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FAQ zum Master Psychotherapie

Sie suchen nach Informationen oder speziellen Antworten rund um das STUDIUM im Master (Bewerbung, Perspektiven, Modulwahl, Prüfungen etc.)? Schauen Sie mal hier...

1. Was sind Unterschiede zwischen dem neuen und dem alten Master?

Ganz kurz zusammengefasst: Der Fokus und die anschließende Perspektive.

 

Der Master Klinische Psychologie und Psychotherapie (kurz KPP) bereitet Sie perfekt auf die Approbationsprüfung nach neuer Gesetzeslage vor. Im Anschluss an das Studium können Sie sich direkt für die Prüfung anmelden und dann die neue Weiterbildung anstreben - hier gibt es aktuell noch wenig verlässliche Informationen. Sicher ist, dass in der neuen Weiterbildung höhere Rechtssicherheit und abgesicherte Bezahlung vorhanden sein soll. Die zeitliche Flexibilität ist etwas reduziert: der neue Weiterbildungsgang ist auf 5 Jahre ausgelegt (die alte Ausbildung war flexibel als 3- 5 jährige Ausbildung angelegt). Die alte Ausbildung muss bis spätestens 2032 abgeschlossen sein (sie müssen Sie also spätestens 2027 beginnen!).

 

Unklar sind aktuell noch die Menge der tatsächlichen Weiterbildungsplätze für die neue Ausbildung... Informieren Sie sich vor Ort bei den jeweiligen Ausbildungsinstituten an den Universitäten!

 

 

Weitere Informationen zur Reform der Psychotherapeutenausbildung finden Sie auch auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit (hier).

 

Wenn Sie eher eine breite, allgemeine Wissensbasis in Psychologie anstreben, bzw. sich noch nicht sicher sind hinsichtlich der späteren Berufswahl, ist der allgemeine Psychologie-Master ggf. die bessere Wahl!

2. Wer kann mich zum Studiengang beraten?

Wenn Sie Unterstützung bei der Auswahl des für Sie richtigen Psychologie-Masterstudiengangs brauchen können Sie sich an die Studienkoordination wenden:

Ingrid Staiger (allgemeiner Master, allgemeine Fragen, Schwerpunkte im allgemeinen Master)

Ruth Augustin (Master Psychotherapie)

Filipp Schmidt (Mind Brain Behaviour --> dieser Master startet erst im Winter 2022!)

3. Mein Bachelor erfüllt nicht die Kriterien der berufsrechtlichen Anerkennung, kann ich fehlende Module im Master nachholen?

Kann ich mich, mit meinem abgeschlossenen Bachelor aus dem "alten System", an Ihrer Universität für die Nachqualifizierung bewerben und anschließend auf den neuen Psychotherapie-Master (oder andersherum, oder an einer anderen Universität)?

 

Gemäß der Vorgabe der Landesprüfungsämter können prinzipiell die Module zur Abdeckung der Inhalte  gem. Approbationsordnung nur innerhalb des BA-Studiengangs erworben werden. Das schließt eine "Nachschulung" nach Abschluss des Bachelors aus. Diese Module können dementsprechend auch nicht im Master nachgeholt werden, weil ein Abschluss in Psychologie mit  berufsrechtliche Anerkennung nach PsychThApprO Voraussetzung für die Zulassung zum Master KPP ist. 

 

Mit einem allgemeinen Master (mit mind. 1 Modul klinischer Psychologie) erfüllen Sie jedoch die Anforderung für die Psychotherapie-Ausbildung nach altem Modell. Dies gilt z.B. für unseren allgemeinen Master. Die Übergangsfrist endet 2032, d.h. Sie müssen bis 2032 die Approbationsprüfung abgelegt haben (siehe auch hier).

4. Werden für Bachelorstudierende an der JLU in höheren Semestern "Nachschulungen" angeboten, um die fehlenden Module nach PsychThApprO nachzuholen?

