Universität Gießen wird Partnerhochschule des Spitzensports
Unterstützung für Spitzensportlerinnen und -sportler zwischen Hörsaal und Wettkampf – Einladung zur öffentlichen Vertragsunterzeichnung am Montag, 21. September 2015
Nr. 169 • 15. September 2015
Spitzensport und Studium gleichzeitig: Beides unter einen Hut zu bringen, ist eine Herausforderung. Trotzdem stellen Studierende regelmäßig einen großen Teil der deutschen Teams bei internationalen Sportereignissen. Auch an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) meistern zahlreiche Kaderathletinnen und -athleten den Spagat zwischen Spitzensport und Hochschulabschluss. Dabei möchte die JLU sie als künftige Partnerhochschule des Spitzensports noch stärker unterstützen und schließt dazu eine Kooperationsvereinbarung mit dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) und dem Olympiastützpunkt Hessen.
Ziel der Vereinbarung ist es, den Studierenden optimale Rahmenbedingungen zu bieten, um sowohl ihre berufliche als auch ihre sportliche Qualifikation erfolgreich voranbringen zu können. Zur öffentlichen Vertragsunterzeichnung am Montag, 21. September 2015, um 11 Uhr im Gustav-Krüger-Saal, JLU-Hauptgebäude, Ludwigstraße 23, Gießen, sind die Medien herzlich eingeladen. Zu der Unterzeichnung werden neben Vertreterinnen und Vertretern der JLU, des adh, des Olympiastützpunkts Hessen, des Landessportbundes Hessen und der Technischen Hochschule Mittelhessen auch die Kaderathletinnnen und -athleten Fabian Lotz (Geräteturner), Annabel Breuer (Rollstuhlbasketball), Marlon Hirzmann (Fechten) und Jan Urke (Karate) erwartet.
Leistungssport wird in einem Lebensabschnitt betrieben, in dem die Grundlagen für eine spätere berufliche Karriere gelegt werden. Die Vertragspartner des Spitzensportprojekts beabsichtigen, bei studierenden Kaderathletinnen und -athleten die sportbedingten Mehrbelastungen durch organisatorisch-administrative Hilfen in der Ausbildung auszugleichen. Auch die JLU stellt sich ihrer Verantwortung, die Studien- und Rahmenbedingungen im öffentlichen Interesse so zu gestalten, dass spitzensportliches Engagement mit der akademischen Ausbildung zu vereinbaren ist. Im Rahmen der Förderangebote sollen die Athletinnen und Athleten durch eine fundierte und zukunftsorientierte Ausbildung auch eine soziale Absicherung erfahren.
In den Genuss der Förderung kommen Aktive, die als Studienbewerber oder bereits Studierende vom jeweils zuständigen nationalen Spitzenfachverband oder Olympiastützpunkt in Abstimmung mit der Hochschule für das Projekt vorgeschlagen werden.
- Termin
Montag, 21. September 2015, 11 Uhr, Gustav-Krüger-Saal, JLU-Hauptgebäude, Ludwigstraße 23, Gießen
- Weitere Informationen
http://www.adh.de/projekte/partnerhochschule-des-spitzensports.html
- Kontakt
Lena Schalski, Leiterin Allgemeiner Hochschulsport
Kugelberg 58, 35394 Gießen
Telefon: 0641 - 99 25328
Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041