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Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zu den Modulen der Professur für Ernährungssoziologie und zum Prozess der Abschlussarbeiten. Bitte schreiben Sie sich über stud.IP zu den Modulen ein ein um spezifische Informationen zu erhalten. Informationen zu Bachelor- und Masterarbeiten finden Sie weiter unten auf dieser Seite. Derzeit bietet die Professur für Ernährungssoziologie die folgenden Module an:
Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu:
Module der Professur für Ernährungssoziologie
Die folgenden Module geben einen Einblick in zentrale Themen der Ernährungssoziologie und verbinden theoretische Perspektiven mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen.
Bachelor: Ernährungssysteme (BK 079 - Wintersemester)
Vom Feld bis auf den Teller – Ernährung ist eingebettet in komplexe Systeme mit vielfältigen Akteur:innen, Abhängigkeiten und Wirkungen. Im Modul Ernährungssysteme setzen sich Studierende mit den zentralen Bausteinen solcher Systeme auseinander: von Haushalten über Märkte bis hin zu politischen und technologischen Rahmenbedingungen.
Das Modul beleuchtet historische Entwicklungen ebenso wie aktuelle Herausforderungen – etwa im Hinblick auf Gesundheit, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. Studierende lernen, wie globale und lokale Ernährungssysteme funktionieren, welche Faktoren sie beeinflussen und wie sich diese bewerten lassen. Auch die Rolle der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in der Gestaltung zukunftsfähiger Ernährungssysteme wird kritisch diskutiert.
Bachelor: Ernährungssoziologie (BK 080 - Sommersemester)
Wie, was und warum wir essen, ist mehr als bloß Geschmackssache – es ist tief verwoben mit sozialen, kulturellen und politischen Strukturen. Das Modul Ernährungssoziologie vermittelt grundlegende sozialwissenschaftliche Konzepte und Theorien, um Ernährung als gesellschaftliches Phänomen zu verstehen.
Studierende lernen, verschiedene soziologische Perspektiven – etwa aus der Konsum-, Kultur- oder Körpersoziologie – miteinander zu vergleichen und auf Alltagssituationen sowie konkrete Fragestellungen der Verbraucherforschung anzuwenden. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Welche sozialen Routinen und Werte prägen unser Essverhalten? Wie beeinflussen politische und ökonomische Rahmenbedingungen unsere Ernährung? Und was sagt unser Umgang mit Nahrung über uns als Gesellschaft aus?
Master: Soziologie des Essens (MP 198 - Wintersemester)
Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme – es ist Ausdruck von Identität, sozialem Wandel und kulturellen Werten. Das Modul Soziologie des Essens beleuchtet Ernährung als gesellschaftlich geprägtes Phänomen und beschäftigt sich mit der Frage, wie unser Essverhalten durch soziale Strukturen, Rituale und politische Diskurse beeinflusst wird.
Studierende lernen, Ernährung aus verschiedenen sozialwissenschaftlichen Blickwinkeln zu analysieren – etwa im Hinblick auf Moral und Ethik, Gruppenzugehörigkeit oder die Rolle von Institutionen. Im Fokus stehen nicht einzelne Esskulturen, sondern die vielfältigen Bedeutungen, die Essen in unterschiedlichen Kontexten annimmt: als Teil von Alltagspraktiken, Symbol sozialer Zugehörigkeit oder Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse.
Master: Gesundheitssoziologie (MK 138 - Wintersemester)
Gesundheit und Krankheit sind nicht allein biologische Phänomene, sondern werden maßgeblich durch soziale, politische, ökonomische und ökologische Bedingungen geprägt. Das Modul führt in gesundheitssoziologische Perspektiven ein und zeigt, wie soziale Ungleichheiten, Ernährungssysteme, Institutionen und gesellschaftliche Entscheidungsprozesse Gesundheit beeinflussen. Anhand ausgewählter Fragestellungen aus dem Kontext von One Health lernen die Studierenden, Gesundheitsprobleme über biomedizinische Erklärungen hinaus als gesellschaftliche Herausforderungen zu analysieren und unterschiedliche Wissens- und Handlungsansätze kritisch einzuordnen.
