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Die GGG lädt ein am Montag, den 07.12.2026, 18.15 Uhr

Foto (Drohnenflug): Erosionsleistung des Juli-Hochwassers 2021 an der Inde vor dem Tagebau Inden / IWW (Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft, RWTH Aachen Universität)

Prof. Dr. Frank Lehmkuhl, Aachen: "Forschungsbericht zum Ahrtal-Hochwasser 2021: Auswirkungen der fluvialen Morphodynamik und Sedimentkontaminationen."

Extreme Hochwasserereignisse, wie die Juli-Flut 2021, verändern nicht nur die Morphologie eines Gewässers, sondern erodieren, transportieren und akkumulieren auch sedimentgebundene Schadstoffe. Zukünftige Renaturierungen und andere wasserbauliche Maßnahmen sollten sowohl die Morphodynamik und Entwicklungsgeschichte der Flussauen also auch die potentielle Verlagerung von Schadstoffen aus Altlasten während extremer Hochwasserereignisse berücksichtigen.
Der Vortrag beinhaltet die Analysen zur fluvialen Morphodynamik des Juli-Hochwassers 2021 an Ahr, Erft und Inde sowie die Quantifizierung und Analyse der enormen Erosionsleistungen der „Neuen Inde“ in den Tagebau Inden sowie der Erft an der Kiesgrube Blessem. Es wurden hier jeweils über 500.000 m³ Sedimente innerhalb kürzester Zeit umgelagert.

Der Vortrag findet im Großen Hörsaal des Zeughauses statt (Senckenbergstraße 3, Eingang Landgrafenstraße). 

Weitere GGG-Vorträge und Informationen finden Sie auf https://ggg.geographie-giessen.de
und auf dem aktuellen Flyer (PDF)