aber die füße. aber die ohren. aber die neuen plüschmäntel
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/plueschmaentel
- aber die füße. aber die ohren. aber die neuen plüschmäntel
- 2025-11-14T20:00:00+01:00
- 2025-11-14T21:00:00+01:00
14.11.2025 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC100)
14.11.2025 von 20:00 bis 21:00
15.11.2025 von 20:00 bis 21:00
Landungsbrücken, Frankfurt am Main
Credits: aber die füße. aber die ohren. aber die neuen plüschmäntel Ein Film von Birkner-Behlen, Harksen und Koprow Idee und Umsetzung: Charlotte Birkner-Behlen, Jonas Harksen und Michelle Koprow Choreografie und Performance: René Alejandro Huari Mateus Live-Musik: Lisa Kato und Jonas Demuth Dramaturgie: Charlotte Birkner-Behlen Musikalische Leitung: Jonas Harksen Bühne: Michelle Koprow gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur
Vorab: Das, was Sie hier erleben, ist ein Film – ein Film auf einer Bühne in Texten eines Schriftstellers, der ein Buch geschrieben hat, das ein Film ist. Oder ein Musical. Ronald M. Schernikau, von dem dieser Abend ausgeht und der 1991 mit 31 Jahren starb, war (unter anderem) Autor, Kommunist, und schwul. In einem ungebrochenen und nicht zu brechenden Optimismus emigrierte er in den späten 80er Jahren von der BRD in die DDR, um dort ein (noch) besserer Schriftsteller zu werden. Seine Texte scheuen weder die Utopie noch den banalen Alltag. Meistens hängt bei ihm sowieso beides zusammen. Schernikau sieht im Kleinen das ganz Große: Im Treffen der Hochschul- mit der Wohngebietsgruppe in der Wohnung von Franz und Paul oder in der Begegnung zweier Männer im Bett. Oder im Sonett, das alles kann, denn übrigens. vierzehn zeilen haben bisher genügt, die welt darin zu zeigen. Der Abend nähert sich Schernikaus Ästhetik, die Kitsch und Klassik nebeneinander stellt, ineinander übergehen lässt und der Welt dabei ganz leicht und ganz ernsthaft zugleich begegnet. Natürlich geht solch ein Ansatz nicht immer auf. Trotzdem wollen wir uns ein Beispiel nehmen und wie Schernikau versuchen, das gelungene, wenn es denn einmal irgendwo aufsch[eint], es nicht zu verlieren. Und vielleicht wird es dabei auch wirklich schön.
Weitere Aufführungen:
15.11, 20 Uhr
16.11, 18 Uhr
- Performance
- Premiere