Master: Politische Ökologie (MK 110 - Sommersemester)
Wie formen Machtverhältnisse unseren Umgang mit natürlichen Ressourcen? Und welche politischen, ökonomischen und moralischen Aushandlungen stehen hinter scheinbar alltäglichen Dingen wie Landwirtschaft, Ernährung oder Umweltschutz? Das Modul Politische Ökologie beleuchtet diese Fragen kritisch und interdisziplinär.
Im Zentrum steht die Analyse von Konflikten und Dynamiken rund um Ressourcen, Umwelt und Gesellschaft – von globalen Machtverhältnissen bis hin zu lokalen Praktiken. Studierende lernen, politische und moralische Bedeutungen ökologischer Themen zu erkennen, Akteursstrategien zu reflektieren und aktuelle Debatten – etwa zu Nachhaltigkeit, Governance, Ernährungssicherheit oder Umweltgerechtigkeit – differenziert zu analysieren.
Dabei wird Ernährung als ein Beispiel unter vielen behandelt, um politische Ökologie im Alltag greifbar zu machen: etwa in der Auseinandersetzung mit Ernährungssystemen, Nahrungsmittelpolitik oder sozialen Bewegungen wie der Food Sovereignty-Bewegung. Der Fokus liegt jedoch auf den größeren Fragen nach Macht, Ressourcenverteilung und ökologischer Verantwortung in einer globalisierten Welt.
In dem Modul erstellen Studierende einen Podcast in dem ein theoretische Konzept der Politischen Ökologie genutzt wird um ein empirisches Phänomen zu analysieren. Hier sind einige Beispiele aus dem Sommersemester 2025:
- The Decrease of Insect Pollinators Through a Political Ecology Lense
- With trees or against trees? Politics of Agroforestry
- Kropotkast: Seasonal Migrant Labour in German Agriculture
Master: Körpersoziologie (MP269 - Sommersemester)
Das Modul beschäftigt sich mit der Frage, wie Körper sozial geprägt werden und welche Rolle sie für Identität, soziale Ungleichheit und gesellschaftliche Normen spielen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Geschlecht, Klasse, Ethnizität, Sexualität sowie die Bedeutung von Ernährung für Körperbild, Gesundheit und soziale Praktiken. Studierende lernen, körperbezogene Fragen aus soziologischer Perspektive zu analysieren und die Wechselwirkungen von Körper, Ernährung und Gesellschaft kritisch zu reflektieren.
Bachelor- und Masterarbeiten an der Professur für Ernährungssoziologie
Die Professur für Ernährungssoziologie betreut Bachelor- und Masterarbeiten zu ernährungssoziologischen Themen. Viele Abschlussarbeiten beginnen mit einer noch unscharfen Idee. Das ist normal. Wichtig ist, dass aus dieser Idee Schritt für Schritt ein bearbeitbares wissenschaftliches Projekt wird. Die Betreuung beginnt daher nicht mit einer allgemeinen Interessensbekundung, sondern mit der Ausarbeitung eines konkreten Vorhabens.
Schritt 1: Erste Anfrage
Wenn Sie Ihre Abschlussarbeit an der Professur schreiben möchten, senden Sie bitte eine kurze E-Mail mit folgenden Angaben:
- Name, Studiengang und Abschlussart
- besuchte Lehrveranstaltungen der Professur
- ungefährer gewünschter Beginn der Abschlussarbeit
- Themenidee
- erste Überlegung zum empirischen Material
Eine Themenidee kann am Anfang noch vorläufig sein. Sie sollte aber erkennen lassen, welches konkrete Phänomen Sie untersuchen möchten. Beispiel: Nicht nur „nachhaltige Ernährung“, sondern etwa „nachhaltige Ernährung im studentischen Alltag“ oder „Darstellungen von Fleischverzicht in öffentlichen Ernährungskampagnen“.
Bitte stellen Sie eine Anfrage nur dann, wenn Sie Ihr Vorhaben in den nächsten Wochen aktiv weiter ausarbeiten und nach Annahme des Exposés auch anmelden möchten. Allgemeine Interessensbekundungen ohne konkrete Themenidee oder ohne absehbare Anmeldung gelten nicht als Betreuungsanfrage.
