVID-19 infection rates using difference-in-differences" von Phil Klotz, Daniel Herold und Jan Schäfer ist in der Fachzeitschrift Health Policy veröffentlicht. Der Beitrag liefert entscheidende Einblicke in den Einfluss großer gesellschaftlicher Veranstaltungen auf Infektionsraten.
In dem Artikel wird das Oktoberfest 2022 untersucht, um seinen kausalen Effekt auf die Ausbreitung von Infektionen zu analysieren. Es war eines der größten Volksfeste, das nach Beginn der Pandemie stattgefunden hat. Trotz hoher Impfquoten in Deutschland zu dieser Zeit fanden wir mittels eines Event-Study-Designs einen signifikanten, wenn auch relativ schnell abfallenden, Anstieg der Infektionsraten während und nach der Veranstaltung, insbesondere in den Alterskohorten 15-34 und 35-59. Interessanterweise können kaum Auswirkungen auf Personen unter 15 oder über 60 Jahren festgestellt werden.
Diese Ergebnisse, die durch die Analyse der Hospitalisierungsraten bestätigt wurden, haben wichtige Implikationen für die Regulierung großer gesellschaftlicher Veranstaltungen in einem Umfeld mit einem hohen Anteil Geimpfter in der Bevölkerung. Die Erkenntnisse sind besonders für die Evaluation staatlicher Eingriffe im Rahmen der Pandemie bedeutsam.
Link zum Artikel: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0168851025000880?via%3Dihub
VWL I (Pro-) Seminar: „Industriepolitik für eine wettbewerbsfähige und zukunftssichere EU: Ökonomische und regulatorische Herausforderungen“
For the English version, see below.
Liebe Studierende,
im Sommersemester 2025 bietet die Professur VWL I wieder ein volkswirtschaftliches Seminar und
Proseminar an – diesmal zum Thema Industriepolitik und EU-Wettbewerbsfähigkeit. Unter dem
Untertitel „Industriepolitik für eine wettbewerbsfähige und zukunftssichere EU: Ökonomische und
regulatorische Herausforderungen“ widmen wir uns der Frage, wie eine zukunftsweisende
Industriepolitik gestaltet sein muss, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der EU nachhaltig zu
sichern.
Ein zentraler Bezugspunkt unserer Diskussionen ist der Draghi Report on EU Competitiveness, der unter
der Leitung von Mario Draghi im September letzten Jahres veröffentlicht wurde.1 In dieser
Veröffentlichung werden drei zentrale Herausforderungen identifiziert:2
1. „Closing the innovation gap with the US and China“
2. „A joint plan for decarbonisation and competitiveness“
3. „Increasing security and reducing dependencies“
Diese Themenbereiche sind als Anhaltspunkte zu verstehen – das Seminar wird (ebenso wie der Draghi
Report) ein breiteres Spektrum an industrieökonomischen und regulatorischen Herausforderungen
umfassen. Durch die Verknüpfung theoretischer Modelle und empirischer Untersuchungen möchten
wir gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten und diskutieren.
Für einen Überblick über die Inhalte des Seminars empfehlen wir, den Draghi Report zu sichten. Das
Seminar ist als integriertes Pro- und Hauptseminar konzipiert. Als Grundvoraussetzung zur Teilnahme
sollten Sie im Bachelorstudiengang die Veranstaltungen Wettbewerbspolitik und –Strategie
(Competition Policy and Strategy) und im Masterstudiengang die Veranstaltungen Economics of
Regulation, Economics of Innovation und/oder Industrial Economics absolviert haben.
Die Themenvergabe erfolgt in einer Kick-off Veranstaltung am 25. April 2025 um 14 Uhr in Präsenz im
Hörsaal HS 45.
Voraussichtlich am 23.05.2025 werden Sie die inhaltliche Ausrichtung Ihrer Seminararbeit im Rahmen
einer Postersession vorstellen. Die Präsentation Ihrer Arbeiten erfolgt im Rahmen einer
Blockveranstaltung am 27. und 28.06.2025 (Änderungen vorbehalten!). Dabei werden die Referate
durch Korreferate ergänzt. Nach der Präsentation und bis zur endgültigen Abgabe besteht die
Möglichkeit, Änderungen in die Arbeit einzuarbeiten. Die Teilnahme an der Kick-off Veranstaltung,
der Postersession und den Präsentationen ist verpflichtend. Unentschuldigtes Fehlen an einem der
Pflichttermine führt zum Ausschluss von der Veranstaltung.