Die Module gemäß Approbationsordnung wurden ausschließlich den Kohorten mit Studienbeginn 2018/2019  und 2019/2020 angeboten. Für Studierende mit  Studienbeginn vor 2018/2019 können diese Module aus Kapazitätsgründen nicht angeboten werden.

5. Wie funktioniert die neue Weiterbildung, die man nach dem Master KPP machen kann?

Der neue Master KPP ermöglicht Ihnen den Zugang zur Approbationsprüfung im Anschluss an das Studium. Nach der Approbationsprüfung können Sie den neuen Weiterbildungsweg zum Psychotherapeuten /zur Psychotherapeutin einschlagen.

 

Leider gibt es bisher noch keine genauen Informationen zur Ausgestaltung der neuen Weiterbildung. Daher können wir Fragen zu Kosten, Plätzen in Kliniken, Gestaltung oder Instituten, die dies anbieten (noch) nicht beantworten.

Das Bundesministerium für Gesundheit nimmt hier und hier Stellung zu den neuen Regelungen und zeigt auf, wie die gesetzliche Lage die Weiterbildung regeln soll.

 

Sobald es neue Informationen zu unserem eigenen VT-Ausbildungsprogramm / Weiterbildungsprogramm gibt, werden wir Ihnen diese hier zu Verfügung stellen.

6. Kann ich das Vorpromotionsprogramm PreProPsych im Klinischen Master belegen?

Nein, das geht nicht, da die Vorgaben der PsychThApprO erfüllt werden müssen. Die bisherigen Regelungen zum PreProPsych-Programm können damit nicht mehr umgesetzt werden.

Wenn Sie Interesse an einer Promotion haben, können Sie dies aber trotzdem im Anschluss an den Master KPP durchführen! Alternativ steht Ihnen die Möglichkeit im allgemeinen Master offen.

7. Kann ich mich mit einem ausländischen (inner- oder außereuropäischen) Abschluss bewerben?

Grundsätzlich ja. Es gelten jedoch die gleichen Bedingungen wie für alle inländischen BewerberInnen:

  1. Der Bachelor muss die durch die Approbationsordnung festgelegten Inhalte vollständig abdecken (dies muss durch die Herkunfts-Universität zweifelsfrei nachgewiesen werden (hierzu können Sie von der Studienkoordination eine Vorlage erhalten)) und
  2. das Praktikum / die Praktika muss / müssen in einem Institut in Deutschland oder das nach deutschem Recht arbeitet, abgeleistet worden sein. Dieses Institut oder die Institute muss/müssen auch alle weiteren Bedingungen erfüllen (siehe hierzu FAQ Bachelor).

Anderenfalls ist keine Zulassung zum klinischen Master möglich. Es ist leider auch nicht möglich, ein weiteres Praktikum im Anschluss an den Bachelor nach den Kriterien zu absolvieren, da dies im Bachelorzeugnis nachgewiesen sein muss.

8. Bewerbung: Wie weise ich die berufsrechtliche Anerkennung meines Bachelors nach?

Wir akzeptieren verschiedene Nachweise der berufsrechtlichen Anerkennung des Bachelors. Sie finden in den Downloads dazu ein Dokument, dass Sie als Vorlage verwenden können.

Spezial Fall Bachelor im Ausland --> siehe Frage 13

1. Ein eindeutiger Satz auf dem Zeugnis oder dem vorläufigen Zeugnis oder dem Transcript of Records aus dem hervorgeht, dass

  • der Studiengang grundsätzlich berufsrechtlich anerkannt ist und
  • Sie alle erforderlichen (Wahlpflicht)-Kurse entsprechend belegt und absolviert haben und 
  • das entsprechende Praktikum approbationsordnungskonform abgelegt haben

 

2. ein separates Beiblatt zur berufsrechtlichen Anerkennung gestempelt und unterschrieben durch einen Vertreter / eine Vertreterin der Herkunftsuniversität das eindeutig beinhaltet, dass