Schritt 2: Prüfung der Passung
Nach Ihrer Anfrage erhalten Sie eine Rückmeldung, ob das Thema grundsätzlich zur Professur passt. Eine positive Rückmeldung bedeutet noch keine Betreuungszusage. Sie bedeutet, dass Sie das Vorhaben weiter ausarbeiten können. Wenn das Thema grundsätzlich passt, ist der nächste Schritt die Erstellung einer Projektskizze. Nach positiver Rückmeldung zur ersten Anfrage muss innerhalb von vier Wochen eine Projektskizze eingereicht werden. Andernfalls gilt die Anfrage nicht mehr als aktiv.
Schritt 3: Projektskizze
Die Projektskizze umfasst ca. 1–2 Seiten. Sie dient dazu, aus einer ersten Idee ein konkreteres Vorhaben zu entwickeln. Die Projektskizze sollte folgende Fragen beantworten:
- Was genau möchten Sie untersuchen?
- Was ist Ihre vorläufige Forschungsfrage?
- Warum ist das Thema ernährungssoziologisch interessant?
- Mit welchem empirischen Material möchten Sie arbeiten?
- Wie möchten Sie methodisch vorgehen?
- Wann möchten Sie die Arbeit ungefähr anmelden?
Ein Betreuungsgespräch findet in der Regel erst auf Grundlage einer Projektskizze statt. So kann das Gespräch konkret und hilfreich sein.
Schritt 4: Besprechung des Vorhabens
Im Betreuungsgespräch wird geklärt, ob und wie das Thema als Bachelor- oder Masterarbeit bearbeitet werden kann. Dabei geht es vor allem um Eingrenzung, Forschungsfrage, theoretischen Zugang, empirisches Material, Methode und Zeitplanung. Nach dem Gespräch überarbeiten Sie die Projektskizze zu einem Exposé.
Schritt 5: Exposé, Anmeldeformular und Anmeldung
Das Exposé ist die Grundlage für die Betreuungszusage und die Anmeldung der Abschlussarbeit. Es enthält Thema, Forschungsfrage, theoretischen Zugang, empirisches Material, Methode, vorläufige Gliederung, Zeitplan und erste Literatur.
Bitte reichen Sie mit der ersten vollständigen Fassung des Exposés auch das so weit möglich ausgefüllte Anmeldeformular ein. Das Formular wird zu diesem Zeitpunkt noch nicht weitergeleitet. Die Anmeldung erfolgt erst, wenn das Exposé angenommen wurde. Sobald das Exposé akzeptiert ist, wird das Anmeldeformular durch die Professur an das Prüfungsamt weitergeleitet. Erst dann beginnt die offizielle Bearbeitungszeit von sechs Monaten. Wenn erforderliche Unterlagen fehlen oder nach Annahme des Exposés keine Anmeldung erfolgt, wird der Betreuungsplatz nicht weiter freigehalten. Eine spätere Anfrage ist möglich, muss dann aber neu gestellt werden.
Schritt 6: Bearbeitung, Betreuung, Abgabe und Kolloquium
Nach der Anmeldung beginnt die offizielle Bearbeitungszeit. In dieser Phase arbeiten Sie eigenständig an Recherche, Datenerhebung bzw. Materialanalyse, Auswertung und Verschriftlichung. Während der Bearbeitungszeit können Sie bei Bedarf Termine mit Ihrer Betreuungsperson vereinbaren (über die Profilseite auf stud.ip). Betreuungstermine dienen der Besprechung konkreter Fragen, Gliederungen, Arbeitsschritte oder Textstände. Bitte bereiten Sie diese Termine entsprechend vor und reichen eine Gesprächsgrundlage ein.
Nach der Abgabe wird die Arbeit gelesen und bewertet. Dies kann im Durchschnitt etwa vier Wochen dauern.