Die Abschlussnote setzt sich aus der Seminararbeit im Umfang von circa 3.200 Wörtern, der
Präsentation und dem Korreferat zusammen.
Sie können sich zwischen dem 03. und dem 16.03.2025 über StudIP anmelden. Bitte melden Sie sich
frühzeitig an.
Weitere Informationen zum Ablauf und Inhalt des Seminars folgen in Kürze.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der Professur VWL I
1 The Draghi report: A competitiveness strategy for Europe (Part A), online verfügbar:
https://commission.europa.eu/topics/eu-competitiveness/draghi-report_en, zuletzt abgerufen am 14.02.2025. 2
2 Ibid., S. 8-9.
Dear Students,
In the summer semester of 2025, the Chair VWL I will once again offer an economics seminar and
proseminar—this time on the topic of Industrial Policy and EU Competitiveness. Under the subtitle
"Industrial Policy for a Competitive and Future-Proof EU: Economic and Regulatory Challenges", we will
explore how forward-looking industrial policy can be designed to sustainably secure the EU's
international competitiveness.
A central reference point for our discussions will be the Draghi Report on EU Competitiveness, which
was published under the leadership of Mario Draghi in September last year.3
This report identifies three key challenges:4
1.“Closing the innovation gap with the US and China”
2.“A joint plan for decarbonisation and competitiveness”
3.“Increasing security and reducing dependencies”
These topics serve as examples—the seminar will, like the Draghi Report, cover a broader range of
industrial economic and regulatory challenges. By linking theoretical models with empirical studies, we
aim to develop and discuss possible solutions together.
To get an overview of the seminar’s content, we recommend reviewing the Draghi Report. The seminar
is designed as an integrated proseminar and seminar. As a prerequisite for participation, students
should have completed the course Competition Policy and Strategy in the Bachelor's program and
Economics of Regulation, Economics of Innovation, and/or Industrial Economics in the Master's
program.
Topic allocation will take place in a kick-off event on April 25, 2025, at 2:00 PM in lecture room HS 45.
Prospectively on May 23, 2025, you will present the intented contents of your seminar paper in a
poster session. The final presentations will take place in a block seminar on June 27 and 28, 2025
(subject to change). Each presentation will be accompanied by a discussant’s response. After the
presentations and before the final submission, you will have the opportunity to incorporate feedback
into your paper. Attendance at the kick-off event, the poster session, and the final presentations is
mandatory. Unexcused absence from any of these compulsory sessions will result in exclusion from
the seminar.
The final grade will be based on the seminar paper (approx. 3,200 words), the presentation, and the
discussant’s response.
You can register via StudIP between March 3 and March 16, 2025. Please register early.
Further details on the seminar’s structure and content will follow shortly.
Best regards,
Your Team at Chair VWL I
3 The Draghi report: A competitiveness strategy for Europe (Part A), online available at:
https://commission.europa.eu/topics/eu-competitiveness/draghi-report_en, last accessed February 14, 2025. 4
4 Ibid., S. 8-9.
VWL I: (Pro-) Seminar: Wettbewerbspolitische und regulatorische Herausforderungen beim Übergang zu einem klimaneutralen Transportsektor
Liebe Studierende,
im Wintersemester 2024/25 bietet die Professur VWL I wieder ein volkswirtschaftliches Seminar und Proseminar zu aktuellen Fragen aus Wettbewerbspolitik und Regulierung an. Das Seminar trägt den Untertitel „Wettbewerbspolitische und regulatorische Herausforderungen beim Übergang zu einem klimaneutralen Transportsektor".
