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Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zu den Modulen der Professur für Ernährungssoziologie und zum Prozess der Abschlussarbeiten. Bitte schreiben Sie sich über stud.IP zu den Modulen ein ein um spezifische Informationen zu erhalten. Informationen zu Abschlussarbeiten finden Sie weiter unten auf dieser Seite. Derzeit bietet die Professur für Ernährungssoziologie die folgenden Module an:

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu:

 


Module der Professur für Ernährungssoziologie

 

Ernährungssysteme (BK 079 - Wintersemester)

Vom Feld bis auf den Teller – Ernährung ist eingebettet in komplexe Systeme mit vielfältigen Akteur:innen, Abhängigkeiten und Wirkungen. Im Modul Ernährungssysteme setzen sich Studierende mit den zentralen Bausteinen solcher Systeme auseinander: von Haushalten über Märkte bis hin zu politischen und technologischen Rahmenbedingungen.

Das Modul beleuchtet historische Entwicklungen ebenso wie aktuelle Herausforderungen – etwa im Hinblick auf Gesundheit, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. Studierende lernen, wie globale und lokale Ernährungssysteme funktionieren, welche Faktoren sie beeinflussen und wie sich diese bewerten lassen. Auch die Rolle der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in der Gestaltung zukunftsfähiger Ernährungssysteme wird kritisch diskutiert.

Ernährungssoziologie (BK 080 - Sommersemester)

Wie, was und warum wir essen, ist mehr als bloß Geschmackssache – es ist tief verwoben mit sozialen, kulturellen und politischen Strukturen. Das Modul Ernährungssoziologie vermittelt grundlegende sozialwissenschaftliche Konzepte und Theorien, um Ernährung als gesellschaftliches Phänomen zu verstehen.

Studierende lernen, verschiedene soziologische Perspektiven – etwa aus der Konsum-, Kultur- oder Körpersoziologie – miteinander zu vergleichen und auf Alltagssituationen sowie konkrete Fragestellungen der Verbraucherforschung anzuwenden. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Welche sozialen Routinen und Werte prägen unser Essverhalten? Wie beeinflussen politische und ökonomische Rahmenbedingungen unsere Ernährung? Und was sagt unser Umgang mit Nahrung über uns als Gesellschaft aus?

Soziologie des Essens (MP 198 - Wintersemester)

Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme – es ist Ausdruck von Identität, sozialem Wandel und kulturellen Werten. Das Modul Soziologie des Essens beleuchtet Ernährung als gesellschaftlich geprägtes Phänomen und beschäftigt sich mit der Frage, wie unser Essverhalten durch soziale Strukturen, Rituale und politische Diskurse beeinflusst wird.

Studierende lernen, Ernährung aus verschiedenen sozialwissenschaftlichen Blickwinkeln zu analysieren – etwa im Hinblick auf Moral und Ethik, Gruppenzugehörigkeit oder die Rolle von Institutionen. Im Fokus stehen nicht einzelne Esskulturen, sondern die vielfältigen Bedeutungen, die Essen in unterschiedlichen Kontexten annimmt: als Teil von Alltagspraktiken, Symbol sozialer Zugehörigkeit oder Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse.

 Politische Ökologie (MK 110 - Sommersemester)

Wie formen Machtverhältnisse unseren Umgang mit natürlichen Ressourcen? Und welche politischen, ökonomischen und moralischen Aushandlungen stehen hinter scheinbar alltäglichen Dingen wie Landwirtschaft, Ernährung oder Umweltschutz? Das Modul Politische Ökologie beleuchtet diese Fragen kritisch und interdisziplinär.

Im Zentrum steht die Analyse von Konflikten und Dynamiken rund um Ressourcen, Umwelt und Gesellschaft – von globalen Machtverhältnissen bis hin zu lokalen Praktiken. Studierende lernen, politische und moralische Bedeutungen ökologischer Themen zu erkennen, Akteursstrategien zu reflektieren und aktuelle Debatten – etwa zu Nachhaltigkeit, Governance, Ernährungssicherheit oder Umweltgerechtigkeit – differenziert zu analysieren.

Dabei wird Ernährung als ein Beispiel unter vielen behandelt, um politische Ökologie im Alltag greifbar zu machen: etwa in der Auseinandersetzung mit Ernährungssystemen, Nahrungsmittelpolitik oder sozialen Bewegungen wie der Food Sovereignty-Bewegung. Der Fokus liegt jedoch auf den größeren Fragen nach Macht, Ressourcenverteilung und ökologischer Verantwortung in einer globalisierten Welt.

