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Gießen, 6. Dezember 1944: Studierende präsentieren Interventionen zur verlängerten Ausstellung „Bruchstücke“ im Museum für Gießen

Studierende präsentieren Interventionen zur verlängerten Ausstellung „Bruchstücke“ im Museum für Gießen

Wann

19.02.2025 bis 09.03.2025 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Museum für Gießen

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Gießen, 6. Dezember 1944: Studierende präsentieren Interventionen zur verlängerten Ausstellung „Bruchstücke“ im Museum für Gießen
Die Kabinettausstellung „Bruchstücke. Der 6. Dezember 1944 in Gießen“, die sich mit den Bombenangriffen auf die Stadt und deren Folgen befasst, ist bis zum 9. März 2025 verlängert. Im Rahmen dieser Ausstellung haben Studierende des Historischen Instituts der JLU (Zeitgeschichte) nun eigene Interventionen erarbeitet.
Sie gehen beispielsweise der Frage nach, welche Opfer nicht in den Gedenkbüchern zu finden sind, die jahrzehntelang zum 6. Dezember im Stadtkirchenturm ausgelegt wurden. Außerdem beschäftigen sie sich mit der Rolle des in Gießen stationierten Kampfgeschwaders 55, auch „Greif“ genannt, das unter anderem an der Bombardierung von Coventry im Dezember 1940 beteiligt war. Eine weitere Gruppe von Studierenden hat unter dem Titel „Kollateralschaden im Luftkrieg“ nach den langfristigen Folgen der Kriegsführung des Zweiten Weltkriegs für die internationalen Luftkriegskonventionen gesucht.
Die Interventionen beleuchten die kleinen Lücken im Jahrzehnte alten Gedenken an die Zerstörung Gießens. Sie machen damit auf Fehlstellen aufmerksam, die oft nicht erzählt werden. 
Am Samstag, den 22. Februar, stellen die Studierenden ihre Ergebnisse ab 14 Uhr in einer kurzen Führung vor und laden alle Interessierten zu einem anschließenden offenen Gespräch ein.