Der Mobilitätswende wird eine entscheidende Rolle beim Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft zugeschrieben. Auf den Verkehr entfallen heute rund 28 % der gesamten Treibhausgasemissionen Deutschlands[1] und rund ein Viertel der gesamten CO2-Emissionen der EU[2]. Durch eine Umstellung auf nachhaltige Energieträger und die Vernetzung des Individual- und öffentlichen Personennahverkehrs soll dabei im Transportsektor der Endenergieverbrauch nach Möglichkeit ohne Einschränkung der Mobilität sinken. Auf EU-Ebene hat die Europäische Kommission im Rahmen des Green Deals einen Vorschlag zur nachhaltigen Gestaltung des Verkehrs gemacht. Auch die aktuelle deutsche Bundesregierung hat u. a. mit der Einführung des sogenannten „49 Euro Tickets“ Initiativen im Transportsektor ergriffen. Eng damit verknüpft ist auch der „Tankrabatt“, das „9 Euro Ticket“, der Investitions- und Sanierungsstau bei Infrastrukturprojekten, der mögliche Marktmachtmissbrauch im Tankstellenmarkt und der Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.
Im Seminar sollen in diesem Zusammenhang unterschiedliche Transportsektoren theoretisch und empirisch untersucht, mögliche Wettbewerbsprobleme identifiziert und regulatorische Maßnahmen zur Lösung dieser Probleme diskutiert werden.
Das Seminar ist als integriertes Pro- und Hauptseminar konzipiert. Als Grundvoraussetzung zur Teilnahme sollten Sie im Bachelorstudiengang die Veranstaltungen Wettbewerbspolitik und –Strategie und im Masterstudiengang die Veranstaltungen Regulierungsökonomie und/oder Industrieökonomie absolviert haben.
Die Themenvergabe erfolgt in einer Kick-off Veranstaltung am 18. Oktober 2024 um 14 Uhr (Ort wird noch bekanntgegeben).
Voraussichtlich am 29.11.2024 werden wir den Arbeitsstand im Rahmen einer Postersession besprechen. Die Präsentation der Arbeiten erfolgt im Rahmen einer Blockveranstaltung am 07. und 08.02.2025 (Änderungen vorbehalten!). Dabei werden die Referate durch Korreferate ergänzt. Nach der Präsentation und bis zur endgültigen Abgabe besteht die Möglichkeit, Änderungen in die Arbeit einzuarbeiten. Die Teilnahme an der Kick-off Veranstaltung, der Postersession und den Präsentationen ist verpflichtend. Unentschuldigtes Fehlen an einem der Pflichttermine führt zum Ausschluss von der Veranstaltung.
Die Abschlussnote setzt sich aus der Seminararbeit im Umfang von circa 3.200 Wörtern, der Präsentation und dem Korreferat zusammen.
Sie können sich zwischen dem 05.08.2024 und dem 18.08.2024 über StudIP anmelden. Bitte melden Sie sich frühzeitig an.
Weitere Informationen zum Ablauf und Inhalt des Seminars folgen in Kürze.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der Professur VWL I
[1] Website des Umweltbundesamts. URL: https://www.umweltbundesamt.at/klima/treibhausgase. Zuletzt abgerufen am: 02.07.2024.
[2] Website des Europäischen Parlaments. URL: https://www.europarl.europa.eu/topics/de/article/20190313STO31218/co2-emissionen-von-pkw-zahlen-und-fakten-infografik. Zuletzt abgerufen am: 02.07.2024.
VWL I: Neue Erkenntnisse zur Zukunft der Vor-Ort-Apotheken in Deutschland
Am 23. April 2024 stellte Prof. Götz bei einer Pressekonferenz und einem Vortrag auf dem DAV-Wirtschaftsforum die Ergebnisse eines Gutachtens im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vor.
Das Gutachten beleuchtet einen alarmierenden Trend: Seit über einem Jahrzehnt schließen deutschlandweit immer mehr Vor-Ort-Apotheken ihre Türen.
Von 2010 bis 2023 hat jede sechste Apotheke ihre Pforten für immer geschlossen. Von einst 21.441 Apotheken sind nur noch 17.571 übrig geblieben. Doch das Apothekensterben scheint sich zu beschleunigen, ohne dass ein Ende in Sicht ist.
Das Bundesministerium für Gesundheit plant eine Honorarreform, um dem entgegenzuwirken. Die Reform sieht vor, den variablen Apothekenzuschlag schrittweise von drei auf zwei Prozent zu senken und im Gegenzug den fixen Zuschlag zu erhöhen. Das Gutachten kommt jedoch zu dem Schluss, dass diese Maßnahme das Ziel verfehlen dürfte. Es wird stattdessen ein alternativer Ansatz diskutiert: ein gestaffelter Apothekenzuschlag entsprechend der Abgabemenge verschreibungspflichtiger Medikamente.
