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MARAT – DIE GESCHICHTE EINER REVOLUTION:ODER DIE MENSCHHEIT ERKRANKT AN SICH SELBST

Wann

07.12.2025 von 17:30 bis 18:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Theaterlabor Gießen

Teilnehmer

Bühne, Skript & Regie – Tobias Hahnefeld Schau:spiel – Lisa Edith Freiberger & Victor Immanuel Marc Dramaturgie & Produktion – Victor Immanuel Marc & Eszter Sonnevend Kostüm & Puppenbau – Victor Immanuel Marc Choreographie – Micaela Odriozola Maglie Licht – Carlos Franke Soundgestaltung – Dominik Tremel Maske – Olen Mamai Technische Leitung – Philipp Kehder Technische Unterstützung – Felix Schwarzrock Grafikdesign – Anna Hinz Öffentlichkeitsarbeit – Luise Hellmund Künstlerische Leitung – Tobias Hahnefeld Produktionsunterstützung – Götz Michael Freimann & Mark Gleisberg & Benjamin Heberling 

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Die Geschichte beginnt mit dem Bild „Der Tod des Marat“ von Jacques-Louis David, 1793, Öl auf Leinwand, 162 mal 128 cm. Das Werk liest sich wie der Tatort eines Mordes: Die Einstichwunde in der Brust, die Badewanne voller Blut, die Mordwaffe am Boden und das Bekenner*innenschreiben in seiner linken Hand. Doch wie kam es der Mordtat? Unsere Inszenierung geht vom bildnerischen Werk Davids aus und transformiert dieses in den Bühnenraum des Theaters. Es entsteht ein Spiel zwischen den unterschiedlichen Dimensionen der Malerei und des theatralen Raumes. Um die Frage nach dem Mord zu beantworten: Lenken wir die Perspektive des Publikums auf unsere beiden Hauptfiguren Jean Paul Marat und Charlotte Corday. Das zentrale Motiv der Inszenierung ist die Feminisierung des Raumes: d. h. in der Lesart der Aufführung die Aneignung des politischen Raumes durch die Figur der Charlotte Corday. Das SCHAU:SPIEL bewegt sich zwischen politischen, sozialen und dem persönlich-individuellen Raum der Charaktere. Dabei wird deutlich, wie das weibliche Körperbild kulturell codiert ist. Und natürlich geht es um Macht, Willkür, Gewalt, Krieg, Wahnsinn: denn es geht schließlich um die Revolution. 

 

Weitere Aufführungen:

17. Dezember 2025 - Frankfurt LAB - 19:30 Uhr

18. Dezember 2025 - Frankfurt LAB - 19:30 Uhr 

 

  • Performance
  • Abschlussstück
  • Premiere

 

(c) Anna Hinz