Präsident
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Prof. Dr. Joybrato Mukherjee ist seit 16. Dezember 2009 Präsident der JLU. Seit 1. Januar 2012 hat er zudem das Amt des Vizepräsidenten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) inne.
Seit Anfang 2008 gehörte der Professor für Englische Sprachwissenschaft dem Präsidium der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) bereits als Erster Vizepräsident an und war für das Ressort Studium und Lehre zuständig. Er hatte wegen der schweren Erkrankung seines 2010 verstorbenen Vorgängers, Prof. Dr. Stefan Hormuth (ehemaliger DAAD-Präsident), bereits seit März 2009 auch die Amtsgeschäfte des JLU-Präsidenten geführt. Prof. Mukherjee (Jahrgang 1973) wurde im Sommersemester 2003 auf die C4/W3-Professur für Englische Sprachwissenschaft an die JLU berufen. Von 2004 bis 2008 war er Prodekan des Fachbereichs 05 (Sprache, Literatur, Kultur) der Universität Gießen, von 2005 bis 2008 auch gewähltes Mitglied des Senats der Universität Gießen und Sprecher der Professorenliste „Neue Universität“. Nach dem Studium der Anglistik, Biologie und Erziehungswissenschaft an der RWTH Aachen, das er 1997 mit dem Ersten Staatsexamen sowie mit der Magisterabschlussprüfung beendete, legte er nach dem zweijährigen Vorbereitungsdienst am Gymnasium 1999 das Zweite Staatsexamen ab. Am Englischen Seminar der Universität Bonn war er anschließend als wissenschaftlicher Assistent tätig und wurde im Jahr 2000 an der Universität Bonn promoviert. 2003 habilitierte er sich an der Universität Bonn und bekam die Venia Legendi für das Fach Englische Philologie verliehen. Für seine wissenschaftlichen Verdienste sowie seinen Beitrag zur Vertiefung der guten Beziehungen beider Universitäten erhielt Prof. Mukherjee im Oktober 2012 in Rumänien die Ehrendoktorwürde der Ion Ionescu de la Brad University of Agricultural Sciences and Veterinary Medicine of Iasi. Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Mukherjee liegen in der computergestützten Korpuslinguistik, der angewandten Linguistik, der englischen Syntax sowie in der Varietätenforschung. Er ist Mitglied des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) und ist in verschiedenen internationalen Forschungsprojekten und Kooperationsprogrammen aktiv. |