Die Analyse zeigt, dass dieses Instrument ertragsschwache Apotheken gezielt unterstützen kann. Eine reine Umverteilung zwischen ertragsstarken und -schwachen Apotheken könnte jedoch negative Anreize für die ertragsstärkeren Apotheken schaffen. Die durchgeführten Simulationen verdeutlichen, dass eine relevante Stärkung ertragsschwacher Apotheken ohne zusätzliche Finanzmittel nicht zu realisieren ist.
Insgesamt legt das Gutachten nahe, dass die vorgeschlagene Honorarreform des BMG das Apothekensterben nicht aufhalten wird. Es bleibt die Herausforderung, effiziente und wirksame Maßnahmen zu finden, um die Zukunft der Vor-Ort-Apotheken in Deutschland zu sichern.
Die Pressemitteilung der ABDA finden Sie hier. Das Programm des DAV-Wirtschaftsforums finden Sie hier. Das Gutachten wird in den kommenden Tagen durch die ABDA veröffentlicht.
Über die Vorstellung des Gutachtens wurde in verschiedenen (Fach-)Medien berichtet:
- APOTHEKE ADHOC: Abda-Gutachter empfiehlt gestaffeltes Apothekenhonorar
- Deutsche Apotheker Zeitung: Ökonomisches Gutachten: Lauterbachs Apothekenreform verfehlt ihr Ziel
- Pharmazeutische Zeitung: Schlechtes Zeugnis für Honorarreform
- Pharmazeutische Zeitung: Honorarreform bremst das Apothekensterben nicht
- Süddeutsche Zeitung: Zahl der Apotheken sinkt weiter
- Ärzte Zeitung: Apothekerverband präsentiert Gutachten gegen Reformpläne Lauterbachs
Die Pharmazeutische Zeitung hat Prof. Götz für ihren Podcast PZ Nachgefragt interviewt. Die Folge findet sich bei Spotify und weiteren Anbietern.
VWL I: (Pro-) Seminar: Wirtschaftspolitische Herausforderungen beim Übergang zu einer klimaneutralen Ökonomie
Liebe Studierende,
Im Sommersemester 2024 bietet die Professur VWL I wieder ein integriertes volkswirtschaftliches Seminar und Proseminar zu aktuellen Fragen aus Wettbewerbspolitik und Regulierung an. Das Seminar trägt den Untertitel „Wirtschaftspolitische Herausforderungen beim Übergang zu einer klimaneutralen Ökonomie“.
Die Netzindustrien bilden mit Diensten wie Energie, Verkehr und Telekommunikation das Rückgrat moderner Volkswirtschaften. Gleichzeitig kommt diesen Branchen beim Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft eine zentrale Rolle zu, einerseits weil es sich dabei um Branchen mit einem hohen Anteil an Treibhausgasemissionen handelt, andererseits weil nur eine in diesen Bereichen entsprechend ausgebaute Netzinfrastruktur diesen Übergang effizient ermöglichen kann.
In diesem Seminar soll diskutiert werden, welche Herausforderungen die politischen Zielvorgaben im Kontext des Spannungsfeldes Erschwinglichkeit, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit für Netzindustrien mit sich bringen und welche regulatorischen und ordnungspolitischen Weichenstellungen nötig sind, um die Ziele in effizienter Weise erreichen zu können. Dabei soll auch eine Einschätzung der bisher zur Umsetzung vorgeschlagenen Maßnahmenpakete erfolgen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf politischen Initiativen wie dem von der Europäischen Kommission ausgerufenen „Green Deal“ sowie dem Klimaschutzplan 2050 der deutschen Bundesregierung.
Das Themenspektrum des Seminars reicht von der Diskussion geeigneter Regulierungsrahmen über Investitions- und Finanzierungserfordernisse in verschiedenen Infrastrukturbereichen bis zur angemessenen Bepreisung von Emissionen. Dabei soll unter anderem anhand der Themen Elektromobilität und Wasserstoffstrategie untersucht werden, wie staatliche Anreizsetzung und privatwirtschaftliche Aktivität zusammenwirken sowie die Frage nach dem optimalen Instrumentenmix diskutiert werden.
