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HADES

Wie das CBM Experiment dient auch das Dileptonen-Spektrometer HADES (High Acceptance DiElectron Spectrometer) an der GSI in Darmstadt zur Untersuchung von Hadroneneigenschaften in Kernmaterie. Der wesentliche Unterschied zu CBM liegt im Energiebereich der Schwerionenkollisionen und damit in der Temperatur und Baryonendichte der erzeugten Materie, als auch in der hohen Akzeptanz und den damit verbundenen Möglichkeiten, sehr seltene Teilchensorten zu rekonstruieren und zu vermessen. Mit HADES untersucht man komprimierte, vergleichsweise kühle Kernmaterie in Schwerionenkollisionen bei Strahlenergien von 1 bis 2 GeV pro Nukleon.

Unsere Arbeitsgruppe ist an der Datenanalyse beteiligt. So werden z.B. Dielektronen, Pionen- oder Protonenspuren identifiziert, rekonstruiert und mithilfe der Erkenntnis Rückschlüsse auf die Kollisionseigenschaften, wie beispielsweise Temperatur und Dichte gezogen. Dazu verwenden wir das Softwareframework des Experimentes, welches auf C++ sowie CERN ROOT aufbaut. Neben der Analyse von Messdaten werden auch verschiedene Arten von Simulationen verwendet, um Effizienz und Akzeptanz des HADES Detektors zu bestimmen sowie die systematischen Fehler einer Analyse abzuschätzen. 

Zusätzlich zur Analysearbeit beteiligt sich unsere Arbeitsgruppe aktiv an der Betreuung des RICH Detektors. Hier sind wir besonders vor und während Strahlzeiten im Einsatz, bereiten den Detektor auf die Experimente vor und Operieren ihn während der Strahlzeiten.

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