Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Herzlich willkommen!

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Zentrums für Medien und Interaktivität

Das ZMI ist ein Forschungszentrum der Justus-Liebig-Universität Gießen und betreibt Forschung zu medienbezogenen Fragestellungen. Im Mittelpunkt stehen „Interaktivität“ und die vielfältigen Wirkungen digitaler Medien auf die Gesellschaft.
Erfahren Sie auf unseren Seiten mehr darüber!

Aktuell

ZMI-Blogs

"Zeitgenössisches Theater in China" - Sabine Heymann im Interview bei hr2 Kulturcafé

"Zeitgenössisches Theater in China" - Sabine Heymann im Interview bei hr2 Kulturcafé


Theater in ChinaUnter dem Motto "Gibt es das? Die Theaterszene in China" führte die HR-Moderatorin Ruth Fühner am 28. Juli 2017 im hr 2-Kulturcafé ein Gespräch mit Sabine Heymann, eine der drei Herausgeberinnen der vom ZMI geförderten Publikation "Zeitgenössisches Theater in China".

Aus der Ankündigung: "Wenn wir vom Theater in China hören, dann fällt uns meistens die Pekingoper ein - und sonst wenig. Es gibt dort aber eine äußerst vielfältige und auch widersprüchliche Theaterlandschaft. Neben den Formen des traditionellen Musiktheaters hat sich eine eigenständige Sprechtheaterkultur entwickelt, neben dem kommerziellen Theatersystem behauptet sich auch eine lebendige unabhängige Szene". Das Interview steht auch als Podcast zur Verfügung.

Seit seinem Erscheinen im April ist das Buch allenthalben auf überaus positive Resonanz gestoßen. Der Kulturjournalist Peter von Becker sieht darin das Potential für ein Standardwerk. Der ehemalige Generalsekretär des Goethe Instituts, Hans-Georg Knopp, hält es für ein "Referenzbuch für Theater in China". Andere Vertreter des Goethe Instituts äußerten, mit dem Buch sei Theatergeschichte geschrieben worden und erklären es zur Pflichtlektüre. Gleich nach der Veröffentlichung erschien in der Fachzeitschrift "Theater heute" der Vorabdruck des Beitrags von Zhang Xian "Scheintot. Menschliche Bomben und Jesus als Zimmermann". Zhang Xian ist ein herausragender experimenteller Theaterkünstler Chinas, der im Sommersemester 2013 gemeinsam mit Cao Kefei Gastprofessor am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU war.Christoph Lepschy, Sabine Heymann, Cao Kefei (von links nach rechts, Foto: privat) Der Tagesspiegel schrieb: "Wer Erstaunliches über die Geschichte und aktuelle Entwicklung der seit dem Ende der Kulturrevolution geradezu explosiv vielfältig wiedererwachten Szene zwischen Peking, Schanghai und Hongkong erfahren will, der sollte zu einem Band greifen, der dieser Tage erscheint. (...) Mit einer Fülle von Analysen, Bildern, Zeugenberichten eröffnet sich ein Panorama, wie es hierzu für westliche Beobachter noch kein vergleichbares gab." In ZEIT ONLINE heißt es: "In einem 400-seitigen Buch, erschienen im Alexander Verlag, wird die lebendige, unabhängige Theaterszene in den Schlupflöchern der chinesischen Gesellschaft nun erstmals vorgestellt." Unter dem Titel "Theater ohne Bühne" schreibt Georg Blume hier, dass der Band Geschichten über Theaterkünstler wie Tian Gebing und Cao Kefei erzähle, gleichzeitig aber auch ein Panorama der chinesischen Theatergeschichte vermittle: "Zum Beispiel, wie grundlegend sich die Peking-Oper von der griechischen Tragödie unterscheidet ...".

Im Deutschlandfunk schreibt Michael Laages unter dem Titel "Wie die Kunst auf den Kopf gestellt wurde"Durch Maos Kulturrevolution wurde auch das Theater in China grundlegend verändert. Wie dieser Umbruch bis heute nachwirkt - davon handelt "Zeitgenössisches Theater in China". Ein Blick in eine 'fremde, abenteurreiche' Welt."

Präsentationen des Buches gab es im Rahmen des Theatertreffens Berlin (13. Mai 2017), beim Hamburger Theater der Welt (28. Mai 2017), im Mozarteum Salzburg (7. Juni 2017) und wird es im Rahmen des Kunstfests Weimar am 24. August 2017 geben.

