AG Brinkmann

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Die Arbeitsgruppe Brinkmann ist im Bereich der experimentellen Hadronenphysik mit Schwerpunkt Detektorphysik (Tracking Detektoren, Kalorimeter) tätig und wirkt bei den Experimenten PANDA, Crystal Barrel/TAPS und CLAS, sowie in geringerem Umfang A2@MAMI und HADES mit. |
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Prof. Dr. K.-T. Brinkmann |
Sekretariat: T. Curry |
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Aktuelles
Music Forge Festival 2025 im Waldschimmbad Lich
Vom 21. bis 24. August 2025 nahmen Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Brinkmann am Music Forge Festival im Waldschwimmbad Lich teil. Neben einem Informationsstand zum Citizen-Science-Projekt MuonPi, das interessierten Besucherinnen und Besuchern den Nachweis von Myonen im eigenen Zuhause näherbrachte, sorgte insbesondere die Aktion „Teilchenkollision – Wall of Death“ für großes Interesse.
Die Aktion griff die Forschungsidee der Gruppe Netzwerk Teilchenwelt aus Münster unter Leitung von Prof. Dr. Christian Klein-Boesing auf, die ihre Arbeit am Large Hadron Collider (LHC) am CERN anschaulich vermitteln wollte. Dort werden Atomkerne nahezu auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und aufeinander geschossen, wodurch ein sogenanntes Quark-Gluonen-Plasma entsteht – ein Materiezustand, der auch kurz nach dem Urknall existierte. Auf dem Festival wurde dieses physikalische Prinzip gemeinsam mit der AG Brinkmann spielerisch umgesetzt: Teilnehmende mit T-Shirts in rot, grün und blau (in Analogie zu den Farbladungen der Quarks) inszenierten eine „menschliche Teilchenkollision“.
Das gemeinsame Ziel der Aktion war es, Wissenschaft erlebbar zu machen und den Dialog zwischen Forschung und Öffentlichkeit zu fördern – eine Zusammenarbeit, die von allen Beteiligten sehr geschätzt wurde und auch in kommenden Jahren fortgesetzt werden soll.


Netzwerk Teilchenwelt Masterclass am Johanneum Herborn
Am 03. Februar 2025 fand am Gymnasium Johanneum in Herborn das "MINT-EC-Forum Teilchenphysik Masterclass" statt, organisiert von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der AG Brinkmann. Rund 30 Schülerinnen und Schüler aus sechs MINT-EC-Schulen Mittelhessens erhielten spannende Einblicke in aktuelle Forschungsbereiche wie Elementarteilchenphysik, Detektorphysik und Feynman-Diagramme. Neben Vorträgen standen praktische Experimente im Mittelpunkt, darunter der Bau und die Nutzung von Nebelkammern zur Visualisierung ionisierender Strahlung. Ein weiteres Highlight war die Analyse von Messdaten eines Stratosphärenballons, die mit Python ausgewertet wurden. Die Veranstaltung ermöglichte zudem einen direkten Austausch mit WissenschaftlerInnen der JLU über Forschung und Studienperspektiven. Aufgrund der positiven Resonanz ist eine Fortsetzung der Masterclass im kommenden Jahr geplant.

ADMIT Symposium 2024
Mit dem Eröffnungssymposium des LOEWE-Forschungsclusters ADMIT auf Schloss Rauischholzhausen wurde der Startschuss für eine wegweisende Zusammenarbeit der THM und JLU Gießen und der Philipps-Universität Marburg gegeben. Der hessische Wissenschaftsminister Timon Gremmels betonte die Bedeutung dieser Initiative und nannte sie eine „einmalige Chance, das Leben vieler Menschen“ durch Fortschritte in der medizinischen Physik zu verbessern. Die Veranstaltung umfasste eine Keynote von Prof. Dr. Joao Seco vom Deutschen Krebsforschungszentrum und diente dem Gedankenaustausch der Forscherinnen und Forscher in den fünf Teilbereichen des Projekts, wobei die AG Brinkmann im Projektteil A angesiedelt ist und sich mit der Entwicklung von neuen Neutronen Detektoren befasst.
Gremmels überreichte offiziell die LOEWE-Zertifikate, in denen die 4,8 Millionen Euro an Fördermitteln, die ADMIT bis 2027 erhalten wird, hervorgehoben werden. Das Symposium unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wie Harvard und Yale und festigte die führende Rolle Mittelhessens in der interdisziplinären angewandten medizinischen Physik.


Credits: THM/Katrina Friese
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