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Auf die Plätze – Zukunft – los! Gehirn-Computer-Schnittstellen und Gedankensteuerung durch KI: Ein Diskussionsspiel

vorherige Anmeldung zur Veranstaltung; Vorlage und Einbehaltung eines Ausweisdokuments während der Veranstaltung, Erhalt eines Besucherausweises Eintritt: kostenfrei

Wann

17.06.2026 von 19:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Adickesallee 70, 60322 Frankfurt am Main, Eingang über die Pforte Süd

Teilnehmer

Michael Sander, Direktor Universitätsklinikum Gießen (UKGM), Christopher Coenen, Leiter der Forschungsgruppe »Gesundheit und Technisierung des Lebens« am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), Laura Grosser, Philosophin, u. a.

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Das Hirn-Interface
Thematisch eng verbunden mit dem digitalen Zwilling ist das so genannte Hirn-Interface oder Brain-Computer-Interface (BCI). Die BCI-Technologie erlaubt es, ohne Smartphone und via Gedankensteuerung auf Informationsdienste und KI in der Cloud zuzugreifen. BCIs werden gegenwärtig bereits im Bereich der Neuroprothetik eingesetzt, beispielsweise um Menschen mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen oder Verletzungen zu behandeln und bei der Rehabilitation zu unterstützen.
 
Brain-Computer-Interfaces sind zweifellos von großem Nutzen, vor allem für die medizinische Forschung und Praxis, doch müssen sie im Hinblick auf ethische und rechtliche Herausforderungen, gerade auch außerhalb der potentiellen medizinischen Anwendung, mit Vorsicht betrachtet werden.
 
Der digitale Patienten-Zwilling
Wie wäre es, wenn es einen kompletten digitalen Nachbau Ihres Körpers mit allen wichtigen Organen gäbe – individuell auf Sie zugeschnitten? In Echtzeit mit Sensordaten aus Ihrem physischen Körper versorgt, könnte Ihr digitaler Zwilling an Ihrer Stelle zum Arzt gehen. Denn alles, was aktuell gesundheitlich im physischen Körper nicht optimal läuft, könnte auch im digitalen Zwilling beobachtet werden.
Mehr noch: im Krankheitsfall könnten die Erfolgschancen verschiedener Therapieoptionen vorab am Zwilling getestet werden.
 
Wie realistisch sind diese Zukunftsszenarien?
Und wollen wir, dass es so kommt? Haben wir mehr Angst vor Risiken und Veränderungen – oder überwiegt die Hoffnung auf eine verbesserte medizinische Versorgung? Darum geht es bei unserem Diskussionsspiel.