Anschließend findet das Thesis-Kolloquium statt. Das Kolloquium ist als Gespräch über die eingereichte Arbeit angelegt. Eine Präsentation ist nicht erforderlich. Die Dauer des Thesis-Kolloquiums beträgt bei Bachelorarbeiten zwischen 20 und 40 Minuten und bei Masterarbeiten zwischen 30 und 60 Minuten.
Themen vergangener Bachelorarbeiten
2026
- M. Theiss: Der Einfluss politischer Entscheidungen auf nachhaltige Ernährungssysteme und -weisen oder warum Essen immer auch politisch ist.
- A. Frankenfeld: Clean Eating auf Instagram: Repräsentation von Weiblichkeit
- A. Kapello: Ernährungstrends auf Social Media
- K. Müller: Reproduktion hegemonialer Männlichkeit im Online-Diskurs über Fleischkonsum
- V. Puertas Aragon: Die Rolle von Ernährung im Migrationskontext als Mittel der Bewahrung kultureller Identität
2025
- V. Ohnhäuser: Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der sozialen Interaktion zweiter Tischgemeinschaften
- K. Hügelschäfer: Ernährungsherausforderungen unter armutsgefährdeten Studierenden
- A. Beck: Einfluss der Ernährungssozialisation auf Kommensalität
- J. Küster: Moralisierung des Veganismus
- A. Buschhoff: Gemeinsame Mahlzeiten in Unternehmen
- M. Group: Der Instagram Food Trend "Clean Eating" und die Auswirkungen auf das Ernährungsverhalten
- D. Schäfer: Ernährungstrends in den sozialen Medien - Die Rohgang und Gottes Nahrung
- S. Schäffler: Ernährung im Home Office - Veränderungen des Essverhaltens durch flexible Arbeitsmodelle
- A. von Plettenberg: Typisch deutsche Küche oder multikulturelle Ernährung? Eine Analyse des Einflusses der Globalisierung auf die deutsche Esskultur.
- S. Zora: Essbare Insekten als Nahrungsmittel - Analyse der sozialen und kulturellen Akzeptanz
- S. Wagner: Auswirkungen von Schichtarbeit auf das Ernährungsverhalten von Flugbegleiter*innen
- T. Katzmann: Hochverarbeitete Lebensmittel: Eine Analyse sozioökonomischer Einflussfaktoren und gesundheitlicher Risiken
- R. Surmann: Queerer Veganismus im digitalen Raum: Eine Analyse aktueller Beiträge auf Reddit
2024
- J. Saleh: Eine vergleichende Analyse des muslimischen Ramadan-Fastens und des
christlichen Fastens während der Passionszeit - F. Jankowski: Intervallfasten im Fokus: Eine Analyse der Darstellung in Online-Medien und Ernährungsratgebern
- M. Heckwolf: Urban Gardening - Eine Analyse urbaner Gartenprojekte im Raum Gießen
- V. Costilla: Identität und Lebensmittelkonsum - die Rolle sozialer Zugehörigkeit bei der Auswahl veganer Produkte
- J. Fritzsche: Wie erreichen Influencer Authentizität in ihren Werbestorys?
- J. Langer: Insekten als Nahrungsmittel - Die Akzeptanz und ihre sozialen und kulturellen Einflussfaktoren in Deutschland
- V. Henkel: Ernährungstransformation in Ostdeutschland: Eine biografische Analyse individueller Essgewohnheiten um 1989/1990
- E. Scherer: Ernährung und Körper im Kontext nicht-binärer Geschlechtsidentitäten
- A. Benz: Der Einfluss der Eltern auf die Ernährungssozialisation ihrer Kinder
- I. Hirschberger: Nutri-Score – Eine kritische Betrachtung Eine qualitative Dokumentenanalyse der Berichterstattungen über den Nutri-
Score in der Süddeutschen Zeitung - M. Hammer: Eigene Ernährungsgewohnheiten überdenken - eine Analyse von Reaktionen auf die neuen Ernährungsempfehlungen der dge
- L. Dinu: (Medien-)Frames und politische Positionen: Eine Untersuchung der Reaktionen von Verbänden auf die neuen dge-Empfehlungen
- S. Kraft: Die Rolle des Genusses in der Ernährung und seine Auswirkungen auf den Body-Mass-Index
- F. Neyer: Die Body-Positivity-Bewegung und das Stigma von Personen mit Übergewicht
2023
- J. v. Hippel: Was ist ein guter Wein? Eine bewertungssoziologische Analyse.
