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Osteuropäische Geschichte

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Die Geschichte des östlichen Europa beschäftigt sich mit einer Vielzahl von Gesellschaften vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Sie kann dabei weder isoliert von einer gesamteuropäischen noch von einer globalen Geschichte gedacht werden. Wir vertreten, als eine der wenigen Ausnahmen im deutschsprachigen Raum, die Geschichte des östlichen Europa in ihrem vollen zeitlichen wie geographischen Umfang, von Breslau bis Wladiwostok, von Tallinn bis Istanbul. Die vier Professuren bieten dabei ein breites Lehrangebot zur ostmitteleuropäischen, osteuropäischen und südosteuropäischen Geschichte für alle Epochen an.

Interdisziplinär sind wir im Rahmen des Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) mit Slavisten und Turkologen, Politikwissenschaftlern und Soziologen vernetzt. Mit dem Herder-Institut Marburg sind wir in einer engen institutionellen Kooperation verbunden. Zu unseren wichtigsten Partnern im Ausland zählen die Universitäten von Lodz, Kasan, Minsk, Kiew, Prag und Zagreb.

In Deutschland einmalig ist unser Angebot eines selbständigen Studienfachs Osteuropäische Geschichte. Es kann im BA als Haupt- oder Nebenfach sowie im MA als Haupt- oder Zweitfach gewählt werden.

Aktuelles

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Personen

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Graduiertenförderung

Graduiertenförderung

DFG-Graduiertenkolleg Transnationale Medienereignisse

Das Graduiertenkolleg Transnationale Medienereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart untersucht Formen und Funktionen der medialen Inszenierung von Schlüsselereignissen von der Erfindung des Buchdrucks bis ins globalisierte Internet-Zeitalter. Soziale Kommunikation bedient sich seit der Frühen Neuzeit in zunehmendem Maße technischer Medien. Die hier stattfindenden Diskussionen, Debatten und Kontroversen stellen für die Gesellschaft in doppeltem Sinne Ereignisse dar. Sie bilden Ereignisse ab und sind dabei selbst Ereignis: Medienereignis.

Das heißt zugleich, daß den Untersuchungen kein weitgefasster Medienbegriff zugrunde liegt. Medien werden nicht als Zeichensysteme überhaupt, auch nicht als Instrumente der Individualkommunikation verstanden, sondern als technische Mittel der Massenverbreitung, die gesellschaftliche Kommunikationsprozesse überhaupt erst ermöglichen: In den Blick rücken also Druck, Photographie, Film, Radio, Fernsehen und Internet.

Herausragende Medienereignisse - Schüsselereignisse im Sinne des Kollegs - zeichnen sich durch einen besonders hohen Grad medialer Aufmerksamkeit und eine spürbare Intensivierung der Kommunikationsprozesse aus. So sind etwa der Sacco di Roma, der Deutsche Herbst und die rumänische Tele-Revolution kommunikationgeschichtliche Indikatoren ersten Ranges, weil sich in ihnen sowohl zentrale Kulturthemen als auch die Medienevolution widerspiegeln. Zudem generieren und strukturieren sie Öffentlichkeiten, die soziale und räumliche Grenzen überschreiten. Die so eröffneten Kommunikationsräume sind transnational, nicht territorial.

Aus interdisziplinärer Perspektive betrachtet das Kolleg solche transnationalen Medienereignisse indes nicht um ihrer selbst willen, sondern als Faktoren oder Katalysatoren grenzüberschreitender Kommunikation und Wissensbildung. So werden nicht nur die medialen Artefakte und die Inhalte der Kontroversen untersucht, sondern zugleich das Ringen um Meinungsführerschaft, die Überredungsstrategien und Missverständnisse sowie die kommunikativen Vernetzungen und publizistischen Funktionsweisen - kurz: die Praxis des öffentlich-Machens.

 

Leibniz Graduate School

Das Herder-Institut Marburg vergibt in Zusammenarbeit mit dem International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und dem Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) an der Justus-Liebig-Universität Gießen für eine Laufzeit von jeweils drei Jahren Stipendien für Doktoranden und Postdocs sowie Kurzzeitstipendien. Die Leibniz Graduate School widmet sich der zunehmenden Internationalisierung der Forschung und des Wanderns von Konzepten und Organisationsformen in einem zentraleuropäischen Ost-West-Kontext. Derzeit arbeiten sechs Doktoranden/innen sowie zwei Postdocs an ihren Projekten.

 

International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC)

Das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) bietet seinen Mitgliedern ein strukturiertes Promotionsprogramm, das passgenau auf die Bedürfnisse unserer DoktorandInnen zugeschnitten ist: mit einem exzellenten Forschungsumfeld und umfassender Unterstützung für Erfolg in Promotion, Forschung und Beruf.