  • der Studiengang grundsätzlich berufsrechtlich anerkannt ist und
  • Sie alle erforderlichen (Wahlpflicht)-Kurse entsprechend belegt und absolviert haben und 
  • das entsprechende Praktikum approbationsordnungskonform abgelegt haben

 

3a. ein Nachweis als Beiblatt über eine erfolgreich besuchte Nachqualifizierung /Nachschulung  die von der zuständigen Landesbehörde geprüft wurden. Dies gilt nur für Studiengänge, die selbst noch nicht die berufsrechtliche Anerkennung haben / hatten.

  • Diese Maßnahmen müssen als TEIL des Bachelors (NICHT ! im Anschluss daran) besucht worden sein.
  • In den Nachqualifizierungen müssen alle in der regulären Lehre nicht abgedeckten Inhalte gem. Approbationsordnung beinhaltet gewesen sein.
  • Die Prüfung durch die Landesbehörde muss nachgewiesen werden.

 

3b. ein Nachweis als Beiblatt über eine erfolgreich besuchte Nachqualifizierung /Nachschulung OHNE bisherige Anerkennung durch eine Landesbehörde.

  • in diesem Fall muss die Hochschule detaillierte Angaben zu den Inhalten der Nachschulung machen. Sie können von uns ein Dokument ("crosswalk") als Vorlage hierzu erhalten (siehe Downloads)

9. Wie wird die Verfahrensvielfalt im Studiengang berücksichtigt?

Im neuen Master klinische Psychologie und Psychotherapie planen wir in vielen Veranstaltungen ExpertInnen zusammenzubringen. So werden Themen gleichzeitig aus psychodynamischer wie aus verhaltenstherapeutischer Sicht betrachtet werden, ExpertInnen systemischer Therapie und  des Personenzentrierten Ansatzes kommen zu Wort. Dabei werden sowohl interne als auch externe ExpertInnen eingeladen.

Dadurch weichen wir in Zukunft häufig von der "klassischen" Seminarstruktur mit einem Dozenten über das ganze Semester ab und Sie als Studierende erhalten fundiertere Einblicke durch authentische DozentInnen.

Wir streben außerdem eine breite Aufstellung aller Studierenden an, sodass Sie nicht wählen zwischen z.B. psychodynamischen und verhaltenstherapeutischen Seminaren, sondern allen Studierenden in den meisten Fällen alle Inhalte angeboten werden. Lediglich in Vertiefungskursen werden getrennte Veranstaltung zu den Verfahrensschulen angeboten - die dann aber voraussichtlich auch beide belegt werden können.

10. Wie wird die therapeutische Arbeit über die Lebensspanne berücksichtigt?

Die unterschiedlichen Altersgruppen fundiert darzustellen und wichtige Inhalte auch aus dem KiJu-Bereich zu vermitteln ist uns ein wichtiges Anliegen. Hierzu haben wir einerseits darauf geachtet, dass in Kursen auch die "Kinder-Inhalte" beinhaltet sind - z.B. im Bereich Diagnostik. Dies wird nicht in Form eines Extra-Kurses angeboten (den man wählen könnte oder nicht) sondern ist in allen Basis-Diagnostik-Kursen beinhaltet.

Uns ist wichtig, dass die Ki-Ju-Inhalte auch von Experten aus dem KiJu-Bereich gelehrt werden, dabei kommt uns die hauseigene Kinder- und Jugendpsychologie-Professur entgegen, sowie Kooperationen mit Einrichtungen aus dem nahen und fernen Umfeld.

Auch der Bereich des höheren Lebensalters wird berücksichtigt und findet sich in den Veranstaltung wieder: z.B. im Bereich Neuropsychologie wird es schwerpunktmäßig auch Inhalte dazu geben.

11. Mit welchen Kliniken bestehen Kooperationen für das BQT III?

Im BQT III soll ein umfassender Einblick mit praktischem Einsatz in Einrichtungen im stationären und ambulante Bereich ermöglicht werden.