In dem Modul erstellen Studierende einen Podcast in dem ein theoretische Konzept der Politischen Ökologie genutzt wird um ein empirisches Phänomen zu analysieren. Hier sind einige Beispiele aus dem Sommersemester 2025:

  • The Decrease of Insect Pollinators Through a Political Ecology Lense

  • With trees or against trees? Politics of Agroforestry

  • Kropotkast: Seasonal Migrant Labour in German Agriculture

 


Abschlussarbeiten

Die Betreuung von Bachelorarbeiten an der Professur für Ernährungssoziologie wird im Rahmen eines Kolloquiums organisiert. Sie werden in kleinen Gruppen Studierender betreut. Dazu treffen Sie sich regelmäßig mit den Betreuenden und der Gruppe Studierender um Teilaspekte ihrer Abschlussarbeit zu besprechen. Eine Betreuung im Wintersemester 2025 /2026 ist nicht mehr möglich. Die nächste Informationsveranstaltung zur Betreuung von Bachelorbeiten im Sommersemester 2026 findet im Februar statt. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf (ernaehrungssoziologie@uni-giessen.de) wenn Sie an einer Betreuung im Sommersemester 2026 interessiert sind. Wir informieren Sie dann rechtzeitig.

Für die Betreuung einer Masterarbeit nehmen Sie bitte Kontakt mit Prof. Dr. Stefan Wahlen auf.

Der Prozess von sowohl Bachelor- als auch Masterarbeiten verläuft ähnlich

Phase 1: Orientierung

Es ist wichtig, dass sie zunächst eines unserer Module belegt haben. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und teilen uns mit welches Modul sie belegt haben und welches Thema Sie anvisieren. Teilen Sie uns sowohl mit welches empirische Phänomen Sie interessiert als auch den theoretischen Zugang die sie gerne wählen möchten. So stellen Sie sicher, dass ihr Thema zu unseren Forschungsinteressen passt. Orientieren Sie sich bei der Themenfindung an den Forschungsschwerpunkten der Professur oder an den Themen die in unseren Lehrveranstaltungen besprochen werden. Zur Unterstützung der Themenfindung im Speziellen, aber auch zur wissenschaftlichen Abschlussarbeit im Allgemeinen, empfehlen wir das Buch "Lesen, Schreiben, Denken - in 7 Schritten zur Abschlussarbeit". Bei Bachelorarbeiten werden Sie dann zur nächsten Informationsveranstaltung eingeladen. Bei Masterarbeiten wird im Nachgang ein Termin vereinbart. 

Phase 2: Themenfindung

Sie können mit der Arbeit beginnen wenn Sie von uns eine Zusage erhalten haben. Erstellen Sie für einen ersten Termin eine Übersicht. Orientieren Sie sich zur Strukturierung der ersten Übersicht an den unten genannten Punkten. So kann während des ersten Gesprächs zusammen besprochen werden wie und in welchem Maße das Thema noch spezifischer ausgearbeitet werden muss. Die folgenden Punkte dienen der Orientierung und sollten in vollständigen Sätzen formuliert sein. Versuchen Sie zu jedem Punkt mindestens einen Satz zu formulieren, ggf. kann aber auch bis zu einem Absatz pro Punkt geschrieben werden. Senden Sie uns diese Übersicht mit ausreichend zeitlichem Vorlauf per e-Mail zu.


Fragen die in einer ersten Übersicht beantwortet werden sollen (bitte in vollständen Sätzen formulieren, Stichworte reichen nicht aus):

  1. Forschungsgegenstand: Welches empirische Phänomen bzw. gesellschaftliche Problem soll in der Arbeit betrachtet werden? Welches Ziel verfolgt die Arbeit? Welche Fragen sollen beantwortet werden?
  2. Theoretischer Ansatz: Welchen theoretischen Bezugsrahmen möchten Sie in der Arbeit heranziehen? Dies können z.B. theoretische Konzepte sein die aus Lehrveranstaltungen bekannt sind.
  3. Mögliche Literatur Grobe Ergebnisse einer ersten Literaturrecherche: Welche Bücher / Zeitschriftenartikel sind relevant bzw. interessant? Senden Sie eine Liste mit Artikeln / Büchern die für Sie relevant erscheinen.
  4. Zeitplan Wann möchte ich anfangen? Wieviel Zeit steht mir pro Woche für die Abschlussarbeit zur Verfügung? Erstellen Sie eine Übersicht über den Zeitraum der Arbeit.