- F. Eisele: Nachhaltige Entwicklung der Gemeinschaftsverpflegung - das Beispiel eines deutschen Ernährungsrates
- P. Turjanskaja: Ukrainische Tischgemeinschaften nach Beginn des Ukrainekrieges 2022
- A. Fürst: Darstellung von Veganismus auf Instagram in Deutschland
- R. Christoph: Von gutem und schlechtem Essen - Eine Analyse moralischer Aspekte schulischer Ernährungsbildung
- L. Brockmann: Doing Gender und Ernährung - Wie Fleischkonsum zur sozialen Inszenierung von Geschlechtergrenzen beiträgt
- A. Fürst: Darstellung von Veganismus auf Instagram in Deutschland
- F. Solbach: Kaffee als Statussymbol - eine qualitative Analyse unserer heutigen Kaffeekultur
- S. Shali: Von Perfektion zur Vielfalt: Untersuchung der Entwicklung weiblicher Körperideale auf Instagram
- N. Charlé: Urban Gardening: Alternative Food Network (AFN) oder Landwirtschaft der Zukunft?
- M. Becker: Lebensmittelmarketing - eine alltagsmoralische Analyse von TV Werbespots
- H. Walter: Saisongärten des Gießener Ernährungsrates - ein Alternative Food Network
- J. Balli: Moralisierung von Essen durch Veganismus
- P. Zimmermann: Moralisierung von traditionellem Weihnachtsessen auf Instagramm
- C. Üstündag: Der Einfluss der Inflation auf das Ernähungsverhalten
2022
- S. Lenz: Die gehobene Küche als geschmackliches Differenzierungsmerkmal der Gesellschaft
- A. Murid: Welche biographischen Aspekte beeinflussen das Essverhalten junger Erwachsener maßgeblich?
- M. Fröhlich: Umweltbildung durch Schulgärten examplarisch am Ernährungsrat Frankfurt
- M. Mausbach: Was ist "gutes" Brot? Eine konventionstheoretische Betrachtung 'alternativer Bäckereien' im deutschen Bäckerhandwerk
- A. Hellwig: Die Auskirkungen der Corona-Pandemie auf die Netzwerke und Beziehungen der Initiative foodsharing in Gießen
- H. Dittmar: Fürsorgeprozesse im Ernährungssystem des peruanischen Andenhochlandes - Qualitative Befragung in der Region Cusco
- J. Arnold: Genuss ohne Reue? Eine Analyse zur Darstellung von Moral in Online-Artikeln über Fleischersatzprodukte
2021
- T. Diewald: Die Rolle der geschlechtlichen Sozialisation und doing gender im Essverhalten binär trans*geschlechtlicher Personen
- D.Oelmann: Body Positivity - Schönheitsideale in den Medien.
- K. Schörner: Kontrolle versus Intuition: Eine Analyse des Ernährungsverhaltens am Beispiel von Food-Tracking und intuitiver Ernährung.
- F. Schnabl: „Body Positivity“ - Der mediale Einfluss auf die Körperzufriedenheit- und Akzeptanz junger Frauen durch die Bewegung der „Body Positivity“
- J. Röder: Umsetzung der Kriterien des Alternative Food Systems in der Praxis: Der Einfluss von Gemüse- und Obstabonnements auf die Transformation des Ernährungssystems
- M.S. Becker: Ernten was man sät. Urban Gardening und Nachhaltigkeit.
