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Lehramt an Förderschulen

Erste Staatsprüfung ("Staatsexamen")
Beginn WS

Studienbeginn

nur zum Wintersemester

4 1/2 Jahre

Regelstudienzeit

Die Regelstudienzeit beträgt viereinhalb Jahre.

Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsvoraussetzungen

  1. Zulassungsvoraussetzung für die Lehramtsstudiengänge mit dem Abschluss 'Erste Staatsprüfung' ist die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung (NICHT Fachhochschulreife). Mehr...
  2. Für einzelne Fächer der verschiedenen Lehramtsstudiengänge sind Studienvoraussetzungen vorgesehen in Form von
    • Eignungsprüfungen Mehr...
    • Sprachvoraussetzungen Mehr...
  3. Alle Lehramtsstudierenden haben ein Orientierungspraktikum von mindestens vier Wochen Dauer nachzuweisen. Es dient der Vororientierung für das künftige Arbeitsfeld. Das Orientierungspraktikum soll vor Beginn des Studiums und muss spätestens vor Beginn der schulpraktischen Studien in der vorlesungsfreien Zeit abgeleistet werden. Mehr...
Inhalt

Wichtiger Hinweis: Für die Studierenden, die ab dem Wintersemester 2014/15 ihr Studium „Lehramt an Förderschulen“ (L5) aufnehmen, gilt, dass Sie anstelle der schulpraktischen Studien ein Praxissemester absolvieren müssen. Die bisher und bei den anderen Lehramtsstudiengängen auch weiterhin zusätzlich geforderten Orientierungs- und Betriebspraktika entfallen.

Studienaufbau

Das Studium umfasst

  • die vier Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften: Soziologie, Politikwissenschaft, Psychologie, Erziehungswissenschaft (Pädagogik)
  • sonderpädagogische Fächer:
    Sonderpädagogische Psychologie (u.a. Diagnostik),
    Heil- und Sonderpädagogik (HSP) mit zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen
  • ein Unterrichtsfach
  • die schulpraktischen Studien, das sind Schulpraktika mit vor- und nachbereitenden Veranstaltungen.

Außerdem schreibt das Hessische Lehrerbildungsgesetz vor, dass alle Lehramtsstudierenden ein Betriebspraktikum absolvieren müssen. Mehr... (siehe Hinweis im gelben Kasten)

Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften

In den Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften geht es z.B. um Themen wie Wirklichkeitsbereiche der Erziehung (z.B. Familienerziehung, Erziehung in der Schule), Theorie des Lernens, Soziale Lebenswelt von Schüler/inne/n, Eltern und Lehrer/inne/n, Grundlagen der Demokratie usw. Sie sind Bestandteile des Studiums, weil Lehrer und Lehrerinnen nicht nur Fachwissen vermitteln sollen. Sie haben auch einen Erziehungsauftrag. Um diesen erfüllen zu können, müssen sie Strukturen und Prozesse in Schule und Gesellschaft, beim einzelnen Schüler/der einzelnen Schülerin und in der Klasse verstehen und deuten können.

  • Erziehungswissenschaft (Pädagogik)
  • Psychologie
  • Soziologie
  • Politologie

Informationen zu den Inhalten der Grundwissenschaften finden Sie in den Studienverlaufsplänen und im Modulverzeichnis.

Sonderpädagogische Fachrichtungen

Die beiden sonderpädagogischen Fachrichtungen können Sie in Gießen aus folgendem Angebot wählen:

  • Lernhilfe
  • Pädagogik für praktisch Bildbare
  • Erziehungshilfe
  • Sprachheilpädagogik