 

Phase 3: Planung und Konkretisierung

Nach einem orientierenden Gespräch und der Festlegung des Themas wird die Erstellung eines Exposés erwartet. Das Exposé macht einen intensiven Einstieg in das Thema erforderlich. Es werden mehrere Wochen benötigt, um aus der ersten Themenidee ein vollständiges Exposé zu erstellen. Ein Exposé erläutert warum, was, wie untersucht werden soll. Die Struktur der oben genannten Übersicht wird im Exposé normalerweise beibehalten und weiter ausgearbeitet und umfasst in der Regel: 1. Einleitung (Relevanz des Themas, Zielsetzung, Fragestellung); 2. Theoretischer Rahmen (Konzeptionelle Gedanken die helfen das Thema einzugrenzen); 3. Methoden (empirische Vorgehensweise); 4. Erwartete Ergebnisse (vor dem Hintergrund des abgegrenzten Themas); 5. Zeitplan (in tabellarischer Form); 6. Verwendete Literatur.

Mit dem Verfassen eines Exposés wird die Machbarkeit Ihrer Idee geprüft. Es soll sichergestellt werden, dass Sie eine Zielsetzung, eine wissenschaftliche Fragestellung, eine logische Struktur und eine klare methodische Vorgehensweise definiert haben, die eine erfolgreiche Bearbeitung des Themas möglich macht. Ein erster Entwurf des Exposés von ca. 2-3 Seiten wird nach Rücksprache häufig noch einmal überarbeitet und weiter entwickelt. Die Abschlussarbeit wird nach Fertigstellung des Exposés angemeldet. Senden Sie uns dazu bitte das entsprechende Formular des Prüfungsamtes ausgefüllt zu.

 

Checkliste zum Exposé mit Fragen die Sie sich stellen sollten:

  1. Ist das Exposé sinnvoll strukturiert? Wie sieht die mögliche Gliederung der Arbeit aus?
  2. Wird die Problemstellung überzeugend erläutert und wird daraus eine entsprechende Zielsetzung und Fragestellung abgeleitet?
  3. Gibt der theoretische Hintergrund einen Überblick über den Forschungsstand? Was wurde zu dem Thema / Problemstellung bereits publiziert und welche Lücken / Kontroversen werden in der Forschung diskutiert?  
  4. Sind die empirischen Methoden geeignet die Forschungsfrage zu beantworten? Ist der Zugang zu Daten gewährleistet?
  5. Durchläuft das Exposé ein roter Faden? Bauen die einzelnen besprochenen Aspekte aufeinander auf?
  6. Welche möglichen Ergebnisse werden erwartet?

 

Schritt 4: Durchführung (schriftlicher Teil der Thesis)

Sollten Sie in der Schreibphase (oder auch schon davor) Herausforderungen bei der Formulierung aufkommen empfehlen wir die studentische Schreibberatung aufzusuchen. Wir behalten uns vor die finale Version der Arbeit auf Plagiate bzw. Täuschung zu überprüfen. Bitte beherzigen Sie daher auch die Hinweise der Universität zum guten wissenschaftlichen Arbeiten und Plagiaten. Täuschungsversuche werden entsprechend sanktioniert. Eine finale Bachelorthesis umfasst ca. 40 Seiten und eine Masterthesis ca. 60 Seiten. Verwenden Sie durchgängig einen Zitationsstil Ihrer Wahl. Zum Abschluss reichen Sie drei gedruckte Versionen bei der Professur ein .

