Science Under Pressure – Eine Veranstaltung zur Wissenschaftsfreiheit
Die politischen und strukturellen Angriffe gegen Wissenschaftler*innen und einzelne Forschungsdisziplinen nehmen zu. Sie bedrohen die im Grundgesetz, Art. 5, garantierte Freiheit von „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre“.
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb03/institutefb03/ifp/ueber-uns/aktuelles/termine/scienceunderpressure2026
- Science Under Pressure – Eine Veranstaltung zur Wissenschaftsfreiheit
- 2026-06-16T18:00:00+02:00
- 2026-06-16T23:59:59+02:00
- Die politischen und strukturellen Angriffe gegen Wissenschaftler*innen und einzelne Forschungsdisziplinen nehmen zu. Sie bedrohen die im Grundgesetz, Art. 5, garantierte Freiheit von „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre“.
16.06.2026 ab 18:00 Uhr (Europe/Berlin / UTC200)
Netanya-Saal im Alten Schloss, Brandplatz 2, 35390 Gießen
In Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommern werden im September dieses Jahres neue Landtage gewählt. Laut den aktuellen Umfragen zeichnet sich in beiden Bundesländern ein Wahlsieg der Alternative für Deutschland ab. Diese Partei stellt in ihren „Regierungsprogrammen“ radikale wissenschaftspolitische Forderungen auf und plant demnach massive Eingriffe insbesondere in die Wissenschaftsfreiheit. Der Verein „Wissenschaft für uns in Sachsen-Anhalt e.V.“ setzt sich dafür ein, die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu verbessern, die Freiheit der wissenschaftlichen Arbeit und der Hochschullehre zu verteidigen und den eigentlich selbstverständlichen weltoffenen Austausch von Wissen und Wissenschaftler*innen zu erhalten.
In der Podiumsdiskussion „Science Under Pressure“ begegnen sich Prof. Dr. Rainhold Sackmann vom Verein „Wissenschaft für uns in Sachsen-Anhalt e.V.“, Prof. Dr. Birgitt Riegraf, die ehemalige Präsidentin der Universität Paderborn, Tobias Cepok, Referent für Hochschulen und Forschung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, und Prof. Dr. Bettina Brockmeyer, Historikerin an der Justus-Liebig-Universität. Im Gespräch werden die Hintergründe dieser Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit und deren potenzielle Gefahr nicht nur für den Wissenschaftsstandort Deutschland, sondern auch für die Gesellschaft als Ganzes erörtert. Ein Ziel besteht darin, aus den unterschiedlichen Erfahrungs- und Kenntnisständen heraus und unter Einbezug des anwesenden Publikums strategische Ideen für die gemeinsame Verteidigung der Wissenschaftsfreiheit zu entwickeln.
Die Debatte moderiert Prof. Dr. Sigrid Ruby, Justus-Liebig-Universität.
Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Dorothée de Nève, E-Mail: dorothee.de-neve, 0175 427 1967