Das Seminar ist als integriertes Pro- und Hauptseminar konzipiert. Als Grundvoraussetzung zur Teilnahme sollten Sie im Bachelorstudiengang die Veranstaltungen Wettbewerbspolitik und –Strategie und im Masterstudiengang die Veranstaltungen Regulierungsökonomie und/oder Industrieökonomie absolviert haben.
Die Themenvergabe erfolgt in einer Kick-off Veranstaltung am 19. April 2024 um 14 Uhr (Ort wird noch bekanntgegeben).
Voraussichtlich am 17.05.2024 werden wir den Arbeitsstand im Rahmen einer Postersession besprechen. Die Präsentation der Arbeiten erfolgt im Rahmen einer Blockveranstaltung am 28. und 29.06.2024 (Änderungen vorbehalten!). Dabei werden die Referate durch Ko-Referate ergänzt. Nach der Präsentation und bis zur endgültigen Abgabe besteht die Möglichkeit, Änderungen in die Arbeit einzuarbeiten. Die Teilnahme an der Kick-off Veranstaltung, der Postersession und den Präsentationen ist verpflichtend. Unentschuldigtes Fehlen an einem der Pflichttermine führt zum Ausschluss von der Veranstaltung.
Die Abschlussnote setzt sich aus der Seminararbeit im Umfang von circa 3.200 Wörtern, der Präsentation und dem Ko-Referat zusammen.
Sie können sich zwischen dem 26.02.2024 und dem 10.03.2024 über StudIP anmelden. Bitte melden Sie sich frühzeitig an.
Weitere Informationen zum Ablauf und Inhalt des Seminars folgen in Kürze.
Hinweis zum Schluss: Das Seminar ist für Studierende im MSc AFS anrechenbar.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der Professur VWL I
Interview mit Prof. Dr. Georg Götz in der Zeitschrift der National- und Universitätsbibliothek Straßburg La Revue de la BNU (in französisch):
Interview mit Prof. Dr. Georg Götz im Jounal La Revue de la BNU:
Georg Götz et Rupert Schaab, « Entretien autour du prix unique du livre avec Georg Götz, professeur d’économie industrielle, politique de la concurrence et régulation économique à l’Université de Gießen », La Revue de la BNU [En ligne], 27 | 2023
URL: http://journals.openedition.org/rbnu/6361; DOI : https://doi.org/10.4000/rbnu.6361
Das Interview ist mittlerweile unter dem Titel Ist die Preisbindung ein geeignetes Instrument zur Förderung wichtiger Publikationen? in O-BiB, Das Offene Bibliotheksjournal erschienen: https://www.o-bib.de/bib/article/view/5999
VWL I: Bachelorveranstaltung Wettbewerbspolitik und -Strategie wird im WiSe 2023/24 angeboten
VWL I: (Pro-) Seminar: Wettbewerbspolitische und regulatorische Fragestellungen im Schnittbereich vom Digital Market Act (DMA) und dem Wettbewerbsdurchsetzungsgesetz
Liebe Studierende,
darf Google Autohersteller zwingen, die Google Maps App nur in Verbindung mit dem Google Play Store und Google Assistant anzubieten? Muss die Deutsche Bahn Fahrplandaten mit anderen Mobilitätsanbietern teilen?
Im Wintersemester 2023/24 bietet die Professur VWL I wieder ein integriertes volkswirtschaftliches Seminar und Proseminar zu aktuellen Fragen aus Wettbewerbspolitik und Regulierung an. Das Seminar trägt den Untertitel „Wettbewerbspolitische und regulatorische Fragestellungen im Schnittbereich vom Digital Market Act (DMA) und dem Wettbewerbsdurchsetzungsgesetz".
Im Rahmen der 11. GWB-Novelle, auch Wettbewerbsdurchsetzungsgesetz genannt, erlangt das Bundeskartellamt weitreichende neue Befugnisse, insbesondere in Bezug auf die Durchsetzung des Kartellrechts. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz beschreibt das Ziel dieser Novelle wie folgt1:
Dort, wo die Marktstruktur dem Wettbewerb entgegensteht, etwa weil es nur wenige Anbieter im Markt gibt und regelmäßig parallele Preisentwicklungen zu Lasten der Verbraucher zu beobachten sind, sollen die Eingriffsinstrumente des Kartellrechts gestärkt werden.
