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Holzrelief von Hal Busse gesucht

Wer erinnert sich an das Kunstwerk in der Uni-Aula?

Holzrelief in der Uni-Aula
Bildquelle: Bildarchiv der Universitätsbibliothek Gießen und des Universitätsarchivs Gießen, Signatur HR A 1417 f (Aula der Universität)

Die Sammlungskoordination der Justus-Liebig-Universität bittet um Mithilfe bei Informationen zu einem Holzrelief, das sich einst in der Aula der Universität befand. Es war ein großes Holzrelief, das über der Eingangstür angebracht war. Es stammt von der Künstlerin Hal Busse (1926-2018), die es 1957 im Rahmen des Wiederaufbaus des Universitäts-Hauptgebäudes, also als Kunst-am-Bau-Auftrag des Landes Hessen, fertigte. Es fügte sich in die frühere Wandgestaltung mit den Holzpaneelen ein (s. Foto). Den Recherchen zufolge wurde es wegen der Neugestaltung des Innenraums 2006 entfernt. Wurde es in ein Depot verbracht und aufgehoben? Hat jemand Fotos davon? Oder sonstige Informationen?

Hal (Hannelore) Busse studierte ab 1946 an der Kunstakademie Stuttgart. Anfang der 50er Jahre ging sie für mehrere Monate nach Paris. 1956 heiratete sie den Maler Klaus Bendixen, ging mit ihm 1961 nach Hamburg, wo er eine Professur an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) übernahm. Busse experimentierte in ihrer Kunst mit verschiedenen Ausdrucksformen und Materialien. 1980 kehrte sie nach Heilbronn zurück, an den letzten Wohnort ihrer Eltern. Dort wurde sie 2006 mit einer Einzelausstellung zu ihrem 80. Geburtstag geehrt. Vor allem wegen ihrer Kontakte zur Künstlergruppe ZERO rückt ihr Werk neu in den Fokus. Das Kunsthaus Dahlem in Berlin widmete ihrem Frühwerk 2019 eine Ausstellung (mit Katalog), derzeit ist sie in der Kunsthalle Recklinghausen vertreten. 

Hinweise bitte an: Sammlungskoordination