LabVIEW (National Instruments)
Graphisches Programmiersystem für die Mess-, Regelungs-, Automatisierungstechnik
Zum Programm
LabVIEW ist ein graphisches Programmiersystem von National Instruments. Das Akronym steht für „Laboratory Virtual Instrumentation Engineering Workbench“.
Haupt-Anwendungsgebiete von LabVIEW sind die Mess-, Regel- und Automatisierungstechnik. Die Programmierung erfolgt mit einer graphischen Programmiersprache, genannt „G“, nach dem Datenfluss-Modell. Durch diese Besonderheit eignet sich LabVIEW besonders gut zur Datenerfassung und -Verarbeitung.
LabVIEW-Programme werden als Virtuelle Instrumente oder einfach VIs bezeichnet. Sie bestehen aus zwei Komponenten:
- aus dem Frontpanel, das die Benutzerschnittstelle enthält,
- und dem Blockdiagramm mit dem graphischen Programmcode. Dieser wird nicht von einem Interpreter abgearbeitet, sondern compiliert. Dadurch ist die Performance vergleichbar mit der anderer Hochsprachen.
LabVIEW wird laufend weiterentwickelt. Die derzeit aktuelle Version ist LabVIEW 2009 (Stand August 2009) als Nachfolger von LabVIEW 8.6.1 vom Mai 2009.
Campus-Lizenz an der JLU
Mit QSL-Mitteln hat das HRZ erstmals am 1.10.2009 eine Campus-Lizenz von LabVIEW 2009 (für Windows 2000, xp, Vista) beschafft. Für die aktuelle Version LabVIEW 2010-Fall stehen folgende Pakete zur Verfügung:
- LabVIEW 2010 Core
- LabVIEW 2010 Control and Embedded Software
- LabVIEW 2010 extended devekopment suite
- LabVIEW 2010 für Linux und MacOSX 10.4.0 or later
- LabVIEW 2010 Device Drivers
Das Programm steht allen Einrichtungen und Mitarbeitern der JLU kostenlos zur Verfügung. Zugriffsdaten für den Download-Bereich und Codes für die Installation erhalten Sie von Software-Manage@hrz.uni-giessen.de.