- L. Balzer: Fat Studies: Stigmatisierung und Diskriminierung von Übergewicht
- V. Neumann: Familienmahlzeiten und Einflüsse von Familienklima und Bindung
- K. Dietrich: Transformation des Ernährungssystems durch ernährungsbezogenen sozialen Bewegungen - Vergleich Deutschland und Indien
- M. Steigmiller: Lebensmittelbezogene Verhältnisprävention von Adipositas und nichtübertragbaren ernährungsbedingten Erkrankungen - Framing-Analyse zur Einflussnahme von Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbrauchervertretung auf die Einführung des Nutri-Scores
2020
H. Schöneberg: Klimaschutz bei der Ernährung - auch bei der Jause auf der Hütte
- R.M. Neuser: Den Burger madig gemacht: Wie Ekel vor Insekten Entomophagie in westlichen Kulturen erschwert
Themen abgeschlossener Masterarbeiten
2026
- J. Bock: Nachhaltige Ernährung in gemeinschaftlichen Gartenprojekten im urbanen Raum
2025
- L. Eben: Visuelle Bedeutungen und Ernährung - Instagram in der Lebenswelt junger Hybridathleten
- T. Diewald: Körperpraktik Ernährung jenseits der Cisgeschlechtlichkeit
- L. Schaffrath: Zwischen Kritik und Vielfalt: Die Potenziale Urbaner Gartenprojekte als transformative Praxis
- N. Ghanem: Ernährungssicherheit in Kolumbien: Herausforderungen, Strategien und Chancen für venezolanische Migrant*innen
- L. Eckstein: Ernährungsqualität als Mediator zwischen intuitivem Essverhalten und Body Mass Index bei über 50-Jährigen: Ergebnisse der NutriAct-Studie
- P. Dömland: Explaining meat consumption: A qualitative inquiry into the socal practice of eating schnitzel
- P. Zimmermann: Phänomen containern – soziale Praktiken des Dumpster Diving
2024
- J. Arnold: Silent Veganism
- A. Stuhlmann: "Eat your protein now". Positioning regarding Female Protein Consumption on TikTok
- V. Janke: Einflussfaktoren auf die Aufteilung mentaler Care-Arbeit in Paarbeziehungen
- E. Liv: Kultur, männliche Identität und Fleischkonsum - eine Untersuchung türkischstämmiger Männer in Deutschland
2023
2022
- C. Fuchs: Traditionalisierung der Arbeitsteilung bei der Säuglingsfürsorge
- M. Zimmermann: Einfluss von Ernährungsmotiven bei fleischreduzierten Kostformen auf die Ablehnung und Akzeptanz von Entomophagie in Deutschland
- A. Völker: Die kulturelle und symbolische Bedeutung des traditionellen Abendbrotes
- M. Winter: The impact of fair trade cacao certification schemes for cacao producers' living conditions in Ghana
- M. Schneider: The level of resilience of community supported agriculture during COVID-19 crisis
- J. Schryro: Promoting food justice in LSPA by increasing accessibility in order to diversify memberships
- F. Becker: Doing Gender in den Medien - Die Darstellung von Mann und Frau im Disneyfilm „Die Eiskönigin II“
- T. Upschulte: Double Burden of Malnutrition in Subsahara-Afrika – Welchen Einfluss hat die geschlechtliche Ungleichheit?
2021
- T. Dohle: Fat Shaming im Gesundheitswesen - Wie denken angehende Ernährungswissenschaftler und Oecotrophologen über Dicke?
- L. Paus: Alternative Nahrungsversorgungsstrukturen in Deutschland
- J. Kiehne: Auswirkungen der (digitalen) Selbstvermessung von Ernährung auf das Körperbild. Eine quantitative Studie zur Körperwahrnehmung und Korrelationen mit Essstörungen.
- S. Kalodzich: Vegan in der Schwangerschaft: Moralisierung der Online-Ernährungsempfehlungen der staatlichen und nichstaatlichen Organisationen.
- L. Hofmann: Dick sein und stolz drauf – Fat Studies in Deutschland im Gegengewicht zum Schlankheitswahn
- A. Limper: Die Einführung des Nutri-Scores in Deutschland - Eine Rahmenanalyse
- L. Carls: Moral und der Konsum von Convenience-Food im Alter – Eine Analyse von ernährungswissenschaftlichen Moralisierungsprozessen und persönlichen Orientierungsmustern
- V. Willers: Übergewicht als Schönheitsideal. Das Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichem und individuellem Körperideal am Beispiel der Feeding-Kultur
Weitere Informationen
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