Nach Anmeldung der Abschlussarbeit haben Sie zur Bearbeitung sechs Monate Zeit.  Sie werden vom Prüfungsamt über den letztmöglichen Abgabetermin informiert. Die Bachelorthesis umfasst einen Arbeitsaufwand von etwa 360 Stunden. Die Masterthesis umfasst einen Arbeitsaufwand von etwa 720 Stunden. Dementsprechend kann die tatsächliche Bearbeitungszeit auch variieren. Wird die Arbeit jedoch nicht fristgerecht abgegeben, gilt sie als mit "nicht ausreichend" bewertet. Zur Wahrung der Abgabefrist kann die Thesis persönlich bei der Betreuerin/bei dem Betreuer abgegeben werden. Es ist ebenfalls die Zusendung auf dem Postweg möglich; zum Nachweis dessen genügt im Zweifel der Poststempel, bewahren Sie daher den Einlieferungsbeleg auf. Zur Fristwahrung genügt auch die rechtzeitige Abgabe der elektronischen oder der gedruckten Fassung, sofern die fehlende Fassung noch innerhalb der folgenden zwei Wochen nachgereicht wird. Die Abschlussarbeit muss  also gedruckt in zweifacher Form bei der Professur eingereicht werden (Briefkasten im Zeughaus oder Sekretariat). Auch muss eine Eigenständigkeitserklärung beigefügt werden. Die elektronische Version der Abschlussarbeit (z.B. als pdf-Datei) soll inklusive der von Ihnen analysierten Rohdaten per e-Mail eingereicht werden. Wenn die Dateien zu groß für die Übermittlung per e-Mail sein sollten, können Sie gerne Gebrauch machen vom File Exchange Service der JLU

 

Schritt 5: Abschluss (mündlicher Teil der Thesis)

Wurde der schriftliche Teil mit mindestens "ausreichend" bewertet, haben Sie die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit in einem Kolloquium zu präsentieren. Die Präsentation von ca. 15 Minuten kann mit technischen Präsentationsprogrammen unterstützt werden. Ein freier Vortrag ist auch möglich. Das Kolloquium soll spätestens 6 Wochen nach Bekanntgabe der Bewertung der schriftlichen Leistung erfolgen und wird von beiden Prüfern bewertet. Das Kolloquium zur Bachelorthesis dauert 20-30 Minuten und zur Masterthesis 30-45 Minuten. 

 


Themen abgeschlossener Abschlussarbeiten

 
 
Bachelorarbeiten

2026

  • M. Theiss: Der Einfluss politischer Entscheidungen auf nachhaltige Ernährungssysteme und -weisen oder warum Essen immer auch politisch ist.

2025

  • V. Ohnhäuser: Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der sozialen Interaktion zweiter Tischgemeinschaften
  • K. Hügelschäfer: Ernährungsherausforderungen unter armutsgefährdeten Studierenden
  • A. Beck: Einfluss der Ernährungssozialisation auf Kommensalität
  • J. Küster: Moralisierung des Veganismus
  • A. Buschhoff: Gemeinsame Mahlzeiten in Unternehmen
  • M. Group: Der Instagram Food Trend "Clean Eating" und die Auswirkungen auf das Ernährungsverhalten
  • D. Schäfer: Ernährungstrends in den sozialen Medien - Die Rohgang und Gottes Nahrung
  • S. Schäffler: Ernährung im Home Office - Veränderungen des Essverhaltens durch flexible Arbeitsmodelle
  • A. von Plettenberg: Typisch deutsche Küche oder multikulturelle Ernährung? Eine Analyse des Einflusses der Globalisierung auf die deutsche Esskultur. 
  • S. Zora: Essbare Insekten als Nahrungsmittel - Analyse der sozialen und kulturellen Akzeptanz
  • S. Wagner: Auswirkungen von Schichtarbeit auf das Ernährungsverhalten von Flugbegleiter*innen
  • T. Katzmann: Hochverarbeitete Lebensmittel: Eine Analyse sozioökonomischer Einflussfaktoren und gesundheitlicher Risiken
  • R. Surmann: Queerer Veganismus im digitalen Raum: Eine Analyse aktueller Beiträge auf Reddit

2024

  • J. Saleh: Eine vergleichende Analyse des muslimischen Ramadan-Fastens und des
    christlichen Fastens während der Passionszeit
  • F. Jankowski: Intervallfasten im Fokus: Eine Analyse der Darstellung in Online-Medien und Ernährungsratgebern
  • M. Heckwolf: Urban Gardening - Eine Analyse urbaner Gartenprojekte im Raum Gießen
  • V. Costilla: Identität und Lebensmittelkonsum - die Rolle sozialer Zugehörigkeit bei der Auswahl veganer Produkte
  • J. Fritzsche: Wie erreichen Influencer Authentizität in ihren Werbestorys?
  • J. Langer: Insekten als Nahrungsmittel - Die Akzeptanz und ihre sozialen und kulturellen Einflussfaktoren in Deutschland
  • V. Henkel: Ernährungstransformation in Ostdeutschland: Eine biografische Analyse individueller Essgewohnheiten um 1989/1990
  • E. Scherer: Ernährung und Körper im Kontext nicht-binärer Geschlechtsidentitäten
  • A. Benz: Der Einfluss der Eltern auf die Ernährungssozialisation ihrer Kinder
  • I. Hirschberger: Nutri-Score – Eine kritische Betrachtung Eine qualitative Dokumentenanalyse der Berichterstattungen über den Nutri-
    Score in der Süddeutschen Zeitung
  • M. Hammer: Eigene Ernährungsgewohnheiten überdenken - eine Analyse von Reaktionen auf die neuen Ernährungsempfehlungen der dge
  • L. Dinu: (Medien-)Frames und politische Positionen: Eine Untersuchung der Reaktionen von Verbänden auf die neuen dge-Empfehlungen
  • S. Kraft: Die Rolle des Genusses in der Ernährung und seine Auswirkungen auf den Body-Mass-Index
  • F. Neyer: Die Body-Positivity-Bewegung und das Stigma von Personen mit Übergewicht

