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Concoction: While the exponats are taking rest (Abschlussveranstaltung) #5 - Viktorija Ilioska, I need a new body

Wann

23.02.2023 ab 19:00 Uhr (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Tor Art Space, Hanauer Landstraße 171, 60314 Frankfurt am Main

Teilnehmer

von und mit Katja Cheraneva, Viktorija Ilioska, Amina Szecsödy, Gabriele Rendina Cattani and Aran Kleebaur

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Concoction: While the exponats are taking rest ist ein Format, das einen Raum für die Inszenierung von Arbeiten eröffnen wird, welche woanders gemacht und produziert wurden [d.h. in einem Theater]. Innerhalb eines Zeitraums von fünf Wochen werden fünf Tanz- und Performanceschaffende aus Frankfurt und der Region den Tor Art Space bewohnen und ihn nutzen, um ihre bestehenden Arbeiten zu proben und zu inszenieren. Weniger als Produktionsraum gedacht, sondern mehr als Möglichkeit zur Weiterentwicklung einer bestehenden Performance, werden die Künstlerinnen und Künstler in einen künstlerischen Austausch miteinander treten und als Gastgeber für die Prozesse des jeweils anderen fungieren. Der Frankfurter Tor Art Space, normalerweise ein Ort für bildende Kunst, wird von Körpern und Bewegungen bewohnt. Was passiert mit performativer Arbeit, wenn sich ihre Umgebung verändert? Wie wird die Zeitlichkeit der Aufmerksamkeit beeinflusst, wenn eine Performance, die hinter verschlossenen Theatertüren gezeigt werden soll, einen Galerieraum, ein Hotelzimmer oder ein leeres Schwimmbecken betritt? Im Austauschprozess mit der neuen Umgebung greifen die Aufführungen den Raum, in dem sie stattfinden, auf – erweitern ihn, passen sich ihn an und treten in Beziehung zu den umgebenden Bedingungen. Bewegt von dieser Relationalität beginnen die Arbeiten recycelt, neu inszeniert und nachgespielt zu werden. Nach einer Eröffnungsveranstaltung am 19. Januar wird der Tor Art Space an 5 weiteren Donnerstagabenden von Katja Cheraneva, Viktorija Ilioska, Amina Szecsödy, Gabriele Rendina Cattani und Aran Kleebaur bespielt.

 

#5 - Viktorija Ilioska, I need a new body

 

Wir ziehen, saugen, entlocken und ausleeren den Körper der Erde, um unser Leben darauf zu bereichern und unsere Zukunft(en) zu entleeren. Gleichzeitig saugen, verstärken, spritzen und blasen wir unseren Körper auf und überschreiten seine Kapazitäten. Wie können wir in einer Welt, in der wir ein falsches Bild endloser Ressourcen genießen, weiter pumpen? Einmal auf der einen Seite gepumpt, wird die andere angesaugt. Vielleicht wird dieses Stück letztendlich mit Verschwendung, Entleerung und Erschöpfung beschäftigt sein. Sicher ist, dass „I need a new body“ dazwischen stattfinden wird: zwischen einem Körper als Ausstellung und einem Körper als Ressource, mit Blick auf den Schnittpunkt dieser beiden.

Concept and choreography: Viktorija Ilioska in conversation with Nastya Dzyuban, Laura Stellacci 

Performance: Viktorija Ilioska and Nastya Dzyuban

Voices: Amélie Haller and Maren Küpper

Sound design: Laura Stellacci Coproduction between Lokomotiva-Center for New Initiative in Arts and Culture/Choreographed bodies program, Life Long Burning (LLB)/ Performance Situation Room program, NDA Slovenia and Viktorija Ilioska

Supported by: Ministry of Culture of North Macedonia, Creative Europe (in the frame of Life Long Burning)

Special thanks to Dushica Nofitoska, Biljana Tanurovska Kjulavkovski, Kristina Lelovac, Emilija Cockova, Max Smirzitz

 

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