Im Zuge des Wettbewerbsdurchsetzungsgesetzes erhält das Bundeskartellamt auch Befugnisse zur Durchsetzung das DMA, der den Wettbewerb im europäischen digitale eingeschränkt werden. Auf dieser Grundlage ist Google nun aufgefordert, seinen Navigationsservice auch einzeln bereitzustellen2 und die Deutsche Bahn, ihre Fahrplandaten zu teilen3.
Im Seminar sollen die Herausforderungen erarbeitet werden, welche digitale Märkte auf Grund ihrer ökonomischen Besonderheiten an die Regulierung stellen. Vor diesem Hintergrund sollen die genannten Regulierungen auf EU- und Bundesebene evaluiert werden.
Das Seminar ist als integriertes Pro- und Hauptseminar konzipiert. Als Grundvoraussetzung zur Teilnahme sollten Sie im Bachelorstudiengang die Veranstaltungen Wettbewerbspolitik und –Strategie und im Masterstudiengang die Veranstaltungen Regulierungsökonomie und/oder Industrieökonomie absolviert haben
Die Themenvergabe erfolgt in einer Kick-off Veranstaltung am 27. Oktober 2023 um 14 Uhr (Ort wird noch bekanntgegeben).
Voraussichtlich am 15.12.2023 werden wir den Arbeitsstand im Rahmen einer Postersession besprechen. Die Präsentation der Arbeiten erfolgt im Rahmen einer Blockveranstaltung am 02. und 03.02.2023 (Änderungen vorbehalten!). Dabei werden die Referate durch Ko-Referate ergänzt. Nach der Präsentation und bis zur endgültigen Abgabe besteht die Möglichkeit, Änderungen in die Arbeit einzuarbeiten. Die Teilnahme an der Kick-off Veranstaltung, der Postersession und den Präsentationen ist verpflichtend. Unentschuldigtes Fehlen an einem der Pflichttermine führt zum Ausschluss von der Veranstaltung.
Die Abschlussnote setzt sich aus der Seminararbeit im Umfang von circa 3.200 Wörtern, der Präsentation und dem Ko-Referat zusammen.
Sie können sich zwischen dem 28.08.2023 und dem 10.09.2023 über StudIP anmelden. Bitte melden Sie sich frühzeitig an.
Weitere Informationen zum Ablauf und Inhalt des Seminars folgen in Kürze.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der Professur VWL I
1 Pressemeldung des BMWK vom 20.09.2022. Online abrufbar unter: https://shorturl.at/gkDS4
2 Pressemeldung des Bundeskartellamts vom 21.06.2023. Online abrufbar unter: https://shorturl.at/fmvG2
3 Pressemitteilung des Bundeskartellamts vom 28.06.2023. Online abrufbar unter: https://shorturl.at/btDF2
VWL I: Buch zu Staatlichen Eingriffen in die Preisbildung in der Springer Gabler Essentials-Reihe erschienen
Das Team der Professur VWL I gibt in einem essential des Springer Gabler-Verlags einen Einblick in verschiedene wirtschaftspolitische Fragestellungen. Wir erklären, unter welchen Umständen es zu Marktversagen kommt und das freie Spiel der Marktkräfte nicht zu einem gesellschaftlich wünschenswerten Ergebnis führt. Wir diskutieren, ob und, wenn ja, welche Staatseingriffe zu einer Erhöhung der Wohlfahrt führen. Anhand von Beispielen aus dem Wohnungsmarkt, dem Gasmarkt, dem Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs sowie dem Kraftstoffmarkt zeigen wir auf, wie der Staat in diese Märkte eingreift und wie diese Maßnahmen im Hinblick auf ihre Effizienz- und Verteilungswirkungen zu bewerten sind. Staatliche Eingriffe in den Preismechanismus zeitigen unerwünschte Nebenwirkungen, wenn sie an Symptomen, nicht an den Ursachen politisch unerwünschter Preisentwicklungen ansetzen.
VWL 1: (Pro-) Seminar: Wettbewerbspolitische und regulatorische Fragestellungen im Energiesektor
Im Sommersemester 2023 bietet die Professur VWL I wieder ein volkswirtschaftliches Seminar und Proseminar zu aktuellen Fragen aus Wettbewerbspolitik und Regulierung an. Das Seminar trägt den Untertitel „Wettbewerbspolitische und regulatorische Fragestellungen im Energiesektor".