2023

  • J. v. Hippel: Was ist ein guter Wein? Eine bewertungssoziologische Analyse.
  • F. Eisele: Nachhaltige Entwicklung der Gemeinschaftsverpflegung - das Beispiel eines deutschen Ernährungsrates
  • P. Turjanskaja: Ukrainische Tischgemeinschaften nach Beginn des Ukrainekrieges 2022
  • A. Fürst: Darstellung von Veganismus auf Instagram in Deutschland
  • R. Christoph: Von gutem und schlechtem Essen - Eine Analyse moralischer Aspekte schulischer Ernährungsbildung 
  • L. Brockmann: Doing Gender und Ernährung - Wie Fleischkonsum zur sozialen Inszenierung von Geschlechtergrenzen beiträgt
  • A. Fürst: Darstellung von Veganismus auf Instagram in Deutschland
  • F. Solbach: Kaffee als Statussymbol - eine qualitative Analyse unserer heutigen Kaffeekultur
  • S. Shali: Von Perfektion zur Vielfalt: Untersuchung der Entwicklung weiblicher Körperideale auf Instagram
  • N. Charlé: Urban Gardening: Alternative Food Network (AFN) oder Landwirtschaft der Zukunft?
  • M. Becker: Lebensmittelmarketing - eine alltagsmoralische Analyse von TV Werbespots
  • H. Walter: Saisongärten des Gießener Ernährungsrates - ein Alternative Food Network
  • J. Balli: Moralisierung von Essen durch Veganismus
  • P. Zimmermann: Moralisierung von traditionellem Weihnachtsessen auf Instagramm
  • C. Üstündag: Der Einfluss der Inflation auf das Ernähungsverhalten

 2022

  • S. Lenz: Die gehobene Küche als geschmackliches Differenzierungsmerkmal der Gesellschaft
  • A. Murid: Welche biographischen Aspekte beeinflussen das Essverhalten junger Erwachsener maßgeblich?
  • M. Fröhlich: Umweltbildung durch Schulgärten examplarisch am Ernährungsrat Frankfurt
  • M. Mausbach: Was ist "gutes" Brot? Eine konventionstheoretische Betrachtung 'alternativer Bäckereien' im deutschen Bäckerhandwerk
  • A. Hellwig: Die Auskirkungen der Corona-Pandemie auf die Netzwerke und Beziehungen der Initiative foodsharing in Gießen
  • H. Dittmar: Fürsorgeprozesse im Ernährungssystem des peruanischen Andenhochlandes - Qualitative Befragung in der Region Cusco
  • J. Arnold: Genuss ohne Reue? Eine Analyse zur Darstellung von Moral in Online-Artikeln über Fleischersatzprodukte