Mit der Fachrichtung Lernhilfe (auch "Lernbeeinträchtigtenpädagogik" genannt) werden Sie Kinder und Jugendliche unterrichten, die wegen ihrer Lern- und Leistungsbehinderungen in Grund- und Hauptschulen nicht hinreichend gefördert werden können.
Mit der Fachrichtung Praktisch-Bildbaren-Pädagogik werden Sie Kinder und Jugendliche unterrichten, die wegen der Schwere ihrer geistigen Behinderung in der Schule für Lernbehinderte nicht hinreichend gefördert werden können, aber lebenspraktisch bildbar sind.
Mit der Fachrichtung Erziehungshilfe (auch "Verhaltensgestörtenpädagogik") werden Sie nach dem Studium Kinder und Jugendliche unterrichten, die sich der Erziehung der allgemeinen Schule so nachhaltig widersetzen oder verschließen, dass ihre eigene Entwicklung und die ihrer Mitschüler erheblich gestört oder gefährdet ist.
Zielgruppe der Fachrichtung Sprachheilpädagogik ist, wer durch eine Schädigung der an der Kontrolle und Ausführung von Sprache beteiligten Organe (zentrales Nervensystem, Artikulationsorgane) an einer langfristigen Störung oder Einschränkung im Spracherwerb bzw. im Handeln mit der gesprochenen und geschriebenen Sprache leidet und von daher sowohl in seiner täglichen Lebensführung und in seinem sozialen und kommunikativen Umfeld Benachteiligungen in Kauf nehmen muss, als auch in seiner seelisch-geistigen Entwicklung und Befindlichkeit Probleme hat oder empfindet, weil seine Teilhabe am Leben der Gemeinschaft eingeschränkt ist.

Informationen zu den Inhalten der einzelnen Fachrichtungen (Studienverlaufsplan und Modulverzeichnis) finden Sie im MUG der JLU.

Unterrichtsfächer

Als Unterrichtsfach müssen Sie eines der folgenden Fächer wählen:

  • Arbeitslehre
  • Biologie
  • Chemie
  • Deutsch
  • Englisch 1
  • Ethik 
  • Erdkunde
  • Evangelische Religion
  • Geschichte  
  • Katholische Religion
  • Kunst 2
  • Mathematik
  • Musik 2
  • Physik 3
  • Politik und Wirtschaft
  • Sport 2

Legende:

Siehe Sprachvoraussetzungen

2 Siehe Eignungsprüfung vor Studienbeginn

3 Siehe Vorkurse Mathematik und Mathematik für Physikstudierenden

Bei der Wahl der Unterrichtsfächer Chemie, Geschichte, Physik sowie Politik und Wirtschaft für das L5-Studium an der Universität Gießen kann es - je nach Kombination mit den sonderpädagogischen Fachrichtungen - aufgrund der Überschneidung von Lehrveranstaltungen zu praktischen Problemen kommen.

Informationen zu den Inhalten der einzelnen Fächer finden Sie in den Studienverlaufsplänen und im Modulverzeichnis.

Zwischenprüfung

Bis zum Ende des vierten Semesters ist eine Zwischenprüfung nachzuweisen. Diese ist keine punktuelle Prüfung, sondern erfolgt durch den Nachweis einer definierten Menge von Leistungspunkten, die in den bis dahin abzulegenden Modulprüfungen/Modulen erworben wurden (kumulative Prüfung). In besonders begründeten Ausnahmefällen kann die Zwischenprüfung bis Ende des sechsten Semesters abgelegt werden.

Die Zwischenprüfung dient zusammen mit den Schulpraktischen Studien bzw. dem Praxissemester (ab WS 2014/15) dazu, die grundsätzliche Eignung für das angestrebte Lehramt festzustellen. Dies bedeutet auch, dass definitives Nicht-Bestehen der Zwischenprüfung und der ersten Schulpraktischen Studien bis zu einem maximal spätesten Zeitpunkt dazu führen, dass das Studium im gewählten Lehramt nicht mehr weiter geführt werden kann (Siehe Prüfungsseite des ZfL).

Erste Staatsprüfung & Referendariat

Erste Staatsprüfung & Referendariat

  • Das Hochschulstudium ist die erste Phase auf dem Weg, Lehrerin bzw. Lehrer zu werden. Es schließt mit der Ersten Staatsprüfung ab. Mehr
  • Nach der Ersten Staatsprüfung erfolgt die schulpraktische Ausbildung in der zweiten Phase, dem Vorbereitungsdienst (Referendariat)Mehr...
NC + 15.7.

Bewerbung

  • Der Studiengang ist örtlich zulassungsbeschränkt. Die Studienplatzvergabe erfolgt entsprechend der der Hessischen Vergabeverordnung. Mehr...
  • Die Bewerbung muss bis 15.07. beim Studierendensekretariat der Universität Gießen eingehen. Mehr...
  • Für internationale Studienbewerber/innen gelten zum Teil andere Regeln. Mehr...
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