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Concoction: While the exponats are taking rest #4 - Aran Kleebaur, This ain't clubbing. This ain't raving.

Wann

16.02.2023 ab 19:00 Uhr (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Tor Art Space, Hanauer Landstraße 171, 60314 Frankfurt am Main

Teilnehmer

von und mit Katja Cheraneva, Viktorija Ilioska, Amina Szecsödy, Gabriele Rendina Cattani and Aran Kleebaur

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Concoction: While the exponats are taking rest ist ein Format, das einen Raum für die Inszenierung von Arbeiten eröffnen wird, welche woanders gemacht und produziert wurden [d.h. in einem Theater]. Innerhalb eines Zeitraums von fünf Wochen werden fünf Tanz- und Performanceschaffende aus Frankfurt und der Region den Tor Art Space bewohnen und ihn nutzen, um ihre bestehenden Arbeiten zu proben und zu inszenieren. Weniger als Produktionsraum gedacht, sondern mehr als Möglichkeit zur Weiterentwicklung einer bestehenden Performance, werden die Künstlerinnen und Künstler in einen künstlerischen Austausch miteinander treten und als Gastgeber für die Prozesse des jeweils anderen fungieren. Der Frankfurter Tor Art Space, normalerweise ein Ort für bildende Kunst, wird von Körpern und Bewegungen bewohnt. Was passiert mit performativer Arbeit, wenn sich ihre Umgebung verändert? Wie wird die Zeitlichkeit der Aufmerksamkeit beeinflusst, wenn eine Performance, die hinter verschlossenen Theatertüren gezeigt werden soll, einen Galerieraum, ein Hotelzimmer oder ein leeres Schwimmbecken betritt? Im Austauschprozess mit der neuen Umgebung greifen die Aufführungen den Raum, in dem sie stattfinden, auf – erweitern ihn, passen sich ihn an und treten in Beziehung zu den umgebenden Bedingungen. Bewegt von dieser Relationalität beginnen die Arbeiten recycelt, neu inszeniert und nachgespielt zu werden. Nach einer Eröffnungsveranstaltung am 19. Januar wird der Tor Art Space an 5 weiteren Donnerstagabenden von Katja Cheraneva, Viktorija Ilioska, Amina Szecsödy, Gabriele Rendina Cattani und Aran Kleebaur bespielt.

 

#4 - Aran Kleebaur, This ain't clubbing. This ain't raving.

 

Wie ein Metronom, das sich plötzlich überholt, wie ein Quintenzirkel, der aus der Form gerät, wie ein Dancefloor, der sich jetzt entscheiden muss – die Performance This ain’t clubbing. This ain’t raving. erkundet einen Moment des Übergangs. Als die DJ plötzlich mitten in ihrem Technoset ein Punk-Lied spielt, verändert sich die tanzende Menge auf eine nur scheinbar einheitliche Weise. Im Überschreiten der Genregrenzen verschieben und verdichten sich die Dinge. Aran Kleebaur rüttelt an diesen Bewegungen, kündigt sie an, ruft sie aus. Dabei bearbeitet er fortwährend jenen Punkt, an dem die Selbstbefragung in ein anderes Denken umschlägt, einen Punkt, an dem ein Selbst nicht länger vorausgesetzt werden kann. Und dann kommt die Polizei…

Credits

Concept and performance: Aran Kleebaur

Dramaturgy: Ivo Eichhorn, Jeanne J. Eschert

 

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