Liebe Studierende,
im Sommersemester 2023 bietet die Professur VWL I wieder ein volkswirtschaftliches Seminar und Proseminar zu aktuellen Fragen aus Wettbewerbspolitik und Regulierung an. Das Seminar trägt den Untertitel „Wettbewerbspolitische und regulatorische Fragestellungen im Energiesektor".
Die Nachfolgewirkungen der Covid-19 Pandemie und der russische Angriffskrieg in der Ukraine haben in Deutschland und großen Teilen der europäischen Länder zu großen Problemen auf den Energiemärkten geführt. Es stellt hierbei insbesondere eine große Herausforderung dar, die fossilen Brennstoffimporte aus Russland durch andere Energiequellen zu substituieren. Gleichzeitig stockt nicht zuletzt auch in Deutschland der Ausbau der erneuerbaren Energien. Die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission haben neben dem Bau neuer LNG-Terminals insbesondere mit einer nachfrageorientierten Energiepolitik reagiert, indem Gas- und Strompreisbremsen auf den Weg gebracht wurden. Darüber hinaus gibt es eine Debatte zum Weiterbetrieb der Atomkraftwerke oder der Erschließung neuer Energiequellen wie z.B. Fracking.
Im Seminar sollen diese Maßnahmen im Energiesektor auch vor dem Hintergrund klimaökonomischer Auswirkungen theoretisch und empirisch evaluiert werden, mögliche Wettbewerbsprobleme auf den einzelnen Energiemärkten identifiziert und regulatorische Maßnahmen zur Lösung dieser Probleme diskutiert werden.
Das Seminar ist als integriertes Pro- und Hauptseminar konzipiert. Als Grundvoraussetzung zur Teilnahme sollten Sie im Bachelorstudiengang die Veranstaltungen Wettbewerbspolitik und –Strategie und im Masterstudiengang die Veranstaltungen Regulierungsökonomie und/oder Industrieökonomie absolviert haben.
Die Themenvergabe erfolgt in einer Kick-off Veranstaltung am 14. April 2023 um 14 Uhr (Ort wird noch bekanntgegeben).
Am 12.05.2023 um 14 Uhr werden wir den Arbeitsstand im Rahmen einer Postersession besprechen. Die Präsentation der Arbeiten erfolgt im Rahmen einer Blockveranstaltung am 30. Juni und 01. Juli 2023 (Änderungen vorbehalten!). Dabei werden die Referate durch Ko-Referate ergänzt. Nach der Präsentation besteht die Möglichkeit, Änderungen in die Arbeit einzuarbeiten. Die Teilnahme an der Kick-off Veranstaltung, der Postersession und den Präsentationen ist verpflichtend. Unentschuldigtes Fehlen an einem der Pflichttermine führt zum Ausschluss von der Veranstaltung.
Die Abschlussnote setzt sich aus der Seminararbeit im Umfang von circa 3.200 Wörtern, der Präsentation und dem Ko-Referat zusammen.
Sie können sich zwischen dem 06.03.2023 und 19.03.2023 über StudIP anmelden. Zur Anmeldung müssen auch ein Leistungsnachweis und ggf. Bachelorzeugnis per E-Mail an vwl1@wirtschaft.uni-giessen.de geschickt werden. Bitte melden Sie sich frühzeitig an.
Weitere Informationen zum Ablauf und Inhalt des Seminars folgen in Kürze.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der Professur VWL I
VWL 1: Das große Geldverbrennen - Die Gaspreisbremse
Prof. Dr. Georg Götz hat auf LinkedIn den aktuellen Gesetzesentwurf zur Gaspreisbremse kommentiert. Wenn Sie wissen wollen, wie viel Sie in Abhängigkeit Ihres erwarteten Verbrauchs und Ihres derzeitigen und eines möglichen Alternativtarifs zahlen, können Sie das mit Hilfe eines kleinen Excel-Tools berechnen, das auf den Internetseiten der Professur VWL 1 verfügbar ist. Die jeweils aktuelle Version des Tools finden sie hier.
Gaspreisbremse Vergleichstool
Excel-Tool zum Vergleich der Auswirkungen unterschiedlicher Arbeitspreise auf die Gas-Verbrauchskosten der Letztverbraucher.