Uns ist es wichtig, hier ein möglichst großes Angebot und eine hohe Vielfalt an verschiedenen Einrichtungen anzubieten. Wir sind stolz auf die Breite der vorhandenen Kooperationen: große Psychiatrien, Fachkliniken, Reha-Einrichtungen oder Trägervereine werdeb BQT-IIIler aufnehmen. In den meisten Einrichtungen sind absichtlich nur wenige Plätze vorhanden, sodass eine gute Betreuung und Einbindung vor Ort ermöglicht wird. Dabei sind selbstverständlich auch Plätze in Einrichtungen aus dem Bereich Kinder-und Jugendlichentherapie.

Eine Liste der Kliniken ist auf der homepage veröffentlicht (siehe hier)

Der ambulante Teil der BQT III wird überwiegend in der VT-Ambulanz der JLU Gießen zu absolvieren sein. Dabei ist sowol der Erwachsenen- als auch der KiJu und Neuropsychologische Bereich involviert. Darüber hinaus entwickeln wir eine Kooperation mit einem psychodynamisch orientierten Institut.

12. Infos zur Approbationsprüfung

Der Master Psychologie mit Schwerpunkt klinische Psychologie und Psychotherapie bereitet auf die Approbationsprüfung vor und ermöglicht die Anmeldung zur Prüfung nach Abschluss des Studiums gem. PsychThApprO.

 

Sie können (müssen aber nicht!) im Anschluss an das Studium die Approbationsprüfung ablegen. Diese wird nicht von der Uni selbst, sondern extern durch das IMPP vorbereitet, vermutlich aber an der Uni selbst durchgeführt. Sie finden viele Informationen hierzu unter Karriere.

Der genaue Ablauf ist dabei aber bisher ungewiss. Gerne halten wir Sie dazu auf dem Laufenden, sobald sich Neues ergibt.

 

Im Anschluss daran können Sie die neue Weiterbildung zum Psychotherapeuten beginnen. In Gießen selbst haben Sie hierzu vielfältige Möglichkeiten. (Siehe auch "Karriere").

Alternativ können Sie nach dem Studium auch noch die "alte" Psychotherapie-Ausbildung an Instituten (z.B. hier) absolvieren.

13. Ich habe meinen Bachelor im Ausland gemacht - kann ich mich auf den Master Psychotherapie bewerben?

Grundsätzlich ja: Der Master steht allen offen, die die Zulassungskriterien erfüllen. Praktisch gesehen haben sich viele ausländischen Universitäten natürlich nicht den deutschen Vorgaben entsprechend umstrukturiert. Wir arbeiten aktuell an einer Übersicht, die Ihnen helfen kann, Ihr Studium entsprechend zu planen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass Sie die Vorgaben zum Praktikum erfüllen (OPrak, BQT I). Es gibt KEINE Möglichkeit, wie auch für deutsche Bachelorabsolventen nicht, an der JLU Nachqualifikationen zu besuchen, um dann die Zulassungskriterien zu erfüllen. Ein solches Angebot existiert nicht und ist aufgrund der unterschiedlichen Herkunftsuniversitäten auch gar nicht möglich.

Sie finden den Crosswalk zur Übersicht für ausländische Studierende jetzt unter downloads in englischer Sprache.

I graduated abroad (bachelor of Psychology). Can I apply for the clinical master's programm?

There is only little chance to get access from universities abroad, because of the very strict regulations in the new Psychotherapeuten Gesetz and the Psychotherapie Approbationsordnung (psychotherapy law). However, we provided a table with the required topics that have to be covered during the bachelors programm. You can find it in downloads.

in this table you and your university can check wich of the necessary aspects are covered. You have to proof, that all of the designated contend is part of your bachelor courses (add an official course description etc.).

Unfortunately we can not accept any other internships other than the specified internships, meaning they have to be accomplished in Germany.