Inhaltspezifische Aktionen

Lehre

Mediensoziologie Lehre Sommersemester 2026

Es gibt viele gute Gründe, unsere heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse als mediale Lebensverhältnisse zu bezeichnen. Wir daten uns mittels Online-Plattformen, fragen ChatBots, ob sie auch mal lügen, lassen uns Musik von einem Algorithmus vorschlagen, lassen über potenzielle Elfmeter einen VAR entscheiden, bestellen unser Essen online und geben unseren schriftlichen Leistungsnachweis im digitalen Seminar an der Universität als PDF über eine Plattform ab.

Sie führt in die Mediensoziologie ein und stellt die zentralen Theorien, Konzepte und Forschungsfelder vor. Die Vorlesung ist in drei Blöcke gegliedert: Grundlagen, Konzepte und empirische Forschungsfelder der Mediensoziologie.

Die Vorlesung entwickelt jede Sitzung am Beispiel von spezifischen Fällen aus der medialen Gegenwart: Filmen, Memes, Selfies, Serien, Deepfakes, TikToks, Postings, Games, Installationen, Nachrichten und Dokumentationen.

Ausgehend von der Annahme, dass Film zur gesellschaftlichen Selbstverständigung beiträgt, widmet sich dieses Seminar dem (New) Black Cinema. Dazu nehmen wir eine dezidiert filmsoziologische Perspektive ein und analysieren von Klassikern des afroamerikanischen Kinos bis hin zu zeitgenössischen Filmen wie Moonlight, Queen & Slim oder Blood & Sinners, wie gesellschaftliche Machtverhältnisse im Hinblick auf Race, Class and Gender filmisch verhandelt und ästhetisch reflektiert werden.

Das Seminar gliedert sich in vier Teile: (1.) Grundlagen der Filmsoziologie, (2.) Filmgeschichte des (New) Black Cinema, (3.) soziologische Grundlagen zu Identität, Critical Whiteness und Intersektionalität sowie schließlich (4.) methodische Grundlagen zur soziologischen Filmanalyse.

Deepfakes, Desinformation und die Ubiquität von LLMs prägen den Alltag digitalisierter Gesellschaften, in welchem Wissen, Information und Wahrheit zunehmend unter Rechtfertigungsdruck geraten.

Hier setzt das Seminar an: Worauf zielen diese Diagnosen ab? Und was bedeutet es für demokratische Gesellschaften, wenn Wirklichkeit zur Ansichtssache wird? Wie verändern digitale Medien die Produktion von Faktizität? Wann kippt Fiktion in Desinformation? Wie lässt sich Wahrheit demokratisch verteidigen?

Das Proseminar untersucht aus mediensoziologischer Perspektive das Verhältnis von medialer und sozialer Wirklichkeit unter digitalen Bedingungen. Es gliedert sich in drei Abschnitte: (1) Grundlagen der Mediensoziologie; (2) Begriffsarbeit zu Wahrheit, Wirklichkeit, Postfaktizität, Fiktion; (3) Analysen von Deepfakes, Memes, Bots, Chats, Reals und dem guten alten Kinofilm.

Wie verändern digitale Medien das Lernen, Lehren und unsere Kommunikation im Jugendalter? In diesem Seminar setzen wir uns mit grundlegenden Konzepten kritischer Medienbildung auseinander, von der Medienkompetenz über die digitale Bildung bis zum kritisch-reflexiven Medieneinsatz im Schulkontext. Anhand aktueller Fragestellungen – etwa zu KI im Klassenzimmer, Datenschutz oder Social Media – entwickeln wir gemeinsam ein fundiertes Verständnis digitaler Kompetenzen für die Praxis. Ziel ist es, angehende Lehrkräfte auf eine reflektierte und souveräne Mediennutzung im Unterricht vorzubereiten.

Mediensoziologie Lehre Wintersemester 2025/26

Wie verändern digitale Medien das Lernen, Lehren und unsere Kommunikation im Jugendalter? In diesem Seminar setzen wir uns mit grundlegenden Konzepten kritischer Medienbildung auseinander, von der Medienkompetenz, über die digitale Bildung bis zum kritisch-reflexivem Medieneinsatz im Schulkontext. Anhand aktueller Fragestellungen – etwa zu KI im Klassenzimmer, Datenschutz oder Social Media – entwickeln wir gemeinsam ein fundiertes Verständnis digitaler Kompetenzen für die Praxis. Ziel ist es, angehende Lehrkräfte auf eine reflektierte und souveräne Mediennutzung im Unterricht vorzubereiten.

„In 14 films around the world.“ 14 Sitzungen stehen uns in diesem Semester zur Verfügung, um uns mit dem World Cinema aus filmsoziologischer Perspektive zu beschäftigen. Im Fokus stehen der Film als kultureller Agent und seine Rolle im Kontext der Globalisierung. Denn kein Medium lädt so dazu ein, über das Verhältnis von Raum, Kultur und Bewegung nachzudenken, wie der Film. Zunächst geht es in diesem Seminar um filmsoziologische Grundlagen, die das Verhältnis von Film und Gesellschaft betreffen, sowie um die verschiedenen Konzepte des World Cinemas. Dann stehen filmhistorische Grundlagen auf dem Programm, auch was die verschiedenen Filmkulturen betrifft, und schließlich werden wir die Filme selbst untersuchen, aus dem Iran, dem südlichen Afrika, Lateinamerika, der Türkei u.v.m. Ziel ist eine reflexive Auseinandersetzung mit dem World Cinema und seinem gesellschaftlichen Reflexionsvermögen.

Den Ausgangspunkt dieser Vorlesung bildet der Konflikt als kulturelle Keimzelle sozialer Orientierungsprozesse und seine intensive Verflechtung mit dem Medialen. Konflikte sind nicht naturgegeben, sondern sie gewinnen ihre soziale Gestalt dadurch, dass sie als Konflikt erfahren und kommuniziert werden. Will man mehr über die Kulturen des Konflikts der Gegenwartsgesellschaften erfahren, dann gilt es, sich den kommunikativen Praktiken zuzuwenden, die diese hervorbringen.

Zum Aufbau: Die Vorlesung wird einen Überblick zur theoretischen und empirischen Erforschung kultureller Konflikte aus mediensoziologischer Perspektive geben. Zu diesem Zweck gliedert sie sich in drei Blöcke: In Block I werden zentrale Grundbegriffe aus der Konfliktsoziologie sowie aus der Mediensoziologie geklärt. In Block II werden konkrete empirische Forschungsfelder vorgestellt. Block III ist der Synthese gewidmet.

Me, Myself & My Selfie – angelehnt an George Herbert Meads klassische Studie zur Identitätsbildung, widmet sich dieses Seminar der Frage, wie sich Identität in einer postdigitalen Gegenwart formiert. Welche Rolle spielen Medien in der Selbst- und Fremdwahrnehmung? Wie greifen digitale Infrastrukturen, mediale Ästhetiken und soziale Praktiken im Identitätsbildungsprozess ineinander? Anhand von Identitätstheorien, Konzepten der Mediensozialisation und aktuellen Fallbeispielen untersuchen wir das Zusammenspiel von medialem und sozialem Handeln im digitalen Alltag.