"Zeitgenössisches Theater in China", Hg. von Cao Kefei, Sabine Heymann, Christoph Lepschy. 440 Seiten, Alexander Verlag Berlin. Gefördert wurde das Buch durch das Goethe-Institut China, das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen und die Universität Mozarteum Salzburg.


Bild: Christoph Lepschy, Sabine Heymann, Cao Kefei (von links nach rechts, Foto: privat)

Podiumsdiskussion: Fake oder Fakt? #Bundestagswahl2017 richtig wählen - Videomitschnitt jetzt auf YouTube!

Podiumsdiskussion: Fake oder Fakt? #Bundestagswahl2017 richtig wählen - Videomitschnitt jetzt auf YouTube!


Im Vorfeld der nächsten deutschen Bundestagswahl am 24. September 2017 werden Themen wie fake news, der Vorwurf der „Lügenpresse“ und der Einsatz von bots in sozialen Medien in Deutschland wieder besonders relevant. Zur wichtigen Frage, welche Informationsquellen zur Bundestagswahl bestehen und welche vertrauenswürdig sind, haben das ZMI und das Institut für Politikwissenschaft unter der Beteiligung von Studierenden der Politikwissenschaft gemeinsam eine Podiumsdiskussion organisiert, die am 11. Juli in der Alten Universitätsbibliothek stattfand und ein großes Publikum anzog.

Nach einer kurzen thematischen Einführung durch Prof. Dorothée de Nève (Institut für Politikwissenschaft, ZMI) sprach Prof. Simone Abendschön (Institut für Politikwissenschaft, Schwerpunkt Methoden, JLU) über die Umstände, unter denen Wahlbefragungen entstehen. Sie warb für eine kritische Rezeption solcher Umfragewerte. Tanja Binder M.A., Mitglied im wissenschaftlichen Begleitteam des Wahl-O-Mat, präsentierte den Wahl-O-Mat als Orientierungshilfe bei der persönlichen Wahlentscheidung. Alexander Sander, Geschäftsführer der Digitalen Gesellschaft e.V. sprach über Informationsbezug in sozialen Netzwerken im Vorfeld von Wahlen und wägte hierbei das Risiko irreführender Phänomene wie bots gegen aufgeklärte Nutzerpraxis ab. Im Anschluss erfolgte eine lebhafte Diskussion mit vielen Rückfragen, die von Louisa A. Süß (Studentin der Politikwissenschaft, JLU) moderiert wurde.

 

Den Videomitschnitt der vollständigen Veranstaltung finden Sie jetzt auf unserem YouTube-Kanal.

 

Auch die hessencam berichtete im Rahmen des Formats Jugend berührt Politik ausführlich über die Podiumsdiskussion. Das Video finden Sie hier.

(19.07.2017, Ann-Marie Riesner)

Der aktuelle Newsletter des ZMI – 2/2017

Der aktuelle Newsletter des ZMI - 2/2017


Das ZMI freut sich mitzuteilen, dass der Newsletter 2/2017 nun online verfügbar ist. Neben Informationen zu unseren aktuellen Aktivitäten möchten wir insbesondere auf folgende Veranstaltungen mit den jeweiligen Ausschreibungsfristen aufmerksam machen:

 

Historische Filmaufnahmen und deren wissenschaftliche Verwendung stehen im Fokus der Summerschool Filmaufnahmen als Zeitmaschine?, die vom 28. August bis 1. September 2017 stattfinden wird. Organisiert und betreut wird die Summerschool von Prof. Ulricke Weckel (ZMI-Sektion 4), Prof. Thomas Lindenberger (Potsdam), Dr. Anja Laukötter (Berlin) und Anja Horstmann (Gießen). Interessierte Masterstudierende können sich noch bis zum 21. Juli 2017 bewerben.

 

Zusammen mit dem Gießener Graduiertenzentrum für Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (GGS) veranstaltet das ZMI am 7. und 8. Dezember eine Tagung zum Thema Digitale (Un)sichtbarkeiten. Die interdisziplinäre Tagung beschäftigt sich mit Medienkompetenz im Hinblick auf kulturelle und politische Bildung. In Kürze finden Sie den Call for Papers auf der Website des GGS. Er endet am 15. September 2017.

 

Im Rahmen des interdisziplinären ZMI-Forschungsschwerpunkts Literalität und Bildung in der Mediengesellschaft soll im März 2018 ein erster Tagesworkshop zum Thema Wissens- und Bildungsmedien stattfinden, der sich mit Zeitschriften beschäftigt. Prof. Thomas Gloning und Melanie Grumt-Suarez freuen sich auf Vorschläge zu Beiträgen und Vorträgen.

 

Der nächste Newsletter erscheint zu Beginn des Wintersemesters 2017/2018. Wir würden uns freuen vorab von Ihnen über Neuigkeiten zu Vorträgen, Tagungen und Publikationen mit Medienbezug informiert zu werden.

 

Das ZMI wünscht viel Spaß bei der Lektüre!

(13.07.2017, Katharina Monaco)

Tagungsbericht: Online-Vitriol: Advocacy, Violence, and the Transforming Power of Social Media – internationale Konferenz des GCSC und ZMI

Tagungsbericht: Online-Vitriol: Advocacy, Violence, and the Transforming Power of Social Media – internationale Konferenz des GCSC und ZMI

Der Begriff Online Vitriol umfasst all jene Phänomene in den sozialen Medien, die die Kehrseite der Meinungsfreiheit und Vernetzung aufdecken: Hasskommentare, Cyberbullying, Aufruf zur virtuellen Hetze und vieles mehr. Auf vielfältigen Ebenen näherte sich die viertägige internationale Konferenz Online Vitriol. Advocacy, Violence, and the Transforming Power of Social Media dem komplexen

Kendzior
Thema der Gewalt in Online-Kontexten an.

Gerahmt wurde die Tagung von zwei Vorträgen der amerikanischen Journalistin Dr. Sarah Kendzior. Kendzior sprach am Mittwochabend zur Eröffnung der Tagung im Kontext der ZMI-Vortragsreihe Zwischen Hetze und Meinungsfreiheit zum Thema Coping with Social Media under a Post-Truth President und verdeutlichte die prekäre Lage des kritischen Journalismus in Amerika. In ihrem Vortrag Trump, Trolls, and the Truth: Digital Media in the Era of ,Alternative Facts’ am Freitagabend ging sie auf die Dynamiken der sozialen Medien in Amerika ein und gab Einblicke in ihre persönliche Arbeit als Journalistin im amerikanischen Midwest. Der Vortrag ist jetzt auf dem YouTube Channel des ZMI zu sehen.

 

vitriol2
Session „Legal and Ethical Approaches“ mit Penelope Kemekenidou, Jutta Hergenhan, Seda Gökçe Turan und Bernardo Caycedo (v.l.n.r.) Foto: Ann-Marie Riesner
In den folgenden Panels, Keynote-Vorträgen und Podiumsdiskussionen wurde Online Vitriol über eine Vielzahl von Fallstudien und theoretischen wie methodischen Überlegungen systematisch wie historisch erschlossen. Darüber hinaus wurde die Frage gestellt, wie Online Vitriol begegnet werden kann. Besonders erhellend waren der Keynote-Vortrag „Vitriol as an Attack on Culture: the Logic of Surplus Value and the Aestheticizing of the Political”, in dem Prof. Frans-Willem Korsten (Leiden University) aus der Mythologie und europäischen Kulturgeschichte die ambivalenten Konzepte des Spottes (Momus) und des Gerüchts (Fama) herleitete, sowie der Keynote-Vortrag „Visibility as Vitriol: Exploring User-led Shaming”, in dem Dr. Daniel Trottier (Erasmus University Rotterdam) von der Praxis des Filmens in der Öffentlichkeit mit dem Ziel der Denunzierung von Personen in den sozialen Medien sprach. Ein weiteres Highlight war die Podiumsdiskussion zum Thema Dealing with Online Vitriol in Theory and Practicemit der Aktivistin Penelope Kemekenidou (Stop BILD Sexism), dem Medienwissenschaftler Dr. Ramón Reichert (Universität Wien), dem Journalisten Andreas Schwarzkopf (Frankfurter Rundschau) und Prof. Greta Olson (JLU).

Den vollständigen Bericht der Tagung finden Sie in unserem aktuellen Newsletter sowie auf der Seite der Sektion 1.

(13.07.2017, Ann-Marie Riesner)

Mehr ...