VWL I: Aufsatz zur Wirkung nächtlicher Ausgangssperren wurde bei Scientific Reports veröffentlicht
Nach nunmehr eineinhalb Jahren ist die Peer-Review unserer Analyse der Wirkung von nächtlichen Ausgangssperren abgeschlossen und der Aufsatz von Prof. Dr. Georg Götz, Dr. Samuel de Haas und Prof. Dr. Sven Heim wurde unter dem Titel „Measuring the effect of COVID-19-related night curfews in a bundled intervention within Germany“ von Scientific Reports, einer SpringerNature-Zeitschrift, veröffentlicht. Die Working-Paper-Version, die im April 2021 kurz vor der Einführung weiterer nächtlicher Ausgangssperren durch den Deutschen Bundestag veröffentlicht wurde, erhielt großes Medienecho, nachzuvollziehen z.B. durch die Google-Suche nach Ausgangssperre Gießen Studie. In der Diskussion um die Veröffentlichung des Working Papers argumentierten einige Institutionen, dass Evidenz nicht berücksichtigt werden sollte, falls sie noch nicht von Experten begutachtet wurde. Angesichts der Dauer des Peer-Review-Prozesses scheint dies ein schwieriger Vorschlag für Forscher zu sein, die etwas zu aktuellen Themen beitragen möchten.
VWL I: Praktikum bei der Bundeswettbewerbsbehörde
Liebe Studierende,
VWL 1: Kurs Empirische Industrieökonomie und Web Scraping im Wintersemester 2022/23
Die Professur für Industrieökonomie, Wettbewerbspolitik und Regulierung (VWL I) bietet im Wintersemester 2022/23 einen Kurs zur empirischen Industrieökonomie und Web Scraping an. Das Angebot richtet sich an Masterstudierende.
Liebe Studierende,
die Professur für Industrieökonomie, Wettbewerbspolitik und Regulierung (VWL I) bietet im Wintersemester 2022/23 einen Kurs zur empirischen Industrieökonomie und Web Scraping an. Das Angebot richtet sich an Masterstudierende.
Neben dem Erwerb neuartiger Kompetenzen, wie die Datenbeschaffung im Internet („web scraping“), sollen vorhandene ökonometrische Kompetenzen durch die praktischen Anwendungen im Bereich der Industrieökonomie in diesem Modul erweitert werden. Das Modul soll somit bestmöglich auf eine quantitative Seminar- oder Abschlussarbeiten vorbereiten.
Die Modulinhalte umfassen z.B. Aspekte aus folgenden Gebieten der empirischen Industrieökonomie:
- Illustration der Anwendungsgebiete der empirischen Industrieökonomie anhand aktueller Forschung.
- Datenbeschaffung aus frei zugänglichen Datenportalen (Statistische Ämter) und aus (am FB verfügbaren) kostenpflichtigen Datenbanken (bspw. S&P Capital IQ).
- Eigenständige Generierung von Datenbanken. Als Grundlage hierfür dienen frei zugängliche (unstrukturierte) Daten aus dem Internet, welche mittels eines als "web scraping" benannten Verfahren ausgelesen werden können. Hierfür erhalten die Studierenden eine praktische Einführung in die Programmiersprachen Python und R.
- Die vorher beschafften Daten sollen so in einen "schätzbaren" Zustand versetzt werden. Der Fokus liegt dabei auf den programmspezifischen Anforderungen bzgl. der Form des Dateninputs für spätere Regressionen.
- In einem letzten Schritt sollen die Studierenden eigenständige Schätzungen (in Python und R) durchführen. Im Fokus steht hierbei die eigenständige und praktische Umsetzung. Dabei werden verschiedene Schätzmethoden vermittelt. Auch die Darstellung und Aufbereitung der Ergebnisse (Regressionsoutput) werden thematisiert.
Studierende können durch die Teilnahme am Kurs 6CP erwerben. Die Modulabschlussprüfung wird hierbei durch eine Hausarbeit erbracht. Die Modulnote setzt sich aus der Hausarbeit (80%) sowie der Präsentation der eigenen Ergebnisse zusammen (20%). Die Veranstaltung findet Freitags, voraussichtlich digital, statt. Für die Teilnahme ist ein eigener Laptop/PC erforderlich.
Sie können sich im Stud.IP für die Veranstaltung eintragen. Einen ersten Einblick in die Kursinhalte können Sie in diesem YouTube-Video erhalten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der Professur VWL
