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Berufseinstieg

Foto: Colourbox.de / Thai Noipho

 

Die Berufsaussichten für Geographinnen und Geographen

Geographinnen und Geographen haben sich in den letzten Jahren sowohl bei Behörden, als auch in der Privatwirtschaft zunehmend etabliert. Die Erfahrung zeigt, Berufserfahrung und praktisch-methodische Kenntnissen von besonderer Bedeutung für den Berufseinstieg sind. Es ist daher ratsam, bereits während des Studiums so viel Berufserfahrung wie möglich zu sammeln und sich eine breite Palette handfester, methodischer Kenntnisse und Fertigkeiten anzueignen. Dies erfolgt üblicherweise durch Mitarbeit an institutsinternen Projekten und/oder durch Berufspraktika.

Ausführliche Informationen über Berufsfelder, Einsatzmöglichkeiten und Berufschancen bietet der Deutsche Verband für Angewandte Geographie: https://geographie-dvag.de/campus-karriere/arbeitsmarkt/


Typische Arbeitsbereiche:

  • regionale Wirtschaftsförderung, Stadt- und Regionalmarketing
  • Verkehrs- und Raumplanung, politische Einrichtungen und Politikberatung
  • Entwicklungszusammenarbeit
  • Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement
  • (Rück-) Versicherungsbranche
  • Erneuerbare Energien
  • Logistik
  • Umweltverträglichkeitsprüfung
  • Fremdenverkehr/Touristik
  • Funk und Fernsehen

Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst und der privaten Wirtschaft (Beispiele):

  • Stadt Gießen
  • Geoventis
  • NABU
  • Deutsche Bahn
  • GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung Potsdam
  • Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
  • Deutscher Wetterdienst
  • Fraport AG
  • RMV - Rhein-Main-Verkehrsverbund
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Hüttenberg auf Klimafolgen einstellen
Yasemin Calik ist Klimamanagerin der Gemeinde und Alumna des Instituts für Geographie / Gespräch über Motivation, Ziele und Aufgaben.
Wetzlarer Neue Zeitung, Dienstag 29. Juli 2025


Unsere Absolventinnen und Absolventen im Beruf

Technischer Sachbearbeiter im Regierungspräsidium Gießen

(Foto: Colourbox.de / #232319)
„Als technischer Sachbearbeiter im Regierungspräsidium Gießen befasse ich mich mit der raumordnerischen Steuerung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Batteriespeichern. Außerdem arbeite ich im Team Geographische Informationssysteme an der Erstellung von Plankarten und der Verwaltung von Geodaten. Mein Studium hat bei mir sowohl das Interesse an raumordnerischen Planungsprozessen als auch an dem Themengebiet der erneuerbaren Energien geweckt. Für die Arbeit mit GIS legte das Studium die Grundlage.“
S. U.

Business Analyst bei einer Versicherung

(Foto: Colourbox.de / #40238)
„Durch das Master-Studium konnte ich eine Werkstudentenstelle und später eine Festanstellung in meiner Heimatstadt ergattern, in dem ich meine methodischen Kenntnisse aus dem Studium (R-Studio, Analyse und Umgang mit großen Datensätzen) verbunden mit der ganzheitlichen Betrachtung von Problemen in den Vordergrund gestellt habe. Ich bin als Business Analyst bei einer Versicherung angestellt, wo u. a. ich als Schnittstelle zwischen Anwender und IT Anforderungen aufnehme, sowie Analysen für die Buchhaltung und Bilanz erstelle.“
M. Prikryl

Verschiedene Positionen bei der Deutschen Bahn

(Foto: Colourbox.de / #348889)
„Ich arbeite seit über 20 Jahren bei der Deutschen Bahn in verschiedenen Positionen. Die meiste Zeit davon im Angebotsmanagement, welches sich mit der Bedienung der Nachfrage im Personenverkehr beschäftigt und sich aktiv für die Verbesserung von Rahmenbedingungen (z.B. Neu- und Ausbau) einsetzt. Komplexen Aufgaben wissenschaftlich begegnen, interdisziplinäre Lösungsräume öffnen, Vorschläge adressatengerecht vermitteln - all das sind Fähigkeiten, die ich im Rahmen meines Studiums erprobt und erlernt habe.“
A. Quirin

Projektentwickler im Bereich der erneuerbaren Energien

(Foto: Colourbox.de / Jürgen Brochmnann)
„Im Rahmen meiner Tätigkeit als Projektentwickler im Bereich der erneuerbaren Energien profitiere ich von den Kenntnissen aus meinem Geographiestudium, das mir ein tiefes Verständnis räumlicher Zusammenhänge und komplexer Umweltprozesse vermittelt hat.
Besonders der Umgang mit Geoinformationssystemen, analytische Fähigkeiten und das Verständnis ökologischer Zusammenhänge sind dabei entscheidend, um Standorte präzise zu bewerten und Potenziale sowie Risiken einzuschätzen.“
A. Winter

Sachbearbeiter in der Bodenschutz- und Altlastenbearbeitung

(Foto: Colourbox.de / Thai Noipho)
Als Sachbearbeiter in der Bodenschutz- und Altlastenbearbeitung profitiere ich von den vielfältigen Kenntnissen aus meinem Geographie-Studium, insbesondere die geowissenschaftliche Ausrichtung (Geologie, Geomorphologie) hilft mir, Standorte in ihrem Kontext breiter lesen zu können; Bodenkunde und Klimageographie, Hydrographie sowie Geotechnik erweitern das Spektrum und helfen bei der stetigen Beurteilung der Mensch-Umweltbeziehung.“
R. H.

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Bewerbung

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Geographie – das Zukunftsfach

Erfahren Sie hier, was das Fach Geographie ausmacht und wieso die Geographie so wichtig ist.

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Unsere Studiengänge

Am Institut für Geographie werden verschiedene Studiengänge angeboten. Hier stellen wir sie Ihnen vor.

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Geographie – das ZukunftsfachUnsere StudiengängeDie Einführungsphase ins Studium (B.Sc.) │ Das Projektstudium (B.Sc.)Bewerbung

Bildquellen: Foto: "Hüttenberg auf Klimafolgen einstellen": WNZ / Jenny Berns; Foto: "Bewerbung": Michael Bespalyy; Foto: "Geographie – das Zukunftsfach": Till Arnold; Foto: "Unsere Studiengänge": Till Arnold