2021

  • T. Diewald: Die Rolle der geschlechtlichen Sozialisation und doing gender im Essverhalten binär trans*geschlechtlicher Personen
  • D.Oelmann: Body Positivity - Schönheitsideale in den Medien.
  • K. Schörner: Kontrolle versus Intuition: Eine Analyse des Ernährungsverhaltens am Beispiel von Food-Tracking und intuitiver Ernährung.
  • F. Schnabl: „Body Positivity“ - Der mediale Einfluss auf die Körperzufriedenheit- und Akzeptanz junger Frauen durch die Bewegung der „Body Positivity“
  • J. Röder: Umsetzung der Kriterien des Alternative Food Systems in der Praxis: Der Einfluss von Gemüse- und Obstabonnements auf die Transformation des Ernährungssystems
  • M.S. Becker: Ernten was man sät. Urban Gardening und Nachhaltigkeit.
  • L. Balzer: Fat Studies: Stigmatisierung und Diskriminierung von Übergewicht
  • V. Neumann: Familienmahlzeiten und Einflüsse von Familienklima und Bindung
  • K. Dietrich: Transformation des Ernährungssystems durch ernährungsbezogenen sozialen Bewegungen - Vergleich Deutschland und Indien
  • M. Steigmiller: Lebensmittelbezogene Verhältnisprävention von Adipositas und nichtübertragbaren ernährungsbedingten Erkrankungen - Framing-Analyse zur Einflussnahme von Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbrauchervertretung auf die Einführung des Nutri-Scores

2020

Masterarbeiten

2025

 

  • L. Eben: Visuelle Bedeutungen und Ernährung - Instagram in der Lebenswelt junger Hybridathleten
  • T. Diewald: Körperpraktik Ernährung jenseits der Cisgeschlechtlichkeit
  • L. Schaffrath: Zwischen Kritik und Vielfalt: Die Potenziale Urbaner Gartenprojekte als transformative Praxis
  • N. Ghanem: Ernährungssicherheit in Kolumbien: Herausforderungen, Strategien und Chancen für venezolanische Migrant*innen
  • L. Eckstein: Ernährungsqualität als Mediator zwischen intuitivem Essverhalten und Body Mass Index bei über 50-Jährigen: Ergebnisse der NutriAct-Studie
  • P. Dömland: Explaining meat consumption: A qualitative inquiry into the socal practice of eating schnitzel
  • P. Zimmermann: Phänomen containern – soziale Praktiken des Dumpster Diving

2024

 

  • J. Arnold: Silent Veganism
  • A. Stuhlmann: "Eat your protein now". Positioning regarding Female Protein Consumption on TikTok
  • V. Janke: Einflussfaktoren auf die Aufteilung mentaler Care-Arbeit in Paarbeziehungen
  • E. Liv: Kultur, männliche Identität und Fleischkonsum - eine Untersuchung türkischstämmiger Männer in Deutschland

 

2023

 

2022

  • C. Fuchs: Traditionalisierung der Arbeitsteilung bei der Säuglingsfürsorge
  • M. Zimmermann: Einfluss von Ernährungsmotiven bei fleischreduzierten Kostformen auf die Ablehnung und Akzeptanz von Entomophagie in Deutschland
  • A. Völker: Die kulturelle und symbolische Bedeutung des traditionellen Abendbrotes
  • M. Winter: The impact of fair trade cacao certification schemes for cacao producers' living conditions in Ghana
  • M. Schneider: The level of resilience of community supported agriculture during COVID-19 crisis
  • J. Schryro: Promoting food justice in LSPA by increasing accessibility in order to diversify memberships
  • F. Becker: Doing Gender in den Medien - Die Darstellung von Mann und Frau im Disneyfilm „Die Eiskönigin II“
  • T. Upschulte: Double Burden of Malnutrition in Subsahara-Afrika – Welchen Einfluss hat die geschlechtliche Ungleichheit?

 2021

  • T. Dohle: Fat Shaming im Gesundheitswesen - Wie denken angehende Ernährungswissenschaftler und Oecotrophologen über Dicke?
  • L. Paus: Alternative Nahrungsversorgungsstrukturen in Deutschland
  • J. Kiehne: Auswirkungen der (digitalen) Selbstvermessung von Ernährung auf das Körperbild. Eine quantitative Studie zur Körperwahrnehmung und Korrelationen mit Essstörungen.
  • S. Kalodzich: Vegan in der Schwangerschaft: Moralisierung der Online-Ernährungsempfehlungen der staatlichen und nichstaatlichen Organisationen.
  • L. Hofmann: Dick sein und stolz drauf – Fat Studies in Deutschland im Gegengewicht zum Schlankheitswahn
  • A. Limper:  Die Einführung des Nutri-Scores in Deutschland - Eine Rahmenanalyse
  • L. Carls: Moral und der Konsum von Convenience-Food im Alter – Eine Analyse von ernährungswissenschaftlichen Moralisierungsprozessen und persönlichen Orientierungsmustern
  • V. Willers: Übergewicht als Schönheitsideal. Das Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichem und individuellem Körperideal am Beispiel der Feeding-Kultur

 

Weitere Informationen

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