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Workshops und Tagungen

Studierendentagung „Erklären lernen“ der JLU Gießen & der Universität Paderborn, Juni 2026

Am 26.06.2026 fand online die studentische Mini-Tagung „Erklären lernen“ mit einem Fokus auf Ekrlärvideos statt (14-17 Uhr). Organisiert wird das Format von Sara Rezat (Universität Paderborn) und Karin Madlener-Charpentier (JLU Gießen). Den Auftakt machen zwei Expert:innen-Inputs:
Wenn das Gefühl trügt: wie entsteht eine „Verstehensillusion“ beim Betrachten von Lernvideos – und was kann man dagegen machen? Von Prof. Dr. Christoph Kulgemeier (Universität Bremen)
The video ist the message – Studierende entwickeln Erklärvideos für Grundschüler*innen von Prof. Dr. Kirsten Schindler (Universität Wuppertal) und Dr. Matthias Knopp (Universität zu Köln).
Im Anschluss tauschen sich die Studierenden aus Gießen und Paderborn über den aktuellen Stand ihrer Seminarprojekte aus. Ziel ist es, Peer-Feedback zu den Projekten zu erhalten, das in die Überarbeitung der Projekte bis Semesterende einfließen kann.

 

Kick-Off-Treffen für das Kooperationsprojekt des FCMH zu verbaler Höflichkeit, Februar 2026

Am 05.-06.02.2026 fand das Kick-off-Treffen für das Kooperationsprojekt “ Verbale Höflichkeit in Erwerb und Gebrauch des Deutschen als Fremd-/Zweitsprache: pragmatische Routinen und sprachliche Mittel (Laufzeit 01.01.2026-31.12.2026) statt. Das Projekt wird gefördert durch den Forschungscampus Mittelhessen, Förderlinie Experimentierräume. Am Projekt sind neben der Professur DaF der JLU Gießen beteiligt: Kathrin Siebold, Marburg; Tanja Ackermann, Bielefeld; Andrea Ender, Salzburg; Katharina Wieland und Shaydon Ramey, Halle). Verantwortliche Projektmitarbeiterin ist Xiaoting Ma, JLU Gießen. Praxiskooperationspartnerin ist Sinem Özkan, Büro für Integration der Stadt Gießen. 

 

“Mehrwerte expliziten Wissens/Lernens/Lehrens für DaM, DaF und DaZ”, Januar 2026:
Am 23.-24.01.2026 fand auf Einladung der Professur DaF der JLU Gießen der Workshop “Mehrwerte expliziten Wissens/Lernens/Lehrens für DaM, DaF und DaZ” am GCSC statt (ko-organisiert mit G. Pagonis, Heidelberg, und H.-G. Müller, Potsdam). Ziel war der interdisziplinäre Austausch über aktuelle Forschung, Modellierungen, Methoden, Befunde und Desiderata; die 20 Workshop-Teilnehmer:innen vertraten daher u.a. die Sprachwissenschaft des Deutschen, die Sprachdidaktik des Deutschen, die Sprachlehr- und -lernforschung, die Kognitionswissenschaft, die Felder DaF, DaZ und die klinische Linguistik/Sprachtherapie. Es entstand ein lebhafter und bereichernder Austausch, der in zwei konkrete Forschungsvorhaben in Kooperation jeweils mehrerer Forscher:innen mündete, die im Laufe des Jahres 2026 starten. Neben etablierten Forschenden aus Marburg, Kassel, Freiburg, Oldenburg, Heidelberg, Potsdam, Berlin, München, Salzburg und Basel nahmen Nachwuchswissenschaftler:innen aus Gießen, Hannover, Tübingen, Heidelberg, Berlin und Potsdam am Workshop teil und konnten dabei ihr Netzwerk in der Forschungslandschaft erweitern. Ein Folgeworkshop für 2027 ist in Planung.

 

Workshop „Konstruktionsdidaktik: Konstruktionsbasierte Ansätze für den Sprachunterricht DaMZF“, Oktober 2025

Am 09. und 10.10.2025 fand der Workshop "Konstruktionsdidaktik: Konstruktionsbasierte Ansätze für den Sprachunterricht DaMZF“ in Gießen statt, ko-organisiert von Karin Madlener-Charpentier (JLU Gießen) und Petra Gretsch (PH Freiburg). Den Auftakt machten drei Impulsinputs von Juliana Goschler (Universität Oldenburg), Ingo Fehrmann (Humboldt-Universität zu Berlin) und Simone Amorocho & Christian Pfeiffer (PH Freiburg) zu ausgewählten konzeptuellen Aspekten sowie konkreten Optionen und Herausforderungen einer Konstruktionsdidaktik (vgl. Amorocho & Pfeiffer 2023). In der Folge wurden erwerbstheoretische, empirische und didaktisch-methodische Fragen an der Schnittstelle von (1) Sprachbeschreibung—Spracherwerb—Sprachvermittlung, (2) DaM—DaZ—DaF und (3) Fachwissenschaft—Fachdidaktik—Praxis aus der Perspektive der verschiedenen Akteur:innen (Forschung, Lehrpersonen, Lernende etc.) mit den Impulsgeber:innen und weiteren eingeladenen Diskutant:innen aus Gießen, Kassel, Heidelberg, Potsdam, Berlin, München, Basel und Salzburg vertieft diskutiert. Ziel ist die Entwicklung eines Netzwerks zur Verstetigung des Austauschs, insbesondere unter Einbezug von early career researchers. Ein Folgeworkshop ist